Lizenzfahrer des ADAC Pfalz e.V.
Automobilsport
Saisonfinale der VP Sportscar Challenge 2025 – Valentino Catalano krönt sich zum Champion
Die diesjährige Saison der VP Sportscar Challenge in den USA endete spektakulär mit dem traditionsreichen Petit Le Mans auf der Rennstrecke in Atlanta. Für den jungen Rennfahrer Valentino Catalano war dieses Wochenende nicht nur der Abschluss seiner ersten Rennsaison in den Vereinigten Staaten, sondern auch der Höhepunkt eines außergewöhnlich erfolgreichen Jahres. Das Event umfasste zwei Rennen. Im ersten Rennen zeigte Valentino bereits eine starke Leistung und sicherte sich den zweiten Platz. Im alles entscheidenden letzten Rennen der Saison setzte er noch einen drauf: Mit einem Sieg fuhr er den verdienten Abschluss eines dominanten Jahres ein. Catalano, der für das deutsche Team Gebhardt Motorsport aus Sinsheim antritt, blickt auf eine beeindruckende Bilanz zurück: 12 Rennen, 10 Podiumsplätze – davon 8 Siege. Damit sicherte er sich nicht nur den Fahrertitel, sondern trug auch maßgeblich dazu bei, dass Gebhardt Motorsport die Teamwertung gewann. Besonders bemerkenswert: Bereits im Vorjahr war Valentino Champion im Prototype Cup Germany – nun wiederholt er diesen Erfolg international. Damit ist er Back-to-Back Champion in zwei unterschiedlichen Serien – ein seltener und beachtlicher Erfolg in seiner noch jungen Karriere. In einem Statement nach dem Rennen zeigte sich der frischgebackene Champion dankbar: „Ich bin unglaublich dankbar für die Chance, mein erstes Jahr in den USA mit so einem großartigen Team zu erleben. Ein riesiges Dankeschön an Gebhardt Motorsport für den unglaublichen Einsatz, die harte Arbeit und das Vertrauen. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen.“ Mit diesem Titelgewinn in der VP Sportscar Challenge setzt Valentino Catalano ein deutliches Ausrufezeichen in der internationalen Motorsportwelt.
16.10.2025 - Text: Anita Catalano / Foto: privat
VP Sportscar Challenge 2025: Valentino Catalano glänzt in COTA
Am Wochenende vom 28. Februar bis 1. März 2025 fand auf der legendären Rennstrecke Circuit of the Americas (COTA) in Texas die nächste Etappe der VP Sportscar Challenge statt. Valentino Catalano, der in Daytona bereits mit zwei Pole Positions und zwei Siegen auf sich aufmerksam gemacht hatte, trat mit seinem Team Gebhardt Motorsport an, das viel Arbeit und Leidenschaft in die Vorbereitung gesteckt hatte. Besonders spannend war das Event in COTA, da an diesem Wochenende auch das NASCAR-Layout genutzt wurde, auf dem die NASCAR-Rennen stattfanden. Valentino verpasste im Qualifying für das erste Rennen die Pole Position nur um hauchdünne 0,028 Sekunden, was die Erwartungen an seine Leistung nur noch weiter steigerte, aber für das zweite Rennen gelang ihm erneut die Pole Position mit 2 zehntel Sekunden Vorsprung. Nach einem harten Kampf mit seinem Teamkollegen gelang es Valentino 6 Minuten vor Rennende die Führung zu übernehmen und stellte in diesem Rennen sogar, mit einer Zeit von 1:30:042, den Streckenrekord für das NASCAR-Layout auf. Doch das Rennen nahm noch eine dramatische Wendung: Nur noch 1:45 Minuten auf der Uhr, plötzlich blieb sein Auto auf P1 liegend stehen. Nach dem Rennen stellte sich heraus, dass es Probleme mit der Kraftstoffzufuhr gab. Trotz dieses Rückschlags sicherte sich Valentino wertvolle Punkte und beendete das Rennen auf dem 5. Platz. Für das zweite Rennen hatte das Team hart gearbeitet und alles optimal vorbereitet. Valentino startete von der Pole Position und ließ sich die Führung zu keinem Zeitpunkt nehmen. Mit einer beeindruckenden Leistung überquerte er die Ziellinie mit einem Vorsprung von 48,813 Sekunden und feierte damit, gemeinsam mit seinem Team Gebhardt Motorsport, einen wohlverdienten Sieg. Aktuell führt Valentino Catalano die Meisterschaft mit 1310 Punkten an, während der zweitplatzierte J. Wollridge mit 1200 Punkten auf P2 folgt. Die beiden Rennen in COTA zeigen einmal mehr, wie unberechenbar und aufregend der Motorsport sein kann. Valentino Catalano und das Team Gebhardt Motorsport haben bewiesen, dass sie sowohl in schwierigen Situationen, als auch in der Führung stark sind. Die nächsten Herausforderungen in der VP Sportscar Challenge werden mit Spannung erwartet!
06.03.2025 - Text: Anita Catalano / Foto: Peter Heil
Daytona 2025
Doppelsieg in Daytona: Valentino und Gebhardt Motorsport triumphieren beim Saisonauftakt des VP Sportscup Challenge

Daytona, 19.01.25. – Die Saisoneröffnung des VP Sportscup Challenge in der Kategorie LMP3 war ein voller Erfolg für Valentino und sein Team, Gebhardt Motorsport. In einem spannenden Wochenende auf der legendären Rennstrecke in Daytona konnte Valentino nicht nur die Pole Position für beide Rennen sichern, sondern auch beide Rennen für sich entscheiden. Die Vorbereitung auf das Rennen begann für Valentino im heimischen Kinderzimmer, wo er sich intensiv in seinem Simulator auf die Herausforderungen des Rennens vorbereitete. In den beiden freien Trainings zeigte er eine beeindruckende Leistung und fuhr jeweils auf den ersten Platz. Das Qualifying fand unter wechselhaften Bedingungen statt, doch Valentino ließ sich nicht beirren. Mit zwei schnellen Runden sicherte er sich die Pole Position sowohl für Rennen 1 als auch Rennen 2. Im ersten Rennen, das bei sonnigem Wetter stattfand, konnte Valentino einen hervorragenden Start hinlegen und seine Führung erfolgreich verteidigen. Er überquerte die Ziellinie als Erster und sicherte sich den ersten Sieg des Wochenendes. Das zweite Rennen stellte Valentino vor eine neue Herausforderung, da die Strecke stark regnerisch und rutschig war. Trotz eines kurzen Momentes, in dem er sich verbremste und seine Führung abgeben musste, bewies Valentino seine Klasse und eroberte die Spitze bereits nach zwei Kurven zurück. Auch im zweiten Rennen gelang es ihm, den Sieg einzufahren. Mit diesem Doppelsieg und der maximalen Punktzahl im Gepäck kehrt Valentino gemeinsam mit Gebhardt Motorsport nach Hause zurück. „Es war ein unglaubliches Wochenende, und ich bin stolz auf die Leistung meines Teams. Wir haben hart gearbeitet, und es hat sich ausgezahlt“, sagte Valentino nach dem Rennen. Für Valentino und Gebhardt Motorsport ist dies ein vielversprechender Start in die Saison und die Fans dürfen auf weitere spannende Rennen hoffen.
06.02.2025 - Text: Anita Catalano / Foto: Peter Heil
Hunsrück Rallye

Am Samstag ging es bei unsicherer Wettervorhersage für Felix und Max Schumann zur ADAC Hunsrück-Junior Rallye. Mit 8 Startern war die Klasse der Rally4-Fahrzeuge besonders gut besetzt. Bei trockenen Bedingungen, ging die Rallye gegen 12:30 los. Direkt auf der ersten Prüfung konnte Felix sich mit Beifahrer Gino Kruhs in der Klasse einen ordentlichen Vorsprung verschaffen. Auch auf WP2 gelang dem Team die Bestzeit in der Klasse und die 2. Zeit im Gesamtklassement. Etwas schlechter ging es bei Max Schumann und Ann Felke los. Auf WP1 war das Gefühl zwar nicht schlecht, jedoch spiegelte die Zeit etwas anderes. Auf der 2. Prüfung gelang den beiden dann immerhin die 3. Zeit im Gesamt, 2,4 Sekunden hinter Felix. Bis zur Pause konnte Felix sich so stabile 25 Sekunden Vorsprung vor seinem Bruder Max erarbeiten. Im zweiten Loop wechselten alle Teams auf Regenreifen, da starker Regen aufgekommen war. Team Schumann/Kruhs fuhr souverän in Führung der RC4 liegend, bei den schwierig, rutschigen Bedingungen über die nächsten 4 Prüfungen. Max und Ann fanden langsam auch einen besseren Rhythmus und konnten sich immerhin auf WP6 und WP8 in der RC4 behaupten. Am Ende gewinnen Felix und Gino wohlverdiehnt die Klasse RC4 mit 16,5 Sekunden Vorsprung vor Max und Ann. Im Gesamtergebnis landet Felix auf Platz 3 und Max dahinter auf Platz 4.
02.06.2025 - Text: Max Schumann / Foto: Sascha Dörrenbächer
Rallye Birkenfeld
Mit Startnummer 3 und 5 waren Felix und Max Schumann mit ihren jeweiligen Beifahrern Gino Kruhs und Ann Felke am Start der 39. ADAC Birkenfelder Löwenrallye. Bei bestem Wetter und starker Konkurrenz ging es auf 4 WPs mit rund 35 Kilometern richtig zur Sache. Die erste Prüfung war mit einem hohen Schotteranteil kein leichter Anfang für die frontangetriebenen Teams. Egal - dafür fuhren Felix und Gino auf der schnellen, anspruchsvollen WP2 die Gesamtbestzeit und übernahmen daraufhin die Führung der Rallye. Mit etwa 4 Sekunden Vorsprung, dicht gefolgt von Max und Ann auf P2, ging es in die Pause. Nun war klar, dass es richtig spannend werden würde und alle Teams bei so kleinen Abständen vorne noch eine Chance auf den Sieg haben. Auf der dritten Prüfung hatten die Allrad Fahrzeuge wieder die Nase vorn und Team Brocker/Grundmann schob sich noch vor Max und Ann auf Platz 2 vor. Vor den letzten 12,55 km waren nur noch 1,9 Sekunden zwischen Platz 1 und 3 - also alles geben. „Viel schneller als wir auf der letzten Prüfung gefahren sind geht mit dem Auto nicht mehr...“ erzählt Max nachdem er die Bestzeit auf WP4 und somit den Gesamtsieg für sich entschieden hatte. Am Ende liegen nur 1,3 Sekunden zwischen den beiden Schumann-Zwillingen, die sich über das starke gemeinsame Ergebnis freuen.
05.05.2025 - Text: Max Schumann / Foto: Sascha Dörrenbächer
Marijan Griebel und Ella Kremer sind Deutsche Rallye-Meister 2025
- Fünfter DRM-Titel für Griebel, Premiere für seine Copilotin Kremer
- Gesamtrang drei bei der ADAC Rallye Stemweder Berg genügt für den vorzeitigen Titelgewinn
- Hattrick mit Pole Promotion und dem Skoda Fabia RS Rally2
Matchball verwandelt. Mit einem dritten Gesamtrang bei der ADAC Rallye Stemweder Berg rund um Lübbecke krönen sich der 36-jährige Pfälzer Marijan Griebel und seine zehn Jahre jüngere Beifahrerin Ella Kremer vorzeitig zu den Deutschen Rallye Meistern 2025. Während die Mecklenburgerin ihren ersten nationalen Meistertitel feiert, ist es für den „schnellsten Polizisten Deutschlands“ nach 2018, 2021, 2023 und 2024 bereits die fünfte DRM-Krone. Mit seinem Einsatzteam Pole Promotion und dem Skoda Fabia RS Rally2 feiert Griebel einen lupenreinen Titel-Hattrick. Dabei bewies der frühere Junioren-Europameister einmal mehr, dass er nicht nur pfeilschnell, sondern auch taktisch klug agieren kann. Nach vier Gesamtsiegen bei ebenso vielen Starts genügte im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg eine problemlose Zielankunft, um das erneute Meisterstück perfekt zu machen. Mit minimiertem Risiko, jedoch immer höchster Konzentration rangierten Griebel und Kremer von Beginn an mit Respektabstand zur Spitze auf dem dritten Gesamtplatz. Ohne jegliche Fehler und mit einem erneut wie ein Schweizer Uhrwerk funktionierendem Skoda Fabia RS Rally2 konnte sich das Duo am Ende der Rallye vorzeitig als verdiente und strahlende Deutsche Rallye Meister 2025 feiern lassen. „Ich bin überglücklich und möchte zuallererst meinen Partnern für ihre großartige Unterstützung danken. Jeder Titel ist etwas ganz Besonderes und ich muss sagen, dass aus sportlicher Sicht dieses Jahr das Beste von allen war. Wir haben alle zusammen keine Fehler gemacht, konnten viermal in Folge triumphieren und haben auch dieses Wochenende den vorgegebenen Plan exakt umgesetzt. Ein großer Dank gebührt auch meiner Beifahrerin Ella, die von Beginn an einen Wahnsinnsjob abgeliefert hat, genauso wie allen Mitarbeitern unseres Teams Pole Promotion und meiner Familie und Freunden. Jetzt kann erst einmal gefeiert werden“, jubelt der alte und neue Deutsche Meister Griebel im Ziel der Rallye. Mit dem vorzeitigen Titelgewinn endet auch Griebels diesjähriges DRM-Programm. Die letzte Rallye des Jahres bestreitet der Champion gemeinsam mit Altmeister Tobias Braun am letzten Novemberwochenende im Stellantis Rally Cup France bei der Rally du Var rund um St. Tropez an der Cote d’Azur.
28.09.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Sascha Dörrenbächer
Griebel fährt vor traumhafter Alpenkulisse
- Rally Mont-Blanc Morzine als Saisonhighlight in Frankreich
- Gesamtrang sechs im Stellantis Motorsport Rally Cup France festigt gute Tabellensituation
- Malerische Alpenlandschaft lockt über 200 Teams in die französischen Alpen
Der vierte Wertungslauf des Stellantis Motorsport Rally Cup France führte den vierfachen Deutschen Rallye-Meister Marijan Griebel (36, Hahnweiler) und seine Beifahrerin Ella Kremer (26, Severin) in die französischen Alpen. Die Rally Mont-Blanc Morzine gilt auch im rallyebegeisterten Nachbarland als absolutes Saisonhighlight und lockte weit über 200 Teilnehmer an den Fuß des höchsten europäischen Berges. Die insgesamt vierzehn zu fahrenden Wertungsprüfungen waren gleichermaßen schön und anspruchsvoll und beinhalteten zumeist kurvige Passstraßen mit langen Auf- sowie Abfahrten, die insbesondere für die Bremsen extrem anspruchsvoll waren. Der Opel Corsa Rally4 des französischen Pit Stop Racing Teams, das Griebels Fahrzeug in dieser Saison in Frankreich betreut und einsetzt, meisterte alle Gipfel der über die Grenzen hinaus hoch angesehenen Veranstaltung meisterlich. Bei seinem ersten Auftritt mischten Griebel und Kremer gewohnt konstant im vorderen Feld des Markenpokals mit und beendeten den ersten, leicht verregneten Rallyetag auf Rang sechs. Am zweiten Tag zeigte sich auch das Wetter von seiner besten Seite und die teils noch feuchten Streckenabschnitte in den Wäldern trockneten schnell gänzlich ab. Mit nochmals verbesserter Pace griff das pfälzisch-mecklenburgische Duo auch die vorderen Plätze an, musste sich letztlich aber mit dem sechsten Rang im Stellantis-Cup sowie dem 37. Platz in der Gesamtwertung zufrieden geben. „Eine solche Rallye bestreiten zu dürfen ist auch für mich nach rund fünfzehn Jahren Rallyeerfahrung ein absolutes Highlight. Wir haben die Veranstaltung sehr genossen und sind generell mit dem Wochenende insgesamt zufrieden. Letztlich fehlten nur exakt zwei Sekunden auf Platz vier, was zeigt, dass wir nicht nur sehr sicher, sondern ohne größere Streckenkenntnis auch wirklich schnell unterwegs waren. Jetzt gilt unsere volle Konzentration dem nächsten DRM-Lauf am Stemweder Berg in rund drei Wochen, wo wir in unserem Pole Promotion Skoda Fabia RS Rally2 hoffentlich den Titel klarmachen können“, bilanziert Griebel. Die ADAC Rallye Stemweder Berg findet vom 26.-27. September rund um Lübbecke statt. Den letzten Lauf des Stellantis Motorsport Rally Cup France bestreitet Griebel am letzten Novemberwochenende im Rahmen der Rally du Var in Sainte Maxime an der Cote d’Azur.
8.09.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Bastien Roux
Souveräner Heimsieg für Griebel
- Marijan Griebel und Ella Kremer gewinnen ADAC Saarland-Pfalz Rallye
- Führung in der Deutschen Rallye Meisterschaft ausgebaut
- Spektakuläre Rallyeaction vor vielen Fans in der Saar-Pfalz Region
Das war eine Machtdemonstration des vierfachen Deutschen Rallye Meisters Marijan Griebel und seiner Co-Pilotin Ella Kremer. Das pfälzisch-mecklenburgische Duo gewinnt die ADAC Saarland-Pfalz Rallye eindrucksvoll mit zehn Wertungsprüfungsbestzeiten in Folge und feiert einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg. Bereits am ersten Rallyetag, der sich mit weit über dreißig Grad Außentemperatur als extrem fordernd für Mensch und Material herausstellte, konnte der Polizeihauptkommissar alle vier Wertungsprüfungen für sich entscheiden und nahm seinen ärgsten Verfolgern schnell jegliche Sieghoffnungen. Auch eine kleine Schrecksekunde am Samstagvormittag, als Griebels Skoda Fabia RS Rally2 bei rund 175 Km/h so heftig auf einer Bodenwelle aufsetzte, dass sich ein hinterer Querlenker verbog, bremsten den Pfälzer nicht wirklich ein. Vor toller Zuschauerkulisse strahlten der 36-jährige Griebel und seine zehn Jahre jüngere Beifahrerin Ella Kremer schließlich beim Zieleinlauf in St. Wendel mit der Sonne um die Wette. Für Griebel ist es nicht nur der fünfte Heimsieg in Folge sondern auch bereits der vierte Saisonsieg in der Deutschen Rallye Meisterschaft. Beim nächsten DRM-Lauf, der ADAC Rallye Stemweder Berg in Lübbecke Ende September, könnten Griebel und Kremer mit einer Platzierung unter den Top-Vier den Titel bereits vorzeitig perfekt machen. „Für uns war es ein geniales Wochenende. Ich habe es genossen vor den heimischen Fans zu fahren und die tollen Strecken unter die Räder unseres Pole Promotion Skoda Fabia RS Rally2 zu nehmen. Ich möchte mich bei allen Zuschauern, meinen Partnern und unserem Team für den Support bedanken“, konstatiert ein überglücklicher Sieger. Vor dem nächsten Tourstop der Deutschen Rallye Meisterschaft bestreitet Griebel am ersten Septemberwochenende gemeinsam mit dem Pfälzer Tobias Braun noch die Rally Montblanc in Frankreich.
17.08.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Sascha Dörrenbächer
Der „König der Weinberge“ schlägt wieder zu
- Marijan Griebel und Ella Kremer feiern Gesamtsieg bei der 4. Rallye ADAC Mittelrhein
- Vierter Triumph in den Weinbergen bringt DRM-Führung
- Heimspiel im Rahmen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye steht vor der Tür
Der vierfache Deutsche Rallye Meister Marijan Griebel (36, Hahnweiler) hat es wieder getan. Gemeinsam mit seiner 26-jährigen mecklenburgischen Co-Pilotin Ella Kremer gewinnt der Polizeihauptkommissar zum vierten Mal in Folge die Rallye ADAC Mittelrhein und sichert sich zudem die Meisterschaftsführung. Nach insgesamt sechzehn Wertungsprüfungen in den Moselweinbergen sowie der angrenzenden Eifelregion distanzieren sie ihre ärgsten Widersacher um knapp vierzehn Sekunden. Die zahlreiche teils internationale Konkurrenz (die Rallye zählte auch zur niederländischen Meisterschaft) mit alleine 21 Fahrzeugen in der Topklasse sowie das wechselnde Wetter sollten es den Siegern aber alles andere als leicht machen. Nachdem Griebel zunächst auf der zweiten Wertungsprüfung die Führung übernehmen und sukzessive ausbauen konnte, erwischte ein Regenschauer den Pfälzer zum schlechtesten Zeitpunkt. „Vier Minuten vor unserer Stempelzeit für die längste Wertungsprüfung war es am Start noch komplett trocken. Dann begann es plötzlich heftig zu regnen. Als erstes Fahrzeug hatten wir dann leider eben auch die wenigste Zeit bis zum Start und konnten nur noch ein Regenrad montieren, während die meisten Teams hinter uns die Möglichkeit hatten, zwei Räder zu wechseln“, erläutert Griebel. Durch den Zeitverlust schmolz die Führung auf zwischenzeitlich nur noch zwei Sekunden zusammen. Doch im Stile eines Champions kontrollierte der Pfälzer das Feld, sicherte sich am zweiten Rallyetag noch den Sieg auf der Power Stage und konnte gemeinsam mit Ella Kremer bereits den dritten Gesamtsieg in der Deutschen Rallye Meisterschaft 2025 bejubeln. „Ich bin überglücklich, in meinem „zweiten Wohnzimmer“ einen weiteren Sieg eingefahren zu haben. Rallyefahren in den Weinbergen ist einfach immer wieder einmalig, auch die neuen Wertungsprüfungen in der Eifelregion waren toll. In diesem Jahr habe ich trotz des teilweise widrigen Wetters so viele Fans wie bei keiner anderen Mittelrhein-Rallye wahrgenommen, das hat richtig Spaß gemacht vor dieser Kulisse zu fahren. Danke an meine Partner und mein Team Pole Promotion für die perfekte Vorbereitung unseres Skoda Fabia RS Rally2, ich kann es kaum erwarten schon bald wieder einzusteigen“, bilanziert der sichtlich zufriedene Gewinner Griebel. Der nächste Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft findet bereits vom 14.-16. August rund um St. Wendel im Rahmen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye statt.
04.08.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Sascha Dörrenbächer
Griebel wird Zweiter bei der Rallye Lëtzebuerg
- Konstante und fehlerfreie Fahrt sichert sechsten Podiumsplatz in Luxemburg
- Škoda Fabia RS Rally2 zeigt sich gewohnt schnell und zuverlässig
- Motorsportspektakel für Jedermann – viele Zuschauer an den Wertungsprüfungen
Bei optimalem Rallyewetter mit Sonnenschein und Temperaturen von rund 25 Grad fand am Samstag, dem 12. Juli 2025, die Rallye Lëtzebuerg im Norden des Großherzogtums rund um den Ort Hosingen statt. Für die Rallyecrews bereitete das Organisationsteam insgesamt vier verschiedene Wertungsprüfungen vor, die jeweils dreimal befahren werden mussten. Nach insgesamt fünf Gesamtsiegen rollte der 36-jährige Hahnweilerer Marijan Griebel mit seinem Luxemburger Copilot Johny Blom (41, Erpeldange) als Favorit über die Startrampe. Doch die Konkurrenz war stark. Neben den gewohnten Mitbewerbern in baugleichen Rally2-Fahrzeugen nahmen auch gleich fünf leistungsstarke Porsche GT3-Fahrzeuge am Event teil. Gewohnt schnell und konstant spulte das deutsch-luxemburgische Duo die Rallye ohne jeden Fehler ab. Auch der dieses Mal vom belgischen Team Racing Technology eingesetzte Škoda Fabia RS Rally2, der identisch zu Griebels Fahrzeug aus der Deutschen Rallye Meisterschaft ist, war in Topform und begeisterte die zahlreichen Zuschauer am Streckenrand. Über die gesamte Dauer beherrschte der vierfache Deutsche Meister die Rally2-Gegner nach Belieben und markierte sämtliche Klassenbestzeiten. Im Kampf um den Gesamtsieg mussten sich Griebel und Blom letztlich jedoch einem der genannten Porsche beugen und fuhren einen sicheren zweiten Platz nach Hause. „Ich war nach sechs Jahren Rallye Abstinenz vor dem Start doch etwas nervös und habe mich beim Shakedown, dem letzten Test vor der Rallye am Freitagabend, über die beeindruckende Beschleunigung unseres topmodernen Škoda Fabia RS Rally2 gewundert. Danach wurde es aber schnell besser und ich hatte riesigen Spaß die Rallye mit Marijan zu bestreiten. Vielen Dank an Škoda Luxemburg und unsere Partner, die einen Start ermöglicht haben. Wir konnten rund 100 Gäste vor Ort begrüßen und mit VIP-Shuttles an die Strecken bringen, alles hat super funktioniert“, erläutert Beifahrer Johny Blom. Der Markenleiter Škoda Luxembourg, Simon Schories, zeigt sich ebenfalls rundum zufrieden. „Die Rallye Lëtzebuerg war ein voller Erfolg. Unsere Gäste hatten sowohl an den zahlreichen Zuschauerpunkten direkt an der Strecke als auch im exklusiven Škoda-VIP-Bereich in der Service Area von Hosingen einzigartige Einblicke in die Rallye und einen unvergesslichen Tag. Marijan und Johny haben im Škoda Fabia RS Rally2 eine starke Performance gezeigt und, auch wenn es dieses Jahr nicht für den Gesamtsieg gereicht hat, die Marke Škoda hervorragend präsentiert. Wir wollen nächstes Jahr wieder antreten und dann die höchste Stufe des Podiums erklimmen.“
17.06.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Imagify
Marijan Griebel fährt beim „französischen Heimspiel“ auf Rang fünf
- Spektakulärer Motorsport bei der Rally Vosges Grand Est
- Hattrick in der „Experts“-Wertung für Fahrer über 30 Jahre
- Gesamtrang fünf im Stellantis Motorsport Rally Cup France
Bevor im August mit den Deutschen Meisterschaftsläufen in den Moselweinbergen sowie der Saar-Pfalz Region die beiden „echten“ Heimspiele vom Hahnweilerer Rallye-Ass Marijan Griebel anstehen, führte der sportliche Terminplan den vierfachen Deutschen Meister gemeinsam mit seinem Beifahrer Tobias Braun (Stadthagen) erneut ins benachbarte Frankreich. Nur rund zwei Autostunden von Saarbrücken entfernt fand in der Vogesenregion rund um Gerardmer der dritte Lauf zum Stellantis Motorsport Rally Cup France statt. Mit insgesamt knapp 150 Teilnehmern, 15 davon im genannten Markenpokal, und tausenden von Zuschauern präsentierte das rallyebegeisterte Nachbarland wieder einmal Motorsport vom Feinsten. Die Rally Vosges Grand Est selbst war für Griebel trotz der verhältnismäßig geringen Entfernung absolutes Neuland. Die insgesamt dreizehn Wertungsprüfungen zeigten sich so abwechslungsreich wie selten bei einer Rallye. Breite, extrem schnelle Hauptstraßen wechselten sich permanent mit winkligen Wirtschaftswegen ab, dazu ging es oft bergauf und -ab sowie über zahlreiche blinde Kuppen und kleinere Sprünge. Wie bereits bei den beiden Auftaktläufen mischte das einzige deutsche Duo munter in der Spitzengruppe mit und fuhr eine nahezu problemlose Rallye. Lediglich am ersten Rallyetag, der mit rund 35 Grad Außentemperatur für Mensch und Maschine extrem herausfordernd war, haderte Griebel ein wenig mit den Bremsen seines Opel Corsa Rally4. „Das liegt jedoch weniger am Fahrzeug als vielmehr an meinem Fahrstil“, erläutert der Polizeihauptkommissar. „Um das Auto zu stabilisieren, betätige ich recht häufig Gas und Bremse zeitgleich, was die Bremstemperatur in die Höhe treibt. Bei solch heißem Wetter ist der Kühleffekt durch die einströmende Luft leider dann nicht allzu effektiv.“ Nachdem Griebel und Braun bis kurz vor Rallyeende mittendrin im Kampf um einen erneuten Podiumsplatz waren, mussten sie sich letztlich mit Rang fünf im Stellantis Motorsport Rally Cup France sowie dem dritten Sieg in Folge in der sog. „Experts“-Wertung für Piloten über 30 Jahren begnügen. „Frankreich hat mit das höchste Fahrerlevel auf der Welt, was die zahlreichen Weltmeistertitel in den letzten Jahren belegen. Auf dem Niveau bei einer für mich noch komplett unbekannten Veranstaltung mithalten zu können, ist echt eine Nummer, da sind wir auch mit Rang fünf nicht unzufrieden“, fasst Griebel ein ordentliches Vogesenwochenende zusammen. Der vierte Lauf zum Stellantis Motorsport Cup France findet am ersten Septemberwochenende im Rahmen der Rally Montblanc am Fuße des gleichnamigen Berges in der malerischen Umgebung der westlichen Alpen statt.
17.06.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Bastien Roux
Griebel beendet zweites Frankreich Gastspiel auf Rang sechs
- Rallye Castine erweist sich als harte Probe für Mensch und Material
- Zweiter Sieg in der „Experts“-Wertung
- Duo wiedervereint: Tobias Braun erneut an der Seite von Griebel
Der zweite Lauf zum Stellantis Motorsport Rally Cup France führte die Teilnehmer in den Südwesten unseres Nachbarlandes. Rund um die Kleinstadt Bretenoux in der Region Okzitanien starteten im insgesamt knapp 100 Crews umfassenden Feld 18 Teilnehmer beim prestigeträchtigen Markenpokal der Stellantis Gruppe. Nach dem Podiumsplatz zum Saisonauftakt entschloss der pfälzische Polizeihauptkommissar Marijan Griebel auch am für ihn ungewohnten Kräftemessen auf Schotter teilzunehmen. Mit dabei war auch ein alter Bekannter: Der 30-jährige Neustadter Tobias Braun, mit dem Griebel zweimal Deutscher Rallye Meister wurde, fand nach seinem Rücktritt im vergangenen Jahr Gefallen an der Serie und bildete gemeinsam mit Griebel ein erneut starkes Duo. Die Rallye Rallye Castine - Terre d'Occitanie 2025 führte über 130 gezeitete Kilometer zumeist auf äußerst schmalen, aber knüppelharten Pisten durch französische Wälder. Mit einer gewohnt konstanten und fehlerfreien Leistung konnte das Duo sich im erweiterten Spitzenfeld etablieren und die harten Strecken mit ihrem Opel Corsa Rally4 ohne größere Probleme meistern. Nach zwei intensiven Rallyetagen war der sechste Platz im Stellantis Motorsport Rally Cup sowie der zweite Saisonsieg in der sogenannten „Experts“-Wertung für über dreißigjährige Piloten der verdiente Lohn. „Über Rang sechs freue ich mich grundsätzlich nicht wirklich, aber in Anbetracht der gegebenen Umstände können wir damit generell zufrieden sein“, konstatiert der 35-jährige Griebel. „Meine letzte Rallye auf Schotter bin ich im Jahr 2019 gefahren, zudem waren mir die Strecken hier gänzlich unbekannt und in der französischen Schottermeisterschaft ist es üblich, dass es nur eine Besichtigungsfahrt gibt. Das war für mich trotz knapp 200 Rallyestarts eine echte Premiere, weshalb ich auch selbst nicht damit gerechnet habe, ganz vorne dabei zu sein. Dennoch haben wir wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt, erneut viel Spaß und ein gutes Training gehabt und hoffen, auch am dritten Lauf des Stellantis Cup teilnehmen zu können.“ Dieser findet Mitte Juni unweit der deutschen Grenze in Gerardmer in den Vogesen statt. Vorher bestreitet Griebel gemeinsam mit Ella Kremer, die weiterhin bei allen Veranstaltungen im Skoda Fabia RS Rally2 an Griebels Seite Platz nehmen wird, die ELE Rally in den Niederlanden. Diese findet vom 22. bis 24. Mai statt und ist auch Teil der Deutschen Rallye Meisterschaft.
05.05.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Bastien Roux
Griebel startet im Stile eines Champions
Gesamtsieg bei der ADAC Actronics Rallye Sulingen für Griebel und Kremer
Maximale Meisterschaftspunkte durch Power Stage Sieg
Neues Highlight wartet auf DRM-Teilnehmer
Der vierfache deutsche Rallyechampion Marijan Griebel (35, Hahnweiler) ist mit seiner neuen, 26-jährigen Beifahrerin Ella Kremer (Severin) mit einer beeindruckenden Leistung in die neue Saison der Deutschen Rallye-Meisterschaft gestartet. Bei der mit über 100 Teilnehmern topbesetzten ADAC Actronics Rallye Sulingen in Niedersachsen feierte das Duo einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und meldete so auf eindrucksvolle Art und Weise Ansprüche auf den fünften nationalen Titel für den pfälzischen Polizeihauptkommissar an. Nachdem Griebel und Kremer sich am ersten Rallyetag vom Start weg an die Spitze setzen, ihre härtesten Verfolger aber noch nicht wirklich abschütteln konnten, folgte am Morgen des zweiten Tages ein echtes Glanzstück. Auf der rund 25 Kilometer langen, winkligen und mit unzähligen Kurven und engen Mauern gespickten „Königsprüfung“ der Veranstaltung steuerte Griebel seinen vom Team Pole Promotion eingesetzten Skoda Fabia RS Rally2 mehr als fünfzehn Sekunden schneller als sämtliche Verfolger durch den sogenannten „Rallye-Irrgarten“ und verpasste seinen Konkurrenten damit einen herben Dämpfer. Fortan verwaltete der amtierende Meister gekonnt seinen Vorsprung ohne unnötige Risiken einzugehen. Lediglich in Griebels Spezialdisziplin, der sogenannten „Power-Stage“, bei der es Extrazähler für die Deutsche Meisterschaft zu erringen gibt, schlug Griebel erneut zu und sicherte sich somit die Maximalausbeute von 35 Zählern. „Das war ein wirklich perfektes Wochenende für uns. Zuallererst möchte ich ein Kompliment an Ella aussprechen. Ich war mir eigentlich sicher dass unsere Zusammenarbeit gut funktioniert, aber wie sie mir die Königsprüfung, bei der wir über eine Viertelstunde am absoluten Limit gefahren sind, angesagt hat, war wirklich meisterlich. Dort konnten wir den Grundstein für unseren Erfolg legen. Darüber hinaus hat unser Skoda Fabia RS Rally2 genauso wie die Pirelli-Pneus und auch das ganze Team super funktioniert. Darauf können wir alle stolz sein“, adelt der Hahnweilerer seine neue Copilotin und das ganze Team. Bereits am kommenden Wochenende ist Marijan Griebel im Südwesten Frankreichs im Rahmen der Rallye Castine wieder mit dem Opel Corsa Rally4 auf Schotter im Einsatz. Der nächste Lauf zur Deutschen Meisterschaft findet am vierten Maiwochenende bei der ELE Rally rund um Eindhoven statt, wo ausnahmsweise auf niederländischem Boden um Punkte für die höchste deutsche Rallyeliga gekämpft wird.
28.04.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Damien Saulnier
Marijan Griebel startet in Frankreich erfolgreich in die neue Rallyesaison
- Platz drei für Marijan Griebel beim Stellantis Motorsport Rallye Cup France
- Rally du Touquet als Testlauf für Griebel mit neuer Co-Pilotin Ella Kremer
- DRM-Saisonstart Ende April
Der vierfache Deutsche Rallye Meister Marijan Griebel (35, Hahnweiler) ist am Wochenende erfolgreich in die neue Rallyesaison gestartet. Gemeinsam mit seiner neuen Co-Pilotin, der 25-jährigen Mecklenburgerin Ella Kremer, nutzte Griebel den Auftaktlauf zur französischen Rallye-Meisterschaft im äußersten Norden Frankreichs als Testlauf, um den Winterrost abzuschütteln. Als sportliches Einsatzgerät wählte Griebel einen Opel Corsa Rally4 des französischen PitStop Teams und erklärt hierzu: „Die Rallye du Touquet nahe der französischen Hafenstadt Calais bildete auch den Auftakt zum französischen Stellantis Motorsport Rally Cup. Dort sind 22 Piloten mit baugleichen Fahrzeugen der Stellantis Gruppe am Start gewesen. Das attraktive Starterfeld, gepaart mit der Streckenlänge eines Europameisterschaftslaufs war für uns die ideale Gelegenheit, um die Zusammenarbeit fernab des großen Drucks der Deutschen Rallye Meisterschaft zu starten und uns aneinander zu gewöhnen.“ Der Pfälzer zeigte auch im Mutterland des Rallyesports, dass er nicht lange braucht, um sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Nach über zwei Jahren ohne Einsatz in einem frontangetriebenen Auto mischte er gemeinsam mit Kremer ab der ersten Wertungsprüfung im vordersten Feld des Markenpokals mit. Die Zusammenarbeit funktionierte sofort problemlos. Nach zwei Tagen hochklassiger Rallyeaction mit teilweise Zehntel-Sekunden-Kämpfen, zwölf Wertungsprüfungen und rund 200 Kilometern auf Bestzeit sicherte sich das Duo Rang drei im Stellantis Motorsport Rally Cup France mit nur zehn Sekunden Rückstand auf den Sieger. „Die Rally du Touquet hat alles gehalten, was ich mir davon versprochen hatte. Nach einer langen fünfmonatigen Winterpause war es wichtig, wieder in den Fahrrhythmus zu kommen und auch die Abläufe und Details während der Rallye mit Ella vor Beginn der Deutschen Rallye Meisterschaft zu trainieren. Ella hat einen tollen Job gemacht, ich glaube das zeigt unser Ergebnis bei einer für mich gänzlich unbekannten Rallye sehr deutlich. Daher freue ich mich jetzt umso mehr, wenn es für uns bald auch hierzulande losgeht. Der Stellantis Motorsport Rally Cup France besteht aus sechs Läufen. Nach dem Auftritt in Touquet hätte ich definitiv Lust auf weitere Starts. Ob dies zu realisieren ist, müssen wir aber zunächst mit meinen Partnern erörtern“, fasst Griebel den Saisonauftakt zusammen. Griebel und Kremer werden am letzten Aprilwochenende bei der ADAC Rallye Sulingen in die Deutsche Rallye Meisterschaft starten. Da in diesem Jahr jedes Team nur bei sechs der insgesamt sieben Rallyes punktberechtigt ist, verzichtet das Duo auf eine Teilnahme beim Saisonauftakt im Erzgebirge.
24.03.2025 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Damien Saulnier
Marijan Griebel mit gelungenem WM-Comeback
- Central European Rally Griebels erster WRC2-Start seit 2019
- Gesamtrang 13 nach viertägiger Sekundenschlacht durch drei verschiedene Länder
- Einzigartiges Konzept mit zehntausenden Zuschauern und toller Stimmung
Nach mehrjähriger Pause durfte sich der frischgebackene vierfache Deutsche Rallye Meister Marijan Griebel (35, Hahnweiler) gemeinsam mit seinem 30-jährigen pfälzer Beifahrer Tobias Braun wieder auf großer Bühne mit den besten Rallyepiloten der Welt messen. Den Rahmen hierzu bot am vergangenen Wochenende die Central European Rally, die mit einem einzigartigen, länderübergreifenden Konzept den Rahmen für den dreizehnten Lauf zur Rallye Weltmeisterschaft (WRC) bildete. Der Start fand inmitten der tschechischen Hauptstadt Prag statt. An den darauffolgenden dreieinhalb Tagen führte die Route die Rallyeasse über insgesamt achtzehn Wertungsprüfungen durch Tschechien, Österreich und Deutschland. Mit dem aus der Deutschen Rallye Meisterschaft bekannten Skoda Fabia RS Rally2 des Pole Promotion Teams meisterten Griebel und Braun die anfangs sehr wechselhaften Wetterbedingungen, die zu extrem unterschiedlichen und ständig wechselnden Gripverhältnissen auf den Strecken führten, bravourös. Mit konstant schnellen Zeiten und fehlerfreier Fahrt inmitten der arrivierten internationalen Elite platzierten sie sich nach knapp drei Stunden Gesamtfahrzeit als bestes deutsches Team auf dem dreizehnten Gesamtrang und dem siebten WRC2-Platz. „Es war mir eine große Freude und Ehre, nach so langer Zeit endlich wieder in der WRC an den Start zu gehen. Durch unseren frühzeitigen Titelgewinn in diesem Jahr in Verbindung mit der grandiosen Unterstützung meiner Partner ist es uns gelungen, das (finanzielle) Mammutprojekt eines WRC-Events erfolgreich auf die Beine zu stellen. Wir hatten riesigen Spaß und ich habe jeden Meter in unserem tadellos funktionierenden Skoda Fabia RS Rally2 genossen. Danke an meine Partner, die zehntausenden Zuschauer für eine tolle Kulisse, Tobi für einen super Job und auch an mein Pole Promotion Team, die wieder einmal fehlerlos gearbeitet haben“, bilanziert der Pfälzer nach der Zielankunft in Passau. Nach einer überaus erfolgreichen Saison mit insgesamt acht Gesamtsiegen und dem nationalen Meistertitel ist das Sportjahr für Griebel und Braun beendet. Über die weiteren sportlichen Pläne des Duos für das Jahr 2025 wird zu gegebener Zeit berichtet.
22.10.2024 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Honza Fronek
Griebel in der Deutschen Rallye Meisterschaft auf Titelkurs

- Platz drei für Marijan Griebel bei der ADAC Rallye Stemweder Berg
- Enger Sekundenkrimi fesselt Aktive und Zuschauer bis zum Schluss
- Finale an der Ostsee Anfang September
Der Tross der Deutschen Rallye Meisterschaft machte am vergangenen Wochenende rund um Lübbecke an der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen halt. Die ADAC Rallye Stemweder Berg bildete den Rahmen für den sechsten von insgesamt sieben DRM-Läufen. Als souveräne Tabellenführer und Sieger der letzten vier Rallyes starteten der 35-jährige Polizeihauptkommissar Marijan Griebel (Hahnweiler) und sein Beifahrer Tobias Braun (29, Stadthagen) mit viel Selbstvertrauen in die Veranstaltung. Bereits vom Start weg entwickelte sich ein enger Dreikampf um die Spitzenposition zwischen Griebels härtestem Titelkonkurrenten Julius Tannert sowie einem weiteren Sachsen und Griebel selbst. Nachdem die Führung mehrfach wechselte übernachtete Griebel in seinem Pole Promtoion Skoda Fabia RS Rally2 schließlich auf dem Platz an der Sonne. Der Vorsprung betrug jedoch weniger als drei Sekunden. Selbiges Bild bot sich den zahlreichen Zuschauern an den insgesamt vierzehn Wertungsprüfungen zunächst am Morgen des zweiten Rallyetages. Der dreifache Deutsche Meister baute seinen Vorsprung mit zwei weiteren Bestzeiten auf zwischenzeitlich knapp sieben Sekunden aus, ehe Tannert in der zweiten Rallyehälfte den Abstand wieder Stück für Stück verkürzte. In einer extrem schnellen Asphaltpassage, die am finalen Nachmittag der Veranstaltung zweimal befahren wurde, verlor Griebel dann die entscheidenden Sekunden. „Dort wurden offensichtlich unmittelbar vor der Veranstaltung Ausbesserungsarbeiten der Aspahltdecke durchgeführt. Dies hatte zur Folge, dass die gesamte Fahrbahn mit Rollsplit übersät war. Normal kann ich beim Einlenken exakt einschätzen, wo ich am Ende der Kurve mit meinem Skoda Fabia RS Rally2 lande. Das war hier unvorhersehbar und auch teilweise gefährlich, weshalb ich bewusst dosiert gefahren bin um unsere Meisterschaftsambitionen nicht unnötig zu gefährden“, bilanziert Griebel. Nach einem packenden Fight, der sowohl die Akteure selbst wie auch die zahlreichen Zuschauer in ihren Bann zog, landeten Griebel und Braun letztlich rund zehn Sekunden hinter den Siegern auf Platz drei am Stemweder Berg. „Das war das Minimalziel, was wir uns vor der Rallye gesteckt hatten, daher geht das für mich nach vier Siegen völlig in Ordnung. In der Meisterschaft haben wir durch eine abermals ordentliche Power-Stage Ausbeute nur acht unserer ursprünglich 25 Zähler Vorsprung verloren. Die Ausgangsposition für das Finale an der Ostsee in vier Wochen ist daher mehr als ordentlich“, lautet Griebels Fazit nach der Veranstaltung. Die ADAC Ostsee Rallye findet am 6./7. September zwischen Lübeck und Kiel in Ostholstein statt.
12.08.2024 - Text: Marijan Griebel / Foto: Lothar Bökamp / Antrieb.media
Heimsieg für Marijan Griebel

- Griebel / Braun gewinnen die ADAC Saarland-Pfalz Rallye
- Vierter Sieg in Folge bedeutet wichtigen Schritt in Richtung viertem DRM-Titel
- Bestes Rallyewetter und viele Zuschauer machen Heimspiel zum Rallyefest
Die verfluchte Zahl „13“ sollte Marijan Griebel (35, Hahnweiler) und seinem Stadthagener Beifahrer Tobias Braun (29) kein Unglück bringen. Den dreizehnten Start des Pfälzer Polizeibeamten bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye – keine Veranstaltung bestritt Griebel häufiger – kürte der dreifache Deutsche Rallye Meister mit einem eindrucksvollen Start-Ziel Sieg und baute die Führung in der Meisterschaftstabelle weiter aus. Bereits auf der allerersten der insgesamt zwölf Wertungsprüfungen überschlugen sich die Ereignisse. Auf den zahlreichen, für Fans und Fotografen extrem spektakulären, Schotterabschnitten handelten sich gleich mehrere Teilnehmer zeitraubende Reifenschäden ein. Griebel startete fehlerfrei und setzte sich direkt mit mehr als zehn Sekunden Vorsprung an die Spitze des Feldes. Fortan diktierte der Sieger der letzten drei Ausgaben in seinem Skoda Fabia RS Rally2 bei sommerlichen Temperaturen das Geschehen, bot den zahlreichen heimischen Fans an den Wertungsprüfungen eine tolle Show und konnte letztlich ohne größere Probleme den vierten Saarland-Pfalz Sieg wie auch den vierten DRM-Sieg in diesem Jahr feiern. Entsprechend glücklich und erleichtert zeigte sich Griebel nach getaner Arbeit. „Zunächst möchte ich dem Veranstalter ein großes Lob aussprechen. Die Strecken waren anspruchsvoll und abwechslungsreich, die Organisation hat einen tollen Job gemacht. Natürlich ist es immer etwas Besonderes in der Heimat zu fahren, die Rallye führt Jahr für Jahr quasi an meiner Haustür vorbei. Es ist aber auch ein besonderer Druck, denn nach meinem Hattrick in den letzten drei Jahren hat jeder einen weiteren Sieg erwartet. Ich bin super happy, dass wir erneut abliefern und einen weiteren Schritt in Richtung Meistertitel machen konnten. Noch sind wir aber nicht am Ziel, es stehen noch zwei wichtige Veranstaltungen auf dem Programm, bei denen wir unbedingt punkten müssen. Danke an mein Team Pole Promotion, meine Partner sowie die zahlreichen Fans an der Strecke. Dieses Wochenende war eines der absoluten Highlights dieses Jahres.“ Da Griebels ärgster Titelwidersacher Julius Tannert aus Zwickau erneut auf dem zweiten Rang ins Ziel kam, bleibt das Titelrennen weiter spannend. Der sechste und somit vorletzte Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft findet am zweiten Augustwochenende im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg rund um Lübbecke in Nordrhein-Westfalen statt.
01.07.2024 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Foto: Georg Biegel
Der König der Weinberge schlägt wieder zu

- Dritter Mosel-Gesamtsieg in Folge für Marijan Griebel und Tobias Braun
- Führung in der Deutschen Rallye Meisterschaft weiter ausgebaut
- Heimspiel für Griebel rund um St. Wendel steht an
Der König der Weinberge hat es wieder getan. Marijan Griebel (35, Hahnweiler) und sein Copilot Tobias Braun (29, Bückeburg) gewinnen zum dritten Mal in Folge die Rallye ADAC Mittelrhein rund um Wittlich an der Mosel. Die erste Etappe der Veranstaltung führte die rund 90 Teilnehmer aus Deutschland und dem benachbarten Ausland in die Weinberge entlang der Mosel. Mit fünf von sechs möglichen Bestzeiten setzten sich Griebel / Braun vom Start weg an die Spitze und konnten im beliebten Jagdrevier des Polizeihauptkommissars den Grundstein für den späteren Erfolg legen. Mit einer schnellen, präzisen und fehlerfreien Fahrt in den schmalen, winkligen und mit vielen Spitzkehren garnierten Weinbergswegen fuhr Griebel über eine halbe Minute Vorsprung auf den Rest des Feldes heraus. Am kürzeren zweiten Rallyetag kontrollierte der Pfälzer das Geschehen, überließ seinem ärgsten Widersacher Julius Tannert (34, Zwickau) die Bestzeiten ohne jedoch jemals wirklich unter Druck zu geraten. „Das war ein fantastisches Wochenende für Tobi und mich sowie unser gesamtes Pole Promotion Team. Der erste Rallyetag war Genuss pur. Ich liebe die Wertungsprüfungen in den Weinbergen und habe es wahrlich genossen, mit unserem Skoda Fabia RS Rally2 in Höchstgeschwindigkeit die schwierigen Strecken zu meistern. Trotz der insgesamt sieben Rallyes gibt es kein Streichergebnis in der Deutschen Meisterschaft, das heißt ein einziger Fehler könnte das Ende jeglicher Titelträume bedeuten. Von daher haben wir es am zweiten Tag etwas ruhiger angehen lassen und sind sicher dem Sieg entgegengefahren“, resümiert der sichtlich zufriedene dreifache Deutsche Rallye Meister. Mit dem dritten DRM-Sieg in Serie bauen Griebel und Braun ihren Vorsprung in der Deutschen Rallye Meisterschaft von elf auf nun 17 Punkte aus. Bereits in anderthalb Wochen findet der fünfte Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft im Rahmen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye rund um St. Wendel statt.
18.06.2024 - Text: Marijan Griebel Presseservice / Bild: Lothar Bökamp
Meisterliche Hunsrück-Premiere für Griebel

- Gesamtsieg für Griebel/Braun bei der 34. Hunsrück Rallye
- Maximale Meisterschaftspunkte durch Power Stage Triumphe
- Spektakuläre Wertungsprüfungen und viele Zuschauer rund um Idar-Oberstein
Der 35-jährige Hahnweilerer Marijan Griebel und sein Copilot Tobias Braun (29, Stadthagen) gewinnen nach einer souveränen Vorstellung die 34. Hunsrück Rallye powered by Deutsche Edelsteinstraße. War die „Hunsrück“ bis Anfang der 2000er-Jahre noch als Mehrtagesveranstaltung eine der größten Rallyes in Europa, kehrte sie nun nach gut zwei Jahrzehnten Abstinenz als Sprintveranstaltung wieder zurück in den Kalender der Deutschen Rallye Meisterschaft. Ein Gewitterschauer mit Starkregen etwa eine Stunde vor dem Start erschwerte den über 100 Teilnehmern die ohnehin anspruchsvolle Zeitenhatz über die insgesamt acht Wertungsprüfungen rund um Idar-Oberstein im Landkreis Birkenfeld. Der dreifache Deutsche Meister Marijan Griebel kam mit den Bedingungen am besten zurecht, legte los wie die Feuerwehr und setzte sich vom ersten Meter an die Spitze des Feldes. Mit insgesamt fünf Bestzeiten, darunter auch den beiden mit Extrapunkten aufgewerteten sogenannten „Power Stages“, sicherte sich das Duo Griebel/Braun nicht nur den Gesamtsieg, sondern auch die maximale Punkteausbeute und baute den Vorsprung im Klassement der Deutschen Meisterschaft auf elf Punkte aus. „Obwohl die Hunsrück Rallye seit dem Jahr 2016 sozusagen reaktiviert wurde, bin ich noch nie hier gestartet und war aufgrund der schwierigen Bedingungen vor dem Start schon etwas nervös. Heute muss ich meinem Team Pole Promotion aber ein großes Kompliment aussprechen: Unser Skoda Fabia RS Rally2 war für die komplizierten Bedingungen perfekt eingestellt, sodass ich auch in den matschigsten Passagen jederzeit volle Kontrolle und Vertrauen hatte. Ich glaube, das war der Schlüssel zum Sieg. Auch den Organisatoren möchte ich ein Lob aussprechen, die bei ihrer DRM-Premiere einen tollen Job gemacht haben. Die ausnahmslos tollen Strecken waren zudem von extrem vielen Zuschauern gesäumt, so macht das Fahren umso mehr Spaß“, zieht der Pfälzer ein durchweg positives Fazit. Einen weiteren Grund zur Freude dürften auch einige Kinder in der Region haben. Griebel initiierte vor der Veranstaltung mit einem seiner Partner die Aktion, pro gefahrener Bestzeit 100 Euro für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Durch das sehr gelungene Wochenende erhält die Aktionsgemeinschaft Kind für Kinder Kirschweiler e.V. nun 500 Euro, die vollends in Projekte zugunsten unserer Kleinsten fließen. Der nächste Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft findet vom 14.-16. Juni rund um Wittlich an der Mosel statt.
28.05.2024 - Text: Marijan Griebel / Foto: Georg Biegel
Marijan Griebel besiegt seinen „Sulingen-Fluch“
- Gesamtsieg für Griebel/Braun bei der 35. ADAC ACTRONICS Rallye Sulingen
- Erster Sieg für den Pfälzer in Niedersachsen nach zwei kapitalen Ausfällen
- Nächster DRM-Lauf bereits Ende Mai im Landkreis Birkenfeld
Mit der ADAC ACTRONICS Rallye Sulingen hatten der dreifache Deutsche Rallye-Meister Marijan Griebel (34, Hahnweiler) und sein Beifahrer Tobias Braun (29, Bückeburg) noch eine Rechnung offen. Im Jahr 2022 fing das Einsatzfahrzeug des Duos urplötzlich Feuer und stand minutenlang in Flammen, ehe Griebel vergangenes Jahr in aussichtsreicher Position liegend gegen einen Baum krachte und beinahe jegliche Meisterschaftsträume hätte begraben müssen.
Ein Déjà-vu sollte es dieses Jahr nicht geben, obwohl der erste Rallyetag in der Streckenführung genau jenem aus dem Vorjahr ähnelte, als Griebel das seltene Malheur passierte. Doch exakt auf der letzten Wertungsprüfung der ersten Etappe, die im sogenannten „IVG-Gelände“, einem ehemaligen Militärdepot mit dicht bewachsenen Wäldern und engen Betonstraßen, stattfand, setzten Griebel und Braun eine eindrucksvolle Bestzeit und konnten sich erstmals an die Spitze des rund 100 Teilnehmer starken Feldes setzen.
Diese Spitzenposition gab der Polizeihauptkommissar am Folgetag nicht mehr ab. Nach anfänglichem Druck seines ärgsten Titelkonkurrenten Julius Tannert aus Sachsen setzte sich Griebel im letzten Drittel der Rallye mit zwei Glanzzeiten sukzessive weiter ab. Auch einige Regentropfen auf den letzten beiden Wertungsprüfungen brachten den Pfälzer nicht mehr aus der Ruhe. Griebel durfte letztlich im fünften Anlauf endlich den ersten Gesamtsieg in der niedersächsischen Kleinstadt feiern.
„Ich bin überglücklich, die Misere speziell aus den letzten beiden Jahren ad acta gelegt und hier gewonnen zu haben. Sowohl Tobi als auch das gesamte Team Pole Promotion haben einen großartigen Job gemacht. Der dritte Gesamtrang meines Teamkollegen und -chefs Dennis Rostek rundet ein für uns perfektes Wochenende ab. Wir konnten außerdem knapp die Führung in der Deutschen Meisterschaft übernehmen und schauen jetzt zuversichtlich auf die nächsten Läufe, die mit den Austragungsorten rund um Idar-Oberstein, Wittlich und St. Wendel allesamt in meiner Heimat liegen. Ich freue mich riesig vor den eigenen Fans zu fahren und hoffe, wir können nahtlos an den Auftritt in Sulingen anknüpfen“, bilanzierte Marijan Griebel nach der Zieldurchfahrt.
Das Klassement der Deutschen Rallye-Meisterschaft führt Griebel nach zwei von insgesamt sieben Läufen mit 69 Punkten vor Tannert mit 64 und dem Bückeburger Dennis Rostek mit 48 Zählern an.
Der nächste Lauf findet am 25. Mai in der Verbandsgemeinde Herrstein im Landkreis Birkenfeld statt und ist zum ersten Mal seit mehreren Jahrzehnten Bestandteil der Deutschen Rallye Meisterschaft.06.05.2024 - Text: Marijan Griebel Presseservice, Foto: Pole Promotion
Marijan Griebel ist bereit für die Mission Titelverteidigung
- Gesamtsiege zur Vorbereitung bei den Rallyes in Oschersleben und Kempenich
- Bewährtes Umfeld: Im Pole Promotion Skoda Fabia mit Tobias Braun als Co-Pilot
- Saisonstart in der Deutschen Meisterschaft kommende Woche im Erzgebirge
Die Weichen sind gestellt und die Vorbereitungen nahezu abgeschlossen. Der 34-jährige Hahnweilerer Marijan Griebel befindet sich bereits wieder im Wettkampfmodus. Gemeinsam mit seinem bewährten Team Pole Promotion, Co-Pilot Tobias Braun (29, Bückeburg) und dem Skoda Fabia RS Rally2-Meisterauto aus dem Vorjahr hat der Pfälzer bereits zwei Rallyes in den vergangenen beiden Wochen bestritten, um den Winterrost abzuschütteln. Die Saisonpremiere fand bei der Welfen Rallye in Oschersleben (Sachsen-Anhalt) statt, ehe eine Woche später mit der ADAC Rallye Kempenich in der Eifel ein echter Frühjahrsklassiker auf dem Programm stand. Beide Veranstaltungen verliefen äußerst erfolgreich. Griebel und Braun konnten nicht nur zwei Gesamtsiege verbuchen sondern auch jede einzelne der insgesamt zwanzig gefahrenen Wertungsprüfungen für sich entscheiden. „Die Gesamtsiege sind natürlich immer toll, fairerweise muss man aber auch sagen dass wir bei diesen beiden Vorbereitungsläufen noch nicht auf die Creme de la Creme des deutschen Rallyesports getroffen sind und die Siege in gewisser Weise daher auch eine Pflichtaufgabe darstellten. Viel wichtiger war es uns, wieder in einen gewissen Rhythmus zu kommen und auch kleinere Updates am Auto im Wettbewerb zu testen. Das hat soweit alles gut funktioniert, jetzt freuen wir uns auf den „richtigen“ Saisonstart kommende Woche im Erzgebirge“, fasst Griebel die Geschehnisse der letzten Wochen zusammen. Beim ersten DRM-Lauf sind am 15./16. März rund um die Stadt Stollberg in Sachsen insgesamt rund 140 Bestzeitkilometer verteilt auf zwölf Wertungsprüfungen zu absolvieren. Die Deutsche Rallye Meisterschaft umfasst in diesem Jahr insgesamt sieben Läufe. Rallyefans aus Griebels Heimat können sich auf geballte Leckerbissen im Frühsommer einstellen. Die Läufe drei bis fünf finden im Rahmen der ADAC Hunsrück Junior Rallye, der Rallye ADAC Mittelrhein sowie der ADAC Saarland-Pfalz Rallye in Idar-Oberstein, Wittlich und St. Wendel unweit der Heimat des dreimaligen Deutschen Meisters statt.
05.03.2024 - Text: Marijan Griebel Presseservice, Foto: Lukas Kathol
GESAMTSIEG
1. Gesamtsieg für Raffael Sulzinger und Lisa Kiefer
Ford Fiesta Rally2 Crew lässt Konkurrenz keine Chance
Erfolg macht Lust auf mehr
Der Tittlinger-Rallyepilot Raffael Sulzinger (ADAC Südbayern/MSC Dreiburgenland) und seine Pfälzer Co-Pilotin Lisa Kiefer (ADAC Pfalz/MC Haßloch) gewinnen im Ford Fiesta Rally2 die AvD Niederbayern Rallye. Beim 9. Lauf zum DMSB Rallye Cup (2. Bundesliga) dominieren die Beiden vom Start weg und holen alle 6 Bestzeiten im Bayerischen Wald. Nach über 4 Monaten saß Sulzinger am vergangenen Samstag erstmals wieder am Steuer eines Rallyeautos. Ohne Training startete er gemeinsam mit seiner Beifahrerin und Partnerin Lisa Kiefer um 12 Uhr in Richtung WP1 “Außerrötzing”. Eine Verzögerung von über 20 Minuten am Start sorgte dafür, dass Reifen, Bremsen und Fahrwerk wieder komplett kalt waren. Das ist bei einem Wettbewerbsfahrzeug zum einen immer schlecht und wirkt sich zum anderen nicht unbedingt positiv auf das Wohlbefinden der Crew nach einer so langen Wettbewerbspause aus.
Ab dem ersten Meter in Führung
Die Beiden tasteten sich ran und holten zugleich die erste Bestzeit. Vor WP2 “Col de Ranfels” schätzte Raffael die Situation der Rallye-Reifen falsch ein. Sie starteten somit mit einem zu niedrigen Luftdruck, was sich sehr negativ auf das Fahrverhalten des € 360.000 teuren Sportgeräts auswirkte. Dennoch erneut die Bestzeit. Zur Halbzeit nach 3 Wertungsprüfungen lagen Sulzinger/Kiefer mit 25 Sekunden Vorsprung vor dem Österreicher Wurz im baugleichen WRC2-Auto in Führung. Trotz rund 25 Kilogramm Zusatzgewicht durch ein zweites Reserverad.Der Reifenpoker
Auch auf die zweite Schleife starteten der Niederbayer und die Pfälzerin mit zwei Ersatzrädern, denn die Chance auf einen Regenschauer lag bei über 50%. Sie fuhren auf allen 3 Wertungsprüfungen, nun mit wachsendem Vertrauen, rund eine halbe Sekunde pro Kilometer schneller als im ersten Durchgang. Dies bedeutete am Papier weitere 3 - und somit alle 6 - Bestzeiten sowie den Sieg mit rund 1.20 min Vorsprung auf Platz 2.Ende der Pechsträhne
Seit 2022 klebte Sulzinger/Kiefer das Pech an den Rennschuhen. Zwei knapp verpasste Titel in der 2WD-Wertung der Deutschen Rallye Meisterschaft. Eine defekte Zündkerze, ein defekter Turbo und eine defekte Dichtung an der Lenkung bei den ersten Starts im WRC2-Auto. Umso schöner der Erfolg beim zweiten Heimspiel in dieser Saison. "Es hat unglaublich viel Spaß gemacht mit diesem besonderen Rallyeauto, vor den unzähligen Zuschauern, über diese ultra-schnellen Wertungsprüfungen zu fahren. Vor allem aber fiel eine große Last von den Schultern nach dem ganzen Pech. Das macht nun richtig richtig Lust auf MEHR", schwärmt der Pilot.Blick in die Zukunft
Aktuell arbeiten die Beiden an Konzepten für weitere Rallye-Teilnahmen in dieser Saison. Der sportliche Erfolg und die tolle Reichweite bei der Niederbayern Rallye wirken sich hoffentlich positiv auf die weitere Planung aus.02.09.2025 - Text und Foto: Raffael Sulzinger
Zehntausende Besucher und Traumwetter
Raffael Sulzinger / Lisa Kiefer zu Gast bei Events in Passau & Speyer
SIM-Racing und Demo-Fahrten beim BRAZZELTAG im Technik Museum
Fiesta Rally2 als Highlight bei Oldtimer-Treffen in Passau
Zeitgleich fanden das erste Oldtimer-Treffen des MSC Passau und der bereits legendäre BRAZZELTAG im Technik Museum Speyer statt. Volles Programm für Raffael Sulzinger und Lisa Kiefer, denn beide Veranstalter wollten das Rallye-Team vor Ort präsentieren. Als fixer Termin im Kalender gilt der BRAZZELTAG. Ein 3-tägiges Event, welches jährlich mehr als Zwanzigtausend “Motor-Begeisterte” ins Technik Museum am Rhein lockt. Vom aus Schrottteilen geschweißten Motorrad bis zur Transall C160 gibt es dort so ziemlich alles zu bestaunen, was das “Verbrennungsmotoren-Herz” höher schlagen lässt und zwar aus jeder Epoche. Mittlerweile zum dritten Mal vertreten Lisa Kiefer und Raffael Sulzinger dort die aktiven Automobil-Motorsportler. In diesem Jahr mit einem eigenen Verkaufsstand für u.a. selbst bedruckte T-Shirts und Taschen sowie einem Renn-Simulator, auf dem Jung und Alt sein Können unter Beweis stellen und tolle Preise gewinnen konnte. Zudem absolvierten Lisa Kiefer im Slalom Peugeot 106 Rallye und ihr Bruder Max im VW Golf 2 Cup Rallye-Auto Demofahrten auf dem “BRAZZEL-Parcours”. Nach Tag 1 in der Pfalz fuhr Raffael über Nacht zurück nach Niederbayern. Denn am Samstag war er als VIP-Gast beim 1. Oldtimer Treffen des MSC Passau. Am Gelände der Firma Richter+Frenzel fanden sich bei ebenfalls herrlichem Frühsommer-Wetter hunderte Oldtimer und tausende Automobil-Fans ein. Das Highlight war tatsächlich kein Oldtimer, sondern der Ford Fiesta Rally2 (Bj. 2024), welcher am Stand der Central European Rally zu Werbezwecken für die Rallye-WM im Oktober ausgestellt wurde. Selbstverständlich in der “Kriegsbemalung” von Sulzinger/Kiefer, als “Zuckerl” für die Sponsoren des Teams.
22.05.2025 - Text und Foto: Raffael Sulzinger
Mit Startnummer 1 auf Bestzeitenjagd
Raffael Sulzinger und Lisa Kiefer starten erneut im “WRC2-Auto”
Team geht mit Startnummer 1 auf die Strecken im Passauer Land
Rekord-Teilnehmerzahl am Karsamstag in Tiefenbach
Die Vorfreude beim Tittlinger Rallye-Piloten Raffael Sulzinger (ADAC Südbayern/MSC Dreiburgenland) und seiner Co-Pilotin Lisa Kiefer (ADAC Pfalz/MC Haßloch) ist riesig. Am Karsamstag starten sie zum zweiten Mal in Folge im Ford Fiesta aus der Top-Kategorie “Rally2” bei der ADAC Oster-Rallye des ASC Tiefenbach. Bei der fulminanten Premiere vergangenes Jahr schrammten Sie haarscharf an einer Bestzeit vorbei, ehe eine defekte Zündkerze die Zielankunft auf dem Siegerpodest vereitelte. Noch vor 3 Wochen gingen die Beiden beim Auftakt der Deutschen Rallye Meisterschaft im Erzgebirge getrennte Wege. Lisa als Co-Pilotin von Chris Gropengießer und Raffael als Co-Pilot und Coach bei Andreas Franke - jeweils in Skoda Fabia der Rally2-Kategorie. “Es freut mich, wenn ich Andreas mit meiner Erfahrung weiterhelfen kann und wir hatten auch viel Spaß im Auto. Mein Lieblingsplatz ist und bleibt aber der hinterm Lenkrad.”, grinst der Niederbayer. Dementsprechend groß ist die Vorfreude am kommenden Samstag selbst wieder am Lenkrad zu drehen. In einem 300PS-Ford-Fiesta mit Allradantrieb, wie er auch in der WRC2-Weltmeisterschaft zum Einsatz kommt. “So ein Projekt auf die Beine zu stellen bedeutet viel Arbeit, schlaflose Nächte und auch mit Enttäuschungen umgehen zu können. Mein Dank gilt den Unternehmen, die trotz der wirtschaftlichen Situation Budgets in Werbung und Spaß investieren. Für mich ein absoluter Traum der in Erfüllung geht, mit so einem Auto Rallyes fahren zu dürfen.”, schwärmt Raffael.
Mit Startnummer 1 auf Bestzeitenjagd
105 Teilnehmer aus 4 Nationen fahren am Karsamstag ab 12 Uhr im 1-Minuten-Takt über die Startrampe auf dem Gienger-Gelände in Tiefenbach. Sulzinger/Kiefer gehen mit der Startnummer 1 als erste ins Rennen. Für Lisa bedeutet die Oster-Rallye zumeist aber Freud und Leid gleichzeitig. “Zum wiederholten Mal fällt Raffaels Heimrallye so, dass ich meinen Geburtstag nicht mit Freunden und meiner Familie in der Pfalz feiern kann. Daher wünsche ich mir nichts mehr, als ein tolles Wochenende und das nötige Glück, um diesmal vielleicht sogar ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen.”, verrät die Pfälzerin.Karfreitag im Gasthaus Öller
Wer die Beiden im Vorfeld der Rallye persönlich treffen möchte, hat am Freitagabend die Möglichkeit dazu. Obligatorisch ist und isst das Team beim langjährigen Partner Gasthaus Öller in Schalding - das sich über alle Rallye-Begeisterten in der Gaststube oder im Saal sehr freut.12.05.2025 - Text und Foto: Raffael Sulzinger
Erfolgreicher Testlauf vor traumhafter Kulisse
- Raffael Sulzinger und Lisa Kiefer als Vorwagen bei der Central European Rally
- Erfolgreicher Testlauf im WRC2-Auto bei der Weltmeisterschaft
- Crew arbeitet an den “Reiseplänen für die Zukunft”
Aufregende Tage liegen hinter der Crew Raffael Sulzinger (ADAC Südbayern/MSC Dreiburgenland) und Lisa Kiefer (ADAC Pfalz/MC Haßloch). Die beiden starteten am Wochenende als “schneller Vorwagen” bei der Central European Rally. Das Ziel dabei: Im Rally2-Auto ohne Wettbewerbsdruck weiter Erfahrung sammeln und verschiedene Setups probieren.
Die WM-Woche begann mit dem offiziellen WRC2-Test in Tittling. Dieser wurde u.a. vom MSC Dreiburgenland organisiert und bot den teilnehmenden Teams die Möglichkeit ihre Boliden im Vorfeld der Rallye zu testen. Diese wählten dafür bewusst die Shakedown-Strecke aus dem letzten Jahr. “Eine Ehre für uns. Das spricht ganz klar für die tolle und anspruchsvolle Strecke zwischen Tittling und Preming sowie für unsere Arbeit im Vorjahr. Unser Dank gilt den zuständigen Gemeinden, dass wir diese Strecke nutzen dürfen”, freut sich Raffaels Vater Reinhard (Organisator). Am Dienstag stand für Raffael und Lisa die Streckenbesichtigung (Recce) auf dem Programm. Etwa 8 Stunden dauerte die Erstellung des sogenannten Aufschriebs (Pacenotes), welcher im Rallyesport essentiell wichtig ist. Mittwoch bis Freitag dann verschiedene TV- und Media Termine, während ihr Ford Fiesta Rally2 für die FIA-Sicherheitsschulung der Rettungskräfte bei der Central European Rally zur Verfügung stand. Bei einstelligen Temperaturen und zum Teil dichtem Nebel ging es am Samstag mit 6 Uhr sehr früh los. Vom Servicepark im Rottal aus zur ersten Wertungsprüfung im Bayerischen Wald bei Hauzenberg. Besagter Nebel sorgte dazu für eine teilweise nasse Fahrbahn. “Wir waren mit mittelweichen Slick-Reifen am Start. Zudem hatten wir 2 Reserveräder an Bord und im Gegensatz zu den Teilnehmern in Wertung einen komplett vollen Tank. Somit war die erste Schleife nicht einfach. Aber es ging ja ums Lernen und nicht um Bestzeiten”, berichtet Raffael.
Copilotin ohne Stimme
Die zweite Schleife mit leichterem Auto und weicherem Setup verlief deutlich besser. Dann aber der Schock am Abend: plötzlich hatte Lisa - die bereits mehrere Tage mit einer Erkältung kämpfte - keine Stimme mehr. “Meine größte Sorge war, dass Raffael mich auf den Wertungsprüfungen nicht hören kann und ohne meine Ansagen quasi “auf Sicht” fahren muss. Zum Glück hatte es aber irgendwie geklappt. Wir brachten den Fiesta Rally2 ohne Kratzer und mit ganz viel Spaß zur Zielrampe auf dem Passauer Radhausplatz.”, freut sich die Beifahrerin.So war der Start als Vorwagen ein absolut erfolgreicher Testlauf vor traumhafter Kulisse und über 90.000 Zuschauer an den Strecken.
Wie geht’s weiter?
Nach den vielversprechenden Testläufen arbeiten die beiden mit Hochdruck an einem Paket für 2025. Das hochgesteckte Ziel lautet, sich in den nächsten Jahren in der national höchsten Fahrzeugklasse Rally2 zu etablieren und an die Erfolge aus der Rally4-Klasse anzuknüpfen.29.10.2024 - Text und Foto: Raffael Sulzinger
Endlich wieder vereint im Rally 2-Cockpit

