Lizenzfahrer des ADAC Pfalz e.V.
Automobilsport
Saisonfinale der VP Sportscar Challenge 2025 – Valentino Catalano krönt sich zum Champion
Die diesjährige Saison der VP Sportscar Challenge in den USA endete spektakulär mit dem traditionsreichen Petit Le Mans auf der Rennstrecke in Atlanta. Für den jungen Rennfahrer Valentino Catalano war dieses Wochenende nicht nur der Abschluss seiner ersten Rennsaison in den Vereinigten Staaten, sondern auch der Höhepunkt eines außergewöhnlich erfolgreichen Jahres. Das Event umfasste zwei Rennen. Im ersten Rennen zeigte Valentino bereits eine starke Leistung und sicherte sich den zweiten Platz. Im alles entscheidenden letzten Rennen der Saison setzte er noch einen drauf: Mit einem Sieg fuhr er den verdienten Abschluss eines dominanten Jahres ein. Catalano, der für das deutsche Team Gebhardt Motorsport aus Sinsheim antritt, blickt auf eine beeindruckende Bilanz zurück: 12 Rennen, 10 Podiumsplätze – davon 8 Siege. Damit sicherte er sich nicht nur den Fahrertitel, sondern trug auch maßgeblich dazu bei, dass Gebhardt Motorsport die Teamwertung gewann. Besonders bemerkenswert: Bereits im Vorjahr war Valentino Champion im Prototype Cup Germany – nun wiederholt er diesen Erfolg international. Damit ist er Back-to-Back Champion in zwei unterschiedlichen Serien – ein seltener und beachtlicher Erfolg in seiner noch jungen Karriere. In einem Statement nach dem Rennen zeigte sich der frischgebackene Champion dankbar: „Ich bin unglaublich dankbar für die Chance, mein erstes Jahr in den USA mit so einem großartigen Team zu erleben. Ein riesiges Dankeschön an Gebhardt Motorsport für den unglaublichen Einsatz, die harte Arbeit und das Vertrauen. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen.“ Mit diesem Titelgewinn in der VP Sportscar Challenge setzt Valentino Catalano ein deutliches Ausrufezeichen in der internationalen Motorsportwelt.
16.10.2025 - Text: Anita Catalano / Foto: privat
VP Sportscar Challenge 2025: Valentino Catalano glänzt in COTA
Am Wochenende vom 28. Februar bis 1. März 2025 fand auf der legendären Rennstrecke Circuit of the Americas (COTA) in Texas die nächste Etappe der VP Sportscar Challenge statt. Valentino Catalano, der in Daytona bereits mit zwei Pole Positions und zwei Siegen auf sich aufmerksam gemacht hatte, trat mit seinem Team Gebhardt Motorsport an, das viel Arbeit und Leidenschaft in die Vorbereitung gesteckt hatte. Besonders spannend war das Event in COTA, da an diesem Wochenende auch das NASCAR-Layout genutzt wurde, auf dem die NASCAR-Rennen stattfanden. Valentino verpasste im Qualifying für das erste Rennen die Pole Position nur um hauchdünne 0,028 Sekunden, was die Erwartungen an seine Leistung nur noch weiter steigerte, aber für das zweite Rennen gelang ihm erneut die Pole Position mit 2 zehntel Sekunden Vorsprung. Nach einem harten Kampf mit seinem Teamkollegen gelang es Valentino 6 Minuten vor Rennende die Führung zu übernehmen und stellte in diesem Rennen sogar, mit einer Zeit von 1:30:042, den Streckenrekord für das NASCAR-Layout auf. Doch das Rennen nahm noch eine dramatische Wendung: Nur noch 1:45 Minuten auf der Uhr, plötzlich blieb sein Auto auf P1 liegend stehen. Nach dem Rennen stellte sich heraus, dass es Probleme mit der Kraftstoffzufuhr gab. Trotz dieses Rückschlags sicherte sich Valentino wertvolle Punkte und beendete das Rennen auf dem 5. Platz. Für das zweite Rennen hatte das Team hart gearbeitet und alles optimal vorbereitet. Valentino startete von der Pole Position und ließ sich die Führung zu keinem Zeitpunkt nehmen. Mit einer beeindruckenden Leistung überquerte er die Ziellinie mit einem Vorsprung von 48,813 Sekunden und feierte damit, gemeinsam mit seinem Team Gebhardt Motorsport, einen wohlverdienten Sieg. Aktuell führt Valentino Catalano die Meisterschaft mit 1310 Punkten an, während der zweitplatzierte J. Wollridge mit 1200 Punkten auf P2 folgt. Die beiden Rennen in COTA zeigen einmal mehr, wie unberechenbar und aufregend der Motorsport sein kann. Valentino Catalano und das Team Gebhardt Motorsport haben bewiesen, dass sie sowohl in schwierigen Situationen, als auch in der Führung stark sind. Die nächsten Herausforderungen in der VP Sportscar Challenge werden mit Spannung erwartet!
06.03.2025 - Text: Anita Catalano / Foto: Peter Heil
Daytona 2025
Doppelsieg in Daytona: Valentino und Gebhardt Motorsport triumphieren beim Saisonauftakt des VP Sportscup Challenge

Daytona, 19.01.25. – Die Saisoneröffnung des VP Sportscup Challenge in der Kategorie LMP3 war ein voller Erfolg für Valentino und sein Team, Gebhardt Motorsport. In einem spannenden Wochenende auf der legendären Rennstrecke in Daytona konnte Valentino nicht nur die Pole Position für beide Rennen sichern, sondern auch beide Rennen für sich entscheiden. Die Vorbereitung auf das Rennen begann für Valentino im heimischen Kinderzimmer, wo er sich intensiv in seinem Simulator auf die Herausforderungen des Rennens vorbereitete. In den beiden freien Trainings zeigte er eine beeindruckende Leistung und fuhr jeweils auf den ersten Platz. Das Qualifying fand unter wechselhaften Bedingungen statt, doch Valentino ließ sich nicht beirren. Mit zwei schnellen Runden sicherte er sich die Pole Position sowohl für Rennen 1 als auch Rennen 2. Im ersten Rennen, das bei sonnigem Wetter stattfand, konnte Valentino einen hervorragenden Start hinlegen und seine Führung erfolgreich verteidigen. Er überquerte die Ziellinie als Erster und sicherte sich den ersten Sieg des Wochenendes. Das zweite Rennen stellte Valentino vor eine neue Herausforderung, da die Strecke stark regnerisch und rutschig war. Trotz eines kurzen Momentes, in dem er sich verbremste und seine Führung abgeben musste, bewies Valentino seine Klasse und eroberte die Spitze bereits nach zwei Kurven zurück. Auch im zweiten Rennen gelang es ihm, den Sieg einzufahren. Mit diesem Doppelsieg und der maximalen Punktzahl im Gepäck kehrt Valentino gemeinsam mit Gebhardt Motorsport nach Hause zurück. „Es war ein unglaubliches Wochenende, und ich bin stolz auf die Leistung meines Teams. Wir haben hart gearbeitet, und es hat sich ausgezahlt“, sagte Valentino nach dem Rennen. Für Valentino und Gebhardt Motorsport ist dies ein vielversprechender Start in die Saison und die Fans dürfen auf weitere spannende Rennen hoffen.
06.02.2025 - Text: Anita Catalano / Foto: Peter Heil
Hunsrück Rallye

Am Samstag ging es bei unsicherer Wettervorhersage für Felix und Max Schumann zur ADAC Hunsrück-Junior Rallye. Mit 8 Startern war die Klasse der Rally4-Fahrzeuge besonders gut besetzt. Bei trockenen Bedingungen, ging die Rallye gegen 12:30 los. Direkt auf der ersten Prüfung konnte Felix sich mit Beifahrer Gino Kruhs in der Klasse einen ordentlichen Vorsprung verschaffen. Auch auf WP2 gelang dem Team die Bestzeit in der Klasse und die 2. Zeit im Gesamtklassement. Etwas schlechter ging es bei Max Schumann und Ann Felke los. Auf WP1 war das Gefühl zwar nicht schlecht, jedoch spiegelte die Zeit etwas anderes. Auf der 2. Prüfung gelang den beiden dann immerhin die 3. Zeit im Gesamt, 2,4 Sekunden hinter Felix. Bis zur Pause konnte Felix sich so stabile 25 Sekunden Vorsprung vor seinem Bruder Max erarbeiten. Im zweiten Loop wechselten alle Teams auf Regenreifen, da starker Regen aufgekommen war. Team Schumann/Kruhs fuhr souverän in Führung der RC4 liegend, bei den schwierig, rutschigen Bedingungen über die nächsten 4 Prüfungen. Max und Ann fanden langsam auch einen besseren Rhythmus und konnten sich immerhin auf WP6 und WP8 in der RC4 behaupten. Am Ende gewinnen Felix und Gino wohlverdiehnt die Klasse RC4 mit 16,5 Sekunden Vorsprung vor Max und Ann. Im Gesamtergebnis landet Felix auf Platz 3 und Max dahinter auf Platz 4.
02.06.2025 - Text: Max Schumann / Foto: Sascha Dörrenbächer
Rallye Birkenfeld
Mit Startnummer 3 und 5 waren Felix und Max Schumann mit ihren jeweiligen Beifahrern Gino Kruhs und Ann Felke am Start der 39. ADAC Birkenfelder Löwenrallye. Bei bestem Wetter und starker Konkurrenz ging es auf 4 WPs mit rund 35 Kilometern richtig zur Sache. Die erste Prüfung war mit einem hohen Schotteranteil kein leichter Anfang für die frontangetriebenen Teams. Egal - dafür fuhren Felix und Gino auf der schnellen, anspruchsvollen WP2 die Gesamtbestzeit und übernahmen daraufhin die Führung der Rallye. Mit etwa 4 Sekunden Vorsprung, dicht gefolgt von Max und Ann auf P2, ging es in die Pause. Nun war klar, dass es richtig spannend werden würde und alle Teams bei so kleinen Abständen vorne noch eine Chance auf den Sieg haben. Auf der dritten Prüfung hatten die Allrad Fahrzeuge wieder die Nase vorn und Team Brocker/Grundmann schob sich noch vor Max und Ann auf Platz 2 vor. Vor den letzten 12,55 km waren nur noch 1,9 Sekunden zwischen Platz 1 und 3 - also alles geben. „Viel schneller als wir auf der letzten Prüfung gefahren sind geht mit dem Auto nicht mehr...“ erzählt Max nachdem er die Bestzeit auf WP4 und somit den Gesamtsieg für sich entschieden hatte. Am Ende liegen nur 1,3 Sekunden zwischen den beiden Schumann-Zwillingen, die sich über das starke gemeinsame Ergebnis freuen.
05.05.2025 - Text: Max Schumann / Foto: Sascha Dörrenbächer
Griebel mit gelungener Generalprobe
Gesamtsieg für Griebel / Kremer bei der 37. ADAC-KW Ostalb Rallye
Gelungene Generalprobe für DRM-Saisonstart in Sulingen
Mit bewährter Kombination zum nächsten Titel
Hoher Rallyebesuch auf der Ostalb. Das Pole Promotion Team um Dennis Rostek und Marijan Griebel nutzte die 37. Auflage der ADAC-KW Ostalbrallye eine Woche vor deren Saisonstart in die Deutsche Rallye Meisterschaft als Test und letzte Generalprobe vor der ADAC Rallye Sulingen. Die zu mehreren regionalen Meisterschaften zählende Veranstaltung nahe Aalen bot dafür rund siebzig Wertungskilometer mit sehr abwechslungsreichen Strecken und tollem Frühlingswetter. Der fünffache Deutsche Rallye Meister Marijan Griebel (36, Hahnweiler) hatte mit seiner mecklenburgischen Beifahrerin Ella Kremer, die zwei Tage vor der Veranstaltung ihren 27. Geburtstag feierte, sichtlich Spaß auf den für das Duo komplett neuen Wertungsprüfungen. Ohne Fehl und Tadel sammelten die amtierenden Meister wertvolle Trainingskilometer in einem leicht veränderten Skoda Fabia RS Rally2 und konnten letztlich alle Wertungsprüfungen souverän für sich entscheiden. Mit einem Vorsprung von rund anderthalb Minuten sicherten sich Griebel und Kremer den Gesamtsieg auf der Ostalb und feierten so eine gelungene Generalprobe für die ADAC Rallye Sulingen, die in wenigen Tagen in Niedersachsen stattfindet. „Ich möchte unbedingt gut in die neue DRM-Saison starten und bin daher mit der Bitte an Dennis und Pole Promotion herangetreten, nochmal eine Testrallye zu bestreiten. Das war nun in jeglicher Hinsicht ein voller Erfolg. Neben dem Gesamtsieg konnten wir auch zwei wichtige Komponenten am Auto testen, die ich so noch nie gefahren bin. Desweiteren möchte ich ein Kompliment an den Veranstalter aussprechen. Die ADAC-KW Ostalbrallye war toll organisiert und hatte wirklich schöne, anspruchsvolle Strecken. Der Asphalt war teilweise sehr wellig und man konnte auch immer wieder die Kurven schneiden, was hierzulande oft durch das Aufstellen von Barken oder anderen Hindernissen gänzlich unterbunden wird. So hatten wir wirklich eine Menge Spaß und reisen nun mit gutem Gefühl nach Sulingen“, bilanziert der Polizeihauptkommissar. Die ADAC Rallye Sulingen findet vom 23.-25. April im Landkreis Diepholz in Niedersachsen statt und zählt als zweiter Wertungslauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft 2026. Da Griebel den ersten Lauf im Erzgebirge aufgrund der Punkteregelung geplant ausgelassen hat, ist dies der erste Auftritt des amtierenden Meisters in der neuen DRM-Saison. Die Highlights der Veranstaltung gibt es bereits einen Tag später in einer Zusammenfassung auf NTV zu sehen.
22.04.2026 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Sascha Dörrenbächer
Marijan Griebel startet erfolgreich in die Rallyesaison 2026
- Vorbereitung zur Deutschen Rallye Meisterschaft bei ADAC Rallye Buten un Binnen
- Nagelneuer Pole Promotion Skoda Fabia RS Rally2 zum ersten Mal im Einsatz
Umstrittene Zeitstrafe verhindert Gesamtsieg
Fast sechs Monate nach dem Gewinn des fünften Deutschen Meistertitels durfte der 36-jährige Pfälzer Marijan Griebel gemeinsam mit seiner mecklenburgischen Beifahrerin Ella Kremer zum ersten Mal in der neuen Saison wieder in ihrem rund 300-PS starken Arbeitsgerät Platz nehmen. Für den erneuten Angriff auf die Krone im deutschen Rallyesport hat Griebels Pole Promotion Team für den Serienmeister extra einen nagelneuen Skoda Fabia RS Rally2 aufgebaut. Die ADAC Rallye Buten un Binnen unweit von Bremen, deren Wertungsprüfungen zum großen Teil auf den gleichen Strecken wie beim zweiten Deutschen Meisterschaftslauf Ende April stattfinden, wurde aus selbigem Grund für den ersten Rollout der Saison ausgewählt. Winterrost hat das Duo offenbar nicht abschütteln müssen. Bereits auf der allerersten der insgesamt sechs Wertungsprüfungen flogen Griebel und Kremer der Konkurrenz sprichwörtlich davon und waren rund zehn Sekunden schneller als der Rest des Feldes. Auch mit den zum ersten Mal aufgeschnallten Hankook Pneus, die in diesem Jahr für alle Starter der Deutschen Rallye Meisterschaft verpflichtend sind, hatte Griebel keine großen Eingewöhnungsschwierigkeiten. Letztlich erzielten die amtierenden Meister alle möglichen Bestzeiten und schienen zunächst den ersten Gesamtsieg der Saison errungen zu haben. Eine äußerst umstrittene einminütige Zeitstrafe, die Griebel für ein angeblich zu frühes Stempeln an einer Zeitkontrolle aufgebrummt wurde, führte zum vierten Rang im offiziellen Ergebnis. „So etwas habe ich in über fünfzehn Jahren Rallyesport noch nie erlebt. Ein offensichtliches Fehlverhalten eines Zeitnehmers wird nicht korrigiert und wir erhalten stattdessen eine Strafe. Das ist eine Farce und keine gute Werbung für unseren Sport. Mit dem sportlichen Teil bin ich allerdings sehr zufrieden. Wir waren fehlerfrei und schnell unterwegs, konnten wichtige Erkenntnisse auf den neuen Reifen sammeln und auch die Strecken der kommenden ADAC Rallye Sulinger Land in Teilen testen. Da die Rallye für uns zu keiner Meisterschaft zählt, haben wir uns im Sinne des Sports gegen weitere rechtliche Schritte entschieden und wollen uns nun voll und ganz auf unseren Saisonauftakt in der Deutschen Rallye Meisterschaft Ende April fokussieren“, bilanziert der Polizeihauptkommissar. Die ADAC Rallye Sulingen findet vom 23. – 25. April im Landkreis Diepholz in Niedersachsen statt.
23.03.2026 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Sascha Dörrenbächer
Griebel auch in Frankreich erfolgreich
- Sieger der Expert/Ü30-Wertung im französischen Markenpokal
- Rally du Var rund um St. Tropez bildet Griebels Saisonabschluss
- Mit drei Titeln erfolgreichste Rallyesaison in der Laufbahn des Hahnweilerers
Die zwölfte und zugleich letzte Rallye des Jahres führte den 36-jährigen frischgebackenen Deutschen Rallye Meister Marijan Griebel (Hahnweiler) und seinen Pfälzer Beifahrer Tobias Braun erneut nach Frankreich. Die Rally du Var, an der malerischen Cote d’Azur rund um die bekannte Küstenstadt Saint Tropez gelegen, bildet traditionell den Abschluss der französischen Rallye Meisterschaft und heuer auch das Finale des Stellantis Motorsport Rally Cup France. Nach zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen in der sogenannten Expert-Wertung für Ü30-Fahrer reiste das Pfälzer Duo als Tabellenführer nach Südfrankreich. Doch die Herausforderung war groß. Bei kaum einer anderen Rallye weltweit reihen sich derartig viele Kurven aneinander, ist die Herausforderung für Fahrer und vor allem auch deren Beifahrer größer als jener Veranstaltung im gleichnamigen Department. Im insgesamt neunzehn Starter umfassenden Markenpokal konnten sich Griebel / Braun zunächst im vorderen Mittelfeld einreihen und fuhren den ersten Tag gewohnt konstant und fehlerfrei über die acht Wertungsprüfungen mit über 100 gezeiteten Kilometern und rund 1000 Kurven. Am zweiten Tag konnte das Duo in dem vom Pit Stop Rally Team eingesetzten Opel Corsa Rally4 nochmals zulegen und sich zwischenzeitlich sogar auf einen Podiumsplatz vorarbeiten. In den beiden letzten, in der Dunkelheit zu fahrenden, Wertungsprüfungen, ereilte Griebel jedoch erstmals in der gesamten Saison ein wenig das Technikpech. Zunächst mit Bremsproblemen speziell in den langen Abfahrten gehandicapt unterwegs, quittierte auf den finalen Kilometern auch der vordere linke Stoßdämpfer seinen Dienst. Schlussendlich klassifizierten sich Griebel und Braun auf dem vierten Gesamtrang, was gleichzeitig Rang zwei in der Expert-Wertung und den Meistertitel in dieser Kategorie bedeutete. „Was für eine Saison! Mit dem deutschen, dem luxemburgischen und nun auch dem Klassentitel in Frankreich habe ich all meine Saisonziele erreicht. Die Rally du Var hatte zum Schluss nochmal alles zu bieten, was den Rallyesport ausmacht. Leider war das Glück auf den letzten beiden Wertungsprüfungen nicht ganz auf unserer Seite, ein erneutes Podium wie beim Saisonauftakt in Nordwestfrankreich wäre toll gewesen. Den Meistertitel abzusichern war aber unsere oberste Priorität, das haben wir zum Glück mit Bravour geschafft. Vielen Dank an alle Fans und Unterstützer, das Sportjahr 2025 hat wieder tolle Momente bereitgehalten und ich bin froh und dankbar, diese miterleben zu dürfen. Ich wünsche allen eine schöne, erholsame Weihnachtszeit und werde mich akribisch auf weitere Taten im neuen Jahr vorbereiten“, resümiert Griebel nach Abschluss der Rallye. Über das Programm für 2026 wird zu gegebener Zeit informiert.
01.12.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Damien Saulnier
Marijan Griebel und Ella Kremer sind Deutsche Rallye-Meister 2025
- Fünfter DRM-Titel für Griebel, Premiere für seine Copilotin Kremer
- Gesamtrang drei bei der ADAC Rallye Stemweder Berg genügt für den vorzeitigen Titelgewinn
- Hattrick mit Pole Promotion und dem Skoda Fabia RS Rally2
Matchball verwandelt. Mit einem dritten Gesamtrang bei der ADAC Rallye Stemweder Berg rund um Lübbecke krönen sich der 36-jährige Pfälzer Marijan Griebel und seine zehn Jahre jüngere Beifahrerin Ella Kremer vorzeitig zu den Deutschen Rallye Meistern 2025. Während die Mecklenburgerin ihren ersten nationalen Meistertitel feiert, ist es für den „schnellsten Polizisten Deutschlands“ nach 2018, 2021, 2023 und 2024 bereits die fünfte DRM-Krone. Mit seinem Einsatzteam Pole Promotion und dem Skoda Fabia RS Rally2 feiert Griebel einen lupenreinen Titel-Hattrick. Dabei bewies der frühere Junioren-Europameister einmal mehr, dass er nicht nur pfeilschnell, sondern auch taktisch klug agieren kann. Nach vier Gesamtsiegen bei ebenso vielen Starts genügte im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg eine problemlose Zielankunft, um das erneute Meisterstück perfekt zu machen. Mit minimiertem Risiko, jedoch immer höchster Konzentration rangierten Griebel und Kremer von Beginn an mit Respektabstand zur Spitze auf dem dritten Gesamtplatz. Ohne jegliche Fehler und mit einem erneut wie ein Schweizer Uhrwerk funktionierendem Skoda Fabia RS Rally2 konnte sich das Duo am Ende der Rallye vorzeitig als verdiente und strahlende Deutsche Rallye Meister 2025 feiern lassen. „Ich bin überglücklich und möchte zuallererst meinen Partnern für ihre großartige Unterstützung danken. Jeder Titel ist etwas ganz Besonderes und ich muss sagen, dass aus sportlicher Sicht dieses Jahr das Beste von allen war. Wir haben alle zusammen keine Fehler gemacht, konnten viermal in Folge triumphieren und haben auch dieses Wochenende den vorgegebenen Plan exakt umgesetzt. Ein großer Dank gebührt auch meiner Beifahrerin Ella, die von Beginn an einen Wahnsinnsjob abgeliefert hat, genauso wie allen Mitarbeitern unseres Teams Pole Promotion und meiner Familie und Freunden. Jetzt kann erst einmal gefeiert werden“, jubelt der alte und neue Deutsche Meister Griebel im Ziel der Rallye. Mit dem vorzeitigen Titelgewinn endet auch Griebels diesjähriges DRM-Programm. Die letzte Rallye des Jahres bestreitet der Champion gemeinsam mit Altmeister Tobias Braun am letzten Novemberwochenende im Stellantis Rally Cup France bei der Rally du Var rund um St. Tropez an der Cote d’Azur.
28.09.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Sascha Dörrenbächer
Griebel fährt vor traumhafter Alpenkulisse
- Rally Mont-Blanc Morzine als Saisonhighlight in Frankreich
- Gesamtrang sechs im Stellantis Motorsport Rally Cup France festigt gute Tabellensituation
- Malerische Alpenlandschaft lockt über 200 Teams in die französischen Alpen
Der vierte Wertungslauf des Stellantis Motorsport Rally Cup France führte den vierfachen Deutschen Rallye-Meister Marijan Griebel (36, Hahnweiler) und seine Beifahrerin Ella Kremer (26, Severin) in die französischen Alpen. Die Rally Mont-Blanc Morzine gilt auch im rallyebegeisterten Nachbarland als absolutes Saisonhighlight und lockte weit über 200 Teilnehmer an den Fuß des höchsten europäischen Berges. Die insgesamt vierzehn zu fahrenden Wertungsprüfungen waren gleichermaßen schön und anspruchsvoll und beinhalteten zumeist kurvige Passstraßen mit langen Auf- sowie Abfahrten, die insbesondere für die Bremsen extrem anspruchsvoll waren. Der Opel Corsa Rally4 des französischen Pit Stop Racing Teams, das Griebels Fahrzeug in dieser Saison in Frankreich betreut und einsetzt, meisterte alle Gipfel der über die Grenzen hinaus hoch angesehenen Veranstaltung meisterlich. Bei seinem ersten Auftritt mischten Griebel und Kremer gewohnt konstant im vorderen Feld des Markenpokals mit und beendeten den ersten, leicht verregneten Rallyetag auf Rang sechs. Am zweiten Tag zeigte sich auch das Wetter von seiner besten Seite und die teils noch feuchten Streckenabschnitte in den Wäldern trockneten schnell gänzlich ab. Mit nochmals verbesserter Pace griff das pfälzisch-mecklenburgische Duo auch die vorderen Plätze an, musste sich letztlich aber mit dem sechsten Rang im Stellantis-Cup sowie dem 37. Platz in der Gesamtwertung zufrieden geben. „Eine solche Rallye bestreiten zu dürfen ist auch für mich nach rund fünfzehn Jahren Rallyeerfahrung ein absolutes Highlight. Wir haben die Veranstaltung sehr genossen und sind generell mit dem Wochenende insgesamt zufrieden. Letztlich fehlten nur exakt zwei Sekunden auf Platz vier, was zeigt, dass wir nicht nur sehr sicher, sondern ohne größere Streckenkenntnis auch wirklich schnell unterwegs waren. Jetzt gilt unsere volle Konzentration dem nächsten DRM-Lauf am Stemweder Berg in rund drei Wochen, wo wir in unserem Pole Promotion Skoda Fabia RS Rally2 hoffentlich den Titel klarmachen können“, bilanziert Griebel. Die ADAC Rallye Stemweder Berg findet vom 26.-27. September rund um Lübbecke statt. Den letzten Lauf des Stellantis Motorsport Rally Cup France bestreitet Griebel am letzten Novemberwochenende im Rahmen der Rally du Var in Sainte Maxime an der Cote d’Azur.
8.09.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Bastien Roux
Souveräner Heimsieg für Griebel
- Marijan Griebel und Ella Kremer gewinnen ADAC Saarland-Pfalz Rallye
- Führung in der Deutschen Rallye Meisterschaft ausgebaut
- Spektakuläre Rallyeaction vor vielen Fans in der Saar-Pfalz Region
Das war eine Machtdemonstration des vierfachen Deutschen Rallye Meisters Marijan Griebel und seiner Co-Pilotin Ella Kremer. Das pfälzisch-mecklenburgische Duo gewinnt die ADAC Saarland-Pfalz Rallye eindrucksvoll mit zehn Wertungsprüfungsbestzeiten in Folge und feiert einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg. Bereits am ersten Rallyetag, der sich mit weit über dreißig Grad Außentemperatur als extrem fordernd für Mensch und Material herausstellte, konnte der Polizeihauptkommissar alle vier Wertungsprüfungen für sich entscheiden und nahm seinen ärgsten Verfolgern schnell jegliche Sieghoffnungen. Auch eine kleine Schrecksekunde am Samstagvormittag, als Griebels Skoda Fabia RS Rally2 bei rund 175 Km/h so heftig auf einer Bodenwelle aufsetzte, dass sich ein hinterer Querlenker verbog, bremsten den Pfälzer nicht wirklich ein. Vor toller Zuschauerkulisse strahlten der 36-jährige Griebel und seine zehn Jahre jüngere Beifahrerin Ella Kremer schließlich beim Zieleinlauf in St. Wendel mit der Sonne um die Wette. Für Griebel ist es nicht nur der fünfte Heimsieg in Folge sondern auch bereits der vierte Saisonsieg in der Deutschen Rallye Meisterschaft. Beim nächsten DRM-Lauf, der ADAC Rallye Stemweder Berg in Lübbecke Ende September, könnten Griebel und Kremer mit einer Platzierung unter den Top-Vier den Titel bereits vorzeitig perfekt machen. „Für uns war es ein geniales Wochenende. Ich habe es genossen vor den heimischen Fans zu fahren und die tollen Strecken unter die Räder unseres Pole Promotion Skoda Fabia RS Rally2 zu nehmen. Ich möchte mich bei allen Zuschauern, meinen Partnern und unserem Team für den Support bedanken“, konstatiert ein überglücklicher Sieger. Vor dem nächsten Tourstop der Deutschen Rallye Meisterschaft bestreitet Griebel am ersten Septemberwochenende gemeinsam mit dem Pfälzer Tobias Braun noch die Rally Montblanc in Frankreich.
17.08.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Sascha Dörrenbächer
Der „König der Weinberge“ schlägt wieder zu
- Marijan Griebel und Ella Kremer feiern Gesamtsieg bei der 4. Rallye ADAC Mittelrhein
- Vierter Triumph in den Weinbergen bringt DRM-Führung
- Heimspiel im Rahmen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye steht vor der Tür
Der vierfache Deutsche Rallye Meister Marijan Griebel (36, Hahnweiler) hat es wieder getan. Gemeinsam mit seiner 26-jährigen mecklenburgischen Co-Pilotin Ella Kremer gewinnt der Polizeihauptkommissar zum vierten Mal in Folge die Rallye ADAC Mittelrhein und sichert sich zudem die Meisterschaftsführung. Nach insgesamt sechzehn Wertungsprüfungen in den Moselweinbergen sowie der angrenzenden Eifelregion distanzieren sie ihre ärgsten Widersacher um knapp vierzehn Sekunden. Die zahlreiche teils internationale Konkurrenz (die Rallye zählte auch zur niederländischen Meisterschaft) mit alleine 21 Fahrzeugen in der Topklasse sowie das wechselnde Wetter sollten es den Siegern aber alles andere als leicht machen. Nachdem Griebel zunächst auf der zweiten Wertungsprüfung die Führung übernehmen und sukzessive ausbauen konnte, erwischte ein Regenschauer den Pfälzer zum schlechtesten Zeitpunkt. „Vier Minuten vor unserer Stempelzeit für die längste Wertungsprüfung war es am Start noch komplett trocken. Dann begann es plötzlich heftig zu regnen. Als erstes Fahrzeug hatten wir dann leider eben auch die wenigste Zeit bis zum Start und konnten nur noch ein Regenrad montieren, während die meisten Teams hinter uns die Möglichkeit hatten, zwei Räder zu wechseln“, erläutert Griebel. Durch den Zeitverlust schmolz die Führung auf zwischenzeitlich nur noch zwei Sekunden zusammen. Doch im Stile eines Champions kontrollierte der Pfälzer das Feld, sicherte sich am zweiten Rallyetag noch den Sieg auf der Power Stage und konnte gemeinsam mit Ella Kremer bereits den dritten Gesamtsieg in der Deutschen Rallye Meisterschaft 2025 bejubeln. „Ich bin überglücklich, in meinem „zweiten Wohnzimmer“ einen weiteren Sieg eingefahren zu haben. Rallyefahren in den Weinbergen ist einfach immer wieder einmalig, auch die neuen Wertungsprüfungen in der Eifelregion waren toll. In diesem Jahr habe ich trotz des teilweise widrigen Wetters so viele Fans wie bei keiner anderen Mittelrhein-Rallye wahrgenommen, das hat richtig Spaß gemacht vor dieser Kulisse zu fahren. Danke an meine Partner und mein Team Pole Promotion für die perfekte Vorbereitung unseres Skoda Fabia RS Rally2, ich kann es kaum erwarten schon bald wieder einzusteigen“, bilanziert der sichtlich zufriedene Gewinner Griebel. Der nächste Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft findet bereits vom 14.-16. August rund um St. Wendel im Rahmen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye statt.
04.08.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Sascha Dörrenbächer
Griebel wird Zweiter bei der Rallye Lëtzebuerg
- Konstante und fehlerfreie Fahrt sichert sechsten Podiumsplatz in Luxemburg
- Škoda Fabia RS Rally2 zeigt sich gewohnt schnell und zuverlässig
- Motorsportspektakel für Jedermann – viele Zuschauer an den Wertungsprüfungen
Bei optimalem Rallyewetter mit Sonnenschein und Temperaturen von rund 25 Grad fand am Samstag, dem 12. Juli 2025, die Rallye Lëtzebuerg im Norden des Großherzogtums rund um den Ort Hosingen statt. Für die Rallyecrews bereitete das Organisationsteam insgesamt vier verschiedene Wertungsprüfungen vor, die jeweils dreimal befahren werden mussten. Nach insgesamt fünf Gesamtsiegen rollte der 36-jährige Hahnweilerer Marijan Griebel mit seinem Luxemburger Copilot Johny Blom (41, Erpeldange) als Favorit über die Startrampe. Doch die Konkurrenz war stark. Neben den gewohnten Mitbewerbern in baugleichen Rally2-Fahrzeugen nahmen auch gleich fünf leistungsstarke Porsche GT3-Fahrzeuge am Event teil. Gewohnt schnell und konstant spulte das deutsch-luxemburgische Duo die Rallye ohne jeden Fehler ab. Auch der dieses Mal vom belgischen Team Racing Technology eingesetzte Škoda Fabia RS Rally2, der identisch zu Griebels Fahrzeug aus der Deutschen Rallye Meisterschaft ist, war in Topform und begeisterte die zahlreichen Zuschauer am Streckenrand. Über die gesamte Dauer beherrschte der vierfache Deutsche Meister die Rally2-Gegner nach Belieben und markierte sämtliche Klassenbestzeiten. Im Kampf um den Gesamtsieg mussten sich Griebel und Blom letztlich jedoch einem der genannten Porsche beugen und fuhren einen sicheren zweiten Platz nach Hause. „Ich war nach sechs Jahren Rallye Abstinenz vor dem Start doch etwas nervös und habe mich beim Shakedown, dem letzten Test vor der Rallye am Freitagabend, über die beeindruckende Beschleunigung unseres topmodernen Škoda Fabia RS Rally2 gewundert. Danach wurde es aber schnell besser und ich hatte riesigen Spaß die Rallye mit Marijan zu bestreiten. Vielen Dank an Škoda Luxemburg und unsere Partner, die einen Start ermöglicht haben. Wir konnten rund 100 Gäste vor Ort begrüßen und mit VIP-Shuttles an die Strecken bringen, alles hat super funktioniert“, erläutert Beifahrer Johny Blom. Der Markenleiter Škoda Luxembourg, Simon Schories, zeigt sich ebenfalls rundum zufrieden. „Die Rallye Lëtzebuerg war ein voller Erfolg. Unsere Gäste hatten sowohl an den zahlreichen Zuschauerpunkten direkt an der Strecke als auch im exklusiven Škoda-VIP-Bereich in der Service Area von Hosingen einzigartige Einblicke in die Rallye und einen unvergesslichen Tag. Marijan und Johny haben im Škoda Fabia RS Rally2 eine starke Performance gezeigt und, auch wenn es dieses Jahr nicht für den Gesamtsieg gereicht hat, die Marke Škoda hervorragend präsentiert. Wir wollen nächstes Jahr wieder antreten und dann die höchste Stufe des Podiums erklimmen.“
17.06.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Imagify
Marijan Griebel fährt beim „französischen Heimspiel“ auf Rang fünf
- Spektakulärer Motorsport bei der Rally Vosges Grand Est
- Hattrick in der „Experts“-Wertung für Fahrer über 30 Jahre
- Gesamtrang fünf im Stellantis Motorsport Rally Cup France
Bevor im August mit den Deutschen Meisterschaftsläufen in den Moselweinbergen sowie der Saar-Pfalz Region die beiden „echten“ Heimspiele vom Hahnweilerer Rallye-Ass Marijan Griebel anstehen, führte der sportliche Terminplan den vierfachen Deutschen Meister gemeinsam mit seinem Beifahrer Tobias Braun (Stadthagen) erneut ins benachbarte Frankreich. Nur rund zwei Autostunden von Saarbrücken entfernt fand in der Vogesenregion rund um Gerardmer der dritte Lauf zum Stellantis Motorsport Rally Cup France statt. Mit insgesamt knapp 150 Teilnehmern, 15 davon im genannten Markenpokal, und tausenden von Zuschauern präsentierte das rallyebegeisterte Nachbarland wieder einmal Motorsport vom Feinsten. Die Rally Vosges Grand Est selbst war für Griebel trotz der verhältnismäßig geringen Entfernung absolutes Neuland. Die insgesamt dreizehn Wertungsprüfungen zeigten sich so abwechslungsreich wie selten bei einer Rallye. Breite, extrem schnelle Hauptstraßen wechselten sich permanent mit winkligen Wirtschaftswegen ab, dazu ging es oft bergauf und -ab sowie über zahlreiche blinde Kuppen und kleinere Sprünge. Wie bereits bei den beiden Auftaktläufen mischte das einzige deutsche Duo munter in der Spitzengruppe mit und fuhr eine nahezu problemlose Rallye. Lediglich am ersten Rallyetag, der mit rund 35 Grad Außentemperatur für Mensch und Maschine extrem herausfordernd war, haderte Griebel ein wenig mit den Bremsen seines Opel Corsa Rally4. „Das liegt jedoch weniger am Fahrzeug als vielmehr an meinem Fahrstil“, erläutert der Polizeihauptkommissar. „Um das Auto zu stabilisieren, betätige ich recht häufig Gas und Bremse zeitgleich, was die Bremstemperatur in die Höhe treibt. Bei solch heißem Wetter ist der Kühleffekt durch die einströmende Luft leider dann nicht allzu effektiv.“ Nachdem Griebel und Braun bis kurz vor Rallyeende mittendrin im Kampf um einen erneuten Podiumsplatz waren, mussten sie sich letztlich mit Rang fünf im Stellantis Motorsport Rally Cup France sowie dem dritten Sieg in Folge in der sog. „Experts“-Wertung für Piloten über 30 Jahren begnügen. „Frankreich hat mit das höchste Fahrerlevel auf der Welt, was die zahlreichen Weltmeistertitel in den letzten Jahren belegen. Auf dem Niveau bei einer für mich noch komplett unbekannten Veranstaltung mithalten zu können, ist echt eine Nummer, da sind wir auch mit Rang fünf nicht unzufrieden“, fasst Griebel ein ordentliches Vogesenwochenende zusammen. Der vierte Lauf zum Stellantis Motorsport Cup France findet am ersten Septemberwochenende im Rahmen der Rally Montblanc am Fuße des gleichnamigen Berges in der malerischen Umgebung der westlichen Alpen statt.
