Der Förderkader des ADAC Pfalz e.V.
Seit 2017 machen wir es uns zur Aufgabe, unsere Nachwuchs-Spitzensportler noch mehr zu unterstützen. Seitdem gibt es unseren ADAC Pfalz Förderkader, als Kadermitglied profitierst Du vor allem von der Unterstützung durch das Mentaltraining, die Medienschulung, die Leistungsdiagnostik und vielem mehr. Natürlich gibt es auch unser exklusives Förderkader-Outfit, dass man Dich auf und neben der Rennstrecke / Trail / MX-Strecke sofort erkennt. Du erhältst einen Trainingsplan sowie wichtige Tipps, wie Du Dein Training richtig umsetzen kannst. All das ist nur ein Teil der Förderung.
Fahrer-Steckbrief
Name: Tim Arnold Geburtstag: 03.05.2008 Verein: MSV Herxheim Homepage: https://speedway-arnold.onepage.me/ Instagram: timarnold358 Interessen: Speedway, Fitness, Angeln Beginn Motorsport: 2019 Aktuelle Serie: Bayerncup
2. Speedway-BL
SBM
SLNAktuelles Fahrzeug: Speedwaymotorrad Sportliche Erfolge: Süddeutscher-Vizemeister
Platz 2 - Bayerncup 2025
Platz 2 - Master of Speedway
Platz 2 - Langbahnrennen MühldorfSportliche Ziele: Süddeutscher Meister 2026
Top 10 in der DM
Profi KarriereSieg für Tim Arnold beim „Master of Speedway“ in Heusden-Zolder
Nach einem durchwachsenen Saisonauftakt hat sich Fahrer Tim Arnold eindrucksvoll zurückgemeldet. Beim „Master of Speedway“ im belgischen Heusden-Zolder zeigte er am Sonntag eine starke Leistung und sicherte sich am Ende den Gesamtsieg in der B-Klasse. Bereits in den Vorläufen präsentierte sich Arnold in Topform. Mit souveränen Fahrten sammelte er insgesamt neun Punkte und qualifizierte sich damit verdient für das Finale. Dort bewies er erneut sein Können, setzte sich gegen die Konkurrenz durch und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Mit dem Erfolg in Heusden-Zolder unterstrich Arnold seine Leistungsfähigkeit und ließ die Enttäuschung des Vortages hinter sich. Der erste Platz beim „Master of Speedway“ dürfte ihm zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Rennen geben.
06.05.2026 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Schwieriger Saisonstart in Cloppenburg
Cloppenburg – Der Auftakt der zweiten Bundesliga am vergangenen Samstag verlief für Fahrer Tim Arnold alles andere als nach Plan. Mit großen Erwartungen angereist, musste er sich am Ende mit einem enttäuschenden Ergebnis zufriedengeben. Schon früh im Rennverlauf zeichnete sich ab, dass es nicht Arnolds Tag werden würde. „Ich habe mich auf dem Motorrad nicht wirklich wohlgefühlt und hatte einfach einen schlechten Tag“, erklärte der Fahrer im Anschluss. Entsprechend spiegelten sich seine Schwierigkeiten auch in den Resultaten wider: Mit drei Nullrunden blieb er deutlich hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Trotz der individuellen Rückschläge zeigte das Team aus Herxheim eine geschlossene Leistung und kämpfte bis zum Schluss. Am Ende reichte es für den vierten Platz in der Tageswertung. Arnold nimmt das Ergebnis sportlich: Solche Tage gehörten im Motorsport dazu. Der Fokus liege nun darauf, die Erfahrungen abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten. Bereits beim nächsten Rennen will er wieder angreifen und an seine gewohnte Form anknüpfen.
06.05.2026 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Starker Auftakt der Speedwayliga Nord in Teterow
Am 18. April 2026 fiel in Speedwayliga Nord der Startschuss zur neuen Saison. Austragungsort des ersten Rennens war der traditionsreiche Bergring in Teterow, der sich einmal mehr als anspruchsvolle Herausforderung für Fahrer und Material erwies. Die Bahn präsentierte sich zu Beginn in schwierigem Zustand, entwickelte sich jedoch im Laufe des Renntages deutlich positiv. Verantwortlich dafür war die engagierte Arbeit des Bahndienstes vom MC Bergring Teterow, der mit großem Einsatz für optimale Rennbedingungen sorgte. Sportlich verlief das Rennen mit Höhen und kleinen Rückschlägen. In den ersten Läufen gab es noch Probleme am Start, die jedoch im weiteren Verlauf zunehmend in den Griff bekommen wurden. Im ersten Durchgang lag Tim Arnold über vier Runden auf Rang zwei, fiel jedoch nach einem Fahrfehler in der letzten Runde noch auf Platz drei zurück und sicherte sich damit einen Punkt. Auch im zweiten Lauf stand am Ende ein dritter Platz zu Buche. Im dritten Lauf gelang schließlich die Wende: Mit einem starken Start setzte sich der Fahrer sofort an die Spitze und brachte einen souveränen Start-Ziel-Sieg ins Ziel – drei wichtige Punkte. Im vierten Vorlauf kam es zu einem spannenden Beschleunigungsduell mit Jörg Tebbe, das jedoch knapp verloren ging, was erneut einen Punkt bedeutete. Im Finale zeigte Tim erneut seine Klasse: Nach einem starken Beginn und der Führung in der ersten Runde musste er sich im weiteren Rennverlauf einem Konkurrenten geschlagen geben und beendete das Rennen auf einem soliden zweiten Platz, was zwei weitere Punkte einbrachte. In der Gesamtwertung reichte diese Leistung für einen starken zweiten Platz des Teams, zu dem Tim insgesamt acht Punkte beitrug. Das Fazit fällt entsprechend positiv aus: Ein gelungenes Rennen mit wertvollen Erkenntnissen und wichtigen Erfahrungen für die kommenden Aufgaben.
22.04.2026 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: Alina Sassenhagen Design
Schwieriger Rennverlauf beim Bayerncup-Lauf in Pocking
Pocking – Nachdem das ursprünglich geplante Training im Norden kurzfristig abgesagt werden musste, führte der Weg am vergangenen Samstag stattdessen zum ersten Bayerncup-Rennen der Saison nach Pocking. Die Bedingungen vor Ort ließen dabei zunächst auf einen erfolgreichen Renntag hoffen: Die Bahn präsentierte sich in einem hervorragenden Zustand, was sich bereits in den Trainingseinheiten deutlich bemerkbar machte. Im Rennen selbst blieb der erhoffte Erfolg jedoch aus. Gleich im ersten Lauf wurde eine aussichtsreiche Position jäh zunichtegemacht – an zweiter Stelle liegend riss unerwartet die Kette, was ein vorzeitiges Ende dieses Durchgangs bedeutete. Auch in den darauffolgenden Läufen zwei und drei lief es nicht optimal: Vor allem die Starts misslangen und machten eine bessere Platzierung unmöglich. Im vierten und letzten Lauf gelang zwar ein solider Start, doch auch hier konnte das Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft werden. Am Ende sprang lediglich ein einzelner Punkt heraus. Trotz des enttäuschenden Ergebnisses überwiegt der Blick nach vorn. Die Analyse ist klar: Die Fehlerquellen sind erkannt, und genau dort soll in den kommenden Tagen angesetzt werden. Bereits am nächsten Mittwoch steht das nächste Training in Herxheim auf dem Programm – eine wichtige Gelegenheit, um gezielt an den Schwächen zu arbeiten und sich für die kommenden Rennen besser aufzustellen.
08.04.2026 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Saisonauftakt mit viel Einsatz und wichtigen Erkenntnissen
Die neue Saison nimmt langsam Fahrt auf, und für das Team beginnt sie mit intensiven und lehrreichen Tagen im kroatischen Gorican. Dort stehen gleich zu Beginn drei anspruchsvolle Trainingstage auf dem Programm, bei denen wichtige Grundlagen für die kommenden Wettkämpfe gelegt werden. Ein besonderer Dank gilt der Organisation durch die MSVH, die optimale Bedingungen ermöglicht. Nur zwei Wochen später wird die Vorbereitung in Herxheim fortgesetzt. Im Fokus steht dabei vor allem die gezielte Verbesserung der Kurveneingänge – ein entscheidender Faktor im Rennsport. Unterstützt wird der Fahrer hierbei von Meik Lüders, dessen fachkundige Tipps wertvolle Fortschritte ermöglichen. Ein erstes Highlight der Saison folgt am darauffolgenden Sonntag mit der Deutschen Meisterschaft, ebenfalls in Herxheim. Der Fahrer ist als Reserve nominiert und absolviert im Vorfeld zwei Trainingsläufe. Auch wenn es nicht zu einem Renneinsatz kommt, bietet die Veranstaltung spannende Eindrücke und wichtige Erfahrungen auf höchstem nationalen Niveau. Weniger Glück hat das Team hingegen mit einem geplanten Training in Norden, das wetterbedingt abgesagt werden muss. Dennoch richtet sich der Blick bereits nach vorne: Am kommenden Samstag steht mit dem ersten Bayerncuprennen in Pocking der nächste wichtige Termin im Rennkalender an. Mit einer soliden Vorbereitung, wachsender Form und wertvollen Erkenntnissen aus den bisherigen Einheiten blickt das Team motiviert auf die kommenden Herausforderungen der Saison.
31.03.2026 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Zum Saisonabschluss nochmal aufs Podium
Eigentlich war die Speedway-Saison für Tim Arnold schon beendet, doch manchmal kommt es anders, als man denkt. Kurz vor dem Nachholtermin der Speedway-Liga Nord in Teterow klingelte das Telefon: Teammanager Lönni fragte, ob Tim Lust hätte, noch einmal für die Teterower Hechte an den Start zu gehen. Die Antwort fiel kurz und eindeutig aus: „Na klar hatten wir!“, erzählt der Fahrer mit einem Schmunzeln. Der Renntag begann jedoch mit einem Rückschlag für das Team: Schon im ersten Durchgang verletzte sich Teamkollegin Jenny Apfelbeck und konnte nicht weiterfahren. Für Arnold bedeutete das: Extra-Schichten auf dem Bike. Im ersten Lauf legte er mit drei Punkten einen perfekten Start hin. Danach folgten mehrere Doppelstarts, bei denen er sowohl seinen eigenen als auch Apfelbecks Lauf übernahm. Dabei holte Arnold zwei und einen Punkt im zweiten Durchgang, anschließend null und einen Punkt im dritten. In den weiteren Läufen fünf und sechs konnte er jeweils noch einmal einen Punkt mitnehmen. Im Finale zeigte der Fahrer erneut Kampfgeist: Nach einem starken Start lag er zunächst auf Rang zwei, musste diesen jedoch nach einer Runde abgeben. Am Ende reichte es zu einem verdienten dritten Platz in der Einzelwertung und das Team belegte in der Tageswertung Platz zwei. „Für mich war das ein richtig schöner Saisonabschluss“, resümiert Arnold zufrieden. „Ein großes Dankeschön an Lönni für die kurzfristige Möglichkeit – und natürlich an alle Sponsoren und Unterstützer, die mich die ganze Saison über begleitet haben.“
04.11.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Bayerncup-Finale in St. Johann - Saisonabschluss mit starkem Teamergebnis
Das Finale des Bayerncups am vergangenen Samstag in St. Johann war nichts für schwache Nerven. Trotz technischer Probleme und eines durchwachsenen Starts kämpfte sich das Team um Tim Arnold beeindruckend zurück und durfte sich am Ende über den Tagessieg sowie Rang zwei in der Gesamtwertung freuen. Gleich im ersten Lauf wurde deutlich, dass dieser Tag kein Selbstläufer werden würde: Nach der ersten Kurve musste Tim Arnold stark abbremsen, weil sein Teamkollege aus Sicherheitsgründen vom Gas ging – ein beinahe folgenschwerer Zwischenfall mit einem vor ihm fahrenden Konkurrenten. Am Ende konnte das Duo lediglich einen Punkt sichern. Noch bitterer verlief der zweite Lauf: Bei Arnolds Maschine versagten gleich drei Kupplungsschrauben samt Federn den Dienst. Die Kupplung rutschte, an ein reguläres Rennen war nicht mehr zu denken. Ein Nuller war die Folge. Doch Arnold ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Im dritten Lauf war technisch alles wieder im grünen Bereich. Da die gegnerische Mannschaft aus Abensberg keinen B-Lizenz-Fahrer mehr zur Verfügung hatte, wurden Tim Arnold und seinem Teampartner fünf Punkte kampflos gutgeschrieben. Im letzten Lauf des Tages zeigte Arnold dann nochmals seine ganze Klasse. Mit einem souveränen Laufsieg brachte er sein Team endgültig zurück ins Rennen um den Tagessieg. Sein Teamkollege kam als Dritter ins Ziel – vier weitere Punkte. Wie aus dem Nichts und zur Überraschung vieler Zuschauer sicherte sich das Team rund um Arnold schließlich den Tagessieg – auch dank der konstant starken Leistungen der weiteren Mannschaftskameraden. In der Endabrechnung des Bayerncups landeten sie verdient auf dem zweiten Gesamtrang. „Es war definitiv nicht unser einfachster Renntag“, resümierte Tim Arnold nach dem Rennen. „Aber wir haben zusammengehalten und das Beste daraus gemacht – das macht uns als Team aus.“
21.10.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Solider dritter Platz für Tim Arnold beim Goldenen Band in Olching
Am vergangenen Sonntag stand im Rahmen des „Goldenen Bands der Stadt Olching“ das nächste Rennen zur SBM-Serie auf dem Programm. Bei bestem Rennwetter und spannender Kulisse zeigte Tim Arnold eine insgesamt solide Leistung und sicherte sich mit sieben Punkten den dritten Platz des Tages – ein ordentliches Ergebnis, auch wenn der ehrgeizige Nachwuchsfahrer selbst noch deutliches Steigerungspotenzial sieht. Bereits im Training zeichnete sich ab, dass Tim gut aufgelegt war. Einzig die Starts machten dem jungen Fahrer etwas zu schaffen – ein Thema, das sich leider auch im ersten Lauf bemerkbar machte. Dort kam er nur als Dritter aus der ersten Kurve und konnte diese Position bis ins Ziel nicht mehr verbessern. Ein Punkt zum Auftakt. Im zweiten Lauf zeigte er dann, was möglich ist: Nach einem deutlich besseren Start fuhr er souverän einen Start-Ziel-Sieg ein und holte sich verdient die vollen drei Punkte. Auch im dritten Durchgang gelang zunächst ein guter Start, doch die Entscheidung für die innere Linie in der zweiten Kurve erwies sich als unglücklich. Tim musste zwei Kontrahenten passieren lassen und kam erneut als Dritter ins Ziel – ein weiterer Punkt. Im letzten Lauf gelang erneut ein starker Start, diesmal konnte er die Position behaupten und fuhr als Zweiter über die Ziellinie, zwei wichtige Zähler für die Gesamtwertung. Mit insgesamt sieben Punkten reichte es am Ende des Tages für den dritten Platz auf dem Podium. „Das ist schon ganz okay, aber da ist definitiv noch Luft nach oben“, lautete das nüchterne Fazit des jungen Fahrers. Sein besonderer Dank galt seinem Vater und Alex, die sich erneut als engagierte Mechaniker um das Material kümmerten. Mit diesem Ergebnis bleibt Tim in der Gesamtwertung weiterhin gut im Rennen und zeigt, dass mit etwas Feinschliff an den Starts künftig noch mehr drin ist.
12.10.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Deutscher Speedway-Paarcup in Pocking – Podium knapp verfehlt
Beim Deutschen Speedway-Paarcup am vergangenen Samstag in Pocking zeigte das Team des MSV Herxheim eine beeindruckende Leistung. Trotz technischer Schwierigkeiten im Vorfeld der Veranstaltung erreichten Tim Arnold und seine Teamkollegen Platz vier – und das in einem stark besetzten Teilnehmerfeld. Schon im ersten Training war die Stimmung im Fahrerlager optimistisch. Die Bahn präsentierte sich in ausgezeichnetem Zustand, und das Team startete mit viel Schwung in die Vorbereitung. Doch im zweiten Trainingsdurchlauf schlug die Technik zu: Ein unerklärliches Problem mit der Zündung sorgte für große Unruhe. Die komplette Mittagspause wurde zur Fehlersuche genutzt. Mit vereinten Kräften und dank der spontanen Hilfe mehrerer Teamkollegen und Konkurrenten konnte die Ursache schließlich gefunden werden: eine defekte Statorspule. Besonders hervorzuheben ist hier die Unterstützung von Meik Lüders, Martin Smolinski sowie dem Team Wynant. Jochen Wynant stellte kurzfristig ein Ersatzteil zur Verfügung, das den Start doch noch möglich machte. Eine großartige Geste sportlicher Solidarität. Im Rennen selbst teilte sich das Team, das zu dritt antrat, die Läufe clever auf. Tim ging in den Heats 2, 3, 4 sowie im B-Finale an den Start. In den ersten beiden Läufen gelangen ihm jeweils 3 Punkte. Im vierten Lauf wartete dann das favorisierte Heimteam mit Martin Smolinski und Valentin Grobauer. Gegen diese erfahrenen Fahrer schlug sich Tim mit seinem Teamkollegen achtbar und sicherte mit Rang drei zwei weitere Zähler. Im entscheidenden B-Finale kam es schließlich zum Duell gegen das Team aus Cloppenburg. Die Ausgangslage war klar: Ein zweiter und dritter Platz hätten für das Podium gereicht. Trotz eines starken Laufs und Platz zwei reichte es am Ende nicht ganz. Nichtsdestotrotz herrschte im Team nach dem Finale große Zufriedenheit. Das anvisierte Ziel, nicht letzter zu werden, wurde erreicht.
07.10.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: Julia Widera
Finale der 2. Bundesliga in Diedenbergen abgesagt – Bahnverhältnisse lassen kein faires Rennen zu
Am vergangenen Sonntag hätte in Diedenbergen das mit Spannung erwartete Finale der 2. Bundesliga stattfinden sollen. Doch schon bei der Ankunft zeigte sich ein ernüchterndes Bild: Die Bahn präsentierte sich in einem äußerst ungleichmäßigen Zustand, was sich im anschließenden Training leider bestätigte. Die Fahrerinnen und Fahrer hatten kaum Möglichkeiten, sichere Linien zu finden – maximal ein bis zwei Spuren waren befahrbar. Unter diesen Bedingungen war an ein reguläres und vor allem sicheres Rennen nicht zu denken. Nach längerer Wartezeit und intensiver Beratung fiel schließlich die verantwortungsvolle Entscheidung: Das Rennen wird abgesagt. Die Sicherheit aller Beteiligten stand dabei an erster Stelle – ein Start unter diesen Umständen wäre schlichtweg unverantwortlich gewesen. Trotz der Enttäuschung richtet sich der Blick bereits nach vorn: Am kommenden Wochenende geht es für Tim Arnold weiter mit dem nächsten Lauf des Bayerncups in Haunstetten. Anschließend steht ein besonderes internationales Highlight bevor: In Lendava, Slowenien, wird Tim bei der AMZS & AMF Individual Championship an den Start gehen und sich mit starker internationaler Konkurrenz messen.
29.09.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: CR Race Pics
Bundesendlauf mit Hürden, aber klare Ziele für Diedenbergen
Am vergangenen Samstag trat Tim Arnold beim diesjährigen Bundesendlauf in Moorwinkelsdamm an. Mit hohen Erwartungen angereist, verlief das Rennen leider nicht wie erhofft: Am Ende standen lediglich vier Zähler auf dem Punktekonto – darunter ein unglücklicher Sturz im vierten Lauf (1, 2, 1, d). „Natürlich hatte ich mir mehr vorgenommen“, so der Fahrer selbstkritisch. „Aber auch solche Tage gehören zum Sport dazu.“ Trotz des enttäuschenden Ergebnisses zieht Tim positive Schlüsse aus dem Wochenende: „Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln – gerade in schwierigen Situationen lernt man am meisten. Jetzt heißt es: Fehler analysieren, daraus lernen und gestärkt zurückkommen.“ Die nächste Gelegenheit dazu lässt nicht lange auf sich warten: Bereits am kommenden Wochenende steht das 2. Bundesligafinale in Diedenbergen auf dem Programm – und dort will Arnold wieder voll angreifen.
09.09.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Starker zweiter Platz beim NBM-Rennen in Neuenknick
Beim Rennen der Norddeutschen Bahn-Meisterschaft (NBM) am vergangenen Samstag in Neuenknick konnte Tim Arnold einen starken zweiten Platz einfahren. Nach längerer Zeit war es für ihn die erste Rückkehr auf die traditionsreiche Bahn und die hatte sich in der Zwischenzeit deutlich verändert. „Die Strecke war technisch sehr anspruchsvoll, mit vielen Wellen und Griffstellen. Es war nicht einfach, aber es hat richtig Spaß gemacht.“, so Tim nach dem Rennen. Trotz der Herausforderungen konnte er in den vier Läufen solide Leistungen zeigen und fuhr mit den Platzierungen 2, 2, 0 und einem Laufsieg insgesamt sieben Punkte ein. Das reichte am Ende für einen verdienten zweiten Rang in der Tageswertung. Das Ergebnis sorgt für zusätzliche Motivation im Hinblick auf die noch ausstehenden Rennen der Saison. „Ich bin zufrieden mit meiner Leistung und freue mich auf die kommenden Herausforderungen“.
09.09.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Rennwochenende in Berghaupten
Am vergangenen Samstag stand der Bayerncup in Berghaupten auf dem Programm. Die Taktik war klar: Jeder Fahrer sollte zum Einsatz kommen und die beiden punktbesten Fahrer würden schließlich den entscheidenden Finallauf bestreiten. Tim wurde gegen die Teams aus Olching und Landshut eingesetzt und konnte jeweils 2 Punkte sichern. Mit insgesamt 4 Zählern qualifizierte er sich für den letzten Lauf gegen BBM. Auch dort bewies er seine gute Form und steuerte weitere 2 Punkte bei. Die Starts verliefen sichtbar besser, wenngleich es noch kleine Details gibt, an denen gearbeitet werden muss. Am Ende des Tages konnte sich das Team über einen verdienten 2. Platz freuen – ein gelungenes Rennen für Mannschaft und Fahrer.