- Raffael Sulzinger am Stemweder Berg als Co-Pilot und Coach im Einsatz
- Lisa Kiefer überzeugt im ADAC Opel Electric Rally Cup mit Claire Schönborn
- Am Samstag geht es als Team zum Heimspiel bei der AvD Niederbayern-Rallye
Raffael Sulzinger (ADAC Südbayern/MSC Dreiburgenland) und Lisa Kiefer (ADAC Pfalz/MC Haßloch) waren zuletzt getrennt in den Cockpits unterwegs bei der ADAC Rallye Stemweder Berg. Am kommenden Wochenende sind sie jedoch wieder vereint und gemeinsam im Rally2-Cockpit bei der AvD Niederbayern Rallye. 2 Wochen – 2 Rallyes, die unterschiedlicher nicht hätten sein können: Zuletzt waren die beiden im hohen Norden zwischen Bremen, Osnabrück und Paderborn bei der ADAC Rallye Stemweder Berg im Einsatz, dem vorletzten Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) – und zwar beide auf dem zumindest für Raffael ungewohnten Beifahrersitz.
Lisa startete im OPEL-Werksteam
Sie navigierte und unterstützte Claire Schönborn im ADAC Opel Electric Rally Cup. Die beiden Gaststarterinnen verdienten sich höchstes Lob – nachzulesen in der offiziellen Medienmeldung zur Veranstaltung: „Einen tadellosen Einstand im Cup legte Claire Schönborn hin. Die 25-Jährige aus Löffelscheid, die sich als schnelle Bergrennfahrerin einen Namen gemacht hat, startete an der Seite ihrer routinierten Beifahrerin Lisa Kiefer als Sechste exzellent in ihre erste Rallye. Auch am zweiten Tag brachte die Rallye-Novizin die anspruchsvollen Asphalt-Prüfungen ohne gröbere Fehler hinter sich und lief am Ende auf einem feinen achten Rang ein.“ Schönborn sagte strahlend im Ziel: „Ich war zuvor ein bisschen nervös, weil ich trotz intensiver Vorbereitung nicht wusste, wie mir das Fahren nach Aufschrieb und Ansage liegen wird. Aber es hat von Beginn an gut funktioniert, natürlich auch dank Lisas perfekter Anleitung!“ Schönborn/Kiefer waren im Ziel die zweitbesten Damen im Feld. „Das war eine große Herausforderung für uns – doch es hat viel Spaß gemacht und wir haben das ziemlich gut gemeistert“, bilanzierte Lisa Kiefer nach dem souveränen Auftritt der beiden schnellen Motorsportlerinnen.
Raffael gibt Wissen an Andreas Franke weiter
Raffael Sulzinger hatte in Stemwede einen ungewohnten Doppeleinsatz. Er war als Beifahrer und Coach im Cockpit von Andreas Franke, der erst seine dritte Rallye-Saison überhaupt bestreitet. „Ich habe ihm nicht nur gesagt, wo es langgeht, sondern auch Tipps zur Ideallinie bei Rallyes und zum Umgang mit dem Fiesta Rally4 geben.“ Am Ende landeten die beiden auf dem respektablen 25. Gesamtrang und in der Klasse RC 4 auf Platz 7.
Starke Konkurrenz bei der Niederbayern Rallye
Für den nächsten Einsatz geht es nun zurück in den Süden in Raffaels Heimat: die AvD Niederbayern Rallye am kommenden Samstag (17. August). „Wir starten wieder mit dem gleichen Ford Fiesta Rally2 wie bei der ADAC Osterrallye in Tiefenbach“, freuen sich beide. Das Fahrzeug hat ein Update bekommen und ist technisch nun auf dem gleichen Stand wie die Ford-Werksautos in der WRC2. „Nichtsdestotrotz wird die Rallye keine Spazierfahrt für uns, weil die Konkurrenz extrem stark ist.“ Genannt haben für die traditionell gut besetzte Rallye 70 unter anderem Stefan Göttig mit seinem neuen Hyundai i20 N Rally2, Dominik Dinkel (Ford Fiesta Rally2) und Vorjahressieger Maximilian Koch mit dem aktuell am besten entwickelten Boliden, dem Toyota GR Yaris Rally2. „Mit Lisa Koch hat er ebenfalls eine Lisa als Beifahrerin – wird spannend zu sehen wie das Duell endet.“, zwinkern beide. Gemeinsam mit Drexler Motorsport wollen Sulzinger/Kiefer aber hauptsächlich weiter konstant mit dem Rally2-Fahrzeug lernen. „Wir freuen uns einfach die Möglichkeit zu haben mit so einem Auto vor heimischem Publikum am Start zu sein - und weiter wichtige Kilometer für zukünftige Einsätze zu sammeln.“ Die Niederbayern-Rallye führt über sechs Wertungsprüfungen und 70 Kilometer rein auf Asphalt. Wer Zeit und Lust hat: Bereits am Freitag während der technischen Abnahme zwischen 18 und 20 Uhr im Rallyezentrum auf dem Gelände der ZAW in Außernzell stellen Raffael und Lisa ihr Fahrzeug aus und stehen für Fragen parat. Alle Infos zur AvD Niederbayern-Rallye gibt es unter diesem Link.
14.08.2024 - Text und Foto: Raffael Sulzinger
Sulzinger/Kiefer steigen in die Rally2-Klasse auf
- Erster Einsatz mit Allrad-Fahrzeug bei der Oster-Rallye Tiefenbach
- Starke Konkurrenz im Starterfeld garantiert Spitzen-Motorsport
- Hoffen auf Unterstützung für weitere Rallyes mit dem Top-Boliden
Mit einem Paukenschlag in die neue Saison: Raffael Sulzinger (ADAC Südbayern/MSC Dreiburgenland) und Lisa Kiefer (ADAC Pfalz/MC Haßloch) wagen den Aufstieg in die Rally2-Klasse. Die höchste Fahrzeugklasse unterhalb der Rally1-Prototypen der WRC-Werkspiloten. Erster Saisoneinsatz mit dem allradangetriebenen Ford Fiesta ist die Oster-Rallye des ASC Tiefenbach am kommenden Samstag (30. März). Nach etlichen Jahren in diversen Frontantrieb-Klassen mit internationalen Siegen und Titel, startete das Team zuletzt in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM2). Trotz spektakulärer Einsätze, Spitzenergebnisse und den meisten Bestzeiten reichte es, wegen ziemlich viel Pech, jedoch hauchdünn nicht für den Titel. Nun schlagen die beiden ein neues Kapitel auf. „Wir standen vor der Wahl, ob wir nochmal mit dem Rally4 in der DRM2 antreten, oder uns im Rally2-Auto versuchen. Im Frontantrieb müssen wir nichts mehr beweisen und natürlich träume ich schon länger von der Top-Klasse. So entschieden wir, die Chance gleich für die Oster-Rallye am Schopfe zu packen“, verrät Sulzinger. Neben den langjährigen, treuen Sponsoren konnten auch neue Partner für das Vorhaben gewonnen werden. So gehen die beiden am Karsamstag ab 12 Uhr mit einem Boliden aus der renommierten, österreichischen Rallye-Schmiede von Zellhofer auf die schnellen Wertungsprüfungen der Osterrallye, zu der über 100 Teams gemeldet haben. Das wird gleich ein echter Prüfstein, denn die internationale Konkurrenz ist stark. In der Rally2-Klasse treten zehn Teams an – unter anderem der ehemalige ADAC 3-Städte-Rallye-Sieger Dominik Dinkel. Am Start ist aber auch der tschechische WRC3-Pilot Jan Černý, der auf die geballte Erfahrung unzähliger WRC- und ERC-Läufe vertrauen darf. „Wir sehen uns als Anfänger in diesem Feld“, betont Sulzinger, der bisher einmalig bei der „3-Städte“ 2016 mit einem R5 (dem Vorgänger-Modell der Rally2-Autos) im Einsatz war und damals eine starke Leistung abgeliefert hat. „Bei der Oster-Rallye wollen wir uns an die Zeiten der erfahrenen Konkurrenz ran arbeiten“, gibt sich Sulzinger kämpferisch.
Lisa Kiefer: „Für uns geht ein Traum in Erfüllung“
„Für uns geht jetzt ein Traum in Erfüllung“, sagt Lisa Kiefer. „Raffael freut sich sehr, mit diesem Top-Auto bei seinem Heimspiel am Start zu sein. Natürlich hat er auch ein bisschen Druck, denn wir möchten eine starke Leistung bieten und die Sponsoren überzeugen.“ Nimmt man die Osterrallye des Vorjahres als Gradmesser, stehen die Chancen nicht schlecht: Hier drifteten die beiden mit dem zweiradangetriebenen Rally4 auf den 2. Gesamtplatz und mussten nur dem österreichischen Staatsmeister Simon Wagner – in einem Rally2 den Vortritt lassen. „Deswegen hoffen wir schon, dass wir vielleicht sogar um die ein oder andere Bestzeit auf den Wertungsprüfungen mitfahren können“, gibt sich Kiefer optimistisch. „Wir möchten zum einen Spaß im Cockpit haben, jedoch natürlich auch erfolgreich sein.“ Denn mit einer starken Leistung im Osternest wollen Sulzinger und Kiefer gleich nach den Feiertagen mit den Partnern und Sponsoren die weiteren Schritte besprechen. Das Ziel ist ambitioniert. „Wir werden heuer keine Serie wie die DRM fahren. Das Ziel ist die Teilnahme an ausgesuchten Rallyes im Rally2-Auto, um weiter Erfahrung zu sammeln. Am Budget für dieses Projekt arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnern und können dafür hoffentlich auch noch neue Sponsoren begeistern.“ Für ihren gemeinsamen Rally2-Traum werden Sulzinger und Kiefer alles geben. In Tiefenbach wollen sie am Samstag das erste Kapitel dafür schreiben. Alle Infos zur Osterrallye des ASC Tiefenbach gibt es unter www.asc-tiefenbach.de28.03.2024 - Text und Foto: Raffael Sulzinger
Saisonstart des ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup Region Mitte
Auch in diesem Jahr habe ich mich dazu entschlossen, beim Clubsport Rallye Sprint Cup des ADAC Region Mitte teilzunehmen. Da die erste Veranstaltung am 13. April in Harsewinkel ausfiel, wurde deshalb am 27.April in Deimberg eine Doppelveranstaltung durchgeführt. Ausrichter der Veranstaltung war der Ortsclub MSC Potzberg vom ADAC Pfalz. Sowohl die Temperaturen als auch das Wetter waren überwiegend top. Die beiden Wertungsprüfungen hatten jeweils eine Länge von ca. 6,5 km. Im Starterfeld waren viele neue Gesichter zu sehen, auch neue Rallyeteams des ADAC Pfalz waren vor Ort. Ich verstand mich auf Anhieb gut mit den neuen Fahrern, merkte aber auch gleich, dass es auch dieses Jahr wieder auf einen starken Konkurrenzkampf hinausläuft. Als Co-Pilotin kam bei dieser Veranstaltung wieder meine Schwester, Lisa Kiefer, zum Einsatz. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung und der gemeinsamen Einsätze letztes Jahr, war die Kommunikation gleich auf Anhieb sehr gut. Ebenso konnte ich wieder wertvolle Tipps und Tricks meiner Schwester mitnehmen. Anfangs musste ich mich zunächst wieder an das Auto gewöhnen. Nach der ersten Wertungsprüfung lag ich auf einem soliden siebten Platz. Der Aufschrieb passte, nur musste ich noch an meinen Bremspunkten arbeiten. Auf der zweiten Wertungsprüfung konnte ich mich zwar zeitlich ein wenig verbessern, jedoch schlief auch die Konkurrenz nicht und legte ebenfalls einen Gang zu. Die erste Veranstaltung endete mit dem gewohnten neunten Platz. Die Stimmung zwischen meiner Schwester und mir war sehr gut, wir wollten bei der zweiten Veranstaltung unbedingt beweisen, dass wir auch vordere Plätze belegen können. Leider war uns dies nicht vergönnt. Beide Wertungsprüfungen liefen nicht zufriedenstellend für uns. Wir beendeten auch die zweite Veranstaltung wieder auf dem neunten Platz. Nach beiden Veranstaltungen befinde ich mich mit dem Team Kronenbusch/Molter punktgleich auf dem neunten Platz in der Meisterschaftswertung. Auf diesem Wege möchte ich mich noch bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des ADAC Region Mitte ganz herzlich bedanken. Ohne deren Unterstützung hätten beide Veranstaltungen nicht so reibungslos funktionieren können. Weiterhin bedanke ich mich auch sehr herzlich beim ADAC Pfalz für die tolle Veranstaltung und beim ADAC Saarland, der mit seinem Schrauberteam die Autos vor und während der Veranstaltungen optimal wartet und betreut.
13.05.2024 - Text und Foto: Maximilian Kiefer
Bundesendlauf Kart Rundstrecke in Mülsen
Am letzten Wochenende stand der ADAC Bundesendlauf in Mülsen an. hier wird sozusagen der Meister aller Regionalveranstaltungen von SAKC, WAKC, NAKC und OAKC gekürt. Bastian war von Freitag an mit einem Top Speed unterwegs und hatte sich schon am Trainingstag im Spitzenquartett mit seinen Zeiten etabliert. Am Samstag erreichte er mit einer konstant straken Leistung nach dem Qualifying und den Heats einen guten 4. Platz. Wobei er in Heat 1 zwischenzeitlich mit dem späteren Sieger Leon Walczak um die Spitzenposition kämpfte. Auf P4 ging Bastian dann in die Finalläufe am Sonntag. Gute Starts ermöglichten Bastian im ersten Rennen zunächst um die Spitzenposition mitzufahren am Ende setzte sich hier aber Lokalmatador Leon Walczak durch, der im Schnitt über eine halbe Sekunde schneller als der Rest vom Feld fahren konnte. Im zweiten Rennen war das Feld hinter Bastian so dicht beisammen, dass Bastian gegen Ende sogar seine 4. Position gegen die Fahrer des Nees Racing Teams verteidigen musste. Was ihm aber mit 2/100 Vorsprung bei Zieldurchfahrt gelungen ist. Eine gute Platzierung, die endlich die Leistungsfähigkeit und das Potential herausstellt, wo er in dem Fahrerfeld einzuordnen ist. Wir möchten uns beim ADAC Pfalz ganz herzlich für die Unterstützung in Mülsen bedanken und natürlich bei AF-Engines, die uns einen hervorragenden Motor zur Verfügung gestellt haben.
09.10.2025 - Text und Foto: Frank Kleiner
DKM Wackersdorf
Ein eigentlich gutes Wochenende für Basti, er konnte gut die Zeiten der Spitze bis auf 4-5/10 mitgehen. Leider gab es über die Heats und Finale 3 Crashs, in die er verwickelt war. Auch wenn die Verursacher teilweise dafür 10 Sekunden Strafen bekommen haben, hilft es halt nicht, wenn man selbst dabei 15 Sekunden verliert. Am Ende blieb wieder ein undankbarer P25, der leider nicht die Leistung von Basti attestiert. Summa Summarum bleibt, Basti hat in den letzten Wochen und Monaten viel dazugelernt und hätte auf jeden Fall das Potential gehabt in der Topten mitzufahren. Leider hatten wir diese Saison ehrlich gesagt gar kein Glück. Aber wir werden nächstes Jahr wieder angreifen. Jetzt gilt es beim Bundesendlauf in Mülsen noch ein gutes Ergebnis bzw. einen Podestplatz einzufahren.
24.09.2025 - Text und Foto: Frank Kleiner
SAKC Wackersdorf
Nach einem Dreher im Qualifying in der 3. Runde reichte die, bei Regennasser Fahrbahn leider nur für Startplatz 23 aus, dazu kam noch eine Spoilerstrafe mit 5 Plätzen auf Grund des leichten Einschlages in die Protec Bande. Im Ersten Rennen hat sich Bastian dan auf P21 vorgekämpft und im zweiten Rennen weiter auf P17. Die Zeiten waren gut - hätte er nicht das Qualifying versemmelt, wären wir irgendwo zwischen P10 und P15 gelandet. Somit bleibt die schlechte Platzierung in der Tageswertung auf Grund des Qualifyings.
24.09.2025 - Text und Foto: Frank Kleiner
DKM Kerpen
Nach zwei starken Qualifying Heats, ging Bastian mit breiter Brust von P12 in den Superheat, wo er leider durch ein auffahrendes Kart bei ersten Kurve nach dem Start in die Wiese geschickt wurde und dann das Rennen von der letzten Position wieder aufnehmen musste, fuhr er sich mit zunächst 15 Sekunden Rückstand zurück auf P28, ohne diesen unfreiwilligen Rückstand wäre er auf P6 gelandet. Kumuliert gingen wir von P19 ins Finale, wo Bastian zwischenzeitlich sogar die schnellste Rennrunde gefahren ist, viel Verkehr und viele harte Zweikämpfe bescherten uns am Ende einen undankbaren 17. Platz. Aber es deutlich zu erkennen, dass Bastian das Potential für die Top10 hat und es nun auch abruft.
26.08.2025 - Text und Foto: Frank Kleiner
DKM Ampfing
Nach einem guten Trainingstag, bei dem Bastian zeitweise sogar in die Top 5 gefahren ist, kamen die Wetterkapriolen am Samstag und Sonntag.
Ständig wechselten Regen und trockene Stecken Bedingungen ab. Eigentlich konnte Bastian die Zeiten vom Freitag bestätigen, aber das Feld war dicht beieinander das sich die ersten 20 Fahrer innerhalb von 0.8 Sekunden bewegten. Daher ging er im Mittelfeld in die Qualifying Heats. Die Heats verliefen turbulent, einige Abflüge und Unfälle so, dass Bastian seine Startposition für den Superheat und Finale nicht wirklich verbessern konnte. Im Finale, nach einem Super Start von Bastian, wo sich Bastian bis auf P12 vorfahren konnte, wurde er auf der Gegengeraden nach der ersten Kurve durch ein auffahrendes Kart aufs Hinterrad von der Strecke befördert. Als letzter nahm er das Rennen wieder auf und konnte sich immerhin mit 30 Sekunden Rückstand noch 2 Plätze nach Vorne kämpfen. Sehr unglücklich für uns aber wir nehmen mit, dass nur 0.4 Sekunden auf die Zeiten der Spitzenfahrer gefehlt haben.
31.07.2025 - Text: Frank Kleiner / Bild: Max Dienert
SAKC Ampfing
Nach einem verpatzten Qualifying auf P18 bei 31 Teilnehmern hat sich Bastian über die beiden Wertungsläufe bis auf P12 wieder vorgekämpft. Ganz Ordentlich für das große Starterfeld aber eigentlich nicht unser Anspruch. Basti wollte ganz klar in die Top10 fahren, wo er auch leistungsmäßig hingehört. Aber es war ein gutes Training für die DKM, die ebenfalls in 2 Wochen in Ampfing stattfindet.
14.07.2025 - Text und Foto: Frank Kleiner
DKM Mülsen
In Mülsen war das wechselnde Wetter und schwere Unfälle mit Überschlägen das Thema. In den Qualy-Heats bewegte sich Bastian auf P24 bis P26. Durch ein beschädigtes Chassis im Qualifying Practise, was wir erst am Abend des Samstages reparieren konnten, war hier nicht mehr zu holen. Im Superheat im Regen war Bastian super unterwegs und konnte von P26 startend bis auf P16 vorfahren, wo ihm dann das folgende Kart in der Schikane aufs Hinterrad gefahren ist und damit Bastis Kart von der Strecke befördert hat. Im Finale musste Basti von P28 starten und konnte sich dann bis P21 vorarbeiten.
02.06.2025 - Text: Frank Kleiner, Foto: Max Dienert
DKM Mariembourg
Bastian war das ganze Wochenende gut unterwegs und hat sich in den Sessions und Heats zwischen P16 und P19 von 26 Teilnehmern etabliert. Die Neuteilnehmer hatte er stets mit einer halben Sekunde im Griff. Im Finale ist Bastian sogar auf P9 bei leicht einsetzendem Regen vorgefahren und ist in den letzten 3 Runden sogar fast 2 Sekunden schneller gefahren als der Rest vom Feld, was sehr eindrucksvoll war. Leider wurde er in der letzten Schikane, 300 Meter vor der Ziellinie in der letzten Runde in die Zange genommen und bis der Motor wieder gestartet war passierten ihn dann wieder 10 Fahrer und so steht am Ende auf dem Ergebniszettel P19 mit einer Spoiler Strafe, die er dann noch ohne eigenes Verschulden aufgebrummt bekommen hat. Am Ende bleibt zu konstatieren, eine top fahrerische Leistung die leider im Ergebnis nicht belohnt wurde. Es ist aber vielen Leuten aufgefallen, dass Bastian mittlerweile mit den top Fahrern und Teams mithalten kann und man ihn für die Top10 auf dem Schirm haben muss.
24.04.2025 - Text: Frank Kleiner, Foto: Max D. Fotografie
Wechsel in den GT-Sport: Max Reis startet für das Haupt Racing Team im ADAC GT Masters
Max Reis, 17-jähriges Talent aus dem pfälzischen Ramstein, gibt seiner Motorsport-Karriere in dieser Saison eine neue Richtung und schließt sich dem Haupt Racing Team an. Mit der Truppe unter der Leitung von Ulrich Fritz bestreitet Max das ADAC GT Masters; in der populären GT3-Rennserie teilt er sich einen Mercedes-AMG GT3 mit dem Südafrikaner Kwanda Mokoena. Erste Testfahrten hat der Gymnasiast bereits hinter sich und gab dabei eine Kostprobe seines Könnens ab. Und auch die Max Reis App, in der die Fans Hintergrundinformationen über Max, sein Team, die Rennserie und vieles mehr erhalten, steht in der aktualisierten Version 2024 zeitnah im Apple App Store sowie im Google Play Store zum kostenlosen Download zur Verfügung. „Es ist schön, mit HRT für eines der besten GT-Teams Deutschlands starten zu dürfen und ich bin stolz darauf, dass sie mir, der als Umsteiger aus dem Formelsport noch über keinerlei GT-Erfahrung verfügt, viel Vertrauen entgegenbringen“, zeigte sich Max nach der Vertragsunterzeichnung mit dem Haupt Racing Team (HRT) zufrieden. „Außerdem ist für mich klasse, dass ich nach zwei Jahren, in denen ich primär in Frankreich gefahren bin, nun mehr Rennen in Deutschland und dem angrenzenden Ausland haben werde. Und dass das ADAC GT Masters im Rahmen der DTM fährt, ist ebenfalls toll. Die DTM ist ein bekannter Name und zugleich die wichtigste Motorsport-Plattform Deutschlands. Mit dem ADAC GT Masters Teil dieser zu sein ist für mich ein zusätzlicher positiver Aspekt, nun diesen neuen Weg in meiner Karriere einzuschlagen.“ Sein neuer Teamchef Ulrich Fritz hält viel von seinem jüngsten Neuzugang: „Ich bin sehr glücklich, mit Max ein weiteres junges Talent für das Haupt Racing Team an den Start zu bringen und bin überzeugt, dass Max zusammen mit Kwanda Mokoena eine vielversprechende Fahrerpaarung für das ADAC GT Masters bildet. Jetzt heißt es, alles dafür zu tun, damit wir Ende April gut vorbereitet in die Saison gehen – denn nach unserem erfolgreichen vergangenen Jahr mit dem Titel des besten Teams und Rang zwei in der Fahrerwertung wollen wir nun weitere Erfolge im ADAC GT Masters feiern. Außerdem wollen wir unsere Nachwuchstalente mit dem neuen ADAC-Förderprogramm „Road to DTM“ näher an die DTM bringen und freuen uns, Teil Ihrer nächsten Entwicklungsschritte sein zu dürfen." Einen wichtigen Schritt absolvierte Max bereits in dieser Woche; auf dem Nürburgring drehte der GT-Neuling erste Runden mit seinem neuen Renner und war auf Anhieb begeistert. „Ich habe mich von Anfang an im Auto wohlgefühlt, obwohl die Umstellung vom leichten Formel 4 in den relativ schweren GT3 recht groß ist. Außerdem hat das Team mich super aufgenommen und über die beiden Testtage perfekt betreut. Ich bin wirklich beeindruckt, wie professionell jeder im Team arbeitet und freue mich jetzt schon auf die nächsten Testfahrten“, strahlte der Teenager. Das ADAC GT Masters, eine Rennserie mit GT3-Fahrzeugen, wird seit 2007 ausgetragen. In diesem Jahr hat sich die Serie mehr den Bedürfnissen der Nachwuchsrennfahrer angepasst und unter anderem das Programm „Road to DTM“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Förderung erhält der beste Nachwuchspilot unter 25 Jahren das Nenngeld für die Einschreibung in die DTM 2025. Das ADAC GT Masters 2024 besteht aus sechs Rennwochenenden, die auf Strecken in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Österreich stattfinden.
Kalender ADAC GT Masters 2024
26.04. – 28.04. Motorsport Arena Oschersleben
07.06. – 09.06. Circuit Zandvoort / NL
12.07. – 14.07. Nürburgring
30.08. – 01.09. Circuit de Spa-Francorchamps / B
27.09. – 29.09. Red Bull Ring / A
18.10. – 20.10. Hockenheimring Baden-Württemberg02.04.2024 - Text: Max Reis-Presse, Foto: Even Jülly
Finale ADAC Opel Electric Rally Cup 2025, CER Passau
Das Finale des ADAC Opel Electric Rally Cup 2025 in Passau war für mich ein ganz besonderer Saisonabschluss. Nach einer intensiven und lehrreichen Saison wollte ich noch einmal zeigen, was in mir und im Auto steckt. Und das ist mir gelungen. Auf den anspruchsvollen Prüfungen rund um die Hauzenberg konnte ich einen starken 7. Platz einfahren. Die Bedingungen waren alles andere als einfach: wechselnder Grip, enge Passagen und teils rutschiger Asphalt verlangten volle Konzentration. Trotzdem lief das Wochenende nahezu fehlerfrei. Ich fand schnell meinen Rhythmus und konnte das Tempo konstant hochhalten. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Nicht nur, weil es ein solides Resultat ist, sondern auch, weil es zeigt, wie sehr ich mich im Laufe der Saison weiterentwickelt habe. Das Finale in Passau war ein emotionaler Abschluss einer spannenden Saison. Ich habe viel gelernt, wertvolle Erfahrungen gesammelt und bin dankbar für die Unterstützung meines Teams, meiner Sponsoren und aller, die mich auf diesem Weg begleiten. Der 7. Platz fühlt sich wie ein verdienter Lohn für unsere Arbeit an – und gleichzeitig wie ein Ansporn, 2026 noch stärker zurückzukommen.
22.10.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
Rallye Stemweder Berg
Die Rallye Stemweder-Berg bot auch in diesem Jahr tolle und anspruchsvolle Prüfungen. Wechselnde Wetterbedingungen mit teils starkem Regen machten die Strecken besonders herausfordernd. Auf der dritten Wertungsprüfung kam es durch Aquaplaning zu einem Unfall, wodurch wir die Rallye leider nicht beenden konnten. Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt. Trotz des Ausfalls überwiegt der positive Eindruck der Veranstaltung. Wir nehmen wichtige Erfahrungen mit und blicken nach vorn auf die nächsten Einsätze.
01.10.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
Rallye Mont Blanc 2025 in Morzine
Die Rallye Mont Blanc fand vom 04. zum 06. September statt. Diese Veranstaltung war für mich ein ganz besonderes Erlebnis. Schon die atemberaubende Kulisse der französischen Alpen sorgt dafür, dass man sich sofort bewusst wird, welch einzigartige Veranstaltung diese Rallye ist. Die Wertungsprüfungen hatten es in sich: Ständig wechselnde Höhenunterschiede verlangten mir und dem Auto alles ab. Bergauf hieß es volle Leistung abrufen, bergab absolute Präzision beim Bremsen bewahren. Besonders die unzähligen Kehren machten jede Prüfung zu einer Herausforderung. Zusätzlich kam das typische Alpenwetter ins Spiel. Innerhalb weniger Minuten wechselten die Bedingungen von strahlendem Sonnenschein zu plötzlich einsetzendem Regen. Gerade auf den schnellen Passagen musste ich extrem aufmerksam bleiben, um immer die richtige Linie zu treffen. Am Ende bleibt für mich die Rallye Mont Blanc 2025 als eine der intensivsten und schönsten Erfahrungen im Kalender in Erinnerung – eine Mischung aus großartiger Landschaft, fordernden Prüfungen und purer Leidenschaft für den Rallyesport.
25.08.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
Saarland-Pfalz Rallye
Die Saarland-Pfalz Rallye am 15. und 16. August in Sankt Wendel war für mich ein echtes Highlight. Mit meinem Opel e-Rallye Corsa durfte ich über wunderschöne Wertungsprüfungen fahren, die alles zu bieten hatten: schnelle Bergab-Passagen, spannende Schotterstücke und einige Sprünge. Besonders die Abwechslung der Wertungsprüfungen hat mir unglaublich viel Spaß gemacht – mal technisch anspruchsvoll, mal richtig schnell. Ein absolutes Highlight waren die Fans: Entlang der Strecke herrschte eine großartige Stimmung, die mich zusätzlich motiviert hat, alles aus dem Auto herauszuholen. Für mich bleibt ein Wochenende voller Fahrspaß, toller Atmosphäre und unvergesslicher Rallye-Momente.
25.08.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
Rallye Vosges, Frankreich
Die Rallye Vosges in Frankreich bot uns am vergangenen Wochenende alles, was das Rallyeherz begehrt – und forderte gleichzeitig Mensch und Maschine aufs Äußerste. Die Prüfungen in den Vogesen präsentierten sich als anspruchsvoll: enge Kurven, schnelle Passagen durch dichte Wälder und wechselnde Fahrbahnbeläge stellten hohe Anforderungen an Konzentration und Fahrzeugbeherrschung. Der Samstag begrüßte uns mit bestem Wetter. Trockene Bedingungen, angenehme Temperaturen und optimale Sicht machten den Auftakt richtig vielversprechend. Wir kamen gut in den Rhythmus und konnten auf den ersten Prüfungen ordentlich Tempo machen. Doch gegen Mittag dann der erste Dämpfer: Ein gebrochener Panhardstab zwang uns zur Improvisation. Zwar war eine Weiterfahrt noch möglich, aber nur eingeschränkt – das Auto ließ sich deutlich schwerer kontrollieren, besonders in schnellen Kurven. Trotzdem kämpften wir uns durch den Tag. Auf der vorletzten Wertungsprüfung am Samstag passierte es dann: Ein kleiner Fehler, ein Dreher, glücklicherweise ohne Schaden, aber natürlich ärgerlich und ein herber Zeitverlust. Trotzdem ließen wir uns die Laune nicht verderben, denn der Spaß und die Herausforderung standen für uns im Vordergrund. Der Sonntag zeigte sich dann von seiner gnadenlosen Seite: Starker Regen setzte in der Nacht ein und verwandelte die ohnehin schon fordernden Strecken in rutschige, matschige Pisten. Schotter und Schlamm sammelten sich auf der Fahrbahn, was jede Kurve zur potenziellen Rutschpartie machte. Trotz aller Widrigkeiten kämpften wir uns durch den Tag und kamen ohne größere Ausrutscher ins Ziel. Die Rallye Vosges war definitiv eine Herausforderung. Fazit: Anspruchsvolle Prüfungen, technisches Pech, schwierige Bedingungen und trotzdem eine unvergessliche Rallye. Die Vogesen haben uns alles abverlangt, aber wir nehmen die Erfahrungen gerne mit ins nächste Rennen!
17.06.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
ELE Rallye 2025 (Niederlande) ADAC Opel Electric Rallye Cup – Lauf 2
Am vergangenen Wochenende stand für mich der zweite Lauf im ADAC Opel Electric Rallye Cup auf dem Programm: die traditionsreiche ELE Rallye in den Niederlanden. Nach meinem Auftakt in die Saison war ich hochmotiviert, erneut anzugreifen – und vor allem: Spaß zu haben! Die Veranstaltung hatte es in sich. Besonders der Samstag stellte uns Fahrerinnen und Fahrer vor große Herausforderungen. Heftiger Starkregen sorgte für schlammige Streckenverhältnisse und forderte volle Konzentration und präzises Fahrverhalten. Trotz der schwierigen Bedingungen konnte ich meinen Rhythmus gut finden und die Prüfungen souverän absolvieren. Insgesamt war es eine extrem anspruchsvolle, aber auch sehr lehrreiche Rallye. Ich bin mit meiner eigenen Leistung sehr zufrieden – das Auto lief super, das Team hat einen tollen Job gemacht, und ich konnte wichtige Erfahrungen sammeln. Am Ende sprang ein solider 6. Platz in der Cup-Wertung heraus, mit dem ich unter den gegebenen Umständen wirklich zufrieden bin. Ich freue mich schon auf die kommenden Läufe und darauf, weiter anzugreifen!
28.05.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
36. ADAC Actronics Rallye Sulingen – 25.–26. April 2025 ADAC Opel Electric Rallye Cup
Am Wochenende des 25. und 26. April 2025 fand die 36. Auflage der ADAC Actronics Rallye Sulingen statt – gleichzeitig der Auftakt meiner ersten Saison im ADAC Opel Electric Rallye Cup. Motiviert und gespannt startete ich in meine erste Veranstaltung im Cup. Bereits auf der ersten Wertungsprüfung kam es jedoch zu einer technischen Herausforderung: Der Sturz des Fahrwerks hatte sich stark verstellt. Dank der schnellen und kompetenten Arbeit unseres Serviceteams konnte das Problem im Service zügig behoben werden, sodass wir ohne weiteren Zeitverlust wieder ins Rennen gehen konnten. Am zweiten Tag stand unter anderem das traditionsreiche und anspruchsvolle IVG-Gelände auf dem Programm. Die selektiven Streckenpassagen stellten hohe Anforderungen an Konzentration und Fahrzeugbeherrschung. Es gelang uns, diese Etappe unfallfrei und kontrolliert zu absolvieren. Rückblickend bin ich mit meiner Leistung bei dieser ersten Veranstaltung im Cup zufrieden. Die gemachten Erfahrungen und die ersten Wettbewerbskilometer bilden eine gute Grundlage für den weiteren Saisonverlauf. Bis zur nächsten Veranstaltung stehen nun noch einige Tests an, um das Fahrzeug weiter zu optimieren und das Vertrauen hinter dem Steuer weiter auszubauen. Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen!
15.05.2025 - Text: Simon Steitz / Foto: Sascha Dörrenbächer
Rok Cup Superfinal 2024
Am vergangenen Wochenende, vom 15. bis 19. Oktober 2024, trat Devin Leon Ucar in der Rok Senior Klasse beim Rok Cup Superfinal in Lonato an, in der die 100 besten Rok Fahrer der Welt um den Titel kämpften. Die Trainingstage waren von Schwierigkeiten geprägt, da es zwischen Devin und seinem Mechaniker zu Problemen kam. Dies führte dazu, dass sein Vater kurzfristig als Mechaniker einspringen musste. Trotz der suboptimalen Vorbereitung zeigte Devin im Qualifying eine beeindruckende Leistung. Mit einem starken Run sicherte er sich den 10. Platz und durfte somit in den Heats immer aus den Top 10 starten. Die Heats selbst verliefen jedoch nicht ganz nach Plan. Aufgrund des begrenzten Trainings fehlte ihm das optimale Setup, was sich auf seine Performance auswirkte. Dennoch kämpfte Devin hart und beendete mehrere Heats in den Top 16, was seine Entschlossenheit und Fahrkünste unter Beweis stellte. Im Pre-Finale, in dem die 60 besten Fahrer antreten durften, startete Devin im hinteren Mittelfeld. Leider wurde er dort von einigen Kollisionen aufgehalten und konnte sich nicht weiter nach vorne arbeiten. Am Ende fehlte ihm nur sehr knapp der Einzug ins Finale der 36 besten Fahrer. Insgesamt war das Wochenende für Devin eine wertvolle Erfahrung. Trotz der Herausforderungen zeigte er viel Potenzial und wird mit Sicherheit aus diesem Rennen lernen. Die nächsten Herausforderungen warten schon, und Devin wird bereit sein, sich ihnen zu stellen.
30.10.2024 - Text: Sezai Ucar
ROK Cup Germany Superfinale Graf-Berge von Trips Memorial in Kerpen
Am vergangenen Wochenende fand das Rok Cup Germany Superfinale auf der legendären Rennstrecke in Kerpen statt und Devin Leon Ucar lieferte in der Senior Klasse mit seinem Vortex Motor eine beeindruckende Performance ab. Trotz der Herausforderung, mit seinem alten Trainingsmotor ins Qualifying zu gehen, da es mit dem Rennmotor Probleme gab, zeigte Devin eine hervorragende Leistung und sicherte sich den zweiten Platz von 35 Startern. Diese starke Qualifikation setzte den Grundstein für seine Renntaktik und das Selbstvertrauen, das er für die Rennen benötigte. Im ersten Rennen konnte Devin seine Position gleich zu Beginn behaupten und setzte sich schnell an die Spitze des Feldes. Mit einer Kombination aus Geschick und strategischem Fahren gelang es ihm, den ersten Platz bis zur Ziellinie zu behalten. Seine Renngeschwindigkeit und seine Fähigkeit, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, machten ihn zu einem der stärksten Fahrer auf der Strecke. Im zweiten Rennen ging es dann um alles. Die Strecke bekam von Stunde zu Stunde und Rennen zu Rennen immer mehr Grip. Das hieß, das Setup zu ändern, damit das Kart nicht auf der Strecke kleben bleibt und nicht mehr aus den Kurven herauskommt. Devin startete erneut stark und kämpfte hart um die Führung. Er lieferte sich spannende Duelle und zeigte außergewöhnliches Können auf der Strecke. Am Ende musste er sich jedoch mit dem zweiten Platz zufrieden geben, nachdem er den führenden nicht ganz einholen konnte. "Wenn das Rennen noch weitere zwei bis drei Runden gegangen währe, hätte ich mir noch den Sieg geholt, ich kam von Runde zu Runde immer näher‘‘, sagte der Rennfahrer aus Schifferstadt. Insgesamt war das Wochenende für Devin Leon Ucar ein großer Erfolg. Mit einem ersten und einem zweiten Platz demonstrierte er nicht nur sein Talent, sondern auch seine Konstanz und Wettkampfstärke. Dies war das 9. Rennwochenende dieser Saison. Durch dieses Ergebnis und die Punkte, konnte sich Devin Leon Ucar für die Weltmeisterschaft qualifizieren, die vom 15. – 19. Oktober 2024 in Lonato (Italien) stattfinden wird. Die Erfahrung aus diesem Rennwochenende in Kerpen wird ihm sicherlich helfen, bei der Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende stark abzuschneiden.
09.10.2024 - Text: Sezai Ucar, Bild: Tim Glaesel Photography
DKM Finale in Wackersdorf
Devin Leon Ucar nahm an der 6. und letzten Runde der Deutschen Kart Meisterschaft in der X30 Senior Klasse teil, in der insgesamt 50 Fahrer an den Start gingen. Dieses Wochenende war für Devin eine besondere Herausforderung, denn er trat unter schwierigen Bedingungen an: Erneut stand er alleine ohne Unterstützung eines Team an dem Wochenende, da noch einige Rennwochenenden folgen und musste mit seinem eigenen Motor ins Rennen gehen, was ihm im Vergleich zu den anderen Fahrern einen deutlichen Nachteil verschaffte. Das Wochenende begann mit den freien Trainings, in denen Devin sich zunächst mit nur vier Trainingssessions zufriedengeben musste. Trotz der technischen Einschränkungen zeigte er Kampfgeist und versuchte, das Beste aus seinem Kart und Motor herauszuholen. Im Zeittraining konnte er nicht ganz an die Zeiten der Spitzenfahrer herankommen, da sein Motor auf den langen Geraden sowie in den mittleren und unteren Drehzahlen einfach nicht genug Leistung brachte. In den Heats wurde schnell deutlich, wie groß der Unterschied durch den Motor zu den anderen Fahrern war. Dennoch gelang es Devin, sich gut zu behaupten und in den engen Zweikämpfen auf der Strecke seinen Platz zu verteidigen und sich stetig nach vorne kämpfen. Er zeigte beeindruckendes fahrerisches Können, indem er durch sauberes Fahren seine Stärken ausspielte und mit taktisch klugem Fahren einige Positionen gutmachen konnte. Nach dem unglücklichen Start und einer Kollision im Superheat, bei der er mehrere Positionen verlor, konnte er sich mit einer starken Pace wieder an die Vordermänner heranfahren und erneut einige Positionen gutmachen. Mit dieser Platzierung hätte er sich mit Leichtigkeit ins Finale fahren können, wurde aber durch eine ungerecht zugeteilte 5-Sekunden-Strafe wegen Pushings weit nach hinten geworfen, was schließlich dazu führte, dass er nicht ins Finale einziehen konnte. Trotz der technischen Rückschläge bewies Devin Leon Ucar großes Potenzial und einen unermüdlichen Willen, womit er erneut zeigte, welch außergewöhnliches Talent in ihm steckt. In zwei Wochen geht es nach Kerpen zum Rennen, bei einer Topplatzierung, kann er sich erneut auf die Weltmeisterschaft in Kerpen Qualifizieren.
26.09.2024 - Text: Sezai Ucar, Bild: Tim Glaesel Photography
Rennbericht: 5. Runde der IAME Series Italy in Lonato bei Nacht

Am 27. Juli 2024 fand die fünfte Runde der IAME Series Italy auf der renommierten South Garda Karting Strecke in Lonato statt. Devin Leon Ucar, ein talentierter Fahrer in der X30 Senior Klasse, erlebte ein herausforderndes und spannendes Rennwochenende, das von Höhen und Tiefen geprägt war. Die Qualifikation verlief für Ucar enttäuschend. Wegen starkem Verkehr auf der Strecke konnte er keine freie Runde fahren und belegte schließlich nur den 19. Startplatz. Dieser Rückschlag stellte ihn vor die schwierige Aufgabe, sich im Rennen aus dem Mittelfeld nach vorne zu kämpfen. Im ersten Heat zeigte Ucar seine Fähigkeiten und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. Im zweiten Heat gelang ihm ein hervorragender Start, bei dem er sofort mehrere Positionen gutmachen konnte. Doch kurz darauf wurde er in einer engen Kurve abgedrängt und verlor einige Plätze. Unbeeindruckt von diesem Rückschlag kämpfte sich Ucar jedoch wieder nach vorne und bewies seine fahrerische Klasse, indem er sich erneut in eine starke Position brachte. Das Finale des Nachtrennens war von intensiven Zweikämpfen und hoher Spannung geprägt. Devin Leon Ucar konnte sich ins vordere Mittelfeld vorarbeiten, wurde dann jedoch durch einen anderen Fahrer abgedrängt. Trotz dieses Rückschlags zeigte er großen Kampfgeist und arbeitete sich erneut nach vorne. Am Ende musste er das Rennen jedoch auf dem 24. Platz von über 60 Fahrern beenden. Diese Leistung ist besonders bemerkenswert, da Ucar ohne jegliches Training zu diesem Rennen kam. Trotz der Herausforderungen während des Rennwochenendes gelang es Devin Leon Ucar, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Die Zuschauer und sein Team waren beeindruckt von seiner Entschlossenheit und seinem Durchhaltevermögen. Die fünfte Runde der IAME Series Italy in Lonato bei Nacht wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
31.07.2024 - Text & Bild: Sezai Ucar
4. Rennwochenende der DKM in Kerpen in der X30 Senior Klasse

Am vergangenen Wochenende fand das vierte Rennwochenende der Deutschen Kart Meisterschaft (DKM) auf dem Erftlandring in Kerpen statt. Devin Leon Ucar trat in der X30 Senior Klasse an und zeigte eine solide Leistung auf der bekannten Rennstrecke in Kerpen.
Training und Qualifikation:
Das Wochenende begann vielversprechend für Devin. Im freien Training konnte er sich schnell an die Streckenbedingungen anpassen und zeigte konstante Rundenzeiten. In der Qualifikation setzte er seine gute Form fort und qualifizierte sich mit einem 10. Platz im Mittelfeld.Heats:
Die Heats verliefen abwechslungsreich. Devin startete stark und konnte in den ersten Runden einige Positionen gutmachen. Trotz intensiver Konkurrenz gelang es ihm, sich in den meisten Heats im vorderen Mittelfeld zu platzieren und einige Positionen gut zu machen.Super Heat:
Im Super Heat hatte Devin großes Pech. Nachdem er sich eine aussichtsreiche Position erkämpft hatte und auf dem 9. Platz startete, wurde er in einer unsportlichen Rennsituation von einem anderen Fahrer abgeschossen. Dieser unglückliche Vorfall warf ihn weit zurück und verhinderte eine bessere Platzierung für das Finale weswegen er dieses von P23 starten musste.Finale:
Auch im Finale war das Glück nicht auf Devins Seite. Er startete gut und konnte schnell einige Positionen gutmachen. Doch erneut wurde er von einem anderen Fahrer abgeschossen, was ihn ganz nach hinten zurück warf und das Kart beschädigte.Fazit:
Devin Leon Ucar konnte an diesem Wochenende in Kerpen trotz unglücklicher Zwischenfälle seine gute Pace unter Beweis stellen.24.07.2024 - Text und Bild: Sezai Ucar
Rennbericht ADAC DKM IAME SENIOR 13.-16.06.2024

Drittes Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft (DKM) für Devin Leon Ucar aus Schifferstadt. Letztes Wochenende, vom 13.-16.06.2024, ging es für Devin Leon Ucar nach Wackersdorf, zum dritten Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft. An diesem Wochenende spielte das Wetter vor allem am Samstag, an dem die Qualifikation und die Heats stattfanden, verrückt, was perfekt für Devin Leon war. Seine sehr starke Pace vom Trainingstag am Freitag konnte er auch im verregneten Qualifying fortsetzen, was ihm einen starken 9. Platz unter vielen anderen starken Fahrern bescherte. Dies verdankte er einerseits seiner seit Jahren starken Performance im Regen und andererseits war es fast ein Wunder. Durch die Probleme in den ersten beiden Wochenenden entschloss sich Devin Leon, sein Team zu verlassen und im eigenen Zelt zu stehen. Das große Risiko bestand darin, auf Daten von Teamkollegen zu verzichten und alle Parameter selbst einzufahren. Bis zum Finale war diese Entscheidung kein Nachteil, aber im Finale sollte es sich als Fehler herausstellen. In den Heats konnte er ebenfalls gute Top-11-Ergebnisse mit einer starken Pace einfahren. Am wichtigen Sonntag konnte Devin Leon Ucar einen 11. Platz im Super Heat erzielen, was für ihn einen 18. Startplatz im Finale bedeutete. Zum Erstplatzierten fehlten ihm 0,3 Sekunden. Ohne Setup-Änderungen war eine Platzierung in den Top 10 jedoch unmöglich. Es hieß, alles oder nichts für das Finale, und er entschied sich für ein gewagtes Setup und wechselte die Hinterachse, was sich leider als falsche Entscheidung herausstellte und die sonst starke Pace zerstörte. Das machte das Kart unfahrbar und rund 5-7 Zehntel langsamer. Ab dem Start wurde er weiter nach hinten gereicht. "Nach einigen Runden gewöhnte ich mich daran und versuchte, wieder einige Plätze gut zu machen und kam zwar wieder 8-9 Plätze nach vorne, jedoch verlor ich durch Kollisionen wieder einige davon. Sehr ärgerlich nach einem erfolgreichen Wochenende. Aber im Großen und Ganzen war es ein sehr erfolgreiches Wochenende abgesehen vom Finale. Aber gut, ein Risiko musste ich eingehen. Wenn die Rechnung aufgegangen wäre, würde ich ziemlich weit vorne stehen. Beim nächsten Rennen geht es dann mit großen Erwartungen zur 4. Runde der DKM in Kerpen. Das ist meine Strecke, da hatte ich dieses Jahr bereits zwei Rennwochenenden," sagte der 14-jährige Devin Leon Ucar.
19.06.2024 - Text und Foto: Sezai Ucar
Rennbericht DKM Ampfing