17.06.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Bastien Roux
Griebel beendet zweites Frankreich Gastspiel auf Rang sechs
- Rallye Castine erweist sich als harte Probe für Mensch und Material
- Zweiter Sieg in der „Experts“-Wertung
- Duo wiedervereint: Tobias Braun erneut an der Seite von Griebel
Der zweite Lauf zum Stellantis Motorsport Rally Cup France führte die Teilnehmer in den Südwesten unseres Nachbarlandes. Rund um die Kleinstadt Bretenoux in der Region Okzitanien starteten im insgesamt knapp 100 Crews umfassenden Feld 18 Teilnehmer beim prestigeträchtigen Markenpokal der Stellantis Gruppe. Nach dem Podiumsplatz zum Saisonauftakt entschloss der pfälzische Polizeihauptkommissar Marijan Griebel auch am für ihn ungewohnten Kräftemessen auf Schotter teilzunehmen. Mit dabei war auch ein alter Bekannter: Der 30-jährige Neustadter Tobias Braun, mit dem Griebel zweimal Deutscher Rallye Meister wurde, fand nach seinem Rücktritt im vergangenen Jahr Gefallen an der Serie und bildete gemeinsam mit Griebel ein erneut starkes Duo. Die Rallye Rallye Castine - Terre d'Occitanie 2025 führte über 130 gezeitete Kilometer zumeist auf äußerst schmalen, aber knüppelharten Pisten durch französische Wälder. Mit einer gewohnt konstanten und fehlerfreien Leistung konnte das Duo sich im erweiterten Spitzenfeld etablieren und die harten Strecken mit ihrem Opel Corsa Rally4 ohne größere Probleme meistern. Nach zwei intensiven Rallyetagen war der sechste Platz im Stellantis Motorsport Rally Cup sowie der zweite Saisonsieg in der sogenannten „Experts“-Wertung für über dreißigjährige Piloten der verdiente Lohn. „Über Rang sechs freue ich mich grundsätzlich nicht wirklich, aber in Anbetracht der gegebenen Umstände können wir damit generell zufrieden sein“, konstatiert der 35-jährige Griebel. „Meine letzte Rallye auf Schotter bin ich im Jahr 2019 gefahren, zudem waren mir die Strecken hier gänzlich unbekannt und in der französischen Schottermeisterschaft ist es üblich, dass es nur eine Besichtigungsfahrt gibt. Das war für mich trotz knapp 200 Rallyestarts eine echte Premiere, weshalb ich auch selbst nicht damit gerechnet habe, ganz vorne dabei zu sein. Dennoch haben wir wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt, erneut viel Spaß und ein gutes Training gehabt und hoffen, auch am dritten Lauf des Stellantis Cup teilnehmen zu können.“ Dieser findet Mitte Juni unweit der deutschen Grenze in Gerardmer in den Vogesen statt. Vorher bestreitet Griebel gemeinsam mit Ella Kremer, die weiterhin bei allen Veranstaltungen im Skoda Fabia RS Rally2 an Griebels Seite Platz nehmen wird, die ELE Rally in den Niederlanden. Diese findet vom 22. bis 24. Mai statt und ist auch Teil der Deutschen Rallye Meisterschaft.
05.05.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Bastien Roux
Griebel startet im Stile eines Champions
Gesamtsieg bei der ADAC Actronics Rallye Sulingen für Griebel und Kremer
Maximale Meisterschaftspunkte durch Power Stage Sieg
Neues Highlight wartet auf DRM-Teilnehmer
Der vierfache deutsche Rallyechampion Marijan Griebel (35, Hahnweiler) ist mit seiner neuen, 26-jährigen Beifahrerin Ella Kremer (Severin) mit einer beeindruckenden Leistung in die neue Saison der Deutschen Rallye-Meisterschaft gestartet. Bei der mit über 100 Teilnehmern topbesetzten ADAC Actronics Rallye Sulingen in Niedersachsen feierte das Duo einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und meldete so auf eindrucksvolle Art und Weise Ansprüche auf den fünften nationalen Titel für den pfälzischen Polizeihauptkommissar an. Nachdem Griebel und Kremer sich am ersten Rallyetag vom Start weg an die Spitze setzen, ihre härtesten Verfolger aber noch nicht wirklich abschütteln konnten, folgte am Morgen des zweiten Tages ein echtes Glanzstück. Auf der rund 25 Kilometer langen, winkligen und mit unzähligen Kurven und engen Mauern gespickten „Königsprüfung“ der Veranstaltung steuerte Griebel seinen vom Team Pole Promotion eingesetzten Skoda Fabia RS Rally2 mehr als fünfzehn Sekunden schneller als sämtliche Verfolger durch den sogenannten „Rallye-Irrgarten“ und verpasste seinen Konkurrenten damit einen herben Dämpfer. Fortan verwaltete der amtierende Meister gekonnt seinen Vorsprung ohne unnötige Risiken einzugehen. Lediglich in Griebels Spezialdisziplin, der sogenannten „Power-Stage“, bei der es Extrazähler für die Deutsche Meisterschaft zu erringen gibt, schlug Griebel erneut zu und sicherte sich somit die Maximalausbeute von 35 Zählern. „Das war ein wirklich perfektes Wochenende für uns. Zuallererst möchte ich ein Kompliment an Ella aussprechen. Ich war mir eigentlich sicher dass unsere Zusammenarbeit gut funktioniert, aber wie sie mir die Königsprüfung, bei der wir über eine Viertelstunde am absoluten Limit gefahren sind, angesagt hat, war wirklich meisterlich. Dort konnten wir den Grundstein für unseren Erfolg legen. Darüber hinaus hat unser Skoda Fabia RS Rally2 genauso wie die Pirelli-Pneus und auch das ganze Team super funktioniert. Darauf können wir alle stolz sein“, adelt der Hahnweilerer seine neue Copilotin und das ganze Team. Bereits am kommenden Wochenende ist Marijan Griebel im Südwesten Frankreichs im Rahmen der Rallye Castine wieder mit dem Opel Corsa Rally4 auf Schotter im Einsatz. Der nächste Lauf zur Deutschen Meisterschaft findet am vierten Maiwochenende bei der ELE Rally rund um Eindhoven statt, wo ausnahmsweise auf niederländischem Boden um Punkte für die höchste deutsche Rallyeliga gekämpft wird.
28.04.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Damien Saulnier
Marijan Griebel startet in Frankreich erfolgreich in die neue Rallyesaison
- Platz drei für Marijan Griebel beim Stellantis Motorsport Rallye Cup France
- Rally du Touquet als Testlauf für Griebel mit neuer Co-Pilotin Ella Kremer
- DRM-Saisonstart Ende April
Der vierfache Deutsche Rallye Meister Marijan Griebel (35, Hahnweiler) ist am Wochenende erfolgreich in die neue Rallyesaison gestartet. Gemeinsam mit seiner neuen Co-Pilotin, der 25-jährigen Mecklenburgerin Ella Kremer, nutzte Griebel den Auftaktlauf zur französischen Rallye-Meisterschaft im äußersten Norden Frankreichs als Testlauf, um den Winterrost abzuschütteln. Als sportliches Einsatzgerät wählte Griebel einen Opel Corsa Rally4 des französischen PitStop Teams und erklärt hierzu: „Die Rallye du Touquet nahe der französischen Hafenstadt Calais bildete auch den Auftakt zum französischen Stellantis Motorsport Rally Cup. Dort sind 22 Piloten mit baugleichen Fahrzeugen der Stellantis Gruppe am Start gewesen. Das attraktive Starterfeld, gepaart mit der Streckenlänge eines Europameisterschaftslaufs war für uns die ideale Gelegenheit, um die Zusammenarbeit fernab des großen Drucks der Deutschen Rallye Meisterschaft zu starten und uns aneinander zu gewöhnen.“ Der Pfälzer zeigte auch im Mutterland des Rallyesports, dass er nicht lange braucht, um sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Nach über zwei Jahren ohne Einsatz in einem frontangetriebenen Auto mischte er gemeinsam mit Kremer ab der ersten Wertungsprüfung im vordersten Feld des Markenpokals mit. Die Zusammenarbeit funktionierte sofort problemlos. Nach zwei Tagen hochklassiger Rallyeaction mit teilweise Zehntel-Sekunden-Kämpfen, zwölf Wertungsprüfungen und rund 200 Kilometern auf Bestzeit sicherte sich das Duo Rang drei im Stellantis Motorsport Rally Cup France mit nur zehn Sekunden Rückstand auf den Sieger. „Die Rally du Touquet hat alles gehalten, was ich mir davon versprochen hatte. Nach einer langen fünfmonatigen Winterpause war es wichtig, wieder in den Fahrrhythmus zu kommen und auch die Abläufe und Details während der Rallye mit Ella vor Beginn der Deutschen Rallye Meisterschaft zu trainieren. Ella hat einen tollen Job gemacht, ich glaube das zeigt unser Ergebnis bei einer für mich gänzlich unbekannten Rallye sehr deutlich. Daher freue ich mich jetzt umso mehr, wenn es für uns bald auch hierzulande losgeht. Der Stellantis Motorsport Rally Cup France besteht aus sechs Läufen. Nach dem Auftritt in Touquet hätte ich definitiv Lust auf weitere Starts. Ob dies zu realisieren ist, müssen wir aber zunächst mit meinen Partnern erörtern“, fasst Griebel den Saisonauftakt zusammen. Griebel und Kremer werden am letzten Aprilwochenende bei der ADAC Rallye Sulingen in die Deutsche Rallye Meisterschaft starten. Da in diesem Jahr jedes Team nur bei sechs der insgesamt sieben Rallyes punktberechtigt ist, verzichtet das Duo auf eine Teilnahme beim Saisonauftakt im Erzgebirge.
24.03.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Damien Saulnier
GESAMTSIEG
1. Gesamtsieg für Raffael Sulzinger und Lisa Kiefer
Ford Fiesta Rally2 Crew lässt Konkurrenz keine Chance
Erfolg macht Lust auf mehr
Der Tittlinger-Rallyepilot Raffael Sulzinger (ADAC Südbayern/MSC Dreiburgenland) und seine Pfälzer Co-Pilotin Lisa Kiefer (ADAC Pfalz/MC Haßloch) gewinnen im Ford Fiesta Rally2 die AvD Niederbayern Rallye. Beim 9. Lauf zum DMSB Rallye Cup (2. Bundesliga) dominieren die Beiden vom Start weg und holen alle 6 Bestzeiten im Bayerischen Wald. Nach über 4 Monaten saß Sulzinger am vergangenen Samstag erstmals wieder am Steuer eines Rallyeautos. Ohne Training startete er gemeinsam mit seiner Beifahrerin und Partnerin Lisa Kiefer um 12 Uhr in Richtung WP1 “Außerrötzing”. Eine Verzögerung von über 20 Minuten am Start sorgte dafür, dass Reifen, Bremsen und Fahrwerk wieder komplett kalt waren. Das ist bei einem Wettbewerbsfahrzeug zum einen immer schlecht und wirkt sich zum anderen nicht unbedingt positiv auf das Wohlbefinden der Crew nach einer so langen Wettbewerbspause aus.
Ab dem ersten Meter in Führung
Die Beiden tasteten sich ran und holten zugleich die erste Bestzeit. Vor WP2 “Col de Ranfels” schätzte Raffael die Situation der Rallye-Reifen falsch ein. Sie starteten somit mit einem zu niedrigen Luftdruck, was sich sehr negativ auf das Fahrverhalten des € 360.000 teuren Sportgeräts auswirkte. Dennoch erneut die Bestzeit. Zur Halbzeit nach 3 Wertungsprüfungen lagen Sulzinger/Kiefer mit 25 Sekunden Vorsprung vor dem Österreicher Wurz im baugleichen WRC2-Auto in Führung. Trotz rund 25 Kilogramm Zusatzgewicht durch ein zweites Reserverad.Der Reifenpoker
Auch auf die zweite Schleife starteten der Niederbayer und die Pfälzerin mit zwei Ersatzrädern, denn die Chance auf einen Regenschauer lag bei über 50%. Sie fuhren auf allen 3 Wertungsprüfungen, nun mit wachsendem Vertrauen, rund eine halbe Sekunde pro Kilometer schneller als im ersten Durchgang. Dies bedeutete am Papier weitere 3 - und somit alle 6 - Bestzeiten sowie den Sieg mit rund 1.20 min Vorsprung auf Platz 2.Ende der Pechsträhne
Seit 2022 klebte Sulzinger/Kiefer das Pech an den Rennschuhen. Zwei knapp verpasste Titel in der 2WD-Wertung der Deutschen Rallye Meisterschaft. Eine defekte Zündkerze, ein defekter Turbo und eine defekte Dichtung an der Lenkung bei den ersten Starts im WRC2-Auto. Umso schöner der Erfolg beim zweiten Heimspiel in dieser Saison. "Es hat unglaublich viel Spaß gemacht mit diesem besonderen Rallyeauto, vor den unzähligen Zuschauern, über diese ultra-schnellen Wertungsprüfungen zu fahren. Vor allem aber fiel eine große Last von den Schultern nach dem ganzen Pech. Das macht nun richtig richtig Lust auf MEHR", schwärmt der Pilot.Blick in die Zukunft
Aktuell arbeiten die Beiden an Konzepten für weitere Rallye-Teilnahmen in dieser Saison. Der sportliche Erfolg und die tolle Reichweite bei der Niederbayern Rallye wirken sich hoffentlich positiv auf die weitere Planung aus.02.09.2025 - Text und Foto: Raffael Sulzinger
Zehntausende Besucher und Traumwetter
Raffael Sulzinger / Lisa Kiefer zu Gast bei Events in Passau & Speyer
SIM-Racing und Demo-Fahrten beim BRAZZELTAG im Technik Museum
Fiesta Rally2 als Highlight bei Oldtimer-Treffen in Passau
Zeitgleich fanden das erste Oldtimer-Treffen des MSC Passau und der bereits legendäre BRAZZELTAG im Technik Museum Speyer statt. Volles Programm für Raffael Sulzinger und Lisa Kiefer, denn beide Veranstalter wollten das Rallye-Team vor Ort präsentieren. Als fixer Termin im Kalender gilt der BRAZZELTAG. Ein 3-tägiges Event, welches jährlich mehr als Zwanzigtausend “Motor-Begeisterte” ins Technik Museum am Rhein lockt. Vom aus Schrottteilen geschweißten Motorrad bis zur Transall C160 gibt es dort so ziemlich alles zu bestaunen, was das “Verbrennungsmotoren-Herz” höher schlagen lässt und zwar aus jeder Epoche. Mittlerweile zum dritten Mal vertreten Lisa Kiefer und Raffael Sulzinger dort die aktiven Automobil-Motorsportler. In diesem Jahr mit einem eigenen Verkaufsstand für u.a. selbst bedruckte T-Shirts und Taschen sowie einem Renn-Simulator, auf dem Jung und Alt sein Können unter Beweis stellen und tolle Preise gewinnen konnte. Zudem absolvierten Lisa Kiefer im Slalom Peugeot 106 Rallye und ihr Bruder Max im VW Golf 2 Cup Rallye-Auto Demofahrten auf dem “BRAZZEL-Parcours”. Nach Tag 1 in der Pfalz fuhr Raffael über Nacht zurück nach Niederbayern. Denn am Samstag war er als VIP-Gast beim 1. Oldtimer Treffen des MSC Passau. Am Gelände der Firma Richter+Frenzel fanden sich bei ebenfalls herrlichem Frühsommer-Wetter hunderte Oldtimer und tausende Automobil-Fans ein. Das Highlight war tatsächlich kein Oldtimer, sondern der Ford Fiesta Rally2 (Bj. 2024), welcher am Stand der Central European Rally zu Werbezwecken für die Rallye-WM im Oktober ausgestellt wurde. Selbstverständlich in der “Kriegsbemalung” von Sulzinger/Kiefer, als “Zuckerl” für die Sponsoren des Teams.
22.05.2025 - Text und Foto: Raffael Sulzinger
Mit Startnummer 1 auf Bestzeitenjagd
Raffael Sulzinger und Lisa Kiefer starten erneut im “WRC2-Auto”
Team geht mit Startnummer 1 auf die Strecken im Passauer Land
Rekord-Teilnehmerzahl am Karsamstag in Tiefenbach
Die Vorfreude beim Tittlinger Rallye-Piloten Raffael Sulzinger (ADAC Südbayern/MSC Dreiburgenland) und seiner Co-Pilotin Lisa Kiefer (ADAC Pfalz/MC Haßloch) ist riesig. Am Karsamstag starten sie zum zweiten Mal in Folge im Ford Fiesta aus der Top-Kategorie “Rally2” bei der ADAC Oster-Rallye des ASC Tiefenbach. Bei der fulminanten Premiere vergangenes Jahr schrammten Sie haarscharf an einer Bestzeit vorbei, ehe eine defekte Zündkerze die Zielankunft auf dem Siegerpodest vereitelte. Noch vor 3 Wochen gingen die Beiden beim Auftakt der Deutschen Rallye Meisterschaft im Erzgebirge getrennte Wege. Lisa als Co-Pilotin von Chris Gropengießer und Raffael als Co-Pilot und Coach bei Andreas Franke - jeweils in Skoda Fabia der Rally2-Kategorie. “Es freut mich, wenn ich Andreas mit meiner Erfahrung weiterhelfen kann und wir hatten auch viel Spaß im Auto. Mein Lieblingsplatz ist und bleibt aber der hinterm Lenkrad.”, grinst der Niederbayer. Dementsprechend groß ist die Vorfreude am kommenden Samstag selbst wieder am Lenkrad zu drehen. In einem 300PS-Ford-Fiesta mit Allradantrieb, wie er auch in der WRC2-Weltmeisterschaft zum Einsatz kommt. “So ein Projekt auf die Beine zu stellen bedeutet viel Arbeit, schlaflose Nächte und auch mit Enttäuschungen umgehen zu können. Mein Dank gilt den Unternehmen, die trotz der wirtschaftlichen Situation Budgets in Werbung und Spaß investieren. Für mich ein absoluter Traum der in Erfüllung geht, mit so einem Auto Rallyes fahren zu dürfen.”, schwärmt Raffael.
Mit Startnummer 1 auf Bestzeitenjagd
105 Teilnehmer aus 4 Nationen fahren am Karsamstag ab 12 Uhr im 1-Minuten-Takt über die Startrampe auf dem Gienger-Gelände in Tiefenbach. Sulzinger/Kiefer gehen mit der Startnummer 1 als erste ins Rennen. Für Lisa bedeutet die Oster-Rallye zumeist aber Freud und Leid gleichzeitig. “Zum wiederholten Mal fällt Raffaels Heimrallye so, dass ich meinen Geburtstag nicht mit Freunden und meiner Familie in der Pfalz feiern kann. Daher wünsche ich mir nichts mehr, als ein tolles Wochenende und das nötige Glück, um diesmal vielleicht sogar ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen.”, verrät die Pfälzerin.Karfreitag im Gasthaus Öller
Wer die Beiden im Vorfeld der Rallye persönlich treffen möchte, hat am Freitagabend die Möglichkeit dazu. Obligatorisch ist und isst das Team beim langjährigen Partner Gasthaus Öller in Schalding - das sich über alle Rallye-Begeisterten in der Gaststube oder im Saal sehr freut.12.05.2025 - Text und Foto: Raffael Sulzinger
DKM Mülsen
An den Trainingstagen mussten wir viel ausprobieren um auf ein vernünftiges Setup zu kommen und auch weil ja Motoren zum Einsatz kommen die jetzt nach neuer Homologation nur noch bis 13.000 RPM drehen dürfen. Bastian konnte sich aber immer in den Top10 Platzieren und so gingen wir guter Dinge ins Qualy und die Heats am nächsten Tag. Im Qualy war leider sehr viel Verkehr und Bastian hatte eigentlich nie eine freie Runde und landete auf Platz 15. Aber sein Speed war gut und so konnte er sich im ersten Heat auf P10 vorfahren. Im 2. Heat wurde er leider bei einem Überholvorgang unsanft von der Strecke befördert und schied aus . Was uns die Startposition 18 im Superheat einbrachte. Wieder vorgekämpft auf P12 gab es wieder eine Kollision, die ihn das Rennen auf P20 beenden lies. Im Finale lies Bastian keinen Zweifel offen wo er in dem Feld hingehört und hat sich am Ende auf P9 vorgefahren mit zwischenzeitlich schnellster Rennrunde und Rundenzeiten die schneller waren als die der Spitze Ohne die 2 Ausfälle wäre er mit Sicherheit um den Tagessieg mitgefahren, aber die fahrerische Leistung war super und so gehen wir auch nach Cheb.
11.05.2026 - Text und Foto: Frank Kleiner
WAKC Oppenrod
Bastian war schon am Trainings Samstag, wo Mini 60 und Rotax Mini zusammen gefahren sind, genauso so schnell wie die Rotax und ca. immer 1 Sekunde schneller als die schnellsten Mini 60 Fahrer. Diese Performance hat sich dann im Qualifying am Samstag bestätigt, wo Bastian mit 0.9 Sekunden Vorsprung auf den 2. Platzierten die Pole eingefahren hat. In den Rennläufen setzte sich die Dominanz von Bastian in gleicher Weise fort, manche Zuschauer tätigten sogar die Aussage: „Der fährt in einer eigenen Liga“. 1. Lauf mit über 5 Sekunden Vorsprung gewonnen, den 2. Lauf sogar mit 14 Sekunden Vorsprung auf den 2. Platzierten. Das Bastian auch jeweils die schnellsten Rennrunden gefahren hat ist eigentlich selbstverständlich. Somit führt Bastian die WAKC Meisterschaft mit 50 Punkten an. Wir freuen uns sehr das, Bastian in so guter Form ist und freuen uns auf die nächste DKM Veranstaltung Anfang Mai in Mülsen.
21.04.2026 - Text und Foto: Frank Kleiner
SAKC Liedolsheim
Bastian ist schon am Trainingssamstag sehr gut in das Wochenende gestartet und es war gut zu erkennen, dass er eines der schnellsten Pakete war, die auf der Strecke unterwegs waren. Im Zeit Training am Sonntag lief es dann erst mal etwas unrund, viel Verkehr bei 31 Fahrern auf der Strecke und dann noch eine nicht korrekt funktionierende Zeitnahme, die uns 0,4 Sekunden schlechter gemessen hatte als wir wirklich waren, bescherte Start Platz 12. Im ersten Rennen konnte das Bastian aber schnell klarstellen und fuhr auf P3 vor, wo er sich dann über 5 Runden einen packenden Kampf um P2 mit Ben Bernhard lieferte. Im zweiten Rennen übernahm Bastian direkt nach dem Start P2 hinter Ben Bernhard. Also ging der Positionskampf vom ersten Rennen hier nahtlos weiter, bis zur Runde 4, wo Bastian dann die Führung übernahm und in den verbleibenden Runden mit 3,5 Sekunden Vorsprung einen ungefährdeten Sieg herausfahren konnte. In der Tageswertung reicht es leider nur zu P2 da der punktgleiche Paul Wald die bessere Qualifying Zeit erreicht hatte, mit diesem Bastian nun mit 41 Punkten die SAKC Meisterschaftswertung anführt. Wir sind megahappy, da Bastian zum ersten Mal abrufen konnte, welches Potential in Ihm steckt und er das eindrucksvoll über das ganze Wochenende gezeigt hat, er war eindeutig das schnellste Paket auf der Strecke.
21.04.2026 - Text und Foto: Frank Kleiner
Bundesendlauf Kart Rundstrecke in Mülsen
Am letzten Wochenende stand der ADAC Bundesendlauf in Mülsen an. hier wird sozusagen der Meister aller Regionalveranstaltungen von SAKC, WAKC, NAKC und OAKC gekürt. Bastian war von Freitag an mit einem Top Speed unterwegs und hatte sich schon am Trainingstag im Spitzenquartett mit seinen Zeiten etabliert. Am Samstag erreichte er mit einer konstant straken Leistung nach dem Qualifying und den Heats einen guten 4. Platz. Wobei er in Heat 1 zwischenzeitlich mit dem späteren Sieger Leon Walczak um die Spitzenposition kämpfte. Auf P4 ging Bastian dann in die Finalläufe am Sonntag. Gute Starts ermöglichten Bastian im ersten Rennen zunächst um die Spitzenposition mitzufahren am Ende setzte sich hier aber Lokalmatador Leon Walczak durch, der im Schnitt über eine halbe Sekunde schneller als der Rest vom Feld fahren konnte. Im zweiten Rennen war das Feld hinter Bastian so dicht beisammen, dass Bastian gegen Ende sogar seine 4. Position gegen die Fahrer des Nees Racing Teams verteidigen musste. Was ihm aber mit 2/100 Vorsprung bei Zieldurchfahrt gelungen ist. Eine gute Platzierung, die endlich die Leistungsfähigkeit und das Potential herausstellt, wo er in dem Fahrerfeld einzuordnen ist. Wir möchten uns beim ADAC Pfalz ganz herzlich für die Unterstützung in Mülsen bedanken und natürlich bei AF-Engines, die uns einen hervorragenden Motor zur Verfügung gestellt haben.
09.10.2025 - Text und Foto: Frank Kleiner
DKM Wackersdorf
Ein eigentlich gutes Wochenende für Basti, er konnte gut die Zeiten der Spitze bis auf 4-5/10 mitgehen. Leider gab es über die Heats und Finale 3 Crashs, in die er verwickelt war. Auch wenn die Verursacher teilweise dafür 10 Sekunden Strafen bekommen haben, hilft es halt nicht, wenn man selbst dabei 15 Sekunden verliert. Am Ende blieb wieder ein undankbarer P25, der leider nicht die Leistung von Basti attestiert. Summa Summarum bleibt, Basti hat in den letzten Wochen und Monaten viel dazugelernt und hätte auf jeden Fall das Potential gehabt in der Topten mitzufahren. Leider hatten wir diese Saison ehrlich gesagt gar kein Glück. Aber wir werden nächstes Jahr wieder angreifen. Jetzt gilt es beim Bundesendlauf in Mülsen noch ein gutes Ergebnis bzw. einen Podestplatz einzufahren.
24.09.2025 - Text und Foto: Frank Kleiner
SAKC Wackersdorf
Nach einem Dreher im Qualifying in der 3. Runde reichte die, bei Regennasser Fahrbahn leider nur für Startplatz 23 aus, dazu kam noch eine Spoilerstrafe mit 5 Plätzen auf Grund des leichten Einschlages in die Protec Bande. Im Ersten Rennen hat sich Bastian dan auf P21 vorgekämpft und im zweiten Rennen weiter auf P17. Die Zeiten waren gut - hätte er nicht das Qualifying versemmelt, wären wir irgendwo zwischen P10 und P15 gelandet. Somit bleibt die schlechte Platzierung in der Tageswertung auf Grund des Qualifyings.
24.09.2025 - Text und Foto: Frank Kleiner
DKM Kerpen
Nach zwei starken Qualifying Heats, ging Bastian mit breiter Brust von P12 in den Superheat, wo er leider durch ein auffahrendes Kart bei ersten Kurve nach dem Start in die Wiese geschickt wurde und dann das Rennen von der letzten Position wieder aufnehmen musste, fuhr er sich mit zunächst 15 Sekunden Rückstand zurück auf P28, ohne diesen unfreiwilligen Rückstand wäre er auf P6 gelandet. Kumuliert gingen wir von P19 ins Finale, wo Bastian zwischenzeitlich sogar die schnellste Rennrunde gefahren ist, viel Verkehr und viele harte Zweikämpfe bescherten uns am Ende einen undankbaren 17. Platz. Aber es deutlich zu erkennen, dass Bastian das Potential für die Top10 hat und es nun auch abruft.
26.08.2025 - Text und Foto: Frank Kleiner
DKM Ampfing
Nach einem guten Trainingstag, bei dem Bastian zeitweise sogar in die Top 5 gefahren ist, kamen die Wetterkapriolen am Samstag und Sonntag.
Ständig wechselten Regen und trockene Stecken Bedingungen ab. Eigentlich konnte Bastian die Zeiten vom Freitag bestätigen, aber das Feld war dicht beieinander das sich die ersten 20 Fahrer innerhalb von 0.8 Sekunden bewegten. Daher ging er im Mittelfeld in die Qualifying Heats. Die Heats verliefen turbulent, einige Abflüge und Unfälle so, dass Bastian seine Startposition für den Superheat und Finale nicht wirklich verbessern konnte. Im Finale, nach einem Super Start von Bastian, wo sich Bastian bis auf P12 vorfahren konnte, wurde er auf der Gegengeraden nach der ersten Kurve durch ein auffahrendes Kart aufs Hinterrad von der Strecke befördert. Als letzter nahm er das Rennen wieder auf und konnte sich immerhin mit 30 Sekunden Rückstand noch 2 Plätze nach Vorne kämpfen. Sehr unglücklich für uns aber wir nehmen mit, dass nur 0.4 Sekunden auf die Zeiten der Spitzenfahrer gefehlt haben.
31.07.2025 - Text: Frank Kleiner / Bild: Max Dienert
SAKC Ampfing
Nach einem verpatzten Qualifying auf P18 bei 31 Teilnehmern hat sich Bastian über die beiden Wertungsläufe bis auf P12 wieder vorgekämpft. Ganz Ordentlich für das große Starterfeld aber eigentlich nicht unser Anspruch. Basti wollte ganz klar in die Top10 fahren, wo er auch leistungsmäßig hingehört. Aber es war ein gutes Training für die DKM, die ebenfalls in 2 Wochen in Ampfing stattfindet.
14.07.2025 - Text und Foto: Frank Kleiner
DKM Mülsen
In Mülsen war das wechselnde Wetter und schwere Unfälle mit Überschlägen das Thema. In den Qualy-Heats bewegte sich Bastian auf P24 bis P26. Durch ein beschädigtes Chassis im Qualifying Practise, was wir erst am Abend des Samstages reparieren konnten, war hier nicht mehr zu holen. Im Superheat im Regen war Bastian super unterwegs und konnte von P26 startend bis auf P16 vorfahren, wo ihm dann das folgende Kart in der Schikane aufs Hinterrad gefahren ist und damit Bastis Kart von der Strecke befördert hat. Im Finale musste Basti von P28 starten und konnte sich dann bis P21 vorarbeiten.
02.06.2025 - Text: Frank Kleiner, Foto: Max Dienert
DKM Mariembourg
Bastian war das ganze Wochenende gut unterwegs und hat sich in den Sessions und Heats zwischen P16 und P19 von 26 Teilnehmern etabliert. Die Neuteilnehmer hatte er stets mit einer halben Sekunde im Griff. Im Finale ist Bastian sogar auf P9 bei leicht einsetzendem Regen vorgefahren und ist in den letzten 3 Runden sogar fast 2 Sekunden schneller gefahren als der Rest vom Feld, was sehr eindrucksvoll war. Leider wurde er in der letzten Schikane, 300 Meter vor der Ziellinie in der letzten Runde in die Zange genommen und bis der Motor wieder gestartet war passierten ihn dann wieder 10 Fahrer und so steht am Ende auf dem Ergebniszettel P19 mit einer Spoiler Strafe, die er dann noch ohne eigenes Verschulden aufgebrummt bekommen hat. Am Ende bleibt zu konstatieren, eine top fahrerische Leistung die leider im Ergebnis nicht belohnt wurde. Es ist aber vielen Leuten aufgefallen, dass Bastian mittlerweile mit den top Fahrern und Teams mithalten kann und man ihn für die Top10 auf dem Schirm haben muss.
24.04.2025 - Text: Frank Kleiner, Foto: Max D. Fotografie
Finale ADAC Opel Electric Rally Cup 2025, CER Passau
Das Finale des ADAC Opel Electric Rally Cup 2025 in Passau war für mich ein ganz besonderer Saisonabschluss. Nach einer intensiven und lehrreichen Saison wollte ich noch einmal zeigen, was in mir und im Auto steckt. Und das ist mir gelungen. Auf den anspruchsvollen Prüfungen rund um die Hauzenberg konnte ich einen starken 7. Platz einfahren. Die Bedingungen waren alles andere als einfach: wechselnder Grip, enge Passagen und teils rutschiger Asphalt verlangten volle Konzentration. Trotzdem lief das Wochenende nahezu fehlerfrei. Ich fand schnell meinen Rhythmus und konnte das Tempo konstant hochhalten. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Nicht nur, weil es ein solides Resultat ist, sondern auch, weil es zeigt, wie sehr ich mich im Laufe der Saison weiterentwickelt habe. Das Finale in Passau war ein emotionaler Abschluss einer spannenden Saison. Ich habe viel gelernt, wertvolle Erfahrungen gesammelt und bin dankbar für die Unterstützung meines Teams, meiner Sponsoren und aller, die mich auf diesem Weg begleiten. Der 7. Platz fühlt sich wie ein verdienter Lohn für unsere Arbeit an – und gleichzeitig wie ein Ansporn, 2026 noch stärker zurückzukommen.