Am Sonntag folgte für Tim dann eine ganz neue Erfahrung: sein erstes Grasbahnrennen. Mit einer gewissen Gelassenheit ging er an den Start, da zunächst das Sammeln von Eindrücken im Vordergrund stand. Doch gleich im freien Training riss unglücklicherweise die Kette, sodass nur noch das Startbandtraining als Vorbereitung blieb. Dieses verlief jedoch ordentlich. Im ersten Lauf fuhr Tim souverän auf Platz 3 und sicherte 3 Punkte. Im zweiten Lauf lag er zunächst zwei Runden lang auf Rang 2, ehe ein heftiger Aufsteiger ihn unsanft auf das Oberrohr krachen ließ. Trotz starker Schmerzen konnte er das Rennen zwar beenden, jedoch nur noch einen Punkt mitnehmen. Auch im dritten Lauf kam noch ein weiterer Punkt hinzu. Für das erste Mal auf Grasbahn war die Ausbeute solide, auch wenn Tim sich insgeheim etwas mehr erhofft hatte. Schon kommende Woche wartet in Neuenknick die nächste Gelegenheit, weitere Erfahrungen auf dieser Strecke zu sammeln.
01.09.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Speedway Liga Nord – Einsatz in Meißen
Am 16.08.2025 stand das Rennen in Meißen (Speedway Liga Nord) auf dem Programm. Da das Team aus Güstrow kurzfristig abgesagt hatte, wurde aus den Ersatzfahrern ein viertes Team gebildet. Mit dabei war auch Tim Arnold, der eigentlich als Reserve anreiste und so zu seinem Einsatz kam. Tim absolvierte insgesamt vier Läufe und konnte dabei drei Punkte einfahren. Auch wenn er selbst mit dem Ergebnis nicht zufrieden war, zeigte er sich kämpferisch und weiß genau, woran er in Zukunft arbeiten möchte. „Es hätte besser laufen können, aber ich habe die Ansätze erkannt und will das beim nächsten Rennen verbessern“, so Tim nach dem Wettbewerb. Die nächsten Rennen finden am 30.-31.08.2025 in Berghaupten statt, wo Tim samstags für seinen Heimatverein am Bayerncup teilnimmt und sonntags beim Langbahnrennen startet.
18.08.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Tim Arnold als Reservefahrer in der Speedway-Liga-Nord in Moorwinkelsdamm
Am vergangenen Samstag startete Tim Arnold in der Speedway-Liga-Nord im niedersächsischen Moorwinkelsdamm. Für den Renntag war er als Ersatzfahrer im Team der Teterower Hechte eingeplant und erhielt zwei Einsätze. „Vielen Dank an das Team für das Vertrauen“, so Arnold nach dem Rennen. In seinen beiden Läufen konnte er einen Punkt einfahren – mit diesem Ergebnis zeigte er sich jedoch nicht ganz zufrieden. Bereits am kommenden Wochenende steht für Tim Arnold der nächste Einsatz auf dem Programm. Dann geht es für ihn und sein Team nach Meißen.
14.08.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Bayerncup Olching: Gebremster Renntag für Tim Arnold – wertvolle Erfahrungen gesammelt
Am Samstag fand der Bayerncup in Olching statt, doch für Tim Arnold verlief das Rennen nicht wie erhofft. Nach einem vielversprechenden Training musste sich der junge Fahrer mit einigen Rückschlägen auseinandersetzen, sammelte aber wichtige Erkenntnisse für die kommenden Rennen. Bereits im ersten Lauf wurde Arnold durch ein technisches Problem eingebremst: Eine schleifende Kupplung sorgte dafür, dass er beim Start ins Band rollte. Die Folge: 15 Meter Strafversetzung und ein nicht mehr aufzuholender Rückstand – null Punkte zum Auftakt. „Das war natürlich bitter. Ich hatte ein gutes Gefühl nach dem Training, aber dann kam direkt der Dämpfer“, so Arnold im Rückblick. Nach der Mittagspause hatte sich die Bahn deutlich verändert und stellte alle Fahrer vor neue Herausforderungen. Doch gemeinsam mit Teamkollege Dustin Schulz zeigte Arnold Moral: Mit einem kontrollierten 5:1-Erfolg holte er zwei Punkte für sein Konto und bewies Kampfgeist. Die letzten beiden Läufe verliefen aus Arnolds Sicht erneut durchwachsen – jeweils ein Punkt bedeutete am Ende vier Zähler in der Einzelwertung. Trotz der Enttäuschung über das Ergebnis blickt Arnold kämpferisch nach vorn: „Ich hatte mir definitiv mehr vorgenommen. Aber solche Tage gibt’s im Motorsport – wichtig ist, dass man daraus lernt. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen.“ Trotz des schwierigen Tages trug Arnold mit seinen Punkten entscheidend zum zweiten Platz in der Teamwertung bei. Ein Dank gilt dem gesamten Team für die Unterstützung und die gemeinsame Arbeit am Setup.
24.07.2025 - Text Speedwayteam Arnold
Rennbericht Langbahnrennen – Starke Leistung beim zweiten Einsatz
Am Sonntag, den 06. Juli 2025 stand für Tim Arnold das zweite Langbahnrennen seiner Karriere auf dem Programm – und es lief durchweg erfreulich! Zunächst galt es im Training, sich auf der neuen Bahn zurechtzufinden. Die Bedingungen waren anspruchsvoll, doch mit jeder Runde fand unser Fahrer besser in den Rhythmus und steigerte kontinuierlich seine Zeiten. Der erste Lauf war dann direkt ein Ausrufezeichen: Ein starker Start, kontrollierte Linienwahl und ein souveräner Start-Ziel-Sieg brachten die vollen 5 Punkte aufs Konto. Im zweiten Lauf sorgte dann ein "Cowboystart" für Spannung – durch zu viel Grip am Start wurde das Motorrad kurzzeitig unruhig. Trotz der schwierigen Situation konnte Tim das Bike gerade noch unter Kontrolle bringen. In einem stark besetzten Lauf sprang am Ende Rang 4 und damit 2 Punkte heraus. Der dritte Vorlauf verlief wieder deutlich stabiler. Mit klarem Fokus und sauberer Technik sicherte sich Tim erneut 5 Punkte – damit war der Finaleinzug gesichert. Im Finale zeigte er nochmals eine starke Leistung und belegte den 3. Platz. In der Gesamtwertung bedeutete das einen hervorragenden 2. Rang – ein beachtlicher Erfolg beim erst zweiten Start auf der Langbahn. Trotz kleiner Rückschläge war es ein rundum gelungenes Wochenende mit wertvollen Erfahrungen. Die Fortschritte sind deutlich sichtbar und das Potenzial für kommende Rennen ist groß.
08.07.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: Jens Körner
Bayerncup Landshut – Ein Wochenende voller Höhen und Tiefen Teil 1
Ein Wochenende voller Höhen und Tiefen liegt hinter dem Team. Am Samstag, den 05. Juli 2025 stand der Bayerncup in Landshut auf dem Programm. Schon im freien Training machte Tim einen sehr guten Eindruck – er fühlte sich wohl auf dem Bike und hatte sichtlich Spaß auf der Strecke. Die Stimmung im Team war entsprechend positiv und die Vorzeichen standen gut. Doch gleich im ersten Lauf der Rückschlag: Ein gelockerter Kupplungskorb zwang Tim Arnold dazu, den Lauf vorzeitig zu beenden. Eine ärgerliche Situation, die jedoch zum Glück schnell behoben werden konnte. Im zweiten Lauf ging es mit repariertem Motorrad wieder an den Start – allerdings folgte das nächste technische Problem prompt. Bereits in der zweiten Kurve brach das Vorderrad aus dem Rahmen, was in einem Sturz endete. Glücklicherweise blieb Tim unverletzt. Das Team reagierte schnell und nach einem Radwechsel war ein Start im dritten Lauf möglich. Dort sicherte er sich trotz aller Widrigkeiten noch einen Punkt. Im vierten und letzten Lauf zeigte sich dann endlich das Potenzial: Mit einem starken Start und einem fehlerfreien Rennen fuhr Tim souverän einen Start-Ziel-Sieg ein – der verdiente Lohn für Kampfgeist und Durchhaltevermögen. In der Gesamtwertung reichte es am Ende für einen soliden 3. Platz – ein versöhnlicher Abschluss nach einem turbulenten Renntag.
08.07.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: privat
Deutsche U21-Meisterschaft
Am 28. Juni 2025 stand die Deutsche U21-Meisterschaft auf dem Programm – ein Saisonhighlight, das bei anspruchsvollen Bahnverhältnissen für Spannung sorgte. „Für mich persönlich ging es ohne große Erwartungen ins Rennen, umso erfreulicher war der Verlauf, der trotz einiger Rückschläge besser lief als gedacht.“ Bereits im Training zeigte sich die Bahn in ordentlichem Zustand, doch im Laufe des Tages verschlechterte sich der Untergrund zunehmend – eine Herausforderung für alle Fahrer. Der erste Lauf verlief turbulent: Nach einem eher mäßigen Start versuchte Tim Arnold außen Schwung aufzunehmen. Doch dann kam es zu einem Zwischenfall – Tim Widera bekam einen Aufsteiger und stürzte direkt vor ihm. Ein Ausweichen war unmöglich, und sie kollidierten. An dieser Stelle eine schnelle und vollständige Genesung an Tim Widera! Der Lauf wurde wiederholt, doch auch bei der Wiederholung kam es zu einem Sturz eines weiteren Fahrers, sodass ein zweites Mal neu gestartet werden musste. Schließlich konnte Tim in diesem turbulenten Lauf 2 Punkte mitnehmen. Auch im zweiten Lauf gelang es ihm, 2 Zähler einzufahren. Im dritten und letzten Durchgang blieb er leider ohne Punktgewinn. Kurz darauf wurde das Rennen vorzeitig abgebrochen – somit beendete Tim die Meisterschaft auf dem 9. Platz. „Trotz allem war es ein wertvolles Rennen, aus dem ich erneut viele Erfahrungen mitnehmen konnte – sportlich wie mental. Ein großes Dankeschön geht an mein Team, meine Familie, Sponsoren und alle Unterstützer an der Bahn – ohne euch wäre das alles nicht möglich!“
10.06.2025 - Text: Speedwayteam Arnold, Foto: Roman Bilinski
Rennwochenende fällt ins Wasser – Absagen in Norden und Abensberg
Was ursprünglich als vollgepacktes Rennwochenende geplant war, wurde für Tim Arnold kurzerhand zum Wochenende zu Hause: Sowohl der Störtebeker Cup in Norden als auch das Bayerncup-Rennen in Abensberg wurden abgesagt. Bereits zwei Tage vor dem geplanten Start kam die Nachricht aus Norden – der Störtebeker Cup musste wetterbedingt gestrichen werden. Übrig blieb der Renneinsatz beim Bayerncup in Abensberg. Doch auch dort machten starke Regenfälle den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Das Team reiste so unverrichteter Dinge wieder nach Hause. „Natürlich ist es schade, wenn gleich zwei Rennen ausfallen. Aber die Sicherheit steht an erster Stelle, und das Wetter kann man eben nicht beeinflussen“, so Arnold zur Absage. Trotz der Umstände geht der Dank an alle Organisatoren, Helfer und Teams, die bis zuletzt alles darangesetzt haben, einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.
10.06.2025 - Text: Speedwayteam Arnold
Premiere auf der Langbahn – Tim Arnold sammelt Erfahrung in Herxheim
Beim diesjährigen Langbahnrennen in Herxheim feierte Tim Arnold sein Debüt auf der Langbahn – ein Wochenende mit Höhen, Tiefen und vielen lehrreichen Momenten. In seinem ersten Lauf gelang Arnold ein starker Start. Er übernahm direkt die Führung und lag vielversprechend vorn. Doch in der Spitzkehre wurde die Bahn so griffig, dass er das Motorrad nicht mehr auf Kurs halten konnte – der Lauf endete mit einem Ausfall. „Das war extrem ärgerlich, aber solche Fehler gehören dazu. Leider lässt sich die Zeit nicht zurückdrehen“, so Arnold selbstkritisch. Im zweiten Lauf startete er auf Position drei und bekam am Ende der ersten Kurve einen Sandstrahl ins Gesicht. Beim Versuch, die Sicht mit der Abrissscheibe zu verbessern, klemmte diese – ein gefährlicher Moment, in dem Arnold fast zu Sturz kam. Mit viel Einsatz rettete er noch einen Punkt ins Ziel. Mit wenigen Punkten aus dem Vortag war der Einzug ins Semifinale kaum noch realistisch. Hinzu kam ein ungünstiger Startplatz im letzten Vorlauf – ganz außen auf Grün. Arnold kam nicht optimal aus dem Band, kämpfte sich aber erneut durch und holte einen weiteren Punkt. Am Ende reichte es nicht für das Halbfinale. Dennoch zieht er ein positives Fazit: „Es war mein erstes Langbahnrennen und es hat riesig Spaß gemacht. Platzierungen kommen mit der Zeit, aber diese Erfahrung war unbezahlbar.“ Auch wenn es noch nicht für einen Finaleinzug gereicht hat, konnte Tim an diesen zwei Renntagen wertvolle Erfahrungen sammeln und einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Laufbahn machen.
02.06.2025 - Text: Speedwayteam Arnold / Foto: methanolpixel
Platz 5 für Tim Arnold beim NBM-Rennen in Ludwigslust – Heimrennen am Vatertag in Herxheim steht
Am vergangenen Samstag startete Tim Arnold beim NBM-Rennen in Ludwigslust. Für Tim war es der erste Einsatz auf dieser Bahn, was ihn vor eine neue Herausforderung stellte. „Ich habe ein wenig gebraucht, um mich mit der Strecke vertraut zu machen“, so Arnold nach dem Rennen. Dennoch konnte er sich im Laufe des Renntages kontinuierlich steigern und 6 Punkte einfahren. In der Gesamtwertung belegte er damit einen starken 5. Platz, mit dem er sehr zufrieden ist. Bevor es sportlich weitergeht, steht zunächst ein Präsentationsevent auf dem Programm: Von Freitag bis Sonntag wird Tim beim Rheinland-Pfalz-Tag in Neustadt vertreten sein, wo er sich und sein Motorrad einem breiten Publikum präsentiert und gleichzeitig für den Speedway-Sport wirbt. Ein echtes Saisonhighlight wartet dann in der darauffolgenden Woche: Am kommenden Wochenende steht das Vatertags-Rennen in Herxheim an – gleichzeitig Tims erstes Langbahnrennen. Die Vorfreude ist groß: „Ein Heimrennen ist immer etwas Besonderes – und dann noch auf der Langbahn! Ich freue mich riesig auf das Event.“ Das Team blickt mit Spannung auf die kommenden Tage und freut sich über viele Zuschauer in Herxheim.
20.05.2025 - Text: Speedwayteam Arnold
Podium beim Master of Speedway in Moorwinkelsdamm
Am 03.05.2025 stand für Tim Arnold der nächste Renneinsatz auf dem Plan: Beim Master of Speedway in Moorwinkelsdamm ging er in der B-Gruppe an den Start. Nach gezieltem Training, insbesondere zur Verbesserung der Starts, konnte er deutlich zulegen – auch dank der Unterstützung von Meik Lüders, dem Tim Arnold ausdrücklich dankt. Mit 7 Punkten aus vier Läufen (2, 2, 2, 1) erreichte er das Finale und sicherte sich dort den 3. Platz in der Gesamtwertung – ein weiteres starkes Ergebnis nach dem Heimsieg zwei Tage zuvor. Fazit: Für Arnold war es ein erfolgreiches Rennwochenende mit dem ersten Platz in Herxheim und einem Podiumsrang in Moorwinkelsdamm. Ein großer Dank geht an alle Beteiligten, Unterstützer und Helfer!
05.05.2025 - Text: Speedwayteam Arnold / Foto: privat
Arnold feiert Heimsieg in Herxheim

Am 1. Mai fand das mit Spannung erwartete Heimrennen der Herxheim Young Drifters statt – mit dabei auch Arnold, der für seinen Heimatverein an den Start ging. In vier Läufen konnte er insgesamt 5 Punkte beisteuern und leistete damit einen wichtigen Beitrag zum Tagessieg des Teams in Herxheim – dem ersten in dieser Saison. Sein Renntag begann mit einem unglücklichen Zwischenfall im ersten Lauf: Nach einem guten Start versuchte Arnold außen Schwung für die Gerade mitzunehmen, bekam dabei jedoch einen Aufsteiger, den er abfangen konnte. Dennoch landete er anschließend im Gras – der Lauf blieb punktlos. In Lauf zwei folgte eine starke Antwort: Gemeinsam mit Teamkollege Tim Widera gelang ein souveränes 5:1, aus dem Arnold zwei Punkte mitnahm. In den beiden letzten Läufen konnte Arnold weitere Punkte sammeln: Ein 3:3 gegen Olching brachte ihm einen Zähler ein, bevor er im vierten Durchgang als Zweiter aus der ersten Kurve kam und diese Position bis ins Ziel verteidigte – nochmals zwei Punkte. Dank dieser Leistung und der starken Team-Performance holten sich die Young Drifters verdient den 1. Platz beim Heimrennen in Herxheim.
05.05.2025 - Text: Speedwayteam Arnold / Foto: privat
Überraschungseinsatz in Belgien – Tim Arnold wird Zweiter beim "Master of Speedway" in Helzold
Was mit einem kurzfristigen Anruf begann, endete mit einem Podiumsplatz: Am Freitagabend erhielt Tim Arnold eine spontane Einladung von Marvyn Katt, beim renommierten "Master of Speedway" im belgischen Helzold einzuspringen – ein anderer Fahrer hatte kurzfristig abgesagt. Kurzerhand entschied sich das Team zur Teilnahme – eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte. Vor Ort erwartete die Fahrer allerdings eine technisch anspruchsvolle Bahn. „Die Strecke war extrem glatt und wir hatten anfangs große Schwierigkeiten, das richtige Setup zu finden“, berichtet Tim. Besonders am Start tat er sich schwer und fand erst im vierten Lauf wirklich in den Rennrhythmus. In den Vorläufen erkämpfte sich der 16-jährige Pfälzer insgesamt 9 Punkte (Laufresultate: 3,1,2,3) und qualifizierte sich damit souverän für das Finale. Dort konnte er sich nochmals steigern und beendete das Rennen auf einem starken 2. Platz – was gleichzeitig den Gesamtrang 2 bedeutete. „Für den spontanen Start war das ein super Ergebnis. Ich bin mega zufrieden“, so Arnolds Fazit nach dem Rennen. Bereits nächste Woche geht es mit voller Kraft weiter: Am kommenden Wochenende stehen das Bayerncuprennen in Herxheim sowie das nächste "Master of Speedway"-Rennen in Moorwinkelsdamm auf dem Programm. Ein großer Dank geht an Marvyn Katt und alle Beteiligten für die kurzfristige Möglichkeit und die Unterstützung vor Ort.
29.04.2025 - Text: Speedwayteam Arnold / Foto: privat
Solider siebter Platz beim NBM-Rennen in Cloppenburg
Beim Rennen der Norddeutschen Bahnmeisterschaft (NBM) am vergangenen Wochenende in Cloppenburg konnte Nachwuchsfahrer Tim Arnold trotz schwieriger Bedingungen einen soliden siebten Platz einfahren. „Da ich diese Woche gesundheitlich etwas angeschlagen war, bin ich noch etwas unsicher ins Rennen gegangen“, berichtet Arnold. Zusätzlich stellte die Bahn die Fahrer vor große Herausforderungen: Durch starke Rillen und Kanten war sie schwer zu fahren und erforderte höchste Konzentration und fahrerisches Können. Am Ende konnte der junge Pfälzer sieben Punkte erzielen und sich damit Platz 7 in der Gesamtwertung sichern. „Mit dem Ergebnis bin ich unter den Umständen zufrieden. Die Konkurrenz war stark, und die Strecke alles andere als leicht“, so sein Fazit nach dem Rennen. Ein besonderer Glückwunsch geht von Tim an die Sieger des Rennens – fairer Sportsgeist gehört für ihn selbstverständlich dazu. Der Blick richtet sich nun auf die kommenden Rennen der Saison, in denen Tim Arnold erneut sein Talent unter Beweis stellen möchte.
29.04.2025 - Text: Speedwayteam Arnold / Foto: Peter Halter
Gelungener Saisonauftakt für Tim Arnold in der 500ccm-Klasse
Nach einem intensiven Training in Herxheim startete Tim Arnold in ein spannendes Rennwochenende: In Dohren stand für das Nachwuchstalent aus der Südpfalz das erste Rennen in der 500ccm-Klasse an. Das Ziel war klar definiert – ankommen, Erfahrung sammeln und erste Punkte sichern. Trotz eines Sturzes im ersten Lauf fand Tim von Runde zu Runde besser ins Rennen und konnte am Ende vier wichtige Punkte mitnehmen. „Das Ergebnis passt. Die Konkurrenz war stark, von daher bin ich zufrieden für das erste Rennen“, so Tim nach dem Lauf. Ohne Pause ging es für das Team weiter Richtung Norden, wo ein zweitägiges Training bei Meik Lüders auf dem Programm stand – intensive Vorbereitung für den nächsten Renneinsatz. Denn kaum war das Training abgeschlossen, wartete schon der erste Lauf des Bayern-Cup 2025 in Pocking (Bayern). Für Tim war es ein besonderes Rennen: „Ich starte dieses Jahr für meinen Heimatverein MSV Herxheim – das ist einfach ein ganz anderes Feeling!“ Gemeinsam mit einem fast ausschließlich pfälzischen Team ging er an den Start und holte in drei gefahrenen Läufen erneut vier Punkte. Überschattet wurde das Rennen leider durch einen Sturz von Teamkollege Duncan Pfeifer, der dadurch nicht mehr teilnehmen konnte. Die fehlenden Punkte machten sich bemerkbar – am Ende reichte es für das Team nur für Platz 5. Doch viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Schon nächste Woche geht es weiter nach Cloppenburg zum nächsten NBM-Rennen. Tim und sein Team bleiben dran – mit voller Motivation und dem Blick nach vorn.
28.04.2025 - Text: Speedwayteam Arnold / Foto: Peter Halter
Dohren - Erstes Rennen in der 500ccm-Klasse!