Am vergangenen Wochenende, zwischen dem 9. und 12. Mai 2024, trat Devin Leon Ucar beim zweiten Rennwochenende der DKM in Ampfing in der IAME X30 Senioren Klasse an. Das Rennwochenende begann am Freitag, an dem der junge Rennfahrer zum ersten Mal auf dieser Rennstrecke war. Er führte die ersten Tests durch, gewöhnte sich an die Strecke und arbeitete am Setup. Die meisten anderen Piloten konnten sich eine Woche vorher im Rahmen der SAKC, die auf dieser Rennstrecke stattfand, an die Strecke gewöhnen. Da Devin Leon Ucar gleichzeitig bei zwei verschiedenen Motoren-Serien antritt, konnte er diese Veranstaltung nicht als Training nutzen. Am Samstag ging es dann in die Qualifikation, wo weitere Probleme auftraten. Devin Leon Ucar hatte mit starkem Stau und Motorproblemen zu kämpfen. Dies führte dazu, dass er nicht seine gewohnte Stärke zeigen konnte und sich deshalb weiter hinten als normalerweise einreihen musste, auf Platz 42. „Das war der erste Schock für mich,“ sagte der Schifferstadter Pilot. In den Heats 1 und 2 konnte er dann einige Positionen wieder gutmachen und viele Überholmanöver ausführen. Der Nachteil des schlechten Qualifyings zeigte sich jedoch auch hier wieder. Durch die vielen Überholmanöver hatte er in den ersten beiden Heats am Samstag sowie im Super Heat am Sonntag immer wieder Unfälle, die dazu führten, dass er jedes Mal eine 5-Sekunden-Spoilerstrafe bekam. Bei so einem engen Feld machte das wieder viele Positionen aus, und er musste die hart erkämpften Plätze wieder einbüßen, was ihm auch den lockeren Einzug in das Finale verhinderte. Nach dem zweiten Heat kam er zu Wort und sagte: „Am Start wurde ich leider von einem meiner Hintermänner als Bremsklotz benutzt, weswegen mein Spoiler einklappte und ich im Endeffekt mehr als 5 Positionen durch die 5-Sekunden-Strafe einbüßen musste. Es ist natürlich sehr ärgerlich, aber im Motorsport passieren Niederlagen nun mal. Ich habe jedoch festgestellt, dass es unmöglich ist, in zwei verschiedenen Serien mit komplett unterschiedlichen Reifen sowie unterschiedlichen Motoren mit unterschiedlicher Motorcharakteristik auf hohem Niveau zu fahren. Daher werde ich in den nächsten Tagen eine Entscheidung treffen, mit welcher Rennserie ich weitermache, und auf diese werde ich den Fokus legen. Aber jetzt heißt es, das Wochenende vergessen und nach vorne schauen.“
15.05.2024 / Text und Foto: Sezai Ucar
DKM Mülsen
Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit. Das erste Rennwochenende der ADAC Kart Masters/DKM, eines von zwei Rennserien die Devin Leon Ucar diese Saison fährt ist gestartet. Es war das erste Mal mit einem IAME X30 Motor sowie das erste Mal auf den Komet Reifen für den Piloten in seiner Karriere.
Das Wochenende war durch und durch unter wechselhaften Wetterbedingungen, mal trocken, mal im Regen, aber auch mal unter Schnee oder Hagel, alles war dabei. Das erschwerte es Devin Leon Ucar, umso mehr sich an die Reifen sowie den Motor zu gewöhnen, da er primär bei Europameisterschaften im Ausland unter milderen Wetterbedingungen, mit mehr Grip und weicheren Reifen fährt, gab es Schwierigkeiten sich an die harte Reifenmischung der Komet Reifen zu gewöhnen.
Da war die Hoffnung Groß das es regnet, den das ist die große Stärke des Schifferstadter Piloten. Beim Warm Up sowie Qualifying, hatte er unter starken Regen Bedingungen Glück und konnte den 4. Platz belegen. Im Qualifying ist er leider durch Pech im Verkehr gelandet und konnte trotzdem den 8. Platz von insgesamt 50 Piloten belegen.
Da kam der erste Heat und Devin Leon Ucar hatte einen verklemmten Gaszug. Das Kart hatte das ganze Rennen über Gas gegeben, dadurch war das Kart in Kurven unkontrollierbar und Devin Leon Ucar rutschte einige Plätze nach hinten. Beim zweiten und letzten Heat am Samstag, war die Strecke am Abtrocknen und Devin und das Team mussten Pokern. Sie setzten leider auf ein Regen Setup, womit Devin Leon Ucar trotzdem seinen Platz halten konnte und so ins Ziel kam. Beim Super Heat am Sonntag kollidierte er mit seinem Teamkollegen in der zweiten Kurve und musste das Feld von hinten aufholen, was ihm einen schlechten Startplatz für den finalen Lauf bescherte.
Am Sonntag reiste das Pech nicht von seiner Seite, bei beiden Läufen hatte er Motorprobleme. Dadurch das der Motor nicht richtig beschleunigte, kamen die Kontrahenten direkt von hinten und rammten ihn. Da hatte er gleich am Anfang eine heftige Kollision, da sein Motor technische Probleme hatte und das Chassis war krumm. Alles in allem ein Wochenende zum vergessen. Jetzt muss ich mein Kopf frei bekommen und am nächsten Wochenende in Kerpen bei der deutschen Meisterschaft der ROK Germany gewinnen, sagte Devin Leon Ucar.
24.04.2024 Text und Foto: Sezai Ucar
Rennbericht Kick-Off Kerpen am 16./17.03.2024
Am 16. und 17. März 2024 hatte das Warten endlich ein Ende für den 13-jährigen schifferstadter Rennfahrer Devin Leon Ucar, der seit seinem 4. Lebensjahr Kart fährt. Nachdem sein Renn-Team eine Woche zuvor beim Rennwochenende in Franchiscorta (Italien) nicht fristgerecht eingereicht hatte, konnte Devin Leon Ucar trotz Anreise, Bestzeiten bei den Tests am Freitag sowie Samstag nicht starten. Daher hatte sich der Förderkaderpilot des ADAC Pfalz kurzfristig entschieden beim Kick Off in Kerpen teilzunehmen. Bei fast frühlingshaften Bedingungen tummelten sich über 100 Fahrerinnen und Fahrer auf der legendären Strecke in Kerpen. Bei den Trainings war der Schifferstadter Pilot wieder richtig schnell und konnte seine 24 Kontrahenten weitestgehend hinter sich lassen. Am Sonntag wurden die Rennreifen montiert. Diese sind in der Regel 0,3 – 0,6 Sekunden schneller als normalerweise bereits benutzte Reifen. Leider hatte der Pilot etwas Pech und erwischte einen Satz Reifen mit denen er sogar einige zechntel langsamer war als mit seinem gebrauchten Satz Reifen und war nur am Rutschen. Änderungen am Setup konnten das nicht ganz kompensieren, sodass primär in schnellen Kurven die Traktion gefehlt hatte. Zum Schluss reichte es knapp für einen guten zweiten Platz in seiner Klasse, der ROK GP Senioren. "Ich habe alles aus dem Chassis rausgeholt, konnte aber meinen ersten Platz im Finale nicht verteidigen. Nichts desto trotz bin ich zufrieden und gehe mit einem schönen Pokal nach Hause.‘ sagte Devin Leon Ucar.
20.03.2024 Text und Foto: Sezai Ucar
Deutsche Rally Cross Meisterschaft in Valkenswaard am 23./24.08.2025
Benjamin Veith startete am vergangenen Wochenende wieder für das Team Knof Motorsport bei der DRX in Valkenswaard (NL) zum vorletzten Lauf. Am Samstag zeigte Benjamin was in ihm steckt und beendete den 2. Qualifikationslauf auf P1 in seiner Startergruppe und im Gesamten auf P9. Der Sonntag verlief nicht so gut: durch einen Fahrfehler von seiner Seite verlor er in Quali 4 leider seine Platzierung und beendete dieses Quali auf P14 im Gesamten. Bei dem Semi-Finale starte Benjamin in der 1. Startergruppe mit 7 starken Kontrahenten. Der Start verlief echt gut, aber Benjamin konnte seine Linie nur kurz halten, da es leider direkt in Kurve 1 einen leichten Kontakt mit Patrick Trautmann gab und Benjamin im Kiesbett landete. In der Gesamtwertung war es dann P15 und somit kein Start im Finale. Als Nächstes geht es am 04./05.10.2025 zum Saisonfinale nach Schlüchtern auf den Ewald Pauli Ring zum 8. und 9. Lauf.
27.08.2025 - Text: Benjamin Veith, Bild: DRX powered by ADAC
Rennbericht zum 4./5. Lauf (Klasse DRXN2) in der Deutschen Rally Cross Meisterschaft in Gründau am 07./08.06.2025
Für Benjamin Veith war es ein Wochenende mit Aprilwetter im Juni, auf dem Gründautalring in Gründau. Am Samstag in Lauf 4 schaffte es Benjamin ins Finale und belegte dort Platz 7. Der Sonntag (Lauf 5) startete mit strömenden Regen, der sich im Laufe des Tages immer mal wieder blicken ließ. Benjamin konnte sich leider nicht für das Finale qualifizieren und beendete das Semi-Finale mit Platz 10. Auch wenn es nicht für das Treppchen gereicht hat, sieht man seine Entwicklung und man darf nicht vergessen, dass es erst sein drittes Rennwochenende war. Benjamin mach weiter so. Als Nächstes geht es am 12./13.07.2025 nach Maasmechelen.
18.06.2025 - Text: Benjamin Veith, Bild: DRX und Racpic (Ralf Hofacker)
Rennbericht zum 3. Lauf (Klasse DRXN2) in der Deutschen Rally Cross Meisterschaft in Valkenswaard am 17./18.05.2025
Benjamin Veith vom AC Maikammer e.V. startete für Knof Motorsport zum 3. Lauf der Deutschen Rally Cross Meisterschaft in der Klasse DRXN2 am vergangenen Wochenende auf dem Eurocircuit in Valkenswaard. Dieses Wochenende gab es ein starkes Fahrerfeld, das schwer zu bezwingen war. Im 4. Quali am Sonntag kam er beim Start sehr gut weg, hatte aber leider kurz darauf in einem Crash durch eine Konkurrentin seine Platzierung verloren und wurde hier nur P12. Im Seminar-Finale Group 2 war er auch flott unterwegs, konnte sich aber wegen eines Drehers in der letzten Runde nicht für das Finale qualifizieren und landete auf P6. Das Gesamtergebnis im 3. Lauf beendete Benjamin auf Platz 11. Als Nächstes geht es frisch gestärkt am 7. und 8. Juni 2025 nach Gründau.
21.05.2025 - Text: Benjamin Veith, Bild: DRX und Racpic (Ralf Hofacker)
Deutsche Rally Cross Meisterschaft in Buxtehude, 12./13.04.2025
Benjamin Veith startete mit seinen 13 Jahren zum ersten Mal bei der DRX in der Klasse DRXN2 in Buxtehude mit einem neu aufgebauten Peugeot 206 vom Knof Motorsport. Bei 3 Qualifikationsläufen und einem Semi-Finale, qualifizierte er sich am Samstag für den Final-Lauf und belegte hier den 8. Platz. Am Sonntag, beim 2. Lauf konnte sich der Pfälzer vom AC Maikammer e.V. auch wieder für das Finale qualifizieren und beendete nach einem spannenden Zweikampf mit Finja Herröder das Rennen auf Platz 7. Der nächste Lauf findet am 17./18.05.2025 auf dem Eurocircuit in Valkenswaardt statt.
12.05.2025 - Text: Benjamin Veith, Bild: Pitlane Visuals
Endlauf Saarland Rallye
Am 25.10.2025 fand in Losheim mit der Rallye Saarland der Endlauf zum DRC-, Pirelli- und dem Renault-Sindermann-Rallye-Cup 2025 statt. Leider haben zu diesem Lauf nur 51 Teams gemeldet, obwohl die Orga des MSC Losheim auch mit der Streckenauswahl mehr Starter verdient gehabt hätten. Aber durch die Vergabe von doppelten Punkte für die jeweiligen Cups waren alle Favoriten am Start sowie noch etliche einheimische starke Teams. Allen voran Max Reiter auf einem brandneuen Lancia Ypsilon in der Klasse RC4 der einen Klassensieg für die beiden Zwillingsbrüder Max und Felix Schumann sehr schwer machen sollte. Die "Schumänner" lagen vor der Rallye in den 3 Cups noch vor Tim und Luca. Die tagelangen starken Regenschauer vor der Veranstaltung sorgten auf den insgesamt 7 Wertungsprüfungen (WP) für recht rutschige Streckenverhältnisse. Die meisten Teilnehmer haben durch die vorhergesagten starken Regenfälle ihre Regenreifen aufgezogen. So auch Tim und Luca - und gleich in den ersten beiden WP´s bestätigte sich die Reifenwahl in dem sie von 51 Teams die fünft- bzw. achtbeste Zeit fuhren. Aber die Hauptkonkurrenten in ihrer Klasse RC5 Kazmierzak/Andres schlugen zurück und fuhren in der dritten WP die Klassenbestzeit. Trotzdem hatten Tim und Luca zur Halbzeit schon 27,1 Sekunden Vorsprung in der Klasse. In der vierten WP verabschiedeten sich Kazmierzak/Andres durch einen etwas heftigeren Ausrutscher, der jedoch Gott sei Dank nur Blechschaden verursachte. Da unsere Beiden nach dieser vierten Prüfung somit schon einen deutlichen Vorsprung von über 2 Minuten in der Klasse hatten, ließen sie es auf den verbleibenden Prüfungen etwas gemäßigter angehen. Wie schnell nämlich bei so einer rutschigen Rallye alles vorbeigehen kann, erfuhren die beiden "Schumänner" bereits in der WP 5, indem sie ihre beiden Renault Clios wegen kurzer Ausritte und der damit verbundenen technischen Defekte fast gleichzeitig abstellen mussten. Tim und Luca beendeten die Rallye mit dem Klassensieg und landeten dabei auf einem tollen 6. Platz in der Gesamtwertung. Somit haben sie in der Saison 2025 bei allen 9 Rallyes immer das Ziel erreicht. Und mit allen erreichten Punkten ergab sich in den einzelnen Cups folgende Endplatzierungen für unsere Beiden:
4. Platz (von 65 gemeldeten Teams) im Ravenol DRC-Cup,
3. Platz (von 25 gemeldeten Teams) im Pirelli-Cup und
1. Platz (von 10 gemeldeten Teams) im Renault-Sindermann-Rallye-Cup
Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Jahresergebnis. Und erfreulicherweise hat unser junger Beifahrer Luca mit den in der Saison 2025 gewonnenen Punkten von 30 gemeldeten Beifahrern den 1. Platz in der saarländischen Rallyemeisterschaft für Beifahrer erzielt sowie die Juniorenwertung zusätzlich gewonnen - auch hierzu herzlichen Glückwunsch.
Jetzt wird die anstehende Winterpause genutzt um den Clio technisch wieder auf den neuesten Stand zu bringen.
27.10.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: Nico Rosenhauer
Rallye Kohle und Stahl am 20.09.2025
Am 20.09.2025 reisten insgesamt 72 Rallyeteams bei schönstem Spätsommer-Wetter zur Rallye Kohle und Stahl, die bereits zum 37. Mal bestens organisiert und durchgeführt wurde. Vorab ein großes Lob an die Veranstalter und alle Helfer an der Strecke. Tim und Luca bekamen wie jedes Jahr anhand von aufwendigen Auswertungen durch den Veranstalter mit der #14 eine sehr gute Startnummer zugeteilt. Leider waren in der Klasse RC5 nur 3 Teams am Start, was nicht auf eine große Punkteausbeute hoffen ließ. Und während der Rallye kam Tim nicht zurecht mit seiner Fahrwerkseinstellung. Trotzdem bestätigten Tim und Luca bereits in der ersten Sonderprüfung mit einer 14.ten Gesamtzeit ihre Startnummer. Es sollte aber noch besser kommen: In WP 2 und 3 fuhren unsere Beiden sogar jeweils die achtbeste Gesamtzeit und lagen in der Halbzeitpause auf einem sehr guten Gesamtplatz. In der Klasse führten jedoch bereits mit 8,1 Sekunden die stärksten Verfolger Alex Kazmierzak/Max Decker. Nach der Pause fuhren Tim und Luca in allen 3 Prüfungen zwar jeweils über 5 Sekunden schneller als im ersten Durchgang, aber für den Klassensieg sollte es dieses Mal nicht reichen. Alex und Max fuhren alle 6 Bestzeiten und gewannen verdient die Klasse RC5. Tim und Luca beendeten die Rallye als Klassenzweite und belegten dabei einen sehr guten 8. Platz im Gesamt. Urlaubsbedingt kann Tim beim letzten Vorlauf nicht teilnehmen. Somit wird die Entscheidung über die Endplatzierungen in allen 3 Wettbewerben erst bei der am 25.10.2025 stattfindenden Saarland-Rallye fallen, zumal die dabei erreichten Klassenpunkte beim Endlauf verdoppelt werden.
24.08.2025 - Text: Rainer Wacker / Patrick Mohr
Rallye Oberehe am 23.08.2025
Für die vom MSC Oberehe bestens organisierte Rallye Oberehe meldeten sich insgesamt 133 Rallyeteams an, was zugleich der Teilnehmerrekord im DRC-, Pirelli- und Renault Sindermann Rallye Cup 2025 bedeutete. Die Oberehe ist der achte von insgesamt zwölf Vorläufen für alle 3 Cups, in die sich Tim und Luca eingeschrieben haben. Somit beginnt nach der Sommerpause ab jetzt die alles entscheidende Phase. Die Rallye beinhaltete 3 anspruchsvolle Sonderprüfungen, die jeweils zwei Mal zu befahren waren. Und nicht nur dass es in der Eifel 6-7 Grad kälter als an der Weinstraße war, fing es rechtzeitig vor der ersten Prüfung an zu regnen. Vom Veranstalter MSC Oberehe bekam unser Team mit der Startnummer 18 einen richtig guten Startplatz zugewiesen, dicht gefolgt von der #19, die Hauptkonkurrenten in der Klasse RC5 Alex Kazmierzak/Max Decker. Tim und Luca waren von Beginn an hellwach und knallten gleich mal eine 7. Gesamtzeit in den nassen Asphalt, was schon einen Klassenvorsprung von 16,5 Sekunden bedeutete. Aber gleich in der zweiten Prüfung bewiesen Alex und Max, dass sie den Klassensieg nicht kampflos abgeben wollten und fuhren mit 8:11,3 Minuten die auf die Zehntel-Sekunde gleiche Zeit wie Tim und Luca, was im übrigen die achtbeste Zeit im Gesamtklassement war. In der dritten Prüfung ließen es unsere Beiden ein wenig langsamer angehen und prompt fuhr die Konkurrenz 10,2 Sekunden schneller. Somit betrug der Vorsprung in der Halbzeitpause nur noch 6,3 Sekunden. Die beiden weiteren Klassengegner hatten da schon über 2 Minuten Rückstand auf die beiden Führenden. Das Wetter hatte sich zwischenzeitlich beruhigt (kalt war es aber immer noch) und, was sehr selten vorkommt, in der vierten Prüfung fuhren die beiden Renault-Teams mit 6:14,0 wiederum die exakt gleiche Zeit, der Vorsprung blieb also bei nur 6,3 Sekunden. In der fünften und vorletzten Prüfung fuhren Tim und Luca zwar nochmals 2 Sekunden schneller als im ersten Durchgang, aber Alex und Max waren trotzdem 4,6 Sekunden schneller - der Vorsprung schmolz auf nur noch 1,7 Sekunden. Anstatt sich erstmals mit dem zweiten Platz zufrieden zu geben, setzten unsere zwei Piloten alles auf eine Karte und fuhren mit 9,9 Sekunden Vorsprung in dieser Prüfung den Klassensieg nach Hause. Das Team Alex/Max bekam noch wegen eines Fahrfehlers in einer Schikane eine 10 Sekunden Zeitstrafe, so dass Tim und Luca die Klasse letztendlich mit 21,6 Sekunden Vorsprung beendet haben. Und was bei diesem Starterfeld noch beachtlich war, dass mit diesem Ergebnis der zwölfte Gesamtrang belegt werden konnte. Tim und Luca sind zwar nach dieser Rallye in allen 3 Cups immer noch auf dem 1. Platz, aber die weitere Konkurrenz rückt durch mehr Klassengegner und somit mehr Punkte immer näher an die Beiden heran. Für Spannung ist also für die restlichen Läufe gesorgt.
24.08.2025 - Text und Bild: Rainer Wacker
Hunsrück Junior Rallye am 31.05.2025
Insgesamt 87 Teams starteten bei der traditionsreichen „Hunsrück Junior“ mit Start und Ziel auf dem Marktgelände in Veitsrodt. Dieses Gelände bot für alle Teilnehmer sehr kurze Wege, da die technische Abnahme, das Parc ferme, die Reifenwechsel-/Tankzone sowie die Siegerehrung alles auf dem weitläufigen Gelände stattfinden konnte. Und die Klassiker dieser Rallye mit dem Steinbruch „Werzbacher Bruch“ oder dem Rundkurs „Mörschieder Burr“ stellten hohe fahrerische Anforderungen an alle Rallyeteams. In der Klasse RC5 kämpften mit Tim und Luca insgesamt 6 Teams um den Klassensieg, allesamt auf einem Renault Clio mit 180 PS. Und unsere Beiden hatten gleich auf der ersten Prüfung das Pech, auf das mit der Startnummer 21 ins Rennen geschickte Team in dem langen Schotterstück des Steinbruchs aufzulaufen und verloren dabei sehr wertvolle Zeit. Das muss man dem Veranstalter ankreiden, da dieses Team seine erste Rallye (!) fuhr und mit einer viel zu niedrigen Startnummer versehen wurde. Auch eine von Luca angeforderte Zeitgutschrift, was bei anderen Veranstaltern anhand von Videoaufzeichnungen belegt und auch berücksichtigt wird, fand leider keine Zustimmung bei der Endauswertung. Somit ging unser Team gleich mit einem Rückstand von über 11 Sekunden und auf dem 3. Platz in die nächste Prüfung. Zwar verfehlte man da mit 0,6 Sekunden Rückstand die Klassenbestzeit, aber bis zur Halbzeitpause konnten sie sich wieder bis auf den 2. Platz vorkämpfen. Der Rückstand betrug jedoch immer noch 13,8 Sekunden. Und dann kam der vorhergesagte große Platzregen mit Blitz und Donner, so dass der Veranstalter die Pause um eine halbe Stunde verlängern musste. Alle Teams nutzten die Zeit und haben ihre Regenreifen montiert. Aber laut Tims Vorhersage, meinte er kein guter Regenfahrer zu sein…. Im zweiten Durchgang „Steinbruch Werzbach“ wurde er jedoch als Tiefstapler enttarnt, da die Beiden mit 6:19,4 Minuten die drittbeste Gesamtzeit (!) verbuchen konnten. Der Vorsprung der Klassenführenden schmolz auf nur noch 4,6 Sekunden. Mit zwei weiteren viertbesten Gesamtzeiten gewannen sie letztendlich ihre Klasse mit 42,1 Sekunden Vorsprung. Dabei konnten sie auch noch das vor ihnen liegende, sehr starke Schweizer Team „Schläppi/Juple“ mit einem Vorsprung von 0,7 Sekunden überholen. Lohn der Aufholjagd war nicht nur der Klassensieg, sondern auch noch ein toller 5. Platz im Gesamt! Und man konnte die Führung in allen 3 Meisterschaften nicht nur behalten sondern auch noch ausbauen. Abgerundet wurde die Rallye mit dem Sieg des AC Maikammer in der Mannschaftswertung.
01.06.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: Karsten Huber
Rallye Birkenfeld am 03.05.2025
Die Rallye Birkenfeld ist zwar "nur" eine Rallye mit 35 km auf Bestzeit, aber sie zählt neben weiteren 7 Veranstaltungen zur Rheinland-Pfalz-Rallye-Meisterschaft. Deshalb gingen Tim und Luca mit 78 weiteren Rallyeteams an den Start dieser Rallye. Und was das Wetter anbelangt, musste man sich laut Vorhersage ab 16 Uhr auf starken Regen einstellen - die 2 Regen-Reifen bedeuten zwar ein Mehrgewicht, waren aber vorsichtshalber mit an Bord. Gleich in WP 1 wurden die Fahrer auf eine harte Probe gestellt, da die 4,20 km Strecke fast zu einem Drittel aus feinstem aber rolligen Schotter bestand. Unsere Beiden fuhren mit einer sehr guten Zeit in 3:14,5 Minuten über diese WP und waren direkt hinter den beiden Schumann-Zwillingen, (mit 3:13,4 bzw. 3:13,9 Minuten) jeweils auf einem stärkeren RC4-Fahrzeug unterwegs, direkt unter den Top Ten der Rallye. Aber die stärksten Klassenkonkurrenten Thomas Marco/Jasmin Santos legten noch eine Schippe drauf und erreichten mit 3:12,6 Minuten sogar die fünfbeste Gesamtzeit. Leider passierte diesem Team in der darauffolgenden WP 2 ein folgenschwerer Fahrfehler, bei dem sie ihre Hinterachse so stark beschädigten, dass sie leider aufgeben mussten. Tim und Luca fuhren auf diesem mit 12,55 km sehr langen Rundkurs die achtbeste Gesamtzeit und lagen somit in der Halbzeitpause bereits auf dem 7. Platz im Gesamt. Vor der Pause entschied man sich, die 2 Regenreifen zu montieren, da sogar Gewitter mit Platzregen angesagt war. Die 2 gefahrenen Zeiten aus Durchgang 1 konnten Tim und Luca trotz der nicht benötigten Regenreifen im zweiten Durchgang nochmals jeweils um 3 Sekunden verbessern. Der befürchtete, angekündigte Regen setzte erst nach der Zielankunft gegen 17.00 Uhr ein. Die Rallye beendeten Tim und Luca mit einem Klassensieg und auf dem tollen 6. Gesamtrang, das beste Gesamtergebnis mit dem Renault Clio RC5. Jetzt ist zunächst eine 4-wöchige Pause angesagt, wo der Clio technisch und auch optisch (Strohballen lässt grüßen) wieder auf Vordermann gebracht wird. Weiter geht es am 31.05.2025 mit der Teilnahme an der traditionellen "Hunsrück-Junior-Rallye", einem Lauf zum Ravenol-DRC-, Pirelli- und Renault-Sindermann Rallye-Cup.
12.05.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: Nico Rosenhauer
Oster-Rallye Zerf am 19.04.2025
Insgesamt 85 Rallyeteams gingen am Ostersamstag, den 19.04.2025 bei der Osterrallye Zerf an den Start. Der Veranstalter hatte für die Teilnehmer 4 selektive Wertungsprüfungen organisiert, davon 2 Sprintprüfungen und 2 Rundkurse, die jeweils zweimal zu bewältigen waren. Der vierfache deutsche Rallyemeister Marijan Griebel mit seiner Beifahrerin Ella Kremer war ebenfalls mit seinem brandneuen Skoda Fabia RS Rally2 am Start. Um es gleich vorweg zu nehmen: die Beiden gewannen alle 8 WP´s und beendeten die Rallye als souveräne Gesamtsieger mit einem Vorsprung von 45,1 Sekunden. Tim und Luca hatten in ihrer Klasse RC5 noch fünf weitere schnelle Gegner, darunter auch das niederländische Ehepaar van den Heuvel, die man vorab durch ihre langjährige Erfahrung als sehr starke Gegner einstufen musste. Gleich in der ersten, mit 3,61 km kurzen WP 1 konnten sie die Bestzeit setzen, dicht gefolgt von dem Ehepaar Wittner. Die WP 2 mit 7,91 km war für alle Teilnehmer die "Königsetappe" der Rallye und war mit ihren sehr steilen Bergauf-/Bergabpassagen mit den "Moselprüfungen" der Rallye Deutschland vergleichbar. Auch hier konnten unsere Beiden die Bestzeit behaupten, aber wie schon befürchtet, kamen das Ehepaar von den Heuvel bis auf 0,6 Sekunden an diese Zeit heran. Die WP 3 ging über 14,67 km und verwunderte zunächst durch einen Zeitnahme-Fehler etliche Teams. Nach Berichtigung dieser Zeitnahme durch den Veranstalter hatten Tim und Luca auch hier die Bestzeit gesetzt, wie auch in der darauf folgenden WP 4 Fuchswald. So konnte man mit einem leichten Vorsprung von 19,4 Sekunden auf das Ehepaar van den Heuvel und mit 20,2 Sekunden auf das Team Kazmierzak/Andres in die verdiente Halbzeitpause gehen. Die Bestzeit in WP 5 und in der WP 6 konnten Tim und Luca zwar nochmals gegenüber dem ersten Durchgang verbessern, aber gerade in der schweren Prüfung 6 verbuchte das Ehepaar van den Heuvel die Bestzeit für sich. Vor den letzten beiden WP´s betrug der Vorsprung nur noch 17,0 Sekunden, also mit ausruhen war wohl nichts. Die beste Antwort gaben Tim und Luca auf WP 7 die wiederum als Klassenbeste beendet wurde. In der letzten Prüfung nahm man ein wenig das Tempo raus und konnte letztendlich die Rallye mit 6 von 8 Bestzeiten den Klassensieg mit 24,0 Sekunden Vorsprung gewinnen. Das Team Kazmierzak/Andres geigte in der Schlussphase der Rallye nochmals richtig auf, überholten sogar das niederländische Team und wurden zweiter in der Klasse, mit gerade mal 0,2 Sekunden (!) Vorsprung. Ein weiterer Erfolg für Tim und Luca nach diesem Ergebnis war, dass die Beiden mit ihren erreichten Punkten alle Führungen sowohl im Renault-Sindermann-, im Pirelli- als auch im Ravenol DRC-Cup behalten konnten. Aber da erst 4 Läufe gefahren sind und durch Streichergebnisse bzw. Vergabe von doppelter Punktzahl im Endlauf sich alles noch verschieben kann, stellt dies nur eine Momentaufnahme dar (aber immerhin). Der nächste Lauf findet am 31.05.2025 bei der Hunsrück-Junior-Rallye statt mit Start und Ziel in Veitrsodt. Das Team würde sich über eine zahlreiche Zuschauer-Teilnahme freuen.
06.05.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: Georg Biegel
KW Ostalbrallye vom 05.04.2025
Bei der 36. Auflage der KW Ostalbrallye fanden 55 Rallyeteams bei bestem Wetter den Weg nach Abtsgmünd, um an der traditionsreichen Rallye wertvolle Punkte für diverse Meisterschaften zu erkämpfen. Der Veranstalter bot den Teilnehmern sehr selektive und anspruchsvolle Strecken, die gegenüber dem Vorjahr abgeändert oder sogar ganz neu aufgestellt waren, allesamt über 10 km auf Bestzeit. In der Klasse RC5 war außer Tim und Luca nur noch 1 Team am Start, aber mit Alex Kazmierzak/Tobias Andres ein starker Gegner, der immer besser mit seinem neuen Rallyegerät zurecht kommt. Nach dem üblichen Abfahren der Strecke inklusive Aufschrieb erstellen, rollten die beiden pünktlich um 12.03 Uhr zur Startrampe. In WP 1 liefen sich Tim und Luca nicht erst lange warm und knallten gleich mal, zum Erstaunen aller, die 8.-beste Gesamtzeit in den Asphalt. Und so ging es in der nächsten WP gleich weiter, die mit 6:52,7 Minuten sogar als 7.-beste Zeit verbucht wurde. Vor der Pause stand noch die längste Prüfung, der Rundkurs "Holzleuten" mit 14,85 km an. Und auch hier fuhren die beiden, für sie überraschend, die 8.-beste Zeit und hatten somit in der Halbzeit in der Klasse RC5 schon einen Vorsprung von 43,7 Sekunden. Aber anstatt sich auf dem Vorsprung auszuruhen, gaben Tim und Luca weiter mächtig Gas und konnten im zweiten Durchgang sogar alle 3 Zeiten nochmals verbessern. Letztendlich kamen die beiden freudestrahlend ins Ziel und konnten neben dem Klassensieg mit einem Vorsprung von 1:19,3 Minuten auch noch einen sensationellen 7. Platz im Gesamt verbuchen. Mit den erreichten 7,50 Punkten konnten sie die Führung im Renault Sindermann RallyeCup weiterhin behaupten. Auch im Pirelli-Cup haben sie durch das Ergebnis die Führung übernommen. Im Ravenol DRC Rallye Cup, der zweiten Bundesliga im Rallyesport, liegen sie ebenfalls auf dem ersten Platz. Durch Streichergebnisse stellt dies zwar nur eine Momentaufnahme dar, aber wir alle fanden, ein schöner Moment. Schon in 12 Tagen geht es mit dem 4. Lauf am Ostersamstag den 19.04.2025 bei der Osterrallye Zerf weiter. Das Team hofft auf zahlreiche Zuschauer und viel Daumendrücken.
07.04.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: Manfred Weber
Rallye "Buten un Binnen" am 22.03.2025
Insgesamt 82 Teams reisten zu der im hohen Norden ausgerichteten Rallye "Buten un Binnen", liebevoll "BuBi" genannt an, um wertvolle Punkte für den DRC-, Pirelli- und den Renault Sindermann Rallye Cup zu ergattern. Erfreulicherweise haben sich in der RC5-Klasse von Tim und Luca insgesamt 8 Teams angemeldet, so viele wie noch nie. Davon waren 3 dänische und 1 niederländisches Rallyeteam dabei, die allesamt viel Erfahrung und Erfolge vorzuweisen hatten. Man wusste also nicht genau, was man inklusive der 3 weiteren deutschen Teams platzierungsmäßig erwarten konnte. Aber leider verbuchte unser Team direkt in WP 1 einen kapitalen Reifenschaden, der insgesamt fast 4 Minuten Zeitverlust einbrachte. Sämtliche Hoffnungen auf eine vordere Platzierung in der Klasse waren somit gleich dahin. Da dies der erste Reifenschaden bei über 20 Rallyes war, möchte man sich auch nicht groß darüber beklagen. Und statt sich hängen zu lassen, haben Tim und Luca in der zweiten Sonderprüfung "Maiwiese" auf dem berühmt berüchtigten IVG-Militärgelände von allen Teams die viertbeste Zeit im Gesamt hingeknallt, das beste jemals eingefahrene Einzelergebnis während einer Rallye. Und so ging es die ganze restliche Rallye weiter. Ohne einen Fehler fuhren die beiden immer um Platz 10 im Gesamt herum, was letztendlich bedeutete, dass sie vom letzten Platz nach WP 1 noch auf einen guten 29. Platz im Gesamt fahren konnten. Auch in ihrer Klasse kämpften sich Tim und Luca noch auf den 5. Platz, was immerhin noch 4,38 Punkte für die jeweiligen Meisterschaften bedeutete. Und trotz dieser relativ wenigen Punkte sind die beiden im DRC-Cup auf den 3. Platz geklettert und im Pirelli-Cup sogar auf den 2. Platz. Im Renault-Sindermann-RallyeCup führen sie die Meisterschaft sogar an. Dies ist natürlich nur eine Momentaufnahme, da durch Streichergebnisse sich am Schluss noch alles ändern kann. Aber um die Enttäuschung etwas geringer zu halten, lasst uns diesen Moment genießen. Und wenn WP 1 normal abgelaufen wäre, hätte man bei 4 Klassenbestzeiten evtl. mit dem Klassensieg rechnen dürfen. Glückwunsch an das Renault-Team Alex Kazmierzak/Max Decker, die bei ihrer zweiten Renault-Clio-Rallye auf einem guten dritten Podestplatz gelandet sind. Die nächste Rallye findet schon am 05.04.2025 bei der Rallye Ostalb in Abtsgmünd statt.
26.03.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: ckworks
Rallye Kempenich, 09.03.2025
Bei schönstem sonnigen Eifelwetter nahmen insgesamt 104 Teams an der Rallye Kempenich teil. Die zahlreichen Zuschauer an den Strecken bekamen richtig heiße Klassenduelle geliefert, bei denen die Führungspositionen ständig wechselten. Aber alles der Reihe nach: Tim und Luca freuten sich, nach über 4-monatiger Rallyepause, endlich wieder an den Start gehen zu können. Der Clio war bestens vorbereitet und man freute sich schon über die neuen Pirelli-Rallyereifen, die man sich über Winter angeschafft hatte. Somit kämpfen die beiden in der Saison 2025 nicht nur um den Ravenol DMSB Rallye Cup und dem Renault-Sindermann-Cup sondern auch noch um die DRC Pirelli-Trophy. In ihrer Klasse RC5 gingen dieses Mal 5 Renault Clios an den Start - unter anderem mit Marco Thomas/Lisa Winter, das starke Team, welches unsere beiden schon zweimal besiegen konnte. Das neu hinzu gekommene Team Alex Kazmierzak/Benedikt Preißmann stufte man vorab schon als weiteren stärkeren Gegner ein. Und die weiteren Teams waren über Winter auch fleißig und haben ihre Clios aufgerüstet und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Und schon gleich in der ersten WP "Hausten" mit 5,29 km zeichnete sich ein harter Klassenkampf ab: Das Team Thomas/Winter setzte gleich die Bestzeit, gefolgt von Wacker/Kiefer mit 1,8 Sekunden Rückstand und dem Team Kazmierzak/Preißmann mit weiteren 1,5 Sekunden Rückstand. Aber auch das Team Wittner/Wittner ließ auf der WP 2 mit einer dritten Zeit aufhorchen, noch vor dem Team Thomas/Winter. Die Klassenbestzeit fuhren hier Tim und Luca allerdings nur mit 0,5 Sekunden auf Kazmierzak/Preißmann. Die nächsten beiden Prüfungen vor der Halbzeitpause gingen wiederum an das Team Thomas/Winter, so dass sich folgendes Halbzeitergebnis ergab: 1.Thomas/Winter 2.Wacker/Kiefer (+ 7,1 Sek.) 3.Kazmierzak/Preißmann (+ 19,2 Sek.) 4.Wittner/Wittner (+33,6 Sek.) und 5.Schultz/Schultz (+48,3 Sek.). In WP 5, dem zweiten Durchgang WP "Hausten" schlugen Tim und Luca zurück und fuhren mit einer Zeit von 3:43,2 Min. sogar die 10.-beste Zeit aller gestarteten Teams. Somit verringerte sich der Rückstand auf Thomas/Winter auf nur noch 2,9 Sekunden und so langsam keimte die Hoffnung auf, das erste Mal dieses Team zu besiegen. WP 6 ging an die "Neulinge" Kazmierzak/Preißmann aber mit nur 0,3 Sekunden Rückstand folgten Tim und Luca, die somit die Führung in der Klasse RC5 mit sage und schreibe 0,5 Sekunden Vorsprung übernahmen. In der siebten und vorletzten Prüfung fuhren Tim und Luca wieder die Bestzeit und hatten somit 7,7 Sek. Vorsprung auf den Klassenzweiten. Aber an ausruhen war nicht zu denken: Thomas/Winter fuhren in der letzten Prüfung wiederum die Bestzeit und verkürzten am Ende den Vorsprung auf 2,6 Sekunden. Somit beendeten Tim und Luca die Rallye glücklich und abgekämpft als Klassensieger und belegten dabei einen beachtlichen 12. Gesamtrang von 104 Startern. Dass sie dabei manch stärkere RC4 und sogar RC3 Fahrzeuge hinter sich ließen, rundete das tolle Ergebnis ab. Im Renault-Sindermann-Cup belegen sie nach dem ersten Lauf den zweiten Platz hinter dem Team Max Schumann/Ann Felke, die ebenfalls den Klassensieg in der RC4 einfuhren, jedoch bei 8 Startern mehr Punkte bekommen haben. Mit diesem Team und einem weiteren Team Pöttgen/Wölmer gewannen Tim und Luca für den AC Maikammer außerdem noch die Mannschaftswertung. Am 22.03.2025 geht es hoch in den Norden zur Rallye "Buten un Binnen", die mit ihrer ganz eigenen Streckencharakteristik hohe Anforderungen an alle Teams stellt. Zu 2/3 finden die Prüfungen auf dem sogenannten IVG-Gelände statt, die keinerlei Fahrfehler verzeihen.
11.03.2025 - Text: Rainer Wacker, Bild: Nico Rosenhauer
Aussicht auf die neue Saison 2025
Mit Luca Kiefer war Tim bereits in der vergangenen Saison 2024 sehr erfolgreich unterwegs: Unter anderem konnte man im Ravenol DRC-Cup die Gruppenwertung RC2-RC5 gewinnen. Des Weiteren haben sie den Renault-Sindermann-Cup als Gesamtsieger beenden können. Geplant und bereits eingeschrieben sind die beiden wieder im "Ravenol DMSB Rallye Cup 2025", der 2. Liga im deutschen Motorsport mit insgesamt 7 Starts zzgl. dem Endlauf im Saarland Ende Oktober. Auch die Teilnahme bei der Rallye Birkenfeld haben Tim und Luca im Programm, da diese mit bereits geplanten Terminen noch zusätzlich zur Rallye-Pfalzmeisterschaft 2025 zählt. Tim beendete in 2024 die Saison auf dem 3. Platz. Und natürlich wollen sie auch noch ihren Titel als Gesamtsieger im "Renault-Sindermann-Cup 2025" verteidigen, der ausschließlich für alle Renault-Fahrzeuge ausgeschrieben ist. Neu hinzugekommen ist die Teilnahme in der Sonderwertung "DRC-Trophy powered by Pirelli", wo sich die Teilnehmer verpflichten, ausschließlich auf Pirelli-Reifen zu starten. Nicht nur, dass man sich mit diesen Reifen bessere Zeiten auf den Wertungsprüfungen erhofft, werden noch zusätzlich Preisgelder für die ersten 5 Plätze in Höhe von insgesamt fast 7000 € verteilt. Und als weiteres Highlight sind noch traditionell "Testfahrten inklusive Mitfahrgelegenheit" auf dem Beifahrersitz neben Tim und anderen Rallyefahrern in der Nähe von Birkenfeld geplant. Der voraussichtliche Termin ist am Samstag den 14.06.2025 ab 10.00 Uhr. Einladungen hierzu ergehen gesondert an alle Teilnehmer, Mitfahrer und Zuschauer. Alle vorgenannten Termine können unter der Homepage www.timwacker.de eingesehen werden. Das Team freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit dem Sponsor "Fa. Autoteile Henkel, Neustadt", dem "Lohnsteuerhilfeverein VLH e. V. mit den Beratungsstellen in Neustadt und Maikammer". Auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison 2025 und auf hoffentlich viele Zuschauer an den jeweiligen Rallyestrecken.
17.02.2025 - Text und Bild: Rainer Wacker
Endlauf bei der Saarland-Rallye
Am Samstag, den 02.11.2024 reiste das Rallyeteam nach Losheim am See zum Endlauf des HJS DRC - DMSB Rallye Cup sowie zum Renault Sindermann Rallye Cup 2024. Nicht nur, dass alle in den Cups favorisierten Rallyeteams am Start waren (kein Wunder, es würden bei Ankommen doppelte Punkte für den Endlauf vergeben), kamen noch etliche starke saarländische Teams zur Klassenkonkurrenz hinzu. Und der Endlauf versprach schon vor dem eigentlichen Start der Rallye große Spannung, da Tim und Luca in der Gruppenwertung bei den FIA-Klassen RC2 - RC5 von 17 gepunkteten Teilnehmern mit nur 0,03 Punkten hinter den Führenden Max Reiter/Conny Nemenich auf Platz 2 lagen. Beim Renault Sindermann Rallye Cup lagen die beiden sogar mit 1,39 Punkten vor dem Brüderpaar Lars u. Björn Schwarzmannseder auf dem 1. Platz. In der Klasse RC5 hatten sich 5 baugleiche Renault-Clio-Teams von insgesamt 59 Teams für diese Rallye angemeldet. Der Veranstalter MSC Losheim organisierte 2 Sprintprüfungen sowie ein Rundkurs die jeweils zweimal zu bewältigen waren mit insgesamt 74,36 km auf Bestzeit, u. a. mit „Wahlener Platte“ und „Steine an der Grenze“ allesamt "Klassiker" der Saarland-Rallye. Die Devise von Tim und Luca lautete: Hauptsache ankommen und den 2. Platz erreichen, damit die Konkurrenz richtig hoch punkten muss, um noch an den beiden vorbei zu kommen. Und das klappte in der ersten Prüfung mehr als gut: Klassenbestzeit mit 1,9 Sekunden Vorsprung vor dem richtig stark fahrenden ehemaligen DRC-Cup-Gesamtsieger Marco Thomas und 7. Gesamtbestzeit. Die nächsten beiden WP‘s gingen an das Team Thomas/Winter, aber immer dicht gefolgt von den beiden. In der Halbzeitpause lag man damit auf dem 2. Platz in der Klasse und auf einem respektablen 10. Platz im Gesamt. Die Hauptkonkurrenten Lars und Björn Schwarzmannseder hatten noch stärkere Gegner in ihrer Klasse und belegten den 5. Platz. Die 4. Prüfung ging wieder an Tim und Luca und so langsam keimte die Hoffnung auf einen sensationellen Saisonabschluss auf. Nach einem kurzen Verbremser in WP 5 krönten die beiden ihre Leistung mit einer sensationellen 6. Gesamtzeit in WP6 und erreichten damit am Ende einen 7.Platz im Gesamt von 58 gestarteten Teams. Schlussendlich kamen für die beiden Cups folgende Ergebnisse heraus, womit man am Anfang der Saison nie gerechnet hätte: DRC-Gruppensieger 2024 in den FIA-Klassen RC2-RC5 von insgesamt 16 gepunkteten Teams und Gesamtsieger des Renault-Sindermann-Cups 2024 von 10 gemeldeten Renault-Teams. Besonders anzumerken ist noch, dass der Zusammenhalt gerade unter den Renault-Teams sehr sportlich fair und kameradschaftlich war. Dies veranlasste die beiden Hauptsponsoren des Renault Autohauses Stefan und Erik Sindermann trotz beabsichtigter Einstellung des Cups eine erneute Auflage in der Saison 2025.
04.11.2024 - Text und Bild: Rainer Wacker
Rallye Fränkische Schweiz
Am 12.10.2024 fand die „Stäubli Rallye Fränkische Schweiz“ mit Start und Ziel in Hollfeld statt. Insgesamt waren 85 Rallyeteilnehmer am Start, davon nur 2 Starter in der RC5. Das bedeutete zwar bei Ankommen wenig Punkte für den DRC-Cup, aber umso mehr Punkte für den Renault-Sindermann-Cup, da eine Klassenzusammenlegung mit der NC3 erfolgt. Und die war mit 29 überwiegend heimischen und sehr schnellen Fahrzeugen prallvoll belegt. Was die Startnummernvergabe anbelangt, war man mit der #67 vom Veranstalter nicht gerade bevorteilt worden. Naja, dann hieß die Devise von beiden Clio-Piloten: „Dann rollen wir halt das Feld von hinten auf“. Und genauso ging es auch gleich los: Auf den ersten 4 Prüfungen, davon eine mit sehr vielen Zuschauern gesäumte Prüfung durch einen Steinbruch. Tim und Luca ließen es gerade in dieser Prüfung incl. hohem Schotteranteil mit der 19.-besten Zeit richtig krachen. In den Prüfungen zuvor fuhren das Ehepaar Wittner in der ersten Prüfung die Klassenbestzeit, an einen gemütlichen Klassensieg war also nicht zu denken. In der Halbzeitpause lagen Tim und Luca in der Klasse vorne und im Gesamt schon auf einem sehr guten 22. Platz. Im zweiten Durchgang der Prüfungen fuhr man regelmäßig um Platz 20 herum und konnte dabei die im ersten Durchgang gefahrenen Zeiten stetig verbessern. Letztendlich kam der Klassensieg mit 52,7 Sekunden Vorsprung sowie ein toller 19. Platz im Gesamt heraus. Und von den insgesamt 31 Startern der NC3 incl. RC5 belegten Tim und Luca schlussendlich den beachtlichen 3. Podestplatz. Dies ergab in der Punktevergabe 9,19 Punkte für den Sindermann Rallye Cup 2024 womit die beiden erstmals die Tabellenführung von den Gebrüdern Schwarzmannseder übernahmen. Somit fällt die Entscheidung über den endgültigen Titelgewinn erst im letzten Lauf bei der Rallye Saarland am 02.11.2024 mit Start und Ziel in Losheim am See.
22.10.2024 - Text: Rainer Wacker, Bild: Frank R Fotos
Rallye Kohle und Stahl
Insgesamt 65 Teams gingen am 21.09.2024 bei bestem Wetter an den Start zur traditionsreichen und bestens organisierten Rallye „Kohle und Stahl“ mit Start und Ziel bei der Firma Wellgo. 6 anspruchsvolle WP‘s mit insgesamt 64,62 km auf Bestzeit, davon 4 lange Rundkurse waren von den Teams zu bewältigen. Tim und Luca gingen mit der vom Veranstalter aufwendig für alle Teilnehmer ermittelten Startnummer 14 an den Start. Und gleich in der ersten Prüfung bestätigte man mit einer tollen 11. Gesamtzeit diese Startreihenfolge. Auch in den beiden langen Rundkursen blieben Tim und Luca im Gesamt immer unter ihrer Startnummer, so dass sie in der Halbzeit Klassenerster mit 1:52,6 Min. Vorsprung und 11. im Gesamt waren. Nach der Pause gelang den beiden in der WP 4 sogar die neuntbeste Zeit und sie fuhren dabei nochmals über 5 Sekunden schneller gegenüber dem ersten Durchgang. Auch in den letzten beiden Rundkursen verbesserten sich Tim und Luca nochmals und erreichten das Ziel letztendlich als Klassenerster und landeten dabei auf dem 10. Platz im Gesamt. Im Renault Sindermann Rallye-Cup rückten Tim und Luca durch das tolle Ergebnis bis auf 0,6 Punkten an das führende Brüderteam Schwarzmannseder heran. Für Spannung in den verbleibenden Rallyes ist gesorgt. Der nächste Lauf für Tim und Luca findet am 12.10.2024 bei der Rallye „Fränkische Schweiz“ statt.
23.09.2024 - Text: Rainer Wacker, Bild: Nico Rosenhauer
Bericht über die Rallye Oberehe

Mit Vorfreude fuhr man am 23./24.08.2024 zur Rallye Oberehe mit Start und Ziel in Hillesheim/Eifel. Man wusste das uns eine vom Veranstalter sowohl für Teilnehmer als auch für Zuschauer bestens organisierte Rallye bevorstand. Und die Teilnehmer dankten es dem MSC Oberehe mit 117 (!!) abgegebenen Nennungen. Die Rallye zählte u. a. zum DRC Rallye Cup und zum Renault Sindermann Cup. In der Klasse RC5 waren insgesamt 3 baugleiche Renault Clios am Start u. a. die Eheleute Wittner, ein bereits bekannt schnelles und sehr sympathisches Team. Mit dem niederländischen Team John Coumans/Renaldo Lier hatte man noch keinen direkten Vergleich, wusste aber über die ewrc-results-Datenbank über deren Erfahrung und Erfolge das man ein sehr starker Gegner erwarten durfte. Die Rallye ging über 6 Wertungsprüfungen (WP‘s) mit insgesamt 63,42 km auf typischen und anspruchsvollen Eifel-Strecken. Und leider kam das niederländische Team bereits in der ersten WP von der Strecke ab und verloren über 2 Minuten, was einen Klassensieg für sie schon zu Nichte machte. Tim und Luca fuhren mit 11,4 Sekunden Vorsprung auf das Team Wittner die Klassenbestzeit. Auch auf den nächsten beiden Prüfungen konnten die Beiden die Bestzeit setzen und hatten in der Pause einen Vorsprung von 27,1 Sekunden. In den jeweiligen zweiten Durchgängen fuhren Tim und Luca wiederum alle Klassenbestzeiten und sogar zweimal die 15-besten Zeiten im Gesamtklassement. Letztendlich fuhren sie den Klassensieg mit 1:11,5 Min. Vorsprung heim und erreichten dabei den 15. Platz im Gesamtklassement. Sie holten damit wertvolle 8,33 Punkte für die jeweiligen Meisterschaften. Im DRC Rallye Cup liegen sie zurzeit auf einem tollen 5. Platz von 74 gemeldeten Teams, im Renault Sindermann Cup auf dem 2. Platz. Anmerken möchten wir noch, dass die Klassenzweiten die Stärke von Tim und Luca anerkannt und dies auch während des Interviews beim Zielempfang besonders betont haben - selten solch eine sportlich faire Geste erlebt. Wir freuen uns schon auf die nächsten Rallyes mit den sympathischen Eheleuten Wittner. Als nächstes erfolgt die Teilnahme an der traditionsreichen Rallye Kohle und Stahl am 21.09.2024 mit Start und Ziel bei der Fa. Wellgo in Nohfelden (Nähe Bostalsee). Das Team würde sich über jeden (Sponsor-)Zuschauer freuen.
26.08.2024 - Text: Rainer Wacker
Bericht über die Rallye Hunsrück 2024 am 25.05.2024