22.10.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
Rallye Stemweder Berg
Die Rallye Stemweder-Berg bot auch in diesem Jahr tolle und anspruchsvolle Prüfungen. Wechselnde Wetterbedingungen mit teils starkem Regen machten die Strecken besonders herausfordernd. Auf der dritten Wertungsprüfung kam es durch Aquaplaning zu einem Unfall, wodurch wir die Rallye leider nicht beenden konnten. Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt. Trotz des Ausfalls überwiegt der positive Eindruck der Veranstaltung. Wir nehmen wichtige Erfahrungen mit und blicken nach vorn auf die nächsten Einsätze.
01.10.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
Rallye Mont Blanc 2025 in Morzine
Die Rallye Mont Blanc fand vom 04. zum 06. September statt. Diese Veranstaltung war für mich ein ganz besonderes Erlebnis. Schon die atemberaubende Kulisse der französischen Alpen sorgt dafür, dass man sich sofort bewusst wird, welch einzigartige Veranstaltung diese Rallye ist. Die Wertungsprüfungen hatten es in sich: Ständig wechselnde Höhenunterschiede verlangten mir und dem Auto alles ab. Bergauf hieß es volle Leistung abrufen, bergab absolute Präzision beim Bremsen bewahren. Besonders die unzähligen Kehren machten jede Prüfung zu einer Herausforderung. Zusätzlich kam das typische Alpenwetter ins Spiel. Innerhalb weniger Minuten wechselten die Bedingungen von strahlendem Sonnenschein zu plötzlich einsetzendem Regen. Gerade auf den schnellen Passagen musste ich extrem aufmerksam bleiben, um immer die richtige Linie zu treffen. Am Ende bleibt für mich die Rallye Mont Blanc 2025 als eine der intensivsten und schönsten Erfahrungen im Kalender in Erinnerung – eine Mischung aus großartiger Landschaft, fordernden Prüfungen und purer Leidenschaft für den Rallyesport.
25.08.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
Saarland-Pfalz Rallye
Die Saarland-Pfalz Rallye am 15. und 16. August in Sankt Wendel war für mich ein echtes Highlight. Mit meinem Opel e-Rallye Corsa durfte ich über wunderschöne Wertungsprüfungen fahren, die alles zu bieten hatten: schnelle Bergab-Passagen, spannende Schotterstücke und einige Sprünge. Besonders die Abwechslung der Wertungsprüfungen hat mir unglaublich viel Spaß gemacht – mal technisch anspruchsvoll, mal richtig schnell. Ein absolutes Highlight waren die Fans: Entlang der Strecke herrschte eine großartige Stimmung, die mich zusätzlich motiviert hat, alles aus dem Auto herauszuholen. Für mich bleibt ein Wochenende voller Fahrspaß, toller Atmosphäre und unvergesslicher Rallye-Momente.
25.08.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
Rallye Vosges, Frankreich
Die Rallye Vosges in Frankreich bot uns am vergangenen Wochenende alles, was das Rallyeherz begehrt – und forderte gleichzeitig Mensch und Maschine aufs Äußerste. Die Prüfungen in den Vogesen präsentierten sich als anspruchsvoll: enge Kurven, schnelle Passagen durch dichte Wälder und wechselnde Fahrbahnbeläge stellten hohe Anforderungen an Konzentration und Fahrzeugbeherrschung. Der Samstag begrüßte uns mit bestem Wetter. Trockene Bedingungen, angenehme Temperaturen und optimale Sicht machten den Auftakt richtig vielversprechend. Wir kamen gut in den Rhythmus und konnten auf den ersten Prüfungen ordentlich Tempo machen. Doch gegen Mittag dann der erste Dämpfer: Ein gebrochener Panhardstab zwang uns zur Improvisation. Zwar war eine Weiterfahrt noch möglich, aber nur eingeschränkt – das Auto ließ sich deutlich schwerer kontrollieren, besonders in schnellen Kurven. Trotzdem kämpften wir uns durch den Tag. Auf der vorletzten Wertungsprüfung am Samstag passierte es dann: Ein kleiner Fehler, ein Dreher, glücklicherweise ohne Schaden, aber natürlich ärgerlich und ein herber Zeitverlust. Trotzdem ließen wir uns die Laune nicht verderben, denn der Spaß und die Herausforderung standen für uns im Vordergrund. Der Sonntag zeigte sich dann von seiner gnadenlosen Seite: Starker Regen setzte in der Nacht ein und verwandelte die ohnehin schon fordernden Strecken in rutschige, matschige Pisten. Schotter und Schlamm sammelten sich auf der Fahrbahn, was jede Kurve zur potenziellen Rutschpartie machte. Trotz aller Widrigkeiten kämpften wir uns durch den Tag und kamen ohne größere Ausrutscher ins Ziel. Die Rallye Vosges war definitiv eine Herausforderung. Fazit: Anspruchsvolle Prüfungen, technisches Pech, schwierige Bedingungen und trotzdem eine unvergessliche Rallye. Die Vogesen haben uns alles abverlangt, aber wir nehmen die Erfahrungen gerne mit ins nächste Rennen!
17.06.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
ELE Rallye 2025 (Niederlande) ADAC Opel Electric Rallye Cup – Lauf 2
Am vergangenen Wochenende stand für mich der zweite Lauf im ADAC Opel Electric Rallye Cup auf dem Programm: die traditionsreiche ELE Rallye in den Niederlanden. Nach meinem Auftakt in die Saison war ich hochmotiviert, erneut anzugreifen – und vor allem: Spaß zu haben! Die Veranstaltung hatte es in sich. Besonders der Samstag stellte uns Fahrerinnen und Fahrer vor große Herausforderungen. Heftiger Starkregen sorgte für schlammige Streckenverhältnisse und forderte volle Konzentration und präzises Fahrverhalten. Trotz der schwierigen Bedingungen konnte ich meinen Rhythmus gut finden und die Prüfungen souverän absolvieren. Insgesamt war es eine extrem anspruchsvolle, aber auch sehr lehrreiche Rallye. Ich bin mit meiner eigenen Leistung sehr zufrieden – das Auto lief super, das Team hat einen tollen Job gemacht, und ich konnte wichtige Erfahrungen sammeln. Am Ende sprang ein solider 6. Platz in der Cup-Wertung heraus, mit dem ich unter den gegebenen Umständen wirklich zufrieden bin. Ich freue mich schon auf die kommenden Läufe und darauf, weiter anzugreifen!
28.05.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
36. ADAC Actronics Rallye Sulingen – 25.–26. April 2025 ADAC Opel Electric Rallye Cup
Am Wochenende des 25. und 26. April 2025 fand die 36. Auflage der ADAC Actronics Rallye Sulingen statt – gleichzeitig der Auftakt meiner ersten Saison im ADAC Opel Electric Rallye Cup. Motiviert und gespannt startete ich in meine erste Veranstaltung im Cup. Bereits auf der ersten Wertungsprüfung kam es jedoch zu einer technischen Herausforderung: Der Sturz des Fahrwerks hatte sich stark verstellt. Dank der schnellen und kompetenten Arbeit unseres Serviceteams konnte das Problem im Service zügig behoben werden, sodass wir ohne weiteren Zeitverlust wieder ins Rennen gehen konnten. Am zweiten Tag stand unter anderem das traditionsreiche und anspruchsvolle IVG-Gelände auf dem Programm. Die selektiven Streckenpassagen stellten hohe Anforderungen an Konzentration und Fahrzeugbeherrschung. Es gelang uns, diese Etappe unfallfrei und kontrolliert zu absolvieren. Rückblickend bin ich mit meiner Leistung bei dieser ersten Veranstaltung im Cup zufrieden. Die gemachten Erfahrungen und die ersten Wettbewerbskilometer bilden eine gute Grundlage für den weiteren Saisonverlauf. Bis zur nächsten Veranstaltung stehen nun noch einige Tests an, um das Fahrzeug weiter zu optimieren und das Vertrauen hinter dem Steuer weiter auszubauen. Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen!
15.05.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
Deutsche Rally Cross Meisterschaft in Valkenswaard am 23./24.08.2025
Benjamin Veith startete am vergangenen Wochenende wieder für das Team Knof Motorsport bei der DRX in Valkenswaard (NL) zum vorletzten Lauf. Am Samstag zeigte Benjamin was in ihm steckt und beendete den 2. Qualifikationslauf auf P1 in seiner Startergruppe und im Gesamten auf P9. Der Sonntag verlief nicht so gut: durch einen Fahrfehler von seiner Seite verlor er in Quali 4 leider seine Platzierung und beendete dieses Quali auf P14 im Gesamten. Bei dem Semi-Finale starte Benjamin in der 1. Startergruppe mit 7 starken Kontrahenten. Der Start verlief echt gut, aber Benjamin konnte seine Linie nur kurz halten, da es leider direkt in Kurve 1 einen leichten Kontakt mit Patrick Trautmann gab und Benjamin im Kiesbett landete. In der Gesamtwertung war es dann P15 und somit kein Start im Finale. Als Nächstes geht es am 04./05.10.2025 zum Saisonfinale nach Schlüchtern auf den Ewald Pauli Ring zum 8. und 9. Lauf.
27.08.2025 - Text: Benjamin Veith, Bild: DRX powered by ADAC
Rennbericht zum 4./5. Lauf (Klasse DRXN2) in der Deutschen Rally Cross Meisterschaft in Gründau am 07./08.06.2025
Für Benjamin Veith war es ein Wochenende mit Aprilwetter im Juni, auf dem Gründautalring in Gründau. Am Samstag in Lauf 4 schaffte es Benjamin ins Finale und belegte dort Platz 7. Der Sonntag (Lauf 5) startete mit strömenden Regen, der sich im Laufe des Tages immer mal wieder blicken ließ. Benjamin konnte sich leider nicht für das Finale qualifizieren und beendete das Semi-Finale mit Platz 10. Auch wenn es nicht für das Treppchen gereicht hat, sieht man seine Entwicklung und man darf nicht vergessen, dass es erst sein drittes Rennwochenende war. Benjamin mach weiter so. Als Nächstes geht es am 12./13.07.2025 nach Maasmechelen.
18.06.2025 - Text: Benjamin Veith, Bild: DRX und Racpic (Ralf Hofacker)
Rennbericht zum 3. Lauf (Klasse DRXN2) in der Deutschen Rally Cross Meisterschaft in Valkenswaard am 17./18.05.2025
Benjamin Veith vom AC Maikammer e.V. startete für Knof Motorsport zum 3. Lauf der Deutschen Rally Cross Meisterschaft in der Klasse DRXN2 am vergangenen Wochenende auf dem Eurocircuit in Valkenswaard. Dieses Wochenende gab es ein starkes Fahrerfeld, das schwer zu bezwingen war. Im 4. Quali am Sonntag kam er beim Start sehr gut weg, hatte aber leider kurz darauf in einem Crash durch eine Konkurrentin seine Platzierung verloren und wurde hier nur P12. Im Seminar-Finale Group 2 war er auch flott unterwegs, konnte sich aber wegen eines Drehers in der letzten Runde nicht für das Finale qualifizieren und landete auf P6. Das Gesamtergebnis im 3. Lauf beendete Benjamin auf Platz 11. Als Nächstes geht es frisch gestärkt am 7. und 8. Juni 2025 nach Gründau.
21.05.2025 - Text: Benjamin Veith, Bild: DRX und Racpic (Ralf Hofacker)
Deutsche Rally Cross Meisterschaft in Buxtehude, 12./13.04.2025
Benjamin Veith startete mit seinen 13 Jahren zum ersten Mal bei der DRX in der Klasse DRXN2 in Buxtehude mit einem neu aufgebauten Peugeot 206 vom Knof Motorsport. Bei 3 Qualifikationsläufen und einem Semi-Finale, qualifizierte er sich am Samstag für den Final-Lauf und belegte hier den 8. Platz. Am Sonntag, beim 2. Lauf konnte sich der Pfälzer vom AC Maikammer e.V. auch wieder für das Finale qualifizieren und beendete nach einem spannenden Zweikampf mit Finja Herröder das Rennen auf Platz 7. Der nächste Lauf findet am 17./18.05.2025 auf dem Eurocircuit in Valkenswaardt statt.
12.05.2025 - Text: Benjamin Veith, Bild: Pitlane Visuals
Rallye Kempenich am 08.03.2026
Endlich war die lange Winterpause von über 4 Monaten zu Ende - die Teilnahme am ersten Lauf zum Deutschen Rallye Cup bei der Rallye Kempenich stand an und das bei schönstem Wetter. Insgesamt 102 Rallyeteams hatten sich zu dieser Rallye angemeldet um die begehrten Punkte zu ergattern. In der oft chronisch unterbesetzten RC5-Klasse erfreuten sich Tim und Luca dieses Mal über vier weitere Renault-Konkurrenz, allen voran das starke dänische Team Sörensen/Glad, den Renault-Neueinsteigern Selmikeit/Borckholder, dem von der Rundstrecke kommenden Team Gundert/Kugler sowie dem erfahrenen Team Ernst/Bartz. Das unsere zwei überhaupt an den Start gehen konnten, verdanken wir dem Renault Team Schultz, da wir von ihnen ihre vorderen Stoßdämpfer leihweise für diese Rallye bekamen - nicht alltäglich und besonders erwähnenswert. Wir hoffen, dass wir bis zur nächsten Rallye unser eigenes und dann hoffentlich gut revidiertes Fahrwerk von den französischen Herstellern wieder geliefert bekommen. Insgesamt acht Prüfungen wurden vom Veranstalter angeboten, davon sechs bekannte und zwei ganz neue Wertungsprüfungen. Bei der ersten WP "Hausten1" setzten Tim und Luca gleich mal die Klassenbestzeit, gefolgt mit nur 4,8 Sekunden das dänische Team. WP 2 "Bell 1" war ein Rundkurs, der teilweise auf Schotter zu fahren war. Der Starter bewies nicht gerade ein glückliches Händchen beim Starten der jeweiligen Teilnehmer. Etliche Teams, darunter auch Tim und Luca, verloren durch aufgefahrene Teilnehmer im dichten Staub viel Zeit. Ein Indiz hierfür ist die mit 24 Sekunden schnellere Fahrt im Durchgang 2, wo sie dieses Pech nicht hatten. WP 3 und 4 gingen wieder an Tim/Luca, so dass sie in der Pause bereits einen Vorsprung von 22,8 Sekunden auf die stärksten Verfolger Sörensen/Glad herausgefahren hatten. Die zweiten Durchgänge der Prüfungen 5 und 6 gingen auch an die Beiden, so dass eine beruhigende Führung von 31,7 Sekunden heraussprang. Leider hatten die Dänen in der WP7 einen Plattfuß, so dass sie aussichtslos in der Klasse zurückfielen. Letztendlich belegten sie den 4. Platz. Rang 2 ging an Oliver Selmikeit/Katharina Borckholder und Platz 3 an das "Rundstrecken-Team" Gundert/Kugler. Tim und Luca beendeten die Rallye mit fast zwei Minuten Vorsprung als Klassensieger und erreichten dabei von den 102 Startern den tollen 15. Platz im Gesamt. Im DRC-Cup belegen Sie damit vorläufig den 5. Platz bei 50 gewerteten Teams, im Pirelli-Cup den 3. Platz und im internen Renault Rallye Cup den 1. Platz. Normalerweise war die Rallye "Buten un Binnen" in 14 Tagen geplant, da sich bisher nur unser Team angemeldet hat, wird überlegt überhaupt diese weite Anreise für sehr wenig zu erreichende Punkte in Kauf zu nehmen. Vielleicht melden sich ja hoffentlich noch weitere RC5-Teams an.
09.03.2026 - Text: Rainer Wacker, Bild: Karsten Huber - rallye3.de
Endlauf Saarland Rallye
Am 25.10.2025 fand in Losheim mit der Rallye Saarland der Endlauf zum DRC-, Pirelli- und dem Renault-Sindermann-Rallye-Cup 2025 statt. Leider haben zu diesem Lauf nur 51 Teams gemeldet, obwohl die Orga des MSC Losheim auch mit der Streckenauswahl mehr Starter verdient gehabt hätten. Aber durch die Vergabe von doppelten Punkte für die jeweiligen Cups waren alle Favoriten am Start sowie noch etliche einheimische starke Teams. Allen voran Max Reiter auf einem brandneuen Lancia Ypsilon in der Klasse RC4 der einen Klassensieg für die beiden Zwillingsbrüder Max und Felix Schumann sehr schwer machen sollte. Die "Schumänner" lagen vor der Rallye in den 3 Cups noch vor Tim und Luca. Die tagelangen starken Regenschauer vor der Veranstaltung sorgten auf den insgesamt 7 Wertungsprüfungen (WP) für recht rutschige Streckenverhältnisse. Die meisten Teilnehmer haben durch die vorhergesagten starken Regenfälle ihre Regenreifen aufgezogen. So auch Tim und Luca - und gleich in den ersten beiden WP´s bestätigte sich die Reifenwahl in dem sie von 51 Teams die fünft- bzw. achtbeste Zeit fuhren. Aber die Hauptkonkurrenten in ihrer Klasse RC5 Kazmierzak/Andres schlugen zurück und fuhren in der dritten WP die Klassenbestzeit. Trotzdem hatten Tim und Luca zur Halbzeit schon 27,1 Sekunden Vorsprung in der Klasse. In der vierten WP verabschiedeten sich Kazmierzak/Andres durch einen etwas heftigeren Ausrutscher, der jedoch Gott sei Dank nur Blechschaden verursachte. Da unsere Beiden nach dieser vierten Prüfung somit schon einen deutlichen Vorsprung von über 2 Minuten in der Klasse hatten, ließen sie es auf den verbleibenden Prüfungen etwas gemäßigter angehen. Wie schnell nämlich bei so einer rutschigen Rallye alles vorbeigehen kann, erfuhren die beiden "Schumänner" bereits in der WP 5, indem sie ihre beiden Renault Clios wegen kurzer Ausritte und der damit verbundenen technischen Defekte fast gleichzeitig abstellen mussten. Tim und Luca beendeten die Rallye mit dem Klassensieg und landeten dabei auf einem tollen 6. Platz in der Gesamtwertung. Somit haben sie in der Saison 2025 bei allen 9 Rallyes immer das Ziel erreicht. Und mit allen erreichten Punkten ergab sich in den einzelnen Cups folgende Endplatzierungen für unsere Beiden:
4. Platz (von 65 gemeldeten Teams) im Ravenol DRC-Cup,
3. Platz (von 25 gemeldeten Teams) im Pirelli-Cup und
1. Platz (von 10 gemeldeten Teams) im Renault-Sindermann-Rallye-Cup
Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Jahresergebnis. Und erfreulicherweise hat unser junger Beifahrer Luca mit den in der Saison 2025 gewonnenen Punkten von 30 gemeldeten Beifahrern den 1. Platz in der saarländischen Rallyemeisterschaft für Beifahrer erzielt sowie die Juniorenwertung zusätzlich gewonnen - auch hierzu herzlichen Glückwunsch.
Jetzt wird die anstehende Winterpause genutzt um den Clio technisch wieder auf den neuesten Stand zu bringen.
27.10.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: Nico Rosenhauer
Rallye Kohle und Stahl am 20.09.2025
Am 20.09.2025 reisten insgesamt 72 Rallyeteams bei schönstem Spätsommer-Wetter zur Rallye Kohle und Stahl, die bereits zum 37. Mal bestens organisiert und durchgeführt wurde. Vorab ein großes Lob an die Veranstalter und alle Helfer an der Strecke. Tim und Luca bekamen wie jedes Jahr anhand von aufwendigen Auswertungen durch den Veranstalter mit der #14 eine sehr gute Startnummer zugeteilt. Leider waren in der Klasse RC5 nur 3 Teams am Start, was nicht auf eine große Punkteausbeute hoffen ließ. Und während der Rallye kam Tim nicht zurecht mit seiner Fahrwerkseinstellung. Trotzdem bestätigten Tim und Luca bereits in der ersten Sonderprüfung mit einer 14.ten Gesamtzeit ihre Startnummer. Es sollte aber noch besser kommen: In WP 2 und 3 fuhren unsere Beiden sogar jeweils die achtbeste Gesamtzeit und lagen in der Halbzeitpause auf einem sehr guten Gesamtplatz. In der Klasse führten jedoch bereits mit 8,1 Sekunden die stärksten Verfolger Alex Kazmierzak/Max Decker. Nach der Pause fuhren Tim und Luca in allen 3 Prüfungen zwar jeweils über 5 Sekunden schneller als im ersten Durchgang, aber für den Klassensieg sollte es dieses Mal nicht reichen. Alex und Max fuhren alle 6 Bestzeiten und gewannen verdient die Klasse RC5. Tim und Luca beendeten die Rallye als Klassenzweite und belegten dabei einen sehr guten 8. Platz im Gesamt. Urlaubsbedingt kann Tim beim letzten Vorlauf nicht teilnehmen. Somit wird die Entscheidung über die Endplatzierungen in allen 3 Wettbewerben erst bei der am 25.10.2025 stattfindenden Saarland-Rallye fallen, zumal die dabei erreichten Klassenpunkte beim Endlauf verdoppelt werden.
24.08.2025 - Text: Rainer Wacker / Patrick Mohr
Rallye Oberehe am 23.08.2025
Für die vom MSC Oberehe bestens organisierte Rallye Oberehe meldeten sich insgesamt 133 Rallyeteams an, was zugleich der Teilnehmerrekord im DRC-, Pirelli- und Renault Sindermann Rallye Cup 2025 bedeutete. Die Oberehe ist der achte von insgesamt zwölf Vorläufen für alle 3 Cups, in die sich Tim und Luca eingeschrieben haben. Somit beginnt nach der Sommerpause ab jetzt die alles entscheidende Phase. Die Rallye beinhaltete 3 anspruchsvolle Sonderprüfungen, die jeweils zwei Mal zu befahren waren. Und nicht nur dass es in der Eifel 6-7 Grad kälter als an der Weinstraße war, fing es rechtzeitig vor der ersten Prüfung an zu regnen. Vom Veranstalter MSC Oberehe bekam unser Team mit der Startnummer 18 einen richtig guten Startplatz zugewiesen, dicht gefolgt von der #19, die Hauptkonkurrenten in der Klasse RC5 Alex Kazmierzak/Max Decker. Tim und Luca waren von Beginn an hellwach und knallten gleich mal eine 7. Gesamtzeit in den nassen Asphalt, was schon einen Klassenvorsprung von 16,5 Sekunden bedeutete. Aber gleich in der zweiten Prüfung bewiesen Alex und Max, dass sie den Klassensieg nicht kampflos abgeben wollten und fuhren mit 8:11,3 Minuten die auf die Zehntel-Sekunde gleiche Zeit wie Tim und Luca, was im übrigen die achtbeste Zeit im Gesamtklassement war. In der dritten Prüfung ließen es unsere Beiden ein wenig langsamer angehen und prompt fuhr die Konkurrenz 10,2 Sekunden schneller. Somit betrug der Vorsprung in der Halbzeitpause nur noch 6,3 Sekunden. Die beiden weiteren Klassengegner hatten da schon über 2 Minuten Rückstand auf die beiden Führenden. Das Wetter hatte sich zwischenzeitlich beruhigt (kalt war es aber immer noch) und, was sehr selten vorkommt, in der vierten Prüfung fuhren die beiden Renault-Teams mit 6:14,0 wiederum die exakt gleiche Zeit, der Vorsprung blieb also bei nur 6,3 Sekunden. In der fünften und vorletzten Prüfung fuhren Tim und Luca zwar nochmals 2 Sekunden schneller als im ersten Durchgang, aber Alex und Max waren trotzdem 4,6 Sekunden schneller - der Vorsprung schmolz auf nur noch 1,7 Sekunden. Anstatt sich erstmals mit dem zweiten Platz zufrieden zu geben, setzten unsere zwei Piloten alles auf eine Karte und fuhren mit 9,9 Sekunden Vorsprung in dieser Prüfung den Klassensieg nach Hause. Das Team Alex/Max bekam noch wegen eines Fahrfehlers in einer Schikane eine 10 Sekunden Zeitstrafe, so dass Tim und Luca die Klasse letztendlich mit 21,6 Sekunden Vorsprung beendet haben. Und was bei diesem Starterfeld noch beachtlich war, dass mit diesem Ergebnis der zwölfte Gesamtrang belegt werden konnte. Tim und Luca sind zwar nach dieser Rallye in allen 3 Cups immer noch auf dem 1. Platz, aber die weitere Konkurrenz rückt durch mehr Klassengegner und somit mehr Punkte immer näher an die Beiden heran. Für Spannung ist also für die restlichen Läufe gesorgt.
24.08.2025 - Text und Bild: Rainer Wacker
Hunsrück Junior Rallye am 31.05.2025
Insgesamt 87 Teams starteten bei der traditionsreichen „Hunsrück Junior“ mit Start und Ziel auf dem Marktgelände in Veitsrodt. Dieses Gelände bot für alle Teilnehmer sehr kurze Wege, da die technische Abnahme, das Parc ferme, die Reifenwechsel-/Tankzone sowie die Siegerehrung alles auf dem weitläufigen Gelände stattfinden konnte. Und die Klassiker dieser Rallye mit dem Steinbruch „Werzbacher Bruch“ oder dem Rundkurs „Mörschieder Burr“ stellten hohe fahrerische Anforderungen an alle Rallyeteams. In der Klasse RC5 kämpften mit Tim und Luca insgesamt 6 Teams um den Klassensieg, allesamt auf einem Renault Clio mit 180 PS. Und unsere Beiden hatten gleich auf der ersten Prüfung das Pech, auf das mit der Startnummer 21 ins Rennen geschickte Team in dem langen Schotterstück des Steinbruchs aufzulaufen und verloren dabei sehr wertvolle Zeit. Das muss man dem Veranstalter ankreiden, da dieses Team seine erste Rallye (!) fuhr und mit einer viel zu niedrigen Startnummer versehen wurde. Auch eine von Luca angeforderte Zeitgutschrift, was bei anderen Veranstaltern anhand von Videoaufzeichnungen belegt und auch berücksichtigt wird, fand leider keine Zustimmung bei der Endauswertung. Somit ging unser Team gleich mit einem Rückstand von über 11 Sekunden und auf dem 3. Platz in die nächste Prüfung. Zwar verfehlte man da mit 0,6 Sekunden Rückstand die Klassenbestzeit, aber bis zur Halbzeitpause konnten sie sich wieder bis auf den 2. Platz vorkämpfen. Der Rückstand betrug jedoch immer noch 13,8 Sekunden. Und dann kam der vorhergesagte große Platzregen mit Blitz und Donner, so dass der Veranstalter die Pause um eine halbe Stunde verlängern musste. Alle Teams nutzten die Zeit und haben ihre Regenreifen montiert. Aber laut Tims Vorhersage, meinte er kein guter Regenfahrer zu sein…. Im zweiten Durchgang „Steinbruch Werzbach“ wurde er jedoch als Tiefstapler enttarnt, da die Beiden mit 6:19,4 Minuten die drittbeste Gesamtzeit (!) verbuchen konnten. Der Vorsprung der Klassenführenden schmolz auf nur noch 4,6 Sekunden. Mit zwei weiteren viertbesten Gesamtzeiten gewannen sie letztendlich ihre Klasse mit 42,1 Sekunden Vorsprung. Dabei konnten sie auch noch das vor ihnen liegende, sehr starke Schweizer Team „Schläppi/Juple“ mit einem Vorsprung von 0,7 Sekunden überholen. Lohn der Aufholjagd war nicht nur der Klassensieg, sondern auch noch ein toller 5. Platz im Gesamt! Und man konnte die Führung in allen 3 Meisterschaften nicht nur behalten sondern auch noch ausbauen. Abgerundet wurde die Rallye mit dem Sieg des AC Maikammer in der Mannschaftswertung.
01.06.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: Karsten Huber
Rallye Birkenfeld am 03.05.2025
Die Rallye Birkenfeld ist zwar "nur" eine Rallye mit 35 km auf Bestzeit, aber sie zählt neben weiteren 7 Veranstaltungen zur Rheinland-Pfalz-Rallye-Meisterschaft. Deshalb gingen Tim und Luca mit 78 weiteren Rallyeteams an den Start dieser Rallye. Und was das Wetter anbelangt, musste man sich laut Vorhersage ab 16 Uhr auf starken Regen einstellen - die 2 Regen-Reifen bedeuten zwar ein Mehrgewicht, waren aber vorsichtshalber mit an Bord. Gleich in WP 1 wurden die Fahrer auf eine harte Probe gestellt, da die 4,20 km Strecke fast zu einem Drittel aus feinstem aber rolligen Schotter bestand. Unsere Beiden fuhren mit einer sehr guten Zeit in 3:14,5 Minuten über diese WP und waren direkt hinter den beiden Schumann-Zwillingen, (mit 3:13,4 bzw. 3:13,9 Minuten) jeweils auf einem stärkeren RC4-Fahrzeug unterwegs, direkt unter den Top Ten der Rallye. Aber die stärksten Klassenkonkurrenten Thomas Marco/Jasmin Santos legten noch eine Schippe drauf und erreichten mit 3:12,6 Minuten sogar die fünfbeste Gesamtzeit. Leider passierte diesem Team in der darauffolgenden WP 2 ein folgenschwerer Fahrfehler, bei dem sie ihre Hinterachse so stark beschädigten, dass sie leider aufgeben mussten. Tim und Luca fuhren auf diesem mit 12,55 km sehr langen Rundkurs die achtbeste Gesamtzeit und lagen somit in der Halbzeitpause bereits auf dem 7. Platz im Gesamt. Vor der Pause entschied man sich, die 2 Regenreifen zu montieren, da sogar Gewitter mit Platzregen angesagt war. Die 2 gefahrenen Zeiten aus Durchgang 1 konnten Tim und Luca trotz der nicht benötigten Regenreifen im zweiten Durchgang nochmals jeweils um 3 Sekunden verbessern. Der befürchtete, angekündigte Regen setzte erst nach der Zielankunft gegen 17.00 Uhr ein. Die Rallye beendeten Tim und Luca mit einem Klassensieg und auf dem tollen 6. Gesamtrang, das beste Gesamtergebnis mit dem Renault Clio RC5. Jetzt ist zunächst eine 4-wöchige Pause angesagt, wo der Clio technisch und auch optisch (Strohballen lässt grüßen) wieder auf Vordermann gebracht wird. Weiter geht es am 31.05.2025 mit der Teilnahme an der traditionellen "Hunsrück-Junior-Rallye", einem Lauf zum Ravenol-DRC-, Pirelli- und Renault-Sindermann Rallye-Cup.
12.05.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: Nico Rosenhauer
Oster-Rallye Zerf am 19.04.2025
Insgesamt 85 Rallyeteams gingen am Ostersamstag, den 19.04.2025 bei der Osterrallye Zerf an den Start. Der Veranstalter hatte für die Teilnehmer 4 selektive Wertungsprüfungen organisiert, davon 2 Sprintprüfungen und 2 Rundkurse, die jeweils zweimal zu bewältigen waren. Der vierfache deutsche Rallyemeister Marijan Griebel mit seiner Beifahrerin Ella Kremer war ebenfalls mit seinem brandneuen Skoda Fabia RS Rally2 am Start. Um es gleich vorweg zu nehmen: die Beiden gewannen alle 8 WP´s und beendeten die Rallye als souveräne Gesamtsieger mit einem Vorsprung von 45,1 Sekunden. Tim und Luca hatten in ihrer Klasse RC5 noch fünf weitere schnelle Gegner, darunter auch das niederländische Ehepaar van den Heuvel, die man vorab durch ihre langjährige Erfahrung als sehr starke Gegner einstufen musste. Gleich in der ersten, mit 3,61 km kurzen WP 1 konnten sie die Bestzeit setzen, dicht gefolgt von dem Ehepaar Wittner. Die WP 2 mit 7,91 km war für alle Teilnehmer die "Königsetappe" der Rallye und war mit ihren sehr steilen Bergauf-/Bergabpassagen mit den "Moselprüfungen" der Rallye Deutschland vergleichbar. Auch hier konnten unsere Beiden die Bestzeit behaupten, aber wie schon befürchtet, kamen das Ehepaar von den Heuvel bis auf 0,6 Sekunden an diese Zeit heran. Die WP 3 ging über 14,67 km und verwunderte zunächst durch einen Zeitnahme-Fehler etliche Teams. Nach Berichtigung dieser Zeitnahme durch den Veranstalter hatten Tim und Luca auch hier die Bestzeit gesetzt, wie auch in der darauf folgenden WP 4 Fuchswald. So konnte man mit einem leichten Vorsprung von 19,4 Sekunden auf das Ehepaar van den Heuvel und mit 20,2 Sekunden auf das Team Kazmierzak/Andres in die verdiente Halbzeitpause gehen. Die Bestzeit in WP 5 und in der WP 6 konnten Tim und Luca zwar nochmals gegenüber dem ersten Durchgang verbessern, aber gerade in der schweren Prüfung 6 verbuchte das Ehepaar van den Heuvel die Bestzeit für sich. Vor den letzten beiden WP´s betrug der Vorsprung nur noch 17,0 Sekunden, also mit ausruhen war wohl nichts. Die beste Antwort gaben Tim und Luca auf WP 7 die wiederum als Klassenbeste beendet wurde. In der letzten Prüfung nahm man ein wenig das Tempo raus und konnte letztendlich die Rallye mit 6 von 8 Bestzeiten den Klassensieg mit 24,0 Sekunden Vorsprung gewinnen. Das Team Kazmierzak/Andres geigte in der Schlussphase der Rallye nochmals richtig auf, überholten sogar das niederländische Team und wurden zweiter in der Klasse, mit gerade mal 0,2 Sekunden (!) Vorsprung. Ein weiterer Erfolg für Tim und Luca nach diesem Ergebnis war, dass die Beiden mit ihren erreichten Punkten alle Führungen sowohl im Renault-Sindermann-, im Pirelli- als auch im Ravenol DRC-Cup behalten konnten. Aber da erst 4 Läufe gefahren sind und durch Streichergebnisse bzw. Vergabe von doppelter Punktzahl im Endlauf sich alles noch verschieben kann, stellt dies nur eine Momentaufnahme dar (aber immerhin). Der nächste Lauf findet am 31.05.2025 bei der Hunsrück-Junior-Rallye statt mit Start und Ziel in Veitrsodt. Das Team würde sich über eine zahlreiche Zuschauer-Teilnahme freuen.