Nach einem kurzen und knackigen Training in Herxheim machte sich das Team auf den Weg nach Dohren, wo für Tim das erste Rennen in der 500ccm-Klasse anstand. Das Ziel: erst einmal in der Klasse ankommen und vielleicht die ersten Punkte der Saison einfahren. Dieses Ziel wurde erreicht! Nach einem Sturz im 1. Lauf fühlte Tim sich von Runde zu Runde wohler und konnte am Ende des Tages 4 Punkte einfahren. „Das Ergebnis passt. Die Konkurrenz war stark, von daher bin ich zufrieden für das erste Rennen.“ Nach dem Rennen macht sich das Team direkt auf den Weg nach Norden zum 2-Tages-Training bei Meik Lüders, dann geht es von der Nordsee nach Pocking in Bayern. „Der erste Lauf des Bayern-Cup 2025. Ich hab richtig Bock. Dieses Jahr starte ich für meinen Heimatverein, da ist das Feeling einfach nochmal ein anderes!“
28.04.2025 - Text: Speedwayteam Arnold / Foto: privat
Fahrer-Steckbrief
Name: Lorenz Bang Geburtstag: 05.12.2012 Verein: AMC Frankenthal Homepage: www.lorenzbang.com Instagram: www.Instagram.com/lorenz.no97 Interessen: Supermoto, Motocross, Supercross, Angeln, Kochen Beginn Motorsport: Mai 2019 Aktuelle Serie: Supermoto IDM - Youngsters 250ccm
Supermoto Europameisterschaft - sm junior 85ccmAktuelles Fahrzeug: KTM 85 ccm
KTM 250 ccmSportliche Erfolge: 2025 Deutscher Meister 85 ccm
2023 Europameister 65 ccm
2022 Deutscher Meister 65 ccmSportliche Ziele: Die ersten Erfolge auf der 250er holen.
Die EM in der 85 ccm Klasse gewinnen.
So erfolgreich werden wie Marc-Reiner Schmidt.SM Junior European Championship - Spanien, Albaida
Am Freitag, den 27. März sind wir in Albaida angekommen. Nach der Anreise ging es direkt auf die Strecke, wo drei Trainingssessions auf dem Programm standen. Diese liefen sehr gut und ich konnte mich Runde für Runde steigern und immer schneller werden. Am Samstag startete der Tag mit dem ersten Training, in dem ich knapp den zweiten Platz belegte. Allerdings wurde es etwas schwieriger, meine Freitagszeiten zu erreichen. Durch den starken Wind wurde viel Staub aus dem Off-Road-Bereich auf den Asphalt geweht, wodurch die Strecke ziemlich rutschig war. Das zweite Training verlief leider nicht wie erhofft. Am Eingang zum Off-Road-Teil wurde die Strecke plötzlich gewässert, ohne dass die Fahrer darüber informiert wurden. Dadurch kam es bei mir zu einem ziemlich harten Sturz, bei dem ich mir mein linkes Knie stark angeschlagen habe. Im Qualifying konnte ich mich dann trotzdem gut zurück kämpfen. Die meiste Zeit lag ich knapp hinter meinem Konkurrenten David Bereczki. In der letzten Runde gelang mir jedoch eine perfekte Runde und ich konnte mir mit nur 0,029 Sekunden Vorsprung die Pole-Position sichern. Das erste Rennen am Sonntag war sehr spannend. Durch einen guten Start konnte ich direkt die Führung behalten. David versuchte mehrmals, mich zu überholen, doch ich konnte seine Angriffe immer wieder kontern. Erst in der letzten Runde setzte er ein entscheidendes Manöver, auf das ich leider nicht mehr reagieren konnte. Im zweiten Rennen hatte ich einen schlechten Start und fiel zunächst auf Position vier zurück. Ich konnte jedoch früh den Fahrer auf Platz drei überholen und mich anschließend an den Fahrer vor mir heranfahren, da ich konstant etwas schnellere Rundenzeiten fuhr. Leider war ich erst in der letzten Runde dicht genug dran, sodass ich kein Überholmanöver mehr starten konnte. Am Ende beendete ich das Wochenende insgesamt auf Platz 3, punktgleich mit dem Zweitplatzierten, da das zweite Rennen in der Wertung stärker zählt. Jetzt freue ich mich schon sehr auf das nächste Wochenende der Europameisterschaft auf Sardinien.
06.04.2026 - Text: Florian Bang / Foto: Racing Motomag
SM Junior European Championship Runde 6 Belgien, Mettet
Das letzte Rennen der Saison für die Europameisterschaft fand vom 10. bis 12. Oktober auf der anspruchsvollen Strecke im belgischen Mettet statt. Der Offroad-Abschnitt ist sehr technisch, was Lorenz sehr entgegenkommt und zu seinen Lieblingspassagen zählt in Mettet. Bereits am Freitag startete das erste Training bei mittleren, aber eher kühlen Temperaturen. Lorenz fand schnell seinen Rhythmus und konnte mit Platz 5 eine solide Grundlage für das Wochenende schaffen. Im anschließenden Qualifying lief es jedoch nicht nach Plan. Lorenz wurde während der gesamten Session immer wieder durch andere Fahrer blockiert und konnte deshalb keine freie, schnelle Runde setzen. Das Ergebnis war ein enttäuschender siebter Startplatz, der nicht seinem tatsächlichen Speed entsprach. Trotzdem ging Lorenz zuversichtlich in die beiden Rennläufe. Im ersten Rennen zeigte er eine starke Leistung: Nach intensiven Positionskämpfen und mit etwas Glück konnte er sich bis auf Platz 4 nach vorne arbeiten. Das zweite Rennen verlief dagegen weniger erfreulich. Ein schlechter Start warf ihn früh zurück, und trotz aller Bemühungen gelang es ihm nicht, das Feld von hinten wieder aufzuholen. Am Ende stand Platz 7 zu Buche. Lorenz beendete damit die Saison 2025 in der Europameisterschaft auf Platz 4.
15.10.2025 - Text: Florian Bang / Foto: Mazzes Fotomatrix
6. Lauf der Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in Wittgenborn
Am vergangenen Wochenende fand in Wittgenborn das große Finale der Internationalen Deutschen SuperMoto Meisterschaft statt. Bei bestem Wetter und einer perfekt präparierten Strecke starteten die Fahrer in die Trainingssessions. Lorenz zeigte dabei von Beginn an eine starke Performance und konnte sich in allen Trainings sowie im Qualifying jeweils den zweiten Platz sichern. Am Renntag änderten sich die Bedingungen jedoch deutlich – starker Regen verwandelte die Strecke in eine wahre Herausforderung. Im Warm-up nutzte Lorenz die schwierigen Verhältnisse zu seinem Vorteil und setzte sich an die Spitze des Feldes. Im ersten Rennen erwischte Lorenz jedoch keinen optimalen Start und fiel zunächst auf Rang drei zurück. Zwischenzeitlich wurde er sogar noch überholt, kämpfte sich aber mit großem Einsatz wieder auf den dritten Platz vor. Der Abstand zur Spitze war am Ende allerdings zu groß, um noch in den Kampf um den Sieg einzugreifen. Auch im zweiten Lauf verlief der Start zunächst nicht nach Plan, und Lorenz fand sich erneut auf dem dritten Rang wieder. Doch diesmal konnte er schnell das Tempo erhöhen, sich auf Platz zwei vorkämpfen und den Führenden unter Druck setzen. Als dieser schließlich einen Fehler machte und stürzte, nutzte Lorenz die Chance und übernahm die Führung. Mit einer souveränen Fahrt brachte er den Sieg sicher ins Ziel und gewann damit das letzte Rennen der Saison. Ein gelungener Abschluss einer starken Saison – Lorenz beendet die Internationale Deutsche SuperMoto Meisterschaft mit einem Sieg im finalen Lauf und eindrucksvoller Konstanz über das gesamte Wochenende.
28.10.2025 - Text und Foto: Florian Bang
5. Lauf der Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in Schaafheim
Nach der Sommerpause ging es am 6. und 7. September für die Fahrer der Internationalen ADAC SuperMoto Meisterschaft ins hessische Schaafheim. Die Strecke ist bekannt für ihren besonders langen Offroad-Abschnitt, was Lorenz sehr entgegenkommt und ihm von Beginn an Freude bereitete. Der Samstag startete bei kühlen Temperaturen und dichtem Nebel. Im ersten Training konnte sich Lorenz mit einem Rückstand von nur 0,5 Sekunden auf die Bestzeit den zweiten Platz sichern. Auch in den darauffolgenden Trainingssessions sowie im Qualifying bestätigte er seine starke Form und belegte jeweils den zweiten Rang. Mit viel Motivation ging es am Sonntag in die beiden Wertungsläufe. Lorenz zeigte in beiden Rennen eine konstant starke Leistung und fuhr zweimal souverän auf Platz 2. Auch wenn er sich gerne noch mehr in den Kampf um den Sieg eingebracht hätte, war an diesem Wochenende nicht mehr drin. In der Meisterschaftswertung führt Lorenz dennoch weiterhin auf dem ersten Platz. Damit bleibt es spannend, denn nun richtet sich der volle Fokus auf das große Finale beim letzten Rennwochenende der Int. ADAC SuperMoto Meisterschaft.
09.09.2025 - Text: Florian Bang / Foto: Mazzes Fotomatrix
SM Junior European Championship Runde 4 Ungarn, Visonta
Am vergangenen Wochenende den 12.-13. Juli, fand in Visonta, Ungarn, ein aufregender Lauf zur Supermoto Europameisterschaft statt. Es war das erste Mal, dass ein EM-Rennen auf dieser Strecke ausgetragen wurde – und die Premiere konnte sich sehen lassen! Die Organisatoren lieferten eine top vorbereitete Veranstaltung ab, begleitet von einer beeindruckenden Zuschauerkulisse, die für großartige Stimmung sorgte. Die Strecke in Visonta überzeugte mit einem anspruchsvollen Layout, das sowohl einen klassischen Offroad-Abschnitt als auch einen Asphalt-Offroad-Anteil beinhaltete. Besonders dieser abwechslungsreiche Mix stellte die Fahrer vor spannende Herausforderungen. Lorenz zeigte sich begeistert von der Strecke und fühlte sich von Beginn an wohl auf dem neuen Terrain. Im Qualifying erreichte Lorenz den fünften Platz. Vor allem auf dem Asphalt verlor er wertvolle Zeit und konnte dort nicht ganz mit der Spitze mithalten. Doch im Rennen zeigte er, was in ihm steckt: In beiden Läufen gelang ihm ein hervorragender Start, bei dem er sich sofort auf Rang vier setzte. Diese Position verteidigte er in beiden Rennen souverän bis ins Ziel – zwei starke vierte Plätze in einem hochkarätigen Feld! Das Wochenende in Visonta war für Lorenz ein wichtiger Schritt nach vorn, auch wenn deutlich wurde, dass vor allem im Asphaltbereich noch Verbesserungspotenzial besteht. Jetzt heißt es: üben, üben, üben – mit dem klaren Ziel, beim nächsten Rennen noch näher an die Spitze heranzurücken.
16.07.2025 - Text: Florian Bang / Foto: Racing-Motomag
4. Lauf der Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in Cheb
Am Wochenende vom 5.-6.07.2025 fand der vierte Lauf der Deutschen Supermoto Meisterschaft in Cheb, Tschechien, statt. Die Strecke unweit der deutschen Grenze ist bekannt für ihren herausfordernden Charakter – im Offroad-Abschnitt und auch auf dem Asphalt. In Cheb ist der Offroad technisch anspruchsvoll und dazu auch ungewöhnlich lang. Eine zusätzliche Herausforderung stellt der Übergang vom Offroad zurück auf den Asphalt dar: Die ersten Kurven sind extrem rutschig, da hier das ganze Jahr über reger Kartsport betrieben wird. Der Asphalt ist stark mit Gummiabrieb überzogen, was kaum noch Grip bietet. Für Lorenz war es ein durchwachsenes Wochenende mit Licht und Schatten. Während er sich im Offroad-Segment sichtlich wohl fühlte und dort seine Stärken ausspielen konnte, bereitete ihm der Asphaltteil Schwierigkeiten. Er kam mit der mangelnden Haftung nicht gut zurecht auf dem Asphalt und verlor immer sehr viel Zeit. Im Qualifying fuhr er auf einen sehr soliden zweiten Platz – eine gute Ausgangsposition für die Rennen. Auch in den beiden Wertungsläufen ließ er nichts anbrennen und sicherte sich jeweils den zweiten Rang. Damit holte er wichtige Punkte für die Meisterschaft. Insgesamt war es ein solides Wochenende für Lorenz mit einem klaren Schwerpunkt: Im Offroad zeigte er Top-Niveau, während auf dem Asphalt noch Optimierungspotenzial besteht – vor allem unter solch außergewöhnlichen Bedingungen wie in Cheb.
08.07.2025 - Text: Florian Bang / Foto: Mazzes Fotomatrix
SM Junior European Championship Runde 3 Deutschland, St Wendel
Am vergangenen Wochenende fand der dritte Lauf der Supermoto Europameisterschaft im saarländischen St. Wendel statt – nur rund 1 Stunde und 20 Minuten entfernt und somit ein echtes Heimspiel für die Familie und viele deutsche Fans. Wie gewohnt war die Veranstaltung hervorragend besucht, zahlreiche Zuschauer sorgten an beiden Tagen für eine mitreißende Atmosphäre rund um die Strecke. Bereits im Qualifying zeigte Lorenz eine überzeugende Leistung: Unter 17 Fahrern sicherte er sich den vierten Platz – eine gute Ausgangsposition für die beiden anstehenden Rennen am Sonntag. Im ersten Rennen konnte Lorenz seinen Startplatz verteidigen und behauptete sich zunächst souverän im vorderen Feld. Doch im Offroad-Abschnitt unterlief ihm ein Fehler, der in einem Sturz endete. Nachdem er das Rennen wieder aufnehmen konnte, hatte ihn das gesamte Fahrerfeld bereits überholt. Unbeeindruckt davon startete Lorenz eine beeindruckende Aufholjagd mit zahlreichen Überholmanövern. Am Ende überquerte er die Ziellinie auf dem fünften Platz – angesichts des Rennverlaufs ein starkes Ergebnis, das zeigt, wie viel Potenzial in ihm steckt. Mit neuem Elan ging Lorenz in das zweite Rennen und erneut gelang ihm ein sehr guter Start. Doch bereits in der ersten Kurve kam es zu einem folgenschweren Zwischenfall: Ein Fahrer setzte seinen Bremspunkt zu optimistisch, verlor die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte – dabei riss er drei weitere Fahrer mit, darunter auch Lorenz. Dieser kam nicht nur zu Fall, sondern zog sich durch den Sturz auch noch einen Defekt am Gasgriff zu. In der Box musste das Problem erst behoben werden, bevor er das Rennen fortsetzen konnte. Ein Aufholen war nicht mehr möglich, und so beendete Lorenz das zweite Rennen auf dem letzten Platz. Auch wenn das Wochenende sportlich nicht optimal verlief, kann Lorenz dennoch Positives mitnehmen. Besonders erfreulich war seine deutliche Steigerung der Rundenzeiten im Vergleich zum Rennen in St. Wendel 2024 – ein klares Zeichen für seine Weiterentwicklung als Fahrer. Mit Blick auf die nächsten Rennen kann er aus den gemachten Erfahrungen nur stärker hervorgehen.
04.06.2025 - Text: Florian Bang
2. Lauf der Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in Wittgenborn
Am Wochenende vom 17. und 18. Mai fand die zweite Veranstaltung der Deutschen Supermoto Meisterschaft im hessischen Wittgenborn statt. Für Lorenz war es ein wichtiges Rennen, denn nach zwei eher durchwachsenen Veranstaltungen wollte er zeigen, was wirklich in ihm steckt – und das tat er auch eindrucksvoll. Bereits am Freitagabend nutzte Lorenz das Training von 18:00 bis 18:30 Uhr, um letzte Anpassungen am Fahrwerk vorzunehmen. Die Maßnahmen zahlten sich schnell aus. Der Samstag startete optimal: Im ersten freien Training setzte Lorenz ein Ausrufezeichen und fuhr direkt die Bestzeit – Platz 1. Auch im Qualifying knüpfte er nahtlos an seine starke Form an und sicherte sich die Pole Position. Damit hatte er die ideale Ausgangslage für die beiden anstehenden Rennen. Im ersten Rennen behauptete sich Lorenz zunächst am Start und konnte seine Führung verteidigen. Doch im Offroad-Sektor wurde er überholt. Trotz seiner starken Performance auf dem Asphalt reichte es nicht mehr, die Führung zurückzuerobern. Am Ende überquerte er die Ziellinie als Zweiter – mit nur geringem Abstand zum Sieger. Das zweite Rennen begann weniger optimal: Im Startgetümmel verlor Lorenz zwei Positionen. Doch mit klarem Kopf und sauberer Fahrweise kämpfte er sich Runde für Runde zurück. Schließlich konnte er den zweiten Platz zurückerobern und startete eine Aufholjagd auf den Führenden. Der Abstand wurde kleiner – doch das Rennen endete zu früh, um noch einmal ernsthaft anzugreifen. Wieder Platz 2, aber mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber den vorherigen Veranstaltungen. Insgesamt zeigte Lorenz in Wittgenborn eine beeindruckende Leistung und unterstrich, dass er zurecht zur Spitze gehört. Mit diesem positiven Ergebnis im Rücken reist er nun voller Selbstvertrauen zur Europameisterschaft nach St. Wendel, wo er in zwei Wochen alles daran setzen wird, sich einen Platz auf dem Podium zu sichern.
20.05.2025 - Text: Florian Bang / Foto: Mazzes Fotomatrix
SM Junior European Championship Runde 2 Italien, Tramatza
Am Wochenende vom 10. bis 11. Mai fand der zweite Lauf der europäischen Supermoto Meisterschaft auf der italienischen Insel Sardinien statt. Aufgrund der Insellage war die An- und Abreise besonders aufwendig, da wir mit dem gesamten Material mit der Fähre anreisen mussten. Die Rennstrecke präsentierte sich in einem äußerst anspruchsvollen Zustand: Zwei technisch fordernde Offroad-Sektionen verlangten alles ab von Lorenz, ebenso wie der griffige Asphalt mit einer abwechslungsreichen Kombination aus schnellen und langsamen Kurven. Am Freitag standen insgesamt vier freie Trainings auf dem Programm. Leider konnte Lorenz nur drei davon absolvieren, da er direkt zu Beginn des dritten Trainings stürzte und dieses nicht fortsetzen konnte, da er Schmerzen im Handgelenk hatte. Mit Beginn der Trainings am Samstag zeigte sich, dass Lorenz trotz einer spürbaren Leistungssteigerung rund 2–3 Sekunden Rückstand auf die Spitzenfahrer hatte. Trotz intensiver Arbeit an seinem Fahrstil und Abstimmungen am Motorrad konnte dieser Rückstand nicht weiter reduziert werden. Im Qualifying sowie in allen drei Rennen belegte Lorenz jeweils den 4. Platz. Der erhoffte Sprung auf das Podium blieb diesmal aus und jetzt heißt es den Speed wieder zu finden für die kommenden Läufe der Meisterschaft.
15.05.2025 - Text: Florian Bang / Foto: Racing-Motomag
1. Lauf der Internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft in Harsewinkel
Am Wochenende des 3. und 4. Mai startete die Deutsche SuperMoto Meisterschaft 2025 mit dem ersten Rennen der Saison im westfälischen Harsewinkel. Die Strecke dort bot direkt zu Beginn eine besondere Herausforderung: Im Gegensatz zu den anderen Kursen zeichnet sich Harsewinkel durch einen ungewöhnlichen Offroad aus – dieser führt über eine Sandbahnanlage, die für viele Fahrer Neuland bedeutete. Für Lorenz war dies eine komplett neue Erfahrung. Die Sandbahn stellte völlig andere Anforderungen an Fahrtechnik und Linienwahl, weshalb er zunächst Zeit benötigte, um sich an die speziellen Gegebenheiten anzupassen. Trotz dieser Eingewöhnungsphase gelang Lorenz im Qualifying eine solide Leistung: Mit Platz vier sicherte er sich eine gute Ausgangsposition für die Rennen. Allerdings betrug der Rückstand auf die Spitze noch rund drei Sekunden – ein Abstand, der zeigt, wie fordernd der Kurs war. Das erste Rennen wurde am Samstag um 17:05 Uhr gestartet. Lorenz konnte seine Position behaupten und beendete das Rennen konstant auf dem vierten Rang – ein solides Resultat zum Saisonauftakt. Am Sonntag ging es dann mit dem zweiten Lauf des Wochenendes weiter. Mit neuem Selbstvertrauen und besserem Gefühl für die Strecke konnte Lorenz noch einmal zulegen. Er nutzte die Gelegenheit und fuhr ein starkes Rennen, das er mit einem verdienten dritten Platz abschloss.
03.04.2025 - Text: Florian Bang / Foto: Mazzes Fotomatrix
SM Junior European Championship - Spanien, Albaida
Am Wochenende des 29. und 30. März fand die erste Runde der Supermoto Europameisterschaft 2025 statt. Austragungsort war das spanische Albaida, wohin es für Lorenz eine Anreise von 1.700 Kilometern zu bewältigen galt. Bereits am Freitag standen drei Trainingssessions auf dem Programm. Am Samstag folgten zwei weitere freie Trainings sowie das entscheidende Qualifying. Lorenz zeigte sich konstant stark und belegte in jeder Session den zweiten Platz, womit er sich eine hervorragende Ausgangsposition für die Rennen am Sonntag sicherte. Der Rennsonntag begann mit dem Warm-up, in dem Lorenz erneut mit einer starken letzten Runde den zweiten Platz erreichte. Die Erwartungen für die Rennen waren hoch, jedoch verliefen die Starts nicht optimal für ihn. Im ersten Rennen konnte er seine Position nicht halten und überquerte die Ziellinie als Dritter. Im zweiten Rennen musste er sich mit dem vierten Platz zufriedengeben. Trotz aller Bemühungen fand Lorenz keinen Weg, die verlorenen Plätze zurückzuerobern. Dennoch war eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Rennen in Albaida im Jahr 2024 zu erkennen. Nun heißt es weiter hart trainieren, um beim zweiten Lauf der Supermoto Europameisterschaft in einem Monat auf Sardinien erneut anzugreifen.
03.04.2025 - Text: Florian Bang / Foto: Racing-Motomag
Mettet 2025
Am Freitag nach der Schule machten wir uns auf den Weg nach Mettet. Dort angekommen, stellten wir uns im Fahrerlager auf und ließen den Abend mit einem leckeren Essen ausklingen.