Insgesamt 112 Teams gingen zur traditionsreichen Rallye Hunsrück mit Start und Ziel in Veitsrodt an den Start. Diese Rallye zählte nicht nur zum DRC- und Sindermann-Cup sondern auch zur Deutschen Rallyemeisterschaft. Somit war die "1. und 2. Bundesliga" im Rallyesport am Start und versprach heiße Kämpfe um die einzelnen Klassensiege. Dazu kam noch ein heftiger Regenguss kurz vor dem Start der Rallye und die ohnehin schwierigen und sehr anspruchsvollen Strecken verwandelten sich in sehr glattes Geläuf. Tim und Luca gingen wie immer in der Klasse RC5 mit 3 anderen Teams auf baugleichen Renault Clios an den Start. Neben dem Team Dietmar Thielen und Selina Thomas und dem bekannt erfahrenen Ehepaar Thomas und Melanie Schultz kam erstmals auch ein weiteres schnelles Paar mit Daniel und Sandra Wittner hinzu. Und gleich in der ersten WP staunte man nicht schlecht das die Beiden im Regen 9,9 Sekunden schneller als Tim und Luca waren. Leider hatten Daniel und Sandra in der zweiten Sonderprüfung gleich zu Beginn das Pech sich einen Plattfuß einzufangen und dadurch viel Zeit verloren. Das wäre bestimmt ein harter Kampf geworden... Ab der WP 4 trockneten die Strecken ab und unsere Beiden fuhren bereits mit einem beruhigenden Vorsprung von 1:38 Minuten in die Halbzeitpause. Da waren schon 28 (!!) Teams teils durch glimpflich verlaufene Abflüge oder durch technische Probleme ausgeschieden. Und nach dem Regrouping fuhren Tim und Luca mit zwei Zeiten unter den ersten 17 im Gesamt absolute Topzeiten. Letztendlich beendete man die Rallye ohne einen Ausrutscher mit dem tollen 16. Platz im Gesamt sowie einem souveränen Klassensieg. Und die gemeldeten Teams des AC Maikammer belegten den 1. Platz in der Mannschaftswertung. Der nächste Lauf zum DRC-Cup findet für Tim und Luca erst am 24.08.2024 statt und zwar mit der Teilnahme an der immer bestens organisierten Rallye Oberehe mit Start und Ziel in Hillesheim/Eifel.
Noch kurz vor den Sommerferien ist geplant Testfahrten im Raum Birkenfeld zu organisieren. Dabei besteht die Möglichkeit einer Mitfahrt auf dem Beifahrersitz von Tim Wacker auf einer abgesperrten Strecke im Rallyetempo. Hierzu ergeht in den nächsten Tagen noch eine gesonderte Einladung mit Anfahrtsbeschreibung und Ablauf der Veranstaltung.
28.05.2024 - Text: Rainer Wacker / Fotos: dontcut.rallyefans
Ostalb-Rallye am 13.04.2024
Insgesamt waren 69 Teams für die Rallye Ostalb mit Start und Ziel in Abtsgmünd gemeldet. Herrliches Wetter und eine hügelige Landschaft wurden den Teilnehmern geboten. Leider waren diesmal nur 2 Renault Clio am Start, was selbst bei einem Klassensieg für den Ravenol DRC-Cup kaum Punkte versprach. Aber im Renault Sindermann-Cup gibt es eine Sonderregelung: bei weniger als 3 Startern in der RC5 werden die Teilnehmer in der NC3 gewertet incl. Punktevergabe. Und mit 19 (!) Startern plus die 2 Clios kämpften somit 21 Starter (!) um den Klassensieg. Vorab muss man erwähnen das von den 6 Prüfungen insgesamt 4 Prüfungen so richtige Vollgasstrecken waren (5. Gang ausgedreht). Das dabei der Gesamtsieger der Rallye auf der WP 5 + 6 eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 122,2 km/h bzw. 121,6 km/h erreicht hat, gibt mir persönlich ein mulmiges Gefühl was evtl. Abflüge bei diesen Geschwindigkeiten anbelangt - der Veranstalter sollte dies bei der nächsten Rallye aus Sicherheitsgründen berücksichtigen. Die WP 1/4 "Pommes" sollte da eine Ausnahme machen. Schöne Bergauf-/Bergab-Passagen mit einer versetzten Kuppe kurz vor dem Ziel lockten viele Zuschauer an die Strecke. Tim und Luca fuhren auf der WP 1 mit 5:41,1 von allen Teams die 15. Zeit im Gesamt, womit man bei dem starken Feld nicht gerechnet hatte. Auf den oben beschriebenen schnellen WP´s fuhren die Beiden vernünftigerweise etwas verhaltener. Die vielen zum Teil verunfallten Teams (Gott sei Dank ohne größere Personenschäden) gaben den Beiden Recht. So gingen Tim und Luca mit dem 25. Platz im Gesamt in die Halbzeitpause. In der stark besetzten Klasse NC3 waren sie schon auf dem 8. Platz. Im zweiten Durchgang "Pommes" fuhren die Beiden mit 5:38,1 nochmals 3 Sekunden schneller. Am Schluss der Rallye lagen Tim und Luca auf einen sehr guten 16. Platz im Gesamt. In der Klasse RC5 fuhren sie den Klassensieg mit 2:05,2 Minuten Vorsprung heim, was letztendlich auch den 6. Platz in der Wertung NC3 und 7,38 Pkte. für den Renault-Sindermann-Cup bedeutete. Die nächste Rallye findet im Rahmen der "Deutschen Rallyemeisterschaft" bei der "Hunsrück-Rallye" am 25.05.2024 statt - tolles Starterfeld ist garantiert.
18.04.2024 - Text und Foto: Rainer Wacker
Osterrallye Zerf
Von den 104 gemeldeten Teams gingen letztendlich 95 an den Start zur diesjährigen Osterrallye in Zerf. In der Woche vor der Rallye hatte es sehr stark geregnet und dementsprechend verwandelten sich die Strecken in sehr rutschiges und glattes Gelände. In der Klasse RC5 von Tim und Luca waren erfreulicherweise wieder 4 Renault-Clio-Teams am Start, darunter erstmals der ehemalige DMSB Rallye Cup Gesamtsieger Marco Thomas mit seinem erfahrenen Beifahrer Tim Otterbach. 8 Wertungsprüfungen standen auf dem Programm mit insgesamt 67,32 km auf Bestzeit. Gleich in der ersten relativ kurzen WP mit einem Schotter-Bergab-Abschnitt setzten das Team Marco Thomas/Tim Otterbach die Bestzeit, dicht gefolgt mit 1,5 Sekunden Rückstand von Tim und Luca. Auf der nächsten 8,57 km langen WP das gleiche Resultat mit 1,7 Sekunden Abstand. WP 3 und 4 gingen wieder an das Team Thomas/Otterbach, sodass man nach der Hälfte kaum noch Aussicht auf den 15. Klassensieg in Folge hatte. Dass dabei zu den beiden anderen Renault-Clio-Teams bereits in der Halbzeit ein sehr großer Abstand war, dokumentiert die flotte Fahrweise der 2 Teams. Auch in der zweiten Schleife ergab sich das gleiche Bild, sodass alle 8 Bestzeiten an das Team Thomas/Otterbach ging. Herzlichen Glückwünsch an die verdienten und sehr sympathischen Klassensieger sowie für den 17. Platz im Gesamt. Tim und Luca nahmen das Tempo auf der letzten verregneten WP raus, um einen Ausfall zu vermeiden. Insgesamt kam der 2. Platz in der RC5 (mit 2:42,2 Minuten Vorsprung auf den 3. Platz in der Klasse!) sowie ein 21. Platz im Gesamt heraus. Schon am 13.04.2024 steht die Teilnahme bei der "Ostalb-Rallye" mit Start und Ziel in Abtsgmünd an, ebenfalls ein Lauf zum Ravenol DRC-Cup 2024.
02.04.2024 - Text: Rainer Wacker, Foto: Mathias Kaiser
Rallye Kempenich am 03.03.2024
Nachdem man bereits erfolgreich die Rallye Südliche Weinstraße beendet hatte, stand bereits eine Woche später die Teilnahme am Sonntag, den 03.03.2024 bei der Rallye Kempenich/Eifel an. Dies war gleichzeitig der erste Lauf zum Ravenol DRC Cup 2024, wo sich Tim und Luca für die Saison 2024 eingeschrieben haben. Insgesamt gingen 100 (!) Teams an den Start, davon sogar 4 baugleiche Renault Clios in der RC5 Klasse, so viel Konkurrenz wie noch nie in der Vergangenheit. Bei schönstem sonnigen Wetter, was für die Eifel für diese Jahreszeit eher außergewöhnlich ist, musste man die doppelte Anzahl an WP-Kilometer gegenüber der Rallye SÜW bewältigen. Und das auf sehr anspruchsvollen Bergauf/-ab-Passagen - ideales Terrain für Rallyefahrer. Tim und Luca gingen von Anfang an hohes Tempo und fuhren auf den ersten 4 Prüfungen jeweils die Klassenbestzeit. Somit hatte man in der Pause bereits einen Vorsprung von 16,9 Sekunden auf den Klassenzweiten, Team Schultz/Schultz, herausgefahren. Auch in der zweiten Runde gelang den beiden bis auf eine WP die Klassenbestzeit und damit konnten sie den zweiten Klassensieg in 2024 mit einem Vorsprung von 20,3 Sekunden verbuchen. Ein toller 14. Platz im Gesamtklassement sowie den Gewinn der Mannschaftswertung für den AC Maikammer kam zu dem Klassenerfolg noch hinzu. In dem ausschließlich für Renault-Fahrzeuge ausgeschriebenen "Renault-Sindermann-Cup" belegen Tim und Luca nach dem ersten Lauf den 2. Platz im Gesamt. Das komplette Team freut sich nun auf die nächste Rallye die am Oster-Samstag dem 30.03.2024 in Zerf stattfindet. Wer sich für die weiteren Rallyetermine 2024 interessiert kann sich unter www.timwacker.de vorab informieren.
05.03.2024 - Text: Rainer Wacker, Foto: js.rallye
Rallye Südliche Weinstraße am 24.02.2024
Endlich, nach einer über 5-monatigen Rallyepause ging es wieder los - Tim Wacker und Luca Kiefer starteten in die neue Saison 2024. Insgesamt 63 Starter gingen im neuen Startort Billigheim-Ingenheim auf Bestzeitenjagd bei der Rallye Südliche Weinstraße. Sechs komplett neue Wertungsprüfungen über 35 km waren zu bewältigen, darunter 2 Sprintprüfungen sowie ein Rundkurs in der Nähe von Klingenmünster. Die starken Regenfälle in der Woche vor der Rallye verwandelten die Feldwege in eine matschige und somit sehr anspruchsvolle Strecke. Mit dem Team Ernst//Birtel hatte man einen Konkurrenten in der Klasse RC5, der einen baugleichen Renault Clio an den Start brachte. Und man staunte nicht schlecht, dass dieses Team in der ersten Prüfung gleich eine Bestzeit setzte - 1,5 Sekunden vor Tim und Luca. In WP 2 korrigierte man mit 5,0 Sekunden Vorsprung diesen Rückstand wieder und ging in Führung. Auch auf den folgenden 4 Prüfungen setzten die beiden die jeweiligen Bestzeiten aber immer dicht gefolgt vom Team Ernst/Birtel. Letztendlich gewannen Tim und Luca ihre Klasse mit 21,9 Sekunden Vorsprung. Dass dabei noch ein hervorragender 10. Platz im Gesamtklassement heraussprang rundete die vom MSC Ramberg organisierte und sehr gelungene Veranstaltung ab.
05.03.2024 - Text: Rainer Wacker, Foto: Georg Biegel
Aussicht auf die neue Rallye-Saison 2024
Wie ihr bereits im Betreff gesehen habt, fährt Tim die Saison 2024 nicht mehr mit Ann Felke auf dem Beifahrersitz. Grund für die Änderung ist die Möglichkeit für Ann mit dem international erfahrenen schwedischen Fahrer Stig Andervang auf einem aktuellen Rally2-Hyundai am Schotter-Cup 2024 teilzunehmen. Dann sind noch für sie weitere Einsätze in der deutschen Rallyemeisterschaft auf einem Opel Corsa Rally4 geplant. Wir werden ihre Erfahrung und ihre liebe Art vermissen und wünschen ihr alles Gute für eine internationale Zukunft im Rallyesport. Mit Luca Kiefer war Tim schon in der Rallye-Saison 2023 erfolgreich unterwegs u. a. an dem deutschen Meisterschaftslauf Rallye Mittelrhein, wo Luca seine erste große und anspruchsvollste Rallye bestritt und diese Feuertaufe mit Bravour meisterte. Jetzt geht ein reines AC Maikammer-Team an den Start und alle Team-Mitglieder freuen sich auf die Zusammenarbeit mit der kompletten Familie Kiefer die alle incl. Oma und Opa rallyeverrückt sind wie wir :-). Geplant und bereits eingeschrieben sind die beiden im "Ravenol DMSB Rallye Cup 2024" der 2. Liga im deutschen Motorsport. Bisher nehmen bereits 5 weitere baugleiche Renault Clios RC5 an dem Cup teil - ggü. 2023 endlich starke Konkurrenz in der Klasse. Des Weiteren fahren Tim und Luca im "Renault Sindermann Rallye Cup 2024" mit, der ausschließlich für Renault-Fahrer ausgeschrieben ist. Und als weiteres Highlight ist noch die "Saarland-Pfalz-Rallye" am 28./29.06.2024 im Programm, einem Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft sowie "Testfahrten incl. Mitfahrgelegenheit auf dem heißen Sitz neben Tim" in der Nähe von Birkenfeld (genauer Termin wird noch bekannt gegeben). Die bereits feststehenden Termine können unter der Homepage www.timwacker.de eingesehen werden. Zum Einstimmen auf die Saison wird noch traditionell die Rallye SÜW am 24.02.2024 gefahren mit Start und Ziel am Bürgerhaus in Billigheim-Ingenheim. Dieses Jahr stehen komplett neue Wertungsprüfungen an u. a. ein Rundkurs in der Nähe von Klingenmünster, der für die Zuschauer am interessantesten sein dürfte. Start des 1. Fahrzeuges ist um 11.55 Uhr - da noch vorab einige tolle ältere Rallyefahrzeuge am Start sind empfiehlt es sich spätestens um 11.00 Uhr an der Strecke zu stehen. Programmhefte gibt es im Rallyezentrum Bürgerhaus Billigheim-Ingenheim aber voraussichtlich erst am Veranstaltungstag ab 9.00 Uhr. Nach jeder Rallye wird ein Bericht incl. Bildmaterial an alle Verteiler geschickt, der für weitere werbetechnische Zwecke verwendet werden kann. Das Team freut sich auf die Zusammenarbeit u. a. mit dem neuen Sponsor Autoteile Henkel in Neustadt und auf die hoffentlich erfolgreiche Saison 2024.
29.01.2024 - Text: Rainer Wacker
Motorradsport
IDM am Hockenheimring
Ein weiteres spannendes Wochenende in der IDM liegt hinter uns - dieses Mal das Finale am Hockenheimring. Wir sind am Donnerstag ganz entspannt angereist und haben alles für das Wochenende vorbereitet. Nachdem wir alles erledigt hatten, ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und gingen. Am Freitagmorgen war die Strecke noch nass, daher montierten wir die Regenreifen. Anschließend ging es ins erste freie Training. Ich hatte ein gutes Gefühl im Regen und war bereit für das Wochenende. Im zweiten Training war die Strecke dann trocken, sodass wir uns eine erste Basis für die folgenden Tage erarbeiten konnten. Am Samstag standen die beiden Qualifyings sowie das erste Rennen auf dem Plan. Die Qualifyings waren für uns jedoch nicht entscheidend, da ich aufgrund der überschrittenen Motorenanzahl beide Rennen vom letzten Startplatz aus bestreiten musste. Trotzdem wollte ich sehen, was möglich ist, und startete mit Regenreifen ins erste Qualifying. Leider nur kurz: bereits in der ersten Runde hatte ich aus dem Nichts einen Highsider. Motorrad und Fahrer blieben weitgehend unversehrt, aber das Qualifying war damit für uns beendet. Im zweiten Qualifying konnte ich dann wieder ein gutes Gefühl aufbauen und war bereit für das erste Rennen. Ich erwischte einen relativ guten Start vom letzten Platz aus und konnte in den ersten Runden einige Positionen gutmachen. Danach klaffte jedoch eine große Lücke zur Gruppe vor mir, sodass ich ein eher einsames Rennen fuhr, das ich am Ende auf Platz 11 beendete. Positiv war, dass ich über die gesamte Distanz eine sehr konstante Pace halten konnte. Am Sonntag standen das Warm-up und das zweite Rennen an. Im Warm-up probierten wir noch ein paar Kleinigkeiten aus und fühlten uns gut vorbereitet. Ich hatte erneut einen ganz guten Start, konnte jedoch nicht so viele Positionen gutmachen wie im ersten Rennen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein spannender Zweikampf, und ich beendete das Rennen schließlich auf Platz 14. Nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte, zumal nach dem Sturz im Qualifying doch Schmerzen in der Hüfte und im linken Bein spürbar waren. Auch wenn die Saison insgesamt nicht ganz nach Wunsch verlaufen ist, bin ich überzeugt, dass wir das Potenzial haben, weiter vorne mitzufahren. Immer wieder konnten wir gute Ansätze zeigen, leider hatten wir in diesem Jahr auch viel Pech. Aber: Es werden bessere Zeiten kommen. Ich möchte mich bei jedem Einzelnen von euch bedanken, der mich in dieser Saison unterstützt und an meiner Seite gestanden hat in welcher Form auch immer. Ohne euch könnte ich meinen Traum nicht verfolgen. Die Planungen für die kommende Saison laufen bereits, und ich werde euch auf dem Laufenden halten.
02.10.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
6 Heures Moto
Am vergangenen Wochenende stand für mich zusammen mit dem Team 77, bestehend aus Martin Köhler, Pascal Schneider und mir, das 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps auf dem Programm. Gefahren sind wir auf einer Kawasaki ZX-10R, und es war unser erstes gemeinsames Endurance-Rennen mit nur einem Motorrad. Nach dem Aufbau am Freitagabend ging es am Samstag in unseren Testtag. Für mich war es die erste Gelegenheit, das Bike kennenzulernen. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit und es blieb bei nur einer Session im Nassen. Trotzdem konnte ich mich schnell an das Motorrad gewöhnen und fand sofort einen guten Rhythmus. Am Abend übten wir als Team intensiv die Boxenstopps, ein essenzieller Bestandteil im Langstreckenformat. Da wir mit nur einem Motorrad und drei Fahrern antraten, bedeutete das: Reifenwechsel, Fahrerwechsel und Tanken mussten reibungslos funktionieren. Das gesamte Team hat diese Abläufe super umgesetzt, und wir gingen mit einem guten Gefühl in den Renntag. Am Sonntagmorgen stand das Qualifying an, erneut bei nassen Bedingungen. Ich war der erste Fahrer auf der Strecke und konnte unser Team frühzeitig auf Platz 2 von 72 Gesamtteams bringen und mit großem Vorsprung auf Platz 1 in unserer Klasse. Nur das Werksteam von Dunlop, besetzt mit WM-Fahrern, lag noch vor uns. Später trocknete die Strecke ab, aber ich bin nicht erneut rausgefahren. So starteten wir von Platz 18 im Gesamtfeld, aber von der Pole Position in unserer Klasse ins Rennen. Ich übernahm den Start bei fast trockener Strecke, mein erster Stint mit Slicks auf der 1000er. Ich kam gut zurecht, fuhr konstant starke Zeiten und übergab das Motorrad nach rund 50 Minuten auf Platz 8 gesamt und weiterhin auf Platz 1 in unserer Klasse. Danach folgten meine Teamkollegen. Während Pascals Stint wurde das Rennen aufgrund eines schweren Sturzes unterbrochen (Rote Flagge). Wir hoffen, dem verunglückten Fahrer geht es bald besser. Für den Restart übernahm ich erneut, eine gute Entscheidung. Ich war einer der schnellsten Fahrer auf der Strecke und fühlte mich zunehmend wohl auf der Maschine. Leider hatten wir im weiteren Rennverlauf 2–3 kleinere technische Probleme, die Boxenstopps erforderten und uns viel Zeit kosteten. Dadurch rutschten wir auf Platz 3 in unserer Klasse zurück. Ich übernahm schließlich den letzten Stint. Zwar konnte ich keine Plätze mehr gutmachen, aber wir brachten das Motorrad sicher ins Ziel und beendeten unser erstes gemeinsames Endurance-Rennen mit einem starken P3 in der Klasse und einer soliden Platzierung im Gesamtfeld. Trotz der Zwischenfälle war es ein sehr erfolgreiches Debüt für uns als Team auf einem gemeinsamen Motorrad. Wir haben viel gelernt, stark zusammengearbeitet und wissen nun, worauf wir beim nächsten Mal noch mehr achten müssen. Ich freue mich schon auf die kommenden Herausforderungen und halte euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden! In 2 Wochen geht es dann zum Saisonfinale der IDM nach Hockenheim.
17.09.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: privat
IDM Nürburgring
Nach der Anreise am Mittwoch und dem Einrichten der Box begann das IDM-Wochenende am Nürburgring vielversprechend. Der Donnerstag wurde intensiv für Trainings genutzt und wir konnten mit einem guten Gefühl in die weiteren Sessions starten. Am Freitag fuhren wir zwei freie Trainings, die wir auf den Plätzen 7 und 8 beendeten, eine solide Basis, auf der sich weiter aufbauen ließ. In den beiden Qualifyings am Samstag konnten wir mit den Positionen 8 und 9 an unsere Leistungen anknüpfen. Das Team und ich hatten ein gutes Gefühl für das erste Rennen am Samstagnachmittag und waren optimistisch, im Kampf um die Top 8 ein Wort mitreden zu können. Leider mussten wir das Rennen nach acht Runden aufgrund eines Motorschadens vorzeitig beenden, eine große Enttäuschung, da das Potenzial deutlich spürbar war. Noch in der Nacht wurde der Motor gewechselt, um für das Warm-up am Sonntagmorgen bereit zu sein. Dort erreichten wir Platz 10, entdeckten jedoch eine kleine Undichtigkeit, die rechtzeitig vor dem Rennen behoben werden konnte. Doch auch der Sonntag sollte uns vor Herausforderungen stellen: Bereits auf dem Weg zur Startaufstellung für das zweite Rennen stoppte uns ein technisches Problem, ein Kabelbruch machte einen Start unmöglich. Trotz aller Rückschläge hat das Wochenende gezeigt, dass unsere MV Agusta konkurrenzfähig geworden ist. Leider kämpfen wir aktuell noch mit technischen Problemen, die es in den Griff zu bekommen gilt. In drei Wochen steht das große Finale der IDM-Saison in Hockenheim an, dort wollen wir nochmals angreifen und ein starkes Saisonende zeigen. Doch schon vorher geht es weiter: Am kommenden Wochenende starten wir beim 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps mit dem Team 77 auf einer Kawasaki ZX-10R. Wir freuen uns auf diese neue Herausforderung und melden uns bald mit einem weiteren Update.
10.09.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
IDM in Assen
Ein weiteres spannendes Wochenende in der IDM liegt hinter uns, dieses Mal im niederländischen Assen. Wir reisten bereits am Donnerstag an, um unsere Box aufzubauen und uns auf das Wochenende vorzubereiten. Am Abend war ich noch bei der Fahrerbesprechung und anschließend noch eine Runde um die Strecke. Am Freitag standen wie gewohnt die beiden freien Trainings auf dem Programm. Im ersten freien Training bin ich noch mit alten Reifen auf die Strecke gefahren, um mich erstmal wieder etwas einzufahren. Die Reifen waren echt nicht mehr die besten und somit hieß es erstmal nur Platz 11 und ohne Gaststarter P9. Zum Ende des Trainings hatte ich leider einen kleinen Rutscher, aber mir und dem Motorrad ist nichts passiert. Im zweiten Training konnte ich dann mit neuen Reifen nochmal rausfahren und wir konnten neue Sachen am Fahrwerk testen, welche uns echt weitergeholfen haben. Somit war ich nach den Trainings auf dem 9. Platz. Im ersten Qualifying konnte ich meine Wunschzeit leider nicht ganz umsetzen und landete auf Platz 9. Im zweiten Qualifying wollte ich dann nochmal angreifen. Ich bin zuerst mit den Reifen aus dem ersten Qualifiying rausgefahren. Dann habe ich mir einen neuen Satz geholt, um anzugreifen. Ich konnte direkt eine gute Runde fahren, aber ich wusste da geht mehr. Dann war ich auf einer sehr starken Runde, bin aber leider kurz vor Schluss der Runde gestürzt. Ich musste ins Medical Center, aber bis auf ein paar Prellungen war bei mir alles gut. Allerdings wurde ich leider bis auf Platz 14 für die Startaufstellung zurück gereicht. Am Samstagnachmittag folgte dann das erste Rennen. Mein Start war ganz okay, nur leider musste ich in der ersten Kurve 2 Fahrern vor mir ausweichen und bin auf den vorletzten Platz gefallen. Dann wollte ich angreifen, doch musste leider schon in der 3. Runde aufgeben, aufgrund von einem technischen Fehler. Das Team hatte alles gegeben, um das Motorrad für das Rennen wieder auf die Beine zu stellen, nur leider kam es zu einem technischen Fehler. Am Sonntag testeten wir im Warm-Up eine kleine Fahrwerksänderung, das ich auf Platz 16 beenden konnte. Dann stand das zweite Rennen auf dem Plan. Ich hatte einen guten Start und hatte das Rennen über spannende Zweikämpfe. Leider konnte ich ab der zweiten Runde nicht mehr runter schalten, womit ich in die Box fahren musste. Das war echt ein Wochenende zum vergessen. Manchmal läuft es einfach nicht wie man es sich vorstellt. In zweieinhalb Wochen geht es zum Nürburgring. Ich halte auch auf dem laufenden.
26.08.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
IDM Oschersleben
Ein weiteres spannendes Wochenende in der IDM liegt hinter uns, dieses Mal erneut in der Motorsportarena Oschersleben. Wir reisten bereits am Donnerstag an, um unsere Box aufzubauen und uns auf das Wochenende vorzubereiten. Am Abend war ich noch bei der Fahrerbesprechung und anschließend noch eine Runde um die Strecke. Am Freitag standen wie gewohnt die beiden freien Trainings auf dem Programm. Im ersten freien Training bin ich noch mit alten Reifen auf die Strecke gefahren um mich erstmal wieder etwas einzufahren. Die Reifen waren echt nicht mehr die besten und somit hieß es erstmal nur Platz 15. Im zweiten Training konnte ich dann mit neuen Reifen nochmal rausfahren und wir konnten neue Sachen am Fahrwerk testen, welche uns echt weitergeholfen haben. Somit war ich nach den Trainings auf dem 11. Platz. Im ersten Qualifying konnte ich meine Wunschzeit leider nicht ganz umsetzen und landete auf Platz 10. Im zweiten Qualifying wollte ich dann nochmal angreifen. Mit einem neuen Satz Reifen konnte ich mehrere Zeiten in den 1.27er fahren, leider habe ich aber auch nicht die Runde hinbekommen die ich fahren wollte und somit hieß es dennoch Platz 10 für die Startaufstellung. Ein Fahrer vor mir hatte noch eine Strafe bekommen und ich bin somit von P9 aus in die Rennen gegangen. Am Samstagnachmittag folgte dann das erste Rennen. Mein Start war ganz okay, nur leider haben wir uns für den falschen Reifen entschieden. In der IDM SSP haben wir für hinten 2 Reifen zur Auswahl einmal den SC0 und einmal den SC1. Der SC0 ist der weichere und schnellere Reifen und der SC1 ist besser für die längere Distanz. Normalerweise fahren wir immer den SC0 aber dieses mal nicht. Der SC1 konnte zwar konstant bleiben, nur ich konnte nicht die Zeiten gehen die ich im Qualifying gefahren bin, weshalb ich das Rennen nur auf P11 beendete. Am Sonntag testeten wir im Warm-Up eine kleine Fahrwerksänderung, das ich auf Platz 11 beenden konnte. Dann stand das zweite Rennen auf dem Plan. Ich hatte einen guten Start und hatte das Rennen über spannende Zweikämpfe. Ich lag bis kurz vor Schluss auf dem 9. Platz, nur leider hatte ich das Rennen über Getriebeprobleme, wodurch manchmal nicht der Gang reingesprungen ist. Das ist mir in den letzten Runden zum Verhängnis geworden und somit wurde ich leider nur 12. Auch wenn die Endergebnisse diesmal nicht ganz unseren Erwartungen entsprachen, war die Entwicklung erneut deutlich spürbar. Wir haben dieses Mal ein anderes Setup als beim letzten Mal hier ausprobiert, welches auch sehr gut funktionierte, nur leider haben uns dieses Wochenende andere Situationen ein gutes Rennen versaut. Aber wir sehen, dass wir in die Top 10 fahren können und ich freue mich schon sehr auf Assen, dort werde ich erneut angreifen und versuchen endlich wieder ein schönes Ergebnis einzufahren.
24.06.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
IDM Most
Ein weiteres spannendes Wochenende in der IDM liegt hinter uns - dieses Mal auf dem anspruchsvollen Kurs im tschechischen Most. Wir reisten bereits am Donnerstag an, um unsere Box aufzubauen und uns auf das Wochenende vorzubereiten. Am Abend gab es noch eine kleine Fotosession auf der Strecke zusammen mit Tobias Gehrke, ein schöner Moment, um den Fokus auf das bevorstehende Rennwochenende zu setzen. Am Freitag standen wie gewohnt die beiden freien Trainings auf dem Programm. Schon im ersten Training konnte ich mit Platz 10 eine starke Leistung zeigen und war dabei bereits eine Sekunde schneller als im Vorjahr, ein tolles erstes Ausrufezeichen. Für das zweite freie Training wechselten wir auf neue Reifen, allerdings erschwerte die gestiegene Außentemperatur eine weitere Zeit-Verbesserung. Zum Abschluss des Tages ging es für eine kleine Abkühlung an den nahegelegenen See, bevor am Samstag die Qualifyings und das erste Rennen anstanden. Im ersten Qualifying konnte ich meine Wunschzeit leider nicht ganz umsetzen und landete auf Platz 13. Im zweiten Qualifying wurde es nochmal wärmer, doch ich konnte mich trotzdem um drei Zehntel verbessern. Die 1:36.6 bedeuteten zwar erneut Platz 13, doch das Zeitenniveau war extrem hoch, und im Vergleich zum Vorjahr war das ein enormer Schritt nach vorne - ganze 1,5 Sekunden schneller. Am Samstagnachmittag folgte dann das erste Rennen. Mein Start war solide, und ich konnte meine Position zunächst behaupten. Besonders positiv war, dass ich zum ersten Mal eine richtig konstante Rennpace fahren konnte, ein Punkt, an dem wir zuletzt viel gearbeitet haben. Zwar verloren wir im ersten Sektor wertvolle Zeit, konnten aber in den restlichen Streckenabschnitten mit den Spitzenfahrern mithalten. Am Ende belegte ich Platz 12, nachdem ich in der letzten Runde noch überholt wurde, dennoch ein klares Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Am Sonntag testeten wir im Warm-Up eine kleine Fahrwerksänderung, die ich auf Platz 12 beenden konnte. Im Rennen gab es zunächst einen Zwischenfall in der ersten Runde, bei dem drei Fahrer stürzten, zum Glück ohne Verletzungen. Nach dem Restart arbeitete ich mich auf Platz 11 vor, hatte aber mit einem veränderten Fahrwerksverhalten zu kämpfen und konnte daher nicht ganz die Pace vom Vortag abrufen. Ich hielt mich dennoch im Kampf um Platz 10, rutschte in der letzten Runde aber beim Versuch, meine Position zu verteidigen, unglücklich weg. Ich konnte das Motorrad schnell wieder aufheben und brachte es auf Platz 15 ins Ziel. Auch wenn die Endergebnisse diesmal nicht ganz unseren Erwartungen entsprachen, war die Entwicklung erneut deutlich spürbar. In allen Sessions waren wir schneller als im Vorjahr, sowohl auf eine Runde als auch über die Renndistanz. Besonders unter den Bedingungen eines kleineren Teams mit einer MV als einzigem Motorrad dieser Marke im Feld, ist es umso bemerkenswerter, wie konkurrenzfähig wir inzwischen sind. Uns fehlt nicht mehr viel, um die Fortschritte in starke Rennergebnisse umzuwandeln, und daran arbeiten wir mit voller Energie weiter.
24.06.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
IDM Schleiz
Ein weiteres spannendes IDM-Wochenende liegt hinter uns, diesmal auf dem legendären Schleizer Dreieck. Die traditionsreiche Naturrennstrecke sorgt jedes Jahr für eine ganz besondere Atmosphäre, und auch dieses Mal war es wieder ein echtes Highlight im Rennkalender. Wir reisten bereits am Mittwoch an und begannen am Donnerstagmorgen direkt mit dem Aufbau und den Vorbereitungen für das Wochenende. Am Freitag standen die beiden freien Trainings auf dem Programm. Das Schleizer Dreieck ist keine typische Rennstrecke, daher ging es für mich im ersten Training vor allem darum, wieder ein gutes Gefühl für die besondere Streckencharakteristik zu bekommen. Im zweiten Training machten wir bereits Fortschritte: Ich konnte mich deutlich steigern und war schon schneller unterwegs als im Vorjahr, ein starkes Zeichen gleich zu Beginn. Am Samstag ging es dann in die beiden Qualifyings und das erste Rennen. Im ersten Qualifying war noch Luft nach oben, doch im zweiten Durchgang konnte ich eine richtig gute Runde setzen: 1:27.5, über eine Sekunde schneller als 2024! Das bedeutete Startplatz 12, in einem extrem engen Feld. Der Rückstand auf Platz 4 betrug gerade einmal 0,4 Sekunden - ein Beweis dafür, wie konkurrenzfähig wir aktuell sind. Am Nachmittag folgte das erste Rennen. Leider fand ich zu Beginn nicht ganz den Rhythmus, den ich mir erhofft hatte und verlor den Anschluss zur vorderen Gruppe. Zwei Runden vor Schluss wurde das Rennen aufgrund eines Sturzes abgebrochen, zum Glück ist niemandem etwas passiert. Ich beendete das Rennen auf Platz 12, solide aber mit dem Gefühl, dass mehr möglich gewesen wäre. Der Sonntag begann regnerisch, kurz vor dem Warm-Up setzte Regen ein, weshalb wir uns entschieden, nicht zu fahren, um das Motorrad für das trockene Rennen zu schonen. Zum Rennstart herrschten dann perfekte Bedingungen. Ich kam gut weg und konnte in den ersten zehn Runden eine starke Pace fahren. Über weite Teile kämpfte ich um Platz 11, doch in den letzten Runden machten sich die Reifen bemerkbar, und ich musste noch einige Positionen abgeben. Am Ende stand Platz 14. Auch wenn die Platzierungen am Ende noch nicht ganz das widerspiegeln, was möglich gewesen wäre, haben wir an diesem Wochenende klar gezeigt: Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht. Besonders auf eine schnelle Runde sind wir inzwischen auf absolut konkurrenzfähigem Niveau, jetzt gilt es, an der Racepace über die gesamte Distanz weiter zu arbeiten. In drei Wochen geht es weiter nach Most zur nächsten IDM-Runde. Wir freuen uns schon jetzt darauf und nehme viele positive Erkenntnisse mit.
04.06.2025 – Text: Till Belczykowski / Foto: Dino Eisele
IDM Oschersleben
Am vergangenen Wochenende startete für uns die IDM-Saison in Oschersleben – mit einem durchweg positiven Auftakt und vielen Highlights! Bereits am Donnerstag hatten wir unsere Box aufgebaut und alles für ein erfolgreiches Wochenende vorbereitet. Mit großer Motivation ging es dann am Freitag in die ersten beiden freien Trainings. Im ersten Turn lag der Fokus darauf, ein gutes Gefühl für das Motorrad zu entwickeln – was uns auch gelungen ist. Ich konnte das Training solide auf Platz 9 mit einer Zeit von 1:29.1 beenden. Am Nachmittag folgte das zweite freie Training – mit neuen Reifen und klarer Zielsetzung: eine Steigerung. Und das hat bestens funktioniert! Mit einer 1:28.3 konnte ich mich auf Platz 8 verbessern und war damit schon 0,6 Sekunden schneller als im Vorjahr. Ein toller Einstieg in die neue Saison, besonders da das Teilnehmerfeld 2025 nochmals stärker besetzt ist als im vergangenen Jahr. Mit diesem Schwung ging es in den Samstag: Zwei Qualifyings und das erste Rennen standen an. Im ersten Qualifying lief alles perfekt. Ich fand schnell ein gutes Hinterrad und konnte bereits in meiner zweiten fliegenden Runde eine starke 1:27.6 setzen – zwischenzeitlich Platz 2! Auch wenn es am Ende „nur“ für Startplatz 5 reichte, war ich überglücklich: 1,3 Sekunden schneller als im Vorjahr und nur 0,6 Sekunden hinter der Pole – ein echter Meilenstein! Im zweiten Qualifying wollte ich meine Pace allein unter Beweis stellen. Das gelang mir mit einer weiteren 1:27er-Runde sehr gut. Andere Fahrer konnten sich noch etwas steigern, sodass ich letztlich von Startplatz 8 ins Rennen ging – ein hervorragender Ausgangspunkt unter 23 Startern, inklusive einiger internationaler Größen. Das erste Rennen verlief solide: Nach einem guten Start konnte ich meine Position zunächst halten, musste im Verlauf allerdings zwei Plätze abgeben. Am Ende stand ein starker 10. Platz – und die Erkenntnis, dass ich über die gesamte Renndistanz über eine Sekunde pro Runde schneller war als im Vorjahr. Ein klares Zeichen für die positive Entwicklung! Am Sonntagmorgen ging es früh ins Warm-up – erneut mit Platz 10 ein stabiler Abschluss der Vorbereitung. Im zweiten Rennen folgte dann ein echter Höhepunkt: Nach einem Blitzstart lag ich in der ersten Kurve auf Platz 5 – ein unglaubliches Gefühl! Ich konnte über mehrere Runden eine starke Pace zeigen und mich in den Top 7 behaupten. Leider machte mir in der zweiten Rennhälfte die überhitzte Motortemperatur sowie nachlassende Reifen zu schaffen, sodass ich bis auf Platz 13 zurückfiel. Dennoch: Das Potenzial, vorne mitzufahren, war klar sichtbar – und das gibt enorm viel Motivation für die kommenden Rennen. In drei Wochen steht das nächste Rennen in Schleiz auf dem Plan. Dort wollen wir an die starken Leistungen anknüpfen und weiter an den letzten Zehnteln zur Spitze arbeiten. Vielen Dank für eure Unterstützung – wir sehen uns in Schleiz!
12.05.2025 – Text und Foto: Till Belczykowski
Vorschau IDM in Oschersleben
Das erste Rennwochenende der IDM in Oschersleben steht kurz bevor – und ich freue mich riesig darauf! Vergangenes Wochenende hatten wir unseren letzten Test, ebenfalls in Oschersleben, und es lief wirklich vielversprechend: Trotz kühler Temperaturen und viel Verkehr auf der Strecke konnte ich die Rundenzeiten aus dem letzten Jahr locker fahren, ohne großartig zu pushen – das gibt mir viel Selbstvertrauen. Besonders erfreulich war, dass wir am Fahrwerk kaum Anpassungen vornehmen mussten. Das zeigt, dass wir endlich eine sehr solide Basis gefunden haben, auf der wir aufbauen können.
09.05.2025 – Text: Till Belczykowski
DLC Hockenheimring, 19.04.2025
Letzte Woche waren wir zusammen mit Dreier Racing in Rijeka, wo wir einen weiteren Test mit der MV für diese Saison hatten. Nachdem wir bereits am Samstag angereist sind und Sonntag dann alles in der Box vorbereitet hatten, war alles angerichtet für den Test. Leider hatten wir erneut kein Glück mit dem Wetter und wir hatten Montag und Dienstag nur Regen. Wir konnten aber immerhin erneut ein sehr gutes Gefühl im Regen aufbauen und einige Runden drehen. Dienstag war dann auch ein Spaß-Rennen, an ich teilgenommen habe und mit über 50 Sekunden Vorsprung gewonnen habe. Am Mittwoch war das Wetter dann endlich besser, so dass wir auch endlich mal im Trockenen testen konnten. Das Motorrad hat sich sehr gut angefühlt und wir konnten ein sehr gutes Setup aufbauen. Am Nachmittag war erneut ein Rennen, welches ich mit einem riesen Vorsprung gewinnen konnte. Am Donnerstag war dann unser letzter Testtag und wir konnten nochmal ein paar Schritte am Setup machen, auch an dem Tag war wieder ein Rennen, allerdings bin ich dieses Mal in der SBK Klasse gestartet, weil es in meinem Rennen leicht getröpfelt hat und ich nichts riskieren wollte. So musste ich nur leider von ganz hinten Starten (P31). Das sollte aber kein Problem sein, bereits nach der ersten Runde war ich auf P3 und konnte das Rennen am Ende mit 23 Sekunden Vorsprung und einer persönlichen Bestzeit, welche über 2 Sekunden schneller als letztes Jahr war, beenden.
Der Plan war dann, ab zum Hockenheimring wo die 1000 km auf uns warteten. Leider kam das anders als erwartet, da unser Transporter den Geist aufgeben hat, direkt beim verlassen der Strecke. Glücklicherweise hat uns Dreier Racing ihren Transporter geliehen, wodurch wir dann doch noch rechtzeitig zum Hockenheimring gekommen sind. Leider waren so nur alle unsere Sachen noch im Transporter und wir hatten nur alles was im Wohnwagen war und was wir noch schnell umladen konnten, bevor unser Transporter abgeholt wurde. So waren wir also am Freitag in Hockenheim. Es war von vorhinein klar, dass ich mit der Kawasaki ZX6R von meinem Teamkollegen und Freund Martin Köhler fahren würde. Wir konnten am Freitag noch schnell die technische Abnahme erledigen und alles andere, wodurch alles angerichtet war für das 1000km Rennen. Das Wetter hat echt sehr gut mitgespielt und ich war der erste, der sich aus unserem Team auf die Strecke bewegt hat. Ich kam gleich gut mit der Kawa zurecht und konnte mich ein paar Runden einfahren. Danach konnten meine Teamkollegen ein paar Runden drehen, bis ich dann nochmal rausgegangen bin, um eine gute Rundenzeit zu setzen. Ich konnte das Team und mich auf den 6. Gesamtrang und auf P1 in unserer Wertung stellen. Was gerade auf dem Hockenheimring, wo man viel Zeit mit einer 1000er gewinnt, eine sehr gute Leistung war. Dadurch, dass ich der Schnellste war, habe ich auch den Start gemacht. Leider war der alles andere als gut und wir sind sehr weit zurück geflogen. Ich konnte aber schnell die Positionen zurück gewinnen und war nach ein paar Runden wieder auf P1 in unserer Klasse, bis ich eine Strafe antreten musste, da ich im Zeittraining etwas zu schnell in die Boxengasse gefahren bin. Ich hatte dadurch eine 30-sekündige Stop-and-Go-Strafe bekommen, wodurch wir viel Zeit verloren. Allerdings konnte ich mit einer schnellen Pace die Lücke zur Spitze schnell schließen. Daraufhin sind meine beiden Teamkollegen gefahren, bis ich wieder an der Reihe war. Erneut musste ich aber eine Strafe antreten, weil einer meiner Teamkollegen genau der gleiche Fehler passiert ist wie mir zuvor. Das hat mich aber nicht davon abgehalten mit schnellen Rundenzeiten die Lücke weiterhin zu schließen. Nachdem mein zweiter Stint zu Ende war, wussten wir, dass es eng wird mit dem Sieg in unserer Klasse, weshalb wir uns dazu entschieden haben, dass ich einen Doppelstint fahren soll, das bedeutets dass ich nachdem meine beiden Teamkollegen ihren zweiten Turn abgesessen haben, ich wieder mit der Kawa rausfahre und anschließend direkt auf die R6 von einem Teamkollegen steigen soll, da meine Pace sehr hoch war und wir den Sieg wollten. Es lief alles genau nach Plan, ich konnte mit der Kawa sehr schnelle Rundenzeiten fahren und uns sehr weit nach vorne katapultieren, der Umstieg auf die Yamaha verlief auch einwandfrei. Als ich mit der Yamaha dann auf der Strecke war, kam es direkt zu einer Safety-Car Phase, da ein Fahrer auf der Strecke Öl verloren hatte. Nachdem die Strecke wieder sicher war und das Safety Car von der Strecke war konnte ich weiter sehr gute Rundenzeiten fahren und war nur am überholen, aber wusste nicht wo wir gerade liegen. Ich bin in die Box gekommen und alle kamen zu mir, da ich wohl so schnelle Rundenzeiten fahren konnte, das wir gesamt auf dem 2. Gesamtrang waren und in unserer Klasse auf dem 1. Platz waren. Das alles mit einer 600er war echt sehr stark. 30 Minuten vor Schluss war mein Teamkollege noch draußen, wir hatten etwa 25 Sekunden Abstand auf den Gesamt-Ersten. Wir wussten sie müssen noch einen Stop machen, aber wir auch. Wir haben uns dazu entschieden aufs Ganze zu gehen. Wir haben unseren Teamkollegen reingeholt, weil wir unbedingt den Gesamtsieg holen wollten, der komplett in Reichweite war. Das andere Team kam etwa 25 Sekunden vor uns in die Box, mein Teamkollege kam und ich habe gesehen wie die anderen gerade wieder auf die Strecke fahren. Also ging es für mich aufs Bike und raus auf die Strecke. Ich habe die Lücke immer kleiner und kleiner gemacht bis es dann in der letzten Runde anstatt 25 Sekunden nur noch 1,5 waren. Ich habe den Gesamtsieg quasi schon gerochen. Ich habe die letzte Runde alles gegeben, ich war komplett an P1 dran und dann sollte es einfach nicht sein. Mir ist 6 Kurven vor Schluss der Gang rausgegangen und ich konnte keinen Angriff mehr setzen. Wodurch wir uns mit P2 ,,zufrieden,, geben mussten. Der Klassensieg war trotzdem unser und wir konnten wirklich allen Zuschauern eine tolle Show liefern, auch wenn es am Ende nach 1000 km um 1,5 Sekunden ,,nur,, für den 2. Platz mit einer 600er gereicht hat. Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit der ganzen letzten Woche. Ich konnte einiges an Selbstbewusstsein sammeln und mich noch besser auf die IDM Saison vorbereiten. Ich bedanke mich bei allen, die mir diesen geilen Sport ermöglichen und immer hinter mir stehen.13.05.2025 – Text und Foto: Till Belczykowski
DLC Oschersleben
Jetzt ist auch das letzte Rennen der Saison 2024 vorbei. Am Tag der deutschen Einheit stand noch das letzte 6-Stunden-Rennen der deutschen Langstreckenmeisterschaft in Oschersleben auf dem Programm. Mit dem Team 77 ging es um den Sieg in dieser Klasse und wir waren alle motiviert, dieses auch umzusetzen. Am Mittwoch sind wir alle angereist, haben die Box eingerichtet, die technische Abnahme für die Motorräder durchgeführt und den Abend entspannt ausklingen lassen. Für dieses Rennen startete ich dieses Mal aber auf einer Yamaha RJ 27 - danke an Kirill Müller für die Leihgabe, da wir die Trainings MV Agusta nicht mehr rechtzeitig fertig bekommen haben. Der Donnerstag zeigte sich wettertechnisch leider nicht von seiner besten Seite. Ich bin zuerst raus gefahren, um zu sehen ob am Motorrad alles passt. Die Strecke war leider noch nass, aber das Motorrad lief gut. Pascal ist dann auch nochmal kurz raus. Wir beendeten das erste Qualifying somit auf gesamt Platz 6 von 32 Teams und hatten die Hoffnung, dass es zum zweiten Qualifying etwas besser wird mit dem Wetter. Aber auch im zweiten Qualiyfying war die Strecke noch nass, somit fuhren Martin, Pascal und ich jeweils nur einen kurzen Turn raus. Die Stecke wurde zum Ende hin immer trockener, leider konnten wir aber keine gute Zeit setzen und gingen von P16 aus in das 6-Stunden-Rennen. Kurz vorm Start hat es nochmal etwas geregnet und wir haben uns dazu entschlossen, dass Martin den Start macht, was eine sehr gute Entscheidung war. Er hatte einen sehr guten Start, und konnte von P16 bis auf P4 vorfahren. Er hatte eine gute Pace, konnte aber nicht ganz die Zeiten der Spitze gehen. Die Strecke wurde im Laufe von seinem Stint immer trockener, aber noch nicht trocken genug, weshalb wir Pascal mit Regenreifen rausgeschickt haben. Er ist so lange gefahren, bis die Strecke trocken genug war und ich mit Slicks raus konnte. Ich konnte mich die ersten Runden gut an das Motorrad im Trockenen gewöhnen, dann fing es aber wieder an zu tröpfeln, allerdings nicht stark genug, weshalb ich entschieden habe, weiter zu fahren. Nach einigen Minuten wurden die Tropfen immer weniger und ich konnte schneller und schneller fahren. Ich war einer der Schnellsten auf der Strecke und konnte uns gut nach vorne fahren. Die Strecke blieb auch erst einmal trocken und Pascal konnte mit Slicks übernehmen. Er kam nur leider schon nach ein paar Runden in die Box, weil er ein kleines Problem hatte, welches wir schnell beheben konnten, haben allerdings dadurch die Führung in unserer Klasse verloren und einen kleinen Abstand auf die Führenden gehabt. Nachdem Pascal dann seinen Stint mit einer guten Pace absolviert hatte, konnte ich erneut mit Slicks fahren. Ich hatte erneut eine gute Pace und konnte auch gut durchfahren, bis es wieder anfing zu regnen. Ich dachte erst es sind nur ein paar Tropfen, aber es wurde immer mehr, sodass ich in die Box gefahren bin und Martin mit Regenreifen rausgefahren ist. Die Strecke blieb nass und nach seinem Stint fuhr ich mit Regenreifen raus. Nach einigen Runden wurde die Strecke aber immer trockener und ich beschloss, in die Box zu fahren, wo Martin mit Slicks gewartet hat. Er fuhr somit zu unserem letzten Stint raus, hat diesen solide absolviert und hat die Zielflagge als Erster in unserer Klasse und als 5. Gesamt gesehen. Es war ein sehr spannendes Rennen und hätte Pascal einmal nicht in die Box kommen müssen, hätten wir das Rennen sogar Gesamt in den Top 3 abgeschlossen und das als 600er Team. Somit haben wir dieses Jahr alle Rennen in unserer Klasse gewonnen und waren somit auch Gesamtsieger der Klasse, worauf wir sehr stolz sind. Wir hatten dann noch alle eine schöne Abschlussfeier und haben den Tag genossen. Mal sehen, was wir nächstes Jahr mit dem Team 77 machen werden. Gleichzeitig geht es auch für mich in die Planung für die Saison 2025.
07.10.2024 – Text und Foto: Till Belczykowski
IDM Hockenheimring
Am vergangenen Wochenende stand die letzte Veranstaltung der IDM am Hockenheimring auf dem Plan. Am Donnerstag konnten wir bei bestem Wetter anreisen, auch die MV Agusta war nach dem Sturz am Nürburgring wieder gut vorbereitet. Somit ging es dann am Freitag in das erste freie Training. Die Streckenverhältnisse waren leider nicht ganz so gut, aufgrund eines Festivals, welches eine Woche zuvor dort stattgefunden hatte. Die Strecke war zwar größtenteils sauber, nur dir Curbs waren immer noch etwas beschmutzt, damit mussten wir dann aber alle leben. Die freien Trainings am Freitag verliefen nicht ganz wie wir es uns vorgestellt hatten, weshalb wir noch einiges für das Qualifiying änderten. Am Samstag ging es dann in das erste Qualifying. Ich hatte immer noch nicht das beste Gefühl, da ich hinten einfach keinen Grip aufbauen konnte. Für das zweite Qualifiying hatten wir auch nochmal etwas geändert, aber wirklich schneller wurden wir dadurch auch nicht. Somit ging es von P16 aus in die beiden Rennen. Sonntagmorgen ging es dann in das Warm Up. Wir probierten noch etwas aus, was mir bis zu diesem Zeitpunkt am besten gefiel und wir beendeten das Warm Up auf P10, womit wir alle recht zufrieden waren. Dann ging es auch schon in das erste Rennen. Mein Start war ganz okay und ich hatte einen guten Anschluss an eine Gruppe bis P10. Die ersten neun Runden konnte ich die Pace auch mitgehen, nur leider hatten wir das gleiche Problem wie davor auch schon, dass wir den Grip nicht konstant halten konnten, weshalb ich etwas abreißen lassen musste und am Ende auf P13 landete. Das zweite Rennen stand dann auch schon an, ich hatte einen schlechten Start und musste mich etwas zurückkämpfen. Nach der 4. Runde kam es dann aber zu einer roten Flagge, da ein anderer Fahrer einen Motorplatzer hatte und somit eine große Ölspur auf der Strecke verteilt hat. Nach den Reinigungsarbeiten auf der Strecke, ging es zum Neustart des auf 10 Runden verkürzten Rennens. Ich hatte einen besseren Start und konnte erneut an der Gruppe dran bleiben, aber wirklich überholen konnte ich nicht, weil ich nicht so gut rausbeschleunigen konnte wie die anderen. Somit blieb am Ende nur Platz 14 für mich. Jetzt ist die IDM Saison 2024 auch schon wieder vorbei und ich blicke mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurück. Der Start in die Saison war sehr schwierig und auch im Laufe des Jahres konnten wir nicht so große Fortschritte nach vorne machen, wie ich mir das vorgestellt habe. Leider ist es, als einziger Fahrer in der IDM mit einem Exoten wie der MV Agusta und einem kleinen Privatteam, nicht so einfach auf jeder Strecke ein gutes Setup zu bekommen, um richtig konkurrenzfähig zu sein. Auch wenn in dieser Saison vieles nicht so lief wie ich es mir vorgestellt hatte, hat es mir trotzdem Spaß gemacht auf dem Motorrad zu sitzen und das in der höchsten Deutschen Meisterschaft. Nächste Woche geht’s noch einmal zum Saisonfinale des DLC nach Oschersleben, wo ich mit dem Team 77 alles geben werde, um den Titel im deutschen Langstrecken Cup einzufahren. Zum Schluss möchte ich mich noch bei meinen Sponsoren, dem ADAC Pfalz Förderkader und dem Team LJ Racing bedanken, die mir auch in diesem schwierigen Jahr zur Seite standen. Nun steht die Planung der Saison 2025 an. Ich hoffe, dass auch da alle wieder an Bord sind und mich auf meinem weiteren Weg begleiten, mal sehen wohin die Reise geht.
26.09.2024 – Text: Till Belczykowski / Foto: Dino Eisele
IDM Nürburgring
Am letzten Wochenende stand die 5. Veranstaltung der IDM am Nürburgring auf dem Plan. Wir sind am Donnerstag bei bestem Wetter angereist und haben alles für das Wochenende vorbereitet. Das Wetter sollte allerdings nicht mitspielen. Am Freitagmorgen gab es Nebel, welcher uns vom Fahrbetrieb den ganzen Tag abhielt. Somit waren die freien Trainings gestrichen, dachten wir. Abends, gegen 18 Uhr, verschwand der Nebel und wir konnten noch ein freies Training nutzen, um uns an die Strecke zu gewöhnen, da es mein erstes Mal auf dem Nürburgring mit der kurzen Variante war. Wir konnten uns gut daran gewöhnen und waren bereit für den Qualifying-Samstag. Auch am Samstag spielte das Wetter vorerst nicht mit und unser erstes Qualifying wurde erneut aufgrund des Nebels gestrichen. Somit hatten wir nur ein Qualifying, welches dafür allerdings 35 Minuten ging. Wir hatten noch etwas am Motorrad verändert und waren bereit. Ich konnte gleich zu Beginn gute Zeiten fahren, lag lange in den Top 10 und war nicht weit weg von der Spitze - alles war sehr eng. Ich holte mir für den Schluss nochmal einen neuen Hinterrad-Reifen, um komplett zu pushen. Ich konnte meine Zeit auch erneut verbessern, die meisten anderen aber auch. Somit konnte ich den 13. Startplatz einfahren, der Abstand zur Spitze war allerdings nicht mehr so groß, wie auf anderen Strecken. Wir lagen 1,1 Sekunden hinter der Pole und P6 war nur 0,4 Sekunden schneller als Ich. Das zeigte, dass das Fahrerfeld echt stark war, wir uns aber nicht verstecken müssen weil wir gut dabei waren. Für den Sonntag haben wir dann keine großen Änderungen mehr vorgenommen und ich fuhr im Warm Up auf Position 12. Ich hatte gleich ein gutes Gefühl und war bereit für die Rennen. Dann ging es auch schon in das erste Rennen, ich hatte einen sehr guten Start und lag in der ersten Kurve auf P9, nach der ersten Runde war ich auf P10 und hatte den Anschluss zur Spitzengruppe, zum ersten Mal in diesem Jahr. Ich konnte die Pace gut mitgehen, nur leider verlor ich immer wieder Zeit am Ausgang der Kurve, da das Motorrad noch nicht zu 100% gepasst hat, aber schon mal deutlich besser war. Ich musste so auf der Bremse immer etwas Zeit gutmachen und leider habe ich es dann in einer Kurve übertrieben und stürzte. Die Pace hätte am Ende für eine gute Platzierung in den Top 10 gereicht, nur leider sollte es nicht sein. Das Motorrad war ziemlich zerstört, aber immerhin war bei mir bis auf ein paar blaue Flecken alles gut. Das Team hat einen hervorragenden Job geleistet und mir das Motorrad pünktlich zum zweiten Rennen wieder auf Vordermann gebracht. Ich hatte erneut einen soliden Start, konnte aber nicht die Pace aus dem ersten Rennen gehen, leider kam es dann auch noch zu einem kleinen technischen Defekt, weshalb ich in die Box musste. Das Ergebnis am Ende sieht zwar nicht so schön aus, allerdings können wir sehr zufrieden sein, da wir zum ersten Mal vorne mitspielen konnten und uns nicht mehr verstecken mussten. Jetzt heißt es, das Wochenende nochmal aufzuarbeiten um dann in 3 Wochen beim Saisonfinale der IDM in Hockenheim noch besser abschneiden.
04.09.2024 – Text: Till Belczykowski / Foto: Dino Eisele
IDM Assen
Am letzten Wochenende stand die 5. Veranstaltung der IDM im niederländischen Assen an. Bereits am Donnerstagmorgen sind wir angereist und konnten somit entspannt die Box einrichten und alles fürs Wochenende vorbereiten. Am Freitag standen die beiden freien Trainings auf dem Zeitplan. Im ersten freien Training hat es geregnet und wir haben beschlossen nicht raus zu fahren, da die Wettervorhersage für die nächsten Tage nur gutes Wetter vorhergesagt hat. Zum zweiten freien Training ist die Strecke dann auch abgetrocknet und ich konnte meine ersten Runden fahren. Wir konnten somit noch ein paar Daten sammeln und haben diese dann nach dem Turn nochmals genau durchgearbeitet, da ich noch kein gutes Gefühl zum Motorrad hatte. Somit hatten wir am Freitag noch einiges zu tun und mein Team hat mir das Motorrad für die Qualis vorbereitet. Der Samstag begann dann bei schönem Wetter mit dem ersten Qualifying und ich merkte gleich, dass sich die Änderungen positiv ausgewirkt haben und ich endlich auch wieder an meine Zeiten vom letzten Jahr anknüpfen konnte - das war schonmal ein guter Start. Im zweiten Qualifiying wollte ich dann angreifen und konnte meine Zeit auch nochmal verbessern, auf eine 1.42.6., womit ich kombiniert auf P14 stand und ganz genau die gleiche Zeit wie P13 gefahren bin. Die Lücke auf Position 7 war auch nur 0.6 Sekunden, was somit schon einmal echt gut war. Das Fahrwerk war zwar nicht perfekt, aber wir haben hiermit einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht, worauf wir definitiv weiter aufbauen können. Für den Sonntag haben wir dann keine großen Änderungen mehr vorgenommen und ich fuhr im Warm Up auf Position 12. Mit diesen Einstellungen ging es dann in die beiden Rennen. Von P14 aus ging es an den Start. Mein Start war ganz gut und nach der ersten Runde lag ich auf dem 13. Platz. Dort blieb ich auch für die nächsten Runden, aber ich versuchte natürlich den vor mir fahrenden Fahrer zu überholen. Bei einem Versuch, ihn zu überholen, musste ich weitgehen und habe „abgekürzt“, um keine Strafe zu bekommen, habe ich mich dann wieder zurückfallen lassen. Danach ging das Rennen weiter und 4 Runden vor Schluss musste ich eine Long Lap Penalty antreten wobei man immer in etwa 3 Sekunden verliert. Ich wusste zwar nicht genau wieso ich diese antreten musste, aber ich habe es hingenommen und sie ausgeführt, nur leider war danach die Lücke zu der Gruppe bis Platz 12 zu groß und ich konnte das Rennen leider nur auf P16 beenden, was das Team und Ich nicht verdient hatten nach der harten Arbeit. Im Nachhinein sind wir noch zur Rennleitung gegangen, um zu erfahren wieso ich die Strafe bekommen habe. Sie meinten, dass ich bei meinem Überholmanöver einen Platz gut gemacht habe, welcher nicht legitim war und ich die Position nicht zurückgegeben habe. Glücklicherweise konnte man im Livestream sehen, wie ich die Position ganz klar zurück gegeben habe. Daraufhin wurde nur gesagt, wir können uns nur beim Fahrer entschuldigen, er hat alles richtig gemacht. Das Rennen war trotzdem gelaufen aber naja - eine zweite Chance gab es dann noch am Nachmittag. Im zweiten Rennen ging es erneut von P14 in die Rennen. Ich konnte mich in den ersten Runden erneut in einer Gruppe wiederfinden bis zu Platz 12. Leider war der Drop vom Reifen bereits nach 5 Runden zu spüren und ich musste so eine kleine Lücke zu den Fahrern vor mir aufmachen. Dennoch konnte ich das Rennen auf P14 beenden und wenigstens ein paar Punkte einsammeln. Ich bin mit dem Fortschritt, den wir dieses Wochenende gemacht habe, sehr zufrieden. Von hier aus können wir gut weiterarbeiten. Nächstes Wochenende sind wir in Oschersleben, zusammen mit Bike Promotion, wo wir noch ein paar Änderungen am Motorrad testen werden, bevor es Ende August zum nächsten Rennen der IDM in die Eifel zum Nürburgring geht.
29.08.2024 – Text: Till Belczykowski / Foto: Dino Eisele
Rennbericht: IBPM in Oschersleben

Am letzten Wochenende stand eine weitere Veranstaltung der IBPM in Oschersleben an. Diese Veranstaltung haben wir genutzt, um ein paar Daten für das Öhlins Fahrwerk zu sammeln, womit wir auch ganz gut zurecht kamen. Wir hatten 4 Trainingstage bei bestem Wetter, wodurch wir wirklich ein paar wichtige Daten sammeln konnten. Zudem hatten wir auch 2 Rennen, im ersten Rennen bin ich auf P2 liegend leider durch einen technischen Defekt ausgefallen und im 2. Rennen konnte ich den 2. Platz auf gebrauchten Reifen einfahren. Durch die Überrundungen verlor ich leider etwas zu viel Zeit auf P1, dennoch bin ich mit P2 zufrieden, da es für uns nur ein Training war. Am Samstagabend, wurden wir vom MV Agusta Club Deutschland eingeladen, um mit dem Team und dem Motorrad nach Gifhorn zu kommen. Dort konnten wir uns vorstellen und haben einige neue Kontakte geknüpft. Es war ein sehr schöner Abend, vielen Dank für die Einladung. Daraufhin sind wir dann aber wieder zurück nach Oschersleben gefahren. Jetzt am kommenden Wochenende steht die vorletzte Veranstaltung der IDM am Nürburgring an. Ich habe den Zeitplan einmal unten für euch angeheftet, falls jemand von euch Lust hat uns zu besuchen, kann er sich gerne bei uns melden, wir stehen in Box 29. Ich halte euch auf dem Laufenden.
28.08.2024 – Text: Till Belczykowski / Foto: Dino Eisele
4. Veranstaltung der IDM auf dem legendären Schleizer Dreieck

Am letzten Wochenende stand die 4. Veranstaltung der IDM auf dem legendären Schleizer Dreieck auf dem Plan. Wir haben uns bereits Mittwoch auf dem Weg gemacht und konnten so am Donnerstag alles ganz entspannt aufbauen und den Rest erledigen, bevor es dann am Freitag mit den ersten beiden freien Trainings los ging. Dieses Wochenende ging es für uns das erste Mal mit dem neuen Fahrwerk von Öhlins, welches uns Rainer Tschauder von TTSL-Rennsporttechnik eingebaut hat, an den Start bei der IDM. Das hieß, dass wir noch einiges testen mussten, denn mit einem neuen Fahrwerk fängt man quasi wieder bei null an mit den Einstellungen, also hofften wir, dass auch das Wetter mitspielt. Im ersten freien Training am Freitag mussten wir uns so also erstmal rantasten und haben schnell ein gutes Setup gefunden, welches wir dann im zweiten freien Training noch etwas verbessert hatten. Nach dem ersten Tag lag ich somit auf Position 13 und konnte bereits dieselbe Zeit wie bei dem Test fahren, mit einem für uns neuen Fahrwerk. Endlich hatte ich auch wieder Vertrauen beim Einlenken, aber beim Rausfahren aus der Kurve konnte ich noch nicht so gut beschleunigen, daran wollten wir dann noch etwas am Samstag bei den Qualis arbeiten, aber auch da wollten wir keine großen Änderungen mehr vornehmen, damit es nicht schlechter wird. Somit ging es am Samstag in die Qualifyings. Die Wetterbedingungen waren deutlich anders als am Vortag und das erste Qualifying fand im Regen statt. Wir konnten also nicht unsere geplanten Einstellungen testen und mussten das Fahrwerk auch für diese Bedingungen umstellen. Auch diese klappten ganz gut und ich landete auf P14, wobei wir auf einer deutlich schnelleren Runde aufgrund einer roten Flagge unterbrochen wurden. Zu allem Überfluss bekam ich auch noch eine Strafe, weil ich in den ersten 3 Runden das Regenlicht nicht anhatte, dadurch wurde ich für die Rennen um 3 Startplätze nach hinten versetzt, dumm gelaufen. Am Nachmittag ging es dann ins 2. Quali. Es hatte zwar aufgehört zu regnen, aber die Strecke war teilweise noch nass und ich startete auf Regenreifen. Das war leider nicht die richtige Entscheidung, denn die Ideallinie war bis auf wenige Stellen trocken. Somit bin ich in die Box und mein Team wechselte mir schnell die Reifen und wir stellten das Fahrwerk wieder auf trocken um. Ich konnte leider nicht mehr eine ideale Runde treffen, da man bei diesen Bedingungen auch nicht einfach von der Ideallinie fahren und überholen kann, und auf meiner schnellsten Runde habe ich mich in der letzten Schikane verbremst. Somit stand ich auf Platz 15 und durch die Strafe sogar nur auf P18. Am Sonntag standen dann die beiden Rennen auf dem Plan und auch das Warm-Up. Im Warm-Up war die Strecke allerdings noch nass und ich bin nur für eine Runde rausgefahren, um die neue Kupplung einzufahren. Am Vormittag ging es dann in das erste Rennen. Leider hatte ich einen schlechten Start, konnte mich aber in der ersten Runde von P19 auf P14 vorkämpfen. Ich konnte meine Rundenzeit vom Test um 0.7 Sekunden steigern, was schon mal echt zufriedenstellend war. Leider hatte ich nicht den erhofften Grip am Hinterreifen und konnte nicht so attackieren wie ich wollte. In der neunten Runde wurde ich dann noch überholt und war auf P15 und dann gab es eine rote Flagge, da ein Fahrer einen Motorschaden hatte und Öl auf der Strecke verteilt hat, weshalb 4 Fahrer zu Sturz kamen. Nach dem Rennen wurden 2 von den gestürzten Fahrern nicht gewertet und somit hieß das für mich P13, was schon mal ein relativ gutes Ergebnis für das erste Mal mit dem neuen Fahrwerk ist. Im zweiten Rennen musste ich wieder von P18 starten. Mein Start war etwas besser und ich konnte mich wieder auf P14 in der ersten Runde vorkämpfen. Die ersten Runden konnte ich auch gut mithalten, aber nach 5-6 Runden bekam ich Schmerzen in den Ellenbogen was mir dann etwas die Konzentration und Kraft nahm. Nichtsdestotrotz konnte ich nochmals meine persönliche Bestzeit fahren, auch wenn es am Ende „nur“ zu Platz 15 gereicht hat. Ich bin durchaus zufrieden mit dem Wochenende. Wir konnten zum ersten Mal in beiden Rennen dieses Jahr punkten und haben mit dem Fahrwerk einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Zudem war es wie immer besonders am Schleizer Dreieck ein Rennen bei der IDM zu fahren, da es über 30.000 Zuschauer vor Ort waren. Nun freue ich mich aufs nächste Rennen der IDM im holländischen Assen vom 16.-18. August.
30.07.2024 - Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
4. Veranstaltung der IDC in Assen

Am letzten Wochenende stand die 4. Veranstaltung der IDC in Assen auf dem Plan. Am Donnerstagnachmittag sind wir in Assen angekommen. Dieses Wochenende hatten wir eine Box, wo wir uns dann Donnerstagabend schon eingerichtet hatten. An diesem Wochenende konnte ich zum ersten Mal das neue Fahrwerk von Öhlins ausprobieren, welches wir ab jetzt fahren. Leider kam alles nicht wie geplant. Am Freitag ging es dann ins erste freie Training und es gab immer leichte Tropfen, die runterkamen, die mich beim Fahren irritierten, auch wenn die Fahrbahn komplett trocken war. Ich konnte immerhin ein erstes positives Gefühl bekommen und habe gehofft, dass ich am Nachmittag angreifen kann. Leider war dem nicht so und es gab immer mal wieder Regen zwischendurch und wir kamen nicht zum Testen mit dem Fahrwerk im Trockenen. Im Regen konnte ich dann noch ein paar Runden drehen, aber wir hatten noch ein Problem mit der Elektronik und somit ging es von P16 aus in die Rennen am Samstag. Samstagmorgen stand dann das Warm-Up auf dem Plan. Alles sah bestens aus und wir hofften auf ein paar Runden im Trockenen. Das sollte aber auch wieder nicht so sein. Nach der ersten Runde fing es gleich wieder an zu regnen, weshalb wir wieder nichts testen konnten. Dann ging es ins erste Rennen. Die Strecke ist immer mehr abgetrocknet, aber wir haben uns entschieden mit Regenreifen zu starten, weil es genau zum Start nochmal regnen sollte. Allerdings war es diesmal nicht so und es ging für mich bei fast trockenen Bedingungen mit Regenreifen los. Nach 5 Runden ist der Reifen komplett auf gegangen und meine Chancen auf ein gutes Ergebnis waren somit auch weg. Am Nachmittag stand dann noch das 2. Rennen an, es hatte zwischendurch nochmal geregnet aber die Strecke wurde immer trockener. Dieses Mal sind wir mit Trockenreifen an den Start gegangen, von P16 aus konnte ich mich weit nach vorne kämpfen, wollte aber nicht zu viel riskieren, da wir die holländische Meisterschaft auch nur zu Trainingszwecken nutzen. Leider konnten wir deshalb nicht viel am neuen Fahrwerk testen, weshalb wir uns dazu entschlossen haben, am Samstagabend noch nach Oschersleben zu fahren, wo wir bei Art Motor noch einen Platz bekommen haben. An der Stelle einen riesengroßen Dank an den Veranstalter für die Möglichkeit. Somit konnte ich am Sonntag noch einiges bei ganz guten Bedingungen testen. Wir sind ziemlich zufrieden mit dem Feedback des Fahrwerks, selbst bei kleinen Änderungen bekomme ich ein ganz anderes Feedback vom Motorrad und wir können auch in den Daten sehen, dass sich was verändert, anders als bisher. Jetzt bereiten wir alles vor, weil es in 2 Wochen schon zum nächsten Rennen der IDM am Schleizer Dreieck geht, worauf ich mich sehr freue.
17.07.2024 - Text: Till Belczykowski / Foto: Dino Eisele
3. Runde der IDM in Most

Am letzten Wochenende stand die 3. Runde der IDM in Most auf dem Plan. Nachdem wir am Donnerstag entspannt im tschechischen Most angekommen sind und unsere Box eingeräumt haben, war alles bereit für den Trainingsfreitag. Das Wetter war perfekt für das erste freie Training. Ich konnte schnell gute Rundenzeiten fahren und ein Gefühl für die Strecke aufbauen, habe aber leider auch gemerkt, dass sich das Motorrad nicht wie erhofft in den Kurven verhielt und somit das Vertrauen zum Vorderrad nicht optimal war. Am Nachmittag hatten wir dann noch das zweite freie Training, wo ich mich leider nicht verbessern konnte, da wir etwas am Fahrwerk probierten, was leider nicht das erhoffte Resultat gegeben hat. Allerdings wurden die anderen Fahrer auch nicht schneller, da die Asphalttemperatur deutlich über den Tag gestiegen ist. Somit war der erste Tag auch schon beendet und wir bereiteten noch etwas für den nächsten Tag vor, wo es dann in die Zeittrainings und das erste Rennen ging. Am Samstag ging es dann am frühen Morgen in das erste Zeittraining. Die Strecke war zu Beginn noch etwas nass, da es über Nacht geregnet hatte. Die Strecke wurde aber schnell trocken und ich konnte noch ein paar Runden drehen, aber leider kam dabei auch nicht das erwünschte Resultat heraus, weil ich einfach kein Vertrauen in den Vorderreifen hatte und nicht einlenken konnte. Im zweiten Zeittraining konnte ich meine Zeit dann nochmal etwas steigern, aber mit dem Ergebnis zufrieden war ich trotzdem nicht. Am Nachmittag ging es dann von P17 von 26 an den Start fürs erste Rennen. Ich war sehr motiviert, das Rennen so gut wie möglich zu bestreiten, das war aber leider nur von kurzer Dauer. Ich hatte einen sehr guten Start und konnte ein paar Plätze gutmachen, dann ging es in die erste Kurve und ich hatte den gleichen Bremspunkt wie die anderen Fahrer. Das Feld wurde deutlich eingebremst in die erste Kurve und ich habe das Motorrad nicht schnell genug gestoppt bekommen und musste leider einen anderen Fahrer berühren, weshalb ich gestürzt bin. Zum Glück ist niemand anderem etwas passiert und ich kam auch noch gut von dem Sturz weg, bis auf ein paar blaue Flecken. Am Sonntag ging es dann früh ins Warm-up, wo wir nochmal etwas am Setup testen wollten, was ganz gut aussah. Nach dem 10-minütigen Warm-up ging es in das zweite Rennen am Mittag. Ich war erneut sehr motiviert, mein Bestes zu geben. Ich hatte erneut einen guten Start und die erste Kurve wurde zwar wieder sehr eng, aber ich konnte vernünftig weiterfahren. Ich hatte leider nicht das erhoffte Gefühl zum Motorrad, weshalb ich ein ziemlich einsames Rennen gefahren bin und am Ende auf P16 und ohne Gaststarter sogar P14 ins Ziel gekommen bin, was immerhin ein paar Punkte für die deutsche Meisterschaft bedeutete. Leider nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft hatten, aber aktuell kann ich mit der MV nicht mein Bestes zeigen. Jetzt lassen wir das Fahrwerk nochmal überarbeiten und sind optimistisch, dass es beim nächsten Rennen weiter nach vorne geht.
Liebe Grüße, euer Till.
25.06.2024 – Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
Rennbericht zum nächsten IBPM Lauf

Am vergangenen Wochenende stand die nächste Runde der IBPM an, bei der wir einen Gaststart in der 750er Klasse geplant hatten. Dieses Mal ging es zur legendären Naturrennstrecke, dem Schleizer Dreieck. Am Freitag hatten wir sechs Turns auf dem Plan. Ich kam schnell gut mit dem Motorrad und der Strecke zurecht und erzielte bald gute Zeiten. Das Wetter war an diesem Tag mehr oder weniger auch sehr gut. Leider hatte ich einen kleinen Sturz, bei dem mir nichts passiert ist, außer ein paar blauen Flecken. Das Motorrad hat es da deutlich schlimmer getroffen, und wir hatten einiges zu tun. Das Team hat einen super Job gemacht, und ich konnte den letzten Turn an dem Tag noch fahren und so den Sturz „rausfahren“. Am Samstag hatten wir morgens deutlich schlechtere Bedingungen, weshalb wir die ersten zwei Sessions nicht gefahren sind. Am Nachmittag konnten wir dann noch in zwei freie Trainings und auch in das erste Rennen starten. Ich startete von Platz 2, lag aber nach Runde 1 auf dem ersten Platz. Das konnte ich auch einige Zeit halten, bis es dann zur Überrundung von langsameren Fahrern kam. Dabei hatte ich etwas Pech und verlor den ersten Platz, sodass ich am Ende nur als Zweiter das Ziel überquerte. Das war jetzt nicht weiter tragisch, da wir das Rennen nur als Training für die IDM genutzt hatten. Am Sonntag ging es dann bei bestem Wetter in zwei freie Trainings und das zweite Rennen. Ich konnte am Morgen ein gutes Gefühl aufbauen, bevor es dann ins Rennen ging. Dieses Mal startete ich von der ersten Position, da ich im ersten Rennen die schnellste Runde gefahren bin. Ich hatte einen soliden Start und konnte einen Start-Ziel-Sieg feiern. Ich konnte konstant echt gute Rundenzeiten fahren und das Rennen mit Abstand am Ende deutlich gewinnen. Alles in allem ein sehr guter Test, abgesehen von dem kleinen Sturz. Nächstes Wochenende geht’s nach Most, wo die nächste Veranstaltung der IDM auf dem Plan steht.
Bis dahin, euer Till.
20.06.2024 – Text und Foto: Till Belczykowski
Rennen in Oschersleben

Am vergangenen Wochenende stand die 2. Veranstaltung der IDM in Oschersleben auf dem Plan. Mit voller Motivation sind das ganze Team und wir am Donnerstag angereist, in einem sehr regnerischen Oschersleben. Wir haben trotzdem schnell die Box aufgebaut und alles andere, was zu erledigen war, erledigt und den Abend noch schön ausklingen lassen, bevor der Freitag mit den freien Trainings auf dem Plan stand.
Am Freitagmorgen ging es dann in das erste freie Training, das Wetter hat zum Glück mitgespielt und die Strecke war komplett trocken. Ich konnte mich im ersten freien Training gleich auf die Strecke und das Motorrad einstellen. Das Motorrad lief deutlich besser als am Sachsenring, womit ich sehr zufrieden war; das Fahrwerk hat auch auf Anhieb gepasst. Somit konnte ich das erste Training mit einer Zeit von 1:30.768 Minuten auf dem 12. von 24 Plätzen beenden. Im zweiten Training ging es dann mit einem neuen Hinterrad auf die Strecke und ich konnte mich direkt von Runde zu Runde verbessern und ein immer besseres Gefühl gewinnen. Das Training beendete ich dann auf dem 11. Platz, zudem habe ich es in dem Training geschafft, zum ersten Mal unter 1:30 in Oschersleben zu fahren, mit einer 1:29.732. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein…
Am Samstag standen dann die beiden Qualifikationen auf dem Plan. Mit neuen Reifen ging es dann direkt ins erste Qualifying. Ich konnte gleich zu Beginn die Zeit von gestern abrufen und mich im Laufe des Trainings auch noch immer weiter steigern. Zum Ende hin konnte ich dann nochmals eine sehr starke Runde drehen mit einer Zeit von 1:28.938. Mit dieser Zeit stand ich auf dem 11. Platz. Ich wusste aber, dass ich fürs zweite Qualifying noch einen drauflegen konnte. Wir haben noch etwas an der Übersetzung geändert und auch ganz leicht etwas am Fahrwerk für das zweite Qualifying. Wir sind also erst mal mit den Reifen von Q1 rausgefahren, damit ich gucken konnte, ob alles so weit passt. Nach 5 Runden bin ich dann in die Box gekommen und wir haben neue Reifen aufgezogen. Die Übersetzung passte deutlich besser, aber die Fahrwerkseinstellung nicht, weshalb wir diese wieder geändert haben. Ich bin rausgefahren und hatte gleich ein gutes Gefühl und konnte direkt eine 1:29.1 fahren. Ich wollte aber noch mehr und war auf einer sehr starken Runde unterwegs, nur leider waren andere Fahrer, die auf einer langsamen Runde waren, mitten auf der Ideallinie und haben mir die Runde versaut. Somit musste ich mich mit der Zeit von Q1 zufriedengeben. Zwei Fahrer konnten sich allerdings noch verbessern und somit hieß es für mich, von P13 aus in die Rennen zu gehen.
Sonntag war dann wie üblich der Renntag. Nachts über hatte es etwas geregnet und die Strecke war noch leicht nass, weshalb wir uns entschieden, morgens im Warm-up nicht rauszufahren. Somit ging es dann für mich am Mittag ins erste Rennen an diesem Tag. Am Start habe ich leider einige Plätze verloren, konnte mich dann aber immer weiter nach vorne kämpfen. Nach 5 Runden hatte ich dann ein Problem mit dem Helm, weil ich die Belüftung nicht überall aufhatte. Somit ist das Visier leider etwas beschlagen und ich konnte nichts mehr sehen, weshalb ich von Runde zu Runde abbauen musste und das Rennen nur auf P18 beenden konnte, womit ich sehr unzufrieden war, weil die Pace für die Top 10 da gewesen wäre. Somit war ich umso motivierter, im zweiten Rennen anzugreifen. Mein Start war dieses Mal etwas besser und ich hatte direkt den Anschluss zu einer Gruppe, die bis Platz 8 ging. Ich konnte die Pace leider nicht ganz mitgehen und hatte einen spannenden Kampf um Platz 10 mit zwei weiteren Fahrern. Am Ende konnte ich das Rennen auf P11 beenden, womit ich deutlich zufriedener war.
Wir haben an dem Wochenende endlich gesehen, um welche Platzierungen wir kämpfen können. Da wir das einzige Team sind, das mit einer MV Agusta fährt, müssen wir uns alle Daten selbst erarbeiten und haben keine Vergleichsdaten wie andere Teams. Deshalb haben wir dieses Wochenende auch erstmal nicht viel am Fahrwerk eingestellt, da es von Anfang an schon relativ gut funktioniert hat und wir zum ersten Mal eine Basis hatten. In zwei Wochen sind wir mit Bike Promotion zur IBPM am Schleizer Dreieck, dort haben wir dann nochmals die Möglichkeit, einige Einstellungen zu testen und ein gutes Setup für den IDM-Lauf Ende Juli zu erarbeiten.
Ich halte euch auf dem Laufenden.
05.06.2024 - Text: Till Belczykowski / Foto: Damon Teerink
Rennen der IDC in Assen

Am vergangenen Wochenende stand das 3. Rennen der holländischen Meisterschaft der IDC in Assen an. Nachdem wir ein sehr erfolgreiches Wochenende am Nürburgring hatten, waren wir sehr motiviert, auch in Assen endlich ein besseres Gefühl zu bekommen. Tatsächlich wurden wir nicht enttäuscht und es lief deutlich besser als bei den Rennen zuvor. Ich konnte gleich im ersten Training 2,5 Sekunden schneller fahren als bei den beiden Rennen zuvor, womit ich endlich zufrieden war und auch ein gutes Gefühl hatte, dass es nicht an mir liegt. Für das zweite Qualifying haben wir dann noch ein paar Kleinigkeiten geändert und ich konnte erneut konstant gute Zeiten fahren. Ich startete von P11 aus in das Rennen und konnte mich die ganze Zeit mit den ersten Fahrern batteln und endlich auch deren Zeiten mitfahren. Da ich jedoch nur gebrauchte Reifen benutzt habe und alle anderen neue, konnte ich nicht attackieren. Das war für mich aber nicht sonderlich wichtig, da wir die Meisterschaft nur als Trainingszweck nutzen und ich jetzt endlich wieder ein gutes Gefühl zum Motorrad habe. Ich bin mehr als motiviert, noch mehr zu geben, um weiter nach vorne zu kommen. In zwei Wochen geht es zum zweiten Rennen der IDM nach Oschersleben. Ihr seid herzlich willkommen, lasst mich gerne wissen, ob ihr vorbeikommt. Ich halte euch auf dem Laufenden.
21.05.2024 - Text: Till Belczykowski
Rennbericht: IBPM am Nürburgring

Es hat geklappt, endlich habe ich wieder ein gutes Gefühl auf der MV Agusta. Hier ist mein Rückblick vom letzten Wochenende am Nürburgring. Dort bin ich als Gaststarter in der IBPM SBK 750 Klasse gestartet, und es stand auch der zweite Lauf des deutschen Langstrecken Cups auf dem Plan. Da wir noch mit kleineren Technikproblemen zu kämpfen hatten, war dies eine gute Möglichkeit, das Fahrwerk weiter einzustellen und alles zu testen. Am Donnerstagnachmittag konnte ich bereits die ersten beiden Turns fahren und etwas einstellen. Am Freitag gab es noch ein freies Training und die beiden Qualifyings, bevor es am Nachmittag ins erste Rennen ging. Es klappte alles super, und wir konnten das Fahrwerk immer besser abstimmen. Somit stand ich dann für das Rennen auf der Poleposition. Die Zeiten passten auch schon ganz gut, obwohl ich nur auf gebrauchten Reifen gefahren bin. So ging es zum Start des ersten Rennens. Mein Start war ganz gut und ich konnte dann Runde für Runde meinen Vorsprung ausbauen und das Rennen gewinnen. Das Schönste war jedoch, dass ich meine beste Rundenzeit vom letzten Jahr um gut eine Sekunde verbessern konnte und endlich wieder richtig Spaß am Motorradfahren hatte. Am Samstagmorgen bin ich noch ein kurzes Warm-up gefahren. Für das Qualifying der Langstrecke sind dann meine Teamkollegen Pascal Schneider und Marvin Wendel gefahren. Dort konnten die beiden fürs Rennen ebenfalls die Poleposition in der 600er Klasse einfahren und unser Team 77 auf Gesamtplatz 16 von 45 Teams stellen. Für mich ging es dann auf neuen Reifen ins zweite Rennen der IBPM. Mein Start war wieder gut und ich konnte vorne meine Runden abspulen. Ich wusste, dass ich noch schneller fahren kann, aber leider standen nach vier Runden schon die ersten Überrundungen an. Nichtsdestotrotz konnte ich meine Rundenzeit nochmals verbessern und den Sieg nach Hause fahren. Meine theoretisch beste Rundenzeit wäre nochmals eine Sekunde schneller gewesen. Somit war ich doch ganz zufrieden mit meiner Leistung. Nun stand noch das Rennen in der Langstrecke an. Dort fuhr Pascal den Start und konnte mit konstanten Zeiten einen guten Vorsprung in unserer Klasse herausfahren. Als zweiter Fahrer ging ich auf die Strecke und konnte meine Runden bis auf eine Safety-Car-Phase auch durchfahren. Der Wechsel auf Marvin war ebenfalls perfekt und auch er fuhr seinen langen Turn konstant durch. Dann war nochmals Pascal an der Reihe und ich bin den letzten Turn gefahren. Wir konnten uns am Ende als Sieger in der 600er Klasse aufs Podium stellen und unseren Vorsprung im Gesamtklassement ausbauen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende. Endlich konnte ich auch mein Potenzial mit der MV Agusta zeigen und ich freue mich nun auf das nächste Rennen der holländischen Meisterschaft am Samstag in Assen.
15.05.2024 - Text und Foto: Till Belczykowski
Erstes Rennen der IDM am Sachsenring

Das erste Rennen der IDM am Sachsenring liegt jetzt auch schon wieder hinter uns. Am Donnerstag sind das Team und ich angereist und wir hatten erstmal ein paar Termine. Ich musste ein paar Fotos machen und wir haben die Box eingeräumt und alles vorbereitet für die freien Trainings am nächsten Tag. Da wir ja bei unseren Vorbereitungen immer Problem hatten mit dem Fahrwerk, wurde dies vor dem Wochenende nochmals auf den letztjährigen Stand umgebaut und das musste auch wieder in die MV eingebaut werden. Freitag ging es dann in das erste freie Training. Ich musste mich erstmal wieder an die Strecke gewöhnen, weil ich das letzte Mal vor 4 Jahren mit meiner KTM 390 dort war und noch nicht mit der leistungsstärkeren MV Agusta. Somit mussten wir am Freitag erstmal ein gutes Setup finden und die Strecke genauer kennenlernen. Das Gefühl zum Motorrad war mit dem Umbau direkt besser und ich konnte nach ein paar kleineren Einstellungen schon direkt eine bessere Linie halten. Trotzdem waren die Zeiten noch nicht so gut, aber wir waren trotzdem zufrieden das sich alles wieder gut anfühlt. Am Freitagabend hatten wir dann noch ein Fotoshooting mit allen Fahrern zusammen.
Am Samstag standen die beiden Qualifiyings auf dem Plan, sowie auch das erste Rennen. In den Qualifyings konnten wir ein Setup erarbeiten, welches schon ganz gut war, aber noch nicht perfekt. Ich merkte das es beim Rausbeschleunigen und im Topspeed gegenüber den anderen Fahrern an Leistung fehlt. Somit konnte ich mich auch ,,nur,, auf dem 18. Platz qualifizieren, womit ich noch nicht ganz zufrieden war aber trotzdem ganz gut ist, weil wir in der Vorbereitung schon viele Probleme hatten. Nachmittags ging es dann in das erste Rennen. Mein Start war nicht ganz so gut, aber ich konnte mich im Laufe des Rennens bis auf Platz 17 wieder vorfahren, aber mit dem elektronischen Problem des Motorsetups war leider nicht mehr drin.
Der Sonntag begann dann mit dem Warm-Up bevor es in das zweite Rennen ging. Das Wetter machte aber was es wollte, wir sind im Rennen mit Regenreifen ins Grid gefahren, wir haben uns dann aber entschieden das Motorrad auf Trockenreifen umzubauen, was auch die richtige Entscheidung war, da viele noch mit Regenreifen unterwegs waren. Dann ging das Rennen los ich hatte etwas Probleme in der ersten Runde, weil es noch etwas getröpfelt hat, aber in den nächsten Runden hätte ich viel gut machen können, nur leider wurde das Rennen nach der ersten Runde abgebrochen, weil die Streckenbedingung zu schlecht wurden, weil es nur ganz kurz mehr geregnet hat. Deshalb ging es für alle wieder in die Box und mehrere haben sich für Slicks entschieden.
Dann startete das Rennen und ich hatte einen soliden Start aber in den ersten Runden noch ein paar Probleme. Das Rennen konnte ich dann auf dem 16. Platz beenden. Leider sind wir noch nicht komplett zufrieden aber, wir sind optimistisch das wir es immer und immer besser hinbekommen werden, um bald weiter vorne zu sein. Nächstes Wochenende geht es dann zur IBPM und zum DLC am Nürburgring, um das Motorrad nochmal abzustimmen.
07.05.2024 - Text: Till Belczykowksi / Foto: Damon Teerink (Racingpassionphotography)
Zweites Rennen der holländischen Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende stand schon das 2. Rennen der holländischen Meisterschaft auf dem Plan. Nach unseren Problemen bei dem vorherigen Test, hofften wir nun, dass wir dieses Mal es etwas ruhiger haben werden.
Da wir im Rahmen der internationalen deutschen Meisterschaft nur 2 Motoren in der Saison einsetzen dürfen, wurde im Vorfeld der neue Motor eingebaut, um zu sehen, ob alles funktioniert. Am Fahrwerk hatten wir nach den Erkenntnissen in Oschersleben auch nochmal einige Änderungen vorgenommen.
Somit ging es am Samstag ins erste Qualifying, Ich merkte schnell das etwas nicht zu 100% stimmte am Motor und bin dann direkt wieder in die Box gefahren. Dort wurde dann der Fehler bis zum 2. Quali behoben. Danach ging es dann ins zweite Training, ich konnte ein paar Runden fahren und hatte ein deutlich besseres Gefühl zum Vorderrad als die vergangenen Events. Als ich dann in die Box kam, um nochmal was zu ändern, hatten wir dann leider ein elektronisches Problem und ich konnte nicht weiterfahren.
Wie dem auch sei, ging es danach in das Rennen von Startplatz 16. Ich hatte einen guten Start und konnte dieses Rennen durch Fahren und ein Gefühl zum Motorrad aufbauen. Zum Schluss kam ich dann als 11. ins Ziel, es ist zwar nicht das, was wir uns vorstellen aber besser als nichts.
Insgesamt haben wir aber alles testen können, was wir wollten, und konzentrieren uns nun voll auf die deutsche Meisterschaft. Die Fahrwerksprobleme haben wir jetzt alle verstanden und auch die kleinen technischen Probleme haben wir hoffentlich hinter uns gelassen.
Drückt mir die Daumen, das alles funktioniert und wir jetzt endlich unser Potenzial zeigen können.
06.05.2024 - Text: Till Belczykowksi / Foto: Damon Teerink (Racingpassionphotography)
Erstes Rennen der IDC

Das erste Rennen der holländischen Meisterschaft (IDC) liegt nun hinter uns. Wie ihr wisst, nutzen wir die Meisterschaft, um Einstellungen und Teile am Motorrad auszuprobieren, da unser Fokus auf der deutschen Meisterschaft liegt. Am Samstag war es dann soweit und das erste Qualifying stand auf dem Plan. Für die Tests fahre ich mit dem Trainingsmotorrad, das neu aufgebaut wurde. Leider hatten wir damit, trotz der gleichen Einstellungen wie im letzten Jahr in Assen, immer noch die gleichen Fahrwerksprobleme wie in Misano und ich kam nicht richtig auf Zeiten. Zudem kam auch noch dazu, dass die MV zu laut war und ich nach dem Qualifiying zum Race Office musste. Somit hieß es zum 2. Qualifing einiges zu ändern. Für das zweite Training haben wir dann noch etwas am Motorrad geändert und es auch leiser gemacht. Leider haben die Änderungen nicht wirklich viel gebracht und zudem war die MV immer noch zu laut und ich wurde deshalb fürs Rennen disqualifiziert. Wir hatten zum Glück noch mein zweites Motorrad dabei und nachdem ich nochmals beim Race Office vorstellig wurde, durfte ich dann doch das Rennen mitfahren, musste aber dafür aus der Boxengasse starten, immerhin, dachten wir, können wir so noch etwas über das Motorrad lernen. Das Rennen begann somit für mich als letzter und nachdem das Feld an der Boxengasse vorbei fuhr, durfte auch ich das Rennen aufnehmen. Die MV fühlte sich viel besser an vom Fahren, aber schon in der zweiten Runde war die Kupplung defekt und ich fuhr frustriert in die Box. So hatte ich mir das Wochenende nicht vorgestellt, aber das ist manchmal so im Rennsport. Jetzt wissen wir aber wo wir ansetzen müssen und in zwei Wochen haben wir noch einen Test in Oschersleben mit BikePromotion, bis dahin lassen wir das Fahrwerk überarbeiten und dann wird es hoffentlich besser laufen und ich kann mein Potenzial endlich zeigen.
11.04.2024 - Text: Till Belczykowksi / Foto: foto_snap_shot
Testtage in Misano