06.05.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: Georg Biegel
KW Ostalbrallye vom 05.04.2025
Bei der 36. Auflage der KW Ostalbrallye fanden 55 Rallyeteams bei bestem Wetter den Weg nach Abtsgmünd, um an der traditionsreichen Rallye wertvolle Punkte für diverse Meisterschaften zu erkämpfen. Der Veranstalter bot den Teilnehmern sehr selektive und anspruchsvolle Strecken, die gegenüber dem Vorjahr abgeändert oder sogar ganz neu aufgestellt waren, allesamt über 10 km auf Bestzeit. In der Klasse RC5 war außer Tim und Luca nur noch 1 Team am Start, aber mit Alex Kazmierzak/Tobias Andres ein starker Gegner, der immer besser mit seinem neuen Rallyegerät zurecht kommt. Nach dem üblichen Abfahren der Strecke inklusive Aufschrieb erstellen, rollten die beiden pünktlich um 12.03 Uhr zur Startrampe. In WP 1 liefen sich Tim und Luca nicht erst lange warm und knallten gleich mal, zum Erstaunen aller, die 8.-beste Gesamtzeit in den Asphalt. Und so ging es in der nächsten WP gleich weiter, die mit 6:52,7 Minuten sogar als 7.-beste Zeit verbucht wurde. Vor der Pause stand noch die längste Prüfung, der Rundkurs "Holzleuten" mit 14,85 km an. Und auch hier fuhren die beiden, für sie überraschend, die 8.-beste Zeit und hatten somit in der Halbzeit in der Klasse RC5 schon einen Vorsprung von 43,7 Sekunden. Aber anstatt sich auf dem Vorsprung auszuruhen, gaben Tim und Luca weiter mächtig Gas und konnten im zweiten Durchgang sogar alle 3 Zeiten nochmals verbessern. Letztendlich kamen die beiden freudestrahlend ins Ziel und konnten neben dem Klassensieg mit einem Vorsprung von 1:19,3 Minuten auch noch einen sensationellen 7. Platz im Gesamt verbuchen. Mit den erreichten 7,50 Punkten konnten sie die Führung im Renault Sindermann RallyeCup weiterhin behaupten. Auch im Pirelli-Cup haben sie durch das Ergebnis die Führung übernommen. Im Ravenol DRC Rallye Cup, der zweiten Bundesliga im Rallyesport, liegen sie ebenfalls auf dem ersten Platz. Durch Streichergebnisse stellt dies zwar nur eine Momentaufnahme dar, aber wir alle fanden, ein schöner Moment. Schon in 12 Tagen geht es mit dem 4. Lauf am Ostersamstag den 19.04.2025 bei der Osterrallye Zerf weiter. Das Team hofft auf zahlreiche Zuschauer und viel Daumendrücken.
07.04.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: Manfred Weber
Rallye "Buten un Binnen" am 22.03.2025
Insgesamt 82 Teams reisten zu der im hohen Norden ausgerichteten Rallye "Buten un Binnen", liebevoll "BuBi" genannt an, um wertvolle Punkte für den DRC-, Pirelli- und den Renault Sindermann Rallye Cup zu ergattern. Erfreulicherweise haben sich in der RC5-Klasse von Tim und Luca insgesamt 8 Teams angemeldet, so viele wie noch nie. Davon waren 3 dänische und 1 niederländisches Rallyeteam dabei, die allesamt viel Erfahrung und Erfolge vorzuweisen hatten. Man wusste also nicht genau, was man inklusive der 3 weiteren deutschen Teams platzierungsmäßig erwarten konnte. Aber leider verbuchte unser Team direkt in WP 1 einen kapitalen Reifenschaden, der insgesamt fast 4 Minuten Zeitverlust einbrachte. Sämtliche Hoffnungen auf eine vordere Platzierung in der Klasse waren somit gleich dahin. Da dies der erste Reifenschaden bei über 20 Rallyes war, möchte man sich auch nicht groß darüber beklagen. Und statt sich hängen zu lassen, haben Tim und Luca in der zweiten Sonderprüfung "Maiwiese" auf dem berühmt berüchtigten IVG-Militärgelände von allen Teams die viertbeste Zeit im Gesamt hingeknallt, das beste jemals eingefahrene Einzelergebnis während einer Rallye. Und so ging es die ganze restliche Rallye weiter. Ohne einen Fehler fuhren die beiden immer um Platz 10 im Gesamt herum, was letztendlich bedeutete, dass sie vom letzten Platz nach WP 1 noch auf einen guten 29. Platz im Gesamt fahren konnten. Auch in ihrer Klasse kämpften sich Tim und Luca noch auf den 5. Platz, was immerhin noch 4,38 Punkte für die jeweiligen Meisterschaften bedeutete. Und trotz dieser relativ wenigen Punkte sind die beiden im DRC-Cup auf den 3. Platz geklettert und im Pirelli-Cup sogar auf den 2. Platz. Im Renault-Sindermann-RallyeCup führen sie die Meisterschaft sogar an. Dies ist natürlich nur eine Momentaufnahme, da durch Streichergebnisse sich am Schluss noch alles ändern kann. Aber um die Enttäuschung etwas geringer zu halten, lasst uns diesen Moment genießen. Und wenn WP 1 normal abgelaufen wäre, hätte man bei 4 Klassenbestzeiten evtl. mit dem Klassensieg rechnen dürfen. Glückwunsch an das Renault-Team Alex Kazmierzak/Max Decker, die bei ihrer zweiten Renault-Clio-Rallye auf einem guten dritten Podestplatz gelandet sind. Die nächste Rallye findet schon am 05.04.2025 bei der Rallye Ostalb in Abtsgmünd statt.
26.03.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: ckworks
Rallye Kempenich, 09.03.2025
Bei schönstem sonnigen Eifelwetter nahmen insgesamt 104 Teams an der Rallye Kempenich teil. Die zahlreichen Zuschauer an den Strecken bekamen richtig heiße Klassenduelle geliefert, bei denen die Führungspositionen ständig wechselten. Aber alles der Reihe nach: Tim und Luca freuten sich, nach über 4-monatiger Rallyepause, endlich wieder an den Start gehen zu können. Der Clio war bestens vorbereitet und man freute sich schon über die neuen Pirelli-Rallyereifen, die man sich über Winter angeschafft hatte. Somit kämpfen die beiden in der Saison 2025 nicht nur um den Ravenol DMSB Rallye Cup und dem Renault-Sindermann-Cup sondern auch noch um die DRC Pirelli-Trophy. In ihrer Klasse RC5 gingen dieses Mal 5 Renault Clios an den Start - unter anderem mit Marco Thomas/Lisa Winter, das starke Team, welches unsere beiden schon zweimal besiegen konnte. Das neu hinzu gekommene Team Alex Kazmierzak/Benedikt Preißmann stufte man vorab schon als weiteren stärkeren Gegner ein. Und die weiteren Teams waren über Winter auch fleißig und haben ihre Clios aufgerüstet und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Und schon gleich in der ersten WP "Hausten" mit 5,29 km zeichnete sich ein harter Klassenkampf ab: Das Team Thomas/Winter setzte gleich die Bestzeit, gefolgt von Wacker/Kiefer mit 1,8 Sekunden Rückstand und dem Team Kazmierzak/Preißmann mit weiteren 1,5 Sekunden Rückstand. Aber auch das Team Wittner/Wittner ließ auf der WP 2 mit einer dritten Zeit aufhorchen, noch vor dem Team Thomas/Winter. Die Klassenbestzeit fuhren hier Tim und Luca allerdings nur mit 0,5 Sekunden auf Kazmierzak/Preißmann. Die nächsten beiden Prüfungen vor der Halbzeitpause gingen wiederum an das Team Thomas/Winter, so dass sich folgendes Halbzeitergebnis ergab: 1.Thomas/Winter 2.Wacker/Kiefer (+ 7,1 Sek.) 3.Kazmierzak/Preißmann (+ 19,2 Sek.) 4.Wittner/Wittner (+33,6 Sek.) und 5.Schultz/Schultz (+48,3 Sek.). In WP 5, dem zweiten Durchgang WP "Hausten" schlugen Tim und Luca zurück und fuhren mit einer Zeit von 3:43,2 Min. sogar die 10.-beste Zeit aller gestarteten Teams. Somit verringerte sich der Rückstand auf Thomas/Winter auf nur noch 2,9 Sekunden und so langsam keimte die Hoffnung auf, das erste Mal dieses Team zu besiegen. WP 6 ging an die "Neulinge" Kazmierzak/Preißmann aber mit nur 0,3 Sekunden Rückstand folgten Tim und Luca, die somit die Führung in der Klasse RC5 mit sage und schreibe 0,5 Sekunden Vorsprung übernahmen. In der siebten und vorletzten Prüfung fuhren Tim und Luca wieder die Bestzeit und hatten somit 7,7 Sek. Vorsprung auf den Klassenzweiten. Aber an ausruhen war nicht zu denken: Thomas/Winter fuhren in der letzten Prüfung wiederum die Bestzeit und verkürzten am Ende den Vorsprung auf 2,6 Sekunden. Somit beendeten Tim und Luca die Rallye glücklich und abgekämpft als Klassensieger und belegten dabei einen beachtlichen 12. Gesamtrang von 104 Startern. Dass sie dabei manch stärkere RC4 und sogar RC3 Fahrzeuge hinter sich ließen, rundete das tolle Ergebnis ab. Im Renault-Sindermann-Cup belegen sie nach dem ersten Lauf den zweiten Platz hinter dem Team Max Schumann/Ann Felke, die ebenfalls den Klassensieg in der RC4 einfuhren, jedoch bei 8 Startern mehr Punkte bekommen haben. Mit diesem Team und einem weiteren Team Pöttgen/Wölmer gewannen Tim und Luca für den AC Maikammer außerdem noch die Mannschaftswertung. Am 22.03.2025 geht es hoch in den Norden zur Rallye "Buten un Binnen", die mit ihrer ganz eigenen Streckencharakteristik hohe Anforderungen an alle Teams stellt. Zu 2/3 finden die Prüfungen auf dem sogenannten IVG-Gelände statt, die keinerlei Fahrfehler verzeihen.
11.03.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: Nico Rosenhauer
Aussicht auf die neue Saison 2025
Mit Luca Kiefer war Tim bereits in der vergangenen Saison 2024 sehr erfolgreich unterwegs: Unter anderem konnte man im Ravenol DRC-Cup die Gruppenwertung RC2-RC5 gewinnen. Des Weiteren haben sie den Renault-Sindermann-Cup als Gesamtsieger beenden können. Geplant und bereits eingeschrieben sind die beiden wieder im "Ravenol DMSB Rallye Cup 2025", der 2. Liga im deutschen Motorsport mit insgesamt 7 Starts zzgl. dem Endlauf im Saarland Ende Oktober. Auch die Teilnahme bei der Rallye Birkenfeld haben Tim und Luca im Programm, da diese mit bereits geplanten Terminen noch zusätzlich zur Rallye-Pfalzmeisterschaft 2025 zählt. Tim beendete in 2024 die Saison auf dem 3. Platz. Und natürlich wollen sie auch noch ihren Titel als Gesamtsieger im "Renault-Sindermann-Cup 2025" verteidigen, der ausschließlich für alle Renault-Fahrzeuge ausgeschrieben ist. Neu hinzugekommen ist die Teilnahme in der Sonderwertung "DRC-Trophy powered by Pirelli", wo sich die Teilnehmer verpflichten, ausschließlich auf Pirelli-Reifen zu starten. Nicht nur, dass man sich mit diesen Reifen bessere Zeiten auf den Wertungsprüfungen erhofft, werden noch zusätzlich Preisgelder für die ersten 5 Plätze in Höhe von insgesamt fast 7000 € verteilt. Und als weiteres Highlight sind noch traditionell "Testfahrten inklusive Mitfahrgelegenheit" auf dem Beifahrersitz neben Tim und anderen Rallyefahrern in der Nähe von Birkenfeld geplant. Der voraussichtliche Termin ist am Samstag den 14.06.2025 ab 10.00 Uhr. Einladungen hierzu ergehen gesondert an alle Teilnehmer, Mitfahrer und Zuschauer. Alle vorgenannten Termine können unter der Homepage www.timwacker.de eingesehen werden. Das Team freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit dem Sponsor "Fa. Autoteile Henkel, Neustadt", dem "Lohnsteuerhilfeverein VLH e. V. mit den Beratungsstellen in Neustadt und Maikammer". Auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison 2025 und auf hoffentlich viele Zuschauer an den jeweiligen Rallyestrecken.
17.02.2025 - Text und Bild: Rainer Wacker
Motorradsport
IDM am Hockenheimring
Ein weiteres spannendes Wochenende in der IDM liegt hinter uns - dieses Mal das Finale am Hockenheimring. Wir sind am Donnerstag ganz entspannt angereist und haben alles für das Wochenende vorbereitet. Nachdem wir alles erledigt hatten, ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und gingen. Am Freitagmorgen war die Strecke noch nass, daher montierten wir die Regenreifen. Anschließend ging es ins erste freie Training. Ich hatte ein gutes Gefühl im Regen und war bereit für das Wochenende. Im zweiten Training war die Strecke dann trocken, sodass wir uns eine erste Basis für die folgenden Tage erarbeiten konnten. Am Samstag standen die beiden Qualifyings sowie das erste Rennen auf dem Plan. Die Qualifyings waren für uns jedoch nicht entscheidend, da ich aufgrund der überschrittenen Motorenanzahl beide Rennen vom letzten Startplatz aus bestreiten musste. Trotzdem wollte ich sehen, was möglich ist, und startete mit Regenreifen ins erste Qualifying. Leider nur kurz: bereits in der ersten Runde hatte ich aus dem Nichts einen Highsider. Motorrad und Fahrer blieben weitgehend unversehrt, aber das Qualifying war damit für uns beendet. Im zweiten Qualifying konnte ich dann wieder ein gutes Gefühl aufbauen und war bereit für das erste Rennen. Ich erwischte einen relativ guten Start vom letzten Platz aus und konnte in den ersten Runden einige Positionen gutmachen. Danach klaffte jedoch eine große Lücke zur Gruppe vor mir, sodass ich ein eher einsames Rennen fuhr, das ich am Ende auf Platz 11 beendete. Positiv war, dass ich über die gesamte Distanz eine sehr konstante Pace halten konnte. Am Sonntag standen das Warm-up und das zweite Rennen an. Im Warm-up probierten wir noch ein paar Kleinigkeiten aus und fühlten uns gut vorbereitet. Ich hatte erneut einen ganz guten Start, konnte jedoch nicht so viele Positionen gutmachen wie im ersten Rennen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein spannender Zweikampf, und ich beendete das Rennen schließlich auf Platz 14. Nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte, zumal nach dem Sturz im Qualifying doch Schmerzen in der Hüfte und im linken Bein spürbar waren. Auch wenn die Saison insgesamt nicht ganz nach Wunsch verlaufen ist, bin ich überzeugt, dass wir das Potenzial haben, weiter vorne mitzufahren. Immer wieder konnten wir gute Ansätze zeigen, leider hatten wir in diesem Jahr auch viel Pech. Aber: Es werden bessere Zeiten kommen. Ich möchte mich bei jedem Einzelnen von euch bedanken, der mich in dieser Saison unterstützt und an meiner Seite gestanden hat in welcher Form auch immer. Ohne euch könnte ich meinen Traum nicht verfolgen. Die Planungen für die kommende Saison laufen bereits, und ich werde euch auf dem Laufenden halten.
02.10.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
6 Heures Moto
Am vergangenen Wochenende stand für mich zusammen mit dem Team 77, bestehend aus Martin Köhler, Pascal Schneider und mir, das 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps auf dem Programm. Gefahren sind wir auf einer Kawasaki ZX-10R, und es war unser erstes gemeinsames Endurance-Rennen mit nur einem Motorrad. Nach dem Aufbau am Freitagabend ging es am Samstag in unseren Testtag. Für mich war es die erste Gelegenheit, das Bike kennenzulernen. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit und es blieb bei nur einer Session im Nassen. Trotzdem konnte ich mich schnell an das Motorrad gewöhnen und fand sofort einen guten Rhythmus. Am Abend übten wir als Team intensiv die Boxenstopps, ein essenzieller Bestandteil im Langstreckenformat. Da wir mit nur einem Motorrad und drei Fahrern antraten, bedeutete das: Reifenwechsel, Fahrerwechsel und Tanken mussten reibungslos funktionieren. Das gesamte Team hat diese Abläufe super umgesetzt, und wir gingen mit einem guten Gefühl in den Renntag. Am Sonntagmorgen stand das Qualifying an, erneut bei nassen Bedingungen. Ich war der erste Fahrer auf der Strecke und konnte unser Team frühzeitig auf Platz 2 von 72 Gesamtteams bringen und mit großem Vorsprung auf Platz 1 in unserer Klasse. Nur das Werksteam von Dunlop, besetzt mit WM-Fahrern, lag noch vor uns. Später trocknete die Strecke ab, aber ich bin nicht erneut rausgefahren. So starteten wir von Platz 18 im Gesamtfeld, aber von der Pole Position in unserer Klasse ins Rennen. Ich übernahm den Start bei fast trockener Strecke, mein erster Stint mit Slicks auf der 1000er. Ich kam gut zurecht, fuhr konstant starke Zeiten und übergab das Motorrad nach rund 50 Minuten auf Platz 8 gesamt und weiterhin auf Platz 1 in unserer Klasse. Danach folgten meine Teamkollegen. Während Pascals Stint wurde das Rennen aufgrund eines schweren Sturzes unterbrochen (Rote Flagge). Wir hoffen, dem verunglückten Fahrer geht es bald besser. Für den Restart übernahm ich erneut, eine gute Entscheidung. Ich war einer der schnellsten Fahrer auf der Strecke und fühlte mich zunehmend wohl auf der Maschine. Leider hatten wir im weiteren Rennverlauf 2–3 kleinere technische Probleme, die Boxenstopps erforderten und uns viel Zeit kosteten. Dadurch rutschten wir auf Platz 3 in unserer Klasse zurück. Ich übernahm schließlich den letzten Stint. Zwar konnte ich keine Plätze mehr gutmachen, aber wir brachten das Motorrad sicher ins Ziel und beendeten unser erstes gemeinsames Endurance-Rennen mit einem starken P3 in der Klasse und einer soliden Platzierung im Gesamtfeld. Trotz der Zwischenfälle war es ein sehr erfolgreiches Debüt für uns als Team auf einem gemeinsamen Motorrad. Wir haben viel gelernt, stark zusammengearbeitet und wissen nun, worauf wir beim nächsten Mal noch mehr achten müssen. Ich freue mich schon auf die kommenden Herausforderungen und halte euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden! In 2 Wochen geht es dann zum Saisonfinale der IDM nach Hockenheim.
17.09.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: privat
IDM Nürburgring
Nach der Anreise am Mittwoch und dem Einrichten der Box begann das IDM-Wochenende am Nürburgring vielversprechend. Der Donnerstag wurde intensiv für Trainings genutzt und wir konnten mit einem guten Gefühl in die weiteren Sessions starten. Am Freitag fuhren wir zwei freie Trainings, die wir auf den Plätzen 7 und 8 beendeten, eine solide Basis, auf der sich weiter aufbauen ließ. In den beiden Qualifyings am Samstag konnten wir mit den Positionen 8 und 9 an unsere Leistungen anknüpfen. Das Team und ich hatten ein gutes Gefühl für das erste Rennen am Samstagnachmittag und waren optimistisch, im Kampf um die Top 8 ein Wort mitreden zu können. Leider mussten wir das Rennen nach acht Runden aufgrund eines Motorschadens vorzeitig beenden, eine große Enttäuschung, da das Potenzial deutlich spürbar war. Noch in der Nacht wurde der Motor gewechselt, um für das Warm-up am Sonntagmorgen bereit zu sein. Dort erreichten wir Platz 10, entdeckten jedoch eine kleine Undichtigkeit, die rechtzeitig vor dem Rennen behoben werden konnte. Doch auch der Sonntag sollte uns vor Herausforderungen stellen: Bereits auf dem Weg zur Startaufstellung für das zweite Rennen stoppte uns ein technisches Problem, ein Kabelbruch machte einen Start unmöglich. Trotz aller Rückschläge hat das Wochenende gezeigt, dass unsere MV Agusta konkurrenzfähig geworden ist. Leider kämpfen wir aktuell noch mit technischen Problemen, die es in den Griff zu bekommen gilt. In drei Wochen steht das große Finale der IDM-Saison in Hockenheim an, dort wollen wir nochmals angreifen und ein starkes Saisonende zeigen. Doch schon vorher geht es weiter: Am kommenden Wochenende starten wir beim 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps mit dem Team 77 auf einer Kawasaki ZX-10R. Wir freuen uns auf diese neue Herausforderung und melden uns bald mit einem weiteren Update.
10.09.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
IDM in Assen
Ein weiteres spannendes Wochenende in der IDM liegt hinter uns, dieses Mal im niederländischen Assen. Wir reisten bereits am Donnerstag an, um unsere Box aufzubauen und uns auf das Wochenende vorzubereiten. Am Abend war ich noch bei der Fahrerbesprechung und anschließend noch eine Runde um die Strecke. Am Freitag standen wie gewohnt die beiden freien Trainings auf dem Programm. Im ersten freien Training bin ich noch mit alten Reifen auf die Strecke gefahren, um mich erstmal wieder etwas einzufahren. Die Reifen waren echt nicht mehr die besten und somit hieß es erstmal nur Platz 11 und ohne Gaststarter P9. Zum Ende des Trainings hatte ich leider einen kleinen Rutscher, aber mir und dem Motorrad ist nichts passiert. Im zweiten Training konnte ich dann mit neuen Reifen nochmal rausfahren und wir konnten neue Sachen am Fahrwerk testen, welche uns echt weitergeholfen haben. Somit war ich nach den Trainings auf dem 9. Platz. Im ersten Qualifying konnte ich meine Wunschzeit leider nicht ganz umsetzen und landete auf Platz 9. Im zweiten Qualifying wollte ich dann nochmal angreifen. Ich bin zuerst mit den Reifen aus dem ersten Qualifiying rausgefahren. Dann habe ich mir einen neuen Satz geholt, um anzugreifen. Ich konnte direkt eine gute Runde fahren, aber ich wusste da geht mehr. Dann war ich auf einer sehr starken Runde, bin aber leider kurz vor Schluss der Runde gestürzt. Ich musste ins Medical Center, aber bis auf ein paar Prellungen war bei mir alles gut. Allerdings wurde ich leider bis auf Platz 14 für die Startaufstellung zurück gereicht. Am Samstagnachmittag folgte dann das erste Rennen. Mein Start war ganz okay, nur leider musste ich in der ersten Kurve 2 Fahrern vor mir ausweichen und bin auf den vorletzten Platz gefallen. Dann wollte ich angreifen, doch musste leider schon in der 3. Runde aufgeben, aufgrund von einem technischen Fehler. Das Team hatte alles gegeben, um das Motorrad für das Rennen wieder auf die Beine zu stellen, nur leider kam es zu einem technischen Fehler. Am Sonntag testeten wir im Warm-Up eine kleine Fahrwerksänderung, das ich auf Platz 16 beenden konnte. Dann stand das zweite Rennen auf dem Plan. Ich hatte einen guten Start und hatte das Rennen über spannende Zweikämpfe. Leider konnte ich ab der zweiten Runde nicht mehr runter schalten, womit ich in die Box fahren musste. Das war echt ein Wochenende zum vergessen. Manchmal läuft es einfach nicht wie man es sich vorstellt. In zweieinhalb Wochen geht es zum Nürburgring. Ich halte auch auf dem laufenden.
26.08.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
IDM Oschersleben
Ein weiteres spannendes Wochenende in der IDM liegt hinter uns, dieses Mal erneut in der Motorsportarena Oschersleben. Wir reisten bereits am Donnerstag an, um unsere Box aufzubauen und uns auf das Wochenende vorzubereiten. Am Abend war ich noch bei der Fahrerbesprechung und anschließend noch eine Runde um die Strecke. Am Freitag standen wie gewohnt die beiden freien Trainings auf dem Programm. Im ersten freien Training bin ich noch mit alten Reifen auf die Strecke gefahren um mich erstmal wieder etwas einzufahren. Die Reifen waren echt nicht mehr die besten und somit hieß es erstmal nur Platz 15. Im zweiten Training konnte ich dann mit neuen Reifen nochmal rausfahren und wir konnten neue Sachen am Fahrwerk testen, welche uns echt weitergeholfen haben. Somit war ich nach den Trainings auf dem 11. Platz. Im ersten Qualifying konnte ich meine Wunschzeit leider nicht ganz umsetzen und landete auf Platz 10. Im zweiten Qualifying wollte ich dann nochmal angreifen. Mit einem neuen Satz Reifen konnte ich mehrere Zeiten in den 1.27er fahren, leider habe ich aber auch nicht die Runde hinbekommen die ich fahren wollte und somit hieß es dennoch Platz 10 für die Startaufstellung. Ein Fahrer vor mir hatte noch eine Strafe bekommen und ich bin somit von P9 aus in die Rennen gegangen. Am Samstagnachmittag folgte dann das erste Rennen. Mein Start war ganz okay, nur leider haben wir uns für den falschen Reifen entschieden. In der IDM SSP haben wir für hinten 2 Reifen zur Auswahl einmal den SC0 und einmal den SC1. Der SC0 ist der weichere und schnellere Reifen und der SC1 ist besser für die längere Distanz. Normalerweise fahren wir immer den SC0 aber dieses mal nicht. Der SC1 konnte zwar konstant bleiben, nur ich konnte nicht die Zeiten gehen die ich im Qualifying gefahren bin, weshalb ich das Rennen nur auf P11 beendete. Am Sonntag testeten wir im Warm-Up eine kleine Fahrwerksänderung, das ich auf Platz 11 beenden konnte. Dann stand das zweite Rennen auf dem Plan. Ich hatte einen guten Start und hatte das Rennen über spannende Zweikämpfe. Ich lag bis kurz vor Schluss auf dem 9. Platz, nur leider hatte ich das Rennen über Getriebeprobleme, wodurch manchmal nicht der Gang reingesprungen ist. Das ist mir in den letzten Runden zum Verhängnis geworden und somit wurde ich leider nur 12. Auch wenn die Endergebnisse diesmal nicht ganz unseren Erwartungen entsprachen, war die Entwicklung erneut deutlich spürbar. Wir haben dieses Mal ein anderes Setup als beim letzten Mal hier ausprobiert, welches auch sehr gut funktionierte, nur leider haben uns dieses Wochenende andere Situationen ein gutes Rennen versaut. Aber wir sehen, dass wir in die Top 10 fahren können und ich freue mich schon sehr auf Assen, dort werde ich erneut angreifen und versuchen endlich wieder ein schönes Ergebnis einzufahren.
24.06.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
IDM Most
Ein weiteres spannendes Wochenende in der IDM liegt hinter uns - dieses Mal auf dem anspruchsvollen Kurs im tschechischen Most. Wir reisten bereits am Donnerstag an, um unsere Box aufzubauen und uns auf das Wochenende vorzubereiten. Am Abend gab es noch eine kleine Fotosession auf der Strecke zusammen mit Tobias Gehrke, ein schöner Moment, um den Fokus auf das bevorstehende Rennwochenende zu setzen. Am Freitag standen wie gewohnt die beiden freien Trainings auf dem Programm. Schon im ersten Training konnte ich mit Platz 10 eine starke Leistung zeigen und war dabei bereits eine Sekunde schneller als im Vorjahr, ein tolles erstes Ausrufezeichen. Für das zweite freie Training wechselten wir auf neue Reifen, allerdings erschwerte die gestiegene Außentemperatur eine weitere Zeit-Verbesserung. Zum Abschluss des Tages ging es für eine kleine Abkühlung an den nahegelegenen See, bevor am Samstag die Qualifyings und das erste Rennen anstanden. Im ersten Qualifying konnte ich meine Wunschzeit leider nicht ganz umsetzen und landete auf Platz 13. Im zweiten Qualifying wurde es nochmal wärmer, doch ich konnte mich trotzdem um drei Zehntel verbessern. Die 1:36.6 bedeuteten zwar erneut Platz 13, doch das Zeitenniveau war extrem hoch, und im Vergleich zum Vorjahr war das ein enormer Schritt nach vorne - ganze 1,5 Sekunden schneller. Am Samstagnachmittag folgte dann das erste Rennen. Mein Start war solide, und ich konnte meine Position zunächst behaupten. Besonders positiv war, dass ich zum ersten Mal eine richtig konstante Rennpace fahren konnte, ein Punkt, an dem wir zuletzt viel gearbeitet haben. Zwar verloren wir im ersten Sektor wertvolle Zeit, konnten aber in den restlichen Streckenabschnitten mit den Spitzenfahrern mithalten. Am Ende belegte ich Platz 12, nachdem ich in der letzten Runde noch überholt wurde, dennoch ein klares Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Am Sonntag testeten wir im Warm-Up eine kleine Fahrwerksänderung, die ich auf Platz 12 beenden konnte. Im Rennen gab es zunächst einen Zwischenfall in der ersten Runde, bei dem drei Fahrer stürzten, zum Glück ohne Verletzungen. Nach dem Restart arbeitete ich mich auf Platz 11 vor, hatte aber mit einem veränderten Fahrwerksverhalten zu kämpfen und konnte daher nicht ganz die Pace vom Vortag abrufen. Ich hielt mich dennoch im Kampf um Platz 10, rutschte in der letzten Runde aber beim Versuch, meine Position zu verteidigen, unglücklich weg. Ich konnte das Motorrad schnell wieder aufheben und brachte es auf Platz 15 ins Ziel. Auch wenn die Endergebnisse diesmal nicht ganz unseren Erwartungen entsprachen, war die Entwicklung erneut deutlich spürbar. In allen Sessions waren wir schneller als im Vorjahr, sowohl auf eine Runde als auch über die Renndistanz. Besonders unter den Bedingungen eines kleineren Teams mit einer MV als einzigem Motorrad dieser Marke im Feld, ist es umso bemerkenswerter, wie konkurrenzfähig wir inzwischen sind. Uns fehlt nicht mehr viel, um die Fortschritte in starke Rennergebnisse umzuwandeln, und daran arbeiten wir mit voller Energie weiter.
24.06.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
IDM Schleiz
Ein weiteres spannendes IDM-Wochenende liegt hinter uns, diesmal auf dem legendären Schleizer Dreieck. Die traditionsreiche Naturrennstrecke sorgt jedes Jahr für eine ganz besondere Atmosphäre, und auch dieses Mal war es wieder ein echtes Highlight im Rennkalender. Wir reisten bereits am Mittwoch an und begannen am Donnerstagmorgen direkt mit dem Aufbau und den Vorbereitungen für das Wochenende. Am Freitag standen die beiden freien Trainings auf dem Programm. Das Schleizer Dreieck ist keine typische Rennstrecke, daher ging es für mich im ersten Training vor allem darum, wieder ein gutes Gefühl für die besondere Streckencharakteristik zu bekommen. Im zweiten Training machten wir bereits Fortschritte: Ich konnte mich deutlich steigern und war schon schneller unterwegs als im Vorjahr, ein starkes Zeichen gleich zu Beginn. Am Samstag ging es dann in die beiden Qualifyings und das erste Rennen. Im ersten Qualifying war noch Luft nach oben, doch im zweiten Durchgang konnte ich eine richtig gute Runde setzen: 1:27.5, über eine Sekunde schneller als 2024! Das bedeutete Startplatz 12, in einem extrem engen Feld. Der Rückstand auf Platz 4 betrug gerade einmal 0,4 Sekunden - ein Beweis dafür, wie konkurrenzfähig wir aktuell sind. Am Nachmittag folgte das erste Rennen. Leider fand ich zu Beginn nicht ganz den Rhythmus, den ich mir erhofft hatte und verlor den Anschluss zur vorderen Gruppe. Zwei Runden vor Schluss wurde das Rennen aufgrund eines Sturzes abgebrochen, zum Glück ist niemandem etwas passiert. Ich beendete das Rennen auf Platz 12, solide aber mit dem Gefühl, dass mehr möglich gewesen wäre. Der Sonntag begann regnerisch, kurz vor dem Warm-Up setzte Regen ein, weshalb wir uns entschieden, nicht zu fahren, um das Motorrad für das trockene Rennen zu schonen. Zum Rennstart herrschten dann perfekte Bedingungen. Ich kam gut weg und konnte in den ersten zehn Runden eine starke Pace fahren. Über weite Teile kämpfte ich um Platz 11, doch in den letzten Runden machten sich die Reifen bemerkbar, und ich musste noch einige Positionen abgeben. Am Ende stand Platz 14. Auch wenn die Platzierungen am Ende noch nicht ganz das widerspiegeln, was möglich gewesen wäre, haben wir an diesem Wochenende klar gezeigt: Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht. Besonders auf eine schnelle Runde sind wir inzwischen auf absolut konkurrenzfähigem Niveau, jetzt gilt es, an der Racepace über die gesamte Distanz weiter zu arbeiten. In drei Wochen geht es weiter nach Most zur nächsten IDM-Runde. Wir freuen uns schon jetzt darauf und nehme viele positive Erkenntnisse mit.
04.06.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: Dino Eisele
IDM Oschersleben
Am vergangenen Wochenende startete für uns die IDM-Saison in Oschersleben – mit einem durchweg positiven Auftakt und vielen Highlights! Bereits am Donnerstag hatten wir unsere Box aufgebaut und alles für ein erfolgreiches Wochenende vorbereitet. Mit großer Motivation ging es dann am Freitag in die ersten beiden freien Trainings. Im ersten Turn lag der Fokus darauf, ein gutes Gefühl für das Motorrad zu entwickeln – was uns auch gelungen ist. Ich konnte das Training solide auf Platz 9 mit einer Zeit von 1:29.1 beenden. Am Nachmittag folgte das zweite freie Training – mit neuen Reifen und klarer Zielsetzung: eine Steigerung. Und das hat bestens funktioniert! Mit einer 1:28.3 konnte ich mich auf Platz 8 verbessern und war damit schon 0,6 Sekunden schneller als im Vorjahr. Ein toller Einstieg in die neue Saison, besonders da das Teilnehmerfeld 2025 nochmals stärker besetzt ist als im vergangenen Jahr. Mit diesem Schwung ging es in den Samstag: Zwei Qualifyings und das erste Rennen standen an. Im ersten Qualifying lief alles perfekt. Ich fand schnell ein gutes Hinterrad und konnte bereits in meiner zweiten fliegenden Runde eine starke 1:27.6 setzen – zwischenzeitlich Platz 2! Auch wenn es am Ende „nur“ für Startplatz 5 reichte, war ich überglücklich: 1,3 Sekunden schneller als im Vorjahr und nur 0,6 Sekunden hinter der Pole – ein echter Meilenstein! Im zweiten Qualifying wollte ich meine Pace allein unter Beweis stellen. Das gelang mir mit einer weiteren 1:27er-Runde sehr gut. Andere Fahrer konnten sich noch etwas steigern, sodass ich letztlich von Startplatz 8 ins Rennen ging – ein hervorragender Ausgangspunkt unter 23 Startern, inklusive einiger internationaler Größen. Das erste Rennen verlief solide: Nach einem guten Start konnte ich meine Position zunächst halten, musste im Verlauf allerdings zwei Plätze abgeben. Am Ende stand ein starker 10. Platz – und die Erkenntnis, dass ich über die gesamte Renndistanz über eine Sekunde pro Runde schneller war als im Vorjahr. Ein klares Zeichen für die positive Entwicklung! Am Sonntagmorgen ging es früh ins Warm-up – erneut mit Platz 10 ein stabiler Abschluss der Vorbereitung. Im zweiten Rennen folgte dann ein echter Höhepunkt: Nach einem Blitzstart lag ich in der ersten Kurve auf Platz 5 – ein unglaubliches Gefühl! Ich konnte über mehrere Runden eine starke Pace zeigen und mich in den Top 7 behaupten. Leider machte mir in der zweiten Rennhälfte die überhitzte Motortemperatur sowie nachlassende Reifen zu schaffen, sodass ich bis auf Platz 13 zurückfiel. Dennoch: Das Potenzial, vorne mitzufahren, war klar sichtbar – und das gibt enorm viel Motivation für die kommenden Rennen. In drei Wochen steht das nächste Rennen in Schleiz auf dem Plan. Dort wollen wir an die starken Leistungen anknüpfen und weiter an den letzten Zehnteln zur Spitze arbeiten. Vielen Dank für eure Unterstützung – wir sehen uns in Schleiz!