Samstag – Training, Qualifying und erstes Rennen:
Der Samstag begann früh – um 7:00 Uhr standen wir auf, machten uns fertig und trafen die letzten Vorbereitungen für den Renntag. Die Bedingungen auf der Strecke waren perfekt und ich konnte das einzige Training mit einem soliden zweiten Platz abschließen. Mit diesem Ergebnis war ich einigermaßen zufrieden. Mein Vater und ich analysierten die Zeiten und besprachen die nächsten Schritte. Mit einem guten Gefühl ging ich ins Qualifying. Auch dort konnte ich mir erneut den zweiten Platz sichern. Besonders zufrieden war ich damit, dass ich den Zeitabstand zum Erstplatzierten verkürzen konnte. Das gab mir zusätzliches Selbstvertrauen für das erste von drei Rennen. Beim Start aus der zweiten Position erwischte ich keinen optimalen Start, während der Drittplatzierte perfekt loskam und sich den Holeshot sicherte. In den ersten drei Kurven konnte ich meine zweite Position behaupten, doch in der vierten Kurve unterlief mir ein Fehler und ich wurde überholt. Allerdings machte der Fahrer vor mir kurz darauf selbst einen Fehler und würgte sein Motorrad ab, sodass ich mühelos auf Platz zwei zurückkam. Der Erstplatzierte und ich lieferten uns ein starkes Rennen, doch in einer schwierigen Kurve stürzte er und fiel auf den vierten Platz zurück. Damit lag ich in Führung, während der neue Zweitplatzierte langsam auf mich aufholte. Trotz des Drucks gelang es ihm nicht, eine Attacke zu setzen, und ich konnte das Rennen als Sieger beenden. Nach diesem erfolgreichen Tag fiel ich müde, aber glücklich ins Bett.Sonntag – Zweites und drittes Rennen:
Der Sonntag begann ohne Warm-up direkt mit meinem zweiten Rennen. Leider verlor ich beim Start eine Position und fiel auf den vierten Platz zurück. Im Laufe des Rennens konnte ich mich jedoch wieder auf den dritten Platz nach vorne kämpfen und den Abstand zum Zweiten stetig verringern. In der letzten Runde versuchte ich noch einmal alles, um den zweiten Platz zu erobern. Dabei übertrieb ich es allerdings etwas und stürzte, sodass ich das Rennen nur auf Platz sechs beenden konnte – allerdings mit der schnellsten Rundenzeit aller Fahrer. Im dritten Rennen lief der Start perfekt. Ich erwischte einen super Start, holte mir den Holeshot und führte das Rennen in der Anfangsphase an. Allerdings musste ich mich im Verlauf des Rennens zwei Fahrern geschlagen geben und beendete das Rennen schließlich auf Platz drei.Gesamtwertung und Fazit:
Mit diesen Ergebnissen konnte ich mir den dritten Gesamtrang für das Wochenende sichern. Damit bin ich sehr zufrieden, da meine Rundenzeiten sehr konkurrenzfähig waren. Trotz meines Trainingsrückstands auf dieser Strecke konnte ich mit den anderen Fahrern gut mithalten und wertvolle Erfahrungen sammeln.17.03.2025 - Text: Florian Bang / Foto:
Fahrer-Steckbrief
Name: Leon Briesach Geburtstag: 21..2012 Verein: MC Haßloch Instagram: leon_briesach_581 Interessen: Motorradrennsport, Boxen, Laufen, Rennrad, Fitness Beginn Motorsport: Mit 5 Jahren Aktuelle Serie: ADAC Junior Cup Aktuelles Fahrzeug: Honda NSF 250R Moto3 Sportliche Erfolge: 2023 ADMV Pocketbike Meister
2025 ADAC Minibike/MiniGP 160 Platz 4
2025 DMSJ Minibike 160 Platz 3Sportliche Ziele: 2026 viel Erfahrung sammeln auf der Moto3 im ADAC Junior Cup und vorne mitzufahren
Podiumsplätze08.-10.05.2026 Leon Briesach trotzt dem "Sachsenring-Dschungel"
Das Rennwochenende des ADAC Junior Cup auf dem legendären Sachsenring stand für Leon Briesach unter einem ganz besonderen Stern: Es war seine Premiere auf der anspruchsvollen Grand-Prix-Strecke mit der Honda NSF 250 R. Zwischen Wetterkapriolen und einer steilen Lernkurve sammelte Leon wertvolle Erfahrungen in der "Königsklasse" des Nachwuchses. Freitag: Reifenpoker gegen die Wolken. Der Auftakt am Freitag war geprägt von typischem Sachsenringwetter. Das 1. Freie Training fand unter komplett nassen Bedingungen statt – eine echte Feuertaufe, um das Gefühl für die Honda auf dem rutschigen Asphalt zu finden. Im 2. Freien Training wurde es taktisch: Leon ging zunächst auf Regenreifen auf die Strecke. Da die Ideallinie schneller abtrocknete als erwartet, reagierte das Team sofort. Leon kam rein, wechselte auf Slicks und nutzte die verbleibende Zeit, um wertvolle Meter im Trockenen zu sammeln. Samstag: Qualifying und erste Rennerfahrung. Im 1. Qualifying hatte Leon wenig Gefühl für die Strecke und sicherte sich den 19. Startplatz. Dieser technisch extrem schwierige Kurs mit seinen blinden Kurven und Berg-ab-Passagen machte es dem aktuell jüngsten Fahrer dieser Klasse nicht leicht. Das 1. Rennen am Samstagnachmittag verlief jedoch lehrreich: Leon kämpfte hart, musste sich aber am Ende mit dem letzten Platz begnügen. Doch Aufgeben war keine Option – die Daten wurden analysiert, um am Sonntag anzugreifen. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Steigerung. Schon im Zeittraining konnte sich Leon verbessern und schob sich auf Startplatz 18 vor. Im zweiten Rennen zeigte Leon eine beeindruckende Konstanz. Mit sauberen Linien und immer schneller werdenden Rundenzeiten kämpfte er bis Rennende. Belohnt wurde dieser Einsatz mit dem 16. Platz im Ziel – nur knapp an den Punkterängen vorbei! Fazit: Ein Wochenende voller Lerneffekte Auch wenn die Ergebnisse auf dem Papier zunächst bescheiden klingen, war der Sachsenring für Leon ein weiterer Schritt nach vorn. Der Umstieg auf die Honda NSF 250 R auf einer so gewaltigen Rennstrecke ist eine enorme Herausforderung, die er mit stetiger Verbesserung gemeistert hat.
12.05.2026 - Text/Foto: Sven Briesach
Minibike/MiniGP V9 Cheb/Tschechien am 27.09.2025
Zur neunten und letzten Veranstaltung zum ADAC Minibike Cup im tschechischen Cheb, reiste Leon Briesach leider mit einer Erkältung an. Dementsprechend war der Freitag schon schwierig, dazu kam dann auch noch das kalte Wetter und die schlechten Streckenverhältnisse. Es ging dann nur darum die Strecke kennenzulernen und so viel Fahrzeit zu nutzen wie möglich. Der Samstag startete wettertechnisch etwas besser und Leon versuchte seine Rundenzeiten Stück für Stück zu verbessern. Durch den Umstand, dass er in dieser Saison relativ schnell gewachsen ist, gibt es aber einige Nachteile bei der Beschleunigung und dem Abstimmen des Motorrads. Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit und den Schwierigkeiten mit der Ohvale, kämpfte er sich durch die Qualys auf Platz 6. Der Start zu Rennen 1 verlief gut und Leon konnte seine Position behaupten. Die ersten Runden war er nicht weit hinter der Spitze, verlor aber auf den Geraden immer massiv an Boden, was er auf der Bremse wieder zufahren musste. Im Verlauf des Rennens musste er dann leider abreißen lassen und kam auf Platz 6 ins Ziel. Das zweite Rennen startete eigentlich noch besser, Leon musste aber auf der Innenbahn in der ersten Kurve etwas zurückstecken, um eine Kollision zu vermeiden. Anfangs konnte er wieder gut mithalten, hatte aber wieder das Problem auf den Geraden und verlor immer mehr Zeit zur Spitze. Im Infield in den technischen Passagen, war Leon sehr schnell, das reichte aber leider nicht, um den Rest auszugleichen. Am Ende kam wieder Platz 6 raus. In der Jahresgesamtwertung belegt Leon den 4. Rang, für eine Rookiesaison mit einem neuen Motorrad eine beachtliche Leistung und ein toller Erfolg. Jetzt geht’s direkt in die Planung für nächstes Jahr, der nächste große Schritt bahnt sich an.
01.10.2025 - Text/Foto: Sven Briesach
V8 Minibike Schlüsselfeld
Die achte Veranstaltung zur deutschen Minibike-Meisterschaft fand am Samstag, den 13.09.2025 im bayrischen Schlüsselfeld statt. Wie aus den letzten Jahren gewohnt, konnten wir erst ab Freitagnachmittag auf das Gelände und hatten nur 3 Turns Zeit, um irgendwie eine passende Übersetzung zu finden. Da es auf der Strecke in der Schlusssektion steil bergauf geht, probierten wir eine relativ kurze Übersetzung. Das ist dem Umstand geschuldet, dass Leon in kurzer Zeit schnell gewachsen ist und somit einen Größen-und Gewichtsnachteil hat. Die Trainings am Samstag liefen ganz gut, Leon pushte in jedem Durchgang und verbesserte seine Zeiten. In den Qualifikationen reichte es dann leider nur für Startplatz 7, irgendwie passte das Setup nie so richtig. Trotzdem wollte Leon so ins erste Rennen gehen, erfahrungsgemäß geht da ja doch immer noch mehr. Der Start war gut und er konnte seine Position halten, verlor aber in jeder Runde immer ein wenig auf die Gruppe vor ihm. Mehr als Platz 7 war am Ende nicht drin, am Berg und aus den Kurven passte es einfach nicht und auch die Gabel machte ihm Probleme. Zum zweiten Rennen stellten wir extrem um, mehr Öl in der Gabel, Einstellung verändert und die Übersetzung länger gemacht, also volles Risiko. Der Start war dadurch etwas schwieriger und Leon verlor beim Beschleunigen etwas an Boden, wurde dann auch noch in der ersten Links durch einen Konkurrenten fast von der Strecke gedrängt und fand sich auf dem vorletzten Platz wieder. Dann sah man aber gleich, dass die Veränderungen viel besser funktionierten und er startete seine Aufholjagd. Schon im Kampf um die Positionen waren die Zeiten besser als im Qualifying und dem ersten Rennen, es sollte also noch was möglich sein. Beim Aufholen auf den nächsten Gegner ging er dann aber doch extremes Risiko und verlor beim Einbiegen in eine Kurve das Vorderrad und stürzte hart. Leon blieb zum Glück unverletzt, aber das Rennen war gelaufen. Trotzdem hat er wieder sein Racerherz gezeigt und seinen Kampfgeist In 2 Wochen gibt es die nächste Chance im tschechischen Cheb.
17.09.2025 - Text/Foto: Sven Briesach
V7 Harsewinkel MiniGP am 30.08.2025
Die siebte Veranstaltung zum Minibike Cup/MiniGP Germany fand in Harsewinkel statt. Leon Briesach war gut vorbereitet und die freien Trainings brachten eine stetige Steigerung. Bei gutem Wetter ging es in Qualifying 1 und es wurde schon mal eine gute Zeit gesetzt, Briesach konnte ganz allein schnelle konstante Runden fahren und erreichte Platz 5. Für das zweite Qualifying war der Plan einen schnellen Zug zu erwischen um noch weiter nach vorne zu kommen. Leider wurde das durch technische Probleme verhindert. Dennoch blieb es bei Startplatz 5 - keine schlechte Ausgangsposition für die Rennen. Der Start in Rennen 1 klappte perfekt und Leon Briesach bog auf Platz 3 in die erste Kurve. Anfangs konnte er schneller als die beiden vor ihm liegenden Piloten fahren, kam aber leider nicht vorbei. Durch eine Verletzung an der Hand und erneuter technischer Probleme, konnte Briesach ab Mitte des Rennens den Anschluss nicht mehr ganz halten und fuhr einen ungefährdeten dritten Platz ein. Endlich wurde die harte Arbeit durch ein Podium belohnt. In das zweite Rennen ging es leider mit einem nicht ganz sauber laufenden Motorrad und einer dicken Hand. Leon startete gut und verteidigte seinen fünften Platz energisch. Zu Beginn konnte er am Vierten dran bleiben, konnte das Tempo aber nicht bis zum Schluss mitgehen. Platz 5 war aber absolut okay unter diesen Umständen. Da das erste Rennen wegen des Ausfalls des zweiten Rennens in Bopfingen dann doppelt gewertet wurde, gab es dann auch zwei Pokale für den dritten Platz und reichlich Punkte.
02.09.2025 - Text/Foto: Sven Briesach
V6 Bopfingen MiniGP am 16.08.2025
Am Samstag, den 16.08.2025 fand die 6. Veranstaltung der Mini GP Germany Series in Bopfingen statt. Die freien Trainings am Morgen liefen relativ gut, Leon konnte sich schnell an die Strecke gewöhnen und fuhr gute Rundenzeiten. Im ersten Qualifying hatte er leider immer wieder Verkehr und konnte sich nicht gut positionieren. Im zweiten Quali versuchte Leon nochmal zu pushen und stellte seine Ohvale auf Startplatz 6. Der Start zu Rennen eins war gut und er musste seine Position in den ersten Kurven hart verteidigen. Über das Rennen steigerte Leon permanent seine Rundenzeiten und erkämpfte sich den 5. Platz, leider war der Abstand zu Platz 4 schon zu groß um nochmal anzugreifen. Vor dem zweiten Rennen sah das Wetter nicht mehr ganz so gut, alle hofften, dass es trocken bleibt. Beim Start machte Leon einen riesen Wheelie und kam fast zu Sturz, dementsprechend wurde er bis Platz 11 durchgereicht. In Runde 3 begann es dann zu regnen und es wurde abgebrochen, zum Glück für Leon. Wir freuten uns schon auf den Restart auf Regenreifen, da Leon im Regen sehr stark ist, aber leider waren die Bedingungen zu schlecht um nochmals Rennen zu fahren. Das Rennen wurde aus Sicherheitsgründen verschoben auf die nächste Veranstaltung.
26.08.2025 - Text/Foto: Sven Briesach
MiniGP Germany Series V5 Wittgenborn am 19.07.2025
Am Sonntag den 19.07.2025 fand die 5. Veranstaltung der Mini GP Germany Series in Wittgenborn statt. Morgens ging es los mit den freien Trainings. Leon Briesach tat sich jedoch schwer eine gute Linie zu finden und schaffte nur Rang 9. In den Qualifyings lief es etwas besser, aber Leon fand einfach keinen schnellen Zug und stellte seine Ovale auf Startplatz 8.Im ersten Rennen verschlief der junge Rennfahrer ein wenig den Start und verlor einige Plätze. Im Verlauf des Rennens kämpfte er sich zurück und wurde sechster. Das 2. Rennen begann ähnlich, wieder kein guter Start und 3 Plätze verloren. Leon brauchte etwas um die Positionen wieder gut zu machen und fuhr Richtung Platz 6. Leider bekam er eine 20 Sekunden Zeitstrafe wegen Überholen unter gelber Flagge und wurde auf Platz 11 zurück versetzt. Ein schwieriges Wochenende mit einigen Erkenntnissen. Mit besserem Start wäre in beiden Rennen Platz 4 möglich gewesen. Die Rundenzeiten waren Konstant bis zum Schluss.
Jetzt heißt es bis zum nächsten Rennen: Start üben!!!
23.07.2025 - Text/Foto: Sven Briesach
MiniGP Germany Series V4 Templin am 05.07.2025
Am Samstag, den 05.07.2025 fand ein weiterer Lauf zur MiniGP Germany Series in Templin statt. Die Strecke bei Berlin zählt leider nicht gerade zu Leons Lieblingsstrecken und zwei heftige Stürze eine Woche zuvor in Oschersleben auf der Bremse mit anschließendem Aufenthalt im Medical Center kosteten zusätzlich Vertrauen. Trotz allem versuchte Leon alles, um ein gutes Qualifying zu fahren und stellte seine Ohvale auf Startplatz 7. Im ersten Rennen gelang ihm ein guter Start und es ging eine Position nach vorne, ein belgischer Fahrer startete auf der inneren Linie und setzte sich noch vor ihn. Leon machte das ganze Rennen über extrem Druck auf den Belgier, fand aber leider keinen Weg an ihm vorbei, Endergebnis Platz 6. Das zweite Rennen begann sogar noch besser, Leon konnte 2 Plätze gutmachen. Wieder entwickelte sich ein Kampf mit dem belgischem Fahrer und Leon verlor Mitte des Rennens einen Platz an ihn. In der letzten Runde fuhr er seine persönliche Bestzeit und konnte den Fahrer vor ihm nochmal angreifen, leider kam die Ziellinie zu früh und es wurde wieder der sechste Platz. Der Nachwuchsfahrer hat sich den schweren Sturz aus den Knochen gefahren und das Vertrauen ist langsam wieder zurück. In der Tabelle ging es nach dem kompletten Ausfall in Oschersleben wieder von Platz 7 auf Platz 5, also eigentlich doch kein so schlechtes Wochenende.
09.07.2025 - Text/Foto: Sven Briesach
Leon auf der Ohvale 160 in Mülsen, 14.06.2025
Am Samstag, den 14. Juni 2025, ging Leon bei heißen Bedingungen auf dem Kurs in Mülsen mit seiner Ohvale 160 in der MiniGP Germany an den Start. Das Qualifying lief gut und er sicherte sich Startplatz 4 – eine solide Ausgangsposition für die beiden anstehenden Rennen. Im ersten Rennen hatte Leon einen guten Start und kam sofort auf Position drei. es entwickelte sich ein packender Kampf um das Podium. Leon fuhr entschlossen und konnte sich über weite Strecken in der Spitzengruppe behaupten. Leider verhinderten auftretende Fahrwerksprobleme am Ende ein besseres Resultat. Trotz allem brachte Leon seine Ohvale sauber ins Ziel und belegte einen starken 4. Platz – nur knapp am Podium vorbei. Das zweite Rennen begann turbulent: Ein Massencrash sorgte für einen Rennabbruch und verlangte von allen Fahrern höchste Konzentration beim Restart. Leon ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und kämpfte auch im Neustart beherzt um jede Position. Am Ende überquerte er die Ziellinie auf Platz 5 und nahm wertvolle Punkte für die Meisterschaft mit. Leon bewies an diesem heißen Renntag in Mülsen erneut sein Talent und Kampfgeist. Trotz technischer Schwierigkeiten und einem chaotischen zweiten Lauf holte er wichtige Platzierungen und zeigte, dass mit ihm immer zu rechnen ist.
17.06.2025 - Text/Foto: Sven Briesach
MiniGP – Faßberg Fliegerhorst
Am Samstag den 24.05.2025 startete Leon Briesach beim Rennen auf dem Gelände des Fliegerhorsts Faßberg mit seiner Ohvale EVO 160. Bei meist sonnigem, aber teils windigem Wetter zeigte Leon eine starke Leistung und konnte sich erneut als ernstzunehmender Nachwuchsfahrer beweisen. Im ersten Qualifying sicherte sich Leon mit einer konstanten Performance den fünften Startplatz. Im zweiten Qualifying konnte er sich weiter steigern und war auf dem besten Weg, eine noch bessere Zeit zu fahren. Doch kurz vor Ende des Zeittrainings kam es zu einem Sturz. Glücklicherweise blieb Leon unverletzt, und trotz des Zwischenfalls reichte seine bisherige Zeit für Startplatz 4 – eine beachtliche Leistung unter diesen Umständen. Im ersten Rennen zeigte Leon einen starken Start und konnte sich in der Spitzengruppe behaupten. Mit sauber gefahrenen Runden fuhr er in der Spitze mit und kam als Vierter ins Ziel. Auch im zweiten Rennen bestätigte Leon seine konstante Form: Am Start verlor er diesmal leider einige Plätze, kämpfte sich im Verlauf aber wieder weiter nach vorne. Wieder beendete er das Rennen auf Rang vier und sicherte sich damit wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Insgesamt war es ein erfolgreicher Renntag und ein gelungener Start in die neue Klasse für Leon.
26.05.2025 - Text/Foto: Sven Briesach
Fahrer-Steckbrief
Name: Aaron Eisele Geburtstag: 15.01.2011 Verein: AMC Frankenthal Instagram: aaron_mx11 Interessen: Mountainbike, Downhill, Fitnes Beginn Motorsport: 2015 Aktuelle Serie: IGE
ADAC CC Cup west
ADAC Jugendenduro Cup Mitte
Mini EM EnduroAktuelles Fahrzeug: KTM SX 125 2026 Sportliche Erfolge: ADAC CC Cup West und IGE Champion 2025, Klasse 12
Bundesendlauf Jugend Enduro 2025 - Platz 2, Klasse 85BSportliche Ziele: An den Start gehen bei:
Mini EM Enduro
EJC Mitte
ADAC CC Cup West und IGE BundesendlaufMini Enduro EM in Auzole
Am vergangenen Wochenende war Aaron bei der Mini Enduro Europameisterschaft am Start. Bereits am Donnerstagmorgen reiste das Team an. Am Donnerstag und Freitag wurden die Sonderprüfungen abgelaufen und genau eingeprägt, bevor am Freitag zusätzlich noch ein Training auf der Teststrecke stattfand. Der erste Renntag begann schwierig, da die rutschigen Wiesen für Probleme sorgten und Aaron gleich zu Beginn stürzte. Im laufe des Tages fand er aber immer besser seinen Rhythmus und konnte sich auf den 12. Platz verbessern. Auch am zweiten Tag kam er besser mit der Strecke zurecht, machte jedoch noch einige Fehler und belegte erneut Platz 12. Damit liegt Aaron nach dem Rennwochenende auch insgesamt auf Rang 12 in der Klasse 125. Mit der deutschen U17- Nationalmannschaft durfte er sich außerdem über den 3. Platz in der Teamwertung freuen.
13.05.2026 - Text: Eisel /Foto: fabrice.glad@putlook.fr
Fahrer-Steckbrief
Name: Moritz Fischer Geburtstag: 02.09.2009 Verein: MC Haßloch
HFVE e.V.
DSK e.V.Homepage: www.moritz-fischer.eu Instagram: moritz.fischer.motorsport Facebook: Moritz Fischer Interessen: Motorsport, SimRacing, Historischer Motorsport, Taekwondo, Tennis, Fitness
und natürlich Schule am Gymnasium St. Katarinen in OppenheimBeginn Motorsport: Mit 9 Jahren Aktuelle Serie: DMV BMW Challenge
Historische Formel Vau EuropaAktuelles Fahrzeug: BMW 228i
Lola T324 Formel Super VSportliche Erfolge: Westdeutscher Meister 2023
Vizemeister Bundesendlauf 2022
Westdeutscher Vizemeister 2022
5. Platz Kart Masters - IAME Series GermanySportliche Ziele: Aufbau einer nachhaltigen Motorsportkarriere als GT- und Langstreckenprofi Podium-Comeback im Regenchaos – Moritz Fischer glänzt in Ampfing
Am vergangenen Wochenende gastierte die German Karting Series auf dem traditionsreichen Schweppermannring in Ampfing. Bei äußerst wechselhaften Bedingungen kämpfte sich Moritz Fischer in einem dramatischen Rennverlauf vom hinteren Feld bis aufs Podium – und bewies dabei einmal mehr Nervenstärke, taktisches Gespür und fahrerisches Können.