Jetzt liegen auch die nächsten 3 Testtage in Misano hinter mir. Die Anreise von Kroatien nach Italien begann im Regen und wir kamen bei Sonnenschein und angenehmen 20 Grad in Misano an. Nachdem wir in Rijeka noch nicht so viel probieren konnten wie wir wollten, sollten die Tage in Misano bei besserem Wetter dafür genutzt werden. Leider hat es nicht ganz so geklappt wie das Team und ich mir das vorgestellt hatten. Der Freitag startete mit Sonnenschein und ich fuhr meinen ersten Turn, um die Strecke kennen zu lernen und das erste Gefühl aufzubauen. Ich merkte aber schnell dass die MV nicht so eins war mit mir. Somit bin ich dann im 3. und 4. Turn jeweils gestürzt, mir ist zum Glück nicht viel passiert, weil ich durch meine Unterstützer LS2, Daytona und Ag10Moto bestens geschützt war. Die MV hat, bis auf ein paar kleine Blessuren, nicht viel abbekommen. Natürlich hatte ich dann in den weiteren Turns am Freitag auch nicht so das Vertrauen zum Motorrad was ich mir gewünscht habe, aber wir nutzten die Zeit, um noch ein paar Einstellungen zu probieren. Am Abend wurden nochmals bis spät in die Nacht die Daten kontrolliert, um am Samstag weiter zu testen. Aber auch am Samstag haben wir nicht die optimale Einstellung gefunden und es kam, wie am Freitag, immer wieder zu kurzen Turns aufgrund diverser Abbrüche in unserer Gruppe, was die Fahrzeit zum testen auch ziemlich wenig machte. Wie dem auch sei, haben wir trotzdem nicht aufgegeben und immer weiter die Einstellungen verbessert, die Zeiten wurden auch immer besser, allerdings sind wir trotzdem nicht so ganz mit den Zeiten sowie auch dem Fahrwerk zufrieden. Sonntag bin ich dann sogar noch bei einem Rennen mitgefahren, wo ich den ersten Platz holen konnte, was immerhin etwas war. Ich bedanke mich bei dem Veranstalter Actionbike für die Möglichkeit auf der wunderschönen Rennstrecke in Misano fahren zu können, auch wenn alles nicht ganz so lief wie wir es uns gewünscht hatten. Das gehört dazu und ist kein Grund aufzugeben. Jetzt bereiten wir schon alles wieder vor, da es Samstag in das erste Rennen der Holländischen Meisterschaft (IDC) geht.
08.04.2024 - Text: Till Belczykowksi / Foto: foto_snap_shot
Testtage in Rijeka

Jetzt liegen die ersten vier Testtage in Rijeka hinter uns. Ein sehr gelungener Start in die Saison 2024, auch wenn wir auf Grund der Wetterbedingungen nicht so viel Fahrzeit wie geplant hatten. Dennoch hatten wir einen erfolgreichen Test. Am Montagmorgen ging es für uns los und es hieß für mich erst einmal die Strecke kennenzulernen, da ich vorher noch nie dort war und es zudem auch mein erstes Mal auf dem Motorrad in diesem Jahr war. Die Strecke ist defintiv sehr anspruchsvoll, was ich gleich zu Beginn bemerkt habe. Montag war der einzige Tag, an dem die Strecke komplett trocken war, ich konnte mich an dem Tag gut an das Motorrad und auch an die Strecke gewöhnen. Außerdem konnten wir bereits die ersten Änderungen am Fahrwerk vornehmen. Am nächsten Tag wollten wir dann weiter testen und das taten wir auch. Ich konnte immer bessere Rundenzeiten fahren und mich vertrauter mit dem Motorrad machen. Zum Mittag hin wollten wir neue Reifen aufziehen und mal etwas auf Zeitjagd gehen. Leider sollte das nicht sein, weil es angefangen hat leicht zu regnen, sodass man nicht mit Regenreifen oder mit Trockenreifen auf die Strecke konnte, weil es weder zu nass noch zu trocken war. Am Mittwoch ging es genau so weiter wie am Dienstag, nur schlechtes Wetter, wenigstens war die Strecke dieses Mal nass genug und ich konnte auch ein paar Runden im Regen fahren und mich an diese Umstände gewöhnen. Am Donnerstag war das Wetter noch mal viel schlechter und wir haben uns dazu entschlossen unsere Sachen einzupacken und uns auf den Weg ins sonnige Italien (Misano) zu begeben, wo wir von Freitag bis Sonntag weiter testen werden. Das Wetter in Italien soll sehr gut werden und wir freuen uns schon sehr darauf. Ein riesen Dank geht an das Team rund um den Veranstalter Dreier - mir hat das Training sehr gefallen, auch wenn es durch die Wetterbedingungen nicht ganz so gut war wie wir es uns gewünscht hätten. Jetzt steht allerdings erstmal Italien auf dem Plan.
08.04.2024 - Text und Foto: Till Belczykowksi
Saisonstart 2024
Nach einer langen Winterpause melde ich mich wieder bei euch. Ich kann es schon kaum erwarten endlich wieder auf das Motorrad zu steigen und spannende Zweikämpfe in dieser Saison zu haben. Hiermit möchte ich euch einen kleinen Überblick über meine bevorstehende Saison geben, zu allererst geht aber ein riesen Dank an meine langjährigen Sponsoren und auch an die neu dazu gewonnen, die mich in diesem Jahr unterstützen. Dieses Jahr starte ich als ADAC-Pfalz-Förderfahrer in der IDM SSP und in der IDC SSP (deutsche und holländische Supersport Meisterschaft) zusammen mit dem LJ Racing Team auf der bis jetzt einzigen MV Agusta F3 800RR. Im DLC (Deutscher Langstrecken Cup) werde ich auch wieder mit dem Team 77 starten. Mein Team LJ-Racing hat mir dazu 2 komplette MV-Agusta aufgebaut und beide wurden mit einem neuen Fahrwerk von YSS und der Elektronik wie es auch in der WM gefahren wird ausgestattet. Im Winter habe ich sehr viel an meiner Fitness und Ausdauer trainiert um auch da gut vorbereitet zu sein. Dieses Wochenende geht es für uns zum ersten Test in diesem Jahr. Wir werden von Montag bis Donnerstag in Rijeka (Kroatien) und von Freitag bis Sonntag in Italien die ersten Testfahrten für dieses Jahr absolvieren. Somit haben wir hoffentlich genug Testtage, um mich und das Motorrad optimal einzustellen. Ich freue mich schon sehr auf diesen Test und hoffentlich haben wir schönes Wetter, wobei die Vorhersage noch nicht so gut aussieht, dass kann sich ja aber noch ändern. Gestern sind noch meine neuen Stiefel von Daytona angekommen, genau rechtzeitig für den ersten Test. Die Stiefel sehen sehr gut aus und an der Stelle auch einen großen Dank für das Sponsoring in diesem Jahr.
26.03.2024 - Text und Foto: Till Belczykowksi
Markus Class ist Vize Weltmeister und Internationaler Deutscher Meister 2025 der Klasse Supermoto
Im großen Finale in Wittgenborn bei strömenden Regen im ersten Lauf setzte sich Markus auf seine Husqvarna um nach einem spektakulären Rennen zu gewinnen und konnte so sein Punktestand auf 5 erhöhen und ein zweiter Platz im Letzten Rennen genügte ihm, von 7 Siegen in 12 Rennen der Internationalen Deutschen Meisterschaft für sich zu entscheiden. Beim Supermoto Lauf der Nationen konnte Markus Class mit seinen Partnern Mac-Reiner Schmidt und Jan Deidenbach in der Czech Rupublic den Vize-Meistertitel für Deutschland einfahren.
05.10.2025 - Text: Karl Class
Comeback des Vize Weltmeisters
Comeback und 2 x Sieg des Wormser Markus Class in der Int. Deutschen Supermoto Meisterschaft in Cheb am Sonntag, den 5.7.2025. Nach dem Rückzug 2023 aus dem internationalen Renngeschäft hat sich Markus Class vorgenommen, wieder in das internationale Renngeschehen teilzunehmen - mit den Sponsoren Mh-Motorsport und Michelin an seiner Seite. Die ersten Rennen waren mit Rückschlägen gezeichnet. Beim ersten Rennen in Harsewinkel verletzte er sich während des Trainings am Arm und hatte sehr große Schmerzen beim Führen seines Motorrades. Trotz allem erreichte er Platz 1 und nach einem Sturz im zweiten Lauf noch Platz 5. Das zweite Rennen in Wittgenborn verlief im ersten Moment wie geplant, jedoch stellte sich heraus, dass das Motorrad noch nicht perfekt abgestimmt war und die Verletzung von Harsewinkel immer noch Probleme machte. Im Rennen zeigte Class, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört und bei zwei spannenden Rennen konnte er sich Platz 1 & 2 erkämpfen. Das dritte Rennen in Lignieres in der Schweiz stand im ersten Moment auf Sieg. Class hatte sein Motorrad perfekt vorbereitet. Schon im Training war Class um Welten schneller als seine Mitstreiter. Im ersten Lauf fuhr Class seine Widersacher in Grund und Boden. Mit einem Vorsprung von fast 26 Sekunden gewann er den ersten Lauf. Beim zweitem Rennen des Tages übernahm Class sofort die Führung und fuhr in der dritten Runde einen Rundenrekord. In der vierten Runde fuhr er einen Vorsprung von 6 Sekunden raus, doch dann auf der Geraden riss die Antriebskette und Class stürzte und musste aufgeben. 13 Punkte Rückstand zu Deitenbach. Im vierten Rennen in Cheb in Tschechien musste Class alles geben, um hier Punkte zu sammeln. Im Training sah es schon gut aus und in den Rennen konnte Class zeigen, wer Herr im Hause war und erkämpfte 2 x den 1. Platz. Jetzt hat Markus Class nur noch 2 Punkte Rückstand zu Jan Deitenbach. Das nächste Rennen wird in Schafheim sein. Das letzte Rennen in diesem Jahr ist in Wittgenborn. Ein weiterer Erfolg ist, dass der Deutsche Motorsportverband Class zum Lauf der Nationen eingeladen hat, um dort mit dem deutschen Weltmeister Marc-Reiner Schmidt und dem mehrfachen Deutschen Meister Jan Deitenbach um die Weltmeisterschaft im Team zu Kämpfen.
22.07.2025 - Text: Karl Class / Foto: Supermotopics
Saisonabschluss in Valencia mit positivem Gefühl
Für das letzte Rennen der Saison ging es noch einmal nach Valencia, eine Strecke die ich mit der Moto 2 noch nicht gefahren bin. Trotzdem hatte ich ein gutes Gefühl, weil ich in Barcelona in dem letzten Rennen schon eine Steigerung hatte. Das spiegelte sich auch in den freien Trainings am Donnerstag und Freitag wider. Ich konnte einen guten Speed aufbauen und hatte mich direkt gut eingefahren mit der Moto 2. Die Lücke zur Spitze ist zwar noch groß, aber ich habe Fortschritte gemacht. Am Samstag im Practice gab es wegen kühlem und windigem Wetter zwei rote Flaggen, so konnte ich keinen optimalen Rhythmus finden, um schnell zu fahren. Das Qualifying lief jedoch gut und ich habe meine Zeit nochmal verbessert. Ich habe mir für das Rennen Startplatz 28 gesichert. Am Sonntag im Rennen habe ich nochmal viele wichtige Kilometer gesammelt. Mein Start war leider nicht so gut, aber dafür konnte ich über das gesamte Rennen meine Rundenzeiten stabil halten und habe mich auch nochmal um 3 Zehntel verbessert im Vergleich zum Qualifying. Am Ende landete ich auf P 22. Für nächstes Jahr habe ich mir klare Ziele gesetzt: mehr Training auf dem Motorrad und weiterhin so viel Spaß am Motorsport behalten und viele neue Dinge lernen. Jetzt freue ich mich auf einen trainingsreichen Winter und auf die nächstes Saison.
25.11.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
Barcelona 2025
Das vorletzte Rennwochenende der Junior GP ist vorbei und ich schließe mit einem guten Gefühl ab. Wir hatten die Tage vor dem Rennen schon einen Test, der gut verlaufen ist, obwohl ich einen Sturz hatte, der mir Probleme mit meinem rechten Fuß machte. Trotzdem konnte ich normal teilnehmen und ohne große Schmerzen fahren. Am Donnerstag und Freitag verliefen die Freien Trainings gut und ich konnte einen guten Speed aufbauen, mit dem ich eigentlich schnell genug war, um in der Gruppe mitzufahren. Samstags bei dem Practice konnte ich die selbe Zeit nochmal fahren und im Qualifying konnte ich durch einen technischen Defekt am Auspuff nur eine schnelle Runde fahren. Dadurch hatte ich keine Chance wirklich Gas zu geben, um mir einen guten Startplatz einzufahren. Sonntag bei dem ersten Rennen konnte ich lange Zeit mit anderen zusammen fahren und konnte auch nochmal meine Zeit verbessern. Am Ende landete ich auf P23 und gestartet bin ich von P26. Im zweiten Rennen konnte ich die Pace nicht mehr so gut halten, wegen starkem Armpump, also fuhr ich die meiste Zeit alleine, jedoch waren es wichtige Runden und ich konnte einen guten Rhythmus halten. Das wichtigste war, dass ich mich über das gesamte Wochenende gesteigert habe und die Lücke zur Spitze verkleinert habe. Jetzt kommt das letzte Rennen dieses Jahres in Valencia und ich gehe mit einem guten Gefühl in das letzte Rennwochenende.
25.09.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
Misano 2025
Letzte Woche stand das Rennen in Misano an. Die Wetterbedingungen waren sehr gut und ich habe mich gefreut, seit langer Zeit wieder auf dieser Strecke zu fahren. Insgesamt starteten auch nicht über 32 Fahrer. Also war der Startplatz im Rennen quasi gesichert. Am Donnerstag und Freitag verliefen die Trainings gut, ich konnte meine Zeit von letztem Jahr direkt verbessern und ich hatte direkt ein gutes Gefühl mit dem Bike. Am Samstag stand dann das Practice und das Qualifying an. Ich bin noch einmal 2 Sekunden schneller gewesen als am Freitag. Doch mit einer Sache hatte ich schon über das gesamte Wochenende zu kämpfen: ich hatte sehr starken Arm Pump. Da ich mir im Qualifying den P 28 sichern konnte, ging ich mit einem guten Gefühl ins Rennen. Unser Rennen war erst mittags um 13:00 Uhr, deshalb wusste ich, dass es warm werden würde. Ich beschloss trotz meines Arm Pumps, am Rennen teilzunehmen. Direkt nach dem Rennstart gab es in der ersten Runde in der zweiten Kurve einen Massencrash und ich musste den gestürzten Fahrern und Motorrädern ausweichen. Dort verlor ich viel Zeit, ich dachte außerdem, dass es wahrscheinlich eine rote Flagge geben wird, das Rennen wurde aber fortgesetzt. Ich hatte somit nach dem Start direkt einen gewissen Abstand zu den anderen Fahrern. Doch leider musste ich nach sieben Runden in dem Rennen feststellen, dass ich so starken Arm Pump habe, dass ich nicht sicher und zuverlässig das Rennen zu Ende fahren kann. Ich beschloss also in die Box zu fahren und das Rennen zu beenden. Das war für mich das erste Mal, dass ich wegen einem körperlichen Problem das Rennen beenden musste. Doch auch das gehört zum Rennsport dazu. Als nächstes steht Barcelona an, wo ich dann wieder angreifen werde.
25.09.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela

Rennbericht Aragón Jona Eisenkolb
Das letzte Rennen vor der Sommerpause ist vorbei und ich habe es positiv beendet. Wir waren in Aragón, mit guten Temperaturen bis zu 30 grad. Donnerstags in den freien Trainings war der Grip noch etwas schlecht, da durch starken Wind viel Sand auf die Strecke geweht worden ist, doch in den zweiten Trainings am Donnerstag war es schon deutlich besser, weil die Strecke sauber gefahren wurde. Freitags blieb ziemlich ähnlich ich konnte mich nochmal verbessern und bin meinen Stiefel gefahren, am Samstag in den Qualifyings und dem Practice konnte ich nochmal ein paar Feinschliffe machen mit der Hilfe von Efrén Vázquez. Ich verbesserte meine Zeit nochmal und starte somit auf Platz 26. Sonntag in den Rennen gab es Chaos. In beiden Rennen war einmal die rote Flagge draußen und die Renndistanz wurde gekürzt. Im ersten Rennen konnte ich mich ab der Hälfte des Rennens an einen Fahrer wieder ran kämpfen, doch weil die Distanz verkürzt war hat es leider nicht gereicht ihn dann auch zu überholen ich landete am Ende auf Platz 22, in Rennen zwei war es ähnlich auch wieder durch die gekürzte Renndistanz und ich stand am Ende wieder auf Platz 22.
31.07.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
Magny Cours 2025
Was ein Wochenende! Dieses schöne, aber auch traurige Wochenende in Magny-Cours in Frankreich ist vorüber und es gibt viel zu erzählen. Die Wetterbedingungen waren gut, es war nicht zu warm aber auch nicht zu kalt. Die neue Strecke gefällt mir vom Layout sehr gut und ich kam auch direkt ganz gut zurecht. Mit der Hilfe von meinem Coach und dem Team konnte ich in den freien Trainings am Donnerstag und Freitag wichtige Dinge herausarbeiten, beispielsweise eine neue Reifenmischung von Pirelli testen oder auch an dem schnellen Umwerfen von links nach rechts in den Schikanen arbeiten. Ein schwerer Unfall, der am Donnerstag geschah, wobei der von uns so geliebte Motorsport seine traurige Seite zeigte und Fahrer Borja Gomez sein Leben verlor, machte das Wochenende sehr schwer für uns alle und es stand auch zur Debatte, ob das Rennwochenende überhaupt weitergeführt werden sollte. Es wurde entschieden, dass die Veranstaltung weiterging, in Gedanken an Borja. Am Samstag konnte ich in dem Practice nochmal meine Zeit verbessern und hatte zudem auch noch eine heikle Situation mit meinem Airbag. Nachdem ich knapp einem Sturz entkommen bin, ist mein Airbag aufgegangen und ich bin den Rest des Practice mit offenen Airbag gefahren. Qualifying 1 lief dann nicht so gut, ich konnte meine Zeit nicht weiter verbessern und bin am Ende nur auf P23 gelandet. Am Sonntag standen dann zwei Rennen an und es waren schon den gesamten Vormittag gemischte Bedingungen. Das erste Rennen war trocken und ich konnte das Rennen mit P20 beenden. Im zweiten Rennen jedoch, gab es Regen und da ich im Regen gut zurecht komme, hatte ich mich schon auf dieses Rennen gefreut. Ich startete wieder von P23 und konnte in der ersten Runde direkt 12 andere Fahrer überholen, so stand ich direkt auf P11, ich bin gut mitgekommen mit dem Fahrer vor mir und hatte ein sicheres Gefühl auf dem Bike. Nach einem Sturz im Rennen stand ich dann auf P10 und bin auf dieser Position auch geblieben, bis ich dummerweise einen Rutscher am Hinterrad hatte, der mir dieses gute Rennen und dieses gute Ergebnis zerstörte. Ich bin trotzdem zufrieden mit der Leistung, die ich in diesem Rennen abrufen konnte und kann zumindest sagen, dass ich für über die Hälfte des Rennens in den Top-10 der Fahrer war. Dieses Ergebnis gibt mir viel Motivation, noch besser im Trockenen zu werden und immer schneller zu werden. Ich freue mich auf das nächste Rennen in Aragon.
09.07.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
Ein kleiner Recap meines Rennwochenendes in Jerez de la Frontera.
Ein Wochenende mit Ups and Downs: es waren extrem hohe Temperaturen, die mir zum sehr zu schaffen machten, da ich vorher nicht in Spanien war, sondern erst am Mittwoch angereist bin. Die beiden Freien Trainingstage verliefen gut und ich konnte meinen Speed und das Gefühl mit dem Motorrad aufbauen. Samstags konnte ich im Freien Training meine Zeit noch einmal verbessern und ich ging mit einem sehr guten Gefühl ins Qualifying. Das Qualifying war um 13:30 Uhr, entsprechend waren die Temperaturen sehr hoch und ich musste mich gut vorbereiten. Die ersten 5 Minuten konnte ich eine gute Zeit setzen, aber es war mir noch nicht genug und ich wollte mich nochmal verbessern. Die Gruppe der Fahrer war für mich eher suboptimal, weil die anderen nur gespielt haben und nicht richtig Gas gegeben haben. Ich hatte nach zwei schlechten Runden eine relativ freie Runde und ging mit viel Motivation rein, doch in der zweiten Kurve habe ich das Hinterrad verloren und einen highsider abgefangen. Ich bin ins Gras gekommen und musste einer Mauer ausweichen, dabei bin ich gestürzt. Das Qualifying war für mich dann also gelaufen und ich konnte mich nur auf P31 platzieren - das war ein wenig frustrierend aber das gehört nun mal dazu. Das Rennen am Sonntag war sehr durchwachsen. Mein Start war sehr gut und ich konnte direkt einen Platz gut machen, danach wurde ich jedoch wieder überholt und mein Konkurrent und ich haben ein wenig gekämpft. Es gab viele Stürze und dann folgte eine Rote Flagge. Es ging relativ zeitig wieder weiter und mein zweiter Start war auch wieder gut, das Rennen wurde auf 10 Runden gekürzt und eigentlich war das gut für mich, weil ich dann in diesen 10 Runden gut pushen hätte können. Doch ungefähr nach zwei Runden hatte ich mit starken Arm-Pump zu kämpfen und ich konnte mich nicht mehr aufs schnelle Fahren konzentrieren. Trotz all dem beendete ich das Rennens auf P27 und ich bin froh, dass ich die Kilometer am Sonntag gesammelt habe und sehe es als gutes Training
04.06.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
Rennbericht Estoril
Der Saisonauftakt in Estoril ist Geschichte und ich gehe mit einem zufriedenstellenden Gefühl nach Hause. Vor dem Rennwochenende hatte ich schon zwei Testtage an der Rennstrecke, die sehr gut verliefen und ich konnte mit einem guten Gefühl in das Rennwochenende starten. Ich bin eine gute Zeit gefahren (1,5 Sekunden schneller als letztes Jahr) aber hatte Schwierigkeiten, wegen durchwachsenen Wetterbedingungen. Trotzdem hatte ich am Donnerstag und Freitag in den freien Trainings ein gutes Gefühl auf dem Bike. Am Samstag, als dann die Qualifyings und ein freies Training anstanden war es nass, was für mich gut ist, weil ich im Regen gut zurecht komme. Es ging also auf die Strecke und ich kam direkt mit den schnellen Fahrern mit und war gut dabei. Doch nach zwei sehr starken Sektoren war ich ein wenig übermotiviert und habe zu viel Gas am Kurvenausgang gegeben, so dass ich stürzte. Zum Glück war es kein schlimmer Sturz und es ist nicht viel passiert, also konnte ich relativ zeitnah wieder weiterfahren und habe mir im freien Training Platz 21 gesichert. Im Qualifying waren es dann wieder trockene Verhältnisse und ich fuhr Platz 30 im Q1 ein. Die beiden Rennen am Sonntag waren auch ein wenig durcheinander, das erste Rennen war bei Mischverhältnissen und viele Fahrer riskierten trotz nasser Flecken mit Slicks rauszufahren, ich habe mich auch für Slicks entschieden. Es gab viele Stürze aber ich habe mich darauf konzentriert das Rennen zu Ende zu fahren und kam als 19. über die Ziellinie. Im zweiten Rennen war es dann trocken und ich hatte ein wenig Probleme mit meiner Kraft aber ich habe einen guten Fight mit einem anderen Fahrer gehabt und konnte mich am Ende durchsetzen. Also bin ich im zweiten Rennen schlussendlich auf Platz 21 gelandet. Zwei zufriedenstellende Endergebnisse auf einer Strecke, die mir nicht sonderlich liegt aber so kann ich mit einem guten Gefühl Richtung Jerez blicken.
06.05.2025 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
MOTO2 Ech Estoril II - 24.-27.11.2024
Aufgrund der Unwetterkatastrophe in Valencia im Oktober wurde die Saisonabschlussveranstaltung der Junior-GP kurzfristig nach Estoril in Portugal verlegt. Wir waren sehr froh, dass die letzte Rennveranstaltung nicht komplett abgesagt werden musste, allerdings hatten wir in Estoril einen Tag weniger Training zur Verfügung. Von Sonntag auf Montag hat es stark geregnet, weshalb die Streckenbedingungen am Montagmorgen nicht optimal waren. Bei den Rundenzeiten blieb ich leider unter meinen Erwartungen, denn ich hatte mir vorgenommen und gehofft, direkt an den Erfolg in Jerez und Aragón anknüpfen zu können. Der Druck für mich war am Dienstagmorgen entsprechend hoch, da ich unbedingt wieder ins Rennen kommen wollte. Beim ersten Qualifying bin ich dann direkt an meine Grenzen gegangen, schon in der Outlap hatte ich dann aber einen Rutscher und bin gestürzt. Somit konnte ich keine Rundenzeit setzen, um die 107% -Hürde zu überwinden. Das ist die Voraussetzung, um zum Rennen zugelassen zu werden. Mit einem verstauchten Handgelenk und einem überschaubaren Schaden am Bike verlief der Sturz zwar zum Glück glimpflich, aber ich war natürlich ziemlich frustriert, dass ich beim letzten Rennen nicht an den Start gehen durfte. Aber auch Rückschläge gehören zum Rennsport dazu und daraus kann ich nur lernen. In diesem Fall kam auch noch dazu, dass ich kurz vor der Veranstaltung wegen einer Erkältung nicht topfit war. Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden mit meiner ersten Saison in der Moto 2 Europameisterschaft, immerhin konnte ich bei zwei Veranstaltungen an den Rennen teilnehmen und in Jerez sogar meinen ersten Punkt einfahren. Also – so viel Fahrpraxis wie nur irgendwie möglich realisieren und damit volle Kraft voraus für 2025.
10.12.2024 - Text: Jona Eisenkolb
MOTO2 ECh Aragón 09.-13.10.2024
Das Rennen in Aragón verlief sehr gut. Ich konnte in zwei Testtagen die Woche vor dem Rennen schonmal gute Eindrücke sammeln und mich gut vorbereiten. Dann begann die Rennwoche: Donnerstag und Freitag war ich in den freien Trainings gut dabei und konnte eine gute Zeit rausfahren. Samstag am Qualitag regnete es dann und das war für mich sehr gut weil ich im Regen immer gut zurecht komme. Im Practice konnte ich mir P16 sichern und im Qualifying 1 landete ich auf P4. Somit bin ich ins Qualifying 2 reingekommen. Dort konnte ich mir dann wieder P16 holen und stand somit in der Startaufstellung auf P16. Im Rennen konnte ich dann mit den anderen Fahrern gut fighten und bin am Ende im ersten Rennen auf P20 und im zweiten Rennen auf P19 ins Ziel gekommen. Jetzt heißt es erstmal ein bisschen durchatmen und dann den Abschluss in Valencia Ende November vorbereiten.
22.10.2024 - Text: Jona Eisenkolb / Fotos: Danny Vela
Moto2 ECh Jerez 11.-15.09.2024
Endlich ging es nach der Sommerpause mit der Junior GP in Jerez weiter und das Wochenende lief sehr gut. Durch meine intensive Vorbereitung in den Sommerferien in Spanien mit vielen Trainings- und Fahrzeiten hatte ich ich in Jerez von Anfang an ein sehr gutes Feeling. Darüberhinaus haben wir eine Woche vor dem Rennen eine Trainingsmöglichkeit am Hockenheimring nutzen könnnen, um mich wieder an meine Moto2 zu gewöhnen. Am Donnerstag in den freien Trainings in Jerez hatte ich dann direkt einen guten Grundspeed, auf dem ich weiter aufbauen konnte. Die Temperaturen und die Streckenverhältnisse waren ideal. Am Freitag konnte ich nochmal 2 Sekunden finden. Am Samstag standen Practice und Qualifyings an. In der Practicesession ging es dann darum, in die 107% für das Rennen zu kommen. Anfangs konnte ich nicht so einen guten Speed aufbauen und meine Zeit nicht deutlich verbessern, da ich mit einem angefahrenen Reifen rausgefahren bin. Beim zweiten Outing im freien Training konnte ich jedoch innerhalb von 3 Runden meine Zeit um 1,6 Sekunden steigern und war somit problemlos im Rennen. Im Qualifying wurde es dann plötzlich ziemlich windig und ich konnte meine Zeit nicht mehr verbessern, aber habe mir P21 für das Rennen gesichert. Am Sonntag stieg dann die Aufregung in mir, weil es für mich mein erstes Rennen in der Moto 2 EM war. Es war für mich ein unbeschreibliches Gefühl, endlich dabei zu sein. Das Rennen ansich verlief ganz gut. Anfangs nach dem Start hatte ich zwar Probleme, den Speed von den anderen Fahrern mitzuhalten, doch am Ende hatte ich noch einen spannenden Fight mit einem anderen Fahrer und ich konnte mich durchsetzen und habe mir P15 gesichert. Das bedeutet für mich, dass ich einen EM Punkt gesammelt habe. Insgesamt kann ich sagen, dass das gesamte Rennwochenende sehr gut lief und ich mit einem super Gefühl und Ergebnis für das nächste Rennen in Aragon vorbereitet bin.
19.09.2024 - Text: Jona Eisenkolb / Fotos: Danny Vela
Rennbericht Moto2 ECh Portimao 19.-23-06.2024

Das Rennwochenende in Portimao ist vorbei, es war mein erstes Rennwochenende mit der Moto 2 nach meiner Verletzung in Barcelona. Bevor das Rennwochenende startete, konnte ich mich noch zwei Mal auf die Supermoto setzen um ein wenig reinzukommen. Das Wetter in Portimao war sehr heiß und der Grip sehr gut. Am Donnerstag in den freien Trainings hatte ich Probleme mich wohlzufühlen auf meinem Bike, weil ich so lange nicht mehr gefahren bin, das heißt Donnerstag hatte ich mich erstmal auf das Bike eingefahren. Am Freitag in den Offiziellen freien Trainings lief es schon etwas besser und ich konnte eine relativ gute Zeit setzen, der Samstag war ein sehr heißer Tag und wir hatten ein frühes Training, ich konnte nochmal 2 Sekunden finden und war an sich damit ziemlich happy. Leider reichte es doch nicht für das Rennen, ich bin aber der Qualifikation für das Rennen immer nähergekommen und konnte alleine meine Zeiten verbessern. Für mich war es all in all ein positives Wochenende und ich bin froh, dass ich trotz der langen Auszeit und dem wenigen Training auf meinem alten Leistungsstand geblieben bin. Jetzt steht erstmal die Sommerpause an wo ich viel trainieren werde und mit einer guten Vorbereitung für das nächste Rennen in Jerez fahren werde.
26.06.2024 - Text: Jona Eisenkolb / Fotos: Danny Vela
Rennbericht Moto2 ECh Barcelona 15.-19.05.2024

Die dritte Veranstaltung ist vorbei und es lief nicht wie geplant. Die Wetterbedingungen waren wieder mal sehr durchwachsen. Das erste freie Training am Donnerstag bin ich nicht gefahren, weil es direkt zu Beginn plötzlich angefangen hat heftig zu regnen. Wir haben das Bike auf Regensetting umgebaut, aber da dann nur noch wenige Minuten übrig waren, haben wir entschieden, nicht rauszufahren. Im zweiten freien Training konnte ich dann teilnehmen, es war trocken und nass zugleich auf der Strecke, ich kam sehr gut zurecht und hatte ein sehr gutes Gefühl. Am Freitag standen die nächsten beiden freien Trainings an und die Bedingungen waren dieselben wie am Donnerstag, jedoch hatte ich direkt in der Outlap zum ersten Training einen ziemlich heftigen Highsider und hab mir dabei eine sehr starke Prellung am Arm zugezogen, der Rennarzt hat mich für unfit erklärt und somit war das Rennwochenende für mich gelaufen. Ich muss jetzt 3 Wochen lang mit einem Gips am Arm zurechtkommen. Trotzdem habe ich aus dem Wochenende gelernt und die Grenzen bei solchen Bedingungen kennengelernt. Bei dem nächsten Rennen in Portimao kann ich hoffentlich wieder teilnehmen und angreifen.
22.05.2024 - Text: Jona Eisenkolb / Foto: Danny Vela
Moto2 Ech Estoril
Das zweite Rennwochenende in Estoril ist vorbei, ich kannte die Strecke schon und somit konnte ich von Anfang an besser durchstarten als in Misano. Die Wetterbedingungen waren wieder sehr unterschiedlich, es war immer windig und manchmal hatten wir morgens sehr feuchte Luft. Die ersten beiden Trainingstage verliefen gut und ich habe mich immer wohler auf dem Bike gefühlt. Am Samstag stand das letzte freie Training an, bei dem entschieden wird, ob ich die Rennen und Qualifyings für den Rest des Wochenendes mitfahre. Am Freitagabend haben wir den Trainingsmotor ausgetauscht und sind auf den Rennmotor umgestiegen. Auch das war für mich in der ersten Hälfte des freien Trainings eine Umstellung, die letztlich dazu führte, mich eher auf den anderen Motor als auf die Zeit zu fokussieren, so dass ich mit 0,4 Sekunden die 107% verpasst habe. Trotz alldem bin ich zufrieden mit meiner Steigerung zum letzten Mal und bin mir sicher, dass ich in Barcelona nächste Woche das Rennen und die Qualifyings erreichen werde.
08.05.2024 - Text und Foto: Jona Eisenkolb
Rennbericht Misano
Die erste Veranstaltung in der Moto 2 EM ist vorbei, das Wetter war sehr durchwachsen, aber überwiegend hatten wir gute Wetterverhältnisse. Für mich war es das erste Rennen mit der Moto 2. Die Konkurrenz ist sehr stark, darüber hinaus war die Strecke in Misano neu für mich und das gemeinsame Fahren mit anderen Moto 2-Piloten für mich etwas ganz Neues. Ich konnte mich nicht für die Qualifyings und das Rennen qualifizieren, da meine Best-Zeit 1 Sekunde unter den 107% lag, die man erreichen muss. Während der Tage dort standen die gesamten „technical checks“, „Ridersbriefing“, Gruppenfotos und auch die Prüfung der Fahrerausrüstung an. All in all war es ein nicht so zufriedenstellendes Wochenende für mich, aber ich bin guter Dinge für das nächste Rennwochenende in zwei Wochen in Estoril. Die Strecke kenne ich schon, deshalb gehe ich davon aus, dass es mir leichter fallen wird, dort schneller in meinen Flow zu kommen.
23.04.2024 - Bericht: Jona Eisenkolb / Foto: privat
Moto 2 Test Cartagena, März 2024
Vom 11.-15. März waren wir zu Test- und Einstellfahrten in Cartagena mit meinem neuen Motorrad, der Kalex Moto 2. Wir hatten sehr gutes Wetter und gute Streckenbedingungen. Zu Beginn hatten wir Probleme mit dem Steuergerät, doch die konnten wir im Verlauf des Tests erkennen und die Mechaniker haben die Probleme behoben. Da die Power und der Fahrstil mit der Moto 2 für mich etwas komplett Neues war, musste ich mich logischerweise erstmal daran gewöhnen, doch ich bin sehr schnell mit der Moto 2 zurecht gekommen und habe direkt gemerkt, dass das Bike größenmäßig super zu mir passt. Es ist ein cooles Gefühl, jetzt auf der Moto 2 zu sitzen, die Power zu spüren und „handeln“ zu können. Ich freue mich auf die neue große Herausforderung, die vor mir liegt.
8.04.2024 - Bericht Jona Eisenkolb / Foto: Trujillo Segura
DMX 125 Thurm
Am vergangenen Wochenende fand der letzte Lauf zur Deutschen Meisterschaft im Thurm statt. Im freien Training war die Strecke noch sehr nass und tief. Zum Zeittraining hat sich die Streckensituation klar verbessert. Mit Startplatz 14 wurde das Zeittraining beendet. Und somit ging es von dieser Position auch ins Rennen. Der Start war relativ gut und ich konnte mich längere Zeit auf Platz 12 halten. Ein Sturz verhinderte jedoch ein gutes Ergebnis und am Schluss war es dann P15 im ersten Lauf. Im Lauf 2 hatte ich ebenfalls einen guten Start. Ich lag zu Beginn gleich auf P11, wurde dann auf P13 durchgereicht. Ich konnte mir dann aber am Schluss die zu Beginn verlorene Positionen wieder zurück erkämpfen und Lauf 2 mit P11 beenden. In der Tageswertung ergab Lauf 1 und Lauf 2 dann Final P11.
02.10.2024 – Text: Daniel Ferger - Bild: WiKaBe Pics
DMX Teutschenthal
Auf der in Sachsen gelegenen Grand Prix Strecke fand am 08.09.2024 ein weiterer Lauf zur DMX statt. Nach einem 5-minütigen Starttraining ging es pünktlich um 8:55 Uhr ins freie Training. Dieses konnte ich auf P17 beenden. Im Zeittraining konnte ich den Rückstand auf den Ersten verkürzen, was jedoch an der Platzierung nichts änderte. Somit war die Ausgangslage für das Rennen P17. Für das Rennen war die Zielsetzung, das Rennen zwischen P12 und P15 zu beenden. Der Start war vielversprechend. Auf Platz 15 liegend ging es auf die erste Kurve in die erste Runde, die leider auch sogleich das Ende des Rennens war. Aufgrund von zwei vor mir gestürzten Fahrern musste ich die Linie verlassen und kam selbst zum Sturz. Ein nachfolgender Fahrer erwischte mich am Oberkörper. Zum Glück blieb es nur bei Schürfwunden und einer starken Prellung der Rippen. Aufgrund der Schmerzen war ein Weiterfahren des Rennens und des 2ten Laufes nicht möglich. Wir schauen positiv voraus und konzentrieren uns auf das Finalrennen DMX in Thurm.
10.09.2024 – Text & Bild: Daniel Ferger
Deutsche Meisterschaft Klasse 125ccm in Westerhausen/Sachsen

Die Deutsche Meisterschaft war am vergangenen Wochenende am 10/11.08.2024 mit allen Klasse zu Gast beim MSC Westerhausen. Im freien Training musste wegen Elektronik Problemen vom Rennmotorrad auf das Trainingsbike gewechselt werden. Die verlorene Fahrzeit ist in der Klasse nicht mehr aufzuholen und am Ende war es nur Platz 23. Das Zeittraining nahmen wir dann ebenfalls mit dem 2.ten Motorrad in Angriff. Viele Gelbphasen und 13 Sekunden für eine weitere Qualifikation Lap ließen nicht mehr als Platz 20 zu. Ins erste Rennen ging es dann auch von P20. Der Start war ganz gut und es ging von Platz 6 ins Rennen über 20min + 2 Runden. Lange Zeit war Platz 9 und dann Platz 10 auf dem Pitboard zu lesen. Die Runden Zeiten waren konstant und von der schnellsten Rennrunde nur 3 Sekunden entfernt. Ein zu überrundeter Fahrer machte das Ziel Top 10 in der letzten Runde zunichte. Er wechselte seine Linie, worauf ich das Gas schließen musste, um nicht mit ihm zu kollidieren. Und da war es dann auch schon passiert: der nachfolgende Fahrer konnte mich überholen. Somit war der Platz 11 bei der Zielflage. Im Lauf 2 war der Start nicht so gelungen wie beim ersten Lauf und es ging vom Platz 16 ins Rennen. In der zweiten Runde war ich dann auf dem Platz 17. Es entwickelte sich im Mittelfeld ein harter Kampf um jede einzelne Position. Auf Platz 11 zu Rennmitte angekommen ging es dann aber auch wieder nach hinten auf Platz 12 und dann Platz 13. Ärgerlich auf den letzten Meter der 20 min + 2 Runden verlor ich noch einen Platz und somit war es Platz 14. Das bedeutete Platz 13 in der Tageswertung. Fazit: Das zweite Rennwochenende in der DMX 125 war deutlich besser als angepeilt.
14.08.2024 – Text & Bild: Daniel Ferger
Bericht vom ADAC MX Junior Cup 125 in Gaildorf

Am vergangenen Wochenende 03./04.08.2024 ging es recht kurzfristig zu den MX Masters nach Gaildorf - die Planung war auf das ADAC Pfalz Kader Training in Höchst zum Bundesendlauf ausgerichtet. Als aber am Donnerstagabend die Bestätigung des Startplatzes in Gaildorf/Baden-Württemberg uns erreichte, hieß es: Pan Änderung - MX Masters 125ccm. Schnell war Motorrad auf die Verhältnisse umgebaut und der Bus geladen. Am Samstagmorgen dann das erste freie Training mit dem großen Motorrad bei dem Junior Cup 125. Ziel war es sich für das Rennen zu qualifizieren, und das nicht als Ersatzfahrer. Am Ende des freien Trainings war es dann Platz 37. Motiviert aber mit einer ordentlichen Portion Respekt ging es dann in das Zeit Training. Auch hier war das das Ziel wieder unten den ersten 40 auf dem Zeiten Monitor. Ziel erstmal erreicht: Platz 38. direkt beim ersten Junior Cup 125 Rennen qualifiziert. Am Sonntagmorgen ging es dann ins Warm Up. Die Strecke war sehr stark gewässert. Zielsetzung: Erfahrungen sammeln und das Beste daraus machen. 10:10 - Start zum ersten Junior Cup 125 Rennen. Von Position 38 war es von vorneherein schwer aufgrund der Streckenführung Positionen am Start gut zu machen. Und so war es dann auch: von Plat 36 ging es in die erste Runde. In Runde 2 ging es dann mit einer total verschmutzten Brille in die Helferbox. Das gleiche Spiel dann in Runde 4. Aufgrund erneut keiner Sicht war das Rennen dann in Runde 5 frühzeitig beendet. Kraft sammeln und Fokus auf Lauf 2. Der Star zum Lauf 2 erfolgte mit einer 1-stündigen Verspätung. Der Start war recht ordentlich und das Rennen entwickelte sich sehr positiv mit einigen Zweikämpfen und reichlich gesammelter Erfahrungen. Es war dann Platz 31, als das Renne abgewunken wurde. Es ergab sich Platz 24 in der Tageswertung.
09.08.2024 – Text/Bild: Daniel Ferger
Deutsche Meisterschaft in Göggingen
Das erste Rennen der Saison begann für mich nach meinem Oberarmbruch vom Januar mit dem zweiten Rennen zur Deutschen Meisterschaft in Göggingen. Den Samstag zur Landesmeisterschaft Baden-Württemberg nutzten wir um:
a) das neue Motorrad besser zu verstehen,
b) am Setting des Bikes zu arbeiten,
c) die Strecke kennenzulernen.
Am Sonntag war es dann soweit: das erste Rennen DMX in der 125ccm Klasse stand für mich an. Im freien Training war es Platz 25, was bei der Anzahl der Starter fürs Erste akzeptabel war. Im Zeittraining ging es leider 5 Positionen nach hinten und somit war die Ausgangslage alles andere als optimal. Ziel war es in die Top 20 zu fahren, um eins der 20 Startgatter zu bekommen. Mit Platz 30 aus der zweiten Reihe war von vorneherein klar, dass sich das Rennen schwierig gestalten wird. Nach einem Sturz beim Start und noch einmal kurz vor Rennende war mehr als Platz 36 leider nicht mehr drin. Zum zweiten Rennen war nach der Verletzung und Krankheit unser neu gestecktes Ziel das Rennen von 20 min + 2 Runden zu beenden, Erfahrungen zu sammeln und zu verstehen, an was wir für das nächste Rennen zur DMX 125 im Moorgrund zu arbeiten haben. Mit Platz 28 im zweiten Lauf und Platz 30 gesamt ging es Sonntag Abend mit viel Arbeit im Gepäck wieder nach Hause.
10.04.2024 - Text: Natalia Lysak, Foto: Picasa
Marvin Fritz holt den zweiten Weltmeistertitel in seiner Karriere
Beim finalen 24 Stunden Rennen zur Langstrecken Weltmeisterschaft (EWC) am vergangenen Wochenende im südfranzösischen Le Castellet holte Marvin Fritz zusammen mit seinen Teamkollegen Karel Hanika und Jason O'Halloran den zweiten Weltmeisterschaftstitel. Dabei war die Ausgangssituation vor dem Rennen mit nur einem Zähler Vorsprung in der Gesamtwertung nicht gerade komfortabel. Insgesamt begann die Saison sehr erfolgreich und vielversprechend. Auf den Sieg beim Auftaktrennen in Le Mans folgte ein dritter Podiumsplatz in Spa-Francorchamps. Doch leider verließ Marvin Fritz ausgerechnet zur Halbzeit der Saison beim prestigeträchtigen Rennen in Suzuka/Japan das Glück. Mit einem vorzeitigen Rennausfall konnte das YART-Trio den Punktevorsprung in der Weltmeisterschaftswertung nicht weiter ausbauen und reiste mit nur einem Zähler vor Hauptkonkurrent BMW zum Finale. Marvin Fritz: “In Suzuka wäre theoretisch ein dritter Rang möglich gewesen. Damit wären wir mit 18 Punkten Vorsprung in das Finale gestartet. Aber unser Abstand ist auf nur einen Punkt geschmolzen und ein Punkt ist leider so gut wie nichts.“ Nach dem Qualifying beim Finale stieg dann die Spannung da BMW auf den zweiten Startplatz fuhr und damit Punktegleichstand mit Marvin Fritz und YART hatte. Nach dem Motto „Wir werden unser Bestes geben und dann schauen was dabei herauskommt“ startete Marvin Fritz von dritter Position aus in das 24h Rennen am Samstagmittag. Der 34-Jährige legte einen seiner besten Starts hin, verbesserte seine Rundenzeiten. Marvin Fritz:“ Auch im Qualifying war ich über eine Sekunde schneller als im Vorjahr. Das zeigte nicht nur meine fahrerische Höchstform, sondern auch die unermüdliche Entwicklungsarbeit des Teams.“ Im Verlauf des Rennens übernahmen Marvin Fritz und YART-Kollege Karel Hanika gleich mehrere Stints, während YART-Neuling Jason O'Halloran geschont wurde. Marvin Fritz: “Wir haben jede Runde gepusht, es war ziemlich hart, den Abstand zu BMW und Suzuki nicht zu groß werden zu lassen. Wir hatten den besseren Kurvenspeed, aber BMW, Honda und Suzuki dominierten auf der 1,8 km langen Top Speed Geraden. Wir wussten, dass wir nur eine Chance auf den WM-Titel haben, wenn wir direkt hinter Suzuki und vor BMW ins Ziel kommen würden.“ Nach dem ersten Renndrittel lag der YART Pilot hinter der Hauptkonkurrenz auf Vier. Auch im weiteren Verlauf und nach dem Ausfall von Honda blieb die Reihenfolge unverändert. Das Rennen verlief für das Führungstrio ohne jegliche Zwischenfälle. Marvin Fritz und Team lagen bis zu den letzten Rennstunden weiter hinter BMW auf Position Drei. Marvin Fritz: “Wir hatten überhaupt kein Problem mit dem Bike. Aber ich hatte so ein Bauchgefühl, dass zum Schluss irgendetwas noch passieren würde.“ Die Vorahnung von Marvin Fritz sollte sich bewahrheiten. 30 Minuten vor Rennende, den ersten Weltmeistertitel vor Augen, musste BMW (mit Markus Reiterberger) das Bike mit Motorschaden in der Box abstellen. Damit war der Weg zum zweiten Weltmeistertitel frei für Marvin Fritz. Sicher wie ein Uhrwerk spulten Fritz, Hanika und Jason O'Halloran die finalen Runden bis zur Zielflagge ab. Am Ende reichte der zweite Platz im Rennen für den Gewinn der WM-Krone. Marvin Fritz: “Ich habe den Ausfall von Markus Reiterberger und BMW von der Box aus live verfolgt. Markus kenne ich schon sehr lange und gut. So viel Pech wünscht man Niemandem. Aber ich kann das Gefühl gut nachempfinden. Wir waren in den letzten Jahren oft in der Situation, dass kurz vor Rennende ein Zwischenfall den Sieg oder die Weltmeisterschaft kostete.“ Mit zwei Weltmeister- und einem Vizeweltmeistertitel in drei Jahren ist Marvin Fritz sehr zufrieden und fand anerkennende Worte. Marvin Fritz. “Ich bin so dankbar und stolz auf das Team, alle meine Unterstützer, Wegbegleiter, Familie, die seit meinen Anfangsjahren im Motorsport immer hinter mir standen.“
Langstrecken Weltmeisterschaftsstand final (EWC) :
1. Marvin Fritz/Karel Hanika/ Jason O'Halloran YART Yamaha 139 Pt. Weltmeister
2. G.Black/E.Masson/D.Linfoot Yoshimura Sert Suzuki 138 Pt.
3. Markus Reiterberger/S. Guintoli/S. Odendaal BMW Motorrad 108 Pt.24.09.2025 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: Yart, C.F. Race Pics
Podiumsplatz und WM Führung für Marvin Fritz und Team YART trotz Zwischenfälle
Ein Mix aus Wetterchaos, Führungswechsel, Stürzen und Zeitstrafen hätten den Verlauf und Ausgang des 8 Stunden Rennens für Marvin Fritz am vergangenen Wochenende beim zweiten Rennen zur Langstreckenweltmeisterschaft im belgischen Spa-Francorchamps nicht spannender machen können. Im Qualifying am Freitag unterbot der YART Pilot auf dem 6,985 Kilometer langen Circuit de Spa- Francorchamps seinen letztjährigen Rundenrekord um drei Zehntel, sicherte den zweiten Startplatz und gab bescheiden zu Protokoll. Marvin Fritz:“ Jedes Jahr steigt das Niveau, die Teams werden schneller und es wird schwieriger unter die Top Drei zu fahren. Aber der zweite Platz bringt schon mal vier weitere Punkte in der Gesamtwertung. Auch im Regen können wir stark sein.“ Den Rennstart des YART-Trios übernahm Marvin Fritz und konnte sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten in der Mitte des Feldes einreihen. Nach sechzig Minuten hatte Fritz eine sensationelle Aufholjagd hingelegt und übergab die YART Yamaha in Führung liegend an YART-Kollege Karel Hanika. Nach einigen Doppelstints lagen Marvin Fritz, Karel Hanika und Jason O‘Halloran bis zur Halbzeit des Rennens, trotz des immer wieder einsetzenden Starkregens und ohne größere Zwischenfälle in Führung. Es schien, als könnte Fritz den Vorjahressieg wiederholen. Marvin Fritz:“ Ich wusste, wir werden unter allen Bedingungen stark sein.“ Doch die Führungsposition in der Gesamtwertung sollten Fritz, Hanika und O‘Halloran nicht geschenkt bekommen. Im letzten Renndrittel überschlugen sich die Ereignisse. Während Marvin Fritz beim Anbremsen das Vorderrad einklappte und der 32jährige ohne eigene Blessuren und Schäden am Motorrad das Rennen fortsetzten konnte, stürzte Teamkollege Jason O‘ Halloran per Highsider heftiger und musste zur Reparatur der YART Yamaha zurück in die Box. Marvin Fritz: “Das Team hat einen mega Job gemacht und das Bike schnell repariert.“ Zusätzlich zu dem Zeitverlust des ungeplanten Boxenstopps bekam der australische Teamkollege von Marvin Fritz noch eine Stopp and Go Zeitstrafe aufgebrummt und in der letzten Stunde des Rennens rangierten Fritz und Co. nur noch an vierter Stelle. Doch das Team schaffte das Unmögliche, macht Runde für Runde weitere Meter gut, überholte am Ende Konkurrent Yoshimura Sert Suzuki und verdrängte den amtierenden Weltmeister vom letzten Podiumsplatz. Marvin Fritz: “Mit einem dritten Platz haben wir die plötzlich aussichtslose Situation wieder in den Griff bekommen, wertvolle Punkte mitgenommen und die Führung in der Weltmeisterschaft ausgebaut.“ Stand der Langstreckenweltmeisterschaft nach 2 von 4 Rennen:
1) Marvin Fritz/Karel Hanika/ Jason O`Halloran / YART YAMAHA 88 Punkte
2) R.Alvaro/M. di Meglio/G. Leblanc/ Webike Trickstar Kawasaki 70 Punkte
3) M.Reiterberger/S. Guintoli/ S. Odendaal /Motorrad World Endurance BMW 69 Punkte10.06.2025 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: C.F. Race Pics
Marvin Fritz als Ersatzfahrer für Superbike Weltmeisterschaft nominiert
Direkt nach dem finalen Rennen zur Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) reiste der frischgebackene Vizeweltmeister weiter nach Italien zur Superbike Weltmeisterschaft (WorldSBK), bei welcher Fritz für den verletzten zweifachen Supersportweltmeister Dominique Aegerter bei GRT die Superbike Yamaha pilotieren durfte. Fritz: “Die Nominierung kam kurzfristig. Ich freute mich über diese Gelegenheit, musste das Ganze aber realistisch einordnen.“ Während die permanenten SBK Piloten schon dreiviertel der SBK Saison und den Vorsprung einer Testwoche hinter sich hatten, musste Marvin Fritz komplett bei null anfangen. Der 31-Jährige nutze die freien Trainingseinheiten, um sich mit der neuen, 3.7 km langen Rennstrecke Cremona Circuit in Norditalien sowie der Superbike Yamaha vertraut zu machen. Fritz: “Da diese Strecke für mich absolutes Neuland war, nutzen wir die Trainingsläufe, um das optimale Zusammenspiel zwischen Getriebeabstimmung, Bremse und Fahrwerk zu finden.“ Auch die Umstellung des Fahrtstils auf die in der Superbike Weltmeisterschaft verwendeten Reifenhersteller Pirelli waren für Fritz eine Herausforderung. Fritz: “Bremsverhalten und Kurvenspeed sind komplett unterschiedlich zu den in der Langstreckenweltmeisterschaft verwendeten Bridgestone-Reifen. Die Anpassung braucht halt Zeit und Trainingskilometer.“ Im ersten Rennen am Samstag konnten Marvin Fritz und das Team nochmal Feinabstimmungen an der Elektronik und Geometrie vornehmen. Von Startplatz zwanzig gestartet, kam der Wahl-Obrigheimer schon an achtzehnter Position von Runde Eins zurück und lieferte sich einen Dreikampf mit seinem Landsmann und ehemaligen Moto 3 Sieger Philip Öttl /Yamaha und dem Italiener Alessandro Delbianco /Yamaha. Auch Niccolo Canepa, Langstrecken Teamkollege von Marvin Fritz, welcher ebenfalls als Ersatzfahrer kurzfristig eingesprungen war, kämpfte mit der Umstellung und musste das Rennen schon in der dreizehnten Runde im Kiesbett beenden. Fritz blieb sitzen und beendete Rennen Eins als Neunzehnter. Fritz: “Insgesamt habe ich mich gut gefühlt, aber das Bike war anstrengend zu fahren.“ Im zweiten Rennen am Sonntag über 23 Runden Renndistanz, trug die schwierige Abstimmungsarbeit endlich Früchte. Fritz: “Im ersten und letzten Sektor der Strecke bin ich richtig stark unterwegs gewesen. Ich konnte wieder mit den Yamaha Jungs Öttl, Delbianco sowie dem ehemaligen britischen Superbike Champion Tarran Mackenzie/Honda kämpfen und bin an denen vorbei.“ Nach fünfzehn Runden legte Fritz nochmal nach und beendete das Rennen noch vor EWC-Teamkollege Niccolo Canepa an achtzehnter Stelle. Fritz: “Es war ein gutes Wochenende, ich konnte mich kontinuierlich steigern, wichtige Daten sammeln, tolle Erfahrungen machen und hatte noch Spaß dabei.“ Nach dem Rennen gab es für Marvin Fritz eine Hiobsbotschaft. Fritz: “Ich habe gerade erfahren, dass ich beim nächsten Rennen zur Superbike Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende, 27.-29.09.2024 im spanischen Aragon nochmal an den Start gehen darf“.
30.09.2024 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: FP
„Gib niemals auf“
Das Finale der Langstreckenweltmeisterschaft am vergangenen Wochenende im französischen Le Castellet glich einem 24 Stunden Thriller. Mit Reifenproblemen, Rückständen und Aufholjagden gelang Marvin Fritz und seinen Teamkollegen der vierte Podestplatz in Folge und der Gewinn der Vizeweltmeisterschaft. Bei jedem Rennen der Saison zur Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) standen Marvin Fritz und seine Teamkollegen Karel Hanika und Niccolo Canepa bisher auf dem Siegertreppchen. Auch drei von vier Pole Positionen gingen auf das Konto von Marvin Fritz und YART. Mit einer guten Ausgangsposition von sechs Punkten Vorsprung vor Widersacher Sert Suzuki sollte der Weltmeistertitel von Fritz und Co beim finalen Showdown verteidigt werden. Ein zweiter Platz im Qualifying, hinter BMW und vor Hauptkonkurrent Sert Suzuki sollte das Rennwochenende zunächst planmäßig verlaufen lassen. Fritz: “Unsere Strategie war es, auf jeden Fall, uns vor Sert zu qualifizieren und so den Punktevorsprung auszubauen.“ Das Bike war bestens vorbereitet und die YART Crew fieberte optimistisch dem Rennbeginn entgegen. Das Warm-up am frühen Samstagmorgen wurde, zur Freude von Marvin Fritz, aus dem Zeitplan gestrichen. Fritz: “Im Hinblick auf das bevorstehende 24 h Rennen freute ich mich wie ein kleines Kind über die Änderung im Zeitplan. Ich konnte nochmal schön ausschlafen.“ Nach dem Start übernahm Fritz Kollege Niccolo Canepa den ersten Stint und erlebte eine Schrecksekunde. Fritz: “In der letzten Runde des ersten Stints hat sich der Hinterradreifen verabschiedet, die Außenschicht ist weggeflogen. Durch die Wucht wurden am Heck der Yamaha einige lebensnotwendige Elektronikteile und Verbindungen sowie die Verkleidung in Mitleidenschaft gezogen.“ Zwar reparierte die YART Truppe das Bike wieder vollständig, doch zu dem Zeitverlust stellte Marvin Fritz noch eine Veränderung fest. Fritz: “Das Fahrgefühl war fortan ein Anderes.“ Nach diesem Boxenstopp reihte sich der 31-Jährige ziemlich am Ende des Fahrerfeldes ein und brachte die Yamaha nach einer unermüdlichen Aufholjagd, zig Überholmanövern nach vierzehn Stunden auf Rang 3 zurück. Fritz: “Die Überholmanöver und die Stints waren sehr hart. Die Rennpace hatte sich gesteigert, aber Aufgeben war zu keinem Zeitpunkt eine Option.“ Im weiteren Verlauf der Nacht folgte der nächste Rückschlag. Fritz: “Kollege Hanika ging plötzlich der Motor aus. Das Motorrad musste zurück in die Box gebracht werden, es folgte eine Fehleranalyse, Reparatur usw. Alles wiederholte sich wieder, der zweite ungeplante Boxenstopp, jede Menge Zeitverlust und wieder dieser Rückstand.“ Marvin Fritz, Karel Hanika und Niccolo Canepa waren damit beschäftigt, wieder die verlorenen Plätze aufzuholen, mit zeitfressenden Überholaktionen den Anschluss an die Spitzengruppe zu finden. Währenddessen freuten sich Sert Suzuki mit der Führungsposition über die extra Punkte nach 8 und 16 Stunden Renndistanz. Damit war der Punktevorsprung von dem bis dahin noch amtierenden Weltmeister Marvin Fritz und YART zwar futsch, doch die Motivation ungebrochen. Fritz. “Das Rennen ist erst zu Ende wenn die schwarz-weiss karierte Zielflagge fällt.“ Am Ende des 24-stündigen Racing-Thrillers chauffierte Marvin Fritz die YART Yamaha auf dem dritten Platz über die Ziellinie und rettete damit noch einen Podestplatz und die Vizeweltmeisterschaft. Fritz: “Mehr geht nicht, wir haben das Maximum rausgeholt, von ganz hinten das Feld aufgerollt und sind aufs Podium gefahren. Es war eine großartige Saison. Ich freue mich schon darauf in der nächsten Saison wieder mit meiner geliebten Startnunmmer 7 fahren zu dürfen“. Gesamtwertung der Langstreckenweltmeisterschaft:
1. Sert Motul Suzuki G. Black/E.Masson/D. Linfoot 173 Pt.
2. YART Yamaha Marvin Fritz/Karel Hanika/Niccolo Canepa 159 Pt.18.09.2024 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: FP/YART
Marvin Fritz übernimmt beim härtesten Rennen der Langstreckenweltmeisterschaft die WM Führung

Beim vorletzten Rennen der Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) in Suzuka/Japan holte Marvin Fritz für sein Team unter erschwerten Bedingungen die Bestzeit, das Team landete im Rennen trotz Trainingssturz von Teamkollege Hanika auf dem Podium und übernimmt mit sechs Punkten Vorsprung die Verteidigung der Weltmeisterkrone. Auch zwei erfolgreiche Testtage konnten nicht verhindern, dass Marvin Fritz und seine Teamkollegen mit den Wetterbedingungen in Japan Anpassungsprobleme hatten. Marvin Fritz: "Ich bin Leistungssportler und gut vorbereitet, trainiere an den rennfreien Tagen mit einem Trainingsprogramm von täglich vier bis sechs Stunden. Aber mit 88% Luftfeuchtigkeit und 37 Grad Celcius Außentemperatur war es das härteste Rennwochenende bisher, welches auch mich an meine Grenzen brachte.“ Doch der 31jährige trotzte den Bedingungen und lieferte mit der schnellsten Rundenzeit von 2.05.130 min. die zweite Pole Position in dieser Saison. Bereits im belgischen Spa vor einigen Wochen war der Obrigheimer nicht nur schnellster Mann im Training. Er präsentierte auch einen neuen Rundenrekord, welcher ihm, völlig zu Recht, den Spitznamen „Flying Marv“ einbrachte. Beim acht Stunden Rennen in „Honda Land“, wie Suzuka auch wegen der Besitzverhältnisse genannt wird, battelte sich Marvin Fritz im Rennverlauf mehrmals mit dem zweifachen Moto2 Ex Weltmeister Johann Zarco/HRC Honda. Zarco, normalerweise MotoGP Pilot, wurde eigens für dieses Rennen verpflichtet, umrahmt von einer überlegenen Honda Werkstruppe, welche fast übermächtig gegen das überschaubare, private YART Team wirkte. Marvin Fritz:“ Aufgrund dem Heimvorteil und der überragenden Motorleistung der Werkshonda wäre es schwierig geworden, ohne zusätzliches Risiko diese in Schach zu halten“. Marvin Fritz und seine YART Teamkollegen fokussierten sich stattdessen auf den zweiten Rang, welchen sie in einer Meisterleistung mit über eine Runde Vorsprung vor Kontrahent SERT Suzuki ins Ziel fuhren. Marvin Fritz:“ Es war brutal, nach nur fünf Runden klebte der Lederkombi und Helm, man konnte seinen hohen Puls hören. Am Ende aber haben wir durchgehalten und es geschafft, in dieser Fahrerkombination das erste Mal in Suzuka auf das Podest zu kommen.“ Die Anstrengungen und Strapazen haben sich gelohnt, Marvin Fritz und YART Yamaha haben wieder die Weltmeisterschaftsführung vor SERT Suzuki übernommen. Marvin Fritz:“Wir haben die schnellsten Pit Stopps absolviert, waren das schnellste EWC Team und reisen mit sechs Punkten Vorsprung im Gepäck zum Finale nach Südfrankreich Mitte September.“ Sorgen über den Ausgang der Weltmeisterschaft beim Showdown in Le Castellet macht sich „Flying Marv“ keine. Marvin Fritz:“ 2023 sind wir mit 13 Punkte Rückstand zum Finallauf angereist und haben den WM Titel geholt. 2024 haben wir sechs Punkte Vorsprung, das ist nicht viel, aber eine gute Ausgangsposition und wir werden alles geben“.
Stand Langstreckenweltmeisterschaft nach 3 von 4 Rennen:
1. Marvin Fritz/ K.Hannika/ N.Canepa YART YAMAHA 116 Pt.
2. G. Black/ E.Masson/ D. Linfoot SERT Suzuki 110 Pt.26.07.2024 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: FP/YART
Start-Ziel-Sieg von „Flying Marv“ und YART