12.05.2025 – Text und Foto: Till Belczykowski
Vorschau IDM in Oschersleben
Das erste Rennwochenende der IDM in Oschersleben steht kurz bevor – und ich freue mich riesig darauf! Vergangenes Wochenende hatten wir unseren letzten Test, ebenfalls in Oschersleben, und es lief wirklich vielversprechend: Trotz kühler Temperaturen und viel Verkehr auf der Strecke konnte ich die Rundenzeiten aus dem letzten Jahr locker fahren, ohne großartig zu pushen – das gibt mir viel Selbstvertrauen. Besonders erfreulich war, dass wir am Fahrwerk kaum Anpassungen vornehmen mussten. Das zeigt, dass wir endlich eine sehr solide Basis gefunden haben, auf der wir aufbauen können.
09.05.2025 – Text: Till Belczykowski
DLC Hockenheimring, 19.04.2025
Letzte Woche waren wir zusammen mit Dreier Racing in Rijeka, wo wir einen weiteren Test mit der MV für diese Saison hatten. Nachdem wir bereits am Samstag angereist sind und Sonntag dann alles in der Box vorbereitet hatten, war alles angerichtet für den Test. Leider hatten wir erneut kein Glück mit dem Wetter und wir hatten Montag und Dienstag nur Regen. Wir konnten aber immerhin erneut ein sehr gutes Gefühl im Regen aufbauen und einige Runden drehen. Dienstag war dann auch ein Spaß-Rennen, an ich teilgenommen habe und mit über 50 Sekunden Vorsprung gewonnen habe. Am Mittwoch war das Wetter dann endlich besser, so dass wir auch endlich mal im Trockenen testen konnten. Das Motorrad hat sich sehr gut angefühlt und wir konnten ein sehr gutes Setup aufbauen. Am Nachmittag war erneut ein Rennen, welches ich mit einem riesen Vorsprung gewinnen konnte. Am Donnerstag war dann unser letzter Testtag und wir konnten nochmal ein paar Schritte am Setup machen, auch an dem Tag war wieder ein Rennen, allerdings bin ich dieses Mal in der SBK Klasse gestartet, weil es in meinem Rennen leicht getröpfelt hat und ich nichts riskieren wollte. So musste ich nur leider von ganz hinten Starten (P31). Das sollte aber kein Problem sein, bereits nach der ersten Runde war ich auf P3 und konnte das Rennen am Ende mit 23 Sekunden Vorsprung und einer persönlichen Bestzeit, welche über 2 Sekunden schneller als letztes Jahr war, beenden.
Der Plan war dann, ab zum Hockenheimring wo die 1000 km auf uns warteten. Leider kam das anders als erwartet, da unser Transporter den Geist aufgeben hat, direkt beim verlassen der Strecke. Glücklicherweise hat uns Dreier Racing ihren Transporter geliehen, wodurch wir dann doch noch rechtzeitig zum Hockenheimring gekommen sind. Leider waren so nur alle unsere Sachen noch im Transporter und wir hatten nur alles was im Wohnwagen war und was wir noch schnell umladen konnten, bevor unser Transporter abgeholt wurde. So waren wir also am Freitag in Hockenheim. Es war von vorhinein klar, dass ich mit der Kawasaki ZX6R von meinem Teamkollegen und Freund Martin Köhler fahren würde. Wir konnten am Freitag noch schnell die technische Abnahme erledigen und alles andere, wodurch alles angerichtet war für das 1000km Rennen. Das Wetter hat echt sehr gut mitgespielt und ich war der erste, der sich aus unserem Team auf die Strecke bewegt hat. Ich kam gleich gut mit der Kawa zurecht und konnte mich ein paar Runden einfahren. Danach konnten meine Teamkollegen ein paar Runden drehen, bis ich dann nochmal rausgegangen bin, um eine gute Rundenzeit zu setzen. Ich konnte das Team und mich auf den 6. Gesamtrang und auf P1 in unserer Wertung stellen. Was gerade auf dem Hockenheimring, wo man viel Zeit mit einer 1000er gewinnt, eine sehr gute Leistung war. Dadurch, dass ich der Schnellste war, habe ich auch den Start gemacht. Leider war der alles andere als gut und wir sind sehr weit zurück geflogen. Ich konnte aber schnell die Positionen zurück gewinnen und war nach ein paar Runden wieder auf P1 in unserer Klasse, bis ich eine Strafe antreten musste, da ich im Zeittraining etwas zu schnell in die Boxengasse gefahren bin. Ich hatte dadurch eine 30-sekündige Stop-and-Go-Strafe bekommen, wodurch wir viel Zeit verloren. Allerdings konnte ich mit einer schnellen Pace die Lücke zur Spitze schnell schließen. Daraufhin sind meine beiden Teamkollegen gefahren, bis ich wieder an der Reihe war. Erneut musste ich aber eine Strafe antreten, weil einer meiner Teamkollegen genau der gleiche Fehler passiert ist wie mir zuvor. Das hat mich aber nicht davon abgehalten mit schnellen Rundenzeiten die Lücke weiterhin zu schließen. Nachdem mein zweiter Stint zu Ende war, wussten wir, dass es eng wird mit dem Sieg in unserer Klasse, weshalb wir uns dazu entschieden haben, dass ich einen Doppelstint fahren soll, das bedeutets dass ich nachdem meine beiden Teamkollegen ihren zweiten Turn abgesessen haben, ich wieder mit der Kawa rausfahre und anschließend direkt auf die R6 von einem Teamkollegen steigen soll, da meine Pace sehr hoch war und wir den Sieg wollten. Es lief alles genau nach Plan, ich konnte mit der Kawa sehr schnelle Rundenzeiten fahren und uns sehr weit nach vorne katapultieren, der Umstieg auf die Yamaha verlief auch einwandfrei. Als ich mit der Yamaha dann auf der Strecke war, kam es direkt zu einer Safety-Car Phase, da ein Fahrer auf der Strecke Öl verloren hatte. Nachdem die Strecke wieder sicher war und das Safety Car von der Strecke war konnte ich weiter sehr gute Rundenzeiten fahren und war nur am überholen, aber wusste nicht wo wir gerade liegen. Ich bin in die Box gekommen und alle kamen zu mir, da ich wohl so schnelle Rundenzeiten fahren konnte, das wir gesamt auf dem 2. Gesamtrang waren und in unserer Klasse auf dem 1. Platz waren. Das alles mit einer 600er war echt sehr stark. 30 Minuten vor Schluss war mein Teamkollege noch draußen, wir hatten etwa 25 Sekunden Abstand auf den Gesamt-Ersten. Wir wussten sie müssen noch einen Stop machen, aber wir auch. Wir haben uns dazu entschieden aufs Ganze zu gehen. Wir haben unseren Teamkollegen reingeholt, weil wir unbedingt den Gesamtsieg holen wollten, der komplett in Reichweite war. Das andere Team kam etwa 25 Sekunden vor uns in die Box, mein Teamkollege kam und ich habe gesehen wie die anderen gerade wieder auf die Strecke fahren. Also ging es für mich aufs Bike und raus auf die Strecke. Ich habe die Lücke immer kleiner und kleiner gemacht bis es dann in der letzten Runde anstatt 25 Sekunden nur noch 1,5 waren. Ich habe den Gesamtsieg quasi schon gerochen. Ich habe die letzte Runde alles gegeben, ich war komplett an P1 dran und dann sollte es einfach nicht sein. Mir ist 6 Kurven vor Schluss der Gang rausgegangen und ich konnte keinen Angriff mehr setzen. Wodurch wir uns mit P2 ,,zufrieden,, geben mussten. Der Klassensieg war trotzdem unser und wir konnten wirklich allen Zuschauern eine tolle Show liefern, auch wenn es am Ende nach 1000 km um 1,5 Sekunden ,,nur,, für den 2. Platz mit einer 600er gereicht hat. Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit der ganzen letzten Woche. Ich konnte einiges an Selbstbewusstsein sammeln und mich noch besser auf die IDM Saison vorbereiten. Ich bedanke mich bei allen, die mir diesen geilen Sport ermöglichen und immer hinter mir stehen.13.05.2025 – Text und Foto: Till Belczykowski
Markus Class ist Vize Weltmeister und Internationaler Deutscher Meister 2025 der Klasse Supermoto
Im großen Finale in Wittgenborn bei strömenden Regen im ersten Lauf setzte sich Markus auf seine Husqvarna um nach einem spektakulären Rennen zu gewinnen und konnte so sein Punktestand auf 5 erhöhen und ein zweiter Platz im Letzten Rennen genügte ihm, von 7 Siegen in 12 Rennen der Internationalen Deutschen Meisterschaft für sich zu entscheiden. Beim Supermoto Lauf der Nationen konnte Markus Class mit seinen Partnern Mac-Reiner Schmidt und Jan Deidenbach in der Czech Rupublic den Vize-Meistertitel für Deutschland einfahren.
05.10.2025 - Text: Karl Class
Comeback des Vize Weltmeisters
Comeback und 2 x Sieg des Wormser Markus Class in der Int. Deutschen Supermoto Meisterschaft in Cheb am Sonntag, den 5.7.2025. Nach dem Rückzug 2023 aus dem internationalen Renngeschäft hat sich Markus Class vorgenommen, wieder in das internationale Renngeschehen teilzunehmen - mit den Sponsoren Mh-Motorsport und Michelin an seiner Seite. Die ersten Rennen waren mit Rückschlägen gezeichnet. Beim ersten Rennen in Harsewinkel verletzte er sich während des Trainings am Arm und hatte sehr große Schmerzen beim Führen seines Motorrades. Trotz allem erreichte er Platz 1 und nach einem Sturz im zweiten Lauf noch Platz 5. Das zweite Rennen in Wittgenborn verlief im ersten Moment wie geplant, jedoch stellte sich heraus, dass das Motorrad noch nicht perfekt abgestimmt war und die Verletzung von Harsewinkel immer noch Probleme machte. Im Rennen zeigte Class, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört und bei zwei spannenden Rennen konnte er sich Platz 1 & 2 erkämpfen. Das dritte Rennen in Lignieres in der Schweiz stand im ersten Moment auf Sieg. Class hatte sein Motorrad perfekt vorbereitet. Schon im Training war Class um Welten schneller als seine Mitstreiter. Im ersten Lauf fuhr Class seine Widersacher in Grund und Boden. Mit einem Vorsprung von fast 26 Sekunden gewann er den ersten Lauf. Beim zweitem Rennen des Tages übernahm Class sofort die Führung und fuhr in der dritten Runde einen Rundenrekord. In der vierten Runde fuhr er einen Vorsprung von 6 Sekunden raus, doch dann auf der Geraden riss die Antriebskette und Class stürzte und musste aufgeben. 13 Punkte Rückstand zu Deitenbach. Im vierten Rennen in Cheb in Tschechien musste Class alles geben, um hier Punkte zu sammeln. Im Training sah es schon gut aus und in den Rennen konnte Class zeigen, wer Herr im Hause war und erkämpfte 2 x den 1. Platz. Jetzt hat Markus Class nur noch 2 Punkte Rückstand zu Jan Deitenbach. Das nächste Rennen wird in Schafheim sein. Das letzte Rennen in diesem Jahr ist in Wittgenborn. Ein weiterer Erfolg ist, dass der Deutsche Motorsportverband Class zum Lauf der Nationen eingeladen hat, um dort mit dem deutschen Weltmeister Marc-Reiner Schmidt und dem mehrfachen Deutschen Meister Jan Deitenbach um die Weltmeisterschaft im Team zu Kämpfen.
22.07.2025 - Text: Karl Class / Foto: Supermotopics
Saisonabschluss in Valencia mit positivem Gefühl
Für das letzte Rennen der Saison ging es noch einmal nach Valencia, eine Strecke die ich mit der Moto 2 noch nicht gefahren bin. Trotzdem hatte ich ein gutes Gefühl, weil ich in Barcelona in dem letzten Rennen schon eine Steigerung hatte. Das spiegelte sich auch in den freien Trainings am Donnerstag und Freitag wider. Ich konnte einen guten Speed aufbauen und hatte mich direkt gut eingefahren mit der Moto 2. Die Lücke zur Spitze ist zwar noch groß, aber ich habe Fortschritte gemacht. Am Samstag im Practice gab es wegen kühlem und windigem Wetter zwei rote Flaggen, so konnte ich keinen optimalen Rhythmus finden, um schnell zu fahren. Das Qualifying lief jedoch gut und ich habe meine Zeit nochmal verbessert. Ich habe mir für das Rennen Startplatz 28 gesichert. Am Sonntag im Rennen habe ich nochmal viele wichtige Kilometer gesammelt. Mein Start war leider nicht so gut, aber dafür konnte ich über das gesamte Rennen meine Rundenzeiten stabil halten und habe mich auch nochmal um 3 Zehntel verbessert im Vergleich zum Qualifying. Am Ende landete ich auf P 22. Für nächstes Jahr habe ich mir klare Ziele gesetzt: mehr Training auf dem Motorrad und weiterhin so viel Spaß am Motorsport behalten und viele neue Dinge lernen. Jetzt freue ich mich auf einen trainingsreichen Winter und auf die nächstes Saison.
25.11.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
Barcelona 2025
Das vorletzte Rennwochenende der Junior GP ist vorbei und ich schließe mit einem guten Gefühl ab. Wir hatten die Tage vor dem Rennen schon einen Test, der gut verlaufen ist, obwohl ich einen Sturz hatte, der mir Probleme mit meinem rechten Fuß machte. Trotzdem konnte ich normal teilnehmen und ohne große Schmerzen fahren. Am Donnerstag und Freitag verliefen die Freien Trainings gut und ich konnte einen guten Speed aufbauen, mit dem ich eigentlich schnell genug war, um in der Gruppe mitzufahren. Samstags bei dem Practice konnte ich die selbe Zeit nochmal fahren und im Qualifying konnte ich durch einen technischen Defekt am Auspuff nur eine schnelle Runde fahren. Dadurch hatte ich keine Chance wirklich Gas zu geben, um mir einen guten Startplatz einzufahren. Sonntag bei dem ersten Rennen konnte ich lange Zeit mit anderen zusammen fahren und konnte auch nochmal meine Zeit verbessern. Am Ende landete ich auf P23 und gestartet bin ich von P26. Im zweiten Rennen konnte ich die Pace nicht mehr so gut halten, wegen starkem Armpump, also fuhr ich die meiste Zeit alleine, jedoch waren es wichtige Runden und ich konnte einen guten Rhythmus halten. Das wichtigste war, dass ich mich über das gesamte Wochenende gesteigert habe und die Lücke zur Spitze verkleinert habe. Jetzt kommt das letzte Rennen dieses Jahres in Valencia und ich gehe mit einem guten Gefühl in das letzte Rennwochenende.
25.09.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
Misano 2025
Letzte Woche stand das Rennen in Misano an. Die Wetterbedingungen waren sehr gut und ich habe mich gefreut, seit langer Zeit wieder auf dieser Strecke zu fahren. Insgesamt starteten auch nicht über 32 Fahrer. Also war der Startplatz im Rennen quasi gesichert. Am Donnerstag und Freitag verliefen die Trainings gut, ich konnte meine Zeit von letztem Jahr direkt verbessern und ich hatte direkt ein gutes Gefühl mit dem Bike. Am Samstag stand dann das Practice und das Qualifying an. Ich bin noch einmal 2 Sekunden schneller gewesen als am Freitag. Doch mit einer Sache hatte ich schon über das gesamte Wochenende zu kämpfen: ich hatte sehr starken Arm Pump. Da ich mir im Qualifying den P 28 sichern konnte, ging ich mit einem guten Gefühl ins Rennen. Unser Rennen war erst mittags um 13:00 Uhr, deshalb wusste ich, dass es warm werden würde. Ich beschloss trotz meines Arm Pumps, am Rennen teilzunehmen. Direkt nach dem Rennstart gab es in der ersten Runde in der zweiten Kurve einen Massencrash und ich musste den gestürzten Fahrern und Motorrädern ausweichen. Dort verlor ich viel Zeit, ich dachte außerdem, dass es wahrscheinlich eine rote Flagge geben wird, das Rennen wurde aber fortgesetzt. Ich hatte somit nach dem Start direkt einen gewissen Abstand zu den anderen Fahrern. Doch leider musste ich nach sieben Runden in dem Rennen feststellen, dass ich so starken Arm Pump habe, dass ich nicht sicher und zuverlässig das Rennen zu Ende fahren kann. Ich beschloss also in die Box zu fahren und das Rennen zu beenden. Das war für mich das erste Mal, dass ich wegen einem körperlichen Problem das Rennen beenden musste. Doch auch das gehört zum Rennsport dazu. Als nächstes steht Barcelona an, wo ich dann wieder angreifen werde.
25.09.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela

Rennbericht Aragón Jona Eisenkolb
Das letzte Rennen vor der Sommerpause ist vorbei und ich habe es positiv beendet. Wir waren in Aragón, mit guten Temperaturen bis zu 30 grad. Donnerstags in den freien Trainings war der Grip noch etwas schlecht, da durch starken Wind viel Sand auf die Strecke geweht worden ist, doch in den zweiten Trainings am Donnerstag war es schon deutlich besser, weil die Strecke sauber gefahren wurde. Freitags blieb ziemlich ähnlich ich konnte mich nochmal verbessern und bin meinen Stiefel gefahren, am Samstag in den Qualifyings und dem Practice konnte ich nochmal ein paar Feinschliffe machen mit der Hilfe von Efrén Vázquez. Ich verbesserte meine Zeit nochmal und starte somit auf Platz 26. Sonntag in den Rennen gab es Chaos. In beiden Rennen war einmal die rote Flagge draußen und die Renndistanz wurde gekürzt. Im ersten Rennen konnte ich mich ab der Hälfte des Rennens an einen Fahrer wieder ran kämpfen, doch weil die Distanz verkürzt war hat es leider nicht gereicht ihn dann auch zu überholen ich landete am Ende auf Platz 22, in Rennen zwei war es ähnlich auch wieder durch die gekürzte Renndistanz und ich stand am Ende wieder auf Platz 22.
31.07.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
Magny Cours 2025
Was ein Wochenende! Dieses schöne, aber auch traurige Wochenende in Magny-Cours in Frankreich ist vorüber und es gibt viel zu erzählen. Die Wetterbedingungen waren gut, es war nicht zu warm aber auch nicht zu kalt. Die neue Strecke gefällt mir vom Layout sehr gut und ich kam auch direkt ganz gut zurecht. Mit der Hilfe von meinem Coach und dem Team konnte ich in den freien Trainings am Donnerstag und Freitag wichtige Dinge herausarbeiten, beispielsweise eine neue Reifenmischung von Pirelli testen oder auch an dem schnellen Umwerfen von links nach rechts in den Schikanen arbeiten. Ein schwerer Unfall, der am Donnerstag geschah, wobei der von uns so geliebte Motorsport seine traurige Seite zeigte und Fahrer Borja Gomez sein Leben verlor, machte das Wochenende sehr schwer für uns alle und es stand auch zur Debatte, ob das Rennwochenende überhaupt weitergeführt werden sollte. Es wurde entschieden, dass die Veranstaltung weiterging, in Gedanken an Borja. Am Samstag konnte ich in dem Practice nochmal meine Zeit verbessern und hatte zudem auch noch eine heikle Situation mit meinem Airbag. Nachdem ich knapp einem Sturz entkommen bin, ist mein Airbag aufgegangen und ich bin den Rest des Practice mit offenen Airbag gefahren. Qualifying 1 lief dann nicht so gut, ich konnte meine Zeit nicht weiter verbessern und bin am Ende nur auf P23 gelandet. Am Sonntag standen dann zwei Rennen an und es waren schon den gesamten Vormittag gemischte Bedingungen. Das erste Rennen war trocken und ich konnte das Rennen mit P20 beenden. Im zweiten Rennen jedoch, gab es Regen und da ich im Regen gut zurecht komme, hatte ich mich schon auf dieses Rennen gefreut. Ich startete wieder von P23 und konnte in der ersten Runde direkt 12 andere Fahrer überholen, so stand ich direkt auf P11, ich bin gut mitgekommen mit dem Fahrer vor mir und hatte ein sicheres Gefühl auf dem Bike. Nach einem Sturz im Rennen stand ich dann auf P10 und bin auf dieser Position auch geblieben, bis ich dummerweise einen Rutscher am Hinterrad hatte, der mir dieses gute Rennen und dieses gute Ergebnis zerstörte. Ich bin trotzdem zufrieden mit der Leistung, die ich in diesem Rennen abrufen konnte und kann zumindest sagen, dass ich für über die Hälfte des Rennens in den Top-10 der Fahrer war. Dieses Ergebnis gibt mir viel Motivation, noch besser im Trockenen zu werden und immer schneller zu werden. Ich freue mich auf das nächste Rennen in Aragon.
09.07.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
Ein kleiner Recap meines Rennwochenendes in Jerez de la Frontera.
Ein Wochenende mit Ups and Downs: es waren extrem hohe Temperaturen, die mir zum sehr zu schaffen machten, da ich vorher nicht in Spanien war, sondern erst am Mittwoch angereist bin. Die beiden Freien Trainingstage verliefen gut und ich konnte meinen Speed und das Gefühl mit dem Motorrad aufbauen. Samstags konnte ich im Freien Training meine Zeit noch einmal verbessern und ich ging mit einem sehr guten Gefühl ins Qualifying. Das Qualifying war um 13:30 Uhr, entsprechend waren die Temperaturen sehr hoch und ich musste mich gut vorbereiten. Die ersten 5 Minuten konnte ich eine gute Zeit setzen, aber es war mir noch nicht genug und ich wollte mich nochmal verbessern. Die Gruppe der Fahrer war für mich eher suboptimal, weil die anderen nur gespielt haben und nicht richtig Gas gegeben haben. Ich hatte nach zwei schlechten Runden eine relativ freie Runde und ging mit viel Motivation rein, doch in der zweiten Kurve habe ich das Hinterrad verloren und einen highsider abgefangen. Ich bin ins Gras gekommen und musste einer Mauer ausweichen, dabei bin ich gestürzt. Das Qualifying war für mich dann also gelaufen und ich konnte mich nur auf P31 platzieren - das war ein wenig frustrierend aber das gehört nun mal dazu. Das Rennen am Sonntag war sehr durchwachsen. Mein Start war sehr gut und ich konnte direkt einen Platz gut machen, danach wurde ich jedoch wieder überholt und mein Konkurrent und ich haben ein wenig gekämpft. Es gab viele Stürze und dann folgte eine Rote Flagge. Es ging relativ zeitig wieder weiter und mein zweiter Start war auch wieder gut, das Rennen wurde auf 10 Runden gekürzt und eigentlich war das gut für mich, weil ich dann in diesen 10 Runden gut pushen hätte können. Doch ungefähr nach zwei Runden hatte ich mit starken Arm-Pump zu kämpfen und ich konnte mich nicht mehr aufs schnelle Fahren konzentrieren. Trotz all dem beendete ich das Rennens auf P27 und ich bin froh, dass ich die Kilometer am Sonntag gesammelt habe und sehe es als gutes Training
04.06.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
Rennbericht Estoril
Der Saisonauftakt in Estoril ist Geschichte und ich gehe mit einem zufriedenstellenden Gefühl nach Hause. Vor dem Rennwochenende hatte ich schon zwei Testtage an der Rennstrecke, die sehr gut verliefen und ich konnte mit einem guten Gefühl in das Rennwochenende starten. Ich bin eine gute Zeit gefahren (1,5 Sekunden schneller als letztes Jahr) aber hatte Schwierigkeiten, wegen durchwachsenen Wetterbedingungen. Trotzdem hatte ich am Donnerstag und Freitag in den freien Trainings ein gutes Gefühl auf dem Bike. Am Samstag, als dann die Qualifyings und ein freies Training anstanden war es nass, was für mich gut ist, weil ich im Regen gut zurecht komme. Es ging also auf die Strecke und ich kam direkt mit den schnellen Fahrern mit und war gut dabei. Doch nach zwei sehr starken Sektoren war ich ein wenig übermotiviert und habe zu viel Gas am Kurvenausgang gegeben, so dass ich stürzte. Zum Glück war es kein schlimmer Sturz und es ist nicht viel passiert, also konnte ich relativ zeitnah wieder weiterfahren und habe mir im freien Training Platz 21 gesichert. Im Qualifying waren es dann wieder trockene Verhältnisse und ich fuhr Platz 30 im Q1 ein. Die beiden Rennen am Sonntag waren auch ein wenig durcheinander, das erste Rennen war bei Mischverhältnissen und viele Fahrer riskierten trotz nasser Flecken mit Slicks rauszufahren, ich habe mich auch für Slicks entschieden. Es gab viele Stürze aber ich habe mich darauf konzentriert das Rennen zu Ende zu fahren und kam als 19. über die Ziellinie. Im zweiten Rennen war es dann trocken und ich hatte ein wenig Probleme mit meiner Kraft aber ich habe einen guten Fight mit einem anderen Fahrer gehabt und konnte mich am Ende durchsetzen. Also bin ich im zweiten Rennen schlussendlich auf Platz 21 gelandet. Zwei zufriedenstellende Endergebnisse auf einer Strecke, die mir nicht sonderlich liegt aber so kann ich mit einem guten Gefühl Richtung Jerez blicken.
06.05.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
Grandioser Doppelerfolg beim Saisonauftakt für Marvin Fritz und YART
Am vergangenen Wochenende holte sich Marvin Fritz und sein Team beim Saisonauftakt der Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) in Le Mans/F wie bereits im Vorjahr nicht nur beim Qualifying die Pole Position. Das Trio konnte Dank keinerlei Zwischenfälle beim 24 h Rennen und trotz einem starken Konkurrenzaufgebot den überlegenen Sieg und damit die Führung in der Punktetabelle holen. Nach anfänglichen Problemen mit dem Streckenzustand und einem Sturz von Marvin Fritz kam dann mit einer vorläufigen Pole Position im ersten Qualifying die große Wende. Es folgte im Abschluss Training die endgültige Pole, Marvin konnte seinen letztjährigen Rundenrekord verbessern und dominierte alle Training Sessions. Marvin Fritz:“ Anfang der Woche kämpften wir im Gegensatz zu den anderen Teams mit Grip Problemen und meinem Sturz. Mit der Pole Position hätte da niemand gerechnet.“ Da Marvin Fritz und das YART Team 2025 mit nur einem Punkt Vorsprung die Weltmeisterschaft Krone geholt hatten, wurde die Strategie für das Rennwochenende angepasst und Teamneuzugang Leandro Mercado, geschont. Marvin Fritz:“ Jeder Punkt ist so wichtig und kann am Ende der Saison über Sieg oder Niederlage entscheiden.“ Aber nicht nur das neue Trio mit „Tati“ Mercado, Marvin Fritz und Karel Hanika musste zusammenfinden, eine weitere Herausforderung ist die diesjährige Konkurrenzsituation. Marvin Fritz:“ Die überwiegende Anzahl der Top Teams fahren mit Bridgestone Reifen. Das erhöht den Konkurrenzdruck. Zudem hat sich BMW enorm verbessert, Honda und Mehrfachweltmeister Sert Suzuki sind ebenfalls nicht zu unterschätzen.“ Beim Start des 24 h Rennen rutschte Marvin Fritz auf Rang acht, hatte aber in gewohnter „Fritzscher“ Manier eine Aufholjagt hingelegt, die Hauptkonkurrenten BMW /Markus Reiterberger und Sert Suzuki /Gregg Black überholt und die YART Yamaha nach gut einer Stunde an zweiter Position an Teamkollege Hanika übergeben. Das weitere Rennen war von einem ständigen Schlagabtausch zwischen der Führungsgruppe YART, BMW und Suzuki geprägt. Marvin Fritz:“ Die ständigen Überholmanöver unter Zeitdruck waren besonders anstrengend. Über 60 Teams waren auf der 4,185 Kilometer langen Rennstrecke unterwegs.“ Umso erstaunlicherweise gab es, während der kompletten Renndauer, keinerlei technische Zwischenfälle, die routinierte YART-Mannschaft meisterte jeden Boxenstopp mit Bravour. Auch konnte Fritz alle seine Stints konstant schnell abspulen. Während der Nacht und am folgenden Renntag hatten Marvin Fritz und seine Teamkollegen immer wieder das Führungszepter in der Hand. Mit mehreren Runden Vorsprung dominierte das YART Trio und am Ende war es Marvin Fritz der in seinem letzten Stint den Sieg über die Ziellinie rettete. Marvin Fritz:“ Es war ein toller Saisonauftakt und ein unglaubliches Wochenende. Ich bin mächtig stolz wieder die Nummer als Eins als Startnummer haben zu dürfen.“ Ein Vorfall wird dem sympathischen Weltmeister noch lange in Erinnerung bleiben. Marvin Fritz:“ Eher unüblich, kam sogar die Konkurrenz in die Box um uns nicht zu dem Sieg aber zu diesem perfekten 24 Stunden Rennen zu gratulieren.“ Auf einem Erfolgserlebnis ausruhen ist und war für Marvin Fritz, welcher am Montag seinen 33. Geburtstag feierte, keine Option. Marvin Fritz:“ In knapp vier Wochen steht in Spa-Francorchamps das nächste Rennen an. Da schauen wir, dass wir den nächsten Sieg einfahren können.“ Stand Langstreckenweltmeisterschaft:
1. YART Yamaha Marvin Fritz/Karel Hanika/Leandro Mercado 63 Punkte
2. Yoshimura Sert Motul Suzuki G. Black/E.Masson/ D. Linfoot 48 Punkte
3. Kawasaki Webike Trickstar C. Gamarino/ R. Ramos/G. Leblanc) 42 Punkte21.04.2026 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: Yart / FP
Marvin Fritz holt den zweiten Weltmeistertitel in seiner Karriere
Beim finalen 24 Stunden Rennen zur Langstrecken Weltmeisterschaft (EWC) am vergangenen Wochenende im südfranzösischen Le Castellet holte Marvin Fritz zusammen mit seinen Teamkollegen Karel Hanika und Jason O'Halloran den zweiten Weltmeisterschaftstitel. Dabei war die Ausgangssituation vor dem Rennen mit nur einem Zähler Vorsprung in der Gesamtwertung nicht gerade komfortabel. Insgesamt begann die Saison sehr erfolgreich und vielversprechend. Auf den Sieg beim Auftaktrennen in Le Mans folgte ein dritter Podiumsplatz in Spa-Francorchamps. Doch leider verließ Marvin Fritz ausgerechnet zur Halbzeit der Saison beim prestigeträchtigen Rennen in Suzuka/Japan das Glück. Mit einem vorzeitigen Rennausfall konnte das YART-Trio den Punktevorsprung in der Weltmeisterschaftswertung nicht weiter ausbauen und reiste mit nur einem Zähler vor Hauptkonkurrent BMW zum Finale. Marvin Fritz: “In Suzuka wäre theoretisch ein dritter Rang möglich gewesen. Damit wären wir mit 18 Punkten Vorsprung in das Finale gestartet. Aber unser Abstand ist auf nur einen Punkt geschmolzen und ein Punkt ist leider so gut wie nichts.“ Nach dem Qualifying beim Finale stieg dann die Spannung da BMW auf den zweiten Startplatz fuhr und damit Punktegleichstand mit Marvin Fritz und YART hatte. Nach dem Motto „Wir werden unser Bestes geben und dann schauen was dabei herauskommt“ startete Marvin Fritz von dritter Position aus in das 24h Rennen am Samstagmittag. Der 34-Jährige legte einen seiner besten Starts hin, verbesserte seine Rundenzeiten. Marvin Fritz:“ Auch im Qualifying war ich über eine Sekunde schneller als im Vorjahr. Das zeigte nicht nur meine fahrerische Höchstform, sondern auch die unermüdliche Entwicklungsarbeit des Teams.“ Im Verlauf des Rennens übernahmen Marvin Fritz und YART-Kollege Karel Hanika gleich mehrere Stints, während YART-Neuling Jason O'Halloran geschont wurde. Marvin Fritz: “Wir haben jede Runde gepusht, es war ziemlich hart, den Abstand zu BMW und Suzuki nicht zu groß werden zu lassen. Wir hatten den besseren Kurvenspeed, aber BMW, Honda und Suzuki dominierten auf der 1,8 km langen Top Speed Geraden. Wir wussten, dass wir nur eine Chance auf den WM-Titel haben, wenn wir direkt hinter Suzuki und vor BMW ins Ziel kommen würden.“ Nach dem ersten Renndrittel lag der YART Pilot hinter der Hauptkonkurrenz auf Vier. Auch im weiteren Verlauf und nach dem Ausfall von Honda blieb die Reihenfolge unverändert. Das Rennen verlief für das Führungstrio ohne jegliche Zwischenfälle. Marvin Fritz und Team lagen bis zu den letzten Rennstunden weiter hinter BMW auf Position Drei. Marvin Fritz: “Wir hatten überhaupt kein Problem mit dem Bike. Aber ich hatte so ein Bauchgefühl, dass zum Schluss irgendetwas noch passieren würde.“ Die Vorahnung von Marvin Fritz sollte sich bewahrheiten. 30 Minuten vor Rennende, den ersten Weltmeistertitel vor Augen, musste BMW (mit Markus Reiterberger) das Bike mit Motorschaden in der Box abstellen. Damit war der Weg zum zweiten Weltmeistertitel frei für Marvin Fritz. Sicher wie ein Uhrwerk spulten Fritz, Hanika und Jason O'Halloran die finalen Runden bis zur Zielflagge ab. Am Ende reichte der zweite Platz im Rennen für den Gewinn der WM-Krone. Marvin Fritz: “Ich habe den Ausfall von Markus Reiterberger und BMW von der Box aus live verfolgt. Markus kenne ich schon sehr lange und gut. So viel Pech wünscht man Niemandem. Aber ich kann das Gefühl gut nachempfinden. Wir waren in den letzten Jahren oft in der Situation, dass kurz vor Rennende ein Zwischenfall den Sieg oder die Weltmeisterschaft kostete.“ Mit zwei Weltmeister- und einem Vizeweltmeistertitel in drei Jahren ist Marvin Fritz sehr zufrieden und fand anerkennende Worte. Marvin Fritz. “Ich bin so dankbar und stolz auf das Team, alle meine Unterstützer, Wegbegleiter, Familie, die seit meinen Anfangsjahren im Motorsport immer hinter mir standen.“
Langstrecken Weltmeisterschaftsstand final (EWC) :
1. Marvin Fritz/Karel Hanika/ Jason O'Halloran YART Yamaha 139 Pt. Weltmeister
2. G.Black/E.Masson/D.Linfoot Yoshimura Sert Suzuki 138 Pt.
3. Markus Reiterberger/S. Guintoli/S. Odendaal BMW Motorrad 108 Pt.24.09.2025 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: Yart, C.F. Race Pics
Podiumsplatz und WM Führung für Marvin Fritz und Team YART trotz Zwischenfälle
Ein Mix aus Wetterchaos, Führungswechsel, Stürzen und Zeitstrafen hätten den Verlauf und Ausgang des 8 Stunden Rennens für Marvin Fritz am vergangenen Wochenende beim zweiten Rennen zur Langstreckenweltmeisterschaft im belgischen Spa-Francorchamps nicht spannender machen können. Im Qualifying am Freitag unterbot der YART Pilot auf dem 6,985 Kilometer langen Circuit de Spa- Francorchamps seinen letztjährigen Rundenrekord um drei Zehntel, sicherte den zweiten Startplatz und gab bescheiden zu Protokoll. Marvin Fritz:“ Jedes Jahr steigt das Niveau, die Teams werden schneller und es wird schwieriger unter die Top Drei zu fahren. Aber der zweite Platz bringt schon mal vier weitere Punkte in der Gesamtwertung. Auch im Regen können wir stark sein.“ Den Rennstart des YART-Trios übernahm Marvin Fritz und konnte sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten in der Mitte des Feldes einreihen. Nach sechzig Minuten hatte Fritz eine sensationelle Aufholjagd hingelegt und übergab die YART Yamaha in Führung liegend an YART-Kollege Karel Hanika. Nach einigen Doppelstints lagen Marvin Fritz, Karel Hanika und Jason O‘Halloran bis zur Halbzeit des Rennens, trotz des immer wieder einsetzenden Starkregens und ohne größere Zwischenfälle in Führung. Es schien, als könnte Fritz den Vorjahressieg wiederholen. Marvin Fritz:“ Ich wusste, wir werden unter allen Bedingungen stark sein.“ Doch die Führungsposition in der Gesamtwertung sollten Fritz, Hanika und O‘Halloran nicht geschenkt bekommen. Im letzten Renndrittel überschlugen sich die Ereignisse. Während Marvin Fritz beim Anbremsen das Vorderrad einklappte und der 32jährige ohne eigene Blessuren und Schäden am Motorrad das Rennen fortsetzten konnte, stürzte Teamkollege Jason O‘ Halloran per Highsider heftiger und musste zur Reparatur der YART Yamaha zurück in die Box. Marvin Fritz: “Das Team hat einen mega Job gemacht und das Bike schnell repariert.“ Zusätzlich zu dem Zeitverlust des ungeplanten Boxenstopps bekam der australische Teamkollege von Marvin Fritz noch eine Stopp and Go Zeitstrafe aufgebrummt und in der letzten Stunde des Rennens rangierten Fritz und Co. nur noch an vierter Stelle. Doch das Team schaffte das Unmögliche, macht Runde für Runde weitere Meter gut, überholte am Ende Konkurrent Yoshimura Sert Suzuki und verdrängte den amtierenden Weltmeister vom letzten Podiumsplatz. Marvin Fritz: “Mit einem dritten Platz haben wir die plötzlich aussichtslose Situation wieder in den Griff bekommen, wertvolle Punkte mitgenommen und die Führung in der Weltmeisterschaft ausgebaut.“ Stand der Langstreckenweltmeisterschaft nach 2 von 4 Rennen:
1) Marvin Fritz/Karel Hanika/ Jason O`Halloran / YART YAMAHA 88 Punkte
2) R.Alvaro/M. di Meglio/G. Leblanc/ Webike Trickstar Kawasaki 70 Punkte
3) M.Reiterberger/S. Guintoli/ S. Odendaal /Motorrad World Endurance BMW 69 Punkte10.06.2025 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: C.F. Race Pics
Rennbericht DEM Meltewitz
Gefahren wurde im Sprintenduro Format, Bedeutet = die Strecke hat eine SEHR kurze, bis gar keine Etappe weshalb hierbei mehr Runden gefahren werden als üblich. Tag 1 E1: P.5 A-Championat: P.14 Nach meiner Handverletzung konnte ich zur zweiten Runde der Enduro DM in Meltewitz endlich mein erstes Outdoor Rennen der Saison bestreiten. Die Sonderprüfungen waren anspruchsvoll, was für mich mit meiner noch geschwächten Hand ein harter Einstand war. Alles in allem hat es mir jedoch eine menge Spaß gemacht und ich konnte mal wieder viele Erfahrungen sammeln! Das Ergebnis hat nichts mit meinem Ziel für diese Saison zu tun, allerdings denke ich das es unter den gegebenen Umständen ein gelungener Saisonauftakt sowie einstand bei den großen Jungs in der E1 Klasse war! Tag 2 E1: P.6 A-Championat: P.19 Tag 2 hier in Meltewitz war hart für mich. Mit meiner geschwächten Hand hatte ich große Probleme auf der extrem kaputten Strecke einen guten Rhythmus zu finden und zu pushen. Krämpfe in den Händen machten es auch nicht leichter! Ich konnte allerdings wieder eine menge über meinen Körper und Geist lernen wofür ich dankbar bin. Auch einige Veränderungen in meinem Umfeld haben mir während dem Rennen geholfen weiter zu pushen und mein inneres ich im Rennen wieder zu finden. Auf all diese Erfahrungen kann man in den kommenden Veranstaltungen definitiv gut aufbauen!