Fehlstart im Qualifying – Schraube kostet Top-Platzierung
Bereits am Freitag zeigte sich Moritz Fischer in starker Form: Auf der technisch anspruchsvollen Strecke fand er schnell seinen Rhythmus und ging mit viel Zuversicht in das Qualifying. Doch bereits in der zweiten Runde stoppte ihn ein technisches Problem – eine gelöste Schraube am Heckauffahrschutz zwang Fischer zur vorzeitigen Rückkehr an die Box. Eine schnelle Zeit war damit nicht mehr möglich und so stand fest: Das Prefinale musste er vom vorletzten Startplatz aus aufnehmen.
Regen als Chance – Moritz Fischer rollt das Feld von hinten auf
Der Start ins Prefinale verlief verheißungsvoll: Bereits auf den ersten Metern konnte Moritz mehrere Positionen gutmachen und begann eine eindrucksvolle Aufholjagd. Dann setzte Regen ein – eine Situation, auf die Moritz gehofft hatte. Während viele Fahrer auf der rutschigen Strecke zu kämpfen hatten, fuhr Moritz Fischer mit Slicks auf nassem Asphalt konstant über eine halbe Sekunde schneller als der Rest des Feldes und arbeitete sich mit spektakulären Überholmanövern schnell auf Position 4 nach vorne. Einer Kollision, bei der das Kart beschädigt wurde kostete ihn jedoch erneut viele Plätze. Trotzdem gab der 15-Jährige nicht auf, kämpfte sich erneut vom vorletzten Platz aus nach vorn und lag auf Platz 7, als das Rennen aufgrund der Wetterbedingungen vorzeitig neutralisiert und nach zehn Runden gestoppt wurde. „Ich respektiere die Entscheidung der Rennleitung bei diesen schwierigen Bedingungen – die Sicherheit der Fahrer hat höchste Priorität. Dennoch finde ich es sehr schade, dass wir nur knapp die Hälfte des Rennens wirklich fahren konnten und ich somit meine Aufholjagt vorzeitig beenden musste“, so Moritz Fischer nach dem Lauf.
Reifenpoker im Finale – Mutige Entscheidung bringt das Podium
Für das Finale der X30 Senioren kündigte die Wetter-App erneut Regen an. Noch vor dem Start begann das große Rätselraten um die richtige Reifenwahl. Während einige Piloten auf Regenreifen setzten, entschieden sich Moritz Fischer und sein erfahrener Mechaniker bewusst für Slicks – trotz einsetzender Nässe. Zunächst ging diese Strategie voll auf: Die Strecke trocknete kurzzeitig ab und Moritz Fischer machte zügig Position um Position gut. Während sich andere Fahrer auf ihren überhitzten Regenreifen schwer taten, pushte Moritz konstant nach vorn. Als der Regen erneut einsetzte, reagierte Moritz Fischer blitzschnell und passte seinen Fahrstil den schwierigen Bedingungen an – mit Erfolg: Schon bald befand er sich im Kampf um Rang drei.
Spektakulärer Zweikampf sichert Platz drei – und die volle Punktzahl für die Meisterschaftswertung
Der Zweikampf um den letzten Podiumsplatz war intensiv, doch Moritz behielt die Nerven. Mit kompromisslosem Einsatz setzte er sich durch und überquerte die Ziellinie als starker Dritter – ein bemerkenswertes Comeback nach dem missglückten Qualifying und ein Beweis für sein fahrerisches Talent bei schwierigen Verhältnissen. „Danke an alle fürs Mitfiebern – ich habe euren Support bei jeder Aktion gespürt. Vielen Dank, ihr seid top!“, bedankte sich Moritz Fischer nach dem Rennen bei seinem Team Ebert Motorsport und seinen Unterstützern. Mit dem dritten Platz im Finale sicherte sich Moritz zudem den Sieg in der Meisterschaftswertung und damit die volle Punktzahl für sein Meisterschaftskonto. In der Gesamtwertung der X30 Senioren kletterte er damit auf Rang drei und unterstreicht eindrucksvoll seine Ambitionen für die laufende Saison.
Fazit: Kämpferherz, Cleverness und klare Titelambitionen
Mit seinem Podiumserfolg trotz widriger Umstände setzte Moritz Fischer in Ampfing ein klares Ausrufezeichen. Die Aufholjagd, die mutige Reifenentscheidung und die souveräne Umsetzung zeigen: Wer in diesem Sport nach ganz oben will, muss genau das mitbringen, was Moritz Fischer an diesem Wochenende gezeigt hat – Entschlossenheit, Instinkt und Rennintelligenz.08.07.2025 – Text & Bild: Presse Moritz Fischer
Nach Teamwechsel aufs Podiumskurs – Moritz Fischer überzeugt in Mülsen
Beim zweiten Rennwochenende der German Karting Series auf der 1.315 Meter langen Kartbahn Arena E in Mülsen nutzte Moritz Fischer das Training am Samstag intensiv, um verschiedene Setup-Einstellungen sowohl auf trockener als auch auf regennasser Strecke zu testen. Die gesammelten Erkenntnisse zahlten sich aus: Am Sonntag ging er bestens vorbereitet in den Renntag.
Qualifying und Prefinale: Konstante Steigerung. Im Qualifying belegte Moritz Fischer noch Position 13 – ein solides Ergebnis, das als Ausgangslage für das Prefinale diente. Dort konnte er sich in einem umkämpften Rennen weiter nach vorn arbeiten und beendete das Rennen auf Rang 11.
Finale: Aufholjagd nach bewegter Startphase: Das Finale wurde durch gleich drei Startversuche und eine anschließende Slow-Phase geprägt, bevor es richtig losging. Moritz ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und zeigte im Rennen starke Nerven sowie fahrerisches Können. In spannenden Zweikämpfen arbeitete er sich kontinuierlich nach vorne und überquerte die Ziellinie schließlich auf einem starken 6. Platz. In der Meisterschaftswertung des Finale bedeutete das mit nur 0,4 Sekunden Rückstand den 2. Platz Mit diesem Ergebnis bekräftigte Moritz seinen Anspruch auf die Meisterschaftsspitze und konnte den Rückstand auf den Führenden damit deutlich verringern.
Ein Dankeschön nach bewegter Woche: „Das war ein erfolgreiches Rennen für mich. Mein besonderer Dank geht an Stefan und Michael von EBERT Motorsport, dass Ihr mich kurzfristig nach meinem Teamwechsel am Mittwoch aufgenommen habt und für eure professionelle und engagierte Unterstützung. Wir sind auf Kurs – weiter geht's!“, so Moritz Fischer nach dem Rennen. Mit dieser Leistung unterstreicht Moritz erneut seine Konstanz und seinen Willen, in der German Karting Series vorne mitzufahren. Die nächsten Rennen dürfen mit Spannung erwartet werden, dann geht es für Moritz Fischer am 06. Juli an den Schweppermannring ins bayrische Ampfing.06.05.2025 – Text: Presse Moritz Fischer
Moritz Fischer startet im ADAC Slalom Youngster Cup unter der Bewerbung des ADAC Pfalz e.V.
Mit dem ADAC Slalom Youngster Cup wartet im aktuellen Motorsportjahr eine neue und spannende Herausforderung auf Moritz Fischer. Neben seinen Einsätzen bei der Kart Rundstrecke wird Moritz Fischer erstmals im Auto Erfahrungen sammeln.
Vom Kart ins Cockpit: Erste Schritte im Automobilsport. Beim Slalom besteht die Herausforderung darin, fahrerisches Können und präzise Fahrzeugbeherrschung auf einem mit Pylonen gesteckten Parcours zu demonstrieren. Dabei stehen nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Geschicklichkeit, höchste Präzision und taktisches Fahrvermögen im Mittelpunkt. Präzision entscheidet über Sieg oder Niederlage, denn im Slalom zählt nicht allein die Bestzeit – Pylonen-Fehler führen unweigerlich zu Zeitstrafen und können aussichtsreiche Platzierungen schnell zunichtemachen.Unterstützung durch den ADAC Pfalz e.V. und dem MC Haßloch e.V.: Für Moritz Fischer ist die Teilnahme am ADAC Slalom Youngster Cup eine großartige Gelegenheit, sich mit anderen talentierten Nachwuchsfahrern zu messen und sein Können in der Fahrzeugbeherrschung weiterzuentwickeln. Unterstützt durch den ADAC Pfalz e.V. und seinem Ortsclub MC Haßloch e.V., wird er sich mit vollem Einsatz den Herausforderungen der bevorstehenden Wettbewerbe stellen.
Erfolgreicher Saisonauftakt in Landau: Ende April nahm Moritz Fischer erstmals im Wettbewerbsfahrzeug Platz und absolvierte seine ersten Wertungsläufe der Saison. Bei der Veranstaltung des MC Haßloch e.V. in Landau konnte er sich von Lauf zu Lauf kontinuierlich steigern. Im letzten Lauf am Sonntag führte er den ersten Durchgang fehlerfrei lange Zeit als Spitzenreiter an. Im zweiten Lauf unterlief ihm jedoch ein Pylonen-Fehler, der mit drei Strafsekunden geahndet wurde. Stimme aus dem Cockpit: „Ich freue mich riesig auf die Saison und aufspannenden Wettbewerbe. Es ist eine tolle Möglichkeit, meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln und mich mit anderen Fahrern zu messen. Fahrzeugbeherrschung und Präzision sind das a und o im Motorsport“, so Moritz Fischer. Die Saison verspricht spannende Wettbewerbe und packende Duelle auf den Slalomstrecken. Motorsportfans und Unterstützer können Moritz Fischer auf seinem Weg begleiten und ihm bei den bevorstehenden Veranstaltungen die Daumen drücken.
29.04..2025 – Text: Presse Moritz Fischer
Saisonauftakt der German Karting Series in Kerpen
Am vergangenen Wochenende startete die neue Rennserie "German Karting Series" mit dem ersten Lauf auf dem traditionsreichen Erftlandring in Kerpen. In der neu geschaffenen X30 Senior Pro-Series erwarteten die Fahrer anspruchsvolle Bedingungen: Während der Samstag mit Nebel und Temperaturen um den Gefrierpunkt begann, zeigte sich am Sonntag strahlender Sonnenschein und veränderte die Streckenverhältnisse grundlegend. Bereits im Samstagtstraining zeigte sich Moritz Fischer von Beginn an in Topform. Im ersten freien Training am Sonntag fuhr er mit einem hauchdünnen Rückstand von nur 0,05 Sekunden auf Platz 2. Im zweiten Training nutzten einige Konkurrenten die Option neuer Reifen, während Moritz weiterhin auf gebrauchten Slicks unterwegs war. Trotz dieses Nachteils setzte er ein starkes Zeichen, indem er die beste Zeit auf gebrauchten Reifen fuhr und sich damit im Feld auf Platz 5 einreihte. Qualifying: Pech mit Überrundungen im morgendlichen Qualifying wollte Moritz Fischer dann an seine starke Trainingsleistung anknüpfen. In seiner Schnelle lief er jedoch auf zwei langsamere Wettbewerber auf. Dies machte seine Bestzeit zunichte und eine bessere Platzierung, so musste sich Moritz Fischer mit seiner zweitbesten Zeit und dadurch Startplatz 5 für das erste Prefinale am Nachmittag arangieren. Prefinale: Von Platz 5 ins Prefinale gestartet, erwischte Moritz Fischer eine hervorragende Startphase und kämpfte sich direkt bis auf Rang 2 nach vorne. Doch die sich verändernden Gripverhältnisse in der zweiten Rennhälfte hatten einen negativen Einfluss auf sein Sportgerät. Nach intensiven Positionsduellen fiel er am Ende auf Platz 5 zurück – dennoch eine solide Ausgangsposition für das Finale. Finale: Im finalen Lauf am Nachmittag startete Moritz Fischer erneut von Platz 5 und zeigte wiederholt seinen Kampfgeist. Er schob sich auf Platz 2 nach vorne, wurde jedoch in der ersten Kurve in eine Kollision verwickelt und unsanft aus dem Rennen um die Spitzenposition katapultiert. Mit beschädigtem Kart fand er sich nun am Ende des Feldes wieder. Doch anstatt aufzugeben, startete Moritz Fischer eine beeindruckende Aufholjagd und kämpfte sich bis auf Rang 6 nach vorne. Trotz der unglücklichen Kollision zeigte Moritz Fischer eine starke Performance und unterstrich sein Potenzial in der neuen Rennserie. Auch wenn die Ambitionen für den Saisonauftakt damit begraben wurden, bleibt die Vorfreude auf die kommenden Rennen bestehen – denn mit dieser Leistung ist in den nächsten Läufen definitiv mit ihm zu rechnen!
06.03.2025 – Text & Bild: Presse Moritz Fischer
Fahrer-Steckbrief
Name: Louis Großkopf Geburtstag: 14.07.2012 Verein: AMC Kerzenheim Instagram: louisgrosskopf_trial Interessen: Motorrad Trial, Fahrrad fahren, Schrauben Beginn Motorsport: 202 Aktuelle Serie: Rheinland-Pfalz-Meisterschaft
JDM
EMAktuelles Fahrzeug: Beta Sportliche Erfolge: 4x in Folge Klassen und Gesamtsieger E-Kids-Cup Südwest
11. Platz Gesamtwertung JDM - Klasse 4
Jugendtrial Meister RLPSportliche Ziele: Teilnahme an der EM
Aufs Treppchen bei der JDM
Fahrer-Steckbrief
Name: Simon Hahn Geburtstag: 19.07.2011 Verein: MSC Fischbach Instagram: simonhahn719mx Facebook: Alexander Hahn Power-Bike Interessen: MX MX MX, Fahrrad fahren, Schwimmen, alles was mit Bewegung zu tun hat Beginn Motorsport: 2016 Aktuelle Serie: MX Masters
EMX
DMXAktuelles Fahrzeug: KTM SX 125 Sportliche Erfolge: 7. Platz MX Masters 85ccm / 2025
11. Platz DMX 85ccm / 2025
9. Platz EMX 85ccm / 2025
17. Platz Junior WM 85ccm / 2025Sportliche Ziele: Top 10 MX Masters 125ccm / 2026
Top 20 EMX 125ccm / 2026
Top 3 DMX 125ccm / 2026Simon Hahn bei den MX Masters in Dreetz / Havelland
Letztes Wochenende waren wir im schönen Havelland (Hr. von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland) zu den MX Masters in Dreetz Klasse 125ccm. Simon auf den Punkt hoch motiviert um seinen nicht optimalen 2. Lauf von Grevenbroich zu verbessern und im geliebten Sand zu fahren. Die Trainings liefen super, die Qualifikation mit einem 15. Platz ebenfalls ausreichend um gute Platzierungen in den Wertungsläufen zu erreichen. Gesagt, getan ging es dann am Sonntagmorgen zum ersten Wertungslauf an den Start, Wetter war optimal, die Strecke ebenfalls und der Start im Mittelfeld bot noch Platz nach vorne. Start im Gedränge gut voran gekommen, waren wir dann nach hartem Kampf ohne den optimalen Rhythmus am Ende auf Platz 11. Da geht doch noch mehr, so war der Gedanke. Start zum zweiten Lauf, Mega-Kollisionen und Stürze in den ersten 4 Kurven, dann kam etwas Ruhe in den Verlauf des Rennens und Simon konnte einen guten Speed aufbauen und zum Schluß sich auf Platz 8 verbessern, was dann in der Tageswertung einen guten Platz 7 ergab und dies als Rookie im ersten Jahr in der Klasse 125ccm. Gesamtwertung sind wir aktuell auf Platz 9, auch da müssen wir uns anstrengen um dies zu halten oder sogar zu verbessern.
12.05.2026 Text: Alexander Hahn / Foto: Winfried Kaiser / WIKABE
DMX 125 ccm Höchstädt
Am letzten Wochenende ging es zum ersten DM lauf nach Höchstädt im Fichtelgebirge. Aufgrund der vielen Starter wurde das Feld in zwei Gruppen zu je 31 Fahrer aufgeteilt. Im Zeit-Training konnte ich mir mit der Bestzeit den ersten Startplatz im Halbfinale am Startgatter sichern. Der Start lief nicht schlecht und konnte als zweiter durch di erste Kurve gehen und mich dann nach Runde 3 auch in Führung setzen. Meine Führung konnte ich bis Rennende dann auf 17 sec. ausbauen. Hoch motiviert ging es dann an den Start zum finalen Wertungslauf, Start ging schief, nach Runde 1 Platz 28… Kopf nicht in den Sand stecken und alle Kräfte mobilisieren. Gesagt, getan. Runde für Runde konnte ich mich nach vorne kämpfen und konnte das Rennen mit Platz 8 beenden. Leider nicht ganz wie ich wollte, da ich mir schon ein Ergebnis unter den Top 5 vorgestellt hatte. Die Saison ist noch lange und in zwei Wochen geht es dann schon mit dem nächsten DMX Lauf in Genthin weiter.
Text: Alexander Hahn / Foto: Frau Buzill
Rennbericht von den ADAC MX Masters Klasse 125ccm von Simon Hahn
An diesem Wochenende fand in Grevenbroich bei Köln der erste Lauf zu der ADAC MX Masters Serie statt. Erste Veranstaltung als Aufsteiger in die 125ccm Klasse und zum Glück gleich auf unserem Lieblingsboden „Sand“. Qualifikationstraining am Samstag mit Platz 9 von 50 Startern lief super, mal schauen was dann am Sonntag so geht. Sonntagmorgen war dann der Start zum ersten Lauf, super aus dem Gate gekommen und konnte gleich mitziehen auf Platz 8 aus der ersten Runde und dann Stück für Stück nach vorne gekämpft und als Belohnung dann nach 25 Minuten plus 2 Runden mit Platz 5 ins Ziel gekommen. Am Nachmittag gings dann zum zweiten Lauf und das bei strömenden Regen, hoch motiviert aus dem Start, Mittelfeld in der ersten Runde, dann alles in Bewegung gesetzt, leider dann noch gestürzt und somit aus der zweiten Runde auf Platz 38. Zähne zusammen gebissen und bis zur letzten Runde gekämpft und noch auf Platz 19 ins Ziel gekommen. Gesamtplatzierung Platz 13 super happy. Speed ist da, Rest kriegen wir auch noch hin. Nächstes Rennen ist die Deutsche Meisterschaft am 19.04.2026 in Höchstädt im Fichtelgebirge.
07.04.2026 - Text: Alexander Hahn / Foto: WIKABE
Rennbericht Simon Hahn von der EMX 125ccm in Frauenfeld / Schweiz
Hallo zusammen, diese Woche möchte ich von meinem ersten Einsatz auf internationaler Ebene berichten. Wir sind zum ersten Rennen in der EMX 125ccm in die Schweiz gereist, viel Aufregung und Motivation im Gepäck ging es dann am Samstagmorgen zum ersten freien Training. Motoviert losgefahren und doch nur Platz 23 nach dem Training. Schallgrenze ist der 20. Platz, den man benötigt um an den Wertungsläufen teilzunehmen. Kurze Besprechung mit meinem Vater was wir alles ändern müssen um den Speed zu erreichen. Gesagt, getan.. im Qualifikationstraining habe ich einen super Platz 14 erreicht und bin somit direkt für die Wertungsläufe qualifiziert. 1.Wertungslauf wurde noch am Samstagnachmittag gestartet, Bodenbedingungen super, Start im Mittelfeld, gekämpft und gekämpft und ganz Stolz Platz 28 für den ersten EMX Lauf bei den Big Boys erreicht, einfach super. 2.Wertungslauf war dann am Sonntagmorgen, nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte, tiefster Schlamm, alles extrem schwierig. Nach Start im Mittelfeld, kurz Probleme mit der Brille bekommen, Probleme gelöst ,schon auf dem Weg Richtung Top Twenty, dann in einer tiefen Bodenrille die Kette mit einem dicken Stein in der Kettenführung verklemmt. Das aus / DNF. Trotzdem Stolz wie alles lief und hoch motoviert für das nächste Wochenende wo es zu den MX Masters nach Grevenbroich geht.
31.03.2026 - Text: Alexander Hahn / Foto: Alexander Hahn
DMX Thurm 125ccm
Am letzten Wochenende fand der letzte Lauf zur DMX 125ccm beim MSC Thurm (Sachsen) statt. Für uns war das der letzte Test, um zu schauen, was müssen wir noch in Richtung Bike Setup für 2025 ändern oder anpassen. Das Bike fühlte sich super an und die Strecke war auch technisch sehr anspruchsvoll, was mir unheimlich viel Spaß macht. Im ersten Lauf kam ich super aus dem Start und konnte mich nach der ersten Runde auf Platz 8 wiederfinden. Ich fand superschnell meinen Rhythmus und bin dann von Runde zu Runde immer besser mit den sehr tiefen Rillen zurecht gekommen. Bis zur letzten Runde konnte ich mich dann bis Platz 4 vorfahren und hatte dann ein Fotofinish auf der Zielgeraden mit Tim Schröter, wo ich glücklicherweise mit fünfhundertstel den dritten Platz erringen konnte. Ich war superglücklich und habe dann auch die Laufsiegerehrung mal richtig genossen. Bei Lauf 2 war alles fast gleich, nur war ich nach der zweiten Kurve auf Platz 10 und habe mich dann auch wieder mit viel Spaß und Kampfgeist auf Platz 4 vorkämpfen können. Leider kam ich nicht mehr so nah an Platz 3 ran, um noch mehr zu bewegen zu können. Schade. Fast wäre das Tagespodest möglich gewesen, macht nichts, das versuche ich dann das nächste Mal auf ein Neues. Somit Tageswertung Platz 4.
30.09.2025 - Text: Simon Hahn /Foto: WIKABE
MX Masters 85ccm Holzgerlingen
Am vergangenen Wochenende fand im schwäbischen Holzgerlingen der letzte Lauf der MX Masters und somit auch mein letztes Rennen in der 85ccm Klasse statt. Im nächsten Jahr starten wir dann in der Klasse 125ccm. Am Samstag fand das freie Training und das Qualifikationstraining statt. Hier konnte ich mir mit dem Platz 7 einen guten Ausgangspunkt für den Start setzen. Am Nachmittag wurde dann der erste Lauf gestartet. Gleich nach dem Start hatte ich ebenfalls Platz 7 inne und fühlte schon in der zweiten Runde, dass ich den Speed nicht nur mitgehen konnte, sondern sogar noch zulegen kann. Gesagt, getan, im Laufe des Rennes kam ich immer mehr mit den Sprüngen und den tiefen Rillen zurecht und konnte mich Platz um Platz nach vorne kämpfen. Und endlich mit der Zieldurchfahrt habe ich den 3. Platz erreicht. Super zufrieden ging somit der Tag vorüber und der zweite Lauf sollte am Sonntagmorgen stattfinden, leider hat es aber in der Nacht so viel geregnet, dass nach dem Warm-Up von der Rennleitung entschieden wurde, den zweiten Lauf zu canceln.