Beim zweiten Event der Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) im belgischen Spa/B am letzten Wochenende hatte Marvin Fritz mit der Pole Position im Qualifying und einem neuen Rundenrekord eine Sensation abgeliefert. Im 8 Stunden Rennen holten sich Marvin Fritz und YART den überragenden Sieg.
Im freien Training am Donnerstag setzten Marvin Fritz und seine YART-Teamkollegen Karel Hanika und Niccolo Canepa gleich zwei Motorräder ein, um möglichst viele Daten zur Abstimmung für das Rennen mit verkürzter Rundendistanz zu bekommen. Marvin Fritz:“ In diesem Jahr wurde im Vergleich zum Vorjahr die Renndistanz von 24 auf acht Stunden reduziert“. Die Mühe hatte sich gelohnt, Fritz brannte mit einer neuen Bestzeit von 2.18.55 min einen neuen Rundenrekord in den Asphalt und toppte damit die Bestzeit von Teamkollege Hanika aus dem Vorjahr. Beim Rennen von der Pole Position aus gestartet, übernahm Fritz den zweiten Stint in Führung. Die YART Yamaha lief perfekt, aber anfänglich klagte der amtierende Weltmeister über Probleme. Marvin Fritz:“ Das Bike lief gut, die Reifen hielten konstant, dennoch war das Gefühl zum Vorderrad nicht perfekt.“ Nach einigen Runden auf der 6,98 km langen Rennstrecke hatte Marvin Fritz wieder alles im Griff und seinen Vorsprung auf sechs Sekunden ausgebaut. Marvin Fritz:“ Ich habe das Maximale gegeben, ich wusste die ersten zwei bis drei Stunden werden entscheidend sein. Unsere Taktik bestand darin nur zu pushen.“ Mit der verkürzten Renndistanz wurden auch die jeweiligen Stints auf 45 Minuten reduziert, was Marvin Fritz freute und gleichzeitig Erinnerungen weckte. Marvin Fritz:“ Das fühlte sich an wie bei einem Sprintrennen in der Superbike Weltmeisterschaft.“ Nach drei Stunden übernahm Fritz wieder die Yamaha R1 und konnte trotz einiger Rutscher den Abstand zu Verfolger und Konkurrent Sert Suzuki auf fünfzehn Sekunden erweitern. Marvin Fritz:“ Um Zeit zu sparen, hatte unser stärkster Konkurrent Sert Suzuki bereits im Vorfeld angekündigt einen Boxenstopp weniger zu machen.“ Doch Marvin Fritz und seine Teamkollegen ließen sich von dieser riskanten Strategie nicht unter Druck setzen und konzentrierten sich auf das Rennen. Gegen 18:30 Uhr am Abend übernahm Marvin Fritz, der mittlerweile den Namen „Flying Marv“ verpasst bekam, zu seinem letzten Stint noch einmal das Cockpit der YART Yamaha. In Führung liegend, lieferte sich der 31jährige nochmal einen Schlagabtausch mit dem zweifachen Exweltmeister der Langstrecke, Alan Techer/ F.C.C. Honda. Marvin Fritz:“ Alan hat mich überholt, da die F.C.C Honda auf der Geraden eine schnellere Top Speed Leistung hatte. Ich bremste in den Kurven einfach später als Techer und konnte so wieder aufholen.“ Nach einigen Runden führte Fritz wieder alleine das Feld an und lieferte konstant schnelle Zeiten von 2.20.4 min ab. Marvin Fritz:“ Sogar Yamaha Chef Andrea Dosoli kam in die Box und war happy über meine Leistung.“ Eine halbe Runde Vorsprung wären Fritz und Co schneller gewesen, hätte Sert Suzuki nicht das Rennen mit einem Boxenstopp weniger abgekürzt. Aber am Ende reichte es dem YART-Trio, immer noch mit einem komfortablen Vorsprung, als Erster die schwarz-weiß karierte Zielflagge zu überqueren. Marvin Fritz: “Wir sind superglücklich, haben wirklich Alles gegeben. Danke an die fantastische Boxencrew, Danke an Mandy und Max, welche die Voraussetzungen für so ein erfolgreiches Wochenende schufen. Quasi ein Start- und Ziel Sieg.“ Für „Flying Mav“ geht es mit ein paar Tagen Pause direkt weiter zu den Testfahrten nach Suzuka/J. In sechs Wochen findet dort der nächste Weltmeisterschaftslauf der Langstrecken Teams statt.
Gesamtwertung der Langstreckenweltmeisterschaft nach 2 Rennen:
1.) Sert Motul Suzuki G. Black/E.Masson/D. Linfoot 88 Pt.
2.) YART Yamaha Marvin Fritz/Karel Hanika/Niccolo Canepa 87 Pt.
10.06.2024 - Foto: YART/FP Marvin Fritz fliegt ein / Text: D. Schmitt
Weltmeisterlicher Saisonauftakt für Marvin Fritz in Le Mans
Mit der Nummer Eins auf dem Motorrad war YART Pilot Marvin Fritz zum Saisonauftakt der Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) nach Le Mans /F gereist. Der Badener wurde seinem Weltmeistertitel gerecht, holte mit seinem Team die Bestzeit im freien Training und im Qualifying sowie ein Podiumsplatz bei dem 24 Stunden Rennen auf dem rund 4,5 km langen Circuit Bugatti in Frankreich.
Die Vorfreude auf den Saisonstart hielt sich bei Marvin Fritz zunächst in Grenzen. Der YART Pilot und seine Teamkollegen klagten bei der Ankunft in Le Mans über die winterlichen Temperaturen nahe dem
Gefrierpunkt. Fritz:“ Nachts waren die Autoscheiben zugefroren.“ Doch der amtierende Weltmeister hatte auch hier eine schnelle Lösung parat. Fritz:“ Den Lederkombi haben wir auf der Innenseite mit
Spezialfolie aus der Raumfahrt ausgekleidet, von einem Rollkragen Pulli habe ich den Rollkragen abgeschnitten und diesen als Schutz für die Kälte im Nacken und Hals verwendet. Das sah bei den TV Interviews witzig aus, jeder zuhause am Fernseher konnte erahnen, wie kalt es war.“
Im freien Training holte sich Marvin Fritz unter schwierigen Asphaltbedingungen Bestzeit. Fritz:“ Die Strecke war weitgehend abgetrocknet, aber ein paar nasse Flecken zwangen mich zur erhöhten Konzentration.“
Auch im Qualifying dominierte das Team von Marvin Fritz wieder mit der schnellsten Zeit und verbuchte die Pole Position. Marvin Fritz:“ Das Motorrad lief super, die Elektronik und das Chassis waren perfekt auf die Bedingungen abgestimmt und wir mussten einfach nur durchkommen.“ Der Rennstart verlief bilderbuchmäßig und Marvin Fritz konnte in Folge das Führungszepter übernehmen. Nach einigen Positionskämpfen mit Lokalmatador Sert Motul Suzuki France behielten Fritz und Teamkollegen dauerhaft die Oberhand. Fritz:“ Auch die sonst so schnelle Truppe von FCC Honda Frankreich konnte uns nicht folgen und musste, leider sturzbedingt, ausscheiden.“
Marvin Fritz spulte in Top Form während der nächtlichen, schwierigen Rennphase eine schnelle Runde nach der Anderen ab und hatte bis zur Morgendämmerung einen respektablen Vorsprung herausgefahren, bis Teamkollege Karel Hanika stürzte. Nach einem Boxenstopp übernahm Marvin Fritz die YART Yamaha und ging als Vierter mit mehreren Runden Rückstand zurück ins Renngeschehen. Fritz.“ Karel blieb unverletzt, schied aber aus. Die restlichen Acht Stunden Renndistanz mussten wir zu zweit fahren und hatten gerade mal 30 Minuten zwischen den Stints Verschnaufpause.“
Doch Marvin Fritz setzte alles auf eine Karte, fuhr von Rang Vier auf Drei nach vorne, holte dem Team in letzter Minute noch einen Podiumsplatz und machte sich damit sein ganz persönliches Geburtstagsgeschenk. Fritz:“ Wir waren das ganze Rennen über die Schnellsten, hatten in der Rennwoche nicht ein einziges technisches Problem und haben am Ende das Bestmögliche noch herausgeholt. Ich glaube die anderen Teams haben Angst vor uns weil wir ein starkes, eingespieltes Team sind.“Stand der Langstreckenweltmeisterschaft (EWC):
1. G.Black/E.Masson/D.Linfoot Yoshimura Sert Suzuki 61 Pt.
2. Marvin Fritz/Karel Hanika/Niccolo Canepa YART Yamaha 52 Pt.24.04.2024 - Text: Dorothea Schmitt, Foto: FP/YART
Marvin Fritz bei Premiere in Daytona auf Rang Sechs
Der amtierende Langstreckenweltmeister Marvin Fritz konnte vor gut einer Woche erstmals bei dem Daytona 200, einem Prestigerennen auf der 5,7 km bekannten Oval Rennstrecke Speedway Daytona Beach in Florida/USA teilnehmen. Bei dieser Premiere fuhr Marvin Fritz auf den sensationellen sechsten Rang und sorgte damit auch in Übersee für Aufregung. Der Einsatz von Marvin Fritz in Daytona spendierte YART Teaminhaber Mandy Kainz seinem Schützling zum Titelgewinn der Langstreckenweltmeisterschaft (EWC). Marvin Fritz: “Ohne Erfolgsdruck Spaß haben und heil ins Ziel kommen lautetet die Vorgabe von Mandy.“ Dass dieses Rennen für den YART Piloten eine besondere Herausforderung darstellen sollte, war dem Badener aber von Anfang an bewusst. Marvin Fritz. “Ein Fahrerfeld von 67 Fahrern, die Top-Elite Amerikas, ein für mich fremdes Streckenlayout mit 31 Grad Steilwand, Top Speed von 300 km/h in den Steilkurven, extreme körperliche Belastung und dazu die Umstellung auf die Yamaha R6, welche ich vor 10 Jahren das letzte Mal gefahren habe. Uns war klar, dass wir chancenlos gegenüber der Konkurrenz sein würden. Ein Top-Ten-Ergebnis wäre wie ein Sieg.“ Wider Erwarten konnte sich der Badener schnell mit der anspruchsvollen Rennstrecke anfreunden. Im Qualifying reduzierte Marvin Fritz seinen Rückstand auf die Spitze von zweieinhalb Sekunden auf 0,9 Sekunden und war mit dem 13. Platz sehr zufrieden. Marvin Fritz: “Ich bin happy.“ Beim Rennen über 57 Runden Renndistanz ging Marin Fritz aus der fünften Startreihe ins Rennen, war nach der zweiten Runde auf Dreizehn und lag in Runde Neun auf dem neunten Rang. Marvin Fritz: “Ich war dicht an der Spitzengruppe, hatte aber wegen einem Vorderradrutscher den Anschluss verloren.“ Im weiteren Verlauf machte Fritz wieder Plätze gut und lieferte sich einen knallharten Schlagabtausch mit Suzuki Pilot Brandon Paasch/USA. In der letzten Runde hatte Paasch die Nase vor Marvin Fritz, Fritz konterte, ging 200 Meter vor der Start- und Ziellinie an dem zweifachen Daytona Sieger vorbei und sicherte sich den sechsten Platz. Fritz: “Ich und mein Team sind super zufrieden mit dem Ergebnis. Eine Teilnahme in 2025 ist damit nicht ausgeschlossen.“ Zeit für diesen Erfolg zu feiern, blieb Marvin Fritz leider nicht. Der YART Pilot reiste direkt nach Europa zurück, um in den nächsten Tagen seine ersten Testfahrten für die Langstreckenweltmeisterschaft anzutreten.
19.03.2024 - Bericht: Dorothea Schmitt / Foto: FP Yart
Deutscher Enduro Junioren1 Meister 2025
Am 01.11.2025 stand der finale Lauf der Enduro DM In Burg bei Magdeburg an. Gefahren wurde dieses Rennen im Sprintenduro-Format. Hierbei werden auf einer kürzeren Strecke, mehr Runden und somit mehr Prüfungszeiten als normalerweise gefahren. Dieses Mal gab es fünf Runden mit jeweils zwei anspruchsvollen Sonderprüfungen zu fahren. Auf Grund der kurzen Strecke sind A und B-Championat getrennt gefahren. Morgens war das B-Championat dran, um punkt 12:00 Uhr starteten wir mit dem A-Championat. Aufgrund dieser Regelung waren die zwei Prüfungen bereits ziemlich kaputtgefahren, was für uns die schön gesteckten Prüfungen noch anspruchsvoller machte. Auf einer für mich komplett neuen Runde ging es dann zu einer ungewohnten Uhrzeit in den finalen Renntag der DM Saison. Mit fünf Punkten Vorsprung in der Meisterschaft war hier auch noch nichts erledigt. Rechnerisch hätte mir ein zweiter Platz für den Titel gereicht. Mein Ziel war es allerdings nochmal ein Ausrufezeichen zu setzen und den Titel würdig mit einem Sieg gepaart zu gewinnen. Gleich in den ersten Prüfungen fand ich einen sehr guten Flow, welchen ich bis zum Ende halten konnte. Die Prüfungen bereiteten mir großen Spaß, ich machte keine großen Fehler und konnte so 9 von 10 gefahrenen Prüfungen gewinnen und so meine Klasse mit über einer Minute Vorsprung gewinnen und somit auch den Meister-Titel in der Junioren1 Klasse gewinnen. Auch im A-Championat lief es sehr gut. Ich konnte den ganzen Tag um Platz 5 Kämpfen, lag kurzzeitig sogar auf Rang 4. Am Ende reichte es für einen Super 5. Platz womit ich sehr zufrieden bin, da die Zeiten nach vorne nicht sehr weit weg waren. Mit dem Team ADAC Pfalz konnten wir ebenso einen kleinen Meilenstein erfahren. Zusammen mit Nico Rambow und Matyas Chlum konnten wir die Mannschaftswertung gewinnen. Ein sehr gelungener und zufrieden stellender Saisonabschluss! Für mich heißt es allerdings nicht lange Pause machen, bereits in eineinhalb Monaten geht es zum Superenduro Junioren WM Auftakt nach Polen, wofür noch einiges an Training ansteht.
04.11.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Full action media
DEC Kempenich
Am 26.10. startete ich als Training bei dem vorletzten Lauf des Deutschen Enduro Cups in Kempenich. Hier startete ich in der offenen A-Lizenz Klasse ohne Prädikat. Zu fahren waren vier runden auf einer 55 Kilometer langen Strecke, mit jeweils zwei Sonderprüfungen. Die erste Prüfung ging durch einen Steinbruch, diese gefiel mir besonders gut, auf Grund des hohen technischen Anspruchs. Die zweite Prüfung bestand aus Feld und Wiese, eine schön gesteckte Prüfung, welche durch die nassen Bedingungen anfangs ebenfalls noch sehr anspruchsvoll war. Ich fand schnell meinen Flow und hatte großen Spaß am Fahren. Leider fing ich mir an einer ZK eine Minute Strafe ein, da ich mich auf meinem Zettel verlesen habe. Dies änderte allerdings nichts am Ergebnis und ich konnte trotz des kleinen Malheurs mit über drei Minuten Vorsprung die Offene A-Lizenz-Klasse gewinnen. Ebenso wurde ich als schnellster Fahrer des Tages geehrt. Alles in allem war es ein spaßiges Trainings-Rennen. Jetzt liegt der Fokus auf dem DEM-Finale am kommenden Wochenende in Burg, wo ich versuchen werde den Deutschen Junioren Meistertitel zu gewinnen.
29.10.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Full action media
Enduro GP Zschopau
Freitag:
Das GP Wochenende beginnt immer mit einem Prolog (Supertest) am Freitag Abend. Hier fahren immer zwei Fahrer gegen einander auf einer kurzen zweispurigen Strecke um ihre eigene Zeit, welche nur wenige Minuten geht. Diese Kurze Runde, bestehend aus künstlichen Hindernissen gefiel mir sehr gut. Ich konnte eine super Runde fahren und landete schlussendlich auf Platz 2 in der Junioren 1 Klasse und auf Platz 7 in der Junioren Overall Wertung.Samstag:
Mit einem guten Gefühl vom Vorabend startete ich in den ersten Offroad Tag. Es gab drei runden mit jeweils vier Prüfungen zu fahren. Bereits in der ersten Prüfung konnte ich das gute Gefühl vom Vorabend mitnehmen und gleich eine starke Zeit fahren. Ich konnte schnell meinen Flow finden und über den ganzen Tag starke Zeiten und größtenteils fehlerfrei fahren. Ich konnte eine ganze Weile auf dem 5. Platz in meiner Klasse fahren. Nach zwei Stürzen auf Grund meiner noch angeschlagenen Hand von einem Trainingssturz vor einer Woche rutschte ich am Ende vom Tag auf Platz 7 in der Junioren 1 Klasse und auf Platz 14 in der Junior Overall Wertung. Mit diesem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden! Ich konnte im Vergleich zum Portugal GP im April einen riesen Fortschritt fahrerisch sowohl als auch Körperlich verspüren, welcher sich mit diesem Ergebnis auch bestätigt. Dieses Ergebnis hat mir auch gezeigt dass sich die harte Arbeit über die Saison auszahlt.Sonntag:
Sonntags entschied ich mich durch anhaltende schmerzen in meinem rechten Handgelenk, auf Grund des vorher erwähnten Trainingssturzes und der immer kaputter werdenden Strecke, den zweiten Renntag auszusetzen, um kein unnötiges Verletzungsrisiko einzugehen und um meine Hand bis zum DEM Finale in Burg am 01.11. wieder 100% fit zu bekommen.22.10.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Full action media
DEM Tucheim
Bei ungemütlichem regnerischem und windigem Wetter, stand am 04.10. der vorletzte Lauf der Enduro DM in Tucheim an. Zu fahren gab es drei Runden mit jeweils drei Sonderprüfungen, plus die erste Prüfung noch ein viertes Mal zum Schluss. Prüfung eins und zwei waren jeweils abwechslungsreich mit einem Großteil an Feld und etwas enduro-lastigerem Terrain in sandigen Waldabschnitten. In den Waldabschnitten kam ich jeweils sehr gut zurecht, auf den Feldern hingegen hatte ich Probleme vertrauen in dem Boden zu finden. Der dritte Test befand sich in einer ehemaligen Sandgrube. Die Prüfung war in sehr tiefem Sand schön flüssig gebaut und gefiel mir extrem gut, was sich auch an den Zeiten widerspiegelte. Hier konnte ich in der zweiten Runde eine Top 3 Zeit im A-Championat fahren. Bei winterlichen Temperaturen fiel es mir morgens noch etwas schwer, meinen Rhythmus zu finden. Ab der dritten Prüfung lief es dann allerdings viel besser, ich fand einen guten Rhythmus und konnte fahren wie ich es wollte. Ab hier konnte ich sechs von den acht folgenden Prüfungen gewinnen und somit am Ende des Tages die Junioren1 Klasse gewinnen und einen starken sechsten Platz im A-Championat erfahren. Auch wenn mich zwei Stürze einen vierten Platz im A-Championat kosteten bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich konnte meine Meisterschaftsführung auf fünf Punkte ausbauen was bedeutet, dass mir beim Finale in Burg am 01.11. ein zweiter Platz ausreicht um Meister zu werden. Ich freue mich bereits auch hier nochmals alles zu geben für ein spannendes Saisonende. Als nächstes steht allerdings erst mal der Enduro GP in Zschopau an, welcher auch für große Spannung sorgen wird.
07.10.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Full action media
DEM Waldkappel
Nach einer langen Sommerpause von knapp sechs Monaten startete vergangenes Wochenende endlich die zweite Saisonhälfte der Deutschen Enduro Meisterschaft. Gefahren wurde eine circa 90 km lange Rundstrecke, drei Mal, mit jeweils drei Sonderprüfungen. Die drei Sonderprüfungen bestanden zum größten Teil aus Stoppelacker. Einzig im zweiten Test war der Start und circa ein viertel der Prüfung in einer ehemaligen Kaserne. Nach dem Ablaufen gefielen mir die Prüfungen relativ gut und ich war motiviert, das Rennen zu starten. Sonntagfrüh um 8.02 Uhr ging es los. Es stand ein langer Tag mit über acht Stunden Fahrtzeit an. Bereits nach den ersten Prüfungen stand fest, dass die Zeiten sehr eng beieinander liegen und es bis zum Schluss spannend bleiben wird. Ich machte wenig Fehler und war relativ zufrieden mit meiner Performance, allerdings immer wieder ein paar Sekunden langsamer als die Konkurrenz. Am Ende des Tages konnte ich noch einmal sehr nah an den Führenden heranfahren. Leider reichte es aber geradeso nicht und ich landete nach 1h2min Prüfungszeit, gerade mal 0,7sec hinter dem Sieger auf Platz zwei. Leider nicht das Ergebnis welches ich mir erhofft hatte. Die Meisterschaft führe ich nun mit winzigen zwei Punkten an. Noch zwei Rennen stehen an, um diese Führung zu behaupten, um die Meisterschaft am Ende zu gewinnen. Hierfür werde ich so viel Zeit wie möglich investieren, um mich perfekt auf diese Rennen vorzubereiten. Mit dem ADAC Pfalz Team konnten wir allerdings einen super dritten Platz in der Mannschaftswertung einfahren.
18.09.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: privat
EnduroGP Portugal
SuperTest:
Am Freitagabend ging es für mich zum ersten Mal an den Start eines SuperTests. Ähnlich ausgelegt wie eine Superenduro Runde, ging ich selbstbewusst an den Start. Ich konnte eine relativ gute Runde fahren und mit Platz 9 bei den Junioren gesamt eine sehr gute Zeit fahren.Tag 1:
Samstags ging es zum ersten Offroad Tag. Der anhaltende Regen machte die Strecke noch anspruchsvoller als sie es bereits war. Es war ein reiner Kampf gegen Strecke und Maschine. Leider unterliefen mir zu viele Fehler und auch generell konnte ich leider nicht mein Potential zeigen. Mit Platz 11 in der Junioren1 Klasse und Platz 19 bei den Junioren gesamt war ich dem entsprechend nicht zufrieden.Tag 2:
Der Sonntag startete zur Freude aller mit Sonnenschein und sehr guten Bedingungen auf den Tests. Leider konnte ich diese positive Stimmung nicht auf meine fahrerische Leistung widerspiegeln. Ich versuchte, Fehler von Tag 1 zu vermeiden machte dadurch wieder neue. Auch körperlich musste ich feststellen, dass ich noch nicht da bin wo ich hin muss! Am Sonntag reichte es leider nur für Platz 23 bei den Junioren gesamt und Platz 14 in der Klasse Junioren1. Jetzt heißt es, alles geben und mit Vollgas trainieren! Beim nächsten Lauf in dreieinhalb Wochen in Spanien kann es nur besser laufen.06.05.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto:
Enduro DM Dahlen
Tag 1
Der erste Tag verlief für mich relativ gut. Ich konnte einige gute Zeiten fahren, machte jedoch zu viele kleine Fehler, welche mich wichtige Zeit kosteten. Am Ende konnte ich den Tag auf Platz 2 bei den Junioren und Platz 9 im A-Championat beenden, womit ich relativ zufrieden sein kann.Tag 2
Der Sonntag lief für mich im Prinzip wie der Samstag. Ich fuhr einige gute Zeiten, machte jedoch wieder viele kleine unnötige Fehler! Bei den Junioren landete ich wie bereits am Vortag auf Platz 2. Im A-Championat landete ich auf Platz 12. Ich bin mit meinem Wochenende nicht ganz zufrieden, konnte jedoch wertvolle Punkte für die Meisterschaft sammeln.27.03.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Marcel Sänger
Enduro DM Uelsen

Der erste Fahrtag in Uelsen startete für mich sehr gut. Ich konnte den ganzen Tag ähnliche Zeiten wie die zwei Jungs aus Schweden fahren, dies überraschte mich, da ich nicht dachte, mit Ihnen mithalten zu können. Die Strecke war bereits am Tag eins durch den ganzen Regen vor dem Event sehr kaputt, womit ich einiges zu kämpfen hatte. Am Ende des Tages konnte ich das Rennen auf Platz 2, mit gerade einmal 9 Sekunden Rückstand auf Platz 1 beenden. Motiviert startete ich bei eisigen Temperaturen von -2° in den Tag. Alle drei Sonderprüfungen waren extrem zerfahren und übersäht mit Rillen und Löchern. Eine Strecke in diesem Zustand war ich noch nie zuvor gefahren, was mir riesige Probleme bereitete. Ich konnte leider nicht bei den Zeiten der Schweden mithalten und verlor viel Zeit. Ich konnte allerdings einiges lernen und weiß jetzt, woran ich arbeiten muss. Tag zwei beendete ich auf dem dritten Platz, womit ich auf Hinblick auf die deutschen Fahrer sehr zufrieden sein kann. ich war mit über 1 Minute Vorsprung der schnellste deutsche Junior. Bereits in zweieinhalb Wochen geht es weiter mit Lauf zwei der deutschen Enduro Meisterschaft in Dahlen. In Dahlen wird es erneut eine Zweit-Tages-Veranstaltung geben, bei der ich versuchen werde, an beiden Tagen meine volle Leistung zu zeigen.
11.03.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Marcel Sänger
Superenduro Budapest
Am Samstag, den 8.2.2025 ging es für mich nach Budapest/Ungarn zum finalen Lauf der Superenduro Europameisterschaft. Gespickt mit einer Supercross Rhythemsection, großen Sprüngen und anspruchsvollen Hindernissen, bot die Strecke eine spannende Abwechslung zwischen Supercross und Hardenduro. Anfangs war ich mir unsicher, wie sich die Strecke fahren lässt, diese Unsicherheit verließ mich allerdings schnell. Gleich ab dem freien Training bereitete mir die Strecke großen Spaß! Daraufhin konnte ich mich auf Platz zwei für die Nightshow qualifizieren. Im darauffolgenden Zeittraining für die Startaufstellung, gelang mir auf Anhieb eine noch bessere, rund eine Sekunde schnellere Zeit, mit welcher ich mir den ersten Startplatz für den Abend sichern konnte.
1. Lauf: Extrem nervös, mit dem Titel im Hinterkopf, ging ich ins erste Rennen, wo ich mich zu sehr verkopfte ruhig zu fahren, um den Titel sicher nachhause zu bringen. Daraufhin baute ich einen Fehler nach dem anderen ein und konnte das Rennen nach einem relativ guten Start nur auf Platz 4 ins Ziel bringen.
2. Lauf: Mit dem Wissen, dass ich nur noch wenige Punkte für den EM Titel brauche, ging ich wesentlich entspannter in den zweiten Lauf, was sich auch sehr an meinem Fahrstil zeigte. Nach einem guten Start konnte ich den Holeshot gewinnen und nach einer sauberen ersten Runde einen kleinen Vorsprung aufbauen. Ab hier gab ich die Führung nicht mehr ab und konnte konstant mein Rennen ohne weitere Fehler zu Ende fahren. Und so war es mit 21 Punkten Vorsprung vollbracht, ich bin offizieller Europameister im Superenduro. Mit dem Sieg im zweiten Lauf konnte ich in der Gesamtwertung am Abend noch auf Platz 2 vor rutschen. Meine erste Superenduro-Saison, welche ursprünglich aus dem Spaß entstand den zweiten Lauf der Saison in Riesa zu bestreiten, nun ein Europameister Titel geworden ist, ist einfach ein unglaubliches Gefühl! An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die mir diesen Titel ermöglicht haben und freue mich nun auf eine erfolgreiche Outdoor Saison.26.02.2025 - Text: Fynn Hannemann / Foto: Peter Teichmann
Superenduro EM Polen
Sehr kurz entschlossen entschieden wir uns zusätzlich zu Riesa den ersten Lauf der Superenduro EM in Polen/Gliwice am 14.12.2024 zu bestreiten. Die Grundidee war hier etwas Erfahrung bei einem Indoor-Rennen zu sammeln, dass mich das ganze in Riesa nicht überwältigt und ich mich auf das Fahren konzentrieren kann, was sich definitiv gelohnt hat. Jetzt weiß ich woran es mangelt und kann das in Riesa hoffentlich besser machen. Im ersten Zeittraining waren wir noch in zwei Gruppen aufgeteilt. Ich war in Gruppe B. Die ersten zehn aus beiden Gruppen haben sich direkt fürs Abendprogramm qualifiziert, der Rest musste ins Last Chance Rennen. Mit der schnellsten Zeit in meiner Gruppe kam hier schon die erste Überraschung. Gesamt über Gruppe A und B reichte es für die zweitschnellste Zeit womit ich mich direkt fürs Abendprogramm qualifizierte. Im zweiten Zeittraining wurde die Reihenfolge für die Startaufstellung ausgefahren. Hier entschied ich mich nur eine schnelle Runde zu fahren, um etwas Kraft für die Rennen aufzuheben. Diese war gut genug für die drittbeste Zeit, was für die Startaufstellung optimal war. Nach einem soliden Start befand ich mich nach den ersten zwei, drei Kurven auf dem vierten Platz hinter Landsmann Eddi Hübner. Ich versuchte mein eigenes Tempo zu halten um möglichst wenig Fehler zu machen, was sich schlussendlich auch auszahlte. Ich konnte mich auf Platz zwei vorarbeiten und auf diesem auch den ersten Lauf beenden, womit mir gleich die zweite Überraschung des abends gelang! Voller Motivation startete ich in den zweiten Lauf mit dem Ziel, meinen zweiten Platz zu halten. Nach einem etwas misslungenen Start konnte ich allerdings schnell auf die dritte Position fahren. Mit Allesandro Azzalini vor mir wusste ich, wenn ich als Dritter ins ziel komme, halte ich am Ende gesamt den zweiten Platz, weshalb ich nichts riskierte und diesen sicher ins Ziel fuhr. Somit erreichte ich in meinem ersten Superenduro einen super zweiten Platz, hinter Ex-Prestigefahrer Norbert Zsigovitz, womit ich happy bin und womit ich vorher auch nicht gerechnet hatte. Nun schaue ich voller Zuversicht auf den nächsten Lauf am 04.01.25 in Deutschland/Riesa und freue mich schon in der ausverkauften Halle vor heimischem Puplikum zu starten!
23.12.2024 – Text: Fynn Hannemann - Foto:Samira Rottloff
ISDE Spanien, Galizien, 2024
An Tag eins waren zwei Runden mit jeweils drei Sonderprüfungen zu absolvieren. Eine Runde war circa 127 km lang, die Fahrtzeit am Ende des Tages betrug knapp acht Stunden! Der Tag startete sehr gut, mit guten Zeiten in den ersten beiden Tests. Ich konnte im Enduro-Test drittschnellster und im darauf folgenden Cross-Test schnellster Deutscher sein! Die Strecken gefielen mir sehr gut und ich hatte extrem Spaß am Fahren. Leider stürzte ich dann im dritten Test der ersten Runde blöd, wobei ich mir meinen linken Fuß um 180 Grad nach hinten verdrehte. Mit extremen schmerzen fuhr ich zum nächsten Servicepunkt um dort festzustellen, das mein linker Unterarm so dick angeschwollen war wie zwei Tennis Bälle. Ich entschied mich, weiter zu fahren, um einen Start am Dienstag nicht gleich wegzuwerfen. Mein Ziel war es, in der Zeit pünktlich ins Ziel zu kommen, was ich auch schaffte. Allerdings konnte ich nach dem Service meinen Fuß nicht mehr bewegen und belasten, weshalb ich auf der Straße anfangs mit der Hand schalten musste. Diese wiederum konnte ich nicht am Lenker behalten, da durch jede kleinste Erschütterung die Schmerzen zu heftig waren. Dies führte dazu, dass ich eine komplette Runde, inklusive aller drei Tests (127km = 4 Stunden) einhändig fuhr. Glücklicherweise konnte ich mich ab der Hälfte der Runde wieder einigermaßen auf meinen Fuß stellen, was es allerdings nur bedingt besser machte. Schlussendlich kam ich pünktlich, jedoch mit heftigen Schmerzen im Ziel an und war überglücklich, es noch ins Ziel geschafft zu haben! Ein Start an Tag zwei war leider nicht mehr möglich, da ich überhaupt keine Kraft in meiner Hand hatte und somit den Lenker hätte nicht festhalten können. Dazu kam noch mein Fuß, der über Nacht auch nicht besser sondern eher schlechter wurde. Um weitere Verletzungen zu vermeiden, beschlossen wir dann gemeinsam mit Physio und Team, dass ich aufhöre. Der nächste Lauf wäre nun die DM in Zschopau, allerdings hätte ich diesen aufgrund der SixDays sowieso verpasst, und mit den schmerzen, die ich immer noch habe, macht es leider keinen Sinn, hier an den Start zu gehen. Das Wochenende darauf ist dann bereits der nächste und finale DM Lauf in Kempenich, wo ich hoffe wieder an den Start gehen zu können, um wenigstens meinen zweiten Platz in der Meisterschafft noch zu verteidigen.
22.10.2024 – Text: Fynn Hannemann - Foto: Robert Pairan
DM Streitberg
Mein erstes mal in Streitberg hat nicht enttäuscht. Bereits von Erzählungen her wusste ich, dass es eine technisch eher anspruchsvolle Veranstaltung ist, was sich schnell bestätigte. Mir persönlich gefallen gerade anspruchsvolle Strecken besonders gut. Zu absolvieren waren drei Runden mit jeweils drei Sonderprüfungen plus die erste Prüfung noch ein viertes Mal. Insgesamt also 10 Prüfungen, was am Ende circa eine Stunde Prüfungszeit ergab. Auch die Etappe war mit vielen sehr schönen und anspruchsvollen Teilen geschmückt. Gestartet wurde um acht Uhr, Zieleinfahrt war um kurz nach 15 Uhr, was eine Gesamtfahrzeit von über sieben Stunden ergab. Fahrerisch kam ich mit der Strecke super zurecht. Anfangs war es noch ziemlich nass und rutschig, was mir allerdings besonders gut gefiel. Ich konnte sturzfrei und ohne massive Fehler ins Zeil fahren und meine Klasse (Junioren 1) mit einem Vorsprung von 1,19 Minuten gewinnen. Im A-Championat konnte ich, nachdem es einige Male knapp war, das erste Mal in die Top Ten, mit einem siebten Platz fahren, worüber ich mehr als glücklich bin!
22.10.2024 – Text: Fynn Hannemann - Foto: GrenzNic640
EM Finnland
An Tag 1 wurden drei Runden mit jeweils drei Sonderprüfungen gefahren. Es gab einen Enduro- einen Cross- und einen Extrem-Test. Die Tests gefielen mir beim Ablaufen schon sehr gut, besonders gut fand ich den Extrem-Test, da dieser wirklich sehr anspruchsvoll war und mir das liegt. Das bestätigte sich dann auch beim Fahren. Ich konnte im Extrem- und Cross-Test sehr gute Zeiten fahren. Im Extrem-Test konnte ich sogar eine drittschnellste Zeit in meiner Klasse fahren. Am meisten zu kämpfen hatte ich im Enduro-Test, da dieser extrem ausgefahren und kaputt war, nach kürzester Zeit. Doch auch hier waren die Zeiten recht gut. Am anstrengendsten an der ganzen Strecke war allerdings die Etappe. Man fuhr ewig durch enges Unterholz, bestückt mit unzähligen Steinen, Schlammlöchern und anderen kräftezehrenden Stellen. Alles in allem konnte ich den Tag jedoch ohne jegliche gröberen Fehler zu Ende bringen und somit meine erste Top 10 Platzierung mit Platz 7 in der EM einfahren. Da die Etappe so heftig war. wurde am zweiten Tag die letzte Runde um über die Hälfte gekürzt, wobei auch der Extrem-Test entfallen ist. Voll motiviert ging ich an den Start, um da weiter zu machen wo ich gestern aufgehört hatte. Dies klappte hervorragend mit einer viertschnellsten Zeit im Cross-Test. Leider fuhr ich mich kurz danach in Runde eins im Extrem-Test in einem Schlammloch fest- wobei ich über eine Minute an Zeit verloren habe. Ich konnte in den folgenden Tests allerdings wieder sehr gut Zeit gutmachen und somit im vorletzten Test wieder auf den siebten Platz vorfahren. Somit beendete ich auch Tag zwei auf Platz sieben, womit ich sehr zufrieden bin. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistungssteigerung zum letzten EM Lauf, bei dem ich noch auf Platz 17 und 16 ins Ziel fuhr!
02.09.2024 – Text: Fynn Hannemann - Foto: Peter Teichmann
Rennbericht DEM Burg 2024

Nach den sehr steinigen Bedingungen in Finnland hatte ich den ganzen Tag mit dem sehr trockenen Sandboden zu kämpfen, weshalb ich zwei Mal stürzte. Einmal blieb ich unter meinem Motorrad stecken, wo ich eine gefühlte Ewigkeit brauchte, bis ich rauskam. Der extrem trockene Boden führte zu heftigen Staubentwicklungen, wodurch man teilweise quasi nichts sah, was es sehr gefährlich machte. Aufgrund der Hitze und dem Staub beschloss der Veranstalter die Renndistanz um eine Runde zu kürzen. Somit mussten wir statt vier nur noch drei Runden absolvieren. Schlussendlich konnte ich einen semi zufriedenstellenden zweiten Platz in der Junioren1 Klasse einfahren. Mit diesem Ergebnis war ich nicht zufrieden, da ich wusste da geht mehr. Voller Motivation ging ich an Tag 2 an den Start, da ich nun wusste was auf mich zukommen wird mit dem Boden. Ich kam von Anfang an relativ gut zurecht und konnte den Tag mit zwei Bestzeiten sehr gut starten. Nach einem kleinen Sturz musste ich mich wieder etwas fangen, was sehr gut klappte. Ich konnte den Tag souverän zu Ende bringen und meinen ersten Sieg in der Junioren1 Klasse einfahren, worüber ich super happy bin. Ich konnte eine deutliche Verbesserung im Sand spüren, worüber ich ebenso glücklich bin, denn vor einem halben Jahr hätte ich bei diesen Bedingungen wesentlich mehr Probleme gehabt.
27.08.2024 – Text: Fynn Hannemann - Foto: Denis Günther
Erster Lauf zur Rheinland-Pfalz/Saar Trial-Meisterschaft in Kerzenheim
Es ist wieder soweit, anfang März und eine neue Motorradtrial-Saison beginnt. Traditionell ist der erste Lauf zur RLP-Meisterschaft, der Frühjahrstrial in meinem Heimatverein AMC Kerzenheim. Es waren 8 Sektionen gesteckt, die jeweils 3 mal durchfahren werden mussten. Die Sektionen waren für den ersten Lauf dieses Jahr in meiner Spur, Klasse 3, sehr schön gebaut, um sich erstmals an die neue Schwierigkeitsstufe zu gewöhnen. Das Starterfeld war genau so wie letztes Jahr wieder sehr groß, über 140 gemeldete Fahrer gingen an den Start. Die Wetterbedingungen waren perfekt, sodass man sich ohne kalte Hände oder Schweiß in den Augen voll und ganz auf das Fahren konzentrieren konnte. Natürlich war die Vorfreude auf den Start der Saison riesig, vorallem, da ich jetzt als ADAC-Pfalz Förderkader Mitglied und als Teil des bekannten Hippel-Racing Teams an den Start gehen durfte. Trotz fast einem viertel Jahr, das ich wegen einer Ellenbogen-Verletzung, ohne wirkliches Training auf dem Motorrad, verbracht hatte, war mein Anspruch nach wie vor, auf das Podium zu gelangen. Nach den ersten von zwei Runden hatte ich nur zwei Punkte Abstand auf den zweiten Platz, nach der zweiten Runde war es dann nur noch ein Punkt. Die letzte Runde war dann die spannendste, da ich nur noch zwei Sektionen zu fahren hatte und durch einen technischen Defekt mein Mappingschalter auf einmal anfing zu rauchen. Zum Glück konnte ich schnell zu Hippel-Racing fahren, um dem Fehler zu beheben und mir dann in der nächsten von zwei verbleibenden Sektionen den zweiten Platz zu sichern. Um meinen Teamkollegen Lennox Schlosser, der auch im ADAC-Pfalz Förderkader ist, anzugreifen hat es leider wegen verletzungsbedingten Trainingsentzug nicht mehr gereicht. Mein Dank geht an Georg Hippel für die schnelle Behebung des technischen Defekts und dem ADAC-Pfalz für die Unterstützung der Saison 2024. Leider werde ich ab jetzt für 5 bis 6 Monate ausfallen und keine Wettkämpfe fahren können, weil ich mich Anfang April einer notwendigen Ellenbogenoperation unterziehen werde. Bei der Jugend Deutschen Meisterschaft werde ich dann spätestens wieder an den Start gehen und versuchen trotzdem ein wenig mitzureden.
06.03.2024 - Text: Phil Jander, Foto: privat
DEM Dahlen
Der Samstag startete für mich mittelmäßig. Ich konnte jedoch ab der 2. Runde gute Zeiten in den Top 3 meiner Klasse fahren und auch eine Prüfung gewinnen. Am Sonntag startete ich motiviert in den Tag und war auch von Anfang an besser als am Samstag. Leider stürzte ich dann in der 3. Sonderprüfung der 1. Runde schwer und musste das Rennen abbrechen.
03.04.2025 - Text: Leonard Koch, Foto: Jenny Hubatsch
Uelsen 2025
Der Samstag fing für mich direkt aufregend an: Mein Motorrad startete nicht richtig und ich konnte gerade noch rechtzeitig losfahren. Dementsprechend war ich ziemlich durch den Wind, was auch in der ersten Prüfung zu sehen war. Danach bin ich jedoch in meinen Fluss gekommen und konnte sauber durchfahren. Sonntags ging am Start dann alles gut und ich konnte bessere Zeiten fahren. Alles in allem war das Wochenende trotzdem nicht perfekt und ich arbeite weiter an mir damit es in Dahlem besser wird.
13.03.2025 - Text: Leonard Koch, Foto: Robert Pairan
ADAC MX MASTERS Holzgerlingen 2025
Am vergangenen Wochenende fand das letzte ADAC MX MASTERS Rennen der Saison 2025 in Holzgerlingen statt. Die Strecke war gut präpariert und ich fühlte mich im Warm-Up bereits sehr wohl auf der Strecke. Dieses Gefühl nahm ich mit in das Zeittraining. Knapp verpasste ich die direkte Qualifikation. Mit nur 0,4 Sekunden Rückstand auf die direkte Qualifikation musste ich in das Last-Chance-Race. Der Start verlief ganz gut und ich konnte mich somit für das Rennen auf dem dritten (Masterplatz) qualifizieren und war somit für die Endläufe qualifiziert. Lauf Nummer 1 stand knapp eine Stunde danach auf dem Programm. Diesen startete ich etwas verhalten, konnte jedoch einen guten Rhythmus finden und finishte auf Platz 34. Über die Nacht regnete es stark und die Strecke litt stark darunter. Lauf 2 musste ich aufgrund schlechtem Befinden frühzeitig beenden. Aufgrund keiner Besserung startete ich Lauf 3 nicht. Im großen und ganzen wieder ein guter Schritt in die richtige Richtung.
25.09.2025 - Text: Nico Müller, Foto: privat
ADAC MX Masters in Bitche
Am vergangenen Wochenende ging es für mich zur nächsten ADAC MX Masters-Veranstaltung nach Frankreich, auf die neu im Kalender hinzugefügte Sandstrecke um Bitchoise in Frankreich. Das Warmup startete mit einem harten Einschlag in der zweiten Runde eher suboptimal, jedoch fühlte ich mich auf der Strecke sehr wohl. In das Zeittraining startete ich mit einem guten Gefühl. Leider verpasste ich die direkte Qualifikation um 2 Plätze aufgrund Änderung der direkt qualifizierten Fahrer von 18 auf 15 Stück. Nach dem Zeittraining war es sehr stressig, aufgrund den Witterungsbedingungen und der nassen Strecke, das Motorrad für das Last Chance Race bereit zu machen. Aufgrund von Wasser im Luftfilterkasten benötigten wir etwas mehr Zeit und kamen 1 Minute zu spät zum Vorstart, was nicht ganz nachvollziehbar ist, da der Vorstart 10 Minuten vor Start geschlossen wird. Dies ist schon immer bekannt, jedoch wurde die Einführungsrunde 13 Minuten vor dem Rennen gestartet. Somit war der Start nicht möglich.
15.08.2025 - Text: Nico Müller, Foto: privat
ADAC MX Masters in Gaildorf
Am vergangenen Wochenende bin ich das erste Mal dieses Jahr bei den ADAC MX Masters gestartet. Leider verlief das Wochenende nicht wie geplant. Beim Freien Training fand ich keinen Fluss und hatte Schwierigkeiten mit der Strecke klarzukommen. Dies zog sich über den gesamten Tag hinweg. Das Zeittraining verlief etwas besser, jedoch fühlte ich mich immer noch nicht mit der Strecke vertraut. Mit einer Verbesserung von knapp 6 Sekunden zum Warm Up reichte es jedoch trotzdem nicht zur direkten Qualifikation. Daher musste ich ins Last Chance Race. Im Last Chance war ein miserabler Start auch nicht zielführend. Mehr als Platz 17 wurde es nicht, daher keine Qualifikation für die Rennläufe am Samstagnachmittag und Sonntag. Es war definitiv wieder eine Umstellung nach zwei Jahren Abstinenz von solchen Strecken. Jetzt weiß ich woran ich arbeiten muss und kann mich ideal für die nächsten Masters vorbereiten.
15.08.2025 - Text: Nico Müller, Foto: privat
Bayerncup St. Johann
Das letzte Rennen der Saison 2025: Es war eine große Hoffnung, doch noch als Newcomer-Mannschaft den ersten Platz in der Gesamtwertung zu reißen. Ich konnte auf der neuen Strecke schnell eine Linie finden und meine Starts waren bombe. Ich konnte in den ersten beiden Rennen den zweiten Platz belegen und Anton Keller hinter mir lassen, im dritten Rennen verhakte sich mein Vorderrad in einer der Tiefen und zu feuchten Rille und ich kam zu Sturz, was mich die Punkte für diesen Lauf kostete. Nach einem guten Start in Lauf 4 konnte ich trotz Turbulenzen während des Rennens den zweiten Platz erkämpfen. Im letzten Lauf konnte ich, nach einer Zwickmühle in der ersten Kurve, mit einem harten Kampf gegen Anton Keller, den dritten Platz hinter Franziska Kober, die ein starkes Rennen geliefert hat, ergattern und wichtige Punkte für mein Team holen. Mit 40 Punkten konnten wir, die MSV Herxheim Young Drifters, den Tagessieg entgegennehmen und obwohl wir neu und Pfälzer im Bayerncup sind konnten wir in unserer ersten Saison sofort den zweiten Platz in der Gesamtwertung nach Hause fahren.
22.10.2025 – Text: Duncan Pfeiffer / Bild: jw_pics
Bundesendlauf Moorwinkelsdamm
Der Tag begann mit den zwei Trainings. Vorbereitet ging es dann in die Rennläufe: im ersten habe ich mir einen punkt erkämpft, im zweiten ergatterte ich den zweiten Platz, für den dritten und vierten lauf bekam ich jeweils einen Punkt. Ich bin erneut am Finale vorbei, aber ich konnte den letzten Bundesendlauf für die 125ccm Klasse heile nach Hause fahren und nahm die Medaille zum sechsten Platz mit.
15.09.2025 – Text: Duncan Pfeiffer / Bild: privat
Bayern Cup, Landshut, 05.07.2025
Im ersten Heat hatte ich leider einen sehr schlechten Start, konnte mir aber noch den zweiten Platz erkämpfen. Das hat sich durch die ganze Veranstaltung gezogen. Irgendwie bin ich nicht richtig aus dem Startband gekommen. Auch Lauf zwei und drei konnte ich trotz einem Re-Run als Zweiter beenden. In Lauf 4 hat es nur für den dritten Platz gereicht. Im letzten Heat hat es wieder für den zweiten Platz gereicht. Der ganze Tag war mit harten Kämpfen verbunden, aber es hat mega Spaß gemacht. Ich konnte mir den zweiten Platz in der Tageswertung sichern und meinem Team mit insgesamt 14 Punkten zum dritten Platz verhelfen.
06.05.2025 – Text: Duncan Pfeiffer / Bild: privat
Heimrennen beim MSC Altrip am 19.06.2025
Endlich mal wieder ein Rennen auf der Langbahn. Die Temperaturen stiegen vom Training zum Rennen rasant an. Der erste Lauf lief aber super für mich. Dank einem super Start konnte ich mir die erste Kurve sichern und dann meine Position auf dem ersten Platz Verteidigen. Lauf zwei war etwas schwieriger, denn mein Motorrad hatte auf der Geraden einfach nicht genug Dampf und so musste ich mich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Auch im dritten und letzten Lauf reichte es nur für den zweiten Platz. Am Ende des Tages hatte ich 19 von 21 Punkten eingefahren und wurde Zweiter. Es war ein gelungener Tag. Vielen Dank an alle Helfer und meinen Verein für die mega Veranstaltung.
24.06.2025 – Text: Duncan Pfeiffer / Bild: ADAC Pfalz e.V.
Heimrennen in Herxheim am 01.05.2025
Trotz meiner Verletzungen vom 1. Bayern Cup-Rennen, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, beim Heimrennen an den Start zu gehen. Der Plan für den Tag war für mich als Vollblut-Rennfahrer nicht leicht umzusetzen, denn es hieß für mich, so viele Punkte wie möglich einzufahren, ohne dabei ein zu großes Risiko einzugehen. Ordentlich bandagiert und getaped ging es dann morgens gleich mit dem Training los. Dank der Vorsaison-Trainings konnte ich mich hier komplett auf meine Fahrposition konzentrieren. Die Rennen liefen für mich sehr gut - den ersten Sieg bekam ich praktisch geschenkt, da der Führende einen Fehler gemacht hat und dadurch disqualifiziert wurde. Den zweiten Lauf konnte ich auf dem zweiten Platz beenden. Im dritten Rennen konnte ich den Führenden überholen und mir den Sieg sichern. Lauf vier und fünf musste ich mich wieder mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Am Ende des Tages konnte ich mein Team mit 17 von 20 möglichen Punkten unterstützen und wir gewannen das Heimrennen mit 51 Punkten.
06.05.2025 – Text: Duncan Pfeiffer / Bild: privat
Bayern Cup in Pocking am 19.04.2025
Am vergangenen Samstag ging es, mit den MSV Herxheimer Young Drifters, zum Saisonauftakt in Pocking. Das Wetter war super, auch wenn die Bahn innen, durch den Regen der vergangenen Tage, ziemlich weich war. Im Training konnte ich direkt mit einem guten Gefühl am Setting arbeiten und war somit perfekt in Form für die Rennen. Mit etwas Pech am Startband, konnte ich die ersten beiden Heats trotzdem als zweiter beenden. In Heat drei bin ich im Kampf um die Führung leider mit meinem Gegner kollidiert und habe mich samt Motorrad überschlagen. Leider war der Tag damit für mich beendet, denn ich wurde zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gefahren. Mit ein paar kleineren Blessuren wurde ich dann auch rasch wieder entlassen. Jetzt heißt es fit werden für das Heimrennen in Herxheim am 01. Mai.
06.05.2025 – Text: Duncan Pfeiffer / Bild: privat
Rennbericht Burg
Die neuen Wald-Tests in Burg waren technisch anspruchsvoll und durch die tief ausgefahrenen Spuren eine echte Herausforderung. Ich konnte gute Zeiten fahren und war mit meiner Leistung über weite Strecken sehr zufrieden. Leider hat ein Sturz mein starkes Zwischenergebnis etwas nach hinten verschoben. Trotzdem war es insgesamt ein positives Wochenende und ein gelungener Abschluss der Deutschen Meisterschaft.
05.11.2025 - Text: Stephanie Rambow / Foto: Marie Heinisch Photographie
Enduro Weltmeisterschaft Zschopau/Germany
Was für ein Wochenende! Die Tests waren brutal anspruchsvoll, die Strecke technisch und kräfteraubend – genau so, wie Enduro sein muss. Trotz einer kaputten Kupplung und einigen wilden Überholmanövern konnte ich an beiden Tagen souverän den Sieg in meiner Klasse einfahren. Ich bin mega happy mit meiner Leistung – Zschopau hat wieder gezeigt, warum es zu den härtesten Rennen im Kalender gehört. Hier trennt sich definitiv die Spreu vom Weizen. Ich wünschte mir es gäbe in Deutschland auch richtiges Enduro in der Deutschen Meisterschaft und nicht jedes mal eine Stoppelcross Veranstaltung.
22.10.2025 - Text: Stephanie Rambow / Foto: fullmediaction
EM in Grado/Italien
Am ersten Tag wollte der Flow zunächst einfach nicht so richtig kommen. Ich habe ein bisschen gebraucht, um ins Fahren zu finden – doch zum Ende hin lief es immer besser. Am Ende konnte ich mir trotzdem den zweiten Platz sichern. Der zweite Tag begann etwas chaotisch. Gleich in der ersten Runde, im Enduro-Test, hatte ich einen Crash und habe dabei meine Smartwatch verloren. Zum Glück habe ich sie später wiedergefunden – aber die Zeit war natürlich dahin. Danach hieß es: voll angreifen. Mit mehreren Bestzeiten über den Tag konnte ich mich Stück für Stück wieder nach vorne kämpfen und am Ende erneut Platz zwei einfahren. Insgesamt war es ein starkes Wochenende mit soliden Ergebnissen, und ich konnte mir den Vize-Europameistertitel sichern! Nächstes Jahr wird wieder voll angegriffen! Jetzt geht es erstmal nach Zschopau/Sachsen, dort werde ich die Enduro WM mitfahren.
15.10.2025 - Text: Stepanie Rambow / Foto: privat
DEM Waldkappel
Am vergangenen Wochenende ging es weiter mit der Deutschen Enduro Meisterschaft. In Waldkappel lief es für mich leider nicht ganz rund. Schon in der ersten Runde, beim zweiten Test, habe ich mir durch Pech den hinteren linken Reifen kaputt gemacht und mir die Stollen abgerissen. Ohne Traktion in den Linkskurven war es auf dem harten, schnellen Boden alles andere als einfach. Am Ende wurde es Platz 6 in der E3 und Rang 23 in der Gesamtwertung. Jetzt hoffe ich auf mehr Glück bei den letzten beiden Rennen – im gewohnten Sand fühle ich mich schließlich zuhause. Die Veranstalter haben sich wirklich wieder sehr viel Mühe gegeben, die Etappe war ein Traum, die Tests hatten leider wieder einmal Stoppelcrossniveau und mit Enduro leider nichts zu tun.
10.09.2025 - Text: Stephanie Rambow / Foto: Marcel fullactionmedia
EM Nagytarcsa - Ungarn - 19.07/20.07.2025
Die Bedingungen in Nagytarcsa waren anspruchsvoll: Der Crosstest war an beiden Tagen extrem trocken, der Boden hart und stellenweise sehr rutschig – volle Konzentration war gefragt. Der Endurotest war super gesteckt, mit vielen technisch fordernden Auf- und Abfahrten – genau mein Ding. Ich konnte an beiden Tagen ein hohes Tempo fahren und war stets konkurrenzfähig. Am ersten Tag fehlten mir nur 16 Sekunden zum Sieg. Am zweiten Tag lieferte ich mir einen harten Zweikampf um Platz 1, hatte leider etwas Pech im letzten Test und verpasste den Sieg knapp um 3 Sekunden. Trotzdem: Zwei Mal Platz 2 und am zweiten Tag sogar zweitbester Deutscher – ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung!
Text: Stephanie Rambow Bild: grenznic640
Enduro Europameisterschaft Portugal
Fafe, Portugal – Tag 1
Das Rennen in Fafe war von schwierigen, nassen Bedingungen geprägt. Besonders der Extremtest war hart – dort hatte ich einen schweren Sturz und habe mir den kleinen Finger angeschlagen. Im Cross- und Endurotest habe ich keinen richtigen Rhythmus gefunden und leider zu viel Zeit liegen lassen. Trotzdem habe ich mich durchgebissen und am Ende den zweiten Platz geholt. Nicht mein perfekter Tag, aber ich bin zufrieden, dass ich trotz allem vorne mitfahren konnte.Fafe, Portugal – Tag 2
Der zweite Tag in Fafe lief insgesamt besser – trotz kleiner Handicaps (den kompletten Nagel abgerissen) mit meiner rechten Hand. Ich konnte mich im Vergleich zum ersten Tag steigern, auch wenn noch nicht alles so lief, wie ich es mir vorstelle. Ich bin noch nicht ganz da, wo ich hin will, aber es geht in die richtige Richtung. Am Ende hat es für Platz 2 gereicht – ein solides Ergebnis, mit dem ich arbeiten kann. Jetzt heißt es: Sommerpause nutzen, regenerieren und gezielt weiter an mir arbeiten. In Ungarn will ich wieder voll angreifen!12.05.2025 - Text: Stephanie Rambow / Foto: Eric Hesse
Enduro Europameisterschaft Portugal
Am 29./30. März startete ich zur ersten Runde des Enduro European Championship in Santiago do Cacem in Portugal. Nach über 3000 km Fahrt erwartete uns richtig schönes Wetter - durchschnittlich 20 Grad und Sonnenschein. Hier waren neben den 3 Sonderprüfungen, die in jeder Runde (3 Runden/Tag) gefahren wurden auch die Etappenstücke sehr anspruchsvoll und teilweise tiefsandig. Steile Abfahrten und felsige Auffahrten galt es mit meiner GASGAS 500 4 Takt zu bewältigen, was mir ansich gut gelungen ist. Hier machte es sich bemerkbar, dass es im heimischen Brandenburg vergleichbare Bodenverhältnisse gibt. Alles in allem bin ich schon zufrieden mit der Platzierung. Ich konnte beim Prolog mit dem zweiten Platz und nur ganz knapp hinter dem ersten landen und auch die beiden Renntage waren solide, aber eben sehr knapp manchmal, 2x P2 sind super, aber der Erstplatzierte ist definitiv schlagbar. Ich bedanke mich bei meinem Team, Helfern und meinen Sponsoren, ohne die das alles nicht möglich wäre. Jetzt gehts nach Fafe, wo die zweite Runde stattfindet.
08.04.2025 - Text: Stepanie Rambow / Foto: privat
DEM Dahlen
Mit Platz 8 und 6 konnte ich in Dahlen einiges aufholen. Die Prüfungen waren seit gefühlt 15 Jahren komplett neu gestaltet, was es natürlich nicht einfacher machte. Beide Fahrtage waren eine perfekte Vorbereitung auf die Europameisterschaft. Derzeit auf Platz 5 liegend in meiner Klasse, bin ich zufrieden. Direkt im Anschluss ging es ins Headquarter zu KADELACK GASGAS, um das Motorrad frisch zu machen und noch einiges an Ersatzteilen einzupacken und noch am selben Abend ging es auch schon auf den Weg nach Portugal.
27.03.2025 - Text: Nico Rambo / Foto: Marcel Sänger
DEM Uelsen
Am 01.+02.03.25 fand in Uelsen der Auftakt zur Deutschen Enduro Meisterschaft statt. Die Prüfungen sowie die Etappe waren anspruchsvoll gemacht, ich konnte beide Fahrtage auf dem neuen Motorrad, einer 500er Gasgas gut mithalten und habe die Tage einmal mit P10 und P9 beendet.
27.03.2025 - Text: Nico Rambo /Foto: Marcel Sänger
Rennbericht Finnland