13.05.2026 - Text: Fynn Hannemann / Foto: privat
Superenduro Junioren WM, Budapest
Am 31.1. ging es für mich nach Budapest/Ungarn, zum vierten Saison-Lauf der Superenduro Junioren WM. Der Tag fing im freien Training sehr gut an. Ich konnte einen guten Rhythmus finden und kam mit der Strecke schnell gut zurecht. Im Qualifying lief es noch besser, mir gelang eine nahezu perfekte Runde, welche zu P.3 in der Quali führte. Hochmotiviert ging ich am Abend in die Rennen und wollte an meiner Leistung anknüpfen. Dies geling mir auch sehr gut. Mit den Platzierungen P.5, P.6 und P.3 in den drei Finalläufen schaffte ich es endlich mit einem Platz 4 in die Top 5. Somit ist das erste Ziel abgehakt. Ich konnte endlich zeigen was ich wirklich kann, was mich sehr glücklich macht! Jetzt heißt es weiter hart trainieren bis es in drei Wochen back to back zu den letzten drei Rennen der Saison geht! Weiter geht’s am 21.2. in Belgrad/Serbien.
17.01.2026 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Radio Paddock
Superenduro Spanien
Am Samstag, den 17.01.26 stand der dritte Lauf der Superenduro Meisterschaft in Spanien/Bilbao an. Durch ein technisches Problem an meinem Trainingsbike liefen meine Vorbereitungen leider nicht wie geplant ab. Statt einer ganzen Woche Biketime schaffte ich es leider nur einen Nachmittag zu fahren, spürte dennoch eine Verbesserung. Der erste Blick auf die Strecke und eins war klar, es wird kein einfaches Rennen werden. Die Strecke war sehr technisch und der Boden war noch ziemlich feucht und weich, weshalb die Erde über den Tag immer mehr auf die Hindernisse gezogen wurde und alles rutschig wurde. Im Zeittraining konnte ich eine super siebte Zeit fahren, trotz einigem Verkehr, was bedeutete: endlich wieder erste Startreihe am Abend. Hiermit war ich sehr glücklich! Das Glück verschwand aber schnell wieder im ersten Lauf. Nach einem relativ guten Start befand ich mich zirka im Mittelfeld, bis im ersten Steinfeld mein Motorrad ausging und nicht direkt wieder an (das ganze passierte drei Mal). Mit Abstand als Letzter ging ich also ins Rennen und konnte mich nach ein paar guten Runden noch auf Platz 10 vorfahren. Im zweiten und dritten Lauf hatte ich noch immer kleinere Probleme mit dem Motorrad. Noch dazu konnte ich keinen guten Flow finden und es waren nur P.13 und P.11 drin. Absolut nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Nun hoffe ich auf besseres Wetter und keine weiteren technischen Probleme, damit ich vernünftig trainieren kann für die letzten vier Rennen!
17.01.2026 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Radio Paddock
Rennbericht Superenduro GP Deutschland
Am 03.01.26 ging es für mich zu der zweiten Runde der Superenduro Junioren WM nach Riesa/Deutschland. Mit voller Motivation ging es zu meinem Heimrennen in eine ausverkaufte Halle vor 7.000 Zuschauern. Das freie Training verlief gut. Ich konnte mich schnell mit der strecke vertraut machen und alle geplanten Linien fahren. In der Qualifikation für die Hauptrennen am Abend, gelang mir eine solide Runde und ich konnte mich mit Platz 7 direkt für das Abendprogramm qualifizieren. Im Zeittraining für die Startaufstellung hatte ich ein wenig Pech und konnte nie eine freie Runde fahren ohne viel Verkehr. Hier reichte es nur für Platz 9, was leider zwei Positionen an der ersten Startreihe vorbei ist. In den ersten beiden Läufen fand ich leider überhaupt keinen Rhythmus und fühlte mich, so wie den ganzen Tag bereits, unwohl auf meinem Bike, was bedeutete einmal P.10 und einmal P.9. Im dritten und letzten Lauf fühlte ich mich etwas besser, traute mich mehr Risiko einzugehen und konnte den Lauf auf P.7 beenden. Am Ende summierte sich das ganze auf den Gesamtrang 10. Bin ich mit meinem Wochenende zufrieden? Nein, leider überhaupt nicht. Seit einer ganzen Weile fühle ich mich nicht mehr richtig wohl beim Fahren und habe Angst neue Sachen auszuprobieren, weiß allerdings leider überhaupt nicht warum. Das ganze führt soweit, dass mich andere fragen ob ich mit Absicht nur rolle oder ob das nur so aussieht, während ich gefühlt alles gebe was ich momentan abrufen kann… Overall P.10 ist nicht mein Ziel. Ich weiß, dass ich mehr kann und daran werde ich nun hart arbeiten, um eine Lösung zu finden! In zwei Wochen geht es bereits weiter zum dritten Lauf nach Bilbao/Spanien. Ich bin motiviert, bis dort eine Lösung zu finden und werde alles dafür geben.
07.01.2026 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Future7Media
Superenduro GP Polen, 13.12.2025
Am Samstag den 13.12. begann bereits wenige Wochen nach dem DM Finale die Superenduro Saison mit dem ersten Lauf in Polen/Gliwice. Voller Motivation reiste ich nach Polen und war motiviert die Saison zu starten. Nach meinen Titel in der Europameisterschaft in der Saison 2024/25, bin ich für die Saison 2025/26 in die Junioren WM aufgestiegen. Ich konnte gut in den Tag starten und mich mit P.9 von 24 Startern in der Quali direkt für die Hauptrennen im Abendprogramm qualifizieren (max. 14 Starter). Leider stürzte ich hier beim Versuch meine Zeit zu verbessern, wobei ich mir beide Hände prellte. Dies führte zu etwas angeschwollenen Händen, wodurch es mir schwer fiel, mich richtig am Motorrad festzuhalten. Im Zeittraining für die Startaufstellung war somit leider nicht mehr als P.13 von 14 Startern drin. Somit war das Ziel für den Abend klar, durchfahren und Punkte sowie Erfahrung sammeln. In den Rennen erging es mir ähnlich wie in dem Startplatz Zeittraining - ich hatte Schwierigkeiten mit meinen Händen, zwar unterliefen mir keine größeren Fehler mehr, allerdings war am Ende gesamt nur ein P.11 möglich. Mit dieser Leistung bin ich nicht zufrieden! Wenn ich mir das Video von meinen Sturz anschaue bin ich allerdings sehr glücklich, dass mir nicht mehr passiert ist und ich überhaupt den Abend mit ein paar gesammelten Punkten beenden konnte! In drei Wochen geht es am 03.01.2026 in Deutschland/Riesa mit meinem Heim-Grandprix weiter, wo ich alles versuchen werde, um weiter vorne mit zu kämpfen.
16.12.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Radio Paddock
Deutscher Enduro Junioren1 Meister 2025
Am 01.11.2025 stand der finale Lauf der Enduro DM In Burg bei Magdeburg an. Gefahren wurde dieses Rennen im Sprintenduro-Format. Hierbei werden auf einer kürzeren Strecke, mehr Runden und somit mehr Prüfungszeiten als normalerweise gefahren. Dieses Mal gab es fünf Runden mit jeweils zwei anspruchsvollen Sonderprüfungen zu fahren. Auf Grund der kurzen Strecke sind A und B-Championat getrennt gefahren. Morgens war das B-Championat dran, um punkt 12:00 Uhr starteten wir mit dem A-Championat. Aufgrund dieser Regelung waren die zwei Prüfungen bereits ziemlich kaputtgefahren, was für uns die schön gesteckten Prüfungen noch anspruchsvoller machte. Auf einer für mich komplett neuen Runde ging es dann zu einer ungewohnten Uhrzeit in den finalen Renntag der DM Saison. Mit fünf Punkten Vorsprung in der Meisterschaft war hier auch noch nichts erledigt. Rechnerisch hätte mir ein zweiter Platz für den Titel gereicht. Mein Ziel war es allerdings nochmal ein Ausrufezeichen zu setzen und den Titel würdig mit einem Sieg gepaart zu gewinnen. Gleich in den ersten Prüfungen fand ich einen sehr guten Flow, welchen ich bis zum Ende halten konnte. Die Prüfungen bereiteten mir großen Spaß, ich machte keine großen Fehler und konnte so 9 von 10 gefahrenen Prüfungen gewinnen und so meine Klasse mit über einer Minute Vorsprung gewinnen und somit auch den Meister-Titel in der Junioren1 Klasse gewinnen. Auch im A-Championat lief es sehr gut. Ich konnte den ganzen Tag um Platz 5 Kämpfen, lag kurzzeitig sogar auf Rang 4. Am Ende reichte es für einen Super 5. Platz womit ich sehr zufrieden bin, da die Zeiten nach vorne nicht sehr weit weg waren. Mit dem Team ADAC Pfalz konnten wir ebenso einen kleinen Meilenstein erfahren. Zusammen mit Nico Rambow und Matyas Chlum konnten wir die Mannschaftswertung gewinnen. Ein sehr gelungener und zufrieden stellender Saisonabschluss! Für mich heißt es allerdings nicht lange Pause machen, bereits in eineinhalb Monaten geht es zum Superenduro Junioren WM Auftakt nach Polen, wofür noch einiges an Training ansteht.
04.11.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Full action media
DEC Kempenich
Am 26.10. startete ich als Training bei dem vorletzten Lauf des Deutschen Enduro Cups in Kempenich. Hier startete ich in der offenen A-Lizenz Klasse ohne Prädikat. Zu fahren waren vier runden auf einer 55 Kilometer langen Strecke, mit jeweils zwei Sonderprüfungen. Die erste Prüfung ging durch einen Steinbruch, diese gefiel mir besonders gut, auf Grund des hohen technischen Anspruchs. Die zweite Prüfung bestand aus Feld und Wiese, eine schön gesteckte Prüfung, welche durch die nassen Bedingungen anfangs ebenfalls noch sehr anspruchsvoll war. Ich fand schnell meinen Flow und hatte großen Spaß am Fahren. Leider fing ich mir an einer ZK eine Minute Strafe ein, da ich mich auf meinem Zettel verlesen habe. Dies änderte allerdings nichts am Ergebnis und ich konnte trotz des kleinen Malheurs mit über drei Minuten Vorsprung die Offene A-Lizenz-Klasse gewinnen. Ebenso wurde ich als schnellster Fahrer des Tages geehrt. Alles in allem war es ein spaßiges Trainings-Rennen. Jetzt liegt der Fokus auf dem DEM-Finale am kommenden Wochenende in Burg, wo ich versuchen werde den Deutschen Junioren Meistertitel zu gewinnen.
29.10.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Full action media
Enduro GP Zschopau
Freitag:
Das GP Wochenende beginnt immer mit einem Prolog (Supertest) am Freitag Abend. Hier fahren immer zwei Fahrer gegen einander auf einer kurzen zweispurigen Strecke um ihre eigene Zeit, welche nur wenige Minuten geht. Diese Kurze Runde, bestehend aus künstlichen Hindernissen gefiel mir sehr gut. Ich konnte eine super Runde fahren und landete schlussendlich auf Platz 2 in der Junioren 1 Klasse und auf Platz 7 in der Junioren Overall Wertung.Samstag:
Mit einem guten Gefühl vom Vorabend startete ich in den ersten Offroad Tag. Es gab drei runden mit jeweils vier Prüfungen zu fahren. Bereits in der ersten Prüfung konnte ich das gute Gefühl vom Vorabend mitnehmen und gleich eine starke Zeit fahren. Ich konnte schnell meinen Flow finden und über den ganzen Tag starke Zeiten und größtenteils fehlerfrei fahren. Ich konnte eine ganze Weile auf dem 5. Platz in meiner Klasse fahren. Nach zwei Stürzen auf Grund meiner noch angeschlagenen Hand von einem Trainingssturz vor einer Woche rutschte ich am Ende vom Tag auf Platz 7 in der Junioren 1 Klasse und auf Platz 14 in der Junior Overall Wertung. Mit diesem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden! Ich konnte im Vergleich zum Portugal GP im April einen riesen Fortschritt fahrerisch sowohl als auch Körperlich verspüren, welcher sich mit diesem Ergebnis auch bestätigt. Dieses Ergebnis hat mir auch gezeigt dass sich die harte Arbeit über die Saison auszahlt.Sonntag:
Sonntags entschied ich mich durch anhaltende schmerzen in meinem rechten Handgelenk, auf Grund des vorher erwähnten Trainingssturzes und der immer kaputter werdenden Strecke, den zweiten Renntag auszusetzen, um kein unnötiges Verletzungsrisiko einzugehen und um meine Hand bis zum DEM Finale in Burg am 01.11. wieder 100% fit zu bekommen.22.10.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Full action media
DEM Tucheim
Bei ungemütlichem regnerischem und windigem Wetter, stand am 04.10. der vorletzte Lauf der Enduro DM in Tucheim an. Zu fahren gab es drei Runden mit jeweils drei Sonderprüfungen, plus die erste Prüfung noch ein viertes Mal zum Schluss. Prüfung eins und zwei waren jeweils abwechslungsreich mit einem Großteil an Feld und etwas enduro-lastigerem Terrain in sandigen Waldabschnitten. In den Waldabschnitten kam ich jeweils sehr gut zurecht, auf den Feldern hingegen hatte ich Probleme vertrauen in dem Boden zu finden. Der dritte Test befand sich in einer ehemaligen Sandgrube. Die Prüfung war in sehr tiefem Sand schön flüssig gebaut und gefiel mir extrem gut, was sich auch an den Zeiten widerspiegelte. Hier konnte ich in der zweiten Runde eine Top 3 Zeit im A-Championat fahren. Bei winterlichen Temperaturen fiel es mir morgens noch etwas schwer, meinen Rhythmus zu finden. Ab der dritten Prüfung lief es dann allerdings viel besser, ich fand einen guten Rhythmus und konnte fahren wie ich es wollte. Ab hier konnte ich sechs von den acht folgenden Prüfungen gewinnen und somit am Ende des Tages die Junioren1 Klasse gewinnen und einen starken sechsten Platz im A-Championat erfahren. Auch wenn mich zwei Stürze einen vierten Platz im A-Championat kosteten bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich konnte meine Meisterschaftsführung auf fünf Punkte ausbauen was bedeutet, dass mir beim Finale in Burg am 01.11. ein zweiter Platz ausreicht um Meister zu werden. Ich freue mich bereits auch hier nochmals alles zu geben für ein spannendes Saisonende. Als nächstes steht allerdings erst mal der Enduro GP in Zschopau an, welcher auch für große Spannung sorgen wird.
07.10.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Full action media
DEM Waldkappel
Nach einer langen Sommerpause von knapp sechs Monaten startete vergangenes Wochenende endlich die zweite Saisonhälfte der Deutschen Enduro Meisterschaft. Gefahren wurde eine circa 90 km lange Rundstrecke, drei Mal, mit jeweils drei Sonderprüfungen. Die drei Sonderprüfungen bestanden zum größten Teil aus Stoppelacker. Einzig im zweiten Test war der Start und circa ein viertel der Prüfung in einer ehemaligen Kaserne. Nach dem Ablaufen gefielen mir die Prüfungen relativ gut und ich war motiviert, das Rennen zu starten. Sonntagfrüh um 8.02 Uhr ging es los. Es stand ein langer Tag mit über acht Stunden Fahrtzeit an. Bereits nach den ersten Prüfungen stand fest, dass die Zeiten sehr eng beieinander liegen und es bis zum Schluss spannend bleiben wird. Ich machte wenig Fehler und war relativ zufrieden mit meiner Performance, allerdings immer wieder ein paar Sekunden langsamer als die Konkurrenz. Am Ende des Tages konnte ich noch einmal sehr nah an den Führenden heranfahren. Leider reichte es aber geradeso nicht und ich landete nach 1h2min Prüfungszeit, gerade mal 0,7sec hinter dem Sieger auf Platz zwei. Leider nicht das Ergebnis welches ich mir erhofft hatte. Die Meisterschaft führe ich nun mit winzigen zwei Punkten an. Noch zwei Rennen stehen an, um diese Führung zu behaupten, um die Meisterschaft am Ende zu gewinnen. Hierfür werde ich so viel Zeit wie möglich investieren, um mich perfekt auf diese Rennen vorzubereiten. Mit dem ADAC Pfalz Team konnten wir allerdings einen super dritten Platz in der Mannschaftswertung einfahren.
18.09.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: privat
EnduroGP Portugal
SuperTest:
Am Freitagabend ging es für mich zum ersten Mal an den Start eines SuperTests. Ähnlich ausgelegt wie eine Superenduro Runde, ging ich selbstbewusst an den Start. Ich konnte eine relativ gute Runde fahren und mit Platz 9 bei den Junioren gesamt eine sehr gute Zeit fahren.Tag 1:
Samstags ging es zum ersten Offroad Tag. Der anhaltende Regen machte die Strecke noch anspruchsvoller als sie es bereits war. Es war ein reiner Kampf gegen Strecke und Maschine. Leider unterliefen mir zu viele Fehler und auch generell konnte ich leider nicht mein Potential zeigen. Mit Platz 11 in der Junioren1 Klasse und Platz 19 bei den Junioren gesamt war ich dem entsprechend nicht zufrieden.Tag 2:
Der Sonntag startete zur Freude aller mit Sonnenschein und sehr guten Bedingungen auf den Tests. Leider konnte ich diese positive Stimmung nicht auf meine fahrerische Leistung widerspiegeln. Ich versuchte, Fehler von Tag 1 zu vermeiden machte dadurch wieder neue. Auch körperlich musste ich feststellen, dass ich noch nicht da bin wo ich hin muss! Am Sonntag reichte es leider nur für Platz 23 bei den Junioren gesamt und Platz 14 in der Klasse Junioren1. Jetzt heißt es, alles geben und mit Vollgas trainieren! Beim nächsten Lauf in dreieinhalb Wochen in Spanien kann es nur besser laufen.06.05.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto:
Enduro DM Dahlen
Tag 1
Der erste Tag verlief für mich relativ gut. Ich konnte einige gute Zeiten fahren, machte jedoch zu viele kleine Fehler, welche mich wichtige Zeit kosteten. Am Ende konnte ich den Tag auf Platz 2 bei den Junioren und Platz 9 im A-Championat beenden, womit ich relativ zufrieden sein kann.Tag 2
Der Sonntag lief für mich im Prinzip wie der Samstag. Ich fuhr einige gute Zeiten, machte jedoch wieder viele kleine unnötige Fehler! Bei den Junioren landete ich wie bereits am Vortag auf Platz 2. Im A-Championat landete ich auf Platz 12. Ich bin mit meinem Wochenende nicht ganz zufrieden, konnte jedoch wertvolle Punkte für die Meisterschaft sammeln.27.03.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Marcel Sänger
Enduro DM Uelsen

Der erste Fahrtag in Uelsen startete für mich sehr gut. Ich konnte den ganzen Tag ähnliche Zeiten wie die zwei Jungs aus Schweden fahren, dies überraschte mich, da ich nicht dachte, mit Ihnen mithalten zu können. Die Strecke war bereits am Tag eins durch den ganzen Regen vor dem Event sehr kaputt, womit ich einiges zu kämpfen hatte. Am Ende des Tages konnte ich das Rennen auf Platz 2, mit gerade einmal 9 Sekunden Rückstand auf Platz 1 beenden. Motiviert startete ich bei eisigen Temperaturen von -2° in den Tag. Alle drei Sonderprüfungen waren extrem zerfahren und übersäht mit Rillen und Löchern. Eine Strecke in diesem Zustand war ich noch nie zuvor gefahren, was mir riesige Probleme bereitete. Ich konnte leider nicht bei den Zeiten der Schweden mithalten und verlor viel Zeit. Ich konnte allerdings einiges lernen und weiß jetzt, woran ich arbeiten muss. Tag zwei beendete ich auf dem dritten Platz, womit ich auf Hinblick auf die deutschen Fahrer sehr zufrieden sein kann. ich war mit über 1 Minute Vorsprung der schnellste deutsche Junior. Bereits in zweieinhalb Wochen geht es weiter mit Lauf zwei der deutschen Enduro Meisterschaft in Dahlen. In Dahlen wird es erneut eine Zweit-Tages-Veranstaltung geben, bei der ich versuchen werde, an beiden Tagen meine volle Leistung zu zeigen.
11.03.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Marcel Sänger
Superenduro Budapest
Am Samstag, den 8.2.2025 ging es für mich nach Budapest/Ungarn zum finalen Lauf der Superenduro Europameisterschaft. Gespickt mit einer Supercross Rhythemsection, großen Sprüngen und anspruchsvollen Hindernissen, bot die Strecke eine spannende Abwechslung zwischen Supercross und Hardenduro. Anfangs war ich mir unsicher, wie sich die Strecke fahren lässt, diese Unsicherheit verließ mich allerdings schnell. Gleich ab dem freien Training bereitete mir die Strecke großen Spaß! Daraufhin konnte ich mich auf Platz zwei für die Nightshow qualifizieren. Im darauffolgenden Zeittraining für die Startaufstellung, gelang mir auf Anhieb eine noch bessere, rund eine Sekunde schnellere Zeit, mit welcher ich mir den ersten Startplatz für den Abend sichern konnte.
1. Lauf: Extrem nervös, mit dem Titel im Hinterkopf, ging ich ins erste Rennen, wo ich mich zu sehr verkopfte ruhig zu fahren, um den Titel sicher nachhause zu bringen. Daraufhin baute ich einen Fehler nach dem anderen ein und konnte das Rennen nach einem relativ guten Start nur auf Platz 4 ins Ziel bringen.
2. Lauf: Mit dem Wissen, dass ich nur noch wenige Punkte für den EM Titel brauche, ging ich wesentlich entspannter in den zweiten Lauf, was sich auch sehr an meinem Fahrstil zeigte. Nach einem guten Start konnte ich den Holeshot gewinnen und nach einer sauberen ersten Runde einen kleinen Vorsprung aufbauen. Ab hier gab ich die Führung nicht mehr ab und konnte konstant mein Rennen ohne weitere Fehler zu Ende fahren. Und so war es mit 21 Punkten Vorsprung vollbracht, ich bin offizieller Europameister im Superenduro. Mit dem Sieg im zweiten Lauf konnte ich in der Gesamtwertung am Abend noch auf Platz 2 vor rutschen. Meine erste Superenduro-Saison, welche ursprünglich aus dem Spaß entstand den zweiten Lauf der Saison in Riesa zu bestreiten, nun ein Europameister Titel geworden ist, ist einfach ein unglaubliches Gefühl! An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mir diesen Titel ermöglicht haben und freue mich nun auf eine erfolgreiche Outdoor Saison.26.02.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Peter Teichmann
DEM Dahlen
Der Samstag startete für mich mittelmäßig. Ich konnte jedoch ab der 2. Runde gute Zeiten in den Top 3 meiner Klasse fahren und auch eine Prüfung gewinnen. Am Sonntag startete ich motiviert in den Tag und war auch von Anfang an besser als am Samstag. Leider stürzte ich dann in der 3. Sonderprüfung der 1. Runde schwer und musste das Rennen abbrechen.
03.04.2025 - Text: Leonard Koch, Foto: Jenny Hubatsch
Uelsen 2025
Der Samstag fing für mich direkt aufregend an: Mein Motorrad startete nicht richtig und ich konnte gerade noch rechtzeitig losfahren. Dementsprechend war ich ziemlich durch den Wind, was auch in der ersten Prüfung zu sehen war. Danach bin ich jedoch in meinen Fluss gekommen und konnte sauber durchfahren. Sonntags ging am Start dann alles gut und ich konnte bessere Zeiten fahren. Alles in allem war das Wochenende trotzdem nicht perfekt und ich arbeite weiter an mir damit es in Dahlem besser wird.
13.03.2025 - Text: Leonard Koch, Foto: Robert Pairan
ADAC MX MASTERS Holzgerlingen 2025
Am vergangenen Wochenende fand das letzte ADAC MX MASTERS Rennen der Saison 2025 in Holzgerlingen statt. Die Strecke war gut präpariert und ich fühlte mich im Warm-Up bereits sehr wohl auf der Strecke. Dieses Gefühl nahm ich mit in das Zeittraining. Knapp verpasste ich die direkte Qualifikation. Mit nur 0,4 Sekunden Rückstand auf die direkte Qualifikation musste ich in das Last-Chance-Race. Der Start verlief ganz gut und ich konnte mich somit für das Rennen auf dem dritten (Masterplatz) qualifizieren und war somit für die Endläufe qualifiziert. Lauf Nummer 1 stand knapp eine Stunde danach auf dem Programm. Diesen startete ich etwas verhalten, konnte jedoch einen guten Rhythmus finden und finishte auf Platz 34. Über die Nacht regnete es stark und die Strecke litt stark darunter. Lauf 2 musste ich aufgrund schlechtem Befinden frühzeitig beenden. Aufgrund keiner Besserung startete ich Lauf 3 nicht. Im großen und ganzen wieder ein guter Schritt in die richtige Richtung.
25.09.2025 - Text: Nico Müller, Foto: privat
ADAC MX Masters in Bitche
Am vergangenen Wochenende ging es für mich zur nächsten ADAC MX Masters-Veranstaltung nach Frankreich, auf die neu im Kalender hinzugefügte Sandstrecke um Bitchoise in Frankreich. Das Warmup startete mit einem harten Einschlag in der zweiten Runde eher suboptimal, jedoch fühlte ich mich auf der Strecke sehr wohl. In das Zeittraining startete ich mit einem guten Gefühl. Leider verpasste ich die direkte Qualifikation um 2 Plätze aufgrund Änderung der direkt qualifizierten Fahrer von 18 auf 15 Stück. Nach dem Zeittraining war es sehr stressig, aufgrund den Witterungsbedingungen und der nassen Strecke, das Motorrad für das Last Chance Race bereit zu machen. Aufgrund von Wasser im Luftfilterkasten benötigten wir etwas mehr Zeit und kamen 1 Minute zu spät zum Vorstart, was nicht ganz nachvollziehbar ist, da der Vorstart 10 Minuten vor Start geschlossen wird. Dies ist schon immer bekannt, jedoch wurde die Einführungsrunde 13 Minuten vor dem Rennen gestartet. Somit war der Start nicht möglich.
15.08.2025 - Text: Nico Müller, Foto: privat
ADAC MX Masters in Gaildorf
Am vergangenen Wochenende bin ich das erste Mal dieses Jahr bei den ADAC MX Masters gestartet. Leider verlief das Wochenende nicht wie geplant. Beim Freien Training fand ich keinen Fluss und hatte Schwierigkeiten mit der Strecke klarzukommen. Dies zog sich über den gesamten Tag hinweg. Das Zeittraining verlief etwas besser, jedoch fühlte ich mich immer noch nicht mit der Strecke vertraut. Mit einer Verbesserung von knapp 6 Sekunden zum Warm Up reichte es jedoch trotzdem nicht zur direkten Qualifikation. Daher musste ich ins Last Chance Race. Im Last Chance war ein miserabler Start auch nicht zielführend. Mehr als Platz 17 wurde es nicht, daher keine Qualifikation für die Rennläufe am Samstagnachmittag und Sonntag. Es war definitiv wieder eine Umstellung nach zwei Jahren Abstinenz von solchen Strecken. Jetzt weiß ich woran ich arbeiten muss und kann mich ideal für die nächsten Masters vorbereiten.
15.08.2025 - Text: Nico Müller, Foto: privat
Bayerncup St. Johann
Das letzte Rennen der Saison 2025: Es war eine große Hoffnung, doch noch als Newcomer-Mannschaft den ersten Platz in der Gesamtwertung zu reißen. Ich konnte auf der neuen Strecke schnell eine Linie finden und meine Starts waren bombe. Ich konnte in den ersten beiden Rennen den zweiten Platz belegen und Anton Keller hinter mir lassen, im dritten Rennen verhakte sich mein Vorderrad in einer der Tiefen und zu feuchten Rille und ich kam zu Sturz, was mich die Punkte für diesen Lauf kostete. Nach einem guten Start in Lauf 4 konnte ich trotz Turbulenzen während des Rennens den zweiten Platz erkämpfen. Im letzten Lauf konnte ich, nach einer Zwickmühle in der ersten Kurve, mit einem harten Kampf gegen Anton Keller, den dritten Platz hinter Franziska Kober, die ein starkes Rennen geliefert hat, ergattern und wichtige Punkte für mein Team holen. Mit 40 Punkten konnten wir, die MSV Herxheim Young Drifters, den Tagessieg entgegennehmen und obwohl wir neu und Pfälzer im Bayerncup sind konnten wir in unserer ersten Saison sofort den zweiten Platz in der Gesamtwertung nach Hause fahren.
22.10.2025 – Text: Duncan Pfeiffer / Bild: jw_pics
Bundesendlauf Moorwinkelsdamm
Der Tag begann mit den zwei Trainings. Vorbereitet ging es dann in die Rennläufe: im ersten habe ich mir einen punkt erkämpft, im zweiten ergatterte ich den zweiten Platz, für den dritten und vierten lauf bekam ich jeweils einen Punkt. Ich bin erneut am Finale vorbei, aber ich konnte den letzten Bundesendlauf für die 125ccm Klasse heile nach Hause fahren und nahm die Medaille zum sechsten Platz mit.
15.09.2025 – Text: Duncan Pfeiffer / Bild: privat
Bayern Cup, Landshut, 05.07.2025
Im ersten Heat hatte ich leider einen sehr schlechten Start, konnte mir aber noch den zweiten Platz erkämpfen. Das hat sich durch die ganze Veranstaltung gezogen. Irgendwie bin ich nicht richtig aus dem Startband gekommen. Auch Lauf zwei und drei konnte ich trotz einem Re-Run als Zweiter beenden. In Lauf 4 hat es nur für den dritten Platz gereicht. Im letzten Heat hat es wieder für den zweiten Platz gereicht. Der ganze Tag war mit harten Kämpfen verbunden, aber es hat mega Spaß gemacht. Ich konnte mir den zweiten Platz in der Tageswertung sichern und meinem Team mit insgesamt 14 Punkten zum dritten Platz verhelfen.
06.05.2025 – Text: Duncan Pfeiffer / Bild: privat
Heimrennen beim MSC Altrip am 19.06.2025
Endlich mal wieder ein Rennen auf der Langbahn. Die Temperaturen stiegen vom Training zum Rennen rasant an. Der erste Lauf lief aber super für mich. Dank einem super Start konnte ich mir die erste Kurve sichern und dann meine Position auf dem ersten Platz Verteidigen. Lauf zwei war etwas schwieriger, denn mein Motorrad hatte auf der Geraden einfach nicht genug Dampf und so musste ich mich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Auch im dritten und letzten Lauf reichte es nur für den zweiten Platz. Am Ende des Tages hatte ich 19 von 21 Punkten eingefahren und wurde Zweiter. Es war ein gelungener Tag. Vielen Dank an alle Helfer und meinen Verein für die mega Veranstaltung.
24.06.2025 – Text: Duncan Pfeiffer / Bild: ADAC Pfalz e.V.
Heimrennen in Herxheim am 01.05.2025
Trotz meiner Verletzungen vom 1. Bayern Cup-Rennen, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, beim Heimrennen an den Start zu gehen. Der Plan für den Tag war für mich als Vollblut-Rennfahrer nicht leicht umzusetzen, denn es hieß für mich, so viele Punkte wie möglich einzufahren, ohne dabei ein zu großes Risiko einzugehen. Ordentlich bandagiert und getaped ging es dann morgens gleich mit dem Training los. Dank der Vorsaison-Trainings konnte ich mich hier komplett auf meine Fahrposition konzentrieren. Die Rennen liefen für mich sehr gut - den ersten Sieg bekam ich praktisch geschenkt, da der Führende einen Fehler gemacht hat und dadurch disqualifiziert wurde. Den zweiten Lauf konnte ich auf dem zweiten Platz beenden. Im dritten Rennen konnte ich den Führenden überholen und mir den Sieg sichern. Lauf vier und fünf musste ich mich wieder mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Am Ende des Tages konnte ich mein Team mit 17 von 20 möglichen Punkten unterstützen und wir gewannen das Heimrennen mit 51 Punkten.