Somit war mein Ergebnis:
Tageswertung Platz 3
Meisterschaftswertung Platz 7Ich bin super zufrieden und hoch motiviert für den letzten DM Lauf in Turm am 28.09.2025. Daumen drücken, vielleicht kann ich dort ebenfalls nochmals mit einem super Resultat heim fahren.
16.09.2025 - Text: Simon Hahn /Foto: WIKABE
DMX 125ccm in Teutschenthal
Am letzten Wochenende (07.09.2025) fand die DMX 125ccm (Deutsche Meisterschaft) im sächsischen Teutschenthal auf der bekannten WM Strecke statt. Das Wetter war super und die Streckenverhältnisse waren vom Veranstalter optimal vorbereitet. Durch die hohe Anzahl an Startern von 51 Fahrern mussten sich dann die besten 20 von jedem Halbfinale für den Finallauf qualifizieren. Dies hat bei mir auch super funktioniert und ich wurde im Halbfinale mit Platz 5 nach der Zieldurchfahrt gewertet. Somit ging es hochmotiviert an den Start zum Finale. Ziel war bei dem starken Starterfeld auf jeden Fall TOP TEN! Vom Start kam ich dann gut weg, wurde aber in der ersten Kurve von dem Fahrer neben mit kurz geschnitten und abgedrängt, musste bremsen, um einen Crash zu verhindern und fand mich dann so nach der ersten Kurve auf Platz 24. Das fing mal wieder nicht so an wie geplant, also nun heißt es Vollgas geben in den restlichen 20min+2Runden. Gesagt getan…, gute Zweikämpfe gehabt…, super Speed und einen schönen Flow aufgebaut und somit wurde ich dann mit Platz 9 und meinen großen Kämpferherz belohnt. Super zufrieden… Speed absolut in Ordnung, nur noch am Start etwas mehr Glück haben, dann müsste alles laufen. Nun geht es am kommenden Wochenende zum letzten Lauf der ADAC MX Masters Serie 85ccm, hier muss ich auch nochmals alles geben um meinen 8. Platz in der Gesamtwertung zu festigen.
10.09.2025 - Text: Simon Hahn /Foto: WIKABE
MX Masters Bitche
Nach einer kurzen Woche Erholung in Österreich ging es kurz und knackig weiter bei den MX Masters 85ccm in Bitche/Frankreich. Bitche ist eine super Naturstrecke im Wald gelegen mit Sand und Naturboden sowie mit vielen Auf,- und Abfahrten. Dieses Wochenende wurden wieder drei Rennen mit je 15min+2 Runden gefahren. Ein Rennen am Samstag und zwei am Sonntag. Das Wetter war „Rain and shine“, beide Extreme waren geboten, super Regenschauer und Sonntag bei Sonne perfekte Bedingungen. Nach einem sehr schweren Qualifikationstraining am Samstagmorgen und einem Platz 14 ging es am Samstagnachmittag mit dem ersten Wertungslauf los. Die Startphase war mal wieder sehr Aktion geladen: Stürze und Durcheinander, dann noch Platz 25 nach der ersten Runde, da war mal Gas geben angesagt. Gesagt, getan…kämpfen, kämpfen und zum Schluss wurde ich dann doch noch mit Platz 14 belohnt. Neu motiviert ging es dann am Sonntagmorgen wieder an den Start zum 2. Lauf und man glaubt es kaum, es kam zu einem Dejevue gemäß dem Lauf vom Samstag und ich endete wieder auf Platz 14. Nun ging es mit viel Anspannung in Lauf drei, da ich meinen 8. Tabellenplatz nicht verlieren wollte, sondern mich eigentlich nach vorne orientieren wollte. Start Lauf 3 mit Zug einmal durch und gleich in die Top Ten, dann Zweikämpfe ohne Ende und ein kurzer Ausrutscher…. Geschafft.. Platz 7, das macht dann im Tagesergebnis Platz 11 und in der aktuellen Meisterschaft immer noch Platz 8. Glück gehabt und weiter geht es dann Mitte September mit dem Finale in Holzgerlingen. Nächste Woche steht dann erst mal der nächste DM Lauf in Teutschental in der Klasse 125ccm an.
03.09.2025 - Text: Simon Hahn /Foto: WIKABE
DMX Grevenbroich
Grevenbroich ist bekannt für seinen tiefen Sand und für eine Strecke mit Extremen. Tiefe Rillen, lange Wellen, extreme Sprünge und viele Beteiligte mit Ansporn auf Top-Platzierungen. Das Zeittraining lief heute mal suboptimal und so hatte ich nur den Platz 19 in der Startaufstellung. Start zu Lauf 1 mit viel Durcheinander und somit nach der ersten Runde nur Platz 20, dann habe ich mich durch das Feld gekämpft bis auf Platz 12 und bin dann beim Überrunden eines langsameren Fahrers voll herunter gefahren worden. Dann von Platz 22 wieder auf Platz 18 vorgefahren, dann war der Lauf zu ende. Im Lauf 2 gab es viele Kollisionen und Stürze im gesamten Feld, Platz 25 nach der ersten Runde und gekämpft und gekämpft. Leider bin ich nur auf Platz 12 am Ende des Rennens angekommen.
Tageswertung Platz 16
Aktueller Stand der Meisterschaftswertung Platz 12Für die letzten beiden Rennen in Thurm und Teutschenthal gibt es noch viel zu tun.
26.08.2025 - Text: Simon Hahn /Foto: WIKABE
ADAC MX Masters in Gaildorf, Klasse 85ccm am 09./10.08.2025
Am vergangenen Wochenende waren wir bei den MX Masters in Gaildorf, dem 4. Lauf in der Klasse 85ccm. Mein Ziel war es in den Top 5 zu landen, um meine Position in der Tabelle zu stabilisieren. Das Qualifikationstraining am Samstag konnte ich mit dem Startplatz 6 abschließen und dann auch am späten Samstagnachmittag im ersten Rennen nach einem Start mit vielen Kollisionen, noch einen 7. Platz in der letzten Runde einfahren. Am Sonntag was das Wetter wieder super und die Temperaturen heiß - also optimal für mich. Der Start verlief super - ich war unter den Top 8 und dann ging es erst richtig los. Wir waren eine Vierergruppe mit kaum unterschiedlichem Speed von Platz 4-8 und so ging es dann die nächsten 20min+2 Runden drunter und drüber. Es hat super Spaß gemacht und ich konnte mich zum Schluss dann durchsetzen und bin auf Platz 4 ins Ziel gekommen.
Tageswertung: Platz 5
Meisterschaftswertung: Platz 8So oder besser kann es doch weiter gehen. Nächste Woche ist dann die DMX 125 beim MSC Grevenbroich.
18.08.2025 - Text: Simon Hahn /Foto: WIKABE
Rennbericht EMX Finale Loket / Tschechien
Zum Finale waren die besten 50 Fahrer angereist und durch das Qualifikationstraining am Samstag kamen die besten 40 Fahrer ins Finale. Bei dieser Quali hatte ich nie so meinen Fluss gefunden und kam dadurch nur auf Platz 24. Kopf nicht hängen lassen und weiter geht’s. Am späten Nachmittag gab es dann schon den ersten Wertungslauf bei massivem Regen und schwierigsten Bedingungen. Der Start lief super und ich konnte mich nach der ersten Runde dann auf Platz 8 festsetzen und dann ging das Rennen 20 min und 2 Runden bei extrem Regen und tiefsten Rillen und Schlamm. Dies ist meine Spielwiese und so konnte ich mich bis zum Ende des Rennens bis auf Platz 5 vorkämpfen und so auch das Rennen beenden. Lauf 2 war dann am Sonntag um 11.00 Uhr bei vollem Haus mit 25.000 Zuschauer, Boden teilweise trocken bzw. noch nass. Start war diesmal suboptimal und dann ein Sturz in der ersten Runde hat mich dann auf Platz 36 zurück geschossen. Zähne zusammen beißen und durch…… ich kämpfte und kämpfte und kam dann bis zum Ende des Rennens bis auf Platz 16 nach vorne, was mir dann in der Tageswertung und EMX Finalwertung den Platz 9 bescherte. Trotz alledem bin ich hier sehr zufrieden. Speed stimmt nur etwas Glück zu Anfang des Rennen muss man noch haben.
28.07.2025 Text und Bild: Alexander Hahn
MX Masters 85ccm Bielstein
Dieses Wochenende ging es zu den Masters nach Bielstein auf den bekannten „Waldkurs“. Hier ist auch der einmalige Modus, dass es pro Klasse drei Wertungsläufe gibt. Die Chance, sich in den Punkten extrem zu verbessern, oder auch dass es schief läuft. Kurz und knapp, es war für uns ein durchwachsenes Wochenende, da wir mit vielen kleinen technischen Problemen kämpfen mussten.
Lauf 1: Platz 12
Lauf 2: Platz 12
Lauf 3: Platz 17 nach Sturz in der letzten Runde
Tagesplatzierung: Platz 14Aktuelle Gesamtwertung MX Masters: Platz 8
Also… was tun??... more training…more speed… und dann sind wir wieder TOP TEN!
15.07.2025 - Text: Simon Hahn / Foto: WIKABE
FIM Junior World Championship am 05./06.07.2025 in Romagne / Frankreich
Dieses Wochenende waren wir in Frankreich, besser gesagt in der Bretagne zur Junior World Championship mit Fahrern aus 28 Nationen. Es war eine super Veranstaltung im Format der MX GP und mit Live Übertragung am Sonntag. Am Samstag musste man zuerst die Qualifikation überstehen, bevor es dann am Sonntag zu den beiden Finalläufen ging. Dies ist mir mit einem 12. Platz im Quali dann auch super gelungen und hoch motiviert für Sonntag war alles klar. Leider hat es dann in der Nacht zum Samstag sehr viel geregnet und auch am Sonntag waren es viele einzelne Schauer, so dass die Strecke nur noch aus Schlamm und tiefen Rillen bestand. Kein Thema - das kann ich. Beim Start zum ersten Lauf habe ich gleich in einer mega Kollision gesteckt, konnte dann auf Platz 14 vorfahren, aber ich bin noch in der letzten Runde gestürzt und habe dann leider nur Platz 20 erreicht. Kopf nicht hängen lassen und dann auf in den zweiten Lauf. Beim Start bin ich gut weggekommen, aber auf der Geraden ist das Motorrad nicht optimal gelaufen, was Platz 40 nach der ersten Runde bedeutete. Bis zum Ende des Rennen habe ich mich bis auf Platz 14 vorgekämpft. Tageswertung Platz 17 und in der Nationenwertung Team Deutschland Platz 8 und somit bestes Ergebnis seit Jahren. Aktuell bin ich zufrieden und freue mich nun am kommenden Wochenende in Bielstein bei den MX Masters 85ccm an den Start zu gehen.
08.07.2025 - Text: Simon Hahn / Foto: Kai Brake
DMX Aichwald 125ccm
Das Rennen fand letzten Sonntag auf der Naturstrecke des MSC Aichwald statt. Die Temperaturen waren heiß und die Rennen ebenso. Im ersten Lauf konnte ich einen super Start hinlegen und mich als Zweiter nach der ersten Kurve einreihen. Die Renndauer von 20min plus 2 Runden - das fordert - und mit ein paar kleinen Patzern gegen die ältere Konkurrenz hatte ich dann schnell ein paar Plätze verloren, kämpfte mich aber wieder ran und konnte am Schluss den Wertungslauf mit Platz 6 beenden. Ich selber bin super happy. Bei Lauf zwei hatte ich ebenfalls einen guten Start, auf Platz 5, habe dann in einer tiefen Rille kurz festgesteckt und dann wieder in den Flow gefunden und das Rennen auf Platz 8 beendet. ich bin hoch zufrieden mit den Ergebnissen, vor allem dass die Starts wieder problemlos funktionieren. Hoch motiviert geht es nun dieses Wochenende nach Frankreich zur Junioren-WM in Romagne.
30.06.2025 - Text: Simon Hahn / Foto: John Vogelwaid
EMX 85ccm Halbfinale in Velke Uherce / Slowakei
Am Wochenende fand das Halbfinale der EMX in Velke Uherce in der Slowakei, 150 km hinter Bratislava statt. Die Strecke im Kreis Velke Uherce nennt sich MX Vinograd und besteht aus vielen bergauf- und bergab-Fahrten mit eingebauten Sprüngen und ist breit und super schnell. Das Wetter an beiden Tagen war seh heiß, was mir persönlich aber nichts ausmacht und ich darin persönlich meinen Vorteil sehe. Beim Start zu Lauf 1 hatte ich bei der langen tief gegrupperten Startgeraden meine Schwierigkeiten und musste so mit Platz 25 aus der ersten Runde kommend dann meinen Speed erhöhen und mich durch das Feld kämpfen, da nur die ersten 20 Fahrer nach Loket ins Finale kommen. Kämpferisch aufgestellt konnte ich mich dann bis Platz 13 durch das Feld kämpfen und war dann zuerst mal super glücklich. Beim 2. Lauf „the same procedure“, noch schlimmer - am Start war ich in eine Kollision verwickelt und habe dann mit Platz 35 nach Runde 1 alles auf Vollgas gesetzt und da ich nie aufgebe, konnte ich dann am Schluss noch Platz 17 erreichen. Zusammengefasst: Tageswertung Platz 11. Somit bin ich sicher im Finale in Loket und damit sehr glücklich. Das Motto “Nie Aufgeben” trifft mal wieder zu. Vielen Dank an alle meine Sponsoren, an den ADAC Pfalz für die Unterstützung und an meine Eltern.
24.06.2025 – Text und Foto: Alexander Hahn
MX Masters Dreetz, Klasse 85ccm, Runde 2
In der Qualifikation war ich auf Platz 10 mit einem Rückstand von 1,5 Sekunden auf Platz 3. Damit war ich top zufrieden. Mein Start zum ersten Lauf war nicht optimal, aufgrund eines Schaltfehlers - ich konnte mich dann aber schnell von Platz 18 auf Platz 6 vorkämpfen. Leider bin ich bei einem Sprung wo ein noch nicht gemeldeter Fahrer lag zum Sturz gekommen und wurde somit nur mit Platz 17 im ersten Lauf abgewunken. Bei Lauf 2 war mein Start schon besser, aber durch viele Stürze der anderen Fahrer war das Feld weit auseinandergezogen. Ich kam dann wieder schnell auf Platz 6, mit Blickrichtung auf Platz 5. Dann habe ich leider einen Fehler eingebaut und fiel somit auf Platz 9 zurück. In der Tagesplatzierung war ich auf Platz 12 - das ist nicht das, was ich wollte, aber Kopf hoch und weiter zu den nächsten Events. Am Wochenende ist die nächste Veranstaltung in der Slowakai, das Halbfinale der EMX (Europameisterschaft 85ccm).
23.06.2025 - Text: Simon Hahn / Foto: WINKABE
EMX 85ccm CE Zone in Westerhausen / Germany
Am Wochenende fand der letzte Lauf zur Qualifikation für das Halbfinale (Slowakai) in Westerhausen / Deutschland statt. Westerhausen ist eine super Strecke mit einem Anteil aus Supercross-Elementen und einem Teil aus Bergauf,- und Bergabfahrten mit eingebauten Sprüngen. Leider hatte das Wetter am Sonntag keine große Lust und es regnete immer wieder, sodass die Strecke sehr tief wurde und auch von der Fahrtechnik sehr anspruchsvoll war. Im ersten Lauf konnte ich mich unter den Top-Ten nach der ersten Kurve einreihen und im Laufe des Rennens bei Dauerregen bis auf Platz 5 nach den obligatorischen 20 Minuten + 2 Runden vorkämpfen. Das war mal der Ausgangspunkt für Lauf 2. Beim Start des zweiten Laufs, wieder bei Regen, bin ich als Achter um die erste Kurve gekommen und mein Ziel war, hoch motiviert, heute auf das Podest zu fahren. Dies gelang mir auch immer mehr im Laufe des Rennens, da die Bedingungen immer schwerer wurden und so war ich am Ende auf Platz 3 und in der Tageswertung ebenfalls auf Platz 3, hinter Maxim Zimmermann (Tschechien) und Harry Dale (England). Einfach super, darauf habe ich drei Jahre hintrainiert und gearbeitet, dass es mir gelingt bei der EM auf dem Podest zu stehen. Also das Motto, nie aufgeben trifft mal wieder zu! Vielen Dank an alle meine Sponsoren, an den ADAC Pfalz für die Unterstützung und an meine Eltern! Nächstes Wochenende machen wir einen Abstecher zur Österreichischen Meisterschaft beim HSV Ried.
27.05.2025 – Text und Foto: Alexander Hahn
Dutch Masters MX 125ccm in Markelo - Holland
Am letzten Wochenende fand der dritte Lauf zu den Dutch Masters in Markelo in der Klasse 125ccm statt. Es war eine große internationale Veranstaltung mit top Fahrern in allen vier Klassen inklusive der Top MX 1 Klasse mit Roman Febre, Jeffrey Herlings etc… am Start. Das Zeittraining / Qualifikationstraining lief gut, und ich konnte mich auf Platz 11 festsetzen. Lauf 1 und Lauf 2 waren mit super Zweikämpfen gespickt, wo ich mich das eine oder andre Mal durchsetzen konnte und habe mit folgenden Ergebnissen die Veranstaltung beendet.
- Lauf: Platz 10
- Lauf: Platz 9
Tageswertung: Platz 9
Als nächste Veranstaltung sind wir dann am kommenden Wochenende bei der EMX 85ccm in Westerhausen / Deutschland.
20.05.2025 - Text: Simon Hahn / Foto: Lisa Buzilowski
DMX 125ccm in Dolle
Am letzten Wochenende fand der erste Lauf zur Deutschen Meisterschaft DMX 125ccm in Dolle bei Magdeburg statt. Wir fahren dieses Jahr in der DMX 125 zur Vorbereitung der EM 125ccm 2026. Das Wetter war kalt und windig und die Streckenverhältnisse waren super - Sand und tief, genau wie ich es liebe. Das Freie Training endete mit Rang 13, nicht optimal, aber das Training wurde nicht in Gruppen gefahren, sondern alle zusammen und somit waren über 50 Fahrer auf einmal auf der Strecke, einfach zu viele um eine schnelle Runde hinzubekommen. Das Zeittraining / Qualifikationstraining lief gut, ich hatte aber Probleme meinen Rhythmus zu finden, Platz 11 für das Halbfinale. Das Halbfinale ging gleich chaotisch los, mit Stürzen in der ersten und zweiten Kurve, hatte ich einen kurzen Stillstand, bin dann aber super durchgekommen und habe das Halbfinale auf Platz 6 beendet. Der Finallauf am späten Nachmittag auf der frisch gewässerten aber nicht präparierten Strecke verlief nach dem Start auf Platz 18 nicht so schlecht und ich konnte mich in den 20min. + 2 Runden bis auf Platz 11 vorschieben. Das Ziel war Top Ten, das habe ich leider nicht ganz erreicht, habe aber an Erfahrung in der großen Klasse viel mitgenommen. Nun kommt ein Wochenende mit Pause da meine Konfirmation ansteht und danach geht es dann mit den Dutch Master in Holland und der EMX Deutschland weiter.
06.05.2025 - Text: Simon Hahn / Foto: WiKaBe MX Pics
EMX 85ccm in Esbjerg Dänemark
Am vergangenen Wochenende fand der 2. Lauf zur Europameisterschaft der Klasse 85ccm in Esbjerg / Dänemark statt. Die Strecke war durch den Regen über das ganze Wochenende sehr tief und rutschig. Sie bestand aus Sandpassagen und keinen Kiesfeldern, somit sehr anspruchsvoll und zudem war das Fahrerfeld sehr stark, bestehend aus 57 Fahrern. Im Qualifikationsrennen konnte ich schon einen sehr guten 3. Platz für die Startaufstellung herausfahren. Am Start zu beiden Rennen mit je 40 Fahrern ging es dann recht hart zur Sache, ich konnte aber meinen Flow / Rhythmus finden folgende Ergebnisse einfahren:
1. Lauf: Platz 6
2. Lauf: Platz 5
Gesamtplatzierung/Tageswertung: Platz 5Aktueller Meisterschaftsstand EMX Central: Platz 6 - damit bin ich sehr zufrieden. Nächste Woche geht es dann zum 1. Lauf zu den MX Masters in Fürstlich Drehna.
07.05.2025 - Text: Simon Hahn / Foto: Alexander Hahn
MX Masters 85ccm in Fürstlich Drehna, 26./27.04.2025
Am letzten Wochenende fand der erste Lauf zu den MX Masters in Fürstlich Drehna statt. Wetter und Streckenverhältnisse waren super und es ging für mich darum, mich nach der ersten Veranstaltung unter den Top Ten wieder zu finden.
Das Freies Training endete mit Rang 13 und massiven Fahrwerksproblemen, diese konnten nach Austausch dann auch schnell wieder behoben werden.
Beim Zeit-Training / Qualifikationstraining habe ich mit neuem Fahrwerk und noch ein bisschen Eingewöhnung Platz 15 geschafft, kein optimaler Startplatz.
Beim Lauf 1 mit meinem Rennbike und neuem Motor, bin ich top aus dem Start gekommen, mit Platz 15, kam dann in den tiefen Rillen von Runde zu Runde besser zurecht und habe am Ende auf Platz 5 den Lauf beendet.
Lauf 2 fand dann am Sonntagmorgen statt, hier habe ich den Start nicht so optimal erwischt und bin mit Platz 19 aus der ersten Kurve gekommen. Ich habe mich dann Stück für Stück nach vorne gekämpft und mir ab Mitte des Rennes Platz 10 gesichert.
Ergebnisse gesamt:
1. Lauf - Platz 6
2. Lauf - Platz 10
Tageswertung gesamt: Platz 5 - bester deutscher FahrerSo kann es laufen, aktuell bin ich top zufrieden.
Das nächste Rennen folgt am Wochenende in Dolle, hier findet der erste Lauf zur Deutschen Meisterschaft statt.