Am 17./18.08.2024 startete ich zur dritten Runde des Enduro European Championship in Sipoo/Finnland. Das Wetter war perfekt, 20 Grad und leicht bewölkt. Hier sind neben den 3 Sonderprüfungen die in jeder Runde (3 Runden/Tag) gefahren werden auch die Etappenstücke nicht so einfach. Steile Abfahrten und felsige Auffahrten galt es mit meiner GASGAS 350 4 Takt zu bewältigen was mir an sich gut gelungen ist. Hier macht sich jedoch bemerkbar, dass es im heimischen Brandenburg nichts Vergleichbares gibt, um das zu trainieren. Leider fuhren in Finnland viele einheimische Gastfahrer mit was mich am Ende den Podiumsplatz kostete, da diese in die Tageswertung zählen. Trotz allem bin ich nach wie vor auf dem zweiten Platz meiner Klasse und hoffe das letzte Rennen in Woltersdorf/Germany als zweifacher Vize Europameister zu beenden. Jetzt geht es erstmal in die zweite Saisonhälfte der Deutschen Enduro Meisterschaft in Burg/Sachsen Anhalt. Ich bedanke mich bei einem Team, Helfern und meinen Sponsoren, ohne die das alles nicht möglich wäre.
19.08.2024 - Text/Foto: Stephanie Rambow
DM Osnabrück
Der erste Tag der finalen Läufe zur Deutschen Meisterschaft fiel auf einen ganz besonderen Tag – meinen Geburtstag. Auch wenn das Wetter alles andere als freundlich war, ging ich mit viel Motivation an den Start. Die Nacht zuvor hatte es heftig geregnet und gestürmt, und das Gelände war dementsprechend nass und rutschig. Zum Glück blieb es am Morgen trocken, sodass der Lauf planmäßig starten konnte. Ich war einer der ersten Starter meiner Spur und merkte gleich in den ersten beiden Sektionen, dass die Kälte mir zu schaffen machte. Besonders die kalten Hände machten das präzise Fahren schwierig, und so verlief der Einstieg eher zäh. Nach der dritten Sektion kam dann aber die Wende: Durch etwas Bewegung und besseres Körpergefühl wurde mir endlich warm, und ab da lief es deutlich runder. Die Sektionen waren abwechslungsreich und anspruchsvoll gesteckt – mit ganz unterschiedlichen Untergründen: tiefem Kies, in dem das Hinterrad schnell einsinkt, Waldboden, griffigen Steinen und zwischendurch auch sehr rutschigen Passagen. Genau diese Vielfalt machte das Fahren spannend, verlangte aber auch volle Konzentration. Ursprünglich waren drei Runden geplant, doch aufgrund der schwierigen Witterungsbedingungen wurde das Rennen auf zwei Runden verkürzt. Ich konnte mich im Verlauf weiter steigern, blieb konstant und fuhr insgesamt einen sehr sauberen Lauf. Am Ende stand für mich ein starker 4. Platz zu Buche – mein bisher bestes Ergebnis bei der Deutschen Meisterschaft. Besonders erfreulich: Der Abstand zum Podium war minimal – nur drei Füße trennten mich vom dritten Platz. Angesichts der extremen Bedingungen und des schwierigen Starts bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Es war ein intensiver, lehrreicher und rundum gelungener Wettkampftag.
Der zweite und letzte Tag der Deutschen Meisterschaft begann ähnlich wie der Samstag – mit starkem Wind und Regen über Nacht. Auch am Morgen regnete es zunächst weiter, doch pünktlich nach dem Warm-Up klarte der Himmel auf, die Sonne kam heraus, und es wurde überraschend angenehm warm. Damit waren die Bedingungen zwar besser, die Sektionen allerdings deutlich anspruchsvoller gesteckt als am Vortag. Schon in Sektion 1 zeigte sich, dass dieser Tag fahrerisch einiges abverlangen würde. Umso glücklicher war ich, dass ich zu den wenigen gehörte, die diese Sektion überhaupt bewältigen konnten. Insgesamt fuhr ich eine sehr solide erste Runde, blieb ruhig und konzentriert und konnte das gute Gefühl aus dem Vortag mitnehmen. Diesmal startete ich jedoch als einer der letzten Fahrer meiner Spur – was bedeutete, dass die Sektionen durch die vielen Fahrer vor mir zusätzlich ausgelaufen und schwieriger geworden waren. Außerdem gab es ausschließlich neue Sektionen, und der Veranstalter setzte an diesem Tag auf drei Runden, was die Herausforderung noch einmal erhöhte. In der zweiten Runde schlichen sich dann leider einige vermeidbare Fehler ein – nicht viele, aber eben ein paar zu viel, um weiter nach vorne zu rücken. Dafür gelang mir in der dritten Runde ein echter Top-Lauf: Ich konnte fast fehlerfrei fahren und zählte in dieser Runde zu den Besten im gesamten Feld. Am Ende stand wieder ein starker vierter Platz zu Buche – punktgleich mit dem Drittplatzierten. Nur eine einzige Null entschied über das Podium, knapper hätte es also wirklich nicht ausgehen können. Auch wenn es ärgerlich war, so knapp vorbei zu rutschen, bin ich mit meiner Leistung und der deutlichen Steigerung im Laufe des Wochenendes sehr zufrieden. In der Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaft konnte ich mich damit noch in die Top Ten fahren – trotz der Tatsache, dass ich ein komplettes Rennwochenende verpasst habe, weil ich damals noch keinen Führerschein hatte und deshalb nicht starten durfte. Insgesamt also ein sehr positiver Abschluss der Saison und ein Wochenende, das viel Motivation für das nächste Jahr gibt.
06.10.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Europameisterschaft Italien
Am Samstag stand der letzte Europameisterschaftslauf der Saison in Italien auf dem Programm. Schon bei der Sektionsbesichtigung und im Warm-up am Vortag war klar: Dieser Wettbewerb würde eine echte Herausforderung werden. Nasse, rutschige Steine, matschige Hänge und runde Felsen machten die Sektionen extrem anspruchsvoll und sorgten dafür, dass jederzeit schnell ein Fuß passieren konnte. Entsprechend ging ich mit Respekt, aber auch voller Motivation in den Wettkampf. Ich startete relativ weit hinten im Feld, was mir sehr entgegenkam. So konnte ich einige Fahrer vor mir beobachten und anschließend mit einem guten Rhythmus in meine Runde gehen. Nach den Erfahrungen bei der Weltmeisterschaft hatte ich außerdem das Gefühl, mit der Zeitregelung viel besser umgehen zu können – hier standen sogar noch mehr Sekunden pro Sektion zur Verfügung, sodass ich ohne Stress fahren konnte. Der Auftakt verlief optimal: Schon die erste Sektion konnte ich mit einer Null beenden. Auch in den folgenden Sektionen gelang es mir, die schwierigen Bedingungen zu meistern – mal mit einem Fuß hier und da, aber insgesamt sehr kontrolliert und konzentriert. Lediglich in der Mitte der Runde musste ich mir eine Fünf notieren lassen. Wichtig war jedoch, dass ich mich davon nicht aus der Ruhe bringen ließ. Ich fand schnell wieder meinen Rhythmus und beendete die erste Runde mit einer insgesamt starken Leistung. Nach der Pflichtpause startete ich erholt in die zweite Runde. Der Einstieg gelang erneut mit einer Null, und ich konnte sofort an die gute Leistung anknüpfen. Diese Runde lief sogar noch besser als die erste: Zwar gab es auch hier einzelne heikle Situationen, doch ich konnte mich jedes Mal zurück kämpfen und größere Fehler vermeiden. Besonders erfreulich: Ich blieb komplett ohne Fünfer. Am Ende stand für mich ein hervorragender 5. Platz in der Gesamtwertung – mein bislang bestes Ergebnis bei einer Europameisterschaft. Angesichts der extrem schwierigen und rutschigen Bedingungen war das ein sehr gutes Resultat. Nach dem starken Ergebnis vom Samstag startete ich mit viel Selbstvertrauen in den zweiten Wettkampftag. Mein Motorrad war perfekt vorbereitet, das Warm-up lief hervorragend, und ich fühlte mich bereit, wieder ganz vorne anzugreifen. Der Start in die erste Runde verlief optimal: Schon die erste Sektion konnte ich mit einer Null beenden, und auch die folgenden Hindernisse meisterte ich souverän. Besonders hilfreich war, dass ich gemeinsam mit den besten Fahrern meiner Spur unterwegs war und mir bei schwierigen Passagen wertvolle Linien abschauen konnte. Mit Ruhe und Präzision setzte ich das Gelernte um – und stand nach der ersten Runde überraschend auf dem zweiten Platz. Der Abstand zum Dritten und Vierten war zwar minimal, doch die Ausgangslage war hervorragend. Nach der Pflichtpause ging es in die zweite Runde. Die Bedingungen hatten sich allerdings deutlich verändert: Nach starkem Regen und anschließendem Abtrocknen wurden die Steine und Hänge extrem rutschig – noch schwieriger als am Vortag. Trotz der erschwerten Umstände startete ich gut in die Runde, doch gegen Ende schlichen sich einige vermeidbare Fehler ein. Es waren keine groben Fünfer, sondern eher ärgerliche Dreier an Stellen, die eigentlich lösbar gewesen wären. Am Ende fehlten mir nur zwei Füße zum Podium – unglaublich knapp verpasste ich Rang drei und wurde Vierter. Natürlich ist es ein bisschen bitter, so nah am Podium zu scheitern, doch gleichzeitig überwiegt das Positive.
17.09.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Trial WM in England
Am Samstag stand für mich der erste Wettkampftag meiner diesjährigen Weltmeisterschaft auf dem Programm – und gleichzeitig auch meine allererste WM im Ausland. Bereits am Freitag konnte ich im Training ein gutes Gefühl aufbauen, und auch am Renntag selbst passte alles: Das Wetter war hervorragend, die Stimmung großartig, und ich war voller Vorfreude. Als erster Starter meiner Spur war ich zunächst skeptisch, da ich keine Linien von anderen Fahrern abschauen konnte. Doch schnell stellte sich heraus, dass dies sogar ein Vorteil war. Durch den Regen an den Vortagen und das sonnige, trockene Wetter am Samstag hatten die Steine noch perfekten Grip, sodass ich in den frühen Sektionen sehr gute Bedingungen vorfand. So konnte ich die ersten drei Sektionen direkt mit Null absolvieren – ein großartiger Start. Die weiteren Sektionen waren ebenfalls gut fahrbar. Für eine Weltmeisterschaft wirkten sie insgesamt eher leicht, vermutlich, weil die Organisatoren ursprünglich mit nassen Bedingungen gerechnet hatten. Besonders spannend war die neue Regel: Pro Sektion standen nur 60 Sekunden zur Verfügung. Für viele Fahrer war das eine Herausforderung, für mich hingegen eher ein Vorteil, da mir schnelles Fahren liegt. Nach der ersten Runde, die bei der WM bereits als eigenes Rennen gewertet wird, landete ich auf einem starken 14. Platz. Damit hatte ich mein Ziel – ein Top-15-Ergebnis – direkt erreicht. In Race 2, also der zweiten Runde, starteten alle Fahrer wieder bei Null. Auch hier kam ich zunächst hervorragend in den Lauf und konnte mich konstant vorne halten. Bis zur 7. Sektion lief alles perfekt, dann jedoch passierte mir an einer vergleichsweise leichten Stelle eine unglückliche Fünf. Wichtig war, danach wieder die Ruhe zu finden – und das gelang mir. Die folgenden Sektionen konnte ich fast ausschließlich mit Null bewältigen, lediglich in Sektion 11, der wohl schwierigsten des Tages, musste ich eine Drei in Kauf nehmen. Mit insgesamt nur 8 Füßen in 12 Sektionen beendete ich die zweite Runde sehr stark und erreichte den 13. Platz. Besonders erfreulich: Aufgrund der insgesamt eher leichten Sektionen lagen die Ergebnisse extrem eng beieinander, jeder Fuß machte den Unterschied. Für mich war es daher umso schöner, bei meiner ersten WM direkt zu punkten und wichtige Weltmeisterschaftspunkte mitzunehmen. Nach dem erfolgreichen Auftakt am Samstag ging ich mit viel Motivation und Freude in den zweiten Wettkampftag. Das Wetter zeigte sich erneut von seiner besten Seite, und die Vorfreude auf die neuen Sektionen war groß. Anders als am Vortag konnte ich sie mir im Vorfeld nicht anschauen, da nahezu alle komplett umgebaut und deutlich schwieriger gestaltet wurden. Nur zwei Sektionen erinnerten noch an den Samstag – der Rest war technisch anspruchsvoller, mit größeren Stufen und komplexeren Passagen. Für mich war das eine willkommene Herausforderung, nachdem es am Vortag insgesamt recht leicht gewesen war. In der ersten Runde lief es entsprechend gut. Zwar unterliefen mir hier und da kleine Fehler, doch insgesamt konnte ich viele starke Sektionen zeigen und konstant punkten. Das spiegelte sich auch im Ergebnis wider: Nach Race 1 lag ich auf einem hervorragenden 12. Platz – schon ein Stück besser als am Samstag und ein sehr starkes Zwischenergebnis. In Race 2 startete ich dann besonders stark. Sektionen, die mir in der ersten Runde noch Probleme bereitet hatten, konnte ich nun fehlerfrei mit Null absolvieren. Bis zur siebten Sektion lag ich sogar in den Top Ten und war auf Kurs zu einem echten Spitzenresultat. Leider kam dann der Wendepunkt: In der achten Sektion stürzte ich unglücklich und zog mir eine schmerzhafte Prellung am Oberschenkel zu. Aufgrund der strengen Zeitvorgabe von 1 Stunde 45 Minuten pro Runde blieb keine Möglichkeit für eine längere Pause, sodass ich angeschlagen weiterfahren musste. In den verbleibenden Sektionen war ich dadurch stark eingeschränkt und konnte nur noch eine mit einer Drei beenden, während die restlichen jeweils mit einer Fünf notiert wurden. Am Ende bedeutete das im zweiten Rennen den 18. Platz. In der Tageswertung konnte ich mich dennoch auf Platz 15 behaupten – und damit erneut wichtige WM-Punkte sammeln. Auch wenn der Sturz den erhofften Top-Ten-Erfolg verhindert hat, bin ich mit meiner Leistung insgesamt sehr zufrieden. Bis zu diesem Moment war es ein extrem starkes Rennen.
10.09.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
JDM Großheubach
Der erste Tag der Jugend-DM begann unter besten Bedingungen: strahlendes Wetter, gute Stimmung und ein starkes Gefühl schon beim Aufwärmen. Mein Ziel war von Anfang an klar – ich wollte aufs Podium fahren – und entsprechend motiviert bin ich in den Wettkampf gestartet. Der Auftakt verlief sehr vielversprechend. Die ersten beiden Sektionen, die wirklich anspruchsvoll waren, konnte ich jeweils mit einer Null beenden. Auch danach blieb der Rhythmus gut: Zwar passierten hier und da kleine Fehler, doch insgesamt lief die erste Runde sehr solide. In der zweiten Runde setzte sich das Bild fort – mit konstant guten Leistungen. Lediglich eine sehr ärgerliche Aktion kostete mich kurzzeitig Nerven. Nach einer kurzen Pause zum Durchatmen konnte ich mich jedoch wieder fangen und den Lauf stabil fortsetzen. Vor der letzten Runde lag ich sogar auf dem dritten Platz – genau dort, wo ich hinwollte. Allerdings hatte ich mir bis dahin recht viel Zeit gelassen, was sich am Ende als entscheidender Fehler herausstellte. Während die meisten Fahrer bereits fertig waren, musste ich noch drei Sektionen fahren – und genau in diesem Moment begann es zu regnen. Die erste Sektion im Regen konnte ich noch stark mit einer Null absolvieren. Doch in den letzten beiden warteten große Stufen, die bei den nassen Bedingungen extrem rutschig wurden. Beide musste ich mit einer Fünf beenden. Damit fiel ich trotz einer insgesamt sehr guten Leistung am Ende noch auf den 5. Platz zurück. Das Ergebnis war ärgerlich, da ich sicher war, dass ein Podium möglich gewesen wäre – die letzten beiden Sektionen hätte ich bei trockenen Bedingungen mit hoher Wahrscheinlichkeit sauber geschafft. Positiv nehme ich jedoch mit, dass ich über weite Strecken stark gefahren bin, mich technisch auf die hohen Stufen gut einstellen konnte und auch mental nach Rückschlägen wieder ins Rennen gefunden habe. Der zweite Wettkampftag der Jugend-DM begann ähnlich wie der Samstag: bestes Wetter, eine klare Einstellung, aufs Podium zu fahren, und ein sehr guter Start in die ersten Sektionen. Von Beginn an konnte ich mich vorne einreihen und legte stark los – allerdings waren auch die anderen Fahrer an diesem Tag sehr stark unterwegs. Bis zur vierten Sektion lief alles rund, doch dort musste ich mir leider eine Fünf eintragen lassen. Danach konnte ich mich jedoch wieder fangen, ins Rennen zurückkommen und weiter konstant gute Leistungen zeigen. Besonders gefallen hat mir, dass die Sektionen an diesem Tag komplett anders gestellt waren: neben vielen hohen Stufen auch technische Mehrfachstufen und enge Passagen, die viel Präzision erforderten. Die zweite Runde verlief insgesamt sehr stark, ebenso die dritte – doch beide Male bereitete mir Sektion 4 erneut Probleme. Insgesamt kassierte ich dort gleich drei Fünfen, was mich am Ende sehr viele Punkte kostete. Unter normalen Umständen hätte ich diese Fehler vielleicht noch ausgleichen können, doch da die Sektionen insgesamt etwas leichter waren und das Wetter konstant gut blieb, setzten die Spitzenfahrer sehr wenige Füße. Damit war jeder Patzer besonders teuer. So reichte es trotz einer insgesamt starken und konstanten Leistung am Ende „nur“ zum 5. Platz – wieder sehr knapp hinter den vorderen Rängen. Auch wenn es schade ist, dass ausgerechnet eine einzige Sektion so viel entschieden hat, kann ich mit meinem Fahren sehr zufrieden sein. Die Konstanz über fast alle Sektionen und die Sicherheit auf den großen wie auch technischen Hindernissen geben mir viel Zuversicht für die nächsten Rennen.
02.09.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Trial-EM in Tschechien
Am vergangenen Samstag stand für mich der nächste Lauf der Trial-Europameisterschaft in Tschechien auf dem Programm. Schon beim Besichtigen der Sektionen wurde schnell klar, dass es diesmal ein ganz anderer Charakter wird als zuletzt in Schweden. Anstelle großer Stufen warteten viele kleinere Hindernisse, kombiniert mit schwierigen Anfahrten und extrem steinigen Passagen. Solche Bedingungen liegen mir grundsätzlich und auch das Warm-up verlief zunächst vielversprechend. Der Start in die erste Runde war dann jedoch schwieriger als gedacht. Die Sektionen stellten sich als sehr anspruchsvoll heraus – weniger wegen der Höhe der Stufen, sondern vor allem durch die Anfahrten über die Steinfelder. So sammelte ich zahlreiche Dreier, kam zwar meist durch, aber selten so sauber, wie ich es mir vorgenommen hatte. In der Pause zwischen den Runden konnte ich mich neu sortieren und mit frischem Fokus in die zweite Runde starten. Das hat sich deutlich bemerkbar gemacht: Ich fuhr stabiler, blieb ohne Fünfer und konnte mehrere Sektionen klarer meistern. Auch wenn immer noch einige Dreier dabei waren, war es insgesamt eine spürbare Steigerung im Vergleich zur ersten Runde. Am Ende bedeutete das für mich einen soliden 9. Platz in der Gesamtwertung. Auch wenn ich mir persönlich noch etwas mehr erhofft hatte. Am Sonntag stand für mich der zweite Wettkampftag in Tschechien an. Nach dem eher durchwachsenen Ergebnis vom Samstag war mir klar, dass ich etwas finden musste, um in diesem Gelände so zu fahren, wie ich es eigentlich kann. In der ersten Runde habe ich versucht, mit etwas mehr Druck an die Sache heranzugehen. Das hat allerdings nur teilweise funktioniert: Direkt zu Beginn unterliefen mir ein paar unnötige Fehler, danach wurde es wieder stabiler, aber insgesamt lief die Runde ähnlich wie am Vortag. Positiv war jedoch, dass ich in der Mitte der Runde auch richtig gute Sektionen hatte – mit Einern, Zweiern und sogar Nullern, die mir ein Stück nach vorne geholfen haben. Zufrieden war ich damit trotzdem nicht ganz. In der Pause haben wir dann umgedacht: weniger verkrampft, mehr mit Spaß und Lockerheit fahren, ohne dabei den nötigen Fokus zu verlieren. Diese Einstellung hat sich sofort ausgezahlt. In der zweiten Runde lief es für mich nahezu perfekt – ich konnte viele Nuller und Einer fahren, hatte nur wenige Zweier und Dreier und blieb fast fehlerfrei. Am Ende standen lediglich 18 Füße in 12 Sektionen auf dem Zettel, eine wirklich starke Runde, die mir viel Selbstvertrauen gegeben hat. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Mit dieser Leistung belegte ich am Sonntag den 7. Platz und der Abstand zum Fünften war am Ende nur noch sehr gering.
02.09.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Trial EM in Schweden
Am vergangenen Wochenende durfte ich bei der Trial Europa Meisterschaft in Schweden antreten. Bereits am Vortag, während der Sektionsbesichtigung, herrschte sehr schlechtes Wetter – starker Regen machte die ohnehin schon extrem anspruchsvollen Sektionen zu den schwersten, die ich bisher in einem Wettkampf gesehen habe. Am eigentlichen Wettkampftag war das Wetter zum Glück deutlich besser, jedoch blieben die Bedingungen aufgrund der riesigen, nassen Felsplatten und der rutschigen Wurzeln extrem schwierig. Trotz dieser Herausforderung ging ich nach dem Warm-up mit einer positiven Einstellung an den Start. Leider begann der Wettkampf für mich mit einer ärgerlichen 5 in einer eigentlich machbaren Sektion. Es folgten sehr schwere Passagen, die besonders mit der 125ccm-Maschine kaum zu bewältigen waren, sodass ich zunächst weitere 5er einstecken musste. In Sektion 5 gelang mir jedoch eine starke 2 – meine bis dahin beste Leistung. Anschließend konnte ich noch einige 3er fahren, musste aber auch weitere knappe 5er hinnehmen. In der 12. Sektion erreichte ich noch eine sehr gute 1 und beendete damit die erste Runde. Diese erste Runde war mental extrem fordernd, da viele meiner Fehler nur sehr knapp zustande kamen. Die zweite Runde lief ähnlich, jedoch war der Untergrund durch die zahlreichen Fahrer noch rutschiger geworden. Entsprechend häuften sich die 5er, allerdings konnte ich auch eine fehlerfreie 0 verbuchen. Am Ende belegte ich Platz 10 – ein Ergebnis, mit dem ich persönlich nicht ganz zufrieden bin, das mir aber wertvolle Erfahrungen gebracht hat. Die extremen Bedingungen haben mir deutlich gezeigt, woran ich noch arbeiten muss, um mich bei solchen Herausforderungen besser durchsetzen zu können. Am zweiten Wettkampftag gab es einige Veränderungen in den Sektionen. Manche wurden im Vergleich zum Vortag etwas entschärft, während andere komplett neu und noch schwieriger gestaltet waren. Insgesamt wartete erneut eine große technische Herausforderung auf uns Fahrer. Ich konnte an diesem Tag grundsätzlich sehr gut fahren und fühlte mich auf dem Motorrad wohl. Dennoch scheiterte ich in vielen Sektionen an einer einzigen kritischen Stelle – was oft den Unterschied zwischen einer guten Wertung und einer 5 ausmachte. Die erste Runde war insgesamt solide. Ich konnte mehrere Sektionen gut bewältigen und meine Leistung im Vergleich zum Vortag steigern. Der Start in die zweite Runde verlief jedoch alles andere als optimal: Bis zur 7. Sektion sammelte ich ausschließlich 5er, was mental extrem fordernd war. Danach gelang es mir jedoch, mich wieder zu fokussieren und die restlichen Sektionen sehr stark zu fahren. Trotz des schwierigen Starts in Runde zwei konnte ich das Rennen mit einem positiven Gefühl beenden
18.08.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Deutsche Meisterschaft in Frammersbach
Am Samstag, den 28. Juni, ging es für mich zum dritten Lauf der Deutschen Meisterschaft – diesmal in Frammersbach, bei erneut sommerlichen Temperaturen. Das Gelände war mir bislang unbekannt, wirkte aber auf Anhieb vertrauter als die vorherigen künstlichen Parcours. Die Sektionen zogen sich über einen natürlichen Hang, gespickt mit großen Steinen, und wirkten auf mich von Beginn an sehr fahrbar – eine Umgebung, die mir persönlich sehr liegt. Bereits beim Anschauen der Sektionen am Vortag hatte ich ein gutes Gefühl. Ich war bestens vorbereitet, körperlich fit und mental absolut fokussiert. Auch dieses Mal galt es, drei Runden mit jeweils zehn Sektionen zu bewältigen – ein Format, das mir mittlerweile sehr gut liegt. Die erste Runde verlief nahezu perfekt: Ich fuhr sauber, sicher und konzentriert – und konnte den gesamten Durchgang ohne eine einzige Fünf absolvieren. Das war ein echtes Highlight und bestätigte meinen positiven Eindruck vom Gelände sowie meine starke Tagesform. Ich war zu diesem Zeitpunkt sehr zufrieden und motiviert für mehr. Doch in der zweiten Runde kam es zu einem unerwarteten Einbruch. Trotz der bekannten Sektionen und guter Voraussetzungen gelangen mir mehrere Passagen nicht wie geplant. Ich setzte viele unnötige Füße, hatte Probleme mit Hindernissen, die ich eigentlich sicher beherrsche, und kam aus dem Rhythmus. Es war ein frustrierendes Gefühl, weil ich wusste, dass ich es besser kann – aber in diesem Moment nicht auf mein Niveau zugreifen konnte. In der dritten Runde gelang es mir zumindest, wieder etwas zu stabilisieren und mich zurück ins Rennen zu kämpfen. Leider konnte ich den Rückstand aus der zweiten Runde nicht vollständig wettmachen. Am Ende stand ein 10. Platz zu Buche – ein Ergebnis, das nicht mein eigentliches Potenzial widerspiegelt, aber angesichts des Zwischenfalls in Runde zwei noch im Rahmen liegt. Wie schon in den vorherigen Läufen war das Fahrerfeld erneut extrem eng. Ein paar Strafpunkte weniger hätten mehrere Plätze weiter nach vorn bedeutet. Auch wenn das Ergebnis enttäuschend war, nehme ich wertvolle Erkenntnisse aus diesem Tag mit – vor allem in Sachen mentaler Stabilität und Konstanz über alle drei Runden hinweg.
Am Sonntag, den 29. Juni, fand der vierte Lauf der Deutschen Meisterschaft statt – ebenfalls in Frammersbach, bei erneut hohen Temperaturen und drei Runden à zehn Sektionen. Im Vergleich zum Vortag wurde das Gelände deutlich verändert: Viele neue Sektionen sorgten für frischen Input und boten spannende, teils technisch sehr anspruchsvolle Herausforderungen. Ich war trotz der leichten Frustration vom Samstag hochmotiviert und mental absolut bereit, einen Schritt nach vorn zu machen – und das zeigte sich von Beginn an. Die erste Runde war eine meiner stärksten der bisherigen Saison: Ich fuhr konzentriert, fokussiert und nahezu fehlerfrei. Bis zur Hälfte der zweiten Runde lag ich punktgleich mit dem Drittplatzierten, was meine fahrerische Leistung und mein Potenzial klar unterstrich. Ich fühlte mich im Flow, hatte Spaß und konnte meine Linien sauber und souverän umsetzen. Doch plötzlich kam es zu einem unerwarteten Einbruch. In der zweiten Runde lief kaum noch etwas wie geplant. Ich sammelte innerhalb kürzester Zeit deutlich mehr Strafpunkte als zuvor – von nur zwölf Punkten in Runde eins auf über 30 Punkte in Runde zwei. Es war ein Moment, der mich hart getroffen hat. Ich musste mir eine kurze mentale Pause nehmen, um mich wieder zu sammeln, denn ich war selbst überrascht, wie schnell dieser Absturz kam. In der dritten Runde gelang es mir, mich wieder zu fangen. Ich fand zurück zu meinem Rhythmus, gewann mein Selbstvertrauen zurück und konnte mit einer soliden Leistung ein kleines Comeback starten. Obwohl der Rückstand groß war – zwischenzeitlich lag ich nur auf Platz 14 – konnte ich mich am Ende noch auf Platz 9 vorarbeiten. Das Rennen hat mir erneut wichtige Erkenntnisse geliefert – vor allem in puncto mentaler Konstanz und wie schnell sich Dynamiken im Trialsport drehen können. Trotzdem bin ich stolz, dass ich nach dem Rückschlag nicht aufgegeben habe und nochmals angreifen konnte. Ich nehme viele wertvolle Erfahrungen mit und arbeite intensiv daran, beim nächsten Lauf über alle drei Runden hinweg konstant auf Top-Niveau zu fahren.
01.07.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Erster Lauf zur Deutschen Meisterschaft
Am Samstag, den 14. Juni, stand der erste Lauf der Deutschen Meisterschaft 2025 auf dem Programm – bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad. Trotz der Hitze ging ich hochmotiviert an den Start. Es war mein erstes Rennen nach der Europameisterschaft, und ich konnte diesmal wieder auf meiner gewohnten 300ccm-Maschine antreten – ein klarer Vorteil, denn seither stand ich wieder täglich auf den Rasten und fühlte mich rundum fit. Ein freies Training am Vortag gab es diesmal nicht, was aber kein Problem darstellte. Das Warmfahren vor dem Rennen lief perfekt, sowohl körperlich als auch mental war ich optimal vorbereitet. Ich wusste, dass die Konkurrenz stark ist – vor allem, weil ich seit der EM nun dauerhaft in der zweithöchsten Spur unterwegs bin. Das machte mir aber keine Sorgen, sondern motivierte mich, mein Bestes zu geben. In der ersten Runde unterliefen mir ein, zwei kleine Fehler. Vor allem die Höhe der Hindernisse – große Steine, Baumstämme, Betonblöcke und sogar Container – forderten mich erneut heraus. Das Gelände war komplett künstlich aufgebaut und für mich völlig neu. Trotzdem zeigte sich: Das intensive Training der letzten Wochen zahlte sich aus. Im Vergleich zur EM konnte ich die hohen Stufen und großen Hindernisse schon deutlich besser bewältigen. Ich kam insgesamt mit sehr wenigen Fünfern durch den Parcours – gerade im Hinblick auf das anspruchsvolle Gelände war das ein klarer Fortschritt. Besonders stark lief es in den letzten beiden Runden: Dort konnte ich mein volles Potenzial abrufen, souverän fahren und viele gute Punkte sammeln. Hätte ich in der ersten Runde bereits dieses Niveau erreicht, wäre sogar eine Platzierung deutlich weiter vorne möglich gewesen. Am Ende stand ein Platz in den Top 10 – mit dem ich durchaus zufrieden bin. Gleichzeitig weiß ich, dass noch mehr drin ist, wenn ich von Anfang an konstant fahre. Für den zweiten Tag nehme ich mir genau das vor: Direkt angreifen und von der ersten Runde an das Maximum rausholen.
Am Sonntag, den 15. Juni, fand der zweite Lauf der Deutschen Meisterschaft statt – erneut bei hochsommerlichen Temperaturen und unter anspruchsvollen Bedingungen. Wie schon am Vortag wurden drei Runden mit jeweils zehn Sektionen gefahren, ein Modus, der mir persönlich sehr entgegenkommt. Im Vergleich zum Samstag wurden die meisten Sektionen jedoch ausgetauscht: Lediglich vier Abschnitte blieben gleich, die übrigen sechs waren komplett neu gestaltet. Diese Abwechslung begrüßte ich sehr – ich hatte große Lust auf neue Herausforderungen. Die Sektionen machten schon beim Anschauen einen spannenden Eindruck und bestätigten das auch im Wettkampf: technisch fordernd, kreativ aufgebaut und insgesamt etwas anspruchsvoller als am Vortag. Dennoch fühlte ich mich sowohl körperlich als auch mental gut vorbereitet und ging mit viel Motivation an den Start. Wie schon beim ersten Lauf war die erste Runde mein schwächster Durchgang: Zwei ärgerliche Fehler führten dazu, dass ich dort 17 Strafpunkte sammeln musste. In den beiden folgenden Runden konnte ich jedoch deutlich zulegen – mit jeweils nur sechs Punkten pro Runde fuhr ich eine sehr starke zweite Rennhälfte. Besonders zufrieden war ich mit der Konstanz und meiner Linie in den schwierigen neuen Sektionen. Am Ende reichte es für den 8. Platz – eine Verbesserung gegenüber dem Vortag und ein klarer Schritt in die richtige Richtung. Wäre mir die erste Runde ebenso sauber gelungen wie die beiden anderen, hätte ich mit meinen Leistungen sogar in die Top 4 fahren können. Dieses Potenzial nehme ich definitiv als Motivation für die nächsten Läufe mit. Insgesamt war es ein erfolgreiches Wochenende: Ich konnte wichtige Erfahrungen sammeln, habe mich fahrerisch weiterentwickelt und fühle mich körperlich topfit – keine Krämpfe, keine Beschwerden, volle Konzentration. Jetzt gilt es, diesen Aufwärtstrend mitzunehmen und beim nächsten Rennen erneut anzugreifen.
01.07.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Europameisterschaft in La Bresse, Frankreich
Am Samstag, den 25. Mai, stand der erste Tag der Europameisterschaft im französischen La Bresse an. Bei sommerlich warmem Wetter ging es in anspruchsvolles Gelände mit beeindruckender Kulisse – und ebenso beeindruckenden Herausforderungen. Nach einer verletzungsbedingten Trainingspause war es für mich das erste internationale Rennen nach meinem Comeback. Zudem bedeutete der Wechsel von der gewohnten 300ccm-Maschine auf die vorgeschriebene 125ccm in meiner Klasse eine weitere Umstellung. Die Vorbereitung am Vortag lief dennoch gut – ich konnte mich bei der Besichtigung der Sektionen und beim lockeren Training wieder auf das Terrain einstellen und fand ein gutes Gefühl auf dem Bike. Trotz leichter Nervosität zu Beginn – es war nicht nur mein erstes EM-Rennen dieser Saison, sondern auch mein erster Start in dieser Spur – gelang mir ein solider Einstieg. Die erste Sektion war vergleichsweise moderat, was mir half, in den Flow zu kommen. Danach entwickelte sich der Tag positiv: Ich hatte viel Spaß auf dem Motorrad und konnte das Rennen genießen. Die größten Herausforderungen lagen definitiv in den enormen Stufen und riesigen Steinen, die in dieser Form neu für mich waren. Im vergangenen Jahr hatte ich verstärkt an meiner Technik gearbeitet – das zahlte sich zwar aus, doch das „grobe“ Gelände war Neuland und erforderte schnelle Anpassung. Positiv war, dass die Zeitlimits etwas gestrafft wurden, was mir als eher schnellem Fahrer jedoch zugutekam. Die erste Runde verlief noch etwas holprig, aber in der zweiten Runde konnte ich mich deutlich steigern. Viele Sektionen gelangen mir besser, ich zeigte einige starke Aktionen – auch wenn zwischendurch etwas Pech dabei war. Am Ende landete ich auf dem 14. Platz, in einem extrem engen Feld, bei dem ein einziger Fehler über mehrere Platzierungen entscheiden konnte.
Auch am Sonntag ging es bei strahlendem Wetter und inmitten der eindrucksvollen französischen Berglandschaft erneut an den Start. Nachdem ich mich bereits am Samstag Schritt für Schritt in den Wettkampf zurück gearbeitet hatte, konnte ich am Sonntag mit einem deutlich gefestigten Gefühl ins Rennen gehen. Das Aufwärmen verlief optimal – sowohl körperlich als auch mental war ich bereit. Die Sektionen blieben im Vergleich zum Vortag unverändert, was für mich ein klarer Vorteil war: Gleichbleibende Linien und Strukturen liegen mir besonders, da ich mich gut auf wiederkehrende Abläufe einstellen und diese gezielt verbessern kann. Die großen Stufen und massiven Steine, die mir bereits am Samstag einiges abverlangt hatten, stellten natürlich weiterhin eine Herausforderung dar. Aber ich konnte vieles vom Vortag mitnehmen, hatte die Linien im Kopf und kam besser zurecht. Besonders in der ersten Runde merkte ich, dass ich flüssiger und selbstbewusster unterwegs war. Das zeigte sich auch im Ergebnis: Ich fuhr insgesamt deutlich weniger Punkte als am Vortag – ein klarer Fortschritt. Zwar blieb ich in der Gesamtwertung erneut auf dem 14. Platz, doch diesmal war das Feld noch enger zusammengerückt. Ein einziger kleiner Fehler hätte erneut mehrere Plätze nach vorne bedeuten können – was die enorme Leistungsdichte auf diesem Niveau nochmals unterstreicht. Ich nehme viele neue Erfahrungen mit aus La Bresse, vor allem im Umgang mit großen Hindernissen unter Zeitdruck. Es war ein herausforderndes, aber motivierendes Wochenende, das mir gezeigt hat: Ich bin wieder da – und bereit für die nächsten Schritte.
01.07.2025 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Letzter Tag der Deutschen Jugendmeisterschaft
Am Sonntag, den 27.09.2024 und dem letzten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaft im Trialsport, erwarteten uns Bedingungen, die denen des Vortages ähnelten. Das Wetter war stabil, aber die Steine und Hänge blieben rutschig und forderten höchste Präzision. Die Sektionen waren größtenteils unverändert, wobei drei neue hinzugefügt und drei dafür entfernt wurden. Schon beim Warm-up merkte ich, dass heute wieder volle Konzentration gefragt war. Nach einem gründlichen Aufwärmen startete ich in die erste Sektion, die allerdings nicht ganz wie erhofft verlief. Doch in der zweiten Sektion konnte ich mich im Vergleich zum Vortag verbessern und fuhr deutlich sauberer. Die dritte Sektion hingegen erwies sich als besonders herausfordernd: Ein Fahrer vor mir hatte versehentlich einen großen Stein in die Sektion geworfen, was mitten in einem anspruchsvollen Hang meine Konzentration unterbrach. Dieser Fehler wurde mit zwei Fußabdrücken bestraft, was ärgerlich war, aber ich ließ mich nicht davon aus dem Konzept bringen und setzte meinen Lauf fokussiert fort. Zwischen den Sektionen nahm ich mir zwischendurch immer wieder kurze Momente, um tief durchzuatmen und meine Gedanken zu sammeln. Vor jeder neuen Sektion ging ich die Strecke im Kopf noch einmal durch und bereitete mich gedanklich darauf vor. Insgesamt lief alles recht gut und auch die Abstimmung mit meinem Minder war stark. Wir arbeiteten konzentriert zusammen und kamen gut im Flow voran. Dennoch gab es eine besonders anspruchsvolle Sektion, die mir Schwierigkeiten bereitete und in der ich leider eine „Fünf“ kassierte. Dieser Fehler war an diesem Tag besonders bitter, da meine Konkurrenten allesamt eine sehr starke Leistung zeigten. Die Punkte lagen eng beieinander, und der Druck wuchs. In der zweiten Runde musste ich eine nahezu perfekte Fahrt hinlegen, um die nötigen Punkte aufzuholen. Mein Minder und ich hielten die Kommunikation klar und unterstützend, und ich fühlte mich im Flow. Leider passierte mir jedoch in einer Sektion erneut ein Fehler, der eine weitere „Fünf“ zur Folge hatte. Dies kostete mich wertvolle Punkte und hinderte mich daran, auf den zweiten oder dritten Platz vorzurücken. Trotz der Enttäuschung zog ich den Lauf bis zum Ende durch und gab mein Bestes. Am Ende des Tages landete ich auf dem vierten Platz. Der erste Platz war an diesem Tag nahezu unerreichbar, da der Führende eine beeindruckende Leistung ablieferte. Ohne die beiden „Fünfen“ hätte ich sogar die Chance gehabt, ihn einzuholen, und ohne den letzten Fehler wäre der zweite oder dritte Platz leicht möglich gewesen. So ist das eben im Trialsport – kleine Fehler haben große Konsequenzen. In der Gesamtwertung erreichte ich am Ende den dritten Platz im Jugend-Trial-Cup. Auch wenn es nicht das erhoffte Ergebnis ist, bin ich dennoch zufrieden mit meiner Leistung und motiviert, weiter an meinen Fähigkeiten zu arbeiten.
04.11.2024 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Vorletzter Lauf der Jugend-Deutschen Meisterschaft
Am Samstag, den 26.10.2024 fand der vorletzte Lauf der Jugend-Deutschen Meisterschaft im Trialsport statt. Schon beim ersten Anblick des Geländes war mir klar, dass es mir wahrscheinlich nicht besonders liegen würde. Das Terrain war technisch anspruchsvoll, und meine Chancen auf den Meisterschaftstitel waren äußerst knapp. Mir war bewusst, dass ich beide Läufe gewinnen musste, um eine realistische Chance zu haben – es sei denn, meine Konkurrenten würden gravierende Fehler machen. Der Druck war also von Anfang an spürbar. Nach einem intensiven Warm-up fühlte ich mich bereit und fokussiert. Die erste Sektion schaute ich mir ganz genau an, beobachtete auch die ersten Fahrer in meiner Gruppe. Dann war ich an der Reihe. Leider lief der Einstieg alles andere als gut: Ich machte als fast einziger eine „Fünf“ und stürzte sogar relativ heftig. Obwohl ich zunächst enttäuscht war, ließ ich mich davon nicht zu stark beeinflussen und fuhr weiter. In der zweiten Sektion ereilte mich erneut das Pech. Eine weitere „Fünf“ kassierte ich durch das Abfahren eines Pfeils – ein ärgerlicher Fehler, der mich kurzzeitig auf den letzten Platz zurückwarf. Um meinen Fokus wiederzufinden, entschied ich mit Jan, meinem Minder, eine kurze Pause einzulegen. Drei Minuten Atmen, Abstand gewinnen und sammeln. Mit neuem Fokus ging es weiter in die dritte Sektion, die besonders anspruchsvoll war. Doch dieses Mal lief es besser: Ich fuhr sie fehlerfrei mit „null“ und war wieder im Rennen. Dadurch kehrte auch mein Selbstvertrauen zurück, und ich konnte mich wieder voll auf die nächsten Sektionen konzentrieren. Die restliche Runde fuhr ich ohne größere Flüchtigkeitsfehler – kein leichtes Unterfangen, denn die Sektionen waren ohnehin schon herausfordernd. Das Wetter war zwar gut, aber der Waldboden und die wenigen Steine waren rutschig, was die Kontrolle über das Bike erschwerte. Nach der ersten Runde stand ich auf dem vierten Platz. Eine deutliche Verbesserung, auch wenn die zehn Strafpunkte aus den ersten beiden Sektionen mich weiter zurückwarfen. Trotz des Rückschlags ließ ich mich nicht entmutigen und setzte den Lauf fort. In der zweiten Runde konnte ich weitere Punkte gutmachen und blieb mit Jan im Flow. Wir arbeiteten konzentriert zusammen, und mein Fahrstil war stabil. Am Ende reichte es knapp für den dritten Platz. Mein größter Konkurrent landete auf dem vierten, wodurch die Meisterschaft weiterhin offen bleibt. Die entscheidenden Punkte werden im morgigen Lauf vergeben – und ich bin bereit, noch einmal alles zu geben
04.11.2024 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Rheinland-Pfalz-Meisterschaft, 13.10.2024
Am 13.10.2024 fand der letzte Lauf der Rheinland-Pfalz Meisterschaft statt. Ich hatte nicht den größten Druck, da ich bisher sehr gut performt hatte, aber ich wollte natürlich trotzdem das bestmögliche Ergebnis rausholen. An dem Tag war sogar das Team vom SWR da. Sie hatten mir gesagt, dass Sie mir ein bisschen hinterher gehen wollen filmen wollen und auch Interviews machen wollen. Aber davon hab ich mir keinen großen Druck machen lassen und bin gefahren wie immer. Der Start war sehr rutschig. Vor allem in der ersten Runde, wo ich auch leider eine fünf liegen lassen habe, darüber bin ich aber nicht zu sauer, weil das wirklich eine sehr fiese Stelle war. In der zweiten und dritten Runde lief es aber nahezu perfekt. Ich habe nur in der Sektion, an der ich vorher die fünf hatte, einmal drei und einmal zwei Füße gesetzt und sonst nur nuller gefahren Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ich wurde Erster und habe damit den Rheinland-Pfalz Cup gewonnen.
22.10.2024 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
JDM am 06.10.2024
Am 06.10.24 fand der zweite Lauf zur JDM statt. Heute lief es echt super! Ich bin weit hinten gestartet, dadurch hatten wir die Taktik komplett umgestellt. Der Plan war, direkt Druck auf den gestrigen Erstplatzierten zu machen – und das lag mir richtig gut! Ich weiß einfach, wie ich mit Druck umgehen kann, und das hat mir total in die Karten gespielt. Der Fahrer vor mir hat das gespürt, und ich wusste, dass ich mit genau diesem Druck locker klarkomme. Der Tag lief auch insgesamt viel besser als gestern. Ich hatte genügend Zeit und habe mich gut vorbereitet, inklusive einem gründlichen Warm-up. In der ersten Runde bin ich direkt ziemlich stark gefahren und hab nur zwei Füße gesetzt – das war ein richtig guter Start. Die Absprache mit meinem Betreuer hat auch perfekt gepasst, wir waren voll auf einer Wellenlänge. In der zweiten Runde gab es zwei kleine Ausrutscher, aber nichts Wildes. Ich hab das schnell wieder gutgemacht und am Ende wieder nur zwei Füße gesetzt. Damit war ich gut dabei. In der dritten und letzten Runde habe ich dann nochmal alles rausgeholt. Volle Konzentration, kein Fehler, und obwohl ein paar Sektionen durch heruntergerollte Steine richtig fies geworden sind, habe ich eine Nullerrunde hingelegt. Das hat mir den ersten Platz gesichert – mega! Ich bin super happy mit dem Ergebnis und konzentriere mich jetzt auf die letzten zwei Läufe. Der Sieg in meiner Klasse ist auf jeden Fall noch drin!
09.10.2024 – Text: Lennox Schlosser / Bild: Trialsport-Magazin
JDM am 05.10.2024
Am 05.10.2024 fand der erste lauf zur JDM statt. Zu Beginn war ich als erster Fahrer meiner Gruppe unterwegs. Der Start verlief nicht optimal, da wir einige Schwierigkeiten beim Warm-up hatten. Da ich als Erster gestartet bin, hatten wir eine etwas andere Herangehensweise und versuchten, vorneweg zu fahren, sodass niemand meine Spuren nutzen konnte. Das Gelände bestand aus reiner Natur, was eigentlich gut für mich ist. Allerdings unterlief mir in der ersten Runde direkt ein Fehler, der mich zurückwarf. In der ersten Runde kassierte ich eine Fünf, was mich direkt weit nach hinten geschleudert hat. Kurz danach kam noch eine ärgerliche Drei hinzu, da ich gedanklich nicht ganz im Hier und Jetzt war, sondern schon eine Stufe weiter. Das Niveau war recht niedrig für eine Jugendmeisterschaft, aber trotzdem musste man konzentriert bleiben, da Fehler nicht verziehen wurden. Leider habe ich mir in der ersten Runde zu viel erlaubt. In der zweiten Runde konnte ich mich verbessern und belegte den fünften Platz. Bis auf eine weitere Fünf wegen Zeitüberschreitung lief es auch ziemlich gut. In der dritten Runde habe ich noch einmal eine saubere Runde hingelegt und lediglich sechs Fehlerpunkte gesammelt. Am Ende bin ich auf dem dritten Platz gelandet. Insgesamt bin ich zufrieden, auch wenn ich denke, dass der zweite Platz durchaus drin gewesen wäre.
09.10.2024 – Text: Lennox Schlosser / Bild: Trialsport-Magazin
9. und letzter Lauf der Deutschen Meisterschaft
Am zweiten Tag, den 29.09.2024 fand der 9. und letzte lauf der Deutschen Meisterschaft statt. Das wetter zeigte sich von seiner besten Seite – sonnig und trocken, was ganz andere Voraussetzungen als am Vortag schuf. Es war von Anfang an klar, dass unter diesen Bedingungen alle Fahrer noch präziser und sauberer fahren würden, da das schöne Wetter höhere Leistungen ermöglichte. Für den Tag wurden drei neue Sektionen hinzugefügt, und drei weitere Sektionen verändert, was die Strecke insgesamt anspruchsvoller machte. Ich konnte diese Herausforderung gut annehmen und startete stark in die erste Runde. Mit nur fünf Füßen beendete ich diese, was meine bisher beste Runde im gesamten Wettkampf darstellte. Am Vortag hatte ich in meiner besten Runde noch 11 Füße gesetzt, also war ich auf einem sehr guten Weg. Doch dann kam die vorletzte Sektion. Dort passierte mir ein entscheidender Fehler: Mein Hinterrad blieb in einem Stein hängen, und ich stürzte den Berg hinunter. Diese 5 Füße kosteten mich wertvolle Punkte und warfen mich auf den vierten Platz zurück. Ein Rückschlag, aber ich ließ mich nicht entmutigen und blieb fokussiert. In der zweiten Runde konnte ich meine Leistung wieder steigern. Ich fuhr hochkonzentriert und setzte nur vier Füße in dieser Runde – eine sehr starke Leistung, die mir ermöglichte, den Abstand nach vorne zu verringern. Am Ende fehlten mir jedoch leider zwei Füße zum zweiten Platz, und so landete ich auf dem dritten Platz. Trotzdem bin ich zufrieden mit meiner Gesamtleistung
02.10.2024 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
8. Lauf der Deutschen Meisterschaft
Am vergangenen Wochenende fanden die Läufe 8 und 9 der Deutschen Meisterschaft im Trial statt und es war eine echte Herausforderung für alle Teilnehmer. Das Wetter spielte eine große Rolle, denn der Tag begann schon mit schwierigen Bedingungen. Der Boden war von Anfang an rutschig, was die Fahrtechnik auf eine harte Probe stellte. Doch gegen Mittag setzte dann auch noch Regen ein, was das Ganze noch anspruchsvoller machte. Jede Sektion wurde zu einer neuen Herausforderung und man durfte sich absolut keine Fehler erlauben. Die Punkte lagen eng beieinander und jeder Fuß konnte entscheidend sein. Die Strecke bestand aus zwei Runden mit jeweils 15 Sektionen. Das war neu für mich, da ich normalerweiße immer drei Runden fahre. In der ersten Runde lief es für mich schon gut. Ich fand schnell meinen Rhythmus und konnte mich trotz der widrigen Bedingungen behaupten. Aber es war klar: In der zweiten Runde musste ich noch besser fahren, um eine Chance auf einen Podestplatz zu haben. Als ich dann in der zweiten Runde Sektion 11 erreichte, wurde mir bewusst, wie knapp es war. Der Fahrer auf dem zweiten Platz war bereits fertig, und ich wusste, dass ich mir keine Fehler mehr erlauben durfte. Um ihn noch zu schlagen, durfte ich in den letzten Sektionen höchstens fünf Füße setzen – was im Trial eine echte Herausforderung ist. Es war ein Moment voller Anspannung und Konzentration. Mit jeder Sektion wuchs der Druck, aber auch mein Fokus. Ich konnte die schwierigen Passagen sauber durchfahren und behielt die Nerven. Am Ende gelang es mir, genau das umzusetzen, was ich mir vorgenommen hatte: Ich blieb innerhalb der erlaubten Fehlergrenze und schaffte es ins Ziel, ohne meinen Vorsprung zu verspielen.und habe somit gewonnen
02.10.2024 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Westdeutscher Trialpokal, 22.09.2024
Am 22.09.2024 fand der letzte Lauf des Westdeutschen Trial Pokals statt Es war ein intensiver Wettbewerb mit vier Runden und das Wetter hat auch perfekt mitgespielt – sonnig und angenehm. Die erste Runde war noch ziemlich rutschig, da der Boden teilweise nass war. Dadurch habe ich leider 5 Füße gesammelt. In der zweiten Runde lief es nicht so gut, ich habe 7 Füße bekommen, da ich mich nicht so fit gefühlt habe). Zum Glück konnte ich mich ab der dritten Runde deutlich steigern. Mit nur 2 Füßen in der vierten Runde habe ich ebenso 4 Füße gesetzt. Insgesamt hat es dann gereicht, um den Sieg und damit auch den Pokal zu holen. Ich freue mich sehr über den Erfolg und bin gespannt auf die nächsten Wettkämpfe.
25.09.2024 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Westdeutscher Trial Pokal, MSC Leopoldshöhe, 15.09.2024
Am 15.09.2024 fand der vorletzte Lauf des Westdeutschen Trial Pokals statt. Die Wetterverhältnisse waren perfekt – schönes und griffiges Wetter. Nachdem ich mich gut mit meiner Routine aufgewärmt hatte, konnte es auch schon losgehen. Zwei Sektionen wurden komplett neu hinzugefügt, zwei wurden rückwärts gefahren und zwei herausgenommen. Erstaunlicherweise war die erste Runde an diesem Tag die beste, mit nur zwei Füßen. Auch in der zweiten Runde lief es gut, doch in der dritten Runde trat plötzlich ein Problem auf. Als ich meine Vorderradbremse zog, kam sie nicht mehr zurück, und mein Vorderrad blockierte. Das ist mir zweimal passiert, sodass ich direkt zwei Fünfen kassierte. Glücklicherweise konnte ich das Problem beheben, nachdem ich zum Auto gefahren bin. Danach konnte ich normal weiterfahren und am Ende sogar noch den ersten Platz nach Hause holen.
19.09.2024 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Westdeutscher Trial Pokal, MSC Leopoldshöhe, 14.09.2024
Am 14.09.2024 fand der nächste Lauf des Westdeutschen Trial Pokals statt. Das Gelände, auf dem wir uns befanden, gehörte zum MSC Leopoldshöhe und war ein ganz besonderes Areal, da es sich um einen Steinbruch handelte. Hier werden nur etwa vier Mal im Jahr Veranstaltungen durchgeführt, bei denen gefahren werden darf. Man kann sich also vorstellen, was für ein anspruchsvolles Gelände das war – fast ausschließlich Hänge. In einer der Sektionen gab es ein paar Röhren, ansonsten bestanden die Herausforderungen hauptsächlich aus steilen Anstiegen. Das war jedoch gar nicht schlecht, da ich so etwas schon lange nicht mehr gefahren bin. Es war sehr sinnvoll, solche Bedingungen wieder zu üben. Die Wetterverhältnisse in den Tagen zuvor waren offenbar nicht optimal, weshalb der erste Tag besonders rutschig war. In der ersten Runde war es deshalb sehr schwierig, zwei der Hänge zu bezwingen. Doch mit jeder weiteren Runde wurden die Bedingungen angenehmer, und am Ende konnte ich den Sieg holen – mit einem so großen Punkteabstand zum Zweitplatzierten, wie ich ihn lange nicht mehr erlebt hatte.
19.09.2024 – Text: Lennox Schlosser / Bild: privat
Westdeutscher Trialpokal, 09.09.2024
Am 09.09.2024 fand der siebte Lauf des Westdeutschen Trial Pokals statt, und ich nahm erneut an diesem Wettkampf teil. Die Bedingungen an diesem Tag waren denen vom Vortag sehr ähnlich. Sowohl das Wetter, als auch die Gestaltung der Sektionen erinnerten stark an den vorherigen Lauf. Allerdings wurden die Sektionen diesmal leicht erschwert, was für mich eine willkommene Herausforderung darstellte. Ich persönlich finde es immer spannend, wenn die Strecken etwas anspruchsvoller gestaltet sind, da dies die Möglichkeit bietet, meine Fähigkeiten noch besser unter Beweis zu stellen. Ich begann den Lauf mit einem guten Gefühl und war zuversichtlich, eine solide Leistung abzuliefern. Tatsächlich verlief der Großteil des Rennens sehr gut, abgesehen von einem kleinen Rückschlag in der fünften Sektion, bei dem ich unglücklicherweise einen Fehler machte. Dieser Patzer führte zu einer höheren Strafpunktzahl, doch anstatt mich davon aus dem Konzept bringen zu lassen, blieb ich konzentriert und fokussiert. In den darauffolgenden Runden gelang es mir, diesen Fehler auszugleichen, indem ich eine nahezu fehlerfreie 1er-Runde sowie eine perfekte 0er-Runde absolvierte. Diese Erfolge gaben mir zusätzliches Selbstvertrauen, sodass ich den Rest des Wettkampfes weiterhin stark bestreiten konnte. Der Tag verlief insgesamt fast perfekt, doch gegen Ende des Rennens gab es eine kleine Verzögerung, die mir einige Zeitprobleme bereitete. Der Grund dafür war, dass ich mitten im Lauf gezwungen war, kurzfristig an meinem Moped zu schrauben. Obwohl das natürlich nicht ideal war und ich dadurch etwas Zeit verloren habe, konnte ich mich schnell wieder auf das Rennen konzentrieren und meine Fahrt fortsetzen. Glücklicherweise beeinträchtigte diese Unterbrechung mein Gesamtergebnis nicht allzu stark. Am Ende des Tages war ich dennoch sehr zufrieden mit meiner Leistung. Trotz kleinerer Hindernisse und Herausforderungen konnte ich den Lauf mit einer durchweg positiven Einstellung und viel Spaß beenden. Es war ein weiterer erfolgreicher Tag im Westdeutschen Trial Pokal, und ich freue mich schon auf die nächsten Läufe.
11.09.2024 – Text und Bild: Lennox Schlosser
Westdeutscher Trialpokal, 08.09.2024
Am 08.09.2024 fand ein weiterer Lauf des Westdeutschen Trial Pokals statt. Dieser Lauf wurde auf einem vergleichsweise kleinen Gelände ausgetragen, und die Strecke war im Vergleich zu anderen Wettbewerben eher leicht. Trotz der geringeren Schwierigkeit stellte dies jedoch für mich kein großes Problem dar. Tatsächlich sind es oft genau solche Situationen, in denen ich unkonzentriert bin und Fehler mache. Um dem entgegenzuwirken, habe ich mir im Vorfeld gemeinsam mit Markus Schmidt Techniken und Übungen überlegt, die mir helfen sollten, mich besser auf die Herausforderungen zu konzentrieren, die mir normalerweise Probleme bereiten. Dank dieser gezielten Vorbereitung konnte ich mich deutlich besser fokussieren und meine Leistungen optimieren. Das Zusammenspiel aus erfolgreicher Vorbereitung, meiner guten Verfassung am Wettkampftag sowie den optimalen Wetterbedingungen führte dazu, dass ich den Tag mit einem sehr erfreulichen Ergebnis beenden konnte: Ich sicherte mir den 1. Platz. Neben dem sportlichen Erfolg hatte ich zudem viel Spaß an der Veranstaltung, was den Tag für mich perfekt abrundete.
11.09.2024 – Text und Bild: Lennox Schlosser
4. Lauf Deutsche Trial Meisterschaft
Am 01.09.2024 fand der für mich 4. Lauf der Deutschen Trial-Meisterschaft statt. Ich war am gestrigen Tag früh ins Bett gegangen, in der Hoffnung, dass es mir besser ging als gestern. So war es am Anfang auch. Der Start war ähnlich wie gestern: 21 Starter, schönes Wetter, aber ich war heute überzeugt davon, dass ich mein Ziel, das Podium, erreiche. Die Veranstalter des MSC Gefrees im Fichtelgebirge hatten jede Sektion erneuert, aber das Gelände hat sich logischerweise nicht verändert. Man musste, wie gestern, mit 100% Aufmerksamkeit und Konzentration durch die Sektionen fahren, da kleine Fehler in den Steinfeldern leicht passieren können. Obwohl es echt schwierig war, waren die Ergebnisse sehr knapp. Mein Vater und ich hatten heute eine Sache sehr verändert: Wir haben mir sehr viel Druck gemacht und durchgehend auf die Ergebnisse geguckt, um zu sehen, was ich machen muss, um Erster zu bleiben. Tatsächlich bin ich größtenteils so gut in der ersten Runde gefahren, dass ich Erster war. In der zweiten Runde hatte ich einen Tiefpunkt, wo es mir echt nicht so gut ging, weil meine Erkältung zugeschlagen hat. Aber das habe ich mit ein bisschen Traubenzucker und Atemübungen wieder in den Griff bekommen, und ich bin weitergefahren wie in der ersten Runde – auch dank des weiterhin erzeugten Drucks von mir selbst und meinem Vater. Dann, in der letzten Sektion der zweiten Runde, bin ich hingefallen und habe mir ein bisschen, aber zum Glück nicht zu sehr, wehgetan. Nach der Pause zur dritten Runde bin ich aber wieder sehr gut gefahren. Ich war weiterhin Erster, aber immer nur knapp. Doch da mein Vater und ich mich weiter motivierten und mir Druck machten, konnte ich mich bis zum Ende konzentrieren und meinen ersten DM-Sieg erzielen.
04.09.2024 – Text und Bild: Lennox Schlosser
3. Lauf Deutsche Trial Meisterschaft - Gefrees
Am 31.08.2024 fand der dritte Lauf der Deutschen Trial-Meisterschaft statt, für mich der 3. Lauf. Die Veranstaltung wurde in Gefrees im Fichtelgebirge ausgetragen. Das Gelände war sensationell, allerdings sehr schwierig, da man eigentlich nur von einem Steinfeld ins nächste gefahren ist und es dadurch sehr schnell zu vereinzelten Füßen kommt, die eigentlich nicht sein müssten. Ich bin um 10:00 Uhr gestartet und in der ersten Sektion bis ganz ans letzte Hindernis ohne Füße gefahren. Am letzten Hindernis hatte ich dann leider ein bisschen Pech: Ich bin mit dem Vorderrad etwas zu kurz gekommen, als ich es absetzen wollte, und habe mich dann überschlagen. Das war leider nicht das einzige Mal, dass ich Pech in dieser Runde hatte. Relativ am Ende der Runde ist mir in einer Sektion die Kette rausgesprungen, was die nächsten fünf Strafpunkte brachte. Ein weiterer Faktor, der gegen mich sprach, war, dass ich am Donnerstag der Woche krank geworden war und noch nicht richtig erholt war. Aber trotz all dieser Schwierigkeiten spielte das Wetter mit, und ich bin bis auf die zwei Missgeschicke sehr gut in dieser Runde gefahren. In der nächsten Runde lief es leider nicht so gut. Ich habe relativ viele kleine Füße gesetzt. Dann haben wir eine kleine Pause gemacht, in der ich mich nochmal motiviert und konzentriert habe, und ich bin den Rest der 2. und 3. Runde ganz ordentlich gefahren. Am Ende bin ich auf dem siebten Platz gelandet, mit nur drei Füßen Abstand zum 4. Platz – es war also sehr knapp.
04.09.2024 – Text und Bild: Lennox Schlosser
Rennbericht des WTP (Westdeutscher Trialpokal)

Am 25.08.2024 fand ein weiterer Lauf des WTP (Westdeutscher Trialpokal) statt. Als ich ankam, hatte ich direkt gemerkt, dass es nicht leicht wird, weil das Wetter nicht auf meiner Seite war. Es hatte die Nacht geregnet und dies war ein sehr undankbares Gelände, wenn es geregnet hat. Trotzdem war ich wie immer motiviert und bereit zum Starten. Nachdem ich mich etwas warm gemacht hatte, ging es dann auch los. Man hat direkt, wie schon am Anfang gesagt, gut gemerkt, dass das Hinterrad und Vorderrad an jeder Stelle wegrutschen wollten, aber ich habe das gut kompensiert bekommen. Ich war eigentlich gut drauf, konnte mich gut konzentrieren und alles lief. Aber als ich am Vortag auf meinem Heimgelände trainiert hatte, war ich schwer gecrasht und hatte mir am unteren Rücken wehgetan. Das hatte mich zwischendurch sehr behindert, aber ich konnte mich im Endeffekt gut darauf konzentrieren, mich nicht darauf zu konzentrieren, und den Lauf mit Spaß und einem schönen ersten Platz beenden.
26.08.2024 – Text und Bild: Lennox Schlosser
Rennbericht zum EM Lauf in Kramolin, Tschechien (Teil 2)

Am 11.08.2024 fand der zweite Lauf des Wochenendes in Kramolin, Tschechien, statt. Acht von zwölf Sektionen, die es in einer Runde gibt, wurden verändert und schwerer gemacht. Ich hatte mich erneut gut aufgewärmt, sowohl auf als auch neben dem Moped. Das Wetter war gut, und ich war bereit, loszulegen. Als ich gestartet bin, war ich genauso wenig nervös wie am Vortag, und es lief zu Beginn sehr gut. Die schwierigen Stellen habe ich problemlos gemeistert, doch dann passierte es: Ich setzte bei zwei sehr leichten Stellen einen Fuß, wahrscheinlich, weil ich sie zu locker genommen habe, da ich sie bereits am Vortag gefahren war. Ich nahm das jedoch nicht allzu ernst und fuhr konzentriert weiter. Die neuen, schwierigeren Sektionen liefen weiterhin hervorragend. Doch dann passierte ein Missgeschick: Mein Vater und ich hatten mich nicht perfekt eingeparkt, und mein Hinterrad berührte den Pfeil. Dafür erhielt ich eine „Fünf“. Ab diesem Moment war klar, dass es heute, sofern kein Wunder geschieht – was aufgrund der leichten Sektionen sehr unwahrscheinlich war – schwierig wird, ganz vorne mitzuspielen. Trotzdem habe ich mich zusammengerissen und bin nach der Pause wie ein neuer Mensch in die zweite Runde gestartet. Diese verlief deutlich besser. Die leichten Stellen habe ich gut gemeistert, weil ich mich stärker auf jedes einzelne Hindernis konzentriert habe. Auch die schweren Sektionen liefen reibungslos. So konnte ich die Runde mit nur zwei Fußfehlern beenden, was mir am Ende sechs Plätze nach vorne gebracht hat.
14.08.2024 - Text und Bild: Lennox Schlosser
Rennbericht zum EM Lauf in Kramolin, Tschechien (Teil 1)

Am 10.08.2024 fand in Kramolin, Tschechien, der letzte EM-Lauf der Saison statt, der gleichzeitig mein erster Lauf dieser Saison war. Leider konnte ich an den vorherigen Läufen aufgrund eines Urlaubs nicht teilnehmen. Dieser Lauf hatte es jedoch in sich – nicht etwa, weil die Sektionen besonders schwer waren, sondern im Gegenteil, weil sie sehr leicht waren. In einem solchen Fall kann man durch einen einzigen Fehler, der mit einer „Fünf“ bewertet wird, schnell um mindestens sechs Plätze zurückfallen. Für mich war das jedoch kein Problem, da ich an diesem Tag eine sehr gute Leistung gezeigt habe. Ich hatte mich sowohl auf dem Motorrad als auch körperlich und mental hervorragend vorbereitet und war bereit für den Start. Das Wetter war ideal, und alles lief zu meiner Zufriedenheit. In der ersten Runde setzte ich lediglich einen Fuß, was mir viel Energie für die nächste Runde nach der Pause gab. Auch in der zweiten Runde lief es hervorragend. Ich fühlte mich körperlich fit und war im Flow. Mein Vater und ich haben gemeinsam einen guten Job gemacht, sodass ich in dieser Runde erneut nur einen Fuß setzen musste. Trotz dieser starken Leistung – insgesamt nur zwei Fußfehler in 24 Sektionen – reichte es am Ende nur für den vierten Platz. So knapp war ein Ergebnis bei mir noch nie zuvor.
14.08.2024 - Text und Bild: Lennox Schlosser
2. WM Lauf

Am 07.07.2024 fand der zweite Weltmeisterschaftslauf in Deutschland statt. Schon beim Aufwärmen bemerkte ich, dass sich meine Nervosität und Aufregung deutlich besser anfühlten. Dies lag daran, dass ich am Tag zuvor einige Übungen mit meinen Eltern und dem Team besprochen und durchgespielt hatte. Die Sektionen blieben größtenteils gleich, bis auf einige, die die FIM schwerer gemacht hatte. In der ersten Runde unterliefen mir ein paar Flüchtigkeitsfehler, aber bei Weitem nicht so viele wie am Vortag. Die zweite Runde verlief jedoch wesentlich besser. Ich schaffte vier Hindernisse, die mir an den beiden Tagen zuvor nicht gelungen waren, und setzte an vielen Sektionen deutlich weniger Füße. Leider stürzte ich einmal sehr hart und dachte kurz daran, aufzuhören. Nach etwa zehn Minuten überwand ich jedoch den Schmerz und fuhr weiter. Das Wetter war wieder unglaublich gut, obwohl es am Abend davor geregnet hatte. Wie schon am Vortag war ich über die Unterstützung meines Teams und der zahlreichen Zuschauer, die mich anfeuerten, sehr glücklich. Es waren rund 12.000 Leute vor Ort, und die Sprecher betonten häufig, dass ich aus der Region komme, der jüngste Teilnehmer bin und dass dies meine erste Weltmeisterschaft ist. Heute war ich sehr zufrieden und hatte trotz des einen oder anderen Sturzes wieder großen Spaß.
10.07.2024 – Text: Lennox Schlosser
1. WM Lauf
Am 06.07.2024 fand der erste Weltmeisterschaftslauf meines Lebens statt, und das habe ich von Anfang an gemerkt. Ich zitterte vor Nervosität und Aufregung, was für mich sehr ungewöhnlich ist, da ich normalerweise sowohl bei normalen RLP-Läufen als auch bei den DM-Läufen sehr ruhig bin. Doch so etwas wie am Samstag habe ich noch nie gespürt, und das hat sich auch sehr auf mein Fahren ausgewirkt. Diese Nervosität und Aufregung haben meinen Kopf zumindest zu Beginn ziemlich durcheinandergebracht. ich muss natürlich auch dazu sagen, dass vieles sehr anders war als sonst - ich musste nur zwei Runden statt drei fahren. Ich konnte mich nicht richtig auf meinem Moped warmmachen, da dies von meinen Zeiten abgezogen wurde und die Zeiten waren sehr streng bei diesem Lauf. Man hatte nämlich nicht nur Start und Endzeit, sondern auch Zeiten, wann man bei Sektion 3,8 und 12 sein musste. Dann hatte man auch noch eine Zwangspause nach der ersten Runde - also sehr kompliziert. Zum Ende der ersten Runde konnte ich mich jedoch relativ gut fangen. Die Herausforderungen der Sektionen bestanden hauptsächlich darin, dass man unabhängig davon, wie gut man die Sektion gefahren ist, bei 70 % der Sektionen zum Schluss oder in der Mitte immer ein Hindernis hatte, das sehr anfällig für eine 5 war. Das war definitiv der schwierigste Lauf, den ich jemals gefahren bin. Trotz all dieser Faktoren war ich am Ende relativ zufrieden. Ich habe eine Menge Erfahrung gesammelt und hatte riesigen Spaß, und das war letztendlich mein größtes Ziel. Ein weiterer Aspekt, der diesen Lauf besonders machte, war die Unterstützung meines Teams und meiner Familie. Ihre ermutigenden Worte und ihr Glaube an mich haben mir sehr geholfen, meine Nervosität zu überwinden und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Atmosphäre vor Ort war elektrisierend, mit Zuschauern, die uns anfeuerten und die Spannung des Wettbewerbs spürbar machten. Nach dem Rennen haben wir die Leistung noch einmal gemeinsam reflektiert und Verbesserungspotenziale identifiziert. Diese Analysen sind für meine zukünftige Entwicklung als Fahrer von unschätzbarem Wert. Der Austausch mit anderen Teilnehmern und das Lernen aus ihren Erfahrungen haben ebenfalls dazu beigetragen, mein Verständnis und meine Herangehensweise an die Rennen zu erweitern.
10.07.2024 – Text: Lennox Schlosser
Rennbericht zum zweiten DM-Lauf

Am 23.06.24 fand der zweite DM-Lauf dieser Saison statt. Schon beim Aufwärmen war deutlich zu spüren, dass der Boden noch schlimmer war als am Vortag. Mein Ziel war es, heute unter die Top 5 zu kommen. Beim Start in die erste Sektion hatte ich keinen guten Beginn, doch das störte mich nicht weiter. Mein Vater, der auch mein Betreuer ist, motivierte mich neu, und ich fuhr den Rest der Runde sehr gut. Obwohl ich wieder nervös war, konnte ich dies durch Atemübungen in den Griff bekommen. Ich fand die Sektionen und den Untergrund zwar noch schwieriger als gestern, doch meine Fahrweise war deutlich besser. Heute waren auch mehr Fahrer und Zuschauer anwesend. Die zweite Runde verlief zwischenzeitlich nicht gut, weshalb mir klar war, dass mein Ziel in Gefahr war, falls die dritte Runde ebenfalls misslingen würde. Doch ich konzentrierte mich erneut und schaffte in der dritten Runde viele gute Leistungen. Dadurch konnte ich den Tag tatsächlich unter den Top 5 beenden. Ich war sehr glücklich und bin überzeugt, dass bei der nächsten DM ein Platz in den Top 3 mein Ziel sein wird, da ich über die Sommerpause genauso intensiv weitertrainieren werde wie bisher.
25.06.2024 – Text & Bild: Lennox Schlosser
Rennbericht zum ersten DM-Lauf

Am 22.06.24 war für mich der erste DM-Lauf in diesem Jahr. Als wir ankamen, war das Wetter noch gut und versprach einiges. Aber ungefähr zwei Stunden vor dem Start fing es heftig an zu regnen, und das hörte auch erstmal nicht auf. Nach dem Aufwärmen wurde ich dann zum Start aufgerufen, und es ging los für mich. Ich war unglaublich aufgeregt, weil dieser Lauf mein erster richtiger DM-Lauf war. Das hat mir meiner Meinung nach am Anfang ein paar Fehler eingebracht. Aber als ich meine Aufregung dann in den Griff bekommen habe, begann auch schon die zweite Runde. Das war echt krass, denn das Gelände war zwar cool, aber da sehr viel Lehm vorhanden war, hat der Regen diesen Lauf so erschwert, dass drei Sektionen etwas umgebaut werden mussten, weil es keiner geschafft hat. Trotzdem wurde der Lauf dadurch nicht viel leichter. Die Sektionen waren trotzdem sehr schwer, was auch gut war. Am Ende habe ich den Lauf mit Platz 7 beendet.
25.06.2024 – Text & Bild: Lennox Schlosser
Rennbericht zum Lauf des Westdeutschen Trial-Pokals

Am 16.06.2024 nahm ich am nächsten Lauf des Westdeutschen Trial-Pokals in Schwerte teil. Das Gelände war ungewohnt klein, und ich war tatsächlich erst einmal dort. Die Sektionsbauer und Veranstalter haben dennoch einen guten Lauf organisiert. Das Wetter war zwischendurch nicht so gut, was für mich mittlerweile nicht mehr so schlimm ist, da ich im Rutschigen und Nassen meist besser zurechtkomme als viele andere. Trotzdem macht es mir mehr Spaß, im Trockenen zu fahren, was zwischendurch auch der Fall war. Was mich ein wenig aufgeregt hat, war, dass ich an dem Tag die ersten Sektionen nicht so gut gefahren bin. Ich kann mir vorstellen, dass es daran lag, dass ich aus meinem normalen Muster – jeden Tag fahren – in der Woche davor herausgeworfen wurde, weil ich kurz weg war. Aber vielleicht war es auch einfach nicht mein Tag. Nachdem ich so gestartet hatte, konnte ich mich jedoch mit Atemübungen wieder beruhigen und meinen Flow finden. Danach lief es wieder gut und ich konnte den Sieg erringen.
19.06.2024 - Text und Foto: Lennox Schlosser
Dreckenach, 27.04.2024
Am Samstag, den 27.04.2024, nahm ich an meinem dritten offiziellen Lauf dieser Saison teil. Das Gelände befand sich in Dreckenach. Ich schätze dieses Gelände sehr, da es eine Vielzahl von Herausforderungen bietet. Es gibt zahlreiche Steinsektionen, aber auch vier riesige Hänge für Hangabschnitte, wenn man über die Zwischenstrecke fährt. Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit, und das Niveau der Strecke war angemessen. All diese Faktoren trugen dazu bei, dass ich mich während dieses Laufs sehr gut konzentrieren konnte und meiner Meinung nach eine starke Leistung erbracht habe. In der ersten Runde beging ich leider einen bedauerlichen Fehler und erhielt fünf Strafpunkte. Trotzdem gelang es mir, mich zu fangen und konzentriert zu bleiben. In den folgenden Runden erhielt ich jeweils zwei, einen und schließlich keinen Strafpunkt. Mein neues Motorrad, das ich am Mittwoch, den 24.04.2024, erhalten hatte, lief fantastisch, und es machte einfach nur mega Spaß, diesen Lauf zu absolvieren. Am Ende gelang es mir, den ersten Platz mit einem beträchtlichen Punktevorsprung zu gewinnen.
02.05.2024 - Text: Lennox Schlosser, Foto: privat
Hammelbach, 13.04.2024