06.05.2025 – Text: Duncan Pfeiffer / Bild: privat
Bayern Cup in Pocking am 19.04.2025
Am vergangenen Samstag ging es, mit den MSV Herxheimer Young Drifters, zum Saisonauftakt in Pocking. Das Wetter war super, auch wenn die Bahn innen, durch den Regen der vergangenen Tage, ziemlich weich war. Im Training konnte ich direkt mit einem guten Gefühl am Setting arbeiten und war somit perfekt in Form für die Rennen. Mit etwas Pech am Startband, konnte ich die ersten beiden Heats trotzdem als zweiter beenden. In Heat drei bin ich im Kampf um die Führung leider mit meinem Gegner kollidiert und habe mich samt Motorrad überschlagen. Leider war der Tag damit für mich beendet, denn ich wurde zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gefahren. Mit ein paar kleineren Blessuren wurde ich dann auch rasch wieder entlassen. Jetzt heißt es fit werden für das Heimrennen in Herxheim am 01. Mai.
06.05.2025 – Text: Duncan Pfeiffer / Bild: privat
Rennbericht Burg
Die neuen Wald-Tests in Burg waren technisch anspruchsvoll und durch die tief ausgefahrenen Spuren eine echte Herausforderung. Ich konnte gute Zeiten fahren und war mit meiner Leistung über weite Strecken sehr zufrieden. Leider hat ein Sturz mein starkes Zwischenergebnis etwas nach hinten verschoben. Trotzdem war es insgesamt ein positives Wochenende und ein gelungener Abschluss der Deutschen Meisterschaft.
05.11.2025 - Text: Stephanie Rambow / Foto: Marie Heinisch Photographie
Enduro Weltmeisterschaft Zschopau/Germany
Was für ein Wochenende! Die Tests waren brutal anspruchsvoll, die Strecke technisch und kräfteraubend – genau so, wie Enduro sein muss. Trotz einer kaputten Kupplung und einigen wilden Überholmanövern konnte ich an beiden Tagen souverän den Sieg in meiner Klasse einfahren. Ich bin mega happy mit meiner Leistung – Zschopau hat wieder gezeigt, warum es zu den härtesten Rennen im Kalender gehört. Hier trennt sich definitiv die Spreu vom Weizen. Ich wünschte mir es gäbe in Deutschland auch richtiges Enduro in der Deutschen Meisterschaft und nicht jedes mal eine Stoppelcross Veranstaltung.
22.10.2025 - Text: Stephanie Rambow / Foto: fullmediaction
EM in Grado/Italien
Am ersten Tag wollte der Flow zunächst einfach nicht so richtig kommen. Ich habe ein bisschen gebraucht, um ins Fahren zu finden – doch zum Ende hin lief es immer besser. Am Ende konnte ich mir trotzdem den zweiten Platz sichern. Der zweite Tag begann etwas chaotisch. Gleich in der ersten Runde, im Enduro-Test, hatte ich einen Crash und habe dabei meine Smartwatch verloren. Zum Glück habe ich sie später wiedergefunden – aber die Zeit war natürlich dahin. Danach hieß es: voll angreifen. Mit mehreren Bestzeiten über den Tag konnte ich mich Stück für Stück wieder nach vorne kämpfen und am Ende erneut Platz zwei einfahren. Insgesamt war es ein starkes Wochenende mit soliden Ergebnissen, und ich konnte mir den Vize-Europameistertitel sichern! Nächstes Jahr wird wieder voll angegriffen! Jetzt geht es erstmal nach Zschopau/Sachsen, dort werde ich die Enduro WM mitfahren.
15.10.2025 - Text: Stepanie Rambow / Foto: privat
DEM Waldkappel
Am vergangenen Wochenende ging es weiter mit der Deutschen Enduro Meisterschaft. In Waldkappel lief es für mich leider nicht ganz rund. Schon in der ersten Runde, beim zweiten Test, habe ich mir durch Pech den hinteren linken Reifen kaputt gemacht und mir die Stollen abgerissen. Ohne Traktion in den Linkskurven war es auf dem harten, schnellen Boden alles andere als einfach. Am Ende wurde es Platz 6 in der E3 und Rang 23 in der Gesamtwertung. Jetzt hoffe ich auf mehr Glück bei den letzten beiden Rennen – im gewohnten Sand fühle ich mich schließlich zuhause. Die Veranstalter haben sich wirklich wieder sehr viel Mühe gegeben, die Etappe war ein Traum, die Tests hatten leider wieder einmal Stoppelcrossniveau und mit Enduro leider nichts zu tun.
10.09.2025 - Text: Stephanie Rambow / Foto: Marcel fullactionmedia
EM Nagytarcsa - Ungarn - 19.07/20.07.2025
Die Bedingungen in Nagytarcsa waren anspruchsvoll: Der Crosstest war an beiden Tagen extrem trocken, der Boden hart und stellenweise sehr rutschig – volle Konzentration war gefragt. Der Endurotest war super gesteckt, mit vielen technisch fordernden Auf- und Abfahrten – genau mein Ding. Ich konnte an beiden Tagen ein hohes Tempo fahren und war stets konkurrenzfähig. Am ersten Tag fehlten mir nur 16 Sekunden zum Sieg. Am zweiten Tag lieferte ich mir einen harten Zweikampf um Platz 1, hatte leider etwas Pech im letzten Test und verpasste den Sieg knapp um 3 Sekunden. Trotzdem: Zwei Mal Platz 2 und am zweiten Tag sogar zweitbester Deutscher – ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung!
Text: Stephanie Rambow Bild: grenznic640
Enduro Europameisterschaft Portugal
Fafe, Portugal – Tag 1
Das Rennen in Fafe war von schwierigen, nassen Bedingungen geprägt. Besonders der Extremtest war hart – dort hatte ich einen schweren Sturz und habe mir den kleinen Finger angeschlagen. Im Cross- und Endurotest habe ich keinen richtigen Rhythmus gefunden und leider zu viel Zeit liegen lassen. Trotzdem habe ich mich durchgebissen und am Ende den zweiten Platz geholt. Nicht mein perfekter Tag, aber ich bin zufrieden, dass ich trotz allem vorne mitfahren konnte.Fafe, Portugal – Tag 2
Der zweite Tag in Fafe lief insgesamt besser – trotz kleiner Handicaps (den kompletten Nagel abgerissen) mit meiner rechten Hand. Ich konnte mich im Vergleich zum ersten Tag steigern, auch wenn noch nicht alles so lief, wie ich es mir vorstelle. Ich bin noch nicht ganz da, wo ich hin will, aber es geht in die richtige Richtung. Am Ende hat es für Platz 2 gereicht – ein solides Ergebnis, mit dem ich arbeiten kann. Jetzt heißt es: Sommerpause nutzen, regenerieren und gezielt weiter an mir arbeiten. In Ungarn will ich wieder voll angreifen!12.05.2025 - Text: Stephanie Rambow / Foto: Eric Hesse
Enduro Europameisterschaft Portugal
Am 29./30. März startete ich zur ersten Runde des Enduro European Championship in Santiago do Cacem in Portugal. Nach über 3000 km Fahrt erwartete uns richtig schönes Wetter - durchschnittlich 20 Grad und Sonnenschein. Hier waren neben den 3 Sonderprüfungen, die in jeder Runde (3 Runden/Tag) gefahren wurden auch die Etappenstücke sehr anspruchsvoll und teilweise tiefsandig. Steile Abfahrten und felsige Auffahrten galt es mit meiner GASGAS 500 4 Takt zu bewältigen, was mir ansich gut gelungen ist. Hier machte es sich bemerkbar, dass es im heimischen Brandenburg vergleichbare Bodenverhältnisse gibt. Alles in allem bin ich schon zufrieden mit der Platzierung. Ich konnte beim Prolog mit dem zweiten Platz und nur ganz knapp hinter dem ersten landen und auch die beiden Renntage waren solide, aber eben sehr knapp manchmal, 2x P2 sind super, aber der Erstplatzierte ist definitiv schlagbar. Ich bedanke mich bei meinem Team, Helfern und meinen Sponsoren, ohne die das alles nicht möglich wäre. Jetzt gehts nach Fafe, wo die zweite Runde stattfindet.
08.04.2025 - Text: Stepanie Rambow / Foto: privat
DEM Dahlen
Mit Platz 8 und 6 konnte ich in Dahlen einiges aufholen. Die Prüfungen waren seit gefühlt 15 Jahren komplett neu gestaltet, was es natürlich nicht einfacher machte. Beide Fahrtage waren eine perfekte Vorbereitung auf die Europameisterschaft. Derzeit auf Platz 5 liegend in meiner Klasse, bin ich zufrieden. Direkt im Anschluss ging es ins Headquarter zu KADELACK GASGAS, um das Motorrad frisch zu machen und noch einiges an Ersatzteilen einzupacken und noch am selben Abend ging es auch schon auf den Weg nach Portugal.
27.03.2025 - Text: Nico Rambo / Foto: Marcel Sänger
DEM Uelsen
Am 01.+02.03.25 fand in Uelsen der Auftakt zur Deutschen Enduro Meisterschaft statt. Die Prüfungen sowie die Etappe waren anspruchsvoll gemacht, ich konnte beide Fahrtage auf dem neuen Motorrad, einer 500er Gasgas gut mithalten und habe die Tage einmal mit P10 und P9 beendet.
27.03.2025 - Text: Nico Rambo /Foto: Marcel Sänger
DM Osnabrück
Der erste Tag der finalen Läufe zur Deutschen Meisterschaft fiel auf einen ganz besonderen Tag – meinen Geburtstag. Auch wenn das Wetter alles andere als freundlich war, ging ich mit viel Motivation an den Start. Die Nacht zuvor hatte es heftig geregnet und gestürmt, und das Gelände war dementsprechend nass und rutschig. Zum Glück blieb es am Morgen trocken, sodass der Lauf planmäßig starten konnte. Ich war einer der ersten Starter meiner Spur und merkte gleich in den ersten beiden Sektionen, dass die Kälte mir zu schaffen machte. Besonders die kalten Hände machten das präzise Fahren schwierig, und so verlief der Einstieg eher zäh. Nach der dritten Sektion kam dann aber die Wende: Durch etwas Bewegung und besseres Körpergefühl wurde mir endlich warm, und ab da lief es deutlich runder. Die Sektionen waren abwechslungsreich und anspruchsvoll gesteckt – mit ganz unterschiedlichen Untergründen: tiefem Kies, in dem das Hinterrad schnell einsinkt, Waldboden, griffigen Steinen und zwischendurch auch sehr rutschigen Passagen. Genau diese Vielfalt machte das Fahren spannend, verlangte aber auch volle Konzentration. Ursprünglich waren drei Runden geplant, doch aufgrund der schwierigen Witterungsbedingungen wurde das Rennen auf zwei Runden verkürzt. Ich konnte mich im Verlauf weiter steigern, blieb konstant und fuhr insgesamt einen sehr sauberen Lauf. Am Ende stand für mich ein starker 4. Platz zu Buche – mein bisher bestes Ergebnis bei der Deutschen Meisterschaft. Besonders erfreulich: Der Abstand zum Podium war minimal – nur drei Füße trennten mich vom dritten Platz. Angesichts der extremen Bedingungen und des schwierigen Starts bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Es war ein intensiver, lehrreicher und rundum gelungener Wettkampftag.
Der zweite und letzte Tag der Deutschen Meisterschaft begann ähnlich wie der Samstag – mit starkem Wind und Regen über Nacht. Auch am Morgen regnete es zunächst weiter, doch pünktlich nach dem Warm-Up klarte der Himmel auf, die Sonne kam heraus, und es wurde überraschend angenehm warm. Damit waren die Bedingungen zwar besser, die Sektionen allerdings deutlich anspruchsvoller gesteckt als am Vortag. Schon in Sektion 1 zeigte sich, dass dieser Tag fahrerisch einiges abverlangen würde. Umso glücklicher war ich, dass ich zu den wenigen gehörte, die diese Sektion überhaupt bewältigen konnten. Insgesamt fuhr ich eine sehr solide erste Runde, blieb ruhig und konzentriert und konnte das gute Gefühl aus dem Vortag mitnehmen. Diesmal startete ich jedoch als einer der letzten Fahrer meiner Spur – was bedeutete, dass die Sektionen durch die vielen Fahrer vor mir zusätzlich ausgelaufen und schwieriger geworden waren. Außerdem gab es ausschließlich neue Sektionen, und der Veranstalter setzte an diesem Tag auf drei Runden, was die Herausforderung noch einmal erhöhte. In der zweiten Runde schlichen sich dann leider einige vermeidbare Fehler ein – nicht viele, aber eben ein paar zu viel, um weiter nach vorne zu rücken. Dafür gelang mir in der dritten Runde ein echter Top-Lauf: Ich konnte fast fehlerfrei fahren und zählte in dieser Runde zu den Besten im gesamten Feld. Am Ende stand wieder ein starker vierter Platz zu Buche – punktgleich mit dem Drittplatzierten. Nur eine einzige Null entschied über das Podium, knapper hätte es also wirklich nicht ausgehen können. Auch wenn es ärgerlich war, so knapp vorbei zu rutschen, bin ich mit meiner Leistung und der deutlichen Steigerung im Laufe des Wochenendes sehr zufrieden. In der Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaft konnte ich mich damit noch in die Top Ten fahren – trotz der Tatsache, dass ich ein komplettes Rennwochenende verpasst habe, weil ich damals noch keinen Führerschein hatte und deshalb nicht starten durfte. Insgesamt also ein sehr positiver Abschluss der Saison und ein Wochenende, das viel Motivation für das nächste Jahr gibt.
06.10.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Europameisterschaft Italien
Am Samstag stand der letzte Europameisterschaftslauf der Saison in Italien auf dem Programm. Schon bei der Sektionsbesichtigung und im Warm-up am Vortag war klar: Dieser Wettbewerb würde eine echte Herausforderung werden. Nasse, rutschige Steine, matschige Hänge und runde Felsen machten die Sektionen extrem anspruchsvoll und sorgten dafür, dass jederzeit schnell ein Fuß passieren konnte. Entsprechend ging ich mit Respekt, aber auch voller Motivation in den Wettkampf. Ich startete relativ weit hinten im Feld, was mir sehr entgegenkam. So konnte ich einige Fahrer vor mir beobachten und anschließend mit einem guten Rhythmus in meine Runde gehen. Nach den Erfahrungen bei der Weltmeisterschaft hatte ich außerdem das Gefühl, mit der Zeitregelung viel besser umgehen zu können – hier standen sogar noch mehr Sekunden pro Sektion zur Verfügung, sodass ich ohne Stress fahren konnte. Der Auftakt verlief optimal: Schon die erste Sektion konnte ich mit einer Null beenden. Auch in den folgenden Sektionen gelang es mir, die schwierigen Bedingungen zu meistern – mal mit einem Fuß hier und da, aber insgesamt sehr kontrolliert und konzentriert. Lediglich in der Mitte der Runde musste ich mir eine Fünf notieren lassen. Wichtig war jedoch, dass ich mich davon nicht aus der Ruhe bringen ließ. Ich fand schnell wieder meinen Rhythmus und beendete die erste Runde mit einer insgesamt starken Leistung. Nach der Pflichtpause startete ich erholt in die zweite Runde. Der Einstieg gelang erneut mit einer Null, und ich konnte sofort an die gute Leistung anknüpfen. Diese Runde lief sogar noch besser als die erste: Zwar gab es auch hier einzelne heikle Situationen, doch ich konnte mich jedes Mal zurück kämpfen und größere Fehler vermeiden. Besonders erfreulich: Ich blieb komplett ohne Fünfer. Am Ende stand für mich ein hervorragender 5. Platz in der Gesamtwertung – mein bislang bestes Ergebnis bei einer Europameisterschaft. Angesichts der extrem schwierigen und rutschigen Bedingungen war das ein sehr gutes Resultat. Nach dem starken Ergebnis vom Samstag startete ich mit viel Selbstvertrauen in den zweiten Wettkampftag. Mein Motorrad war perfekt vorbereitet, das Warm-up lief hervorragend, und ich fühlte mich bereit, wieder ganz vorne anzugreifen. Der Start in die erste Runde verlief optimal: Schon die erste Sektion konnte ich mit einer Null beenden, und auch die folgenden Hindernisse meisterte ich souverän. Besonders hilfreich war, dass ich gemeinsam mit den besten Fahrern meiner Spur unterwegs war und mir bei schwierigen Passagen wertvolle Linien abschauen konnte. Mit Ruhe und Präzision setzte ich das Gelernte um – und stand nach der ersten Runde überraschend auf dem zweiten Platz. Der Abstand zum Dritten und Vierten war zwar minimal, doch die Ausgangslage war hervorragend. Nach der Pflichtpause ging es in die zweite Runde. Die Bedingungen hatten sich allerdings deutlich verändert: Nach starkem Regen und anschließendem Abtrocknen wurden die Steine und Hänge extrem rutschig – noch schwieriger als am Vortag. Trotz der erschwerten Umstände startete ich gut in die Runde, doch gegen Ende schlichen sich einige vermeidbare Fehler ein. Es waren keine groben Fünfer, sondern eher ärgerliche Dreier an Stellen, die eigentlich lösbar gewesen wären. Am Ende fehlten mir nur zwei Füße zum Podium – unglaublich knapp verpasste ich Rang drei und wurde Vierter. Natürlich ist es ein bisschen bitter, so nah am Podium zu scheitern, doch gleichzeitig überwiegt das Positive.
17.09.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Trial WM in England
Am Samstag stand für mich der erste Wettkampftag meiner diesjährigen Weltmeisterschaft auf dem Programm – und gleichzeitig auch meine allererste WM im Ausland. Bereits am Freitag konnte ich im Training ein gutes Gefühl aufbauen, und auch am Renntag selbst passte alles: Das Wetter war hervorragend, die Stimmung großartig, und ich war voller Vorfreude. Als erster Starter meiner Spur war ich zunächst skeptisch, da ich keine Linien von anderen Fahrern abschauen konnte. Doch schnell stellte sich heraus, dass dies sogar ein Vorteil war. Durch den Regen an den Vortagen und das sonnige, trockene Wetter am Samstag hatten die Steine noch perfekten Grip, sodass ich in den frühen Sektionen sehr gute Bedingungen vorfand. So konnte ich die ersten drei Sektionen direkt mit Null absolvieren – ein großartiger Start. Die weiteren Sektionen waren ebenfalls gut fahrbar. Für eine Weltmeisterschaft wirkten sie insgesamt eher leicht, vermutlich, weil die Organisatoren ursprünglich mit nassen Bedingungen gerechnet hatten. Besonders spannend war die neue Regel: Pro Sektion standen nur 60 Sekunden zur Verfügung. Für viele Fahrer war das eine Herausforderung, für mich hingegen eher ein Vorteil, da mir schnelles Fahren liegt. Nach der ersten Runde, die bei der WM bereits als eigenes Rennen gewertet wird, landete ich auf einem starken 14. Platz. Damit hatte ich mein Ziel – ein Top-15-Ergebnis – direkt erreicht. In Race 2, also der zweiten Runde, starteten alle Fahrer wieder bei Null. Auch hier kam ich zunächst hervorragend in den Lauf und konnte mich konstant vorne halten. Bis zur 7. Sektion lief alles perfekt, dann jedoch passierte mir an einer vergleichsweise leichten Stelle eine unglückliche Fünf. Wichtig war, danach wieder die Ruhe zu finden – und das gelang mir. Die folgenden Sektionen konnte ich fast ausschließlich mit Null bewältigen, lediglich in Sektion 11, der wohl schwierigsten des Tages, musste ich eine Drei in Kauf nehmen. Mit insgesamt nur 8 Füßen in 12 Sektionen beendete ich die zweite Runde sehr stark und erreichte den 13. Platz. Besonders erfreulich: Aufgrund der insgesamt eher leichten Sektionen lagen die Ergebnisse extrem eng beieinander, jeder Fuß machte den Unterschied. Für mich war es daher umso schöner, bei meiner ersten WM direkt zu punkten und wichtige Weltmeisterschaftspunkte mitzunehmen. Nach dem erfolgreichen Auftakt am Samstag ging ich mit viel Motivation und Freude in den zweiten Wettkampftag. Das Wetter zeigte sich erneut von seiner besten Seite, und die Vorfreude auf die neuen Sektionen war groß. Anders als am Vortag konnte ich sie mir im Vorfeld nicht anschauen, da nahezu alle komplett umgebaut und deutlich schwieriger gestaltet wurden. Nur zwei Sektionen erinnerten noch an den Samstag – der Rest war technisch anspruchsvoller, mit größeren Stufen und komplexeren Passagen. Für mich war das eine willkommene Herausforderung, nachdem es am Vortag insgesamt recht leicht gewesen war. In der ersten Runde lief es entsprechend gut. Zwar unterliefen mir hier und da kleine Fehler, doch insgesamt konnte ich viele starke Sektionen zeigen und konstant punkten. Das spiegelte sich auch im Ergebnis wider: Nach Race 1 lag ich auf einem hervorragenden 12. Platz – schon ein Stück besser als am Samstag und ein sehr starkes Zwischenergebnis. In Race 2 startete ich dann besonders stark. Sektionen, die mir in der ersten Runde noch Probleme bereitet hatten, konnte ich nun fehlerfrei mit Null absolvieren. Bis zur siebten Sektion lag ich sogar in den Top Ten und war auf Kurs zu einem echten Spitzenresultat. Leider kam dann der Wendepunkt: In der achten Sektion stürzte ich unglücklich und zog mir eine schmerzhafte Prellung am Oberschenkel zu. Aufgrund der strengen Zeitvorgabe von 1 Stunde 45 Minuten pro Runde blieb keine Möglichkeit für eine längere Pause, sodass ich angeschlagen weiterfahren musste. In den verbleibenden Sektionen war ich dadurch stark eingeschränkt und konnte nur noch eine mit einer Drei beenden, während die restlichen jeweils mit einer Fünf notiert wurden. Am Ende bedeutete das im zweiten Rennen den 18. Platz. In der Tageswertung konnte ich mich dennoch auf Platz 15 behaupten – und damit erneut wichtige WM-Punkte sammeln. Auch wenn der Sturz den erhofften Top-Ten-Erfolg verhindert hat, bin ich mit meiner Leistung insgesamt sehr zufrieden. Bis zu diesem Moment war es ein extrem starkes Rennen.
10.09.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
JDM Großheubach
Der erste Tag der Jugend-DM begann unter besten Bedingungen: strahlendes Wetter, gute Stimmung und ein starkes Gefühl schon beim Aufwärmen. Mein Ziel war von Anfang an klar – ich wollte aufs Podium fahren – und entsprechend motiviert bin ich in den Wettkampf gestartet. Der Auftakt verlief sehr vielversprechend. Die ersten beiden Sektionen, die wirklich anspruchsvoll waren, konnte ich jeweils mit einer Null beenden. Auch danach blieb der Rhythmus gut: Zwar passierten hier und da kleine Fehler, doch insgesamt lief die erste Runde sehr solide. In der zweiten Runde setzte sich das Bild fort – mit konstant guten Leistungen. Lediglich eine sehr ärgerliche Aktion kostete mich kurzzeitig Nerven. Nach einer kurzen Pause zum Durchatmen konnte ich mich jedoch wieder fangen und den Lauf stabil fortsetzen. Vor der letzten Runde lag ich sogar auf dem dritten Platz – genau dort, wo ich hinwollte. Allerdings hatte ich mir bis dahin recht viel Zeit gelassen, was sich am Ende als entscheidender Fehler herausstellte. Während die meisten Fahrer bereits fertig waren, musste ich noch drei Sektionen fahren – und genau in diesem Moment begann es zu regnen. Die erste Sektion im Regen konnte ich noch stark mit einer Null absolvieren. Doch in den letzten beiden warteten große Stufen, die bei den nassen Bedingungen extrem rutschig wurden. Beide musste ich mit einer Fünf beenden. Damit fiel ich trotz einer insgesamt sehr guten Leistung am Ende noch auf den 5. Platz zurück. Das Ergebnis war ärgerlich, da ich sicher war, dass ein Podium möglich gewesen wäre – die letzten beiden Sektionen hätte ich bei trockenen Bedingungen mit hoher Wahrscheinlichkeit sauber geschafft. Positiv nehme ich jedoch mit, dass ich über weite Strecken stark gefahren bin, mich technisch auf die hohen Stufen gut einstellen konnte und auch mental nach Rückschlägen wieder ins Rennen gefunden habe. Der zweite Wettkampftag der Jugend-DM begann ähnlich wie der Samstag: bestes Wetter, eine klare Einstellung, aufs Podium zu fahren, und ein sehr guter Start in die ersten Sektionen. Von Beginn an konnte ich mich vorne einreihen und legte stark los – allerdings waren auch die anderen Fahrer an diesem Tag sehr stark unterwegs. Bis zur vierten Sektion lief alles rund, doch dort musste ich mir leider eine Fünf eintragen lassen. Danach konnte ich mich jedoch wieder fangen, ins Rennen zurückkommen und weiter konstant gute Leistungen zeigen. Besonders gefallen hat mir, dass die Sektionen an diesem Tag komplett anders gestellt waren: neben vielen hohen Stufen auch technische Mehrfachstufen und enge Passagen, die viel Präzision erforderten. Die zweite Runde verlief insgesamt sehr stark, ebenso die dritte – doch beide Male bereitete mir Sektion 4 erneut Probleme. Insgesamt kassierte ich dort gleich drei Fünfen, was mich am Ende sehr viele Punkte kostete. Unter normalen Umständen hätte ich diese Fehler vielleicht noch ausgleichen können, doch da die Sektionen insgesamt etwas leichter waren und das Wetter konstant gut blieb, setzten die Spitzenfahrer sehr wenige Füße. Damit war jeder Patzer besonders teuer. So reichte es trotz einer insgesamt starken und konstanten Leistung am Ende „nur“ zum 5. Platz – wieder sehr knapp hinter den vorderen Rängen. Auch wenn es schade ist, dass ausgerechnet eine einzige Sektion so viel entschieden hat, kann ich mit meinem Fahren sehr zufrieden sein. Die Konstanz über fast alle Sektionen und die Sicherheit auf den großen wie auch technischen Hindernissen geben mir viel Zuversicht für die nächsten Rennen.
02.09.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Trial-EM in Tschechien
Am vergangenen Samstag stand für mich der nächste Lauf der Trial-Europameisterschaft in Tschechien auf dem Programm. Schon beim Besichtigen der Sektionen wurde schnell klar, dass es diesmal ein ganz anderer Charakter wird als zuletzt in Schweden. Anstelle großer Stufen warteten viele kleinere Hindernisse, kombiniert mit schwierigen Anfahrten und extrem steinigen Passagen. Solche Bedingungen liegen mir grundsätzlich und auch das Warm-up verlief zunächst vielversprechend. Der Start in die erste Runde war dann jedoch schwieriger als gedacht. Die Sektionen stellten sich als sehr anspruchsvoll heraus – weniger wegen der Höhe der Stufen, sondern vor allem durch die Anfahrten über die Steinfelder. So sammelte ich zahlreiche Dreier, kam zwar meist durch, aber selten so sauber, wie ich es mir vorgenommen hatte. In der Pause zwischen den Runden konnte ich mich neu sortieren und mit frischem Fokus in die zweite Runde starten. Das hat sich deutlich bemerkbar gemacht: Ich fuhr stabiler, blieb ohne Fünfer und konnte mehrere Sektionen klarer meistern. Auch wenn immer noch einige Dreier dabei waren, war es insgesamt eine spürbare Steigerung im Vergleich zur ersten Runde. Am Ende bedeutete das für mich einen soliden 9. Platz in der Gesamtwertung. Auch wenn ich mir persönlich noch etwas mehr erhofft hatte. Am Sonntag stand für mich der zweite Wettkampftag in Tschechien an. Nach dem eher durchwachsenen Ergebnis vom Samstag war mir klar, dass ich etwas finden musste, um in diesem Gelände so zu fahren, wie ich es eigentlich kann. In der ersten Runde habe ich versucht, mit etwas mehr Druck an die Sache heranzugehen. Das hat allerdings nur teilweise funktioniert: Direkt zu Beginn unterliefen mir ein paar unnötige Fehler, danach wurde es wieder stabiler, aber insgesamt lief die Runde ähnlich wie am Vortag. Positiv war jedoch, dass ich in der Mitte der Runde auch richtig gute Sektionen hatte – mit Einern, Zweiern und sogar Nullern, die mir ein Stück nach vorne geholfen haben. Zufrieden war ich damit trotzdem nicht ganz. In der Pause haben wir dann umgedacht: weniger verkrampft, mehr mit Spaß und Lockerheit fahren, ohne dabei den nötigen Fokus zu verlieren. Diese Einstellung hat sich sofort ausgezahlt. In der zweiten Runde lief es für mich nahezu perfekt – ich konnte viele Nuller und Einer fahren, hatte nur wenige Zweier und Dreier und blieb fast fehlerfrei. Am Ende standen lediglich 18 Füße in 12 Sektionen auf dem Zettel, eine wirklich starke Runde, die mir viel Selbstvertrauen gegeben hat. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Mit dieser Leistung belegte ich am Sonntag den 7. Platz und der Abstand zum Fünften war am Ende nur noch sehr gering.
02.09.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Trial EM in Schweden
Am vergangenen Wochenende durfte ich bei der Trial Europa Meisterschaft in Schweden antreten. Bereits am Vortag, während der Sektionsbesichtigung, herrschte sehr schlechtes Wetter – starker Regen machte die ohnehin schon extrem anspruchsvollen Sektionen zu den schwersten, die ich bisher in einem Wettkampf gesehen habe. Am eigentlichen Wettkampftag war das Wetter zum Glück deutlich besser, jedoch blieben die Bedingungen aufgrund der riesigen, nassen Felsplatten und der rutschigen Wurzeln extrem schwierig. Trotz dieser Herausforderung ging ich nach dem Warm-up mit einer positiven Einstellung an den Start. Leider begann der Wettkampf für mich mit einer ärgerlichen 5 in einer eigentlich machbaren Sektion. Es folgten sehr schwere Passagen, die besonders mit der 125ccm-Maschine kaum zu bewältigen waren, sodass ich zunächst weitere 5er einstecken musste. In Sektion 5 gelang mir jedoch eine starke 2 – meine bis dahin beste Leistung. Anschließend konnte ich noch einige 3er fahren, musste aber auch weitere knappe 5er hinnehmen. In der 12. Sektion erreichte ich noch eine sehr gute 1 und beendete damit die erste Runde. Diese erste Runde war mental extrem fordernd, da viele meiner Fehler nur sehr knapp zustande kamen. Die zweite Runde lief ähnlich, jedoch war der Untergrund durch die zahlreichen Fahrer noch rutschiger geworden. Entsprechend häuften sich die 5er, allerdings konnte ich auch eine fehlerfreie 0 verbuchen. Am Ende belegte ich Platz 10 – ein Ergebnis, mit dem ich persönlich nicht ganz zufrieden bin, das mir aber wertvolle Erfahrungen gebracht hat. Die extremen Bedingungen haben mir deutlich gezeigt, woran ich noch arbeiten muss, um mich bei solchen Herausforderungen besser durchsetzen zu können. Am zweiten Wettkampftag gab es einige Veränderungen in den Sektionen. Manche wurden im Vergleich zum Vortag etwas entschärft, während andere komplett neu und noch schwieriger gestaltet waren. Insgesamt wartete erneut eine große technische Herausforderung auf uns Fahrer. Ich konnte an diesem Tag grundsätzlich sehr gut fahren und fühlte mich auf dem Motorrad wohl. Dennoch scheiterte ich in vielen Sektionen an einer einzigen kritischen Stelle – was oft den Unterschied zwischen einer guten Wertung und einer 5 ausmachte. Die erste Runde war insgesamt solide. Ich konnte mehrere Sektionen gut bewältigen und meine Leistung im Vergleich zum Vortag steigern. Der Start in die zweite Runde verlief jedoch alles andere als optimal: Bis zur 7. Sektion sammelte ich ausschließlich 5er, was mental extrem fordernd war. Danach gelang es mir jedoch, mich wieder zu fokussieren und die restlichen Sektionen sehr stark zu fahren. Trotz des schwierigen Starts in Runde zwei konnte ich das Rennen mit einem positiven Gefühl beenden
18.08.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Deutsche Meisterschaft in Frammersbach
Am Samstag, den 28. Juni, ging es für mich zum dritten Lauf der Deutschen Meisterschaft – diesmal in Frammersbach, bei erneut sommerlichen Temperaturen. Das Gelände war mir bislang unbekannt, wirkte aber auf Anhieb vertrauter als die vorherigen künstlichen Parcours. Die Sektionen zogen sich über einen natürlichen Hang, gespickt mit großen Steinen, und wirkten auf mich von Beginn an sehr fahrbar – eine Umgebung, die mir persönlich sehr liegt. Bereits beim Anschauen der Sektionen am Vortag hatte ich ein gutes Gefühl. Ich war bestens vorbereitet, körperlich fit und mental absolut fokussiert. Auch dieses Mal galt es, drei Runden mit jeweils zehn Sektionen zu bewältigen – ein Format, das mir mittlerweile sehr gut liegt. Die erste Runde verlief nahezu perfekt: Ich fuhr sauber, sicher und konzentriert – und konnte den gesamten Durchgang ohne eine einzige Fünf absolvieren. Das war ein echtes Highlight und bestätigte meinen positiven Eindruck vom Gelände sowie meine starke Tagesform. Ich war zu diesem Zeitpunkt sehr zufrieden und motiviert für mehr. Doch in der zweiten Runde kam es zu einem unerwarteten Einbruch. Trotz der bekannten Sektionen und guter Voraussetzungen gelangen mir mehrere Passagen nicht wie geplant. Ich setzte viele unnötige Füße, hatte Probleme mit Hindernissen, die ich eigentlich sicher beherrsche, und kam aus dem Rhythmus. Es war ein frustrierendes Gefühl, weil ich wusste, dass ich es besser kann – aber in diesem Moment nicht auf mein Niveau zugreifen konnte. In der dritten Runde gelang es mir zumindest, wieder etwas zu stabilisieren und mich zurück ins Rennen zu kämpfen. Leider konnte ich den Rückstand aus der zweiten Runde nicht vollständig wettmachen. Am Ende stand ein 10. Platz zu Buche – ein Ergebnis, das nicht mein eigentliches Potenzial widerspiegelt, aber angesichts des Zwischenfalls in Runde zwei noch im Rahmen liegt. Wie schon in den vorherigen Läufen war das Fahrerfeld erneut extrem eng. Ein paar Strafpunkte weniger hätten mehrere Plätze weiter nach vorn bedeutet. Auch wenn das Ergebnis enttäuschend war, nehme ich wertvolle Erkenntnisse aus diesem Tag mit – vor allem in Sachen mentaler Stabilität und Konstanz über alle drei Runden hinweg.