06.05.2025 - Text: Simon Hahn / Foto: Dieter Lichtblau
EMX 85ccm in Holland Delfzijl
Diese Wochenende waren wir in Holland in Delfzijl bei Groningen (Emsland) zu der Europameisterschaft der Klasse 85ccm. Die Strecke war sehr schnell, mit vielen Sprüngen, tiefen harten Rillen in den Kurven und ein absolutes starkes Fahrerfeld. Im Qualifikationsrennen konnte ich schon einen guten 5.Platz für die Startaufstellung herausfahren. Am Start zu beiden Rennen mit je 40 Fahrern ging es dann recht hart zur Sache. Ich konnte aber meinen Flow / Rhythmus finden und folgende Ergebnisse einfahren.
1. Lauf: Platz 5
2. Lauf :Platz 12 nach Sturz in der ersten Runde und Wiederaufnahme als letzter Fahrer
Gesamtplatzierung / Tageswertung: Platz 9Ich bin super zufrieden.
Nächste Woche geht es dann zur EMX 85ccm nach Dänemark.
06.05.2025 - Text: Simon Hahn / Foto: Lisa Buzilowski
Fahrer-Steckbrief
Name: Lars René Hennig Geburtstag: 07.08.2004 Verein: MC Haßloch Instagram: larsren3 Facebook: Lars René Hennig Interessen: Motorsport, Fitness-Studio Beginn Motorsport: E-Sport: 2019
Real: 2022Aktuelle Serie: ADAC Tourenwagen Junior Cup Aktuelles Fahrzeug: VW UP GTI CUP Sportliche Erfolge: Mehrere E-Sport Titel National/International
Vize Meister 2024 ADAC SY-Cup
Podium und Qualifiziert für die Deutsche Meisterschaft in erster SY SaisonSportliche Ziele: Werksfahrer werden
LmdH Fahren und GT3
24h Le Mans und Nürburgring gewinnenADAC Racing Weekend am RedBull Ring
Samstag – Training, Qualifying 1 & Rennen 1:
Im freien Training fühlte ich mich direkt wohl im Auto und konnte eine richtig gute Zeit setzen, auch wenn sie wegen Track Limits gestrichen wurde. Die Pace war aber da. Im Qualifying setzte ich bewusst auf alte Reifen, um mir die besten Sätze für Sonntag aufzusparen. Trotzdem gelang mir eine solide Runde, mit P11 als Ergebnis. Das Rennen selbst war dann leider schnell vorbei: Kurz vor dem eigentlichen Fliegenden Start bremste ein Fahrer vor mir, nachdem schon stark beschleunigt wurde, plötzlich ab. Ich musste ausweichen, wurde von hinten getroffen und dann zwischen zwei Autos eingeklemmt, wodurch es zum Unfall kam. Rennunfall – DNF. Ich bin zur Sicherheit mit Kopfschmerzen und leichter Übelkeit ins Medical Center gegangen, zum Glück war alles in Ordnung. Ein großes Dankeschön an mein Team TUMA Motorsport, die das Auto wieder fit machen konnten.Sonntag – Qualifying 2 & Rennen 2:
Auch im zweiten Rennen startete ich wieder von P11 – immer noch mit den alten Reifen unterwegs. Der Rennstart lief stark: Ich konnte mich auf P7 nach vorne kämpfen und hatte eine gute Pace. Doch dann ließ sich in einer Kurve der vierte Gang nicht einlegen. Das kostete wertvolle Zeit und mehrere Positionen – zurück auf P9. Ich konnte zwar nochmal aufschließen, aber die Runden reichten nicht mehr, um erneut anzugreifen.Zwischenfazit nach drei Rennwochenenden:
3× P9
1× P12
1× P13
1× DNFDie Saison ist zur Hälfte rum. Im September geht’s weiter am Salzburgring im Rahmen des ADAC GT Masters.
Fazit:
Ich weiß, da geht noch mehr – und ich will mehr. Ich glaube fest daran, dass wir als Team den nächsten Schritt machen werden.ADAC Racing Weekend am Nürburgring
Qualifying Samstag – P9:
Die Runde war okay, aber da wäre mehr drin gewesen. Die Pace hat grundsätzlich gepasst, nur am Ende fehlte das letzte Quäntchen. Klassischer Fall von: Hätte, hätte, Fahrradkette.Rennen Samstag – P9:
Gestartet bin ich von P9, wurde aber direkt vor dem eigentlichen Start von P10 überholt, regeltechnisch war das eher grenzwertig. Der Start selbst lief solide, aber erstmal bin ich auf P10 zurückgefallen. Nach einem Dreher vor mir ging’s wieder auf P9 vor. In den letzten Runden konnte ich zu den drei Autos vor mir aufschließen, ein echtes Überholfenster hat sich aber nicht mehr ergeben. Dafür gabs über das gesamte Rennen einen intensiven, aber fairen Zweikampf mit meinem Hintermann.
Fazit: Konstante Pace, sauberes Rennen. Ausblick auf Sonntag war positiv.Qualifying Sonntag – P9 (DSQ):
Wieder P9 im Quali, eine solide Basis, auf der man hätte aufbauen können. Dann aber der Rückschlag: Disqualifikation wegen minimal zu tiefer Fahrzeughöhe. Das bedeutete einen Start von ganz hinten, P16. Das war echt bitter, weil ich gerne gezeigt hätte, was von P9 möglich gewesen wäre.Rennen Sonntag – P12:
Der Start war chaotisch und die schlechte Sicht auf die Markierungen erschwerte das Timing. Trotzdem habe ich alles reingehauen und habe mich bis auf P12 nach vorne gekämpft, zwischenzeitlich sogar auf P10. Die Pace war da, ich hätte definitiv schneller fahren können. Aber wie es im Cup-Racing eben ist: Wenn du einmal im Zug festhängst, wird’s zäh. Alle waren auf ähnlichem Niveau, kaum Fehler, da geht’s dann nur noch ums Durchkommen, statt ums Angreifen.Trotzdem: Danke ans Team fürs ständige Messen und Datenchecken. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen. Jetzt heißt es: Analysieren, Fokus halten und beim nächsten Mal wieder angreifen.
01.07.2025 – Text: Lars René Hennig, Bild: Markus Toppmöller
ADAC Tourenwagen Junior Cup im Rahmen der DTM
Was für ein Einstieg! Vor über 42.000 Fans durfte ich mein erstes Rennwochenende im ADAC Tourenwagen Junior Cup bestreiten – und das gleich im Rahmen der DTM. Im ersten Qualifying wurde ich auf meiner schnellen Runde blockiert und musste mich mit Startplatz 13 zufriedengeben. Im Rennen zeigte ich dann Kämpferqualitäten, machte Boden gut und holte mit Platz 9 direkt meine ersten Punkte. Im zweiten Qualifying lief es deutlich besser: Startplatz 7. Nach einem starken Start lag ich kurzzeitig auf P5, bevor eine unverschuldete Kollision und eine 30-Sekunden-Strafe, die vor Rennbeginn ausgesprochen wurde, mich auf Platz 13 zurückwarfen. Extrem bitter – aber kein Grund aufzugeben. Ich nehme viele positive Eindrücke und eine schnelle, steile Lernkurve mit und verspreche: Ich komme noch stärker zurück.28.04.2025 – Text: Lars René Hennig & Bild: Markus Toppmöller
NATC-Wochenende in Oschersleben, 21.-23. März 2025
NATC-Wochenende in Oschersleben mit TUMA Motorsport im VW Up! GTI Cup vom ADAC Tourenwagen Junior Cup - ein spannendes Renn-/Trainingswochenende liegt hinter uns!
Rennen 1: Nach P5 im ersten Qualifying konnte ich anfangs gut mithalten, musste aber nach harten Zweikämpfen eine Position abgeben und kam mit P6 ins Ziel.
Rennen 2: Das zweite Qualifying lief nicht optimal – P9. Doch im Rennen konnte ich mich mit starken Überholmanövern nach vorne kämpfen und belegte am Ende einen starken P5.
Rennen 3: Mit abgenutzten Reifen reichte es im dritten Qualifying erneut nur für P9. Leider war im Rennen nicht mehr drin, und ich kam auf der gleichen Position ins Ziel.
(Gestartet sind jeweils 25 Fahrer-/innen)
Fazit: Eine solide Leistung mit einer starken Aufholjagd im zweiten Rennen. Jetzt heißt es analysieren, aus den Erfahrungen lernen und beim DTM Wochenende voll angreifen!24.03.2025 – Text: Lars René Hennig & Bild: Markus Toppmöller
Fahrer-Steckbrief
Name: Paul Müller Geburtstag: 03.09.2009 Verein: AMC Frankenthal Homepage: paulmueller309.de Instagram: paul.mueller309 Facebook: paul.mueller309 Interessen: Motocros / Supermoto fahren, Zweiräder schrauben, Schwimmen, Fitness, Musik, Simson Beginn Motorsport: 2013 Aktuelle Serie: Supermoto IDM Aktuelles Fahrzeug: Husqvarna FS450 Sportliche Erfolge: 2022 dt.Vizemeister Supermoto Junioren
2023 int.dt.Vizemeister Supermoto Junioren
2024 int. dt. Meister Supermoto Youngster
2025 bester Rookie Klasse S1Sportliche Ziele: Podiumsplatz Klasse S1
Etablierung in der nat. Spitze des Supermoto SportsSaisonauftakt im hessischen Wittgenborn
Am Wochenende des 9. und 10. Mai 2026 stand im hessischen Wittgenborn der Saisonauftakt der Internationale Deutsche SuperMoto Meisterschaft 2026 auf dem Programm. Für mich begann das Rennwochenende bereits am Donnerstag mit der Anreise ins Fahrerlager. Den Freitag nutzte ich intensiv für freie Trainings, um mich optimal auf die Strecke und die Bedingungen vorzubereiten. In der Königsklasse S1 ging es bereits am Samstag im Qualifying und der anschließenden Super Pole heiß her. Nach starken Rundenzeiten konnte ich mir , als Jüngster dieser Klasse den dritten Startplatz für die Rennen am Sonntag sichern und damit eine sehr gute Ausgangsposition schaffen. Der erste Lauf am Sonntag verlief äußerst erfolgreich. Nach einem guten Start kam ich zunächst auf Rang drei aus der ersten Runde heraus. Im weiteren Rennverlauf gelang es mir, den Zweitplatzierten zu überholen und mich auf Platz zwei festzusetzen. Diesen Platz konnte ich bis ins Ziel verteidigen und damit wichtige Punkte zum Saisonauftakt sammeln. Im zweiten Lauf erwischte ich keinen optimalen Start und kam zunächst nur auf Position fünf aus der ersten Runde. Bereits in der zweiten Runde setzte leichter Nieselregen ein, wodurch der Asphalt extrem rutschig wurde. In einer schwierigen Situation kam es schließlich gemeinsam mit vier weiteren Fahrern zu einem Sturz. Das Rennen wurde daraufhin abgebrochen. Aufgrund meiner Verletzungen war es mir leider nicht möglich, das Rennen fortzusetzen. Nun heißt es zunächst regenerieren und den Fokus auf die Vorbereitung für das zweite Rennen der Internationale Deutsche SuperMoto Meisterschaft 2026 in Harsewinkel zu richten. Trotz des unglücklichen Endes im zweiten Lauf konnte ich mit dem Podestplatz im ersten Rennen einen positiven Start in die neue Saison mitnehmen.
11.05.2026 - Text: Paul Müller / Foto: Yvonne Mack-Müller
Superbiker Mettet
Am Wochenende vom 10. bis 12. Oktober fand im belgischen Mettet das größte Supermoto-Event der Welt statt. Über 400 Fahrerinnen und Fahrer, darunter viele WM-Piloten, waren am Start – also richtig starke Konkurrenz. Im Zeittraining konnte ich mich als Zweiter in meiner Gruppe qualifizieren. Beim Quali-Rennen am Samstag lief es richtig gut – ich wurde Erster in meiner Gruppe mit rund 50 Fahrern und sicherte mir damit den Platz im Halbfinale. Am Sonntag ging es dann im Halbfinale weiter, wo ich Platz 4 holen konnte. Das bedeutete: Finale! Durch das gute Ergebnis startete ich im Superbike-Finale von Startplatz 13 – zusammen mit den besten Supermoto-Fahrern der Welt. Trotz eines Sturzes konnte ich das Rennen nach 25 Minuten und zwei Runden auf Platz 21 beenden. Damit bin ich echt zufrieden, denn ich konnte super viel Erfahrung sammeln und sehen, wo ich im internationalen Vergleich stehe. In einem Feld mit lauter erfahrenen WM-Fahrern, die natürlich schon deutlich mehr Routine haben, war das für mich ein mega Wochenende mit vielen neuen Eindrücken und einer Menge Motivation für die nächsten Rennen.
13.10.2025 - Text: Paul Müller / Foto: Yvonne Mack-Müller
Saisonfinale Wittgenborn
Am vergangenen Wochenende fand das große Saisonfinale der Meisterschaft im hessischen Wittgenborn statt. Wir reisten bereits am Mittwochabend an, um am Donnerstag beim freien Training teilnehmen zu können. Ich fand schnell einen guten Rhythmus und fühlte mich auf der Strecke wohl. Im Qualifying am Freitag lief alles nach Plan – mit einem starken dritten Platz in der Big-Boy-Klasse sicherte ich mir einen Start aus der ersten Reihe. Der erste Lauf am Samstag wurde jedoch zur echten Herausforderung: Starkregen setzte ein, und es war mein erstes Rennen auf nasser Strecke. Nach einem guten Start als Dritter rutschte ich in Runde acht weg und verlor zwei Positionen. Durch eine defekte Brille musste ich zusätzlich kurz anhalten und kam schließlich als Achter ins Ziel. Im zweiten Lauf hatte das Wetter etwas Erbarmen – weniger Regen, bessere Sicht. Ich startete als Vierter und brachte diese Position souverän ins Ziel, nur knapp am Podium vorbei. Trotz schwieriger Bedingungen wurde ich in beiden Läufen bester Rookie und auch als bester Rookie der gesamten Saison geehrt. Das Regenrennen war eine wertvolle Erfahrung – jetzt freue ich mich riesig auf die nächste Saison.
04.10.2025 - Text: Paul Müller / Foto: Ricardo Thaler
5. Lauf IDM Supermoto in Schaafheim
Verletzungsbedingt konnte ich erst mein zweites Rennen in dieser Saison fahren – diesmal in Schaafheim beim 5. Lauf der internationalen deutschen Supermoto Meisterschaft. Nach einem soliden Quali auf P 7 (trotz Crash im Offroad) ging’s am Sonntag in die beiden Läufe: Im ersten Rennen hatten ich einen guten Start, habe dann ein paar Plätze verloren, aber konnte mich stark zurückkämpfen. Am Ende landete ich auf Platz 6. Das zweite Rennen verlief ähnlich, aber dieses Mal konnte ich noch mehr zulegen und kam am Ende auf Platz 5. In beiden Läufen war ich der beste Rookie. Ich fühle mich bei den „Big Boys“ immer wohler und kann es kaum erwarten, am 1. Oktober-Wochenende in Wittgenborn beim Saisonfinale wieder anzugreifen.
08.09.2025 - Text: Paul Müller / Foto: Ricardo Thaler
5. Lauf in Tschechien (Cheb)
Nach einer dreimonatigen Verletzungspause fühlte ich mich endlich wieder fit genug, um beim 5. Rennen meiner Rennserie in Cheb (Tschechien) an den Start zu gehen. Es war mein erstes Rennen in der S1-Klasse bei den Big Boys – eine neue Herausforderung, auf die ich mich lange gefreut hatte. Mein Ziel war klar: ein Platz unter den Top 10. Am Freitag konnte ich mich im freien Training gut mit der Strecke vertraut machen und fand schnell meinen Rhythmus. Im Qualifying am Samstag lief es richtig gut – ich sicherte mir Startplatz 7 und damit einen Platz in der zweiten Startreihe. Im ersten Lauf kam ich als Zehnter durch die erste Kurve. Im weiteren Verlauf gelang es mir, einige Positionen gutzumachen, und ich beendete das Rennen schließlich auf einem soliden 6. Platz. Im zweiten Lauf lief es zunächst ähnlich gut – ich reihte mich erneut im Mittelfeld ein. Doch ein Sturz beim Ausgang des Offroad-Bereichs kostete mich wertvolle Plätze, und ich fiel zwischenzeitlich bis auf Rang 18 zurück. Mit viel Einsatz kämpfte ich mich jedoch wieder nach vorn und beendete auch diesen Lauf auf einem starken 8. Platz. In beiden Läufen wurde ich als bester Rookie ausgezeichnet – ein toller Erfolg und ein echtes Highlight für mich. Alles in allem war es ein nahezu perfekter Wiedereinstieg nach meiner Verletzungspause, mit dem ich sehr zufrieden bin.
06.07.2025 - Text: Paul Müller / Foto: Ricardo Thaler
Fahrer-Steckbrief
Name: Tim Widera Geburtstag: 01.03.2007 Verein: MSV Herxheim Facebook: Tim Widera Instagram: timwidera_racing Interessen: Motorrad, Kampfsport, Autos Beginn Motorsport: 2019 Aktuelle Serie: Speedway/Langbahn 500er-höchste Klasse Aktuelles Fahrzeug: 500er Speedway und Langbahn Sportliche Erfolge: Bundesendlaufsieger
3 x Süddeutscher Meister, 3 x Vizemeister
3 x Bayerncupsieger, 2 x Vizemeister
DM - 2x Platz 3
WM - Platz 8
5 x in Folge ADAC Pfalzmeister im BahnsportSportliche Ziele: In der U23 WM Langbahn unter die ersten 5 zu fahren
2. Bundesliga mit der MSV Herxheim fahren
Bayerncup mit der MSV Herxheim holen4.Rennen 25.04.2026 in Cloppenburg- 1.Lauf in der 2.Bundesliga
Gestern (25.04.2026) stand mein erstes Rennen in der 2. Bundesliga in Cloppenburg auf dem Programm. Von Lauf zu Lauf lief es immer besser und ich konnte mich kontinuierlich steigern. Insgesamt absolvierte ich vier Läufe: In den ersten drei Läufen belegte ich jeweils den dritten Platz und sammelte damit drei Punkte. Im letzten Lauf konnte ich mich noch einmal steigern und erreichte den zweiten Platz, was zwei weitere Punkte bedeutete. Mit insgesamt fünf Punkten konnte ich meinen Teil zum Ergebnis des MSV Herxheim beitragen. Am Ende stand für uns ein vierter Gesamtplatz.
06.05.2026 - Text: Tim Widera / Bild: Widera
3.Rennen 18.04.2026 in Teterow- 1.Lauf in der Liga Nord
In diesem Jahr fahre ich in der Liga Nord für die Renngemeinschaft MSC Vier Tore Neubrandenburg/ MC Nordstern Stralsund. Insgesamt sind es 4 Rennen in dieser Serie. Am Samstag ging es dann in dem über 900KM entfernten Teterow los. Gleich im ersten Lauf konnte ich in der Kurve an die Spitze gehen und gab diese Führung auch bis ins Ziel nicht mehr her. Mit Platz 1 sicherte ich mir 3 Punkte. Leider riss die Bahn auf und ich hatte danach große Probleme sie zu befahren. Leider konnte ich dann nur noch einen Punkt einfahren und mit insgesamt 4 Punkten war das dann nicht was ich erhofft hatte. Wir wurden als Team vierter.
22.04.206 - Text: Tim Widera / Bild: Widera
2.Rennen 04.04.2026 in Pocking- 1.Lauf im Bayerncup
Wie jedes Jahr fand gestern am Ostersamstag der Auftakt zum Bayerncup in Pocking statt – der Start in insgesamt sieben spannende Rennen.
Gemeinsam mit meinem Team MSV Herxheim konnten wir uns einen 4. Platz sichern. Mit vier zweiten Plätzen habe ich insgesamt 8 Punkte zum Teamergebnis beigetragen.
Ich merke, dass ich mich auf dem Bike immer wohler fühle und konnte meinen Speed nochmals steigern – das gibt richtig Motivation für die kommenden Rennen!
Ein großes Dankeschön an den MSC Pocking für die Top Organisation der Veranstaltung!16.04.206 - Text: Tim Widera / Bild: Widera
1.Rennen 29.03.2026 in Herxheim- DM im Speedway
Am Sonntag 29.03 ging endlich die neue Saison 2026 los und dann noch mit einem Heimrennen. Es stand der 1. Lauf von fünf zur Deutschen Meisterschaft auf der 285m langen Bahn in Herxheim an. Es war eine große Ehre ,mich mit den 15 besten Fahrern von Deutschland messen zu dürfen, da ich eine Wildcard vom Veranstalter bekommen hatte. Im 1.Training hatte ich einen Aufsteiger und bin gestürtzt. Zum 2. Training konnte ich aber wieder rausfahren. Mit der Spitze konnte ich nicht ganz mithalten, war aber auch nicht soweit weg. In allen 5 Läufen kam ich auf den dritten Platz und fuhr somit 5 Punkte ein. Im letzten Lauf machten sich die Folgen vom Sturz bemerkbar und ich konnte keinen Angriff mehr auf Platz 2 starten. denn mit einem Punkt mehr hätte es für Platz 10 gereicht. Ich konnte aber viel lernen und mitnehmen.
16.04.2026 - Text: Tim Widera / Bild: Widera
Letzter Lauf im Bayerncup 2025! - Tagessieg!
Gestern, am 19.10.25 stand der Finallauf in Sankt Johann / Österreich auf dem Programm. Nach bis dahin fünf gefahrenen Rennen in diesem Jahr, (zwei vielen wegen Regen aus) lagen wir mit 14 Punkten hinter Abensberg auf Platz 2 und hatten 13 Punkte Vorsprung auf Platz 3 (Landshut). Wir konnten den Abensbergern (36P) zwar noch 4 Punkte abnehmen und schafften sogar den Tagessieg (40P) vor Landshut auf Platz zwei (38P), aber in der Gesamtwertung war es dann leider nur Platz zwei. Max, Duncan und Meik lieferten ganz starke Rennen. Dustin war ja an Olching ausgeliehen und lieferte da ab, wie auch Sebastian in Landshut. In der B Lizenz, wo ich zusammen mit Tim fahre, hätten es mehr Punkte sein müssen. Mein Ziel zweistellig zu punkten schaffte ich leider nicht. Ich möchte auch keine Ausreden finden was nicht funktioniert hat, ich fand meine Linie nicht und bin einfach in den ersten beiden Läufen nicht gut genug gefahren, so dass es jeweils nur Platz drei war, mit insgesamt 2 Punkten. In Lauf 3 und 4 hatte ich endlich meine Linie gefunden und beide Läufe gewonnen, das waren dann nochmal 6 Punkte. (1,1,3,3). Mit insgesamt 8 Punkten von 12 möglichen, war ich auch nicht zufrieden. Ich bin sehr stolz, Kapitän dieser Mannschaft zu sein und möchte mich bei Teammanager Uwe, meinem Mechaniker Chriss und der MSV Herxheim für das Vertrauen bedanken. Auch bei einem Teil meiner Sponsoren, die sich auch bereit erklärt haben unsere Bayerncup Mannschaft zu unterstützen und an alle anderen Sponsoren, ohne die ich meinen Sport nicht betreiben könnte.