Am 13.04.2024 habe ich meinen zweiten offiziellen Lauf für diese Saison absolviert. Das Wetter trug maßgeblich dazu bei, dass dieser Lauf äußerst angenehm verlief. Zudem versprach das Gelände in Hammelbach ein anspruchsvolles Rennen. Das Schwierigkeitsniveau war akzeptabel, obwohl es meiner Meinung nach durchaus noch Raum für zusätzliche Herausforderungen gegeben hätte. Dennoch bleibt festzuhalten, dass dieser Lauf von technischer Raffinesse geprägt war. In der ersten Runde traten einige Konzentrationslücken auf, was zu einer bedauerlichen 5 führte. Trotz dieser Unterbrechungen gelang es mir jedoch, "nur" sieben Füße in dieser Runde zu setzen. In den darauf folgenden Runden 2, 3 und 4 konnte ich mich hervorragend konzentrieren und fand meinen Flow. Dies spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider, da ich in der zweiten Runde nicht einen Fuß gesetzt habe und in den beiden anderen Runden jeweils nur einen Fuß gesetzt habe. Mit diesem Leistungsniveau bin ich sehr zufrieden. Es gelang mir, den Sieg mit einem Punkteabstand von 31 Punkten zu sichern.
18.04.2024 - Text: Lennox Schlosser, Foto: privat
1. Lauf zur RLP-Meisterschaft in Kerzenheim
Es war der erste Lauf der Saison 2024 und der erste Lauf der Rheinland-Pfalz Meisterschaft im Trial. Zudem war das für mich auch der erste Lauf in der Klasse 3 / Spur blau (Jugendliche Spezialisten). Es ging um 10 Uhr morgens los und ich habe mich im Vorfeld gut aufgewärmt. Ich konnte mich während der Veranstaltung mega gut konzentrieren, trotz des deutlich höheren Niveaus der Sektionen. Es gab insgesamt 8 Sektionen, die ich in drei Durchläufen durchfahren musste. In meiner Spur waren 7 Teilnehmer unterwegs. Meine Kondition hat gut mitgespielt und das Wetter war perfekt. Diese ganzen Faktoren haben dazu beigetragen, dass ich mich selbst die ganze Zeit motivieren und bei den meisten Sektionen gut im Flow bleiben konnte. Zusammenfassend war es eine mega gute Veranstaltung, da so gut wie alle Faktoren, die ich für einen guten Lauf brauchte auch mitgespielt haben. So konnte ich Leistungen bringen, von denen ich selbst erstaunt war. Im Endefekt konnte ich mit einem Punkteabstand von 42 zum Zweitplazierten den Lauf für mich entscheiden und den ersten Platz belegen. Der Tag war ein gelungener Auftakt und zeigt mir, dass ich mit Training und Disziplin noch einiges erreichen kann.
06.03.2024 - Text: Lennox Schlosser, Foto: privat
Hockenheimring 2025
Im 1. freien Training wollte ich im Nassen lediglich einen kurzen Funktionstest machen. Leider endete die Outlap bereits mit einem Highsider. Das Motorrad blieb dabei zum Glück fast unversehrt, für mich selbst war es allerdings ein unsanfter Start ins Wochenende. Im 2. freien Training herrschten dann nahezu trockene Bedingungen. Ich konnte zum ersten Mal ein Gefühl aufbauen und beendete die Session auf Platz 23. Im 1. Qualifying fand ich zunehmend meinen Rhythmus und konnte mich mit einer soliden Zeit auf Platz 12 (Platz 10 ohne Gaststarter) qualifizieren. Das 2. Qualifying habe ich aufgrund von Regenbedingungen ausgelassen und ging somit von P12 in die Rennen. Im 1. Rennen kämpfte ich mit Problemen am Hinterreifen, was mich einiges an Tempo kostete. Am Ende reichte es dennoch für ein 10. Platz ohne Gaststarter. Das 2. Rennen lief spürbar besser, leider wurde es vorzeitig abgebrochen. Auch hier konnte ich wieder den 10. Platz ohne Gaststarter sichern und somit nochmal 12 Punkte sichern. Angesichts der Schmerzen nach meinem Sturz bin ich mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden. Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei meinem Team für die großartige Unterstützung bedanken und ein Dank geht auch an alle, die uns an diesem Wochenende vor Ort besucht und angefeuert haben - Es war wirklich die Hölle los.
01.10.2025 - Text: Pascal Schneider / Bild: Mazzes Fotomatrix
Nürburgring 2025
Nach dem erfolgreichen Wochenende in Assen reisten wir mit viel Zuversicht an den Nürburgring. Aufgrund der schwierigen Witterungsbedingungen entschieden wir uns, FP1 auszulassen. In FP2 fiel es mir zunächst noch schwer, eine saubere Runde zu fahren. Im ersten Qualifying gelang mir jedoch eine deutliche Steigerung, sodass ich mich auf P10 (P8 ohne Gaststarter) platzieren konnte. In QP2 verpasste ich eine perfekte Runde, konnte mich aber dennoch leicht verbessern und fuhr mit einer 1:28.085 auf P11 (P9 ohne Gaststarter). Zwar entsprach das nicht ganz meinen Erwartungen, dennoch fühlte ich mich gut vorbereitet für die Rennen. Das erste Rennen verlief leider nicht wie erhofft: Bereits nach wenigen Runden zwang mich ein technischer Defekt zur Aufgabe. Das Team arbeitete intensiv daran, das Motorrad für den zweiten Lauf am Sonntag wieder einsatzbereit zu machen. Auch hier konnte ich jedoch das Rennen nicht zu Ende fahren und musste erneut vorzeitig aufgeben. Insgesamt war es ein schwieriges Wochenende für uns. Mein Dank gilt dennoch dem gesamten Team @motorradeder für den unermüdlichen Einsatz. In Hockenheim greifen wir wieder an. Zuvor steht für mich jedoch noch ein weiteres Highlight auf dem Programm: An diesem Wochenende starte ich bei den 6h von Spa mit dem Team 77. Hier werden wir das erste mal in der Endurance-Klasse auf einer Kawasaki ZX-10RR starten.
12.09.2025 - Text: Pascal Schneider / Bild: Damon Teerink
Assen 2025
Lange war es still. Aber die Saison rollt endlich und wir haben die ersten positiven Ergebnisse erzielen können. Ein spannendes und lehrreiches Wochenende in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in Assen liegt hinter uns. Die Freien Trainings verliefen gut und sehr positiv für uns. Ich fand mich schnell zurecht und konnte bereits in FP2 meine persönliche Bestzeit fahren (1:43,590). Nach einem schwierigen ersten Qualifying, das ich lediglich auf Platz 17 abschließen konnte, galt es am Samstag im zweiten Qualifying die Weichen für ein besseres Rennwochenende zu stellen. Mit einer klaren Steigerung und einer Zeit von 1:41,970 Minuten gelang mir genau das: Startplatz 8 (effektiv P7 ohne Gaststarter) bedeutete eine solide Ausgangsposition für die Rennen. Im ersten Rennen lief der Start leider nicht wie geplant. Ich verlor direkt in den ersten Metern wichtige Positionen und fand im Anschluss nur schwer meinen Rhythmus. Dennoch kämpfte ich mich durch und konnte mit Platz 11 noch wertvolle Punkte für die Meisterschaft sichern. Diese fünf Zähler waren angesichts des Rennverlaufs ein kleiner, aber wichtiger Erfolg. Ganz anders präsentierte sich das zweite Rennen: Ein starker Start katapultierte mich direkt auf Platz 5 aus der ersten Kurve, kurz darauf konnte ich sogar noch auf die vierte Position vorfahren. Mehrere Runden lang verteidigte ich diese Top-Position erfolgreich, bis die Pace der Konkurrenz schließlich doch etwas zu stark war. Trotzdem blieb ich im vorderen Feld und brachte mit Platz 7 ein starkes Ergebnis ins Ziel. Besonders erfreulich: Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:41,667 Minuten konnte ich die konstante Steigerung des gesamten Wochenendes bestätigen. Insgesamt war Assen ein echtes Lernwochenende, an dem wir in jeder Session kleine Schritte nach vorne gemacht haben. Das gesamte Team von Motorrad Eder hat großartige Arbeit geleistet und maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Jetzt heißt es: Energie sammeln, Daten auswerten und den nächsten Schritt gehen – Next stop Nürburgring!
25.08.2025 - Text: Pascal Schneider / Bild: Damon Teerink
DLC Oschersleben
Am vergangenen Donnerstag fand der finale Lauf des Deutschen Langstrecken Cup in Oschersleben statt. Dort ging ich zusammen mit Till Belczykowski und Martin Köhler an den Start. Das Wetter versprach ein spannendes Rennen. Es war sehr kühl und es regnete gefühlt alle 30 Minuten. Somit war es ein Reifen-Poker. In den Qualifyings riskierten wir nichts und fuhren uns nur ein paar Runden "warm". Das bedeutete für uns allerdings Startplatz 16 (P4 in unserer Klasse). Den Start fuhr Martin und legte einen Blitzstart hin. Er bog auf Gesamtplatz 4 in die erste Kurve ein und fuhr einen guten ersten Stint. Nach dem ersten Wechsel auf mich, hatte ich ein technisches Problem und musste unplanmäßig in die Box. Wir konnten den Schaden allerdings schnell reparieren und ich konnte schnell wieder auf die Strecke. Leider haben wir dabei die Führung verloren und hatten nun 2 Runden Rückstand auf die neuen Spitzenreiter. Wir fuhren anschließend ein perfektes Rennen und konnten die Führenden überholen und somit das Rennen noch gewinnen. Wir beendeten das Rennen auf dem fünften Gesamtrang und hätten ohne den technischen Defekt sogar gesamt auf P3 landen können. Mit diesem Sieg machten wir die Saison perfekt. Wir haben alle Rennen in der 600er Klasse gewonnen und sind somit auch Meister der Klasse. Somit ist die Saison nun auch vorbei. Vielen Dank für eure Unterstützung auch in diesem Jahr.
07.10.2024 - Text: Pascal Schneider / Bild: privat
Rennbericht Hockenheim
Letztes Wochenende fand der finale Lauf am Hockenheimring statt. Nachdem wir donnerstags alles aufgebaut hatten und die technische Abnahme erledigt war, haben wir noch gemeinsam mit dem Team gegrillt und uns auf mein Heimrennen gefreut. Am Freitag gingen wir nach P19 und P14 sehr positiv in das erste Qualifying. Dieses habe ich auf P17 beendet und ich wusste, wir müssen uns noch etwas finden für Samstag. Im zweiten Qualifying konnte ich mich nochmal verbessern. Die Konkurrenten wurde aber auch schneller, somit ging es für mich von P17 in die Rennen. Im ersten Rennen hatte ich eine katastrophale erste Runde und fand mich auf P21 wieder. So wollte ich das nicht stehen lassen und kämpfte mich noch vor bis auf P14 (P13 ohne Gaststarter). Der Start beim zweiten Rennen am Sonntag musste besser sein. Das gelang mir leider nicht ganz, jedoch konnte ich mich auch hier wieder deutlich nach vorne kämpfen und ich kam auf P13 ins ziel. Somit nehme ich 6 Punkte mit und wir feierten einen versöhnlichen Abschluss nach dieser sehr durchwachsenen Saison.
26.09.2024 - Text: Pascal Schneider / Bild: Mazzes Fotomatrix - Mathias Schmid
Rennbericht Nürburgring
Das vorletzte Rennwochenende des Jahres ist nun auch schon wieder vorbei. Wir sind am Donnerstag mit einer sehr positiven Stimmung angereist, da wir vor einigen Wochen schon am Nürburgring trainieren waren. Am Freitag ging es in die freien Trainings. Leider spielte das Wetter nicht mit und es war nass und sehr nebelig. Durch viel Gummi auf dem Asphalt war es sehr rutschig und schwierig ein richtiges Gefühl für das Motorrad zu bekommen. Wir beendeten die freien Trainings auf P10 und P9 (ohne Gaststarter). Das erste Qualifying am Nachmittag wurde aufgrund des Nebels abgesagt. Das Wetter für die kommenden Tage war besser angesagt. Es war zwar am Samstagmorgen noch etwas nebelig, aber die Strecke war trocken. Somit gingen wir ins einzige Qualifying, ohne eine trockene Runde zuvor gefahren zu sein. Wir beendeten das Qualifying auf P17 (ohne Gaststarter). Im ersten Rennen erwischte ich einen guten Start und hatte gute Kämpfe in einer 4er-Gruppe. Ich beendete das Rennen auf P16 (ohne Gaststarter). Im Rennen 2 erwischte ich wieder einen guten Start und konnte direkt ein paar Plätze gutmachen, diese jedoch nicht bis zum Ende verteidigen und kam auf P17 (ohne Gaststarter) ins Ziel. Dennoch war es ein positives Wochenende für uns. Das Gefühl für das Motorrad kommt nach einer bisher durchwachsenen Saison Stück für Stück zurück und ich habe nun gesehen, an welchen Stellen ich mich noch verbessern muss, um weiter nach vorne zu kommen. Vielen Dank an mein Team für das tolle Wochenende. See you in Hockenheim!
04.09.2024 - Text: Pascal Schneider / Bild: Mazzes Fotomatrix - Mathias Schmid
Rennbericht aus Schleiz

STK Das wohl härteste Wochenende für uns bisher. Nach einem sehr guten ersten freien Training war ich sehr positiv gestimmt für die weiteren Sessions am Freitag. Das 2. Freie Training war leider teilweise nass. Somit haben wir hier relativ früh den Stecker gezogen und uns aufs Qualifying am Nachmittag konzentriert. Für Samstagmorgen war Regen angesagt. Somit war das Freitags-Qualifying das, worauf es ankam. Leider hat das aber nicht so hingehauen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich kam nicht wirklich auf Zeiten und bin anschließend, um mich zu sammeln in die Box gefahren und wollte danach nochmal angreifen. Leider wurde die Session dann wegen eines Motorschadens abgebrochen und nicht mehr gestartet. Am Samstagmorgen war es nass. Das hieß für uns leider Startplatz 24. Im ersten Rennen konnte ich ein paar Plätze gutmachen und kam auf P20 (P19 ohne Gaststarter) ins Ziel. Auch im zweiten Rennen konnte ich nach einem komplett verpatzten Start wieder etwas Boden gutmachen und kam auf P19 ins Ziel. Im Großen und Ganzen war es ein schwieriges Wochenende für mich, da ich einfach nicht das abrufen konnte, was ich mir vorgenommen hatte. Vielen Dank an mein Team von Motorrad Eder und alle um mich herum, die mich immer unterstützen und hinter mir stehen, auch wenn es aktuell sehr durchwachsen läuft. Es war trotzdem wieder ein absolutes Spektakel in Schleiz vor den vollen Tribünen zufahren. Jetzt geht es für mich mit vollem Fokus in die Vorbereitungen für das nächste Rennen am Nürburgring.
31.07.2024 - Text: Pascal Schneider / Bild: Mazzes Fotomatrix - Mathias Schmid
Rennbericht aus Oschersleben

Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen liegt hinter uns. Nach positiven freien Trainings mit P10 und P9 gingen wir sehr optimistisch ins erste Qualifying am Freitagnachmittag. Das verlief aber leider nicht wie erwartet. Leider ist uns hier die Kette gerissen und wir konnten keine vernünftige Zeit setzen. Die Kette hat dem Motorrad auch ordentlich den Hintern versohlt und es war einiges kaputt. Aber nichts, was die Jungs von Motorrad Eder nicht wieder richten konnten. Vielen Dank hierfür, ihr seid der Wahnsinn! Also ging es am Samstag weiter ins zweite Qualifying. Das Motorrad lief ohne Probleme, aber leider konnte ich es nicht ganz umsetzen und stand am Ende auf P17 mit einer 1:29:3 Rundenzeit. Für das erste Rennen haben wir noch etwas am Fahrwerk gearbeitet, was auch definitiv ein Schritt war -> Rennen 1 Platz 16. Für Sonntag haben wir dann nochmal was am Fahrwerk gefunden. Hierfür auch vielen Dank an MS Motorshop für die Unterstützung! Das war ein großer Schritt und ich konnte im zweiten Rennen deutlich mehr pushen -> Rennen 2 Platz 14. Trotzdem blieben wir etwas unter meinen Erwartungen, da das Qualifying auf dem Niveau einfach nicht gepasst hat. Es geht aber Schritt für Schritt in die richtige Richtung! Am 26.07.-28.07. geht es dann weiter am Schleizer Dreieck.
05.06.2024 - Text: Pascal Schneider / Bild: Mazzes Fotomatrix - Mathias Schmid
Sachsenring 2024
Am Wochenende waren wir zu Gast am Sachsenring. Eine Strecke, auf der ich noch nie davor gefahren bin. Somit ging es für uns am Freitag erstmal darum, die Strecke kennenzulernen und ein Gefühl zu bekommen. Das funktionierte auch ziemlich gut und wir beendeten das erste Qualifying auf P15. Am Samstagmorgen ging es dann ins zweite Qualifying. Ich habe mich von Anfang an richtig gut gefühlt und kam nach 3 Runden kurz zum Prüfen des Reifendrucks in die Box, um mir danach eine freie Stelle zu suchen und auf Zeiten zu gehen. Leider war ich dann etwas optimistisch am Gas und mir rutschte das Hinterrad weg. An sich kein spektakulärer Sturz und das Motorrad hatte auch nur leichte Blessuren. Wir hatten alle Ersatzteile parat und waren schon dabei wieder alles zusammenzuschrauben, als wir sahen, dass der Hauptrahmen einen Riss hat. Somit war das Wochenende für uns gelaufen. Die Enttäuschung ist sehr groß, da wir von den Zeiten her sehr nah an einer Top 10 Platzierung gewesen sind. Sorry an das gesamte Motorrad Eder Team! Jetzt heißt es Moped richten und mit vollem Fokus nach Oschersleben! Vielen Dank an alle, die uns an dem Wochenende unterstützt haben!
07.05.2024 - Text: Pascal Schneider / Foto: Mathias Schmid
Valencia 2025
Die Saison ist vorbei. Wir starteten am Donnerstag bei sehr kalten Bedingungen. Das erste Practice war daher nicht besonders aussagekräftig. Durch den eisigen Wind war es zudem schwierig, in einen guten Rhythmus zu kommen und schnelle Runden zu fahren. Am Freitag wurde der Wind sogar noch stärker, doch die Zeiten verbesserten sich. Mit mehr Vertrauen und mehr Erfahrung unter diesen Bedingungen in Valencia wurde es Schritt für Schritt einfacher. Im zweiten Practice am Freitag stürzte ich zwar, aber wir konnten das Motorrad wieder reparieren und entsprechend vorbereiten, sodass wir am Samstag wieder angreifen konnten. Das Practice am Samstag vor dem Qualifying lief nicht wie geplant. Ich fand einfach keinen Rhythmus. Im Qualifying setzte ich dann alles auf eine Karte und fuhr meine schnellste Runde des gesamten Wochenendes. Das erste Rennen am Sonntag fand erneut unter kalten Bedingungen statt. In den ersten zwei Runden verlor ich wegen eines Zweikampfes den Anschluss an die Gruppe und konnte mich daher nicht von der Platzierung her verbessern. Das zweite Rennen des Tages wurde bei wärmeren Temperaturen ausgetragen und ich fühlte mich deutlich stärker. Die ersten drei Runden waren sehr gut. Leider stürzte ich dann erneut in Kurve 2, als ich versuchte eine höhere Pace zu gehen. Ich konnte das Motorrad wieder aufheben und habe trotz des Sturzes weitergekämpft und weiter gepusht, um noch ein paar wichtige Trainingskilometer zu sammeln. Ich bedanke mich bei allen, die in dieser Saison mitgewirkt und mich unterstützt haben.
24.11.2025 - Text: Loris Schönrock / Foto: Daniel Vela
FIM JuniorGP, Barcelona
Beim vorletzten Lauf der Saison auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya konnte ich wieder meine Leistung verbessern und fühlte mich in einer guten Form. Bereits in den Trainings am Donnerstag und Freitag nutzte ich die kühleren Bedingungen am Vormittag optimal, um mich Schritt für Schritt an das Motorrad und die Strecke heranzutasten. Mit jedem Turn verbesserte ich mein Gefühl für das Bike deutlich, was sich auch in stetig schnelleren Rundenzeiten widerspiegelte. Ich liebe die Strecke hier in Barcelona – sie liegt mir einfach gut. Gemeinsam mit dem Team gelang es uns, die Abstimmung des Motorrads schnell zu finden. Besonders an der Front des Motorrads konnte ich das Feedback immer besser nutzen, was mir mehr Vertrauen und Stabilität in schnellen Kurven gab. Im ersten Rennen am Sonntag konnte ich nach einer Reihe von Strafversetzungen anderer Fahrer von Startplatz 22 ins Rennen antreten. Den Start erwischte ich hervorragend, musste jedoch in der engen ersten Kurve zurückstecken und verlor dabei wieder einige Positionen. Im weiteren Verlauf kämpfte ich konstant und überquerte die Ziellinie schließlich als 30. – ein solides Ergebnis in einem starken internationalen Feld. Für das zweite Rennen startete ich von Platz 30. Über die gesamte Distanz konnte ich in schönen Zweikämpfen wertvolle Erfahrung sammeln und den Anschluss an die Hauptgruppe halten. Meine Rundenzeiten blieben über das gesamte Rennen konstant und zum Ende erreichte ich meine schnellste Rundenzeit des gesamten Wochenendes. Ich belegte am Ende Platz 27 – eine klare Steigerung gegenüber dem ersten Lauf. Unser Team und ich zeigten in Barcelona eine kontinuierliche Performance-Steigerung und wir bewiesen, dass ich immer besser in meinen Rhythmus finde. Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung und blicken nun motiviert auf das Abschlussrennen in Valencia, wo ich die Saison mit einem weiteren guten Ergebnis abschließen möchte. Ich konnte in Barcelona viel lernen – das Gefühl fürs Motorrad wird immer besser, und die Zweikämpfe haben richtig Spaß gemacht. Jetzt freue ich mich auf Valencia!
24.09.2025 - Text: Loris Schönrock / Foto: Daniel Vela
FIM JuniorGP Misano

Wir starteten das Training am Donnerstag am World Circuit Marco Simoncelli mit einer soliden Geschwindigkeit. Wir mussten noch einzelne essenzielle Punkte verbessern wie z.B. Fahrwerk und Setting abstimmen. Die Wetterkonditionen waren dieses Mal optimal in Misano. Durch das vorherige Wochenende Rennwochenende der MotoGP, waren auch die Grip-Verhältnisse sehr gut bis optimal. Am folgenden Freitag konnten wir uns dann nochmal deutlich verbessern. Ein leichter Sturz im ersten Practice konnte mich auch nicht aus der Bahn werfen. Am Samstag hatte ich dann leider Probleme, diese eine perfekte Runde zu finden. Das Qualifying war in Ordnung aber eine gute Runde, wie ich es mir erwartet hatte, konnte ich nicht absolvieren. Das erste Rennen am Sonntag wurde ab der Hälfte durch eine rote Flagge pausiert. Beide meiner Starts in diesen Rennen waren sehr gut. Durch einen Kampf mit einem anderen Fahrer verlor ich aber an Zeit und konnte die Gruppe vor mir nicht mehr einholen. Ich beendete das Rennen leider nur auf P27. Für das zweite Rennen hatte ich mir eine Strategie zurechtgelegt. Meine mentale und physische Kondition war sehr gut und ich war voll fokussiert. Ich merkte schnell, dass mein Grundspeed sehr gut war, und ich konzentrierte mich, die hohe Speed zu halten. In der vorletzten Kurve der ersten Runde hatte ich dann aber einen Vorderradrutscher und ich stürzte. So konnte ich das Rennen nicht mehr aufnehmen. Wir sehen deutliche Verbesserungen und ich freue mich darauf im Oktober beim nächsten in Barcelona zu kämpfen.
24.09.2025 - Text: Loris Schönrock / Foto: Dany Vela
Rennen FIM JuniorGP Aragon
Der Donnerstag als erster Trainingstag in Aragón war recht kalt und grau, ungewöhnlich für die normalen Wetterverhältnisse zu dieser Jahreszeit im Inland von Spanien. In der Vergangenheit konnte ich hier bei ähnlichen Wetterbedingungen viele Kilometer sammelt und erwartete daher schnellere Rundenzeiten. Und gerade, weil ich die Strecke sehr gut kenne und liebe, war es für mich trotzdem ein schwieriger Trainingsstart. Die Ereignisse der letzten 3 Wochen stecken noch im Kopf. Zum zweiten Trainingstag am Freitag konnte ich mich dann ein bisschen fangen. Die Zeiten verbesserten sich und auch das Gefühl für das Bike und die Strecke wurde wieder stärker. Nach dem Training am Freitag arbeitete ich an meiner mentalen Stärke mit meiner Riding Coach. Samstags morgens konnte ich dann dadurch mit besseren Zeiten rechnen. Das Practice verlief nach Plan und auch die angepeilten Zeiten wurden unterboten, das gab mir ein gutes Gefühl. Im Anschluss wurde das Qualifying ausgefahren. Allerdings war ich nicht in der Lage die Zeiten vom morgen zu wiederholen oder zu unterbieten, aber das änderte nichts an meiner Motivation für die 2 Rennen am Sonntag.
Der Rennsonntag:
Mein Start beim ersten Rennen des Tages war sehr gut, ich konnte direkt einige Plätze gutmachen. Um einen Sturz vor der ersten engen Kurve zu vermeiden, musste ich die kostbaren Plätze wieder abgeben. Ich konnte bis zur letzten Kurve des Rennens immer wieder um die Position mit einem anderen Fahrer kämpfen. Diesen Kampf konnte ich schlussendlich für mich entscheiden. Somit war das erste Rennen des Tages für mich erfolgreich auf dem 24 Platz beendet.
Das zweite Rennen des Tages war von den Temperaturen noch wärmer als beim ersten Rennen. Es galt noch mehr die Reifen zu managen über die Distanz. Für das Rennen hatte ich mir ein klares Ziel gesetzt. Ich wollte unbedingt meine Zeit verbessern und wieder Plätze gutmachen. Der Start glückte mir dieses Mal wieder sehr gut, ich fand sehr schnell meine Grundspeed für das Rennen. Allerdings gelang es mir nicht meine Rundenzeit vom Vormittag zu toppen. Ich war aber in der Lage mit einem klaren Vorsprung auf meinen Konkurrenten aus dem ersten Rennen für mich zu entscheiden.
Wir haben an diesem Wochenende einen deutlichen Fortschritt machen können. Mein Ziel den Rückstand auf die schnellsten Fahrer dieser Klasse zu reduzieren konnte ich umsetzen. Ich nehme die Euphorie mit in die Sommerpause, in der ich mich auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten werde.29.07.2025 - Text: Loris Schönrock
Magny Cours FIM JuniorGP
Das Rennwochenende in Frankreich auf der neuen Strecke des JuniorGP Kalenders ist hinter uns. Ein sehr komisches Wochenende, um ehrlich zu sein. Am Donnerstag, der als Trainingstag zählt, hat es einen schlimmen Unfall gegeben, bei dem leider ein junger Fahrer sein Leben verloren hatte. Natürlich wurde die Veranstaltung an diesem Tag im Anschluss abgebrochen. Daher hatte ich nur vormittags mein freies Training. Am Freitag wurde das Event dann regulär weitergeführt. Am Anfang hatte ich Probleme, meine Zeit über eine Runde zu bekommen. Das Erlebnis des Vortages wirkte noch stark nach. Für den Samstag konnte ich jedoch alles zusammenbringen und für mich gute Zeiten auf die Stoppuhr bringen. Ich fühlte mich stark und bereit für das Qualifying. Dort konnte ich nicht ganz meine Qualitäten vom vorherigen Training bestätigen, war aber für das Rennen am Sonntag qualifiziert. Der Sonntag war mit stark wechselnden Wetterbedingungen vorausgesagt. Das Team und mein Einsatzbike waren dafür bereit und so konnten wir bis kurz vor dem Rennen abwarten, um das richtige Setup zu wählen. Die Wettersituation war trotzdem bis zum Start noch recht unklar, aber es begann pünktlich in der Sighting Lap zu regnen. Für das Rennen bei diesen Bedingungen war ich hoch motiviert und hatte auch einen guten Start. Probleme an meinem Visier machte es mir jedoch unmöglich der Gruppe zu folgen und ich verlor den Anschluss. Im Endeffekt war es dann ein recht einsames Rennen für mich. Wir haben aber durch das Rennen weitere Kilometer und Daten sammeln können. Das nächste Rennen wird in Aragon sein und ich fühle mich stark dafür.
09.07.2025 - Text: Loris Schönrock / Foto: Dany Vela
JuniorGP, Jerez
Das Rennwochenende in Jerez ist vorbei. Wir blicken zurück mit einem tränenden Auge und einem lächelnden Auge. Die freien Trainings verliefen reibungslos und ich konnte mein Programm abspulen. Für die gesamte Woche waren unüblich hohe Temperaturen vorausgesagt. Daher war es sehr schwierig die richtige Reifenwahl zu treffen. Pirelli lieferte zusätzlich einen speziellen Vorderreifen dafür. Durch diese extreme Hitze war die 2. Session am Nachmittag natürlich besonders deutlich schwieriger. Zum Einen für das Material und zum Anderen für die Physis, in dem Punkt war ich aber aufgrund der guten Saisonvorbereitung durch den ADAC Pfalz in Zusammenarbeit mit Ortema topfit. Ich konnte das ganze Wochenende meinen Abstand auf die Spitze verringern und generell mit der Gruppe mithalten. Im Practice vor dem Qualifying am Samstag konnte ich dies auch bestätigen. Ich konnte meine Bestzeit fahren und ein Zeichen setzten. Wir waren gut gelaunt und guter Erwartungen für das Qualifying. Das Quali verlief recht ruhig mit den typischen Spielereien der Moto3 Klasse. Es war sehr schwierig eine passende Gruppe zu finden und die hohen Temperaturen halfen dabei auch nicht. So konnte ich meine Bestzeit vom Vormittag nicht ganz bestätigen und verpasste den Hauptlauf um 0,057 Sekunden. Der Sport ist hart, besonders wenn man sich mit den stärksten Junioren der Welt misst. Wenn wir objektiv auf den 2ten Junioren Weltmeisterschaftslauf schauen, können wir eine positive deutliche Verbesserung erkennen. Weiter machen und arbeiten. Ich schaue sehr positiv auf Frankreich in 4 Wochen.
02.06.2024 - Text: Loris Schönrock / Foto: privat
Erstes Rennwochenende in Estoril
Die ersten freien Trainings der Saison 2025 in der JuniorGP verliefen für mich recht positiv. Ich konnte gut mit den anderen Fahrern mithalten. Am Donnerstag und Freitag konnten wir auch mit Hilfe meines neuen Fahrercoach Efren Vazquez neue Dinge ausprobieren und testen. Der Fokus der beiden Trainingstage lag eher auf dem Verbessern meiner fahrerischen Qualitäten. Dies konnte ich auch gut umsetzten. Im ersten offiziellen Practice am Samstagmorgen waren die Bedingungen recht unklar. Die Strecke war nass, schien aber schnell abzutrocknen. Gegen Ende des Practice fing es dann an zu regnen und ich konnte schnellere Runden setzten. Das Qualifying wurde jedoch auf trockenen Streckenbedingungen ausgetragen. Die ersten Runden verliefen auch ganz gut, bis ich dann den Anschluss zur Gruppe verlor. Ich konnte dann keine schnelleren Runden fahren als mit der Gruppe und dem Windschatten. Vor allem bei den kleineren Klassen ist Windschatten und ein „Hinterrad“ essenziell. Trotz vermasselten Qualifyings blicke ich positiv auf das nachstehende Rennwochenende in Jerez. Da wir einige neue Dinge gefunden haben, mit guter Unterstützung, speziell durch meinen Fahrercoach Efren Vazquez, werde ich jetzt die freie Zeit bis zum nächsten Rennen dazu nutzen, meine Pace zu verbessern.
08.05.2024 - Text: Loris Schönrock / Foto: privat
Rennbericht Estoril II
Das letzte Rennen der JuniorGP Saison 2024 liegt nun hinter mir. Nach einer Ungewissheit, ob wir überhaupt noch ein Rennen haben werden, wurde bekannt, dass in Estoril/ Portugal das Finale sein wird. Wegen der kurzfristigen Umplanung wurde der erste Trainingstag gestrichen. Das bedeutete für mich, dass ich gleich eine schnelle Grundpace finden musste. Zudem spielte das Wetter im ersten Turn nicht ganz mit. Wegen vorherigem Regen war die Strecke noch feucht, teilweise aber auch schon abgetrocknet, daher war es schwierig eine schnelle Runde zu fahren. Trotzdem steigerte mich jedes Training ein bisschen in meiner Pace. Das Qualifying verlief dann unkompliziert und ich konnte mich auf 2 Rennen am Mittwoch freuen. Wir waren nicht ganz mit dem Speed zufrieden, aber auch nicht enttäuscht. Am Mittwoch bei guten, aber kühlen Wetterbedingungen war ich für das erste Rennen gut vorbereitet und hoch konzentriert. Allerdings hatte ich einen nicht ganz so guten Start. Daher verlor ich den Anschluss zu der Gruppe vor mir und fuhr nun mein eigenes Rennen gegen die Zeit. Ich konnte jedoch viel lernen in diesen 16 Runden und meine Zeit auch am Ende bestätigen. Ich erreichte das Ziel als 27. Platz. Im zweiten Rennen des Tages versuchte ich den verpatzen Start vom ersten Rennen wieder gutzumachen. Das gelang mir auch und ich konnte sofort ein paar Plätze gutmachen. So verlief die erste Runde nach Plan. Ich bemerkte jedoch schnell, dass irgendetwas beim Schalten nicht funktionierte. Ich traf nicht die Gänge vor jeder Kurve und konnte so nicht mehr flüssig fahren. Nach der dritten Runde entschied ich mich in die Box zu fahren, um eventuell das Problem zu lösen. Ich wollte unbedingt das Rennen wieder aufnehmen. Doch es waren technische Probleme, die nicht zu beseitigen waren. Somit war das Rennen für mich leider beendet. Natürlich war ich darüber sehr enttäuscht. Die letzten beiden Rennen spiegelten so ein bisschen die ganze Saison wider. Wir hatten über die Saison nicht immer das Glück auf unserer Seite und auch noch nicht die Geschwindigkeit, die wir uns als Ziel gesetzt haben. Es war ein hartes Rookie-Jahr mit vielen Lernprozessen. Ich möchte mich besonders bei meinen Sponsoren und Unterstützern bedanken, ohne die dieses Jahr nicht möglich gewesen wäre. Ebenfalls bedanke mich bei meinem Team „F-Koch Rennsport“ für diese Saison und den sehr guten Support. Nach dem Rennen ist vor dem Rennen! Nächstes Jahr werde ich wieder in der JuniorGP Weltmeisterschaft im Team F-Koch Rennsport an den Start gehen und angreifen!
10.12.2024 – Text: Ralph Schönrock
Motorland Aragon
Die vorletzte Runde der JuniorGP World Championship wurde im Motorland Aragon ausgetragen. Durch einen 2-tägigen Test eine Woche zuvor, hatte der größte Teil des Fahrerfeldes einen Vorsprung gegenüber mir. Der Donnerstag verlief trotzdem relativ zufriedenstellend. Wir mussten erstmal das richtige Setup finden. Durch kalte Temperaturen und ständige Windböen stellte sich der Freitag für mich eher als schwierig heraus. Ich kämpfte mit rutschenden Reifen und unbefriedigender Fahrphysik. Meine Probleme lösten sich jedoch, als es am Samstag begann stark zu regnen. Mir liegt das Fahren im Regen sehr, daher wollten wir uns im freien Training vor dem Quali erst einmal an die Bedingungen gewöhnen und möglichst viele Runden sammeln. Im Qualifying selbst konnte ich dann alles wie geplant umsetzten. Wir hatten eine schnelle Regenpace und waren konkurrenzfähig im oberen Mittelfeld unterwegs. 5 Minuten vor Schluss fuhr ich meine persönlichen besten Sektoren. In Kurve 8 stürzte ich dann relativ harmlos, aber zu dem Zeitpunkt unglücklich. In den letzten 2 Runden konnte die Konkurrenz ihre Zeit verbessern und ich verpasste um knappe 0,060 Sekunden den Einzug in das Rennen. Das Team und ich haben eine gute Leistung gezeigt und Kampfgeist bewiesen. Den Abschluss in Valencia werden wir nutzen, um diese Euphorie in die Winterpause und das nächste Jahr mitzunehmen!
22.10.2024 - Text: Loris Schönrock / Foto: Danny Vela
Junior GP, Jerez
Nach einer langen Sommerpause hieß es endlich wieder JuniorGP in Jerez. Ich habe in der Sommerpause viel an meiner Fitness arbeiten können und fühlte mich mental stark. Die freien Trainings verliefen wie geplant. Wir haben uns gezielte Runden angeschaut und an ihnen gearbeitet. Schritt für Schritt haben wir uns über die einzelnen Trainings hinweg gesteigert. Durch den deutlichen Temperatur- und Windanstieg war es schwieriger, nachmittags bessere Rundenzeiten zu setzen. Samstags hatten wir dann alles vorbereitet für das Qualifying um 14:00 Uhr. Es verlief erst recht durchwachsen, aber zum Ende erwischte ich dann einen guten D-Zug. Mir war klar, dass ich nun alles in die letzten 2 Runden stecken musste. Auf meiner schnellsten Runde verlor ich dann aber das Vorderrad in der sehr schnellen Kurve 11 und stürzte heftig. Das war der schnellste Sturz in meiner ganzen Karriere. Dadurch konnte ich das Rennen am Sonntag nicht bestreiten. In zwei Wochen werden wir ein Training in Aragon durchführen, um gut vorbereitet zu sein für das nächste Rennen. Mein Abstand zur Spitze wird immer geringer und ich fühle mich besser und besser auf dem Motorrad. Trotz des Sturzes ist das Wochenende sehr positiv verlaufen und freue mich auf den Rest der Saison!
19.09.2024 – Text: Loris Schönrock
Rennbericht Portimão 2024

Das Rennwochenende in Portimão ist zu Ende. Diese schöne Rennstrecke an der Algarve wird von den meisten als Achterbahnfahrt beschrieben. Durch die enormen Höhenunterschiede auf der Rennstrecke hat man ein einzigartiges Fahrerlebnis und Fahrverhalten. Die freien Trainings am Donnerstag und Freitag gestalteten sich am Anfang erst recht schwierig doch wurden dann immer besser. Am Freitag im zweiten Training pushte ich und konnte einen Sturz über die Front nicht abfangen. Dennoch war meine Pace war gut und ich war bereit für das Qualifying. Am Samstag startete ich in das Quali1 hochmotiviert. Ich hatte ein sehr gutes Gefühl fürs Bike. Als ich auf meiner schnellsten Runde gemeinsam mit anderem Fahren unterwegs war, stürzte ich in Kurve 5 wieder über die Front. Trotzdem konnte ich das Quali fortsetzen und erreichte die 33 Position. Somit stand ich auf der Starterliste als Reserve. Am Sonntag wurden zwei Rennen in der JuniorGP ausgetragen. Im ersten Rennen schied ein Fahrer aus und das machte mir den Platz frei im zweiten Rennen im Grid zu stehen. Damit erreichte ich mein erstes Ziel, im Hauptrennen in dieser für mich neuen Klasse zu fahren. Die Bedingungen waren für alle schwierig, es war sehr warm und es galt genügend Grip für die Reifen zu finden. Es war für mich wichtig, das Rennen bis zum Ende zu fahren und eine konstante Pace zu halten. Von Platz 33 aus erreichte ich Platz 27. Darüber bin ich sehr glücklich und gehen nun mit einem positiven Gefühl in die Sommerpause.
26.06.2024 – Text und Foto: Loris Schönrock
Rennbericht JuniorGP Barcelona 2024

Barcelona ist eine meiner absoluten Lieblingstrecken. Ich konnte das erste Mal in dieser Saison bei allen Trainings dabei sein. Das erste Training am Donnerstag fing sehr gut an. Wir fanden für die KTM schnell eine gute Grundabstimmung. Mein Gefühl war gut, und ich versuchte nun zu pushen. Zum Ende des ersten Trainings fing es dann an zu regnen – irgendwie typisch für dieses Jahr. Das zweite Training fand wie erwartet unter nassen Bedingungen statt. Meine Pace war gut, und ich konnte mit den anderen sehr gut mithalten. Der Freitag begann wieder nass, und ich fühlte mich dabei sehr wohl. Mir gelangen gute Zeiten um Platz 15. Das Team hat weiter an der Performance gearbeitet und neue Erkenntnisse gewonnen. Am Samstag fand dann das Qualifying statt. Die Strecke war nun abgetrocknet. Mein Ziel war es natürlich, den Einzug ins Finale zu erreichen. Ich hatte 15 Minuten Zeit dafür, doch durch das Taktieren der anderen Fahrer gelang es mir nicht, eine schnelle Gruppe zu finden, um meine Rundenzeit so weit zu verbessern, dass ich den Sprung ins Finale schaffen konnte. Trotzdem konnte ich zumindest den Abstand zu den vorderen Fahrern verkürzen und arbeite mich Schritt für Schritt weiter voran. Wir sind auf dem richtigen Weg und im Plan. In 4 Wochen geht es nach Portimao. Die Zeit bis dahin werde ich intensiv für die Vorbereitung nutzen.
22.05.2024 - Text: Loris Schönrock / Foto: Ralph Schönrock
Rennbericht Estoril

Estoril 2024, das zweite Rennen der Saison liegt hinter uns. Der Start in dieses Wochenende begann für mich schwierig. Am Donnerstag hatte ich eine Abi Prüfung und konnte so erst am Abend nach Lissabon starten. Aber aufgrund des extrem schlechten Wetters wurde der Flug gecanceled. So konnte ich mit einer Umbuchung erst den ersten Flieger am Freitagmorgen nehmen. Aus dem Flieger ins Auto und dann direkt aufs Motorrad. Das sind nicht die besten Voraussetzungen. Auch in Estoril hatten wir ziemlich unbeständiges Wetter. Ich fühlte mich aber gut auf meinem Motorrad und konnte mich weiter verbessern mit jeder Runde. Das Team und ich konnten so viele neue Erkenntnisse sammeln. Die Technik funktioniert nun gut und es geht an die Feinabstimmung. Am Samstagmorgen änderte sich das Wetter unangekündigt. Aus sonnigem Wetter wurde es zu einem regnerischen Grau. Trotzdem konnte ich im Regen gute Rundenzeiten erzielen. Um das Hauptrennen zu erreichen, fehlten mir nur noch wenige Hundertstel. Das ist näher dran als wir zu Beginn der Saison angenommen hatten. Somit bin ich ein großes Stück weitergekommen und werde beim nächsten Rennen in Barcelona diesen Schritt anvisieren.
08.05.2024 - Text: Loris Schönrock / Foto: Ralph Schönrock
Herausforderungen und Hoffnungen beim Rennwochenende in Misano
Das vergangene Rennwochenende in Misano war voller Herausforderungen mit Höhen und Tiefen für unseren Fahrer Loris. Voller Erwartung reiste Loris zum Auftaktrennen nach Misano / Italien. Beim ersten Rennen der Saison in der World Championship JuniorGP wollte er mit guten Zeiten ein Zeichen setzen. Allerdings störten technische Probleme bereits am Donnerstag seine Trainingsläufe. Die Werksunterstützung von KTM, welche vor Ort war, unterstütze das Team, sodass Loris am Freitag den Einzug in die wichtige Qualifikation erreichen konnte. Für die eigentliche Qualifikation am Samstag war Regen vorausgesagt. Eigentlich beste Bedingungen für Loris, um einen guten Startplatz herauszufahren. Doch direkt in der ersten Einführungsrunde versagte die Technik wiederholt. Somit war es unmöglich, eine gewertete Rundenzeit zu setzen. Für die beiden Rennen am Sonntag bedeutete das, dass Loris nicht teilnehmen konnte. Trotz dieser Rückschläge ließ sich Loris nicht entmutigen und wird beim nächsten Rennen in Estoril / Portugal in der nächsten Woche wieder versuchen sein Bestes zu geben. Loris und sein Team sind sich bewusst, dass noch mehr Arbeit erforderlich ist, um gute Leistungen zu erzielen. Wir werden weiterhin hart trainieren und das Motorrad optimal vorbereiten. Wir wünschen Loris viel Glück und Erfolg für seine zukünftigen Rennen und sind gespannt auf seine kommenden Leistungen!
25.04.2024 - Text: Ralph Schönrock, Foto: privat
DMX Open in Thurm
Das letzte Rennen der Saison ist nun vorbei. Eine meiner schwersten Saisons bisher ist abgehakt, mit 2 Verletzungen und Ausfällen war das Jahr ein bergab und bergauf. Zum Rennen, ich hatte im Freien und im Zeittraining einen echt guten Flow und konnte eine solide Zeit fahren. Für das Rennen eins hatte ich mich gut vorbereitet und war ready to Race! Doch leider ist mir in der Einführungsrunde die Bremsleitung geplatzt. Ich bin dennoch an den Start gegangen und hab versucht, das Beste daraus zu machen. Leider bin ich in der ersten Runde mit einem Fahrer zusammengekommen und mir hat es das Vorderrad ausgespeicht, somit ein DNF. Rennen 2 war ich wieder guter Dinge! Doch ich hatte eben 2 Stunden Pause zwischen Lauf 1 & 2, in der mein Körper ziemlich arg runtergefahren war, was mir nicht zugute kam. Rennen 2 ging los und die Strecke war gut ausgefahren. Leider habe ich einen heftigen Startcrash gehabt und bin mit viel Rückstand ins Rennen gegangen, habe versucht das Beste daraus zu machen mit den Schmerzen noch solide ins Ziel gekommen. Saison 2024 ist Vorbei und ich sage Danke an alle, die hinter mir standen und dieses schwierige Jahr mit mir gemeistert haben.
07.10.2024 – Text: John Vogelwaid / Foto: Wikabe MX Pics
ADAC MX Masters Holzgerlingen
Dieses Wochenende ging es zu der letzten Runde der ADAC MX Masters nach Holzgerlingen. Ich konnte mich unter der Woche super auf das Rennen vorbereiten, alles lief nach Plan. Also ging es los Freitagabend wurde die Abnahme gemacht, Trackwalk und wir haben mental nochmal gearbeitet. Das Wetter und auch die Strecke waren perfekt. Für mich ging es dann am Samstagmorgen ins Freie Training und ins Start Training. Die Strecke war wirklich gut und ich konnte das Training auf dem 19. Platz beenden. Weiter ging es in meiner Gruppe ins Quali Trainin. Ich fühlte mich unbeschreiblich gut und war wirklich gut unterwegs…leider lag das Glück nicht auf meiner Seite und ich hatte einen Gashänger und somit DNF. Ich konnte mich nicht qualifizieren und beendete das letzte Rennwochende wirklich enttäuscht und sauer…. Ich hoffe sehr, dass ich nächstes Wochenende bei der DM in Thurm wieder kämpfen kann. Leider gehört dieses auch zum Motorsport dazu. Ich lasse das Wochenende erstmal über mich ergehen und freue mich auf das nächste Jahr. Wir sehen uns das letzte Mal bei der DM. See you there
26.09.2024 – Text: John Vogelwaid / Foto: Wikabe MX Pics
ADAC DMX Open Teutschenthal
Für mich ging es am Wochenende zu der DM nach Teutschenthal. Ich freute mich sehr auf die anspruchsvolle Strecke. Das Wetter spielte super mit und die Strecke war von der Crew hervorragend vorbereitet. Alles erledigt am Samstag und dann ging es los zum Track Walk, ein paar Linien anschauen und auch die Stellen, wo es schwer werden kann. Am Sonntagmorgen ging es dann für mich ins freie Training, ich fühlte mich gut und sicher auf der Strecke. Ich konnte einige schnelle Zeiten fahren und mich mit der Strecke vertraut machen. Ich landete nach dem Training auf dem 18. Platz. Ich war sehr zufrieden, aber weiß, dass ich noch viel mehr kann. Weiter geht es ins Zeittraining. Vorweg habe ich mich mental vorbereitet und mich warmgemacht. Die Strecke war sehr anspruchsvoll und es waren schon einige tiefe Rillen vorhanden. Die Zeit war abgelaufen und ich konnte mir den 16. Startplatz in der DM Open sichern. Der erste Wertungslauf verlief einwandfrei. Ich habe mich so unglaublich gut auf der Strecke und auf meinem Motorrad gefühlt. Der Start verlief ebenfalls gut - ich war im vorderen Mittelfeld dabei. Ich hatte extrem gute Kämpfe mit den anderen Fahrern. Am Ende der 30+2 konnte ich auf Platz 13 ins Ziel kommen. Ich bin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Weiter ging es mit dem zweiten Wertungslauf. Der Start war soweit okay - die Strecke war schon ziemlich kaputt und kantig. Ich konnte mich lange auf Platz 13 halten, habe dann aber leider einige Plätze verloren und beendete den zweiten Lauf auf Platz 15. Mit dem kompletten Wochenende bin ich sehr zufrieden. ich konnte meinen Speed fahren und vieles dazulernen. Ich freue mich auf die letzte Runde der ADAC Mx Masters in Holzgerlingen. See you there.
09.09.2024 – Text: John Vogelwaid / Foto: Buzili Fotografie
ADAC MX Masters Jauer
Am Wochenende stand für mich das vorletzte ADAC MX Masters Rennen in Jauer an. Vor dem Rennwochenende, konnte ich noch 2 Tage in Tschechien fahren gehen, am Freitag fuhren wir dann los. Angekommen in Jauer, fühlte ich mich eigentlich sehr gut, das Wetter spielte mit und die Strecke war bestens vorbereitet. Wir haben mental noch ein paar Übungen gemacht und dann ging es für mich am Samstagmorgen in das warmup. Ich konnte gute Spuren fahren und die Strecke kennenlernen. Im warmup war ich dann in meiner Gruppe auf dem 20. Platz. Auch hier war ich sehr zufrieden mit den Ergebnis, wusste aber, dass ich eindeutig mehr setzen muss. Dann ging es für mich ins Pflichttraining. Da ist mir leider ab der 3. Runde mein Gaszug gerissen, somit absolvierte ich in meiner Gruppe den 23. Platz und habe mich nicht direkt qualifiziert, musste also ins Last Chance Race. Am Start hatte ich mir meine Chance selbst verhauen und in der ersten Runde am Pushen bin ich in der Luft mit einem Fahrer zusammen gekommen und war Letzter. Ich konnte einige Plätze gut machen, aber letztendlich haben mir 4 Plätze gefehlt. Ich absolvierte mein LCQ auf dem 16. Platz. Zufrieden bin ich damit nicht, aber ich weiß, dass ich weiter daran arbeiten muss. Und vor allem weiß ich, woran ich arbeiten muss. Für mich geht es nächstes Wochenende zur DM nach Teutschenthal. Darauf werde ich mich unter der Woche vorbereiten und dort alles geben.
03.09.2024 – Text: John Vogelwaid / Foto: Wikabe MX Pics
DMX Open Westerhausen John Vogelwaid

Am Sonntag stand für mich der DM Lauf in Westerhausen an. Die Strecke war hervorragend vorbereitet und ich konnte mich unter der Woche körperlich und mental auf den Lauf vorbereiten. Am Sonntagmorgen ging es für mich in das freie Training. Die Strecke war da schon sehr anspruchsvoll, aber ich hatte einen super Flow auf der Strecke. Und wurde im Freien Training 20. mit ganz viel Spaß. Nach einer kurzen Pause ging es los in Zeittraining, auch hier musste ich ordentlich kämpfen. Mein Speed war super und auch mein Flow, doch ich konnte keine Runde mal eine Zeit zusammen bekommen… also sicherte ich mir den 24. Platz für die Wertungsläufe. Nach einer längeren Mittagspause und guter Erholung habe ich mich für den ersten Lauf fertig gemacht, ich kam sehr gut aus dem Startgatter und war in der ersten Kurve auf Platz 10. leider ging ich dann zu Boden, und kam unter meinem Motorrad nicht raus. Nach ein paar Minuten konnte ich das Rennen wieder aufnehmen, ich landete am Ende auf den 20. Platz. Der zweite Lauf lief viel besser, nach dem Start war ich gut im vorderen Mittelfeld dabei, im Laufe des 2. Wertungslaufes, konnte ich gut vorne mitkämpfen und landete am Ende auf dem 13. Platz. Im Großen und Ganzen bin ich super happy mit dem Renntag, ich hatte schöne Zweikämpfe, und hab super viel dazu gelernt. Eins hat mir der Tag gezeigt, dass ich auf jeden Fall auf dem richtigen Weg bin und das ich mich auf weiter Fortschritte freue. Darauf bauen wir auf.
12.08.2024 – Text: John Vogelwaid / Foto: Wikabe MX Pics
Rennbericht für ADAC MX Masters in Gaildorf

Für mich ging es zur 6. Runde der ADAC MX Masters nach Gaildorf. Ich konnte mich unter der Woche körperlich und mental gut vorbereiten. Nachdem ich festgestellt habe, dass an meinem Rennmotorrad etwas kaputt gegangen ist, musste ich mit meinem Trainingsmotorrad an den Start gehen. Am Freitagmorgen in Gaildorf spielte das Wetter super mit und die Strecke war bestens vorbereitet. Am Samstagmorgen ging es dann los mit dem Warm-Up. Ich fühlte mich sicher und wohl auf meinem Motorrad, konnte einige schnelle Rundenzeiten fahren und landete im Warm-Up auf dem 26. Platz. Ich war sehr zufrieden, vor allem bei dem starken Fahrerfeld dieses Jahr. Ich bereitete alles für das Qualifikationstraining vor, stellte noch das Set-Up ein und bereitete mich mental auf einen harten Kampf vor, denn ich wusste, dass es nicht einfach wird. Aber ich wollte mich direkt qualifizieren. Die erste Runde im Zeittraining habe ich mir die Strecke angeschaut. Diese war schon sehr anspruchsvoll mit einigen Kanten, trotzdem habe ich gekämpft. Anfangs war ich noch unter den ersten 19 Fahrern. Ich wusste, dass ich mich anstrengen muss, denn nur die ersten 19 kommen direkt weiter. Natürlich haben die anderen Fahrer ebenfalls gekämpft, somit rutschte ich im Qualifikationstraining auf Platz 28 und musste in das Last Chance Race. Ich fühlte mich bereit zu kämpfen, denn ich wusste, es kommen nur die ersten 2 aus der Masters Klasse und die ersten 2 aus der Youngster Klasse in die Hauptrennen. Der Start klappte ausgesprochen gut, Reaktion war vorhanden und ich konnte gut mithalten. Nach dem Start war ich auf Platz 6, leider verlor ich im Lauf einige Plätze und landete nach den 15+2 in meiner Klasse auf dem 15. Platz. Leider klappte es nicht, in die Hauptrennen zu fahren, aber im Großen und Ganzen war es ein sehr lehrreicher Samstag und ich konnte viel Erfahrung mitnehmen. Ich weiß auf jeden Fall, woran ich arbeiten muss und werde alles daran setzen, dies umzusetzen. Am kommenden Wochenende geht es weiter zur DM nach Westerhausen.
06.08.2024 – Text: John Vogelwaid / Bild: Wikabe MX Pics
DMX Open Aichwald
Für mich ging es am Wochenende nach Aichwald, um bei der DMX Open an den Start zu gehen. Im Freien Training ging es auf einer sehr matschigen und anspruchsvollen Strecke los. ich konnte mich warmfahren und die Strecke kennenlernen, mein Fahrwerk einstellen und Runde für Runde schauen, wie die Strecke sich verändert. Ich landete auf dem 12. Platz, womit ich auf jedenfall zufrieden war. Dann ging es weiter mit dem Pflichttraining, die Strecke trocknete so langsam ab, und die Rillen wurden immer tiefer. Ich war in der Qualifikationsgruppe B und konnte mir einen direkten Startplatz für die zwei Wertungsläufe sichern. Leider hatte ich mit dem Motorrad Probleme und musste 3 Mal in der Box, mein Motorrad wechseln. In der letzten Runde konnte ich eine gute Runde fahren und konnte mich mit Platz 17 qualifizieren. Ich ging hochmotiviert in den ersten Wertungslauf. Der erste Wertungslauf verlief gut, mein Start war nicht super, aber ich konnte mich Runde für Runde vor kämpfen. Ich hatte einen guten Flow und mein Rhythmus war auch sehr gut. Leider sprang mir meine Kette vom Kettenrad und ich musste diese wieder draufmachen. Ich konnte den ersten Wertungslauf nicht zuende fahren und war dann auf Platz 37. Die Enttäuschung war groß, aber die Motivation, beim zweiten Lauf noch mehr zu geben, überwog alles. Im zweiten Wertungslauf verlief der Start leider auch nicht wie geplant, aber das hat mich nicht davon abgehalten, weiter zu kämpfen. Ich konnte gut überholen und hatte sehr spannende Kämpfe. Die Strecke war sehr gut abgetrocknet und es waren schöne Rillen drin. Ich konnte nach den 30+2 mit Platz 26 zufrieden sein. Im Großen und Ganzen war der Renntag sehr aufregend und ich konnte wieder viel Sicherheit und Erfahrung mit nach Hause nehmen. Ich freue mich auf das nächste Rennen.
10.07.2024 - Text: John Vogelwaid / Foto: Wikabe MX Pics
ADAC MX Masters Bielstein

Am vergangenen Wochenende, den 22. & 23.06.24 war ich zu Gast in Bielstein bei den ADAC MX Masters. Meine erste Runde Masters war lehrreich. Ich habe den ganzen Samstag über ziemlich mit mir zu kämpfen gehabt, daher bin ich auch in keinen Flow gekommen. Ich konnte nicht das abrufen, was ich auf dem Bike kann. Was mich natürlich nicht begeistert hatte, so meine Leistung zu zeigen, somit musste ich ins LCQ. Im LCQ hatte ich die selben Probleme, um ordentlich zu liefern, gegen Schluss vom Rennen bin ich leicht in meinen Rhythmus gekommen, was aber zu spät war. Somit habe ich die Rennläufe verpasst. Ich arbeite an den Fehlern weiter, um es besser zu machen beim nächsten Rennen.
01.07.2024 - Text: John Vogelwaid / Foto: Wikabe MX Pics
DMX Open Schweighausen

Am Sonntag, den 9.06.2024 stand die DMX Open beim MSC Schweighausen an. Die Strecke kannte ich aus den vergangenen Jahren mit guten Erinnerungen. Für den Renn Tag habe ich nicht viel erwartet da ich 1,5 Wochen ausgefallen bin wegen einem Virus. Ich war Happy überhaupt Fahren zu können. Der Sonntag ging recht entspannt los mit einem nassen freien Training. Ich nutzte das Training, um ein Gefühl für das Motorrad zu bekommen was recht gut geklappt hatte. Im Zeittraining konnte ich am Anfang eine recht gute Zeit fahren, doch zum Ende merkte ich das mir die Pause in den Knochen steckte somit P19. Im 1 Lauf konnte ich am Start ins Mittelfeld starten. In der ersten Runde habe ich gute Plätze gemacht, doch leider bin ich beim Überholen gestürzt und habe einige Plätze verloren. Ich habe mich im Laufe des Rennens auf Platz 20 gesetzt, nach der Hälfte des Rennens war leider nicht mehr drinnen. Im 2 Lauf hatte ich einen schlechten Start, habe mich in den ersten paar Runden vorsetzen können, aber leider nicht mehr liefern können da ich nach 10 Minuten Renndistanz schwer Luft bekommen habe, am Ende Platz 21. Das sind nicht die Ergebnisse und die Leistung, was ich kann, doch solche Rennen gibt es eben in unserem Sport. Ich nehme es als Ansporn mit, um beim nächsten Rennen es umso besser zu machen.
11.06.2024 – Text: John Vogelwaid / Bild: Kai Brake Fotografie
Rennbericht DMX Open Lugau

Am vergangenen Sonntag, den 12.05.2024, war ich bei der DMX Open in Lugau. Die Strecke hatte ich noch in guter Erinnerung aus dem Jahr 2022, denn da hatte ich mein erstes Podium in der DMX 125 Klasse. Die Strecke ist technisch sehr anspruchsvoll, was ich persönlich als Fahrer gern habe. Der Sonntag ging recht entspannt los, wir starteten um 10:05 Uhr mit unserem freien Training. Ich kam mit der Strecke sehr gut zurecht in den ersten paar Runden. Dennoch viel es mir in beiden Trainings sowie auch im Quali schwer, eine schnelle Runde hinzulegen. Daher habe ich die Qualirunde auf Platz 17 beendet. Race 1: Im ersten Rennen nach der Mittagspause stand nach der Einführungsrunde der Start an. Die Uhr stand auf 30 min +2 bei gut 28 Grad und Sonne. Leider hatte ich beim Start die ersten Meter mit dem Motorrad Probleme, was sich aber nicht auf die Renndauer ausgewirkt hatte. Ich nahm das Feld von hinten auf und begann die ersten Runden zu pushen, um schnell Anschluss nach vorn zu bekommen, was mir auch recht gut gelungen ist. Als ich im Rennen nach 15 Minuten Fahrzeit auf Platz 14 rückte, war die Lücke nach vorne zu groß. Ich hatte eine gute Lücke zu Platz 15 rausgefahren und bin mit einem guten Flow auf Platz 14 durchs Ziel. Race 2: Im zweiten Rennen hatte ich einen super Start. Ich war nach der ersten Kurve auf Platz 6 und zog in den ersten 4 Runden mit den vorderen Fahrern mit. Leider musste ich nach der vierten Runde etwas abreißen lassen, da ich mit dem Speed noch nicht mitgehen kann. Nach der Hälfte des Rennens lag ich auf Platz 11 mit gutem Abstand zum 12. Platzierten. Noch gut 10 Minuten zu fahren, hatte ich einen Kick auf mein Hinterrad bekommen bei einem Berg-ab-Sprung und bin leider heftig zu Boden gegangen. Ich konnte leider nicht mehr weiterfahren. Bis zu meinem Sturz war es ein gutes Wochenende in die richtige Richtung. Ich werde jetzt ein paar Tage pausieren, um schnellstmöglich wieder auf dem Motorrad zu sitzen.
14.05.2024 - Text: John Vogelwaid / Foto: Wikabe MX Pics
Rennbericht in Schopfheim
Am Sonntag nahm ich als Gast das Rennen in Schopfheim vom BW Pokal als Training mit. Fahren ist deutlich besser und fühle mich schon sehr gut auf dem Bike.
Quali: P1
Im ersten Lauf konnte ich den Start Gewinnen konnte mich die ersten Runden absetzen und habe bis auf den 9 Platz überrundet. Im zweiten Lauf war ich nach der zweiten Kurve auf Platz 2, war am Ersten dran und dann ist mir mein Motor festgegangen. Nicht das, was ich vorhatte, aber ich bin happy in die richtige Richtung zu kommen.
06.05.2024 - Text: John Vogelwaid
Rennbericht DMX Open Kamp-Lintfort
Am 1.05.2024 konnte ich nach 4 Wochen Verletzung Pause an das Gatter gehen. Das Freie Training war zu zurückhaltend so wie auch im Quali mit Platz 26 nicht das, was ich mir Vorgestellte. Die Rennen über Ware ich zu verkrampft und bekam kein Flow. Im ersten Lauf war mein Start gut. Ich war in der Top 10 dabei, konnte gut mit Pushen und hatte in der zweiten Runde Problem mit der Brille. Nach 4 Runden habe ich zu viel Druck gemacht und hatte das ganze Rennen mit harten Armen zu tun. Leider zurück gefallen bis auf P21. Im zweiten Lauf bin ich nicht gut aus dem Gatter gekommen. Die ersten Runden gut vorgekommen und Spaß gehabt auf dem Bike, dann leider auf P19 gestürzt und sehr viel Plätze verloren auf P28 ins Rennen und leider noch mal gestürzt am Ende P23. Nicht die Ergebnisse, wo ich will. Aber für das erste Rennen bin ich zufrieden, der Speed ist da jetzt noch konstant werden und dann lässt es sich sehen.
02.05.2024 - Bericht und Foto: John Vogelwaid
HN-Frankenbacher ADAC Winter Motocross
Lauf 1 war etwas durchwachsen, da zwei Fehler und ein Sturz nicht das Beste waren. Dennoch konnte ich nach den nicht so guten Runden ein paar Plätze gut machen.
Im Lauf 2 kam ich besser mit mir und der Strecke zurecht. Ich hatt gute Runden, wo alles gepasst hat, aber ich hatte auch kleine Fehler wo ich mir selber noch schwer tat.
Im Großen und Ganzen war es ein solides Vorbereitungsrennen - ich weiß wo ich stehe und was ich ändern muss.
Bis in 2 Wochen bei dem Auftakt der DM Open - ich freue mich auf die Saison 2024.11.03.2024 - Bericht: John Vogelwaid
ADAC Bundesendlauf Bahnsport, Moorwinkelsdamm
Am 13.09.25 fand im norddeutschen Moorwinkelsdamm der diesjährige ADAC Bundesendlauf statt. Für das ADAC Pfalz Team waren folgende Fahrer am Start:
500ccm / U18
Tim Widera / MSV Herxheim
Tim Arnold / MSV Herxheim
Julien Walter / MSC Altrip
Schülerklasse B / 125ccm
Duncan Pfeiffer / MSC Altrip
Schülerklasse A / 50ccm
Max Lacher / MSV Herxheim
Das Team wurde von Uwe Ebler / MSV Herxheim betreut. Um 7 Uhr morgens öffnete sich schon das Fahrerlagertor in Moorwinkelsdamm. Kurze Zeit später war auch schon die 1. Teamleiterbesprechung. Nach einer kurzen Einweisung der Fahrer ging es mit allen Teams zur Bahnbesichtigung. Danach folgte das Training der Schülerklassen A und B. Keine 10 Minuten später wurde es ernst, und es ging mit dem Rennen los. Für Max Lacher von der MSV Herxheim, der in diesem Jahr seine erste Saison in der Schülerklasse A fährt war es natürlich auch der erste Bundesendlauf. In seinen Vorläufen konnte Max einen 2. und einen 3. Platz ins Ziel bringen. Leider überquerte er aber auch 2x als Letzter die Ziellinie (2-0-1-0) was am Ende Platz 9 bedeutete. In der Schülerklasse B war Duncan Pfeiffer vom MSC Altrip am Start. Duncan, der in diesem Jahr seine letzte Saison in dieser Klasse fährt, belegte mit 5 Punkten den 6. Platz. Dabei konnte er einen zweiten und 3 dritte Plätze ins Ziel bringen. (1-2-1-1) In der höchsten Klasse, der U18/500ccm waren mit Tim Widera, Tim Arnold, beide von der MSV Herxheim und Julien Walter vom MSC Altrip gleich 3 Fahrer am Start. Leider wurde während dieser Rennen die Bahn immer schwieriger zu lesen, und zu allem übel setzte zur Mitte der Rennen auch noch ein Starkregen ein, so dass dass Rennen unterbrochen werde musste. Tim Widera von der MSV Herxheim konnte einen Laufsieg und zwei dritte Plätze verbuchen. Leider hatte er aber auch in seinem 3. Lauf einen unverschuldeten Sturz. Mit 1-1-S-3 und 5 Punkten belegte er den 5. Platz und schrammte nur leicht am Finale vorbei. Tim Arnold, auch er ein Fahrer der MSV Herxheim, konnte einen zweiten und 2 dritte Plätze ins Ziel bringen. In seinem letzten Vorlauf kam es in der Startkurve zu einer Kollision und er wurde zum Re-Run nicht mehr zugelassen. Mit 1-2-1-D und 4 Punkten belegte er Platz 7. Julien Walter vom MSC Altrip, der in diesem Jahr erst sein 2. Speedwayrennen fuhr, war es ein Tag zum Lernen. Mit 4 mal 0 Punkten belegte Julien den letzten Platz. Alles in allem war es für alle Fahrer ein lehrreicher Tag, und sie konnten reichlich an Erfahrung sammeln.17.09.2024 Text und Foto: Uwe Ebler, Team-Betreuer ADAC Pfalz
ADAC Bundesendlauf Bahnsport, Meißen
Der ADAC Bundesendlauf Bahnsport sollte in diesem Jahr beim Motorsportclub Meißen ausgetragen werden. Insgesamt 46 Fahrer und Fahrerinnen hatten in 4 Klassen ihre Nennungen abgegeben. Für die ADAC Pfalz waren Max Lacher (MSV Herxheim) in der Klasse Junior A, Duncan Pfeiffer und Klara Celina Reiffert (beide MSC Altrip) in der Juniorklasse B sowie Tim Widera und Tim Arnold (beide MSV Herxheim) in der Juniorklasse C angereist. Der MC Meißen hatte das Stadion bestens für diese Veranstaltung vorbereitet. Leider gab es bereits am Vortag massive Regenfälle, die erst am Veranstaltungstag gegen 10 Uhr endeten. Die Verantwortlichen des Clubs pumpten noch in der Nacht Wasser ab und versuchten alles, um einen Trainings- und Rennbetrieb zu ermöglichen. Das geplante Training wurde zunächst gekürzt und verschoben. Die Jury beschloss jedoch, gegen 14 Uhr, die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen abzusagen. Ein sicherer und gerechter Rennbetrieb wäre nicht möglich gewesen. Für 2024 wird es keinen Wiederholungstermin geben. Die Fahrer des ADAC Pfalz mussten daher unverrichteter Dinge den langen Heimweg antreten.
16.09.2024 Text und Foto: Joachim Ohmer, Team-Betreuer ADAC Pfalz
















































































































































