Am Sonntag, den 29. Juni, fand der vierte Lauf der Deutschen Meisterschaft statt – ebenfalls in Frammersbach, bei erneut hohen Temperaturen und drei Runden à zehn Sektionen. Im Vergleich zum Vortag wurde das Gelände deutlich verändert: Viele neue Sektionen sorgten für frischen Input und boten spannende, teils technisch sehr anspruchsvolle Herausforderungen. Ich war trotz der leichten Frustration vom Samstag hochmotiviert und mental absolut bereit, einen Schritt nach vorn zu machen – und das zeigte sich von Beginn an. Die erste Runde war eine meiner stärksten der bisherigen Saison: Ich fuhr konzentriert, fokussiert und nahezu fehlerfrei. Bis zur Hälfte der zweiten Runde lag ich punktgleich mit dem Drittplatzierten, was meine fahrerische Leistung und mein Potenzial klar unterstrich. Ich fühlte mich im Flow, hatte Spaß und konnte meine Linien sauber und souverän umsetzen. Doch plötzlich kam es zu einem unerwarteten Einbruch. In der zweiten Runde lief kaum noch etwas wie geplant. Ich sammelte innerhalb kürzester Zeit deutlich mehr Strafpunkte als zuvor – von nur zwölf Punkten in Runde eins auf über 30 Punkte in Runde zwei. Es war ein Moment, der mich hart getroffen hat. Ich musste mir eine kurze mentale Pause nehmen, um mich wieder zu sammeln, denn ich war selbst überrascht, wie schnell dieser Absturz kam. In der dritten Runde gelang es mir, mich wieder zu fangen. Ich fand zurück zu meinem Rhythmus, gewann mein Selbstvertrauen zurück und konnte mit einer soliden Leistung ein kleines Comeback starten. Obwohl der Rückstand groß war – zwischenzeitlich lag ich nur auf Platz 14 – konnte ich mich am Ende noch auf Platz 9 vorarbeiten. Das Rennen hat mir erneut wichtige Erkenntnisse geliefert – vor allem in puncto mentaler Konstanz und wie schnell sich Dynamiken im Trialsport drehen können. Trotzdem bin ich stolz, dass ich nach dem Rückschlag nicht aufgegeben habe und nochmals angreifen konnte. Ich nehme viele wertvolle Erfahrungen mit und arbeite intensiv daran, beim nächsten Lauf über alle drei Runden hinweg konstant auf Top-Niveau zu fahren.
01.07.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Erster Lauf zur Deutschen Meisterschaft
Am Samstag, den 14. Juni, stand der erste Lauf der Deutschen Meisterschaft 2025 auf dem Programm – bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad. Trotz der Hitze ging ich hochmotiviert an den Start. Es war mein erstes Rennen nach der Europameisterschaft, und ich konnte diesmal wieder auf meiner gewohnten 300ccm-Maschine antreten – ein klarer Vorteil, denn seither stand ich wieder täglich auf den Rasten und fühlte mich rundum fit. Ein freies Training am Vortag gab es diesmal nicht, was aber kein Problem darstellte. Das Warmfahren vor dem Rennen lief perfekt, sowohl körperlich als auch mental war ich optimal vorbereitet. Ich wusste, dass die Konkurrenz stark ist – vor allem, weil ich seit der EM nun dauerhaft in der zweithöchsten Spur unterwegs bin. Das machte mir aber keine Sorgen, sondern motivierte mich, mein Bestes zu geben. In der ersten Runde unterliefen mir ein, zwei kleine Fehler. Vor allem die Höhe der Hindernisse – große Steine, Baumstämme, Betonblöcke und sogar Container – forderten mich erneut heraus. Das Gelände war komplett künstlich aufgebaut und für mich völlig neu. Trotzdem zeigte sich: Das intensive Training der letzten Wochen zahlte sich aus. Im Vergleich zur EM konnte ich die hohen Stufen und großen Hindernisse schon deutlich besser bewältigen. Ich kam insgesamt mit sehr wenigen Fünfern durch den Parcours – gerade im Hinblick auf das anspruchsvolle Gelände war das ein klarer Fortschritt. Besonders stark lief es in den letzten beiden Runden: Dort konnte ich mein volles Potenzial abrufen, souverän fahren und viele gute Punkte sammeln. Hätte ich in der ersten Runde bereits dieses Niveau erreicht, wäre sogar eine Platzierung deutlich weiter vorne möglich gewesen. Am Ende stand ein Platz in den Top 10 – mit dem ich durchaus zufrieden bin. Gleichzeitig weiß ich, dass noch mehr drin ist, wenn ich von Anfang an konstant fahre. Für den zweiten Tag nehme ich mir genau das vor: Direkt angreifen und von der ersten Runde an das Maximum rausholen.
Am Sonntag, den 15. Juni, fand der zweite Lauf der Deutschen Meisterschaft statt – erneut bei hochsommerlichen Temperaturen und unter anspruchsvollen Bedingungen. Wie schon am Vortag wurden drei Runden mit jeweils zehn Sektionen gefahren, ein Modus, der mir persönlich sehr entgegenkommt. Im Vergleich zum Samstag wurden die meisten Sektionen jedoch ausgetauscht: Lediglich vier Abschnitte blieben gleich, die übrigen sechs waren komplett neu gestaltet. Diese Abwechslung begrüßte ich sehr – ich hatte große Lust auf neue Herausforderungen. Die Sektionen machten schon beim Anschauen einen spannenden Eindruck und bestätigten das auch im Wettkampf: technisch fordernd, kreativ aufgebaut und insgesamt etwas anspruchsvoller als am Vortag. Dennoch fühlte ich mich sowohl körperlich als auch mental gut vorbereitet und ging mit viel Motivation an den Start. Wie schon beim ersten Lauf war die erste Runde mein schwächster Durchgang: Zwei ärgerliche Fehler führten dazu, dass ich dort 17 Strafpunkte sammeln musste. In den beiden folgenden Runden konnte ich jedoch deutlich zulegen – mit jeweils nur sechs Punkten pro Runde fuhr ich eine sehr starke zweite Rennhälfte. Besonders zufrieden war ich mit der Konstanz und meiner Linie in den schwierigen neuen Sektionen. Am Ende reichte es für den 8. Platz – eine Verbesserung gegenüber dem Vortag und ein klarer Schritt in die richtige Richtung. Wäre mir die erste Runde ebenso sauber gelungen wie die beiden anderen, hätte ich mit meinen Leistungen sogar in die Top 4 fahren können. Dieses Potenzial nehme ich definitiv als Motivation für die nächsten Läufe mit. Insgesamt war es ein erfolgreiches Wochenende: Ich konnte wichtige Erfahrungen sammeln, habe mich fahrerisch weiterentwickelt und fühle mich körperlich topfit – keine Krämpfe, keine Beschwerden, volle Konzentration. Jetzt gilt es, diesen Aufwärtstrend mitzunehmen und beim nächsten Rennen erneut anzugreifen.
01.07.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Europameisterschaft in La Bresse, Frankreich
Am Samstag, den 25. Mai, stand der erste Tag der Europameisterschaft im französischen La Bresse an. Bei sommerlich warmem Wetter ging es in anspruchsvolles Gelände mit beeindruckender Kulisse – und ebenso beeindruckenden Herausforderungen. Nach einer verletzungsbedingten Trainingspause war es für mich das erste internationale Rennen nach meinem Comeback. Zudem bedeutete der Wechsel von der gewohnten 300ccm-Maschine auf die vorgeschriebene 125ccm in meiner Klasse eine weitere Umstellung. Die Vorbereitung am Vortag lief dennoch gut – ich konnte mich bei der Besichtigung der Sektionen und beim lockeren Training wieder auf das Terrain einstellen und fand ein gutes Gefühl auf dem Bike. Trotz leichter Nervosität zu Beginn – es war nicht nur mein erstes EM-Rennen dieser Saison, sondern auch mein erster Start in dieser Spur – gelang mir ein solider Einstieg. Die erste Sektion war vergleichsweise moderat, was mir half, in den Flow zu kommen. Danach entwickelte sich der Tag positiv: Ich hatte viel Spaß auf dem Motorrad und konnte das Rennen genießen. Die größten Herausforderungen lagen definitiv in den enormen Stufen und riesigen Steinen, die in dieser Form neu für mich waren. Im vergangenen Jahr hatte ich verstärkt an meiner Technik gearbeitet – das zahlte sich zwar aus, doch das „grobe“ Gelände war Neuland und erforderte schnelle Anpassung. Positiv war, dass die Zeitlimits etwas gestrafft wurden, was mir als eher schnellem Fahrer jedoch zugutekam. Die erste Runde verlief noch etwas holprig, aber in der zweiten Runde konnte ich mich deutlich steigern. Viele Sektionen gelangen mir besser, ich zeigte einige starke Aktionen – auch wenn zwischendurch etwas Pech dabei war. Am Ende landete ich auf dem 14. Platz, in einem extrem engen Feld, bei dem ein einziger Fehler über mehrere Platzierungen entscheiden konnte.
Auch am Sonntag ging es bei strahlendem Wetter und inmitten der eindrucksvollen französischen Berglandschaft erneut an den Start. Nachdem ich mich bereits am Samstag Schritt für Schritt in den Wettkampf zurück gearbeitet hatte, konnte ich am Sonntag mit einem deutlich gefestigten Gefühl ins Rennen gehen. Das Aufwärmen verlief optimal – sowohl körperlich als auch mental war ich bereit. Die Sektionen blieben im Vergleich zum Vortag unverändert, was für mich ein klarer Vorteil war: Gleichbleibende Linien und Strukturen liegen mir besonders, da ich mich gut auf wiederkehrende Abläufe einstellen und diese gezielt verbessern kann. Die großen Stufen und massiven Steine, die mir bereits am Samstag einiges abverlangt hatten, stellten natürlich weiterhin eine Herausforderung dar. Aber ich konnte vieles vom Vortag mitnehmen, hatte die Linien im Kopf und kam besser zurecht. Besonders in der ersten Runde merkte ich, dass ich flüssiger und selbstbewusster unterwegs war. Das zeigte sich auch im Ergebnis: Ich fuhr insgesamt deutlich weniger Punkte als am Vortag – ein klarer Fortschritt. Zwar blieb ich in der Gesamtwertung erneut auf dem 14. Platz, doch diesmal war das Feld noch enger zusammengerückt. Ein einziger kleiner Fehler hätte erneut mehrere Plätze nach vorne bedeuten können – was die enorme Leistungsdichte auf diesem Niveau nochmals unterstreicht. Ich nehme viele neue Erfahrungen mit aus La Bresse, vor allem im Umgang mit großen Hindernissen unter Zeitdruck. Es war ein herausforderndes, aber motivierendes Wochenende, das mir gezeigt hat: Ich bin wieder da – und bereit für die nächsten Schritte.
01.07.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Team 77 ist Deutscher Langstreckenmeister 2025 in der Moto1000-Klasse
Was für ein Saisonfinale beim Deutschen Langstrecken Cup 2025 in Oschersleben! Ich startete zusammen mit Maxi und Martin für Team 77 in der Moto1000-Klasse – und es war wirklich ein Wochenende, das wir so schnell nicht vergessen werden. Für Martin und mich begann das Ganze ziemlich verrückt: Wir waren am Abend vorher noch auf der Hochzeit von Freunden von uns und wurden mitten in der Nacht von Heiko und Daniel (Mechaniker des Teams) nach Oschersleben gefahren. Viel Schlaf war also nicht drin – eher gar keiner. Dazu kam am Samstagmorgen noch das Wetter: kühl, nass und ungemütlich. Das erste Qualifying war dementsprechend schwierig, aber wir haben das Beste daraus gemacht und uns Startplatz 16 gesamt und P9 in der Superbike-Klasse gesichert. Uns war klar, dass wir im Rennen ordentlich arbeiten müssen, um im Titelkampf noch ein Wörtchen mitzureden. Ich durfte den Start auf meiner 600er fahren und konnte gleich ein paar Positionen gutmachen. Nach einigen spannenden Runden lag ich auf P2 gesamt, bevor ich an Maxi übergab. Maxi und danach Martin fuhren beide richtig stark und vor allem fehlerfrei – genau das, was wir an dem Tag gebraucht haben. Trotz der Müdigkeit von der langen Nacht haben wir alle konzentriert und konstant durchgezogen. Am Ende standen wir mit P2 gesamt und P2 in unserer Klasse auf dem Podium – und das bedeutete gleichzeitig: Team 77 ist Deutscher Langstreckenmeister 2025 in der Moto1000-Klasse! Nach zwei Meistertiteln in der 600er-Klasse jetzt auch der Erfolg in der Moto1000 – ein unglaubliches Gefühl! Ein riesiges Dankeschön geht an alle Helfer, Sponsoren, Freunde und Unterstützer, die uns die ganze Saison über begleitet und unterstützt haben. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen. Jetzt geht’s in die Winterpause und Planung für 2026 – mal sehen, was das nächste Jahr bringt. Eins steht fest: Wir bleiben dran!
14.10.2025 - Text: Pascal Schneider / Bild: privat
Hockenheimring 2025
Im 1. freien Training wollte ich im Nassen lediglich einen kurzen Funktionstest machen. Leider endete die Outlap bereits mit einem Highsider. Das Motorrad blieb dabei zum Glück fast unversehrt, für mich selbst war es allerdings ein unsanfter Start ins Wochenende. Im 2. freien Training herrschten dann nahezu trockene Bedingungen. Ich konnte zum ersten Mal ein Gefühl aufbauen und beendete die Session auf Platz 23. Im 1. Qualifying fand ich zunehmend meinen Rhythmus und konnte mich mit einer soliden Zeit auf Platz 12 (Platz 10 ohne Gaststarter) qualifizieren. Das 2. Qualifying habe ich aufgrund von Regenbedingungen ausgelassen und ging somit von P12 in die Rennen. Im 1. Rennen kämpfte ich mit Problemen am Hinterreifen, was mich einiges an Tempo kostete. Am Ende reichte es dennoch für ein 10. Platz ohne Gaststarter. Das 2. Rennen lief spürbar besser, leider wurde es vorzeitig abgebrochen. Auch hier konnte ich wieder den 10. Platz ohne Gaststarter sichern und somit nochmal 12 Punkte sichern. Angesichts der Schmerzen nach meinem Sturz bin ich mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden. Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei meinem Team für die großartige Unterstützung bedanken und ein Dank geht auch an alle, die uns an diesem Wochenende vor Ort besucht und angefeuert haben - Es war wirklich die Hölle los.
01.10.2025 - Text: Pascal Schneider / Bild: Mazzes Fotomatrix
Nürburgring 2025
Nach dem erfolgreichen Wochenende in Assen reisten wir mit viel Zuversicht an den Nürburgring. Aufgrund der schwierigen Witterungsbedingungen entschieden wir uns, FP1 auszulassen. In FP2 fiel es mir zunächst noch schwer, eine saubere Runde zu fahren. Im ersten Qualifying gelang mir jedoch eine deutliche Steigerung, sodass ich mich auf P10 (P8 ohne Gaststarter) platzieren konnte. In QP2 verpasste ich eine perfekte Runde, konnte mich aber dennoch leicht verbessern und fuhr mit einer 1:28.085 auf P11 (P9 ohne Gaststarter). Zwar entsprach das nicht ganz meinen Erwartungen, dennoch fühlte ich mich gut vorbereitet für die Rennen. Das erste Rennen verlief leider nicht wie erhofft: Bereits nach wenigen Runden zwang mich ein technischer Defekt zur Aufgabe. Das Team arbeitete intensiv daran, das Motorrad für den zweiten Lauf am Sonntag wieder einsatzbereit zu machen. Auch hier konnte ich jedoch das Rennen nicht zu Ende fahren und musste erneut vorzeitig aufgeben. Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende für uns. Mein Dank gilt dennoch dem gesamten Team @motorradeder für den unermüdlichen Einsatz. In Hockenheim greifen wir wieder an. Zuvor steht für mich jedoch noch ein weiteres Highlight auf dem Programm: An diesem Wochenende starte ich bei den 6h von Spa mit dem Team 77. Hier werden wir das erste mal in der Endurance-Klasse auf einer Kawasaki ZX-10RR starten.
12.09.2025 - Text: Pascal Schneider / Bild: Damon Teerink
Assen 2025
Lange war es still. Aber die Saison rollt endlich und wir haben die ersten positiven Ergebnisse erzielen können. Ein spannendes und lehrreiches Wochenende in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in Assen liegt hinter uns. Die Freien Trainings verliefen gut und sehr positiv für uns. Ich fand mich schnell zurecht und konnte bereits in FP2 meine persönliche Bestzeit fahren (1:43,590). Nach einem schwierigen ersten Qualifying, das ich lediglich auf Platz 17 abschließen konnte, galt es am Samstag im zweiten Qualifying die Weichen für ein besseres Rennwochenende zu stellen. Mit einer klaren Steigerung und einer Zeit von 1:41,970 Minuten gelang mir genau das: Startplatz 8 (effektiv P7 ohne Gaststarter) bedeutete eine solide Ausgangsposition für die Rennen. Im ersten Rennen lief der Start leider nicht wie geplant. Ich verlor direkt in den ersten Metern wichtige Positionen und fand im Anschluss nur schwer meinen Rhythmus. Dennoch kämpfte ich mich durch und konnte mit Platz 11 noch wertvolle Punkte für die Meisterschaft sichern. Diese fünf Zähler waren angesichts des Rennverlaufs ein kleiner, aber wichtiger Erfolg. Ganz anders präsentierte sich das zweite Rennen: Ein starker Start katapultierte mich direkt auf Platz 5 aus der ersten Kurve, kurz darauf konnte ich sogar noch auf die vierte Position vorfahren. Mehrere Runden lang verteidigte ich diese Top-Position erfolgreich, bis die Pace der Konkurrenz schließlich doch etwas zu stark war. Trotzdem blieb ich im vorderen Feld und brachte mit Platz 7 ein starkes Ergebnis ins Ziel. Besonders erfreulich: Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:41,667 Minuten konnte ich die konstante Steigerung des gesamten Wochenendes bestätigen. Insgesamt war Assen ein echtes Lernwochenende, an dem wir in jeder Session kleine Schritte nach vorne gemacht haben. Das gesamte Team von Motorrad Eder hat großartige Arbeit geleistet und maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Jetzt heißt es: Energie sammeln, Daten auswerten und den nächsten Schritt gehen – Next stop Nürburgring!
25.08.2025 - Text: Pascal Schneider / Bild: Damon Teerink
Valencia 2025
Die Saison ist vorbei. Wir starteten am Donnerstag bei sehr kalten Bedingungen. Das erste Practice war daher nicht besonders aussagekräftig. Durch den eisigen Wind war es zudem schwierig, in einen guten Rhythmus zu kommen und schnelle Runden zu fahren. Am Freitag wurde der Wind sogar noch stärker, doch die Zeiten verbesserten sich. Mit mehr Vertrauen und mehr Erfahrung unter diesen Bedingungen in Valencia wurde es Schritt für Schritt einfacher. Im zweiten Practice am Freitag stürzte ich zwar, aber wir konnten das Motorrad wieder reparieren und entsprechend vorbereiten, sodass wir am Samstag wieder angreifen konnten. Das Practice am Samstag vor dem Qualifying lief nicht wie geplant. Ich fand einfach keinen Rhythmus. Im Qualifying setzte ich dann alles auf eine Karte und fuhr meine schnellste Runde des gesamten Wochenendes. Das erste Rennen am Sonntag fand erneut unter kalten Bedingungen statt. In den ersten zwei Runden verlor ich wegen eines Zweikampfes den Anschluss an die Gruppe und konnte mich daher nicht von der Platzierung her verbessern. Das zweite Rennen des Tages wurde bei wärmeren Temperaturen ausgetragen und ich fühlte mich deutlich stärker. Die ersten drei Runden waren sehr gut. Leider stürzte ich dann erneut in Kurve 2, als ich versuchte eine höhere Pace zu gehen. Ich konnte das Motorrad wieder aufheben und habe trotz des Sturzes weitergekämpft und weiter gepusht, um noch ein paar wichtige Trainingskilometer zu sammeln. Ich bedanke mich bei allen, die in dieser Saison mitgewirkt und mich unterstützt haben.
24.11.2025 - Text: Loris Schönrock / Foto: Daniel Vela
FIM JuniorGP, Barcelona
Beim vorletzten Lauf der Saison auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya konnte ich wieder meine Leistung verbessern und fühlte mich in einer guten Form. Bereits in den Trainings am Donnerstag und Freitag nutzte ich die kühleren Bedingungen am Vormittag optimal, um mich Schritt für Schritt an das Motorrad und die Strecke heranzutasten. Mit jedem Turn verbesserte ich mein Gefühl für das Bike deutlich, was sich auch in stetig schnelleren Rundenzeiten widerspiegelte. Ich liebe die Strecke hier in Barcelona – sie liegt mir einfach gut. Gemeinsam mit dem Team gelang es uns, die Abstimmung des Motorrads schnell zu finden. Besonders an der Front des Motorrads konnte ich das Feedback immer besser nutzen, was mir mehr Vertrauen und Stabilität in schnellen Kurven gab. Im ersten Rennen am Sonntag konnte ich nach einer Reihe von Strafversetzungen anderer Fahrer von Startplatz 22 ins Rennen antreten. Den Start erwischte ich hervorragend, musste jedoch in der engen ersten Kurve zurückstecken und verlor dabei wieder einige Positionen. Im weiteren Verlauf kämpfte ich konstant und überquerte die Ziellinie schließlich als 30. – ein solides Ergebnis in einem starken internationalen Feld. Für das zweite Rennen startete ich von Platz 30. Über die gesamte Distanz konnte ich in schönen Zweikämpfen wertvolle Erfahrung sammeln und den Anschluss an die Hauptgruppe halten. Meine Rundenzeiten blieben über das gesamte Rennen konstant und zum Ende erreichte ich meine schnellste Rundenzeit des gesamten Wochenendes. Ich belegte am Ende Platz 27 – eine klare Steigerung gegenüber dem ersten Lauf. Unser Team und ich zeigten in Barcelona eine kontinuierliche Performance-Steigerung und wir bewiesen, dass ich immer besser in meinen Rhythmus finde. Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung und blicken nun motiviert auf das Abschlussrennen in Valencia, wo ich die Saison mit einem weiteren guten Ergebnis abschließen möchte. Ich konnte in Barcelona viel lernen – das Gefühl fürs Motorrad wird immer besser, und die Zweikämpfe haben richtig Spaß gemacht. Jetzt freue ich mich auf Valencia!
24.09.2025 - Text: Loris Schönrock / Foto: Daniel Vela
FIM JuniorGP Misano

Wir starteten das Training am Donnerstag am World Circuit Marco Simoncelli mit einer soliden Geschwindigkeit. Wir mussten noch einzelne essenzielle Punkte verbessern wie z.B. Fahrwerk und Setting abstimmen. Die Wetterkonditionen waren dieses Mal optimal in Misano. Durch das vorherige Wochenende Rennwochenende der MotoGP, waren auch die Grip-Verhältnisse sehr gut bis optimal. Am folgenden Freitag konnten wir uns dann nochmal deutlich verbessern. Ein leichter Sturz im ersten Practice konnte mich auch nicht aus der Bahn werfen. Am Samstag hatte ich dann leider Probleme, diese eine perfekte Runde zu finden. Das Qualifying war in Ordnung aber eine gute Runde, wie ich es mir erwartet hatte, konnte ich nicht absolvieren. Das erste Rennen am Sonntag wurde ab der Hälfte durch eine rote Flagge pausiert. Beide meiner Starts in diesen Rennen waren sehr gut. Durch einen Kampf mit einem anderen Fahrer verlor ich aber an Zeit und konnte die Gruppe vor mir nicht mehr einholen. Ich beendete das Rennen leider nur auf P27. Für das zweite Rennen hatte ich mir eine Strategie zurechtgelegt. Meine mentale und physische Kondition war sehr gut und ich war voll fokussiert. Ich merkte schnell, dass mein Grundspeed sehr gut war, und ich konzentrierte mich, die hohe Speed zu halten. In der vorletzten Kurve der ersten Runde hatte ich dann aber einen Vorderradrutscher und ich stürzte. So konnte ich das Rennen nicht mehr aufnehmen. Wir sehen deutliche Verbesserungen und ich freue mich darauf im Oktober beim nächsten in Barcelona zu kämpfen.
24.09.2025 - Text: Loris Schönrock / Foto: Dany Vela
Rennen FIM JuniorGP Aragon
Der Donnerstag als erster Trainingstag in Aragón war recht kalt und grau, ungewöhnlich für die normalen Wetterverhältnisse zu dieser Jahreszeit im Inland von Spanien. In der Vergangenheit konnte ich hier bei ähnlichen Wetterbedingungen viele Kilometer sammelt und erwartete daher schnellere Rundenzeiten. Und gerade, weil ich die Strecke sehr gut kenne und liebe, war es für mich trotzdem ein schwieriger Trainingsstart. Die Ereignisse der letzten 3 Wochen stecken noch im Kopf. Zum zweiten Trainingstag am Freitag konnte ich mich dann ein bisschen fangen. Die Zeiten verbesserten sich und auch das Gefühl für das Bike und die Strecke wurde wieder stärker. Nach dem Training am Freitag arbeitete ich an meiner mentalen Stärke mit meiner Riding Coach. Samstags morgens konnte ich dann dadurch mit besseren Zeiten rechnen. Das Practice verlief nach Plan und auch die angepeilten Zeiten wurden unterboten, das gab mir ein gutes Gefühl. Im Anschluss wurde das Qualifying ausgefahren. Allerdings war ich nicht in der Lage die Zeiten vom morgen zu wiederholen oder zu unterbieten, aber das änderte nichts an meiner Motivation für die 2 Rennen am Sonntag.
Der Rennsonntag:
Mein Start beim ersten Rennen des Tages war sehr gut, ich konnte direkt einige Plätze gutmachen. Um einen Sturz vor der ersten engen Kurve zu vermeiden, musste ich die kostbaren Plätze wieder abgeben. Ich konnte bis zur letzten Kurve des Rennens immer wieder um die Position mit einem anderen Fahrer kämpfen. Diesen Kampf konnte ich schlussendlich für mich entscheiden. Somit war das erste Rennen des Tages für mich erfolgreich auf dem 24 Platz beendet.
Das zweite Rennen des Tages war von den Temperaturen noch wärmer als beim ersten Rennen. Es galt noch mehr die Reifen zu managen über die Distanz. Für das Rennen hatte ich mir ein klares Ziel gesetzt. Ich wollte unbedingt meine Zeit verbessern und wieder Plätze gutmachen. Der Start glückte mir dieses Mal wieder sehr gut, ich fand sehr schnell meine Grundspeed für das Rennen. Allerdings gelang es mir nicht meine Rundenzeit vom Vormittag zu toppen. Ich war aber in der Lage mit einem klaren Vorsprung auf meinen Konkurrenten aus dem ersten Rennen für mich zu entscheiden.
Wir haben an diesem Wochenende einen deutlichen Fortschritt machen können. Mein Ziel den Rückstand auf die schnellsten Fahrer dieser Klasse zu reduzieren konnte ich umsetzen. Ich nehme die Euphorie mit in die Sommerpause, in der ich mich auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten werde.29.07.2025 - Text: Loris Schönrock
Magny Cours FIM JuniorGP
Das Rennwochenende in Frankreich auf der neuen Strecke des JuniorGP Kalenders ist hinter uns. Ein sehr komisches Wochenende, um ehrlich zu sein. Am Donnerstag, der als Trainingstag zählt, hat es einen schlimmen Unfall gegeben, bei dem leider ein junger Fahrer sein Leben verloren hatte. Natürlich wurde die Veranstaltung an diesem Tag im Anschluss abgebrochen. Daher hatte ich nur vormittags mein freies Training. Am Freitag wurde das Event dann regulär weitergeführt. Am Anfang hatte ich Probleme, meine Zeit über eine Runde zu bekommen. Das Erlebnis des Vortages wirkte noch stark nach. Für den Samstag konnte ich jedoch alles zusammenbringen und für mich gute Zeiten auf die Stoppuhr bringen. Ich fühlte mich stark und bereit für das Qualifying. Dort konnte ich nicht ganz meine Qualitäten vom vorherigen Training bestätigen, war aber für das Rennen am Sonntag qualifiziert. Der Sonntag war mit stark wechselnden Wetterbedingungen vorausgesagt. Das Team und mein Einsatzbike waren dafür bereit und so konnten wir bis kurz vor dem Rennen abwarten, um das richtige Setup zu wählen. Die Wettersituation war trotzdem bis zum Start noch recht unklar, aber es begann pünktlich in der Sighting Lap zu regnen. Für das Rennen bei diesen Bedingungen war ich hoch motiviert und hatte auch einen guten Start. Probleme an meinem Visier machte es mir jedoch unmöglich der Gruppe zu folgen und ich verlor den Anschluss. Im Endeffekt war es dann ein recht einsames Rennen für mich. Wir haben aber durch das Rennen weitere Kilometer und Daten sammeln können. Das nächste Rennen wird in Aragon sein und ich fühle mich stark dafür.
09.07.2025 - Text: Loris Schönrock / Foto: Dany Vela
JuniorGP, Jerez
Das Rennwochenende in Jerez ist vorbei. Wir blicken zurück mit einem tränenden Auge und einem lächelnden Auge. Die freien Trainings verliefen reibungslos und ich konnte mein Programm abspulen. Für die gesamte Woche waren unüblich hohe Temperaturen vorausgesagt. Daher war es sehr schwierig die richtige Reifenwahl zu treffen. Pirelli lieferte zusätzlich einen speziellen Vorderreifen dafür. Durch diese extreme Hitze war die 2. Session am Nachmittag natürlich besonders deutlich schwieriger. Zum Einen für das Material und zum Anderen für die Physis, in dem Punkt war ich aber aufgrund der guten Saisonvorbereitung durch den ADAC Pfalz in Zusammenarbeit mit Ortema topfit. Ich konnte das ganze Wochenende meinen Abstand auf die Spitze verringern und generell mit der Gruppe mithalten. Im Practice vor dem Qualifying am Samstag konnte ich dies auch bestätigen. Ich konnte meine Bestzeit fahren und ein Zeichen setzten. Wir waren gut gelaunt und guter Erwartungen für das Qualifying. Das Quali verlief recht ruhig mit den typischen Spielereien der Moto3 Klasse. Es war sehr schwierig eine passende Gruppe zu finden und die hohen Temperaturen halfen dabei auch nicht. So konnte ich meine Bestzeit vom Vormittag nicht ganz bestätigen und verpasste den Hauptlauf um 0,057 Sekunden. Der Sport ist hart, besonders wenn man sich mit den stärksten Junioren der Welt misst. Wenn wir objektiv auf den 2ten Junioren Weltmeisterschaftslauf schauen, können wir eine positive deutliche Verbesserung erkennen. Weiter machen und arbeiten. Ich schaue sehr positiv auf Frankreich in 4 Wochen.
02.06.2024 - Text: Loris Schönrock / Foto: privat
Erstes Rennwochenende in Estoril
Die ersten freien Trainings der Saison 2025 in der JuniorGP verliefen für mich recht positiv. Ich konnte gut mit den anderen Fahrern mithalten. Am Donnerstag und Freitag konnten wir auch mit Hilfe meines neuen Fahrercoach Efren Vazquez neue Dinge ausprobieren und testen. Der Fokus der beiden Trainingstage lag eher auf dem Verbessern meiner fahrerischen Qualitäten. Dies konnte ich auch gut umsetzten. Im ersten offiziellen Practice am Samstagmorgen waren die Bedingungen recht unklar. Die Strecke war nass, schien aber schnell abzutrocknen. Gegen Ende des Practice fing es dann an zu regnen und ich konnte schnellere Runden setzten. Das Qualifying wurde jedoch auf trockenen Streckenbedingungen ausgetragen. Die ersten Runden verliefen auch ganz gut, bis ich dann den Anschluss zur Gruppe verlor. Ich konnte dann keine schnelleren Runden fahren als mit der Gruppe und dem Windschatten. Vor allem bei den kleineren Klassen ist Windschatten und ein „Hinterrad“ essenziell. Trotz vermasselten Qualifyings blicke ich positiv auf das nachstehende Rennwochenende in Jerez. Da wir einige neue Dinge gefunden haben, mit guter Unterstützung, speziell durch meinen Fahrercoach Efren Vazquez, werde ich jetzt die freie Zeit bis zum nächsten Rennen dazu nutzen, meine Pace zu verbessern.
08.05.2024 - Text: Loris Schönrock / Foto: privat
ADAC Bundesendlauf Bahnsport, Moorwinkelsdamm
Am 13.09.25 fand im norddeutschen Moorwinkelsdamm der diesjährige ADAC Bundesendlauf statt. Für das ADAC Pfalz Team waren folgende Fahrer am Start:
500ccm / U18
Tim Widera / MSV Herxheim
Tim Arnold / MSV Herxheim
Julien Walter / MSC Altrip
Schülerklasse B / 125ccm
Duncan Pfeiffer / MSC Altrip
Schülerklasse A / 50ccm
Max Lacher / MSV Herxheim
Das Team wurde von Uwe Ebler / MSV Herxheim betreut. Um 7 Uhr morgens öffnete sich schon das Fahrerlagertor in Moorwinkelsdamm. Kurze Zeit später war auch schon die 1. Teamleiterbesprechung. Nach einer kurzen Einweisung der Fahrer ging es mit allen Teams zur Bahnbesichtigung. Danach folgte das Training der Schülerklassen A und B. Keine 10 Minuten später wurde es ernst, und es ging mit dem Rennen los. Für Max Lacher von der MSV Herxheim, der in diesem Jahr seine erste Saison in der Schülerklasse A fährt war es natürlich auch der erste Bundesendlauf. In seinen Vorläufen konnte Max einen 2. und einen 3. Platz ins Ziel bringen. Leider überquerte er aber auch 2x als Letzter die Ziellinie (2-0-1-0) was am Ende Platz 9 bedeutete. In der Schülerklasse B war Duncan Pfeiffer vom MSC Altrip am Start. Duncan, der in diesem Jahr seine letzte Saison in dieser Klasse fährt, belegte mit 5 Punkten den 6. Platz. Dabei konnte er einen zweiten und 3 dritte Plätze ins Ziel bringen. (1-2-1-1) In der höchsten Klasse, der U18/500ccm waren mit Tim Widera, Tim Arnold, beide von der MSV Herxheim und Julien Walter vom MSC Altrip gleich 3 Fahrer am Start. Leider wurde während dieser Rennen die Bahn immer schwieriger zu lesen, und zu allem übel setzte zur Mitte der Rennen auch noch ein Starkregen ein, so dass dass Rennen unterbrochen werde musste. Tim Widera von der MSV Herxheim konnte einen Laufsieg und zwei dritte Plätze verbuchen. Leider hatte er aber auch in seinem 3. Lauf einen unverschuldeten Sturz. Mit 1-1-S-3 und 5 Punkten belegte er den 5. Platz und schrammte nur leicht am Finale vorbei. Tim Arnold, auch er ein Fahrer der MSV Herxheim, konnte einen zweiten und 2 dritte Plätze ins Ziel bringen. In seinem letzten Vorlauf kam es in der Startkurve zu einer Kollision und er wurde zum Re-Run nicht mehr zugelassen. Mit 1-2-1-D und 4 Punkten belegte er Platz 7. Julien Walter vom MSC Altrip, der in diesem Jahr erst sein 2. Speedwayrennen fuhr, war es ein Tag zum Lernen. Mit 4 mal 0 Punkten belegte Julien den letzten Platz. Alles in allem war es für alle Fahrer ein lehrreicher Tag, und sie konnten reichlich an Erfahrung sammeln.17.09.2024 Text und Foto: Uwe Ebler, Team-Betreuer ADAC Pfalz






















































































