20.10.2025 – Text: Tim Widera / Bild: Julia Widera
19. Rennen, 12.10.25, Goldenes Band in Olching
Gestern, am 12.10.2025, fuhr ich beim Jubiläums-Rennen in Olching bei München. In der nationalen B- Solo Klasse konnte ich Platz 1 und damit den Tagessieg holen. Drei mal Platz 1 und einmal Platz 2 ergaben 11 Punkte und den Gesamtsieg (3,3,2,3). Mittags ging es dann mit dem Rennen um das goldene Band weiter. Eigentlich war ich als Reserve-Fahrer vorgesehen, bin dann aber kurzfristig in das internationale Fahrerfeld nachgerutscht. Das war das erste Mal, dass ich mich mit solche starken und erfahrenen Fahrern messen konnte und das hat riesig Spaß gemacht. Den gewünschten Punkt konnte ich einfahren und viel dazulernen. Vielen Dank an den MSC Olching für das geschenkte Vertrauen und die tolle Veranstaltung, an meine Mechaniker @crissslr, @maximilian_ohmer sowie Uwe und an die ganze Mannschaft vom @timwideraracingsupporters ihr seid die Besten!
13.10.2025 – Text: Tim Widera / Bild: Julia Widera
18. Rennen 04.09.25 Deutsche Meisterschaft Paarfahren in Pocking
Am 4. Oktober 2025 fand in Pocking das DM Paarfinale, das zweithöchste Prädikat im deutschen Bahnsport statt. Der MSV Herxheim setzte in diesem Jahr bewusst auf ein junges Team - auf den eigenen Nachwuchs: Dustin Schultz, Tim Arnold und mich. Uns war von Anfang an klar, dass wir gegen die erfahrenen Teams nicht um die vorderen Plätze fahren würden. Trotzdem wollten wir auf keinen Fall Letzte werden und genau das ist uns gelungen. Wir zeigten eine starke Teamleistung und schafften es sogar bis in den Endlauf um Platz drei. Dort gab ich noch einmal alles, doch leider reichte es nicht ganz, um an Carl vorbeizukommen. Am Ende belegten wir Platz vier, mit einem 3:6 gegen Cloppenburg, 7:2 gegen München, 7:2 Leipzig, 2:7 gegen Pocking, 2:7 gegen Landshut und im Finale 3:6 gegen Cloppenburg. Ein riesiges Dankeschön geht an unsere Teamleiter Heiko Zeiter und Uwe Ebler, an meine Mechaniker Criss und Mäx, an den MSV Herxheim für das Vertrauen und die Chance sowie an den MSC Pocking für die tolle Veranstaltung.
07.10.2025 – Text: Tim Widera / Bild: Julia Widera
17. Rennen, 28.09.25 - Langbahnrennen in Haunstetten
MAXIMUM SIEG!
Heute am 28.9.25 stand mein letztes Langbahnrennen für dieses Jahr auf dem Plan. Das Rennen war in Haunstetten bei Augsburg. Was soll ich sagen, der Tag lief einfach perfekt. Im Training brauchte ich noch etwas, um die richtige Linie zu finden. Da die Bahn am Anfang innen und in der Mitte recht schwer zu befahren war, befuhr ich konsequent die Außenbahn. Das war dann auch genau die richtige Wahl, denn ich konnte alle vier Läufe gewinnen und mit 20. Punkten (Maximum) war es dann auch Platz 1. und der Tagessieg.01.10.2025 – Text: Tim Widera / Bild: Julia Widera
Bundesendlauf in Moorwinkelsdamm
Am Samstag war dann der Bundesendlauf in Moorwinkelsdamm. Sonne und Regen wechselten sich ab und die Bahn veränderte sich auch ständig. Leider passte mein Setup nicht, im ersten Heat und es reichte nur für Platz 3. Heat 2 war dann etwas Pech, Ausgang der letzten Kurve bekam ich in einer Rille einen heftigen Schlag und wurde nach außen gedrückt, ich konnte zwar das Motorrad abfangen, wurde aber auf Platz 3 durchgereicht. Heat 3 wurde es in der Kurve ganz eng und mir wurde das Vorderrad weggedrückt und ich bin dann gestürzt. Leider schaffte ich es nicht rechtzeitig zum ReRun und natürlich dann auch keinen Punkt. Im letzten Heat war dann wieder alles gerichtet und ich konnte den Lauf gewinnen. Mit fünf Punkten wurde es dann Platz 5.
16.09.2025 – Text: Tim Widera / Bild: Julia Widera
U23 Weltmeisterschaft Langbahn in Vechta
Am Freitagabend stand die U23 WM auf der Langbahn in Vechta an, für die ich mich qualifiziert hatte. Mein Ziel, unter die TopTen zu fahren, konnte ich mit Platz 9 auch erreichen. Im Nachhinein wäre auch mehr drin gewesen, aber gleich im ersten Heat kam ein Dämpfer. Wir standen schon alle 6 Fahrer mit Vollgas am Band um loszufahren, dann kam aber die rote Ampel weil die Gritgirls noch nicht aus der Sicherheitszone waren und wir mussten nochmal neu starten. Beim Restart ist es dann passiert - entweder war meine Kupplung dann zu heiß, vielleicht war auch meine Konzentration nicht mehr so gut, auf jeden Fall berührte ich das Startband und wurde disqualifiziert. Klar, war ich da geknickt, schaffte es aber wieder, mich zu fokussieren und fuhr in Heat 2 auf den zweiten Platz (3Punkte). Heat 3 und 4 konnte ich jeweils auf Platz drei fahren (2+2) Punkte. Im Heat 5 hatte ich keinen guten Start und fuhr auf Platz 4 (1 Punkt ) Mit insgesamt 8 Punkten war es dann Platz 9. Danke an den DMSB für das Vertrauen und an Lars Wöhle, Papa und Jays für die tolle Arbeit in der Box.
16.09.2025 – Text: Tim Widera / Bild: Julia Widera
12./13./14. Rennen in Berghaupten
Zwei Tage mit drei Rennen in Berghaupten liegen nun hinter mir. Leider lief es diesmal nicht gut. Ich hatte die Woche über mit einer Erkältung zu kämpfen, bin aber zuversichtlich in das erste Rennen gegangen. Am Samstag morgen ging es mit dem Bayerncup los. Das Training war ganz gut. Im ersten Lauf holten Dustin und ich ein 3:3, wobei ich einen Punkt einfahren konnte. Auch im zweitem Lauf schafften wir ein 3:3, diesmal fuhr ich mit Tim Arnold - 1 Punkt von mir. Bei diesen 2 Punkten blieb es dann, denn die beiden letzten Läufe fuhr ich dann nicht mehr, da ich mich nicht ganz so wohl fühlte und meine Kraft für die DM abends schonen wollte. Mit meinem Team MSV Herxheim schafften wir aber einen tollen zweiten Platz und sind immer noch im Rennen um den Gesamtsieg. Abends ging es dann mit der DM weiter. Ich war kurzfristig in das Fahrerfeld gerutscht. Meine Starts waren am Anfang nicht mal so schlecht, aber die anderen waren immer einen Tick schneller. Es fiel mir dann auch immer schwerer, mich zu konzentrieren. Wir probierten noch einiges am Setup, aber viel besser wurden meine Starts leider nicht. Ich konnte zwar ca. 2 Runden an den anderen dran bleiben, bekam dann aber Kraft-Probleme und fiel immer etwas zurück. Aber auch wenn ich fit gewesen wäre, überholen ist auf der Bahn nicht einfach und die Starts entschieden fast alle Läufe an diesem Abend. Nach dem dritten Lauf und leider ohne Punkt musste ich mich abmelden. Ich war einfach nicht fit genug um weiterfahren zu können. Am Sonntag ging es dann auf der Langbahn weiter. Morgens entschieden wir, so lange zu fahren wie ich mich wohlfühle. Da die U23 WM auf der Langbahn in Vechta ansteht, wollte ich unbedingt noch etwas Fahrpraxis bekommen. Das Training war sehr gut und ich war zuversichtlich für den ersten Lauf. Nach dem Start in Lauf 1 lag ich an dritter Stelle, konnte aber noch ganz nach vorne fahren und den Lauf gewinnen (5Punkte). Leider war das der einzige gute Lauf von mir an diesem gesamten WE, denn im zweiten Lauf blieb der Schieber im Vergaser hängen. Ich konnte mich gerade noch auf Platz 4 retten (2 Punkte). Im dritten Lauf hatte ich große Probleme mich beim Start zu konzentrieren und da war es auch schon passiert, ich hatte den falschen Gang eingelegt und kam nur als letzter raus. Ich wurde komplett abgestrahlt und hatte auch nicht mehr die Kraft angreifen zu können- so musste ich ausrollen lassen und bekam keinen Punkt. Mit insgesamt 7 Punkten wurde es leider nur Platz 7. In Berghaupten fahre ich eigentlich sehr gerne, aber auch letztes Jahr hatte ich Pech mit einer Sommergrippe und die ähnlichen Probleme. Da Kann ja nächstes Jahr nur besser werden.
01.09.2025 – Text: Tim Widera / Bild: Julia Widera
11. Rennen, 15.08.25 in Nandlstadt (Langbahn)
Nachdem ich 4 Wochen nach meiner OP nicht trainieren oder fahren konnte und der Bahnpokal letzte Woche zu früh kam, entschied ich mich das Grasbahnrennen gestern, am 15.08.2025 in Nandlstadt zu fahren. Beim ersten Training kam ich nicht besonders gut zurecht, erst gegen Ende lief es etwas besser. Um Kräfte zu sparen verzichtete ich auf das Startbandtraining. Dann ging es auch schon mit den Läufen los. Meine Starts waren nicht perfekt, ich schaffte es aber in Lauf 1 und 2 ganz nach vorne zu fahren und gewann beide Läufe. Mit 10 Punkten lag ich damit punktgleich auf Platz 1. Im dritten Lauf fuhr ich auf Platz 2 und sicherte mir 4 Punkte. Im vierten Lauf war mein Start nicht gut, dennoch schaffte ich es auf Platz 2 vorzufahren und kurz darauf auch den Gesamtführenden zu überholen, das hatte mich dann aber soviel Kraft gekostet, dass ich in der letzten Runde vom Gas runter musste und auf Platz 2 fiel. (4Punkte). Damit lag ich dann vor dem Finallauf auf Platz 2 (18 Punkte). Im Finallauf machte sich dann das fehlende Training und die große Hitze bemerkbar, aber durch meinen Punktevorsprung auf Platz 3 reichte mir der vierte Platz und 2 Punkte, was ich auch schaffte. Mit dem Platz 2 und 20 Punkten (5,5,4,4,2) in der Gesamtwertung bin ich zufrieden. Ich hätte nicht gedacht dass es schon so gut geht. Die fehlende Fitness nach der Zwangspause werde ich schnellstmöglich aufholen.
26.08.2025 – Text: Tim Widera / Bild: Julia Widera
10.Rennen 28.06.25 in Wolfslake/Berlin und Trainingslager in Torun / Polen
Leider lief die DM am 28.06.2025 in Wolfslake/Berlin anders als erhofft. Die Deutsche Meisterschaft war als Abend/Flutlichtrennen auf der 365m langen, nicht einfach zu befahrenden Bahn angesetzt. Die beiden Trainings waren echt gut und ich hab mich recht wohl auf beiden Bikes gefühlt. Dann kam mein erster Lauf: mein Start war ganz ok, allerdings war es dann gleich die erste Kurve wo es eng wurde, ich konnte nicht nach Außen und fuhr in eine Rille und bekam einen Aufsteiger. Ich konnte das Motorrad in der Kurve nicht mehr unter Kontrolle bringen und rutschte mit dem Bike quer über die Bahn in die Airfence. Tim A. der hinter mir lag, hatte keine Chance mehr auszuweichen und hat mich dann im Bauchbereich getroffen. Ich musste die Nacht zur Kontrolle im Krankenhaus in Berlin bleiben. Außer Schürfwunden und Prellungen war dann aber alles okay. Wir trafen dann die Entscheidung direkt weiter nach Torun/Polen ins Trainingslager zu fahren.
Nachdem ich den übel aussehenden Crash bei der DM in Wolfslake, bis auf ein paar Prellungen und Schürfwunden, gut überstanden hatte, ging es weiter nach Torun in Polen zum Ekstraliga Speedwaycamp, das vom 29.06. bis zum 4.07.2025 stattfand. Die ersten Runden waren gedreht und ich fühlte mich gut auf der Bahn. Jedoch beim nächsten Start rutschte mir in der Startkurve der Hinterreifen etwas weg, ich versuchte noch das Motorrad abzufangen, verkantete aber und ging zu Boden. Nichts spektakuläres, aber ich viel dabei so unglücklich auf die Schulter, dass ich mir das Schlüsselbein brach. Damit werde ich jetzt wohl leider ein paar Wochen ausfallen und kann mein Team MSV Herxheim leider nicht beim Bayerncup unterstützen.
09.07.2025 – Text: Thomas Widera / Bild: Julia Widera
9. Rennen am 22.06.2025 in Hechthausen
Am Sonntag, den 22.06. fuhr ich in Hechthausen ganz im Norden bei Cuxhaven. Die Bahn war mal ganz was anderes als ich bisher gefahren bin. Eine extrem tiefe Sandbahn mit einem Knick am Ausgang der Startkurve. Wenn man aber raushatte wie man sie anfahren muss um nicht in die Bande einzuschlagen, ging es recht gut. Beim Lauf 1 und Lauf 2 wurde ich Zweiter, in Lauf 3 war der Start nicht so gut und ich wurde Dritter. Mit 11 Punkten lag ich auf dem dritten Platz und war für eines der Halbfinals qualifiziert. Im Halbfinale reichte mir der zweite Platz fürs Finale. Im Finale konnte ich auf den dritten Platz fahren, was mir auch den Platz 3 auf dem Siegerpodest brachte. Nächste Woche ist die Deutsche U21 Speedway Meisterschaft in Wolfslake bei Berlin und von dort aus geht es direkt nach Torun/Polen ins Ekstraliga Camp, worauf ich mich schon riesig freue.
25.06.2025 – Text: Thomas Widera / Bild: Julia Widera
8. Rennen, am 19.06.25 in Altrip
Zwei Langbahn-Rennen innerhalb von 3 Tagen standen auf meinem Rennplan. Zunächst war es Altrip, am Donnerstag, den 19.06. In meinen beiden Vorläufen konnte ich jeweils auf den zweiten Platz fahren und erreichte mit 8 Punkten das Finale. Mit drei weiteren Fahrern lag ich damit punktgleich auf Platz 2 und auch nach ganz vorne war noch alles möglich. Im Finale erwischte ich einen Bombenstart und lag eine halbe Runde in Führung, bis auf einmal die roten Fahnen geschwenkt wurden und das Rennen leider abgebrochen wurde. Ich habe keinen Fehler meinerseits bemerkt, wurde aber wegen unkorrektem Start verwarnt und es wurde neu gestartet. Beim Re-Start musste ich dann vorsichtig sein und kam nur als vierter raus. Nach 2 Runden hatte ich mich auf Platz 3 vorgefahren und versuchte die beiden Führenden anzugreifen. In der Startkurve bekam ich dann einen solchen Strahl ab , dass ich absolut nichts mehr sah, von der Bahn abkam und disqualifiziert wurde und dann leider insgesamt nur Fünfter wurde. Danke an meine Mechaniker Lars, Papa und Uwe für die Hilfe.
25.06.2025 – Text: Thomas Widera / Bild: Julia Widera
6. Rennen 07.06.2025 in Abensberg (Bayerncup) und 7. Rennen 08.06.2025 Norden (Störtebeckerpokal)
Leider gibt es da nicht viel zu berichten, nachdem wir bereits Freitag angereist waren und das Wetter gut war, regnete es nachts und auch vormittags, sodass das Rennen abgesagt werden musste. Auch das Rennen in Norden wurde abgesagt, wenigstens rechtzeitig bevor wir uns auf die lange Fahrt machen mussten.
11.06.2025 – Text: Thomas Widera
5. Rennen-28/29.05.2025 - Internationales Langbahnrennen in Herxheim
Mein erstes Vatertagsrennen als Fahrer ist nun auch geschafft. Bereits am Mittwoch hatten wir 2 Läufe. Im ersten Lauf kam ich zwar nur als Dritter vom Start weg, konnte aber noch ganz nach vorne fahren und gewann den Lauf und bekam 4 Punkte. Im zweiten Lauf fuhr ich auf Platz 2 und bekam 3 Punkte. Am Donnerstag ging es dann gleich weiter mit Lauf 3. Mein Start war gut und ich kämpfte fast 2 Runden um Platz Eins, dann bekam ich Probleme mit dem Vergaser und meine Motorleistung brach ein. Ich fiel auf Platz 3 zurück und war froh, dass ich wenigstens den halten konnte und damit 2 Punkte bekam. Mit insgesamt dann 9 Punkten reichte es aber für Platz Fünf der besten 10 - und damit fürs Halbfinale. Wir hatten dann natürlich Action in der Box, um den Fehler zu finden. Vielen Dank an unseren Motortuner Robert Barth sowie das komplette Team Fienhage inklusive Lukas, die sich trotz eigenem Rennen Zeit für uns nahmen, um das Problem zu finden und zu beheben. Ich fuhr dann anschließend gleich zum Halbfinale raus ans Startband. Das Motorrad lief nun wieder richtig gut und ich konnte dieses Halbfinale sogar gewinnen und bekam wieder 4 Punkte. Dabei konnte ich dem späteren stark fahrenden Gewinner Louis, den einzigen Punktverlust beifügen. Mit zwei Punkten Rückstand auf Platz 1 und 2 sowie einen Punkt auf Platz 3, lag ich mit 13 Punkten auf Platz 4 und war im Finale. Leider musste ich von ganz außen (grün) starten und kam nur als Vierter in die erste Kurve. Ich hatte zwar noch alles versucht, konnte aber nicht weiter vorfahren und wurde Vierter. Mit dann insgesamt 14 Punkten (4,3,2,4,1) wurde ich dann Vierter. Danke an meinen Mechaniker Lars Wöhle und Papa für die gute Arbeit. Nächste Woche geht es dann zum Bayerncup nach Abensberg und in der Nacht dann noch weiter in den Norden zum Rennen um den Störtebeker Pokal.
11.06.2025 – Text: Thomas Widera
4. Rennen - 04.05.2025- Langbahnrennen in Pfarrkirchen
3. Rennen- 01.05.25 - Bayerncup in Herxheim
Am Donnerstag, dem 1. Mai 2025 stand unser Heimrennen in der Bayerncup-Serie an. Nachdem wir vor 2 Wochen in Pocking nur Fünfter wurden, hatten wir uns einiges vorgenommen. Lauf 1 und Lauf 2 konnte ich gewinnen, im Lauf 3 hatte ich nicht mehr die volle Motorleistung, konnte aber noch auf Platz 2 fahren. Leider fanden wir den Fehler nicht, in der kurzen Zeit, und ich musste dann auch schon raus zum Lauf 4. Leider verlor ich direkt nach dem Start an Leistung und musste mich ins Innenfeld rollen lassen. 8 Punkte konnte ich in den 3 Läufen einfahren. (3,3,2) . Mit einer tollen Mannschaftsleistung holten wir Platz 1. Am Sonntag starte ich zu meinem ersten Langbahnrennen in diesem Jahr auf der schnellen Bahn in Pfarrkirchen.
15.05.2025 – Text: Thomas Widera / Bild: Julia Widera
2. Rennen - 26.04.25 - NBM/SBM Rennen in Cloppenburg
Samstag, 26.04.25 fuhr ich das NBM/SBM Rennen in Cloppenburg um den Weser-Ems Pokal. Auf der nicht einfach zu befahrenden Bahn fand ich recht schnell meine Linie. Nach Platz 2 im ersten Lauf, folgten zweimal Platz 1 und im vierten Lauf nochmals Platz 2. Mit den insgesamt 10 Punkten (2, 3, 3, 2) schaffte ich es ins Finale. Am Start kam ich nicht so gut weg und kämpfte dann mit Louis Runke um den dritten Platz. Nach einem Fotofinish reichte es dann leider nicht ganz und ich musste mich mit Platz 4 zufriedengeben. Für mein erst zweites Rennen auf einer 500er Speedway war ich dann im Nachhinein doch zufrieden, dass ich mit den vor mir Platzierten, die schon einige Jahre fahren, auch mithalten konnte. Das nächste Rennen ist am 1.5.25 in Herxheim im Bayerncup. Start ist um 10 Uhr.
15.05.2025 – Text: Thomas Widera / Bild: Julia Widera
1. Rennen - 19.04.25 - Bayerncup in Pocking
Am Ostersamstag, den 19.04.25 war mein erstes 500er Speedway-Rennen und auch das erste Rennen in der Bayerncupserie (8 Rennen insgesamt). Die beiden vergangenen Jahre bin ich noch in der 250ccm Klasse gestartet und ab diesem Jahr bin ich in der höchsten Klasse, der 500er angekommen. Hier werde ich beim Speedway, aber auch Langbahn fahren. Nach 3 erfolgreichen Jahren mit BBM München in denen wir immer den Titel im Bayerncup holen konnten, starte ich ab diesem Jahr für meinen Heimatverein MSV Herxheim. Mit 2 Laufsiegen und einem zweiten Platz (3,3,2) konnte ich 8 Punkte für mein Team einfahren und war damit punktbester Fahrer in meiner Klasse. Leider ist unser Teamkollege Duncan Pfeiffer gestürzt und musste ins Krankenhaus. Durch die fehlenden Punkte hatten wir dann natürlich keine Chance mehr aufs Treppchen und wurden Fünfter. Am kommenden Samstag fahre ich das Speedway-Rennen in Cloppenburg.
13.05.2025 – Text: Thomas Widera / Bild: Julia Widera







































































































